Author: admin

Der Grund, weshalb es in den letzten Tagen hier etwas ruhiger war, ist schnell erklärt. Wir waren unterwegs. Das Ziel unserer Reise waren die USA. Zuerst ging es nach New York, im Anschluss daran nach Chicago (dazu in den nächsten Tagen mehr). Wer über einen NY-Trip nachdenkt, dem können wir nur eine Buchung über Airbnb empfehlen. Angesichts der horrenden Hotelpreise selbst für eher zweitklassige Adressen ist die Wahl eines privaten Zimmers oder Apartments die bessere und günstigere Wahl. Wir waren nun bereits zum zweiten Mal bei Brian in SoHo/Chinatown gelandet und würden wohl nirgendwo anders mehr übernachten wollen. SoHo ist nicht touristisch nicht ganz so überlaufen wie Midtown Manhattan, dazu finden sich hier viele Shops und Bars, die unseren Geschmack treffen. Schließlich macht People Watching hier einfach am meisten Spass (Künstler, Freaks, Supermodels wohin man blickt).

Bevor wir später natürlich noch zu den von uns besuchten Sneaker Hotspots kommen, zunächst ein paar NY-Tipps und Anekdoten abseits unserer größten Leidenschaft. Natürlich sind Viertel wie SoHo, NoHo, Greenwich, die Lower East Side und das alternative East Village nur begrenzt repräsentativ für die USA – im Gegenteil. Vieles fühlt sich hier ziemlich europäisch an und doch spürt man immer, dass man sich in Amerika befindet. Es ist wohl diese Mischung, die uns an dieser Gegend besonders gefällt. Aber auch Abstecher nach Brooklyn, das in den letzten Jahren sich ziemlich gemacht hat, oder Harlem gehören für uns zu einer New York-Reise einfach dazu.

Zum Frühstücken oder Brunchen können wir vor allem die unamerikanischen Diner empfehlen. In Greenwich ist es das Waverly, das mit Essen und Atmosphäre überzeugt. Ebenfalls lohnt ein Besuch des Moonstruck in Chelsea, wo man den einen oder anderen TV- und Filmstar entdecken kann. Wer lieber einen Mix aus französischem und marokkanischem Frühstück bevorzugt, für den ist das Café Gitane in SoHo eine gute Wahl. Dort gibt es ziemlich fluffige Croissants und ein noch besseres Granola. Dazu kostenloses Sehen und Gesehen werden – entsprechend gut besucht ist das kleine Café, das zu den Lieblingsadressen vieler junger SoHo-ianer (?) zählt. Eine Strasse weiter in der Elizabeth Street befindet sich das Café Habana, das kubanische Spezialitäten samt Bohnen als Beilage bereits zum Frühstück anbietet. Aber auch die Cocktails am Abend sind ordentlich und für New Yorker-Verhältnisse nicht zu teuer. Unser Lieblingsplatz am Morgen ist jedoch das Veselka im East Village. Hier wird beste osteuropäische Küche in einer wunderbar entspannten und fast schon familiären Atmosphäre geboten. Die mit Quark gefüllten Blintzes – eine Art Pfannkuchen – sind nomnomnom. Auch superlecker: Die mit Kielbasa-Wurst gefüllten Omelettes. Allein schon um den Meatball Sandwich zu testen, müssen wir noch mal nach New York.

Für den Hunger zwischendurch sollte man bei BurgerJoint NY einkehren. Nach dem großen Erfolg ihres kleinen Ladens im Le Meridien Hotel in Midtown hatte erst vor wenigen Tagen ein zweites BurgerJoint in Greenwich aufgemacht. Diese Nachricht scheint sich noch nicht ganz rumgesprochen zu haben, zumindest war der Laden bei unserem Besuch recht leer. Hier beschränkt man sich auf das Wesentliche: Als Gast hat man die Wahl zwischen Hamburger und Cheeseburger – mehr nicht. Wer mag, kann die ebenfalls hausgemachten Fritten dazu nehmen oder einen Milkshake. Die mehrfach ausgezeichneten Burger können den Vergleich mit denen von Shake Burger locker aufnehmen. Für grandiose Cupkakes und Kuchen ist Magnolia Bakery bekannt. Beides können wir nach einem Selbstversuch voll und ganz bestätigen. Schon allein wegen „Harry & Sally“ und den superleckeren Pastrami-Sandwiches (Kostenpunkt: 15 Dollar) sollte man mal bei Katz’s Delicatessen vorbeigeschaut haben.

Abends waren wir oft im Spring Street Natural Restaurant an der Ecke zur Lafayette Street in SoHo. Alle Zutaten sind hier garantiert bio und frisch. Das schmeckt man. Natürlich ist das Essen etwas teurer als im Diner oder bei BurgerJoint. Und nach dem Dinner kann man in der Randolph Bar in der Broome Street oder der Apotheke in Chinatown ein oder zwei Drinks nehmen. Für die Apotheke sollte man aber das „Password of the Month“ beim Einlass kennen (einfach deren Twitter-Account verfolgen).

New York ist als Metropole so groß und abwechslungsreich, das eigentlich jeder für sich dort etwas Besonderes entdecken kann. Mit der ganz normalen MetroCard kann man zum Beispiel die Seilbahn nach Roosevelt Island nehmen, von wo aus man einen guten Ausblick auf die Queensboro-Brücke und den Osten Manhattans hat. Ein etwas anderes Park-Feeling bietet die High Line im Meatpacking District. Hier wurden die alten Eisenbahnschienen zu einem Hochgarten umfunktioniert. In mehreren Metern Höhe kann man nun durch das inzwischen von Künstlern und hippen Gallerien bevölkerte Viertel spazieren und dabei jede Menge Street Art entdecken. Bei schönem Wetter lässt es sich im Washington Square Park zwischen echten New Yorkern wunderbar relaxen und wen als Kölner das Heimweh überkommt, sollte in Brooklyn die Kölner Bierhalle besuchen. Dank unseres Einsatzes hängt dort an der Bar ab sofort ein echter Effzeh-Schal. Wenn bei Eurem Stop zufällig Brian hinter der Bar steht, vergesst nicht, ihn von uns zu grüssen.

Damit endet der erste Teil unseres kleinen New York-Berichts. In der Fortsetzung erwartet Euch dann (endlich) jede Menge Sneaker-Content!

E. & M.

 

Der eine oder andere wird es mitbekommen haben: Wir waren in den USA – erst New York, dann Chicago. Aus der Windy City habe ich den Air Max 95 aus dem „Beaches of Rio“-Pack mitgebracht. Mit diesem möchte Nike ein Jahr vor der Fußball-WM in Brasilien das Strandgefühl der Copacabana an unsere Füße bringen. Und in der Tat machen die bunten, knalligen CWs Lust auf Sonne und Strand. Der Clou liegt abseits der auffälligen Farbwahl vor allem im verwendeten Material. Nach der Einführung zu Jahresbeginn setzt Nike auch hier auf ein „Engineered Mesh“-Upper, was besonders luftdurchlässig ist und damit selbst an heißeren Tagen noch angenehm zu tragen ist (der Roshe bleibt jedoch unangefochten unser Favorit für den Sommer).

Bei Diana Shoes entdeckte ich recht überraschend schon vor gut zwei Wochen besagten „Beaches of Rio“-AM95 und war sofort ziemlich angefixt. Dass Nike die Farbgestaltung gegenüber den ersten Bilder offenbar von weiß auf dunkelblau abändern ließ, fiel mir erst später auf. Ich bin mir nicht ganz sicher, welche Version die bessere ist. In jedem Fall ist die Entscheidung zugunsten des gedeckteren Navy-Tons durchaus nachvollziehbar. So bildet der Schuh einen Kontrast zu den anderen vier, deutlich auffälligeren Modellen, die nicht so ganz meinen Geschmack treffen. Geblieben ist hingegen die gesprenkelte Midsole – finde ich super – und die orange-pinke Zunge. Die orangenen Luftpolster sind ebenfalls an das Sommer- und Strand-Thema angepasst. Optisch ist dieser 95er somit ein echtes Highlight, das vielleicht auch Skeptiker des Modells überzeugen könnte.

Über das Tragegefühl braucht man nicht viele Worte verlieren. Das war beim 95er schon immer einzigartig. Warum der Schuh in Deutschland dennoch auf so wenig Interesse stößt, ist mir nach wie vor ein Rätsel. Es könnte mit seiner markanten Silhouette zusammenhängen, die manchen als zu wuchtig erscheint. Aber gerade in diesem CW wirkt der Schuh nicht „schwerer“ als andere Air Max. Unsere Bilder, die alle noch bei Sommer-Wetter in Chicago entstanden sind, sind hierfür hoffentlich Beweis genug.

Das gesamte Pack erscheint kommenden Freitag bei den bekannten Adressen.

M.

Manchmal muss man einem Schuh einfach eine (zweite) Chance geben. Da Blau bei Sneakern eigentlich so gar nicht meine Farbe ist, zögerte ich zunächst, als ich den neuen Free Inneva Woven SP in meiner Größe entdeckte. Nach der streng limitierten NRG-Version aus dem letzten Jahr, für den ich den Mann schon etwas beneide, brachte Nike vor kurzem zwei neue CWs als Teil des „White Label Packs“ heraus. Der Schwarze, der mir zumindest auf Fotos besser gefiel, war jedoch wieder mal in Nullkommanix sold out, so dass ich mein Glück mit dem ozeanblauen Modell versuchte. Als ich den Schuh das erste Mal in Händen hielt, wusste ich bereits, dass diese Entscheidung goldrichtig war. Manche mäkeln ja an der Musterung des Uppers herum und auch wenn es mich interessieren würde, wie der Schuh ohne dieses Muster aussähe, finde ich ihn, so wie er nun ist, ziemlich stark.

Der Inneva ist ein typischer Hybrid. Nikes Designer kombinierten die sehr flexible, bequeme Free 5.0-Sohle mit einem geflochtenen/gewobenen Woven-Stoff. Anders als der NRG ist der „Photo Blue“ jedoch nicht „Handmade in Italy“ sondern ein ganz normaler „Made in China“. Aber auch in dieser NSW-Variante macht der Schuh einen recht hochwertigen Eindruck. Für den stolzen Preis von 190 Euro darf man dies auch erwarten. Und dennoch fielen mir bei manchen Modellen ziemlich hässliche Klebereste zwischen Woven-Upper und Midsole auf. Dass ich mit meinem Glück hatte, macht solche Qualitätsprobleme nicht besser.

Das Tragegefühl lässt hingegen keine Einwände zu. Einfach top, superbequem und durch den Woven-Stoff auch so leicht und luftdurchlässig. Neben den Roshes hat der Inneva das Zeug zu meinem absoluten Lieblings-Sommerschuh. Anders als der Flow fällt der Inneva übrigens recht normal aus. Der erste Wmns-CW in schwarz/champagne scheint ebenfalls ein Volltreffer zu sein und sollte schon bald hier eintreffen. Fortsetzung folgt…

E.

Eigentlich hatte ich mir den neuen anthrazitfarbenen Roshe Woven schon als meinen nächsten Sneaker-Kauf ausgeguckt. Doch dann kam mir was dazwischen. Denn als ich bei Afew nun die beiden frisch eingetroffenen Canvas-Roshes in Händen hielt, wusste ich recht schnell, dass der Woven gegen diese keine echte Chance hat. Hinzu kam, dass ich bereits den ganz schwarzen Woven besitze, der dem neuen doch sehr (zu) ähnlich ist. Also wurden die Anschaffungspläne kurzerhand über den Haufen geworfen und – weil ich mich nicht zwischen dem hellen und dem dunklen Modell entscheiden konnte – gleich beide Canvas-Roshes mitgenommen.

Die Roshes sind in einen Leinenmantel gekleidet, welcher das Mesh der OGs ersetzte. Das macht sie insgesamt widerstandsfähiger und auch bei Winter-Temperaturen problemlos tragbar. Bei gefühlten 0 Grad auf der Domplatte hatte ich jedenfalls keine kalten Füße. Der recht auffällige, grobe Textilstoff, der an den Enden zusätzlich ausgefranst ist, gefiel mir auf Anhieb. Spötter werden vermutlich anmerken, dass es ohne ein bisschen Vintage wohl auch hier nicht ging. Der Swoosh aus Wildleder fühlt sich ziemlich gut an und passt sich perfekt in die angenehm schlichte Optik dieser Roshes ein. Für Farbakzente sorgen schließlich neben den gesprenkelten Laces die pinke Innensohle und ebenfalls pinke Highlights an Zunge und der Ferse. Nachdem Nike für mich mit den Football-Modellen zuletzt eine falsche Richtung einschlug, sind die beiden Canvas wieder jeden Euro wert. Und der Siegeszug unseres Lieblingsschuhs dürfte noch eine ganze Weile anhalten. So werden die bereits in Kürze erhältlichen Flywire-Roshes nicht nur im Sneaker-Zimmer sehnsüchtig erwartet.

M.

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Uns geht es da nicht anders, wenn wir mal wieder in den bekannten „Coming Soon“-Rubriken auf ein neues Modell oder einen neuen CW stoßen, der unser Herz höher schlagen lässt. Es gibt die Momente, da verguckt man sich spontan in einen Schuh. Ihr kennt das. Der weibliche Teil des Sneaker-Zimmers hat beim Anblick der für den Sommer angekündigten Camo Roshes einen (mentalen) Luftsprung hingelegt – vor allem der graue Roshe ist bereits so gut wie gekauft. Der Mann freut sich dagegen wie bekloppt auf die schicken neuen NB 577er, die er zuletzt bei Inflammable entdeckt hat. Allerdings scheint hier zunächst Geduld gefragt. Denn ein Release wird voraussichtlich nicht vor August stattfinden. New Balance ist zudem bekannt dafür, dass sich Termine gerne mal verschieben.

Wer nun selbst stöbern möchte: weiter zur Nike Roshe-Auswahl, zum Sneaker-Sortiment aller Marken und zur „Coming-Soon“ Ecke.

E. & M.

 

pictures by inflammable.com

Am vergangenen Wochenende trafen sich auf der Sneakerness in Amsterdam wieder Turnschuhverrückte fast aller Altersgruppen zum Kaufen, Verkaufen und Fachsimpeln. Bei traumhaftem Frühlingswetter konnten endlich wieder die schönsten Schmuckstücke an den Füßen präsentiert und der Trip mit einem Stadtbummel kombiniert werden. Da zeitgleich in Stuttgart die fünfte Kick’s ’n Coffee stattfand, waren wir diesmal leider nicht vor Ort, wurden aber von unseren nicht weniger Sneaker-verrückten Freunden Joana und Chris vertreten, denen wir für ihre schicken Fotos ganz herzlich danken!

Wieder zurück. Hinter uns liegt ein aus vielerlei Gründen aufregendes und grandioses Wochenende. Los ging’s bereits Freitag Mittag mit dem vollgepackten Auto in Richtung Stuttgart zur fünften „Kicks’n’Coffee“. Mit im Gepäck hatten wir nicht nur rund 40 Paar Sneaker sondern auch ziemlich viel Vorfreude endlich einmal die Stuttgarter Jungs, Suppa und die besondere Atmosphäre der „K’n’C“ zu erleben. Begleitet wurden wir dabei lange Zeit von vielen FC-Fans, die sich zum Auswärtsspiel nach Kaiserslautern aufmachten (über den Ausgang des Spiels möchten wir lieber nichts schreiben). Schneller als gedacht erreichten wir Stuggi und unser Hotel. Nach dem Auspacken ging es gleich zu Suppa, dessen Laden wir dank der zahlreichen Sticker nicht verfehlen konnten.

Und wo „Suppa“ drauf steht, ist auch Suppa drin. Erdal alias Froggy alias Suppa lebt seine Turnschuh-Leidenschaft. Das wird schnell klar, wenn man mit ihm spricht. Bei Bier und Kaffee wurde viel über Schuhe philosophiert, über den fast schon beängstigenden Sneaker-Hype, Zukunftspläne und Stuttgarts sehr familiäre (Sneaker)-Szene. Auf Empfehlung landeten wir schließlich im „Reiskorn“, einem euro-asiatischen, urgemütlichen kleinen Restaurant, das scheinbar immer bis auf den letzten Platz gefüllt ist. Das Essen hat uns derart gut geschmeckt, dass wir am nächsten Abend gleich noch einmal dort vorbeischauten. Das Hähnchen-Curry ist einfach nur nomnomnom (wie eigentlich alles)! Ein riesengroßes „Danke“ noch einmal an Fouad, der uns nicht nur den Laden ans Herz legte sondern gleich auch noch einen Tisch reservierte.

Am Samstag Morgen hieß es früh aufstehen, denn unser Stand baute sich nicht von alleine auf. Wir waren auch etwas aufgeregt, schließlich war dies unser erstes Event, bei dem wir als „Sneaker-Zimmer“ auftraten. Wie versprochen war die Location im Wilhelmpalais absolut top. Groß, aber nicht zu groß, hell, offen und vor allem im Foyer, wo es u.a. abartig leckere Sandwiches und Cupcakes gab, ziemlich stylish. Bereits vor der Eröffnung bildete sich am Einlass eine ansehnliche Schlange und Punkt 12 Uhr stürmte das Turnschuh-interessierte Publikum schließlich die zweite Etage. Was uns gleich auffiel: Unerwartet viele Mädels und Frauen waren unter den Besuchern. Wir schätzen, das Verhältnis war in etwa 50/50. Da die meisten Aussteller und Verkäufer aber eher Männergrößen im Angebot hatten, waren die wenigen Sneaker für Mädels heiß begehrt. Vor allem Jordans und Air Max verkauften sich gut. Als wir so durch Stuttgarts Fußgängerzone liefen – die meisten Geschäfte hatten an diesem Abend für 0 Uhr (!) geöffnet –, fielen uns zudem die vielen Blazer-Träger auf. Stuggi ist für uns ab sofort Benz- und Blazer-Town.

Im Vergleich zur „Sneakerness“ ging es bei der fünften „Kicks’n’Coffee“ trotz größerer Location deutlich familiärer zu. Weniger Hektik, alles etwas überschaubarer aber sneaker-technisch auf einem ähnlich hohen Niveau. Und das nicht allein wegen Froggys „Wall of Fame“ (hehe). Dass er seinen Yeezy ausgerechnet an unserem Stand zum Verkauf anbot, war ein Glücksfall Der Schuh wirkte wie ein Zuschauermagnet. Keine Ahnung wie oft der an diesem Tag fotografiert wurde. Andere Jungs waren gleich mit mehreren Hundert Paar Jordans am Start – alle einzeln in Folie verpackt. Das Beste waren aber die zahlreichen Gespräche mit alten und neuen Bekannten. Liebe Grüße insbesondere an Karl, Jan, Chris, Mylo, Maxi, Magdalena, Kevin, Tommi, Goran, Jochen und Baris! Dennoch können sechs Stunden „K’n’C“ ganz schön müde machen. Das mussten wir am Abend bei der Aftershow-Party im Cue feststellen, als uns beiden kurz nach 1 Uhr die Augen zufielen. In jedem Fall ein geiler Club mit einer noch geileren Videowall.

Mit nach Hause nahmen wir am Ende zwei neue Paar Sneaker aus Suppas Shop – der lilafarbene Gel-Lyte III und der neue türkisblaue Roshe –, viele neue Eindrücke und die Erkenntnis, dass Stuttgart auf jeden Fall eine Reise wert war/ist. Erdal, Fouad, Bala, Tomas und die Anderen sind eine super-sympathische Truppe, bei der wir uns auf Anhieb wohl fühlten. Und auch die „Kicks’n’Coffee“ hat uns gleich überzeugt. Im nächsten Jahr sind wir sicher wieder am Start. Und nun viel Spaß mit unseren Fotos!

E. & M.





Der Solarsoft ist noch ein recht junges Nike-Modell, das hierzulande bislang kaum wahrgenommen wurde. Nur die Vorschau auf die hoffentlich in Kürze auch bei uns erhältlichen Woven-Premium-CWs im Moccasin-Stil brachte ihm eine gewisse Aufmerksamkeit. Wenn der Frühling demnächst endlich mal seinen Arsch hochbekommt, werde ich sicher meinen schwarzen Solarsoft anziehen. Sein luftdurchlässiges Obermaterial und das reduzierte Gewicht machen aus ihm nämlich den perfekten Sommerschuh (noch mehr in den knalligeren Farben).

Bevor den eher schlichten CWs des Premium-Solarsoft der Sprung nach Europa gelang, haute Nike nun ein edles Quickstrike-Modell heraus, das mit seiner Leder-Optik und dem Schlangen-Muster den eher unspektakulären Schuh in einen Blickmagneten verwandelte. Das schwarzgraue Leder bildet nicht nur einen starken Kontrast zum knallroten „Innenleben“, es lässt mich auch spontan an den Yeezy denken. Dabei könnten beide Schuhe kaum unterschiedlicher sein. Hinzu kommt ein in diesem Fall sehr auffällige Schlangenhaut-Effekt, passend zu Nikes Konzept des „Year of the Snake“-Packs. Die luftige und sehr leichte Woven-Verarbeitung ist hingegen geblieben. Überhaupt scheint das Woven-Design immer populärer zu werden.

Wenn die Temperaturen bald nach oben gehen, schreit der Solarsoft Moc förmlich danach, barfuss getragen zu werden. Auch das ist eine von vielen Parallelen zu dem von uns so geliebten Roshe. Dessen Erfolg hatte augenscheinlich einen gewissen Einfluss auf die Nike-Kreativen. Ob der Solarsoft wirklich die Roshe-Nachfolge antreten kann, muss sich aber erst noch zeigen. Im Gegensatz zum gleichzeitig erschienenen Rache Wvn fällt der Moc eher klein und vor allem im Vorderfußbereich deutlich schmaler aus. Vor dem Kauf also am besten erst einmal anprobieren. Ich war von den Unterschieden zwischen Rache (hier könnte mir sogar eine US9 passen) und Moc (US10) ziemlich überrascht.

M.

Wie die meisten von Euch bestimmt schon mitbekommen haben, findet am nächsten Samstag in Stuttgart die 5. „Kicks N Coffee“ statt. Wieder heißt es „Show, Sell, Buy“ und das dieses Mal im schicken Wilhelmspalais. Alle Turnschuhfreunde, Sammler und Interessierte sind dazu herzlich vom Stuttgarter Sneaker-Aushängeschild „Suppa“ und den anderen „K’n’C“-Organisatoren eingeladen. Auch das Sneaker-Zimmer wird vor Ort sein. Wir hoffen, viele von Euch auch einmal persönlich kennenzulernen. Dabei wird sich nicht nur über unsere große Leidenschaft gequatscht. Mit im Gepäck haben wir auch einige Sneaker, die dort käuflich zu erwerben sein werden. Vielleicht ist ja was für Euch dabei.

Etwas schade ist das unglückliche Timing mit der parallel in Amsterdam stattfindenden „Sneakerness“. Da wir dort aber schon mehrmals zu Besuch waren, wollten wir dieses Mal der sicherlich etwas privateren und gemütlicheren „Kicks N Coffee“ den Vorzug geben. Also liebes Stuttgart, enttäusch uns nicht! Dann sind wir auch wir bei der sechsten Auflage wieder am Start.

Alle Infos zum Event findet Ihr unter: www.kicksncoffee.com Ihr könnte den „Kicks N Coffee“-Jungs auch bei Instagram folgen: kicksncoffeecrew.

Wir freuen uns auf Euch!
E. & M.

Hier ein paar Eindrücke von der letzten Kicks-N-Coffee Vol.4

 

 

Ostern ist nicht nur ein guter Vorwand äh Anlass, um andere zu beschenken sondern auch sich selbst. Ich habe mir die lilanen Air Max Light gegönnt, die zusammen mit einem blauen CW seit letzter Woche „exklusiv“ beim englischen size?-Shop erhältlich sind. Erst im vergangenen Sommer sorgte size? mit zwei angeblich auf 500 Paar limitierten Air Max Lights-CWs für Aufsehen, wobei das spätere Auftauchen des gelben Light in diversen anderen Shops durchaus Zweifel an dieser Zahl aufkommen ließ. Ob nun auch mit den beiden neuen Modellen Ähnliches passiert, weiß ich nicht. Der Preis von 100 Pfund war jedenfalls so fair, dass ich darauf nicht warten wollte.

Auch wenn der Frühling weiterhin auf sich warten lässt, kann der Schuh schon Frühlingsgefühle auslösen. Bereits der wegen seiner gelben „Pinkelsohle“ gleichermaßen geliebte wie verhasste Vintage-OG zählt zu meinen Favoriten. An die farblich geteilte Midsole musste ich mich nun jedoch erst gewöhnen. Ich glaube, ich hätte eine ganz weiße lieber gesehen. Dafür ist das Mesh ziemlich in Ordnung, auch an der Zuge fühlt es sich gut an. Beim lila gefärbten Suede sollte man aber aufpassen, denn es scheint ziemlich leicht abzufärben. Ansonsten gibt es nicht viel zu meckern. Die Silhouette ist glücklicherweise weit von der Bananen-Form manch neuer Air Max 1 entfernt. Schon deshalb wäre es nur fair, wenn der Light endlich einmal aus dessen Schatten heraustreten könnte. Für mich hat er das längst getan.

E.