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Gestern Abend stand mal wieder eine kleine Release-Party an. Turnschuhfreunde aus Köln und Umgebung trafen sich bei The Good Will Out, um den Release der neuen Sneaker Freaker-Ausgabe (Heft Nr. 10, Glückwunsch zum kleinen Jubiläum) und der beiden neuen Modelle von Ewing Athletics zu feiern. Vor 20 Jahren (Jubiläum Nr.2) lief Patrick Ewing zum ersten Mal im „Focus“ für seine Knicks gegen die Chicago Bulls auf.


Auch wenn der richtige Sommer noch etwas auf sich Warten lässt, so könnt Ihr ihn Euch zumindest bald an die Füße schnallen. Am 6. Juli steht der Deutschland-Release der neuen Sneaker Freaker-Collabo an. Nach der Zusammenarbeit mit New Balance (Tassie Devil) haben die Aussies nun mit der legendären französischen Sportmarke Le Coq Sportif gemeinsame Sache gemacht. Dabei entschieden sie sich für den Flash, einer der beliebsteten Le Coq-Runnern aus den 90ern.

Englands Sneakerhändler size? werkelt in regelmäßigen Abständen an beliebten Modellen unterschiedlicher Marken. Zu Ostern gab es zwei schicke Air Max Lights, von denen einer auch den Weg ins Sneaker-Zimmer fand. Nun erhöht size? noch einmal die Schlagzahl. Nachdem erst kürzlich das erste „Urban Safari“ Pack bestehend aus zwei Air Max Lights online ging, legten die Jungs mit zwei Roshes in den gleichen Farben noch einen drauf. Als absolute Roshe-Fans mussten wir beim Release am frühen Freitag Morgen natürlich unser Glück versuchen. Damit waren wir aber wohl nicht alleine, immerhin waren beide Modelle binnen Minuten online ausverkauft. Während der Mann dieses Mal Pech hatte und leer ausging, landete meine Größe glücklicherweise rechtzeitig im virtuellen Warenkorb.

Die 90er waren rückblickend ein ziemlich schräges Jahrzehnt. Selbst mir als bekennenden Fan von Eurodance und Gameboy fällt das inzwischen auf. Schuhtechnisch habe ich damals vor allem Nikes Agassi-Collection angebetet. Leider waren zumindest die Klamotten in meinen etwas spießigen Tennis-Club nicht so gerne gesehen, weshalb ich einmal gesagt bekam, ich solle mich weniger bunt anziehen. Auch an gewisse Puma Tennisschuhe mit dem revolutionären Disc System erinnere ich mich noch gut (auch wenn ich damals keinen besaß). Vielleicht ist es der Wunsch etwas nachzuholen, weshalb ich nun mit über 30 den Spaß am Rädchen drehen wiederentdeckt habe.

Irgendwann im Dezember trällerte ich im Auto zu „Empire state of mind“:

„In New York Concrete jungle where dreams are made, ohhhh
There’s nothing you can’t do
Now you’re in New York
These streets will make you feel brand new
Big lights will inspire youuuuu
Let’s hear it for New York, New York, New Yooooooork „

Währendessen dachte ich mir: „Hmm so langsam könnte die auch mal wieder auf Tour gehen…“ Bis dato hatte ich nämlich jedes Konzert verpasst und das obwohl ich Miss Keys unbedingt mal live sehen wollte. Einige Tage später bekam ich eine „Ticketalarm“-E-Mail von Eventim. „Alicia Keys on Tour“ war dort zu lesen. Sofort habe ich Freunde und Kollegen mit einem „Zalando-Schrei“ beglückt und die Tickets organisiert bzw. organisieren lassen (Danke Josie!). Nun hieß es aber erst einmal ein halbes Jahr warten und die Songs üben.

 

Rock am Ring 2013 ist geschafft – was für ein Wochenende! Menschen, überall nur Menschen! Darunter habe ich doch tatsächlich so manche Sneakerheads entdecken können, welche sich im Vorfeld sicher auch nicht entscheiden konnten, welche Sneaker sie beim Festival versauen wollen. Mir ging es ja genauso. Ich hatte mich dann für einen leichten Nike Free entschieden. Perfekt um den ganzen Tag zu latschen, jedoch für den Regen nicht ganz so praktisch, aber dafür hatte ich ja bereits meine neuen 14,90 EUR teuren Blümchen-Gummistiefel eingepackt. Ein ganz mutiger Festivalbesucher rockte sogar seine Innevas, Respekt! Die nicht ganz so gute Qualität mancher Fotos müsst Ihr dieses Mal entschuldigen. Ich hatte vorsichtshalber nur mein iPhone mit dabei.

Eigentlich steht der Roshe für einen simplen, beinahe schon minimalistischen Designansatz. Weniger ist mehr, dachte sich Roshe-Erfinder Dylan Raasch. Nun wird das Modell aber immer beliebter und damit steigt bei Nike auch die Lust, neue Ideen an der markanten Silhouette auszuprobieren. Das geht manchmal gut, manchmal aber auch nicht (das Roshe Run Mid „City Pack“ war eher eine Enttäuschung). In die erste Kategorie gehört für mich ganz eindeutig der futuristische Roshe Metric, der als Quickstrike Anfang Mai herauskam und ziemlich schnell sold out war. Das alleine wäre zwar noch kein Indiz für dessen Qualität, doch seitdem ich das Ding erstmals in Händen hielt, steht fest, dass ich die Entscheidung für den Metric nicht bereuen werde.

 

Wir freuen uns, Euch wieder einmal eine anständige Verlosung präsentieren zu können. Zu Gewinnen gibt es ein limitiertes „The Cult“-T-Shirt der Designschmiede Team dauerfeuer und des Hamburger Titelhelden Sneaker Store. Das gute Stück ist eine ziemlich schicke Verbeugung vor der Sneaker-Kultur und sollte im Kleiderschrank eines echten Turnschuhfreundes keineswegs fehlen. Für die nötige Inspiration sorgte nicht zuletzt Sven mit seinem kleinen, aber feinen Sneakerladen. Wenn Ihr in Hamburg seid, schaut doch mal bei ihm vorbei. Ende des Monats wird dann endlich auch der Titelhelden-Online-Shop an den Start gehen.

Nachdem bereits der Herr seine Roshe IDs vorstellen durfte, bin nun endlich ich an der Reihe – Ladys second aber egal. Nach vielem Hin- und Herexperimentieren habe ich mich für ein olivgrünes Upper (Armeegrün) entschieden, ganz einfach weil mir ein solcher CW in meiner Roshe-Sammlung bislang fehlte. Für die frischen Highlights sorgen das pinke Innenfutter (Atomar Pink) sowie die in Mint gehaltene Schlaufe. Auch bei den Laces entschied ich mich für das kräftige Mint. Dass die Akzentfarben unsere beiden IDs verbinden, macht das Design für mich komplett. Statt einer weißen Midsole und einem weißen Swoosh ist beides an meinen IDs jedoch hellgrau, was den Vorteil hat, dass mancher Dreck nicht gleich auffällt.