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Es war kalt. Sehr kalt. Bei Minustemperaturen versammelten sich am gestrigen Abend Freunde des „Schwarzmarkt“-Projekts der FH Düsseldorf, Studenten und Turnschuhfreaks im Laden von Andi und Marco (btw we love them!) in der Oststrasse. Zu Kaufen gab es coole Design-Ideen mehrerer Designstudenten – darunter Beanies und Schmuck. Dazu spendierten die Afew-Jungs zur Feier des Tages 10% auf das gesamte Sneaker-Sortiment. Auch wenn wir selber nichts kauften, die Tage zuvor waren schließlich schon teuer genug, war die Stimmung ziemlich gut und der Spaß, den wir alle hatten, ziemlich groß. Neben dem gesponserten Bier, diversen nichtalkoholischen Getränken und selbstgemachten (?) Cookies hatten wir als gute Gäste auch eine Flasche Jägermeister im Gepäck, die recht schnell geleert wurde.

Der Lieferservice war da, in diesem Fall der gute DHL-Mensch mit einem Paket vom Allike Store. Der Inhalt ist etwas für Gourmets, denen beim Anblick des „35 LP Ocelot“ das Wasser im Mund zusammenlaufen dürfte. Die kalifornische Marke mit dem markanten Oktopus-Logo setzt auf hochwertige Materialien (in diesem Fall Glattleder, Mesh und ein Ocelot-Print, für den garantiert keine Raubkatze sterben musste) und elegante Designs. Schon beim Anziehen spürt man, dass sich dieser Schuh vom zunehmend billig produzierten Sneaker-Einerlei positiv abhebt. Tiermuster sind aktuell angesagter denn je, wobei man nicht das Gefühl hat, Gourmet sei mal eben auf einen Trend aufgesprungen. Immerhin gibt es den 35 LP in dieser Variante schon länger. Das Gegenstück kommt mit weißem statt schwarzem Leder und ist bereits daher um einiges schmutzanfälliger.

Bald ist es soweit. Kommenden Freitag schickt Nike einen seiner besten Runner erneut ins Rennen um die Gunst der Sneaker-Gemeinde. Die Rede ist natürlich vom Huarache in zwei OG-Colorways. Endlich, schließlich hatte Nike den Release schon vor vielen Monaten angekündigt und uns bis zuletzt mit eher gewöhnungsbedürftigen Huarache Frees hingehalten. Die ersten Fotos der Retros waren zwar eher ernüchternd und lassen vermuten, dass auch dieser Retro vermutlich nicht an die OGs herankommen wird, doch damit dürfte wohl niemand ernsthaft gerechnet haben. Hauptsache der Huarache Retro sieht an meinem Fuß nicht so unglaublich klobig und groß wie zuletzt der leider missglückte Air Base II aus.

Ein ganz herzliches Dankeschön an Reebok! Wie Ihr wisst, ist unser Sneaker-Zimmer überwiegend mit Nike und Asics ausgestattet. Reeboks sind da eher selten und wenn überhaupt dann waren es bislang eher Vintage-Runner. Umso mehr freue ich mich, dass ich das Model meiner Jugend wieder tragen darf. Denn der schwarze Reebok Freestyle High – believe it or not – war mein allererster Sneaker. Es war die Zeit der blinkenden L.A Gears, der Glitzer-Laces und Schuhe mit seltsamen „Bling bling“-Sohlen, als ich mich für den im Vergleich dazu schlichten Reebok entschied.

Spannende und vor allem junge Modelabels gibt es viele. Flyin’ ist so eine. Aus der Idee, lässige Streetwear-Mode zu designen, die man bevorzugt zu Denim und Sneaker tragen kann, entwickelte David seine ersten Entwürfe. Gesagt, getan. Nur wenige Wochen nach der Label-Gründung sind nun die ersten beiden Stücke mit dem „Flyin’“-Logo auf der Webseite der neuen Streetwear-Marke www.flyin-frnkft.de erhältlich. Wem das, was David da entworfen hat, gefällt, hat die Wahl zwischen einem schwarzen Crewneck und einem gleichsam schwarzen Logotee. Basic und klassisch fällt der Start von Flyin’ aus. Sowohl Shirt als auch Crewneck sind mit allem gut kombinierbar und lassen doch bereits eine eigene Handschrift erkennen.

Wir hatten ja schon letzte Woche das kommende Rosherun „Two Faced“-Pack „angeteasert“. Inzwischen ist auch das offizielle Release-Datum bekannt. Ab dem kommenden Freitag, den 15.2., sollen die vier CWs mit ihrer auffälligen, asymmetrischen Farbgebung bei Stores mit einem Quickstrike-Account erhältlich sein. Overkill aus Berlin wird die Schuhe ab 0 Uhr online stellen und ab dann Eure Bestellungen entgegen nehmen.

Also ich freue mich immer, wenn mein Paketmensch Post aus Berlin für mich hat. Ein Päckchen (oder doch Paket?) vom Overkill Shop ist dabei natürlich ein besonderer Grund zur Freude, denn das heißt immer: Neue Schuhe! Dieses Mal springen mich beim Öffnen jedoch keine Schuhkartons sondern die neuen, sehr chicen Stofftaschen von Nike und Overkill an. Auf der einen Seite leuchtet das Overkill Logo, auf der anderen ein unmissverständliches „Kiss my Airs“.

Über die Zusammenarbeit des Amsterdamer Sneaker-Shops ACHT und der Traditionsmarke Pony hatten wir bereits berichtet. Nun können wir das Resultat , den legendären Basketballschuh M100, endlich selbst an unseren Füßen testen. Es dürfte inzwischen bekannt sein, dass wir kein Basketball spielen. Somit können wir über die BBall-Qualitäten des M100 kein Urteil fällen. Aber auch abseits des Courts wird der Schuh viele Blicke auf sich ziehen. Das liegt vor allem an dem genialen CW, ein Mix aus Blau & Orange, der sofort bestimmte Assoziationen auslöst. Die New York Knicks sind eine davon – das Basketball-Team nutzte ganz einfach die Farben New Yorks, die dank der holländischen Einwanderer auch die Farben Amsterdams sind. Damit schlägt die Collabo zugleich eine Brücke von der einen zur anderen Seite des Atlantiks.

Unsere Begeisterung über den Flyknit sollte sich inzwischen herumgesprochen haben. Fast zeitgleich zu den neuen Modellen mit Lunar-Sohle legte Nike auch bei seiner exklusiven „HTM“-Reihe mit zwei echten Schätzen nach. Der HTM Flyknit Chukka ist das Ergebnis der erneuten Zusammenarbeit von Hiroshi Fujiwara (Fragment Design), Nike-Legende Tinker Hatfield und Nike-Boss Mark Parker. Nach ihren ersten HTM Flyknits sind sie nun bei einem Chukka-Modell des ultraleichten Runners angekommen. Obwohl ich Mid-Cut-Sneaker nicht wirklich mag, haben mich die ersten Fotos des „Snow Style Packs“ regelrecht umgehauen. Zum Glück erwischte ich bei End noch den blauen CW in meiner Größe. Innerhalb weniger Minuten war das Ding dort und anderswo ausverkauft. Dank eines Hook-ups aus Paris (merci Adam!) sollte die Tage auch noch die graue Version bei mir eintreffen. Ein Update mit weiteren Fotos folgt.

Eigentlich habe auch ich mich am Air Max 1 inzwischen etwas satt gesehen. Überall laufen vor allem Mädels mit den vor ein paar Jahren noch als Gesundheitsschuhen verschrienen Sneaker umher. Der Air-Max-Hype scheint nicht zu stoppen, dabei ließ die Qualität vieler neuer Releases doch zu wünschen übrig. Vor allem die Form war eine Frechheit und ging selbst mir zu weit. Die Silhouette wurde immer klobiger, was aber den Verkaufserfolg offenbar nicht schmälerte. Umso mehr freute ich mich über einen Lichtblick wie den Ende des letzten Jahres bereits in den USA releasten AM1 Fuse, der in einer Variante für Jungs und als Wmns-CW mit rotem Swoosh und roter Sohle die Welt erblickte.