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Release of the ACHT Amsterdam x Pony M100  31. Januar 2013

Wenn Sneaker-Freunde an Amsterdam denken, dann fällt ihnen zuerst meist der Name Patta auch. Doch die Stadt hat Sneaker-mäßig weit mehr zu bieten. Während Patta seinen Heiligenstatus bei jeder Gelegenheit ziemlich offensiv zelebriert, kommt ein anderer Sneaker-Laden deutlich bescheidener (und sympathischer) daher. Die Rede ist von ACHT Sneakers, deren kleiner, feiner Shop in der Vijzelstraat von uns immer gerne bei einem Amsterdam-Trip besucht wird. Nachdem Philip von ACHT vor knapp zwei Jahren eine der bis heuten besten Saucony-Collabos entwarf – die Rede ist natürlich vom „Invictus“, der einen Ehrenplatz im Sneaker-Zimmer beansprucht –, kommt er nun mit einem neuen Projekt um die Ecke. Dieses Mal haben sich er und die legendäre New Yorker Sportmarke Pony für einen ganz besonderen Sneaker-Release zusammengetan.

Das  Ergebnis des kreativen Austauschs ist eine streng limitierte Version des M100, eines von Ponys populärsten Mid-Top-Sneakern. Die Farbwahl ist ein direkter Link zur alten niederländischen Flagge mit ihrem blau, orange und weiß. Es sind die gleichen Farben, die Hollands Siedler einst nach New Amsterdam brachten und die noch heute von zahlreichen New Yorker Mannschaften wie den Knicks und den Mets getragen werden. Damit ist der Schuh zugleich eine Verbeugung vor dieser großartigen Stadt und ihrer bewegten Geschichte. Bei der Wahl des Materials entschied sich Philip für robustes Denim. So soll der Schuh auch lange Partynächte in Clubs heil überstehen. Schon der „Invictus“ besaß ein recht ähnliches Denim-Upper. Offenbar ist Philip ein besonderer Liebhaber von Sneakern im Denim-Look.

Pony, was für „Product of New York“ steht, ist einer der ganz großen und leider etwas in Vergessenheit geratenen Marken der Turnschuhwelt. Nachdem sich das Unternehmen in den letzten Jahren in einer schwierigen Turnaround-Phase befand, könnte nun gerade das Comeback dank solcher Collabos gelingen. Zu wünschen wäre es dem Unternehmen, das einst Sportlergrößen wie Pelé, Spud Webb, Dan Marino und sogar Muhammed Ali mit seinen Schuhen ausstattete.

Der ACHT x Pony M100 wird außer bei ACHT in Amsterdam, die insgesamt 80 Paare verkaufen werden, nur noch bei Foot Patrol in London und dem New Yorker Sneakerstore West erhältlich sein. Der Preis sollte bei 150 EUR liegen, was für den Schuh wirklich in Ordnung geht. Release-Tag ist der 31. Januar. Der Sizerun reicht von 37 bis 48 und richtet sich somit sowohl an männliche als auch weibliche Pony-Fans. Passend zum Schuh haben ACHT und Pony ein schickes und ebenfalls streng limitiertes Crewneck designt. Da Amsterdam ja immer eine Reise wert ist, lässt sich ein spontaner Kurztrip gleich mit einem Sneaker-Release verbinden.

M.

Pony-Fotos by ACHT


Back to the Future! „I’ve been waiting for a long long time“.
 

Erinnerst du dich noch an die Woche vom 4. Juni 2012? Nein? Du erinnerst Dich nicht an die den härtesten, verrücktesten Campout Deines Lebens? Kein Wasser, kein Brot – nur Döner – kein Bett, kein Wlan, kein Dixi-Klo und Dein einziger Überlebensinstinkt galt dem Nike Air Yeezy II? Than come back to the future. Unser Freund Hermes erinnert uns in Zusammenarbeit mit Hugo Hopmann (den wir leider noch nicht kennen) an eine geile Woche in Köln vor, in und um „The Good Will Out“ herum, die wir selbst leider nur kurz erlebt haben. Aber mein Gott waren wir stolz auf unseren Kölner Sneaker-Store und dessen Mannschaft, die diversen Radio- und TV-Teams Rede und Antwort standen.

Kommt einfach alle
am Freitag den 11. Januar ab 19:00 Uhr
in die Jülicher Straße 14
N/GH Shop.

Freut euch auf einen Mega-Typ und viele geile Fotos. Wir sind sicher: Hermes wird uns nicht enttäuschen.

Asiaten sind vermutlich die größten Markenfetischisten, die es gibt. Das zeigte sich auch während unseres letzten Asienurlaubs. Es dominieren westliche Nobelmarken und Designer.Im Streetwear-Bereich ist hier ebenfalls Supreme das Maß aller Dinge. Als wir in Kuala Lumpur nach interessanten Shops Ausschau hielten, wurden wir in dem auf den ersten Blick eher etwas zu sehr auf den Massengeschmack ausgelegtem Sungei-Wang-Plaza im Herzen von KLs Shopping-Distrikts Golden Triangle fündig. Boundlezz heißt der von außen kleine, unscheinbare Laden, der sich zwischen drittklassigen Schuhshops im Deichmann-Look und unzähligen Nagelstudios (!) versteckt.

Da wir die einzigen Kunden waren, kamen wir mit Adam von Boundlezz schnell ins Gespräch. Mit viel Begeisterung zeigte er uns sein aktuelles Sortiment, das vor allem Supreme-Sachen sowie Sneaker von Vans umfasste. Asiaten lieben Vans und angesprochen auf Deutschland natürlich auch Labels wie Adidas. Vor allem ältere Sachen, die noch „Made in West Germany“ sind, so Adam, der sich später als Rammstein-Fan outete. Offenbar sind Rammstein echt weltweit bekannt. Wir entdeckten unter den Schuhen sogar ein Visvim-Modell, das mit umgerechnet 650 € den Visvim-typischen Preis aufwies. Boundlezz selbst hat auch bereits einen eigenen Sandalen-artigen Schuh kreiert, dessen Design sicherlich Geschmackssache ist. Auffallend waren vor allem die bunten Caps eines taiwanesischen Labels, die mal mit Fischen und mal mit Chilischoten bedruckt waren.

Auch wenn wir am Ende nichts gekauft haben, war die Begegnung mit Adam echt interessant. So haben wir gleich etwas darüber erfahren, wie die asiatischen Hipster so ticken, hihi. Wer die Chance hat, ein paar Tage in KL zu sein, sollte hier mal vorbeischauen. KLs anderen Streetwear-Hotspot Sole What? mussten wir aus Zeitgründen leider auslassen. Dafür ging es später noch zu Limited Edt. nach Singapur.

Adam, if you read this: Enjoyed the visit at Boundlezz a lot. We wish you all the best for your store & your future plans. Rock on with Rammstein 😉

E. & M.

Wer als Sneakerhead Singapur verlässt ohne bei einem der vier Shops von Limited Edt gewesen zu sein, darf sich eine Runde schämen. Unseren verkürzten Aufenthalt wollten wir mit einem Besuch bei dem Laden im „313 @ Somerset“-Einkaufszentrum beschließen. Limited Edt Vault besitzt vielleicht nicht die größte Modell- und Markenauswahl, dafür sind die meisten Schuhe limitiert oder anderswo längst ausverkauft. So wie der neueste Shop, die „Chamber“, über einen besonderen Verkaufsraum nur für VIP-Mitglieder verfügt, so macht auch die “Vault“ ihren Namen alle Ehre. Hinter einer dicken Tresortür bewahrt der Shop eine Reihe ganz besonderer Sneakerschätze auf. Das Konzept gefällt und ist uns so noch nirgendwo sonst begegnet. In jedem Fall ziehen einen die Tür und ihr Inhalt fast schon magisch an.

An aktuellen Modellen gab es u.a. die beiden neuen Premium-CWs des Roshe Run, die gesamte Palette an „Made in USA“-New Balances sowie drei neue Lunar Flow Woven-Quickstrikes. Der „XIer Bred“ war aber selbst hier längst ausverkauft, was eine Notiz an der Eingangstür schon frühzeitig allen noch hoffenden Jordan-Fans signalisierte. Dass Jeremy Scott in Asien besonders populär ist, belegte das große Arsenal an JS-Designs. An Sale-Angeboten gab es nicht wirklich etwas, das uns begeistern konnte. Da war Kuala Lumpur vorne. Am Ende entdeckte die Frau aber noch ein ziemlich chices Stüssy-Shirt, das ich mir zusammen mit zwei Paar Stance-Socken – in Deutschland ist schließlich noch Winter – einpacken ließ. Beim nächsten Singapur-Trip werden wir sicher mal bei den anderen Limited-Edt-Läden vorbeischauen. Bis dahin verfolgen wir aus der Ferne, was die Jungs an Ideen, Projekten und Collabos so alles austüfteln. Sneaker-Freunden, die in Singapur sind, sei zudem das sehr auf Sportswear ausgerichtete Queensway Shopping Centre ans Herz gelegt.

M.

Ein neues, von Ronnie Fieg designtes (?) Asics-Modell bei einem Online-Release zu ergattern, war für mich bislang ein Ding der Unmöglichkeit. Auch beim Verkaufsstart des auf „Selvedge Denim“ getauften Gel Lyte III sah es ganz danach aus, als ob wir mal wieder leer ausgehen würden. Bereits nach wenigen Sekunden schienen sämtliche Größen ausverkauft zu sein. Und doch versuchte es der Mann immer wieder, mit allen Größen und in keiner logischen Reihenfolge. Nach unzähligen Versuchen hatten wir dann Glück und das sogar mit einer 6,5 – meiner Größe. Nach nur einem Tag tauchte schließlich die Versandbestätigung im Postfach auf. Nun hieß es Warten.

Eine Woche später hielt ich den „Selvedge Denim“ endlich in Händen. Auch wenn ich bezweifle, dass der Schuh seine aktuellen Resellerpreise von 300 Euro und mehr wirklich wert ist – hier macht mit Sicherheit die Limitierung und der Name Fieg den Kurs –, so ist dieser Gel Lyte III doch eine echte Schönheit. Bereits das Upper und der verwendete Jeansstoff sorgen dafür, dass sich der Schuh von anderen Runnern deutlich abhebt. Außerdem macht der Gel Lyte III bei mir einen recht schlanken Fuß, die Form wirkt elegant und der Schuh als Ganzes recht klein. Selbst die Split-Tongue, mit der ich mich erst anfreunden musste, stört mich hier seltsamerweise nicht. Dabei fällt mir auf, dass dies derzeit mein einziger Gel Lyte III ist. Wieso eigentlich? Bislang war ich bei Asics mehr auf den Saga und den GT-II abonniert. Bei den Laces hat man Asics-typisch die Qual der Wahl. Aus den drei Varianten entschied ich mich zunächst für die gemusterte Version. Vielleicht ändere ich das aber noch und wechsle demnächst zu den uniblauen.

Mal sehen, was 2013 von Fieg und Asics noch so alles kommt. Angesichts der hohen Schlagzahl im vergangenen Jahr wären weniger Releases keine schlechte Idee.

E.

Es ist wohl so, dass man sich über die unerwarteten Geschenke und kleinen Aufmerksamkeiten am meisten freut. Ganz einfach weil man nicht mit ihnen rechnet. Und so war die Freude groß, als wir zu den Weihnachtsfeiertagen einen kleinen Umschlag mit Sneakerness-Absender im Briefkasten fanden. Sergio hatte uns ein „Sneakerness“-Package aus Stickern, Schlüsselanhängern und Postkarte zusammengestellt. Dabei denken wir immer wieder gerne an diese beiden verrückten Tage der Kölner Sneakerness zurück, wo wir einen Teil unseres Sneakerzimmers und unserer Sammlung ausstellen durften.

So wie es aussieht, werden wir es leider doch nicht zur Züricher Sneakerness im März schaffen. Spätestens nächsten Herbst zum Lokaltermin sind wir aber ganz sicher wieder mit von der Partie – wenn auch nur als entspannte Beobachter und Besucher. Bis dahin bleibt viel Zeit für Vorfreude und um die eigenen Ersparnisse aufzustocken. Schließlich gehen wir von dort nie ohne neue Schuhe nach Hause (auch wenn wir uns das vorher fest vorgenommen hatten).

E. & M.

Wa schenkt man einem Sneaker-süchtigen zu Weihnachten? Natürlich Sneaker. Und wenn es dann etwas Besonderes und Individuelles sein soll, liegt die Idee mit einem selbstdesignten ID natürlich nahe. Ok ich selber bin nicht drauf gekommen, dafür aber Ela, die mich mit einem Air Max 90 „Snkr Zmmr“ überraschte. Der AM90 ist ohnehin ein Modell, dem manchmal (nicht ganz zu Unrecht) das Etikett Proll-Schuh anhaftet, insofern passt es, wenn hier ganz tief in die Farbkiste gegriffen wurde. Und so leuchtete mir der Sneaker mit seinem grellen Oranje äh Orange schon aus der Ferne entgegen. Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit ist die komplett orangene Sohle kein schlechtes Feature. Ein (infra-)rotes Highlight und der gestickte (?) „Snkr Zmmr“-Schriftzug runden meinen ersten 90er-ID ab.

Über den Schuh selber braucht man eigentlich keine Worte mehr zu verlieren – ein Klassiker eben, der die Zeit erstaunlich gut überstanden hat. Statt irgendwelcher 1er fanden zuletzt wirklich so einige 90er den Weg zu mir. Colourways wie der „Hasta/Granite“ trafen ganz einfach meinen Geschmack. Der ID ist natürlich etwas ganz Besonderes, allein schon weil er das Geschenk meines Lieblingsmenschen war. Natürlich stehe ich jetzt unter Zugzwang. Denn auch die Dame des „Sneaker Zimmer“ braucht ihren eigenen „Snkr Zmmr“-Schuh.

M.

 

 

Wir wünschen Euch allen frohe, ruhige und hoffentlich stressfreie Festtage! Sicher liegt bei dem einen oder anderen ein neuer Sneaker unter’m Weihnachtsbaum. Bei uns gab es für die Frau den lange, lange ersehnten Air Max 1 x Patta „Corduroy“. Und der Mann durfte sich über einen Air Max 90 ID in der „Snkr Zmmr“-Edition freuen.

Weihnachten ist für uns aber auch ein willkommener Anlass, um uns ganz herzlich bei allen Freunden, Unterstützern und Lesern unseres kleinen Blogs zu bedanken, der zwar erst wenige Wochen alt ist, in dieser Zeit aber schon viel positives Feedback und Verbreitung erfahren hat. Natürlich ist das Motivation genug, um Euch auch nach den Feiertagen mit vielen neuen Beiträgen unsere Sneaker-Leidenschaft etwas näher zu bringen.

In diesem Sinne: Merry Christmans & get your kicks on under the Tannenbaum!

E. & M.

Während bei Nike zuletzt einige Modelle durchaus mit kleineren Schönheitsfehlern zu kämpfen hatten, ist die Qualität der „Made in USA“-Sachen von New Balance über alle Zweifel erhaben. Es macht anscheinend doch einen Unterschied, wo ein Sneaker hergestellt wird. Die USA-Edition von New Balance bietet nicht nur hochwertige Materialien, auch der Shape hebt sich von dem mancher „Made in China“-Gurken ab. Damit relativiert sich zugleich der auf den ersten Blick saftige Preis, der doch ein Stück über dem der Konkurrenz liegt.

Im Moment gehören der 1300er und der etwas wuchtigere 998er ganz eindeutig zu meinen Lieblingsmodellen. Natürlich war ich gleich ziemlich angefixt, als ich vor einigen Wochen die ersten Fotos von zwei neuen CWs im Netz entdeckte. Da es unklar war, ob oder wann die beiden Teile überhaupt in Europa erhältlich sein werden, schlug ich beim Sneaker-Shop Feature aus Las Vegas zu. Nach gut zwei Wochen – der Zoll arbeitet bekanntlich nicht so schnell – hielt ich die beiden Schätzchen zum ersten Mal in Händen. Das grüne Suede des M998BB, der den Beinamen „Hunter Green“ verpasst bekam (warum wohl?), fühlt sich richtig gut an, so gut wie ich mir das nach den Fotos gewünscht habe. Am Fuß ist der Schuh ohnehin eine Bombe, bequemer geht es fast nicht. Der M1300NB „Grapes“ ist eine Schönheit, die durch ihre weinroten Farbakzente schon etwas auffälliger als die vielen eher dezenten NB-CWs daherkommt. Die passende Farbe der Laces und des Innenfutters verstärken den frischen Eindruck. Auch die Form gefällt mir richtig gut, da die Toebox doch etwas spitzer als bei anderen NBs gestaltet ist. Dadurch wirkt der Schuh vor allem in der Seitenansicht sehr „sexy“. Hiervon könnte sich Nike mit seinem allseits gehypten Air Max 1 mal eine gewaltige Scheibe abschneiden. Aber das ist ein Thema für einen neuen Beitrag.

M.