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Bei jedem Ronnie-Fieg-Release glaube ich, dass der Wirbel um seine Designs nicht größer werden könnte. Doch dann staune ich wieder mal, welchen Hype der Junge lostritt. Die Dimensionen seines „East Coast Projects“, mit dem er seine Heimatstadt New York und seine zweite Heimat Miami ehrte, dürften aber selbst ihn überrascht haben. Die Bilder der Reseller-Massen äh Fieg-Anhänger vor Kith waren seinerzeit ja so ziemlich überall zu sehen.

Wenn ein Schuh schon „Sommer“ im Namen trägt, dann erwartet man natürlich, dass er Summer-Feeling verbreitet. Insofern haben die Jungs vom australischen Sneaker Freaker-Mag alles richtig gemacht. Bei ihrer Collabo mit der französischen Sportmarke Le Coq sportif haben sie sich den Flash, einen Runner aus den frühen 90ern, rausgesucht und ihm ein ordentliches Strand-Make-up in sommerlichen Pastell-Tönen verpasst. Hellblau, Weiß und Gelb sind die vorherrschenden Farben des in der Sonne besonders hell schimmernden „Summer Bay“ (für den Schimmer-Effekt ist vor allem das Nylon-Mesh verantwortlich).

Der große Erfolg des Roshe lässt Nike mit immer neuen Colorways und Designvarianten wie den Mid experimentieren. Ein GS-Modell war da eigentlich nur eine Frage der Zeit. Seit kurzem sind die ersten CWs erhältlich. Beim „Flash Lime“ liegt der Reiz im Kontrast – ein schlichtes, schwarzes Upper und dazu die grelle, grüngelbe Roshe-Sohle. Auch die Laces haben denselben Lime-Ton, wobei der Schuh mit schwarzen Senkeln noch etwas besser käme/kommt.

Seit den ersten Teaser-Bildern steigt die Vorfreude auf die kommende Collabo zwischen Berlins Overkill-Shop und KangaRoos mit fast jeden Tag. Am 24. August ist es dann endlich soweit. An diesem Samstag findet der Release des von den Overkill-Jungs gestalteten Coil R1 statt. Als Inspiration diente James Camerons Unterwasser-Thriller „Abyss“, der Ende der achtziger Jahre im Science-Fiction-Genre neue Maßstäbe setzte.

Das Timing hätte nicht besser sein können. Zur Fashion Week in Berlin startete Nike den Verkauf der ersten vier Modelle seines Tier-Zero-Camo-Packs. Wood Wood in Mitte und Voo in Kreuzberg waren die einzigen beiden deutschen Shops, die das streng limitierte Pack reinbekamen. Zunächst stand der Release der beiden Frankreich-Modelle (Air Maxim 1, Air Classic BW) an. Am Tag drauf sollten dann die beiden Italy-Air-Max (AM97 und AM90 HYP) zu Voo und Wood Wood kommen.

Hinter uns liegen drei spannende, manchmal stressige und anstrengende Tage (nein kein Mitleid) in Berlin. Zur Modewoche schauten wir mal wieder in der Hauptstadt vorbei, um Freunden, Bekannten und den für Sneaker-Fans interessantesten Brands einen kleinen Besuch abzustatten. Daneben gab es noch den ein oder anderen limitierten Release und Events rund um die Fashion Week. Zuerst ging es zur Bread & Butter im alten Flughafen Tempelhof. Passend zum Sommerwetter hatten die Veranstalter eine große Chill- und Beach-Landschaft samt Pool aufgebaut.

Erst vor einigen Wochen hatten wir hier dem Puma Disc Blaze einen Beitrag gewidmet. Der Zufall wollte es, dass mir bei unserem Besuch in Pauls legendärer Boutique in der Oderberger Strasse nun ein etwas älterer CW in die Hände fiel. Inmitten des organisierten Turnschuhdurcheinanders lachte mich das Weiß, Grau und Pink des Blaze förmlich an. Auch wenn das gelbe Neopren durch die Zeit etwas verblasst wirkt, ist das dennoch ein ziemlich frischer Sommer-Farbmix. Einmal mit Jason Markk bearbeitet, war der Schuh schnell von kleineren Verschmutzungen befreit.

Die Qualität von New Balance-Schuhen „Made in USA“ dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Anders als die oftmals enttäuschenden „Made in Asia“- und „Made in UK“-Releases kommt aus New England fast nur Spitzenware. Besonders von den aktuellen 1300ern und 998ern bin ich schwer begeistert, auch der 996 gefällt. Da war die Freude natürlich groß, als New Balance ausgerechnet ein neues Pack aus exakt diesen Modellen ankündigte. Das „American Rebel“-Pack wird in mehreren Stufen released und sollte ab Juli auch nach Europa kommen. Angelehnt sind die CWs an bestimmte Kultobjekte der 1950er und 1960er Jahre wie Harley-Davidson-Motorräder und Biker-Klamotten.