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Das Wichtigste zuerst: Wir wünschen Euch allen schöne, ruhige und hoffentlich schöne Feiertage mit Euren Liebsten! Danke, dass Ihr uns dieses Jahr nicht nur die Treue gehalten habt sondern uns auch immer wieder gezeigt hat, wie sehr Euch das gefällt, was wir hier machen. Unser Blog soll auch 2014 allen Sneaker-Verrückten da draußen Spaß und Freude bereiten – das ist jedenfalls unsere feste Absicht!

Das Jahr geht zu Ende und wir schauen auf zwölf Monate zurück, die aus Sicht eines Sneakerheads so manches Highlight bereithielt. Weil wir uns irgendwie nicht auf eine Top10 einigen konnten, ist es nun eine Top12 geworden. Und selbst da fiel uns die Auswahl ausgesprochen schwer. Letztlich zeigt die Liste jedoch sehr gut, was unser Sneaker-Herz erobern konnte und wieso.

Der Weihnachtsmann kommt dieses Jahr aus Berlin. Unser Freund Marc von Overkill schickte zuletzt ein Paket auf die Reise, worüber sich vermutlich viele Sneaker-Verrückte sehr gefreut hätten. Inhalt: Die jüngste Collabo zwischen West NYC und Saucony. Wieder einmal beschäftigte sich also ein limitierter Release mit dem Shadow 5000. Schon das erfreut mein Herz. Im Gegensatz zu den letzten eher einfallslosen Bodega-Kreationen hat das West-Team jedoch ein richtiges Schwergewicht ausgepackt.

Es gibt Schuhe, die sind ganz einfach ihrer Zeit voraus. Diese Beobachtung könnte auch auf den Air Python zutreffen. Erstmals im „Air Max 1“-Geburtsjahr 1987 veröffentlicht, dauerte es unglaubliche 26 Jahre bis Nike das Herz in die Hand nahm und sich zu einem Retro durchringen konnte. Diese lange Wartezeit mag mit dem eher mäßigen Erfolg des Midtop-Hybriden zusammenhängen. So wurde der nicht allein aufgrund seines Schlangenmusters auffällige Basketballschuh damals nur in sehr geringen Stückzahlen bei ausgesuchten US-Shops released. Nach Europa schaffte es der Air Python hingegen nicht.

Nicht nur bei den aktuellen Temperaturen sind Socken von Stance die beste Wahl. Regelmäßigen Besuchern unseres Blogs wird nicht entgangen sein, dass wir nach den kuscheligen Wegbegleitern „Made by Stance“ ziemlich süchtig sind. Die mal bunt-verspielten oder eleganten Entwürfe sind mit oder ohne Sneaker ein echter Hingucker. Egal ob ein- oder mehrfarbig, ob gemustert oder gestreift, ob mit oder ohne Motiv, ein Leben ohne Stance wäre zwar möglich aber – da sind wir überzeugt – auch sinnlos.

Auf „Made in USA“ kann man sich verlassen. Zumindest bei New Balance. Dass mir besonders der 998 gefällt, ist dabei sicher kein Geheimnis. Und so finden sich im Sneaker-Zimmer inzwischen fast ein Dutzend Colorways. Für das kommende Frühjahr setzt New Balance beim 998er neben einer klassischen, ziemlich schlichten Variante in unterschiedlichen Grautönen, die es u.a. bei End Clothing bereits vorzubestellen gibt, auf einen hellblauen/babyblauen CW mit weißen und grauen Highlights.

Ich habe mir fest vorgenommen, in einem Text zu einem Ronnie-Fieg-Sneaker nicht einmal das berüchtigte „H“-Wort zu verwenden. Mal sehen ob ich das bis zum Schluss durchhalte. Nach Gel Lyte III, GT-II und Saga ist Herr Fieg nun also beim wiederaufgelegten Gel Lyte V angekommen. Nachdem ich mir erst im Oktober den OG zulegte, schlug ich nun beim „Volcano“ erneut zu. Die Assoziation zur glühender Lava ist vielleicht etwas weit hergeholt, denn ganz so extrem Rot fällt Ronnies letzte Asics-Collabo wider Erwarten nicht aus.

Ja die Frau hat ihre Liebeserklärung an ihren Rudolph bereits abgegeben, da will und kann ich nicht anders, als meiner Begeisterung für den Weihnachtsmann-roten „Santa“ ebenfalls freien Lauf zu lassen. Auch wenn ich nicht von Liebe sprechen will – noch nicht, hehe –, so hatte der alte Herr bei mir doch leichtes Spiel. Schließlich ist der Gel Lyte III einer meiner absoluten Lieblingsmodelle. Die Split-Tongue, die früher oftmals auf Verwunderung und Unverständnis stieß, ist dabei wohl das sichtbarste Markenzeichen dieses dank zahlreicher Collabos längst auf den Hype-Olymp gekletterten Runners.

Es war Liebe auf den ersten Blick. Ja, so etwas kommt auch bei Schuhen manchmal vor. Der knuffige „Rudolph“ aus Asics’ lang erwartetem Christmas-Pack löste in mir neben dem „Habenwill“-Reflex – kenn ich bei Sneakern zu genüge – ganz besondere Glückshormone aus. Und so ging es wohl nicht nur mir. Zumindest lässt der rasante Abverkauf der Bestände auf einen weiteren Saga-Volltreffer schließen. Dabei hatte Asics erst im September mit dem Camo-Saga ein echtes Schmuckstück vorgelegt.