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Manchmal wartet man und wartet und wartet. Eigentlich sollte die „Bricks & Mortar“-Collabo des australischen Sneaker Shops „Highs and Lows“ schon Ende letzten Jahres erscheinen. Die Schuhe waren sogar schon geliefert, da wurde der gesamte Release gestrichen. Was der Grund hierfür war, ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung (mir ist es jetzt auch egal). Kurz vor dem Europa-Release kam es nun zu einer weiteren Verzögerung. Dieses Mal zum Glück nur um drei Wochen. Ich hatte die Collabo schon fast vergessen. Erst als ich auf der letzten „KicksintheHall“ den „Mortar“-Gel Lyte III entdeckte, fiel mir wieder ein, worauf wir eigentlich schon so lange warteten.

Es durfte wieder gecampt werden – oder zumindest so etwas Ähnliches. Anlässlich das mehrfach verschobenen und nun endlich bestätigten Release von Asics’ „Bricks & Mortar“-Pack, das als Zusammenarbeit mit dem australischen „Highs and Lows“-Store entstand, traf sich eine Gruppe Kölner Turnschuhfreunde in den letzten Tagen regelmäßig vor The Good Will Out. Die Liste für die jeweils 12 Paar war bereits am Donnerstag Mittag voll. Als einer der letzten schrieb ich mich für beide Schuhe drauf, auch in der Hoffnung, vielleicht noch den einen oder anderen Platz vorzurücken.

Schon auf der Bright konnten uns die für den Herbst angekündigten Trinomic XT1-Modelle begeistern. Einer schöner als der andere. Vom XT2 war da aber noch nichts zu sehen, umso größer war nun die Freude, als Puma die Wiederauflage des Running-Klassikers im OG-Farbton relativ kurzfristig ankündigte. Der XT2 Plus OG erschien dann sogar noch wenige Tage vor den vier XT1-Versionen.

Le Coq Sportif oder kurz LCS – die französische Marke mit dem gallischen Hahn war lange Zeit irgendwie weg vom Fenster, zumindest nahmen von ihr nur wenige Notiz. Allmählich scheint sich diese Ruhe umzukehren dank starker Retros und Collabos wie zuletzt mit den Jungs vom „Sneaker Freaker Magazine“. Den „Summer Bay“ konnten wir seinerzeit beim Deutschland-Release im Overkill-Store mitnehmen, was uns damals sehr gefreut hat. Aufgrund der bekannten Rechteprobleme erschienen auch die neuen Retros jedoch bislang nur bei unseren europäischen Nachbarn. Zum Glück gibt es ja Online-Shops.

Nikes diesjährige Modellinflation hat viel Überflüssiges hervorgebracht. Zu den Highlights zählt für uns aber weiterhin der Inneva, der nach einigen etwas schwächeren CWs zu Jahresanfang zuletzt mit zwei richtigen Knallern aufwartete. Zuerst erschien ein grau-curry-farbener Inneva – offiziell „grey/camel“ getauft –, einige Wochen später dann ein dunklelblauer („Armory navy“). Beide Schuhe folgen optisch dem „Weniger-ist-mehr-Prinzip“. So wirkt die Farbwahl gedeckt und dadurch deutlich eleganter als bei manch grellen Varianten.

Man kann wirklich nicht sagen, dass der Lunar Flynit Chukka ein brandneues Modell sei. Immerhin gibt es ihn in verschiedenen CWs schon über ein halbes Jahr. Angefangen hat alles mit den HTMs, die der Mann auch schon einmal besaß, dann aber doch verkaufte, weil er sie einfach nicht anzog. Wahrscheinlich habe ich auch deshalb den Schuh lange links liegen gelassen.

Stockholm hat natürlich mehr als Sneakersnstuff und Caliroots zu bieten. Da wir auf Södermalm wohnten, haben wir natürlich vor allem die dortige Nachbarschaft erkundet. Södermalm ist das Künstler- und In-Viertel Stockholms. Früher eine Arbeitergegend wohnen heute hier vor allem junge Familien, Künstler, Hipster (und nicht wenige) und sehr modebewusste Menschen. Dazu passt das vielfältige Angebot an kleinen Shops, Mode-Boutique, Vintage-Läden und szenigen Cafés. Sehen und gesehen werden ist hier scheinbar das Motto. Durch die sehr entspannte Atmosphäre und die doch nur wenigen typischen „Touris“ haben wir uns aber sehr wohl gefühlt.

Unsere Begeisterung über die Wiederauflage des Tech Super haben wir hier im Blog schon mehrfach zum Ausdruck gebracht. In den letzten Monaten kam Adidas bereits mit zahlreichen CWs und Weiterentwicklungen wie dem Tech Super 2.0 oder den obligatorischen Animal Prints auf den Markt. Auf der Bread & Butter konnten wir uns zuletzt davon überzeugen, dass der Output auch in den kommenden Monaten hoch bleiben wird. Adidas scheint den Schuh dabei als Alternative zum Air Max 1 gerade für Mädels immer stärker zu pushen.

Der Herbst steht vor der Türe, da kommt die Collabo zwischen Dänemarks Fashion-Marke Norse Projects gerade zur rechten Zeit. Ich muss zugeben, dass die ersten Fotos der beiden 1500er „Made in UK“ wenig Begeisterung bei mir auslösten. Zu unscheinbar war das, was man uns da nach den sorgfältig getimten Teasern präsentierte. Dazu hat sich der 1500er mit seiner unschönen Toebox in den letzten Jahren zu einem echten Sorgenfall entwickelt (Hanons „Chosen Few“ einmal ausgenommen).