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Foodt OpeningGestern ging es für uns in den Pott, genauer ins schwarz-gelbe Dortmund. Der Grund ist für einen Sneaker-Blog zugegeben recht naheliegend: Ein neuer Sneaker-Laden öffnete seine Türen. Auch wenn derzeit solche Stores wie Pilze aus dem Boden schießen, so ist das Projekt von Benni und Torben doch etwas Besonderes. Von beiden erwartet man schließlich kein 08/15-Konzept. Und so waren unsere Erwartungen an das „Baby“ der Jungs im Vorfeld ziemlich hoch. Umso schöner ist es dann zu sehen, wie es gelingt, diese Erwartungen am Ende noch zu übertreffen.

Footscape Desert ChukkaMan glaubt es vielleicht nicht, aber auch in meinem Schuhschrank finden sich noch gewisse Lücken, die nur darauf warten, geschlossen zu werden. Schon lange wollte ich mir einen Footscape zulegen, diesen asymmetrisch geschnürten, auf den ersten Blick seltsam-futuristischen Sneaker, der bislang eher in Asien seine Fans hatte (offenbar schätzen Japaner und Chinesen Designexperimente doch mehr als wir etwas langweiligen Europäer). Irgendwie wurde ich trotz intensiver Suche bislang nie in meiner Größe fündig, dabei hätte ich vor allem die Bodega-Collabos nur zu gerne an meinen Füßen.

NB 997GYNew Balance steht für Turnschuhtradition wie kaum eine andere Marke. Dabei gilt gerade bei den Bostoner der alte Leitsatz: Weniger ist mehr. Gerade die klassischen New Balance-Colorways wie Grau oder Dunkelblau sind meist auch die besten. Den Beweis hierfür tritt nun ein weiterer grandioser Retro an. Der legendäre M997GY ist zurück. Seit seiner „Geburt“ im Jahr 1991 zählt er zu den Holy Grails vieler NB-Jünger. Und auch wenn ich bislang nie den OG in Händen hielt oder am Fuß hatte, war für mich schnell klar, dass ich beim Retro zuschlagen muss.

RoosHier folgt nun ein weiteres Kapitel unseres Ein-Tages-Trips zur Berliner „Fashionweek“. Nachdem wir Euch schon die Neuheiten von Puma gezeigt hatten, möchten wir als nächstes die kommenden Modelle aus dem Hause KangaRoos vorstellen. Die legendäre Sportschuhmarke, bereits Ende der 1970er Jahre vom inzwischen verstorbenen Bob Gamm gegründet, hat für das zweite Halbjahr nicht nur neue Colorways sondern auch einige neue Modelle auf Lager.

Wir waren gestern in Berlin und natürlich darf da neben einem Besuch der „Brot & Butter“ auch die „Bright“ als Messe für Streetwear nicht fehlen. Dort hatte wieder einmal Puma seinen Stand und zeigte die Neuheiten seiner kommenden Herbst/Winter-Kollektion 2014. Es wird im zweiten Halbjahr sicher noch mehr Stuff aus Herzogenaurach kommen – so hat man bereits einige Specials angekündigt, sicher sind darunter auch wieder neue Collabos –, aber bereits die Modelle, die wir auf der „Bright“ in Augenschein nehmen konnten, ließ die Vorfreude mächtig steigen.

Mit dem Trainerendor (low) hat Nike SB erst vor wenigen Monaten ein ganz neues Modell vorgestellt, dass mich sofort begeistern konnte. Konzipiert als Cross-Over-Schuh, der auf ganz unterschiedlichen Belägen und für unterschiedliche Zwecke getragen werden kann, egal ob als Freizeit-/Lifestyleschuh oder zum Sport, gewann der Trainerendor schnell viele Fans. Während ich auf den khaki/olivfarbenen CW noch warte (der liegt derzeit beim Zoll), konnte ich in der Zwischenzeit schon den ersten der beiden Stüssy-CWs testen.

Während die Läden mit neuen Air Max 1 weiterhin überschwemmt werden und die Zahl der Modellvarianten inzwischen ins Unendliche zu gehen scheint, bleiben die wirklich schicken CWs die absolute Ausnahme. Zu diesen gehört für mich in jedem Fall der bereits im vergangenen Herbst erschienene Air Max 1 SP „Kiss of Death“. Dieser wurde vom Hong Konger Streetwear-Label CLOT designt. Der Schuh knüpft an die erste, sehr erfolgreiche Air Max 1-Collabo aus dem Jahr 2006 an. Der erste „Kiss of Death“ sorgte nicht zuletzt mit seiner durchsichtigen Toebox für Aufsehen.

Als Puma das Disc-System Anfang der Neunziger vorstellte, da war das schon eine kleine Revolution im Turnschuhuniversum. Die Disc ersetzte nicht nur die gewohnte Schnürung, sie sorgte auch dafür, dass sich der Schuh an unterschiedliche Fußformen anpassen konnte. Damit war die bis heute irgendwie futuristisch anmutende Designidee weit mehr als eine bloße Spielerei. Nachdem erst im Spätherbst der Disc Blaze in seiner weiß/blau/grünen OG-Verpackung ein Comeback unter dem „theLIST“-Label feierte, läutet Puma das neue Jahr nun sogar mit einem dreifachen Knaller ein. Als „Leather Cage Crafted“-Pack kommt Mitte Januar ein Disc-Trio in die Läden, das seit der Veröffentlichung der ersten offiziellen Fotos für viel Furore und Aufmerksamkeit sorgte.

Es gab eine Zeit, da überlegten wir uns ernsthaft, ob wir den Blog nicht in „Roshe Zimmer“ umbenennen sollten. Fast jeder neuer CW des leichten und so wunderbar schlichten Modells löste in uns den bekannten Habenwollen-Reflex aus. Doch dann brachte Nike angespornt vom Erfolg des Roshes in zu kurzer Zeit zu viele Modelle raus. Manche Serien wie die Hyperfuse-Geschichte oder das fürchterlich misslungene „Two Face“-Pack ließen selbst bei uns die Sorge aufkommen, dass der Roshe bereits in einer Sackgasse angekommen sei.