Author: sneakerzimmer

Wenn wir gelegentlich in Berlin sind, dann gibt es dort für uns nur ganz wenige Dinge, die praktisch immer auf unserem Programm stehen. Neben einem Drink in einer großartigen Bar wie dem Truffle Pig oder der Goldfisch Bar, einem Lunch bei Yafo und einem Treffen mit unseren Berliner Freunden ist vor allem ein Besuch in der Hauptstadt-Filiale von Sneakersnstuff (SNS) immer eine absolute Freude. Das liegt weniger an den dort erhältlichen Sneakers – die meisten gibt es schließlich auch in anderen Sneaker-Stores – sondern an dem großartigen Team um Store Manager Raphael.

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Dabei zeigen Rapha und die SNS-Crew, dass man mit dem richtigen Kundenumgang und einer entspannten, aufgeschlossenen Art im schon oftmals tot gesagten Retail-Geschäft tatsächlich etwas bewegen kann. Auch wir beklagen uns gelegentlich, dass das Einkaufserlebnis offline weit hinter dem äußerst bequemen, 24/7 verfügbaren Online-Shopping zurückbleibt. Das liegt aber auch daran, dass wir Einkaufen grundsätzlich hassen (auch wenn uns das niemand glaubt). Entweder findet sich nicht das, was man gerade sucht, oder es nerven andere Kunden, die glauben, sie wären alleine auf der Welt. Bei SNS, die für ihren Online-Store und die meisten Raffles eine ziemlich praktische App anbieten, deckt sich dagegen das virtuelle mit dem realen Image.

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Hierzu gehört auch, dass alle SNS-Stores eine eigene „Persönlichkeit“ besitzen. Denn obwohl die beiden SNS-Gründer Erik Fargerlind und Peter Jansson inzwischen über ein halbes Dutzend Stores betreiben – gerade hat ihr Tokio-Store eröffnet –  fühlt man sich dort nie wie bei einem anonymen Filialisten. Jeder Shop bietet andere Interior-Highlights und Details, die wie die eingebaute Fitness-Ecke am Venice Beach oder die gemütlichen Sofas in Stockholm das jeweilige Viertel im Store-Design abbilden. Auch im Berliner Store in Sichtweite der Torstraße gibt es einige dieser wunderbaren Hauptstadt-Referenzen zu entdecken. Und wer beim Bezahlen an der Kasse einmal nach oben schaut, entdeckt dort Erik und Peter, die auch hier alles im Blick haben. Big (Swedish) Brother is watching you!

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Auch die klare Aufteilung nach Styles und Brands gefällt uns hier. Wo andere, ebenfalls sehr namhafte Stores alles wild durcheinander anbieten oder den Charme eines Outlets ausstrahlen, die längst alles in ihr Online-Geschäft investieren, verfolgt man bei SNS ein durchdachtes Instore-Konzept. Hinten im Store befindet sich die Abteilung für die Ladies, die erfreulicherweise auf den üblichen Girly-Kram verzichtet. Nicht alle weiblichen Sneakerheads wollen schließlich in einer pinken Designhölle einkaufen. Stattdessen findet man hier schwedische Gemütlichkeit und eine angenehm unaufdringliche Beratung. Die Berliner SNS-Crew beweist dazu praktisch jeden Tag mit der eigenen Sneaker-Wahl, dass sie über ihren Job hinaus mit der Sneaker- und Streetwear-Kultur verbunden ist.

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Das gilt natürlich auch für die beiden SNS-Bosse Peter und Erik. Was haben die beiden in den letzten Jahren nicht alles auf die Beine gestellt! Ein wichtiger Teil waren dabei immer besondere Collabs und „SNS Exclusives“. Ihre Jordan-Liebe ist besonders groß, was sie zuletzt mit dem „Past Present Future“-Pack einmal mehr unter Beweis gestellt haben. Der AJ 1 Mid, der in diesem Drop für die große Vergangenheit von Jordan steht, hat sogar das Zeug zu einem echten Klassiker. Es wäre nicht der erste und sehr wahrscheinlich auch nicht der letzte „SNS Exclusive“, dem dies gelingt. Wir bereuen es immer noch, dass wir vor vielen Jahren bereits unseren New Balance 1500 aus dem RGB-Pack abgegeben haben. Aber solche Fehler macht vermutlich jeder.

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Ohne SNS wäre die Sneaker-Welt ganz bestimmt etwas ärmer und langweiliger. Über wie viele Shops lässt sich Vergleichbares noch sagen? Viele sind es nicht.

E. & M.

Was wird von diesem Jahr aus Sicht eines Sneakerheads übrig bleiben? Die Einlösung von Kanyes „Yeezys for everyone“-Versprechen? Die absolute Dominanz von Nike/Jordan und adidas/Yeezy? Oder doch eher das Gefühl, dass der Markt schon lange seine Schmerzgrenze erreicht hat? Ich werde mich bestimmt an all das erinnern verbunden mit dem Gefühl, dass viele Brands eine Richtung eingeschlagen haben, die ich zumindest für schwierig halte. Die Inflationierung der Collabs hat bereits vieles kaputt gemacht ebenso wie das ständige Abklopfen aller Marketingaktivitäten auf eine möglichst einfache Konsumierbarkeit in den sozialen Medien.

Wer sich heute etwas länger mit einem Release auseinandersetzt und darin vielleicht auch etwas Negatives entdeckt, wird ignoriert. Wer dagegen alles grundlos abfeiert, erhält Aufmerksamkeit und wird hofiert. Irgendwie bin ich doch froh, dass unser Sneaker-Blog immer nur ein Hobby war und kein Beruf. Das macht unabhängiger(er) und lässt uns gut schlafen. Außerdem wollen wir auf dieser Seite auch in Zukunft Releases vorstellen, die uns etwas bedeuten und die nicht nur für eine knappe Instagram-Story herhalten müssen.

Aime Leon Dore x New Balance 990v5 Aime Leon Dore x New Balance 990v5

In diese Kategorie der besonderen Sneaker 2019 fällt ganz bestimmt der Aimé Leon Dore x New Balance 990v5. Ich hätte auch gerne dem ALD x 990v2 einen Blogpost gewidmet, doch weil dieser exklusiv nur bei ALD herauskam, wo ich damals in der Warteschlange festhing, konnte ich mich bislang nur von dessen „Zwilling“ überzeugen. Schon das Basismodell, der 990v5, war 2019 einer der wenigen erfolgreichen Modelle außerhalb der Swoosh/Trefoil/Jumpman-Bubble. In Grau oder Schwarz ist dieser ein zeitloser Alleskönner, dem sogar das einschläfernde Dadshoe-Etikett nichts anhaben kann. Dennoch war die New Balance-Kampagne zum Start des 990v5 („Worn by dads in Ohio and supermodels in London”) weitaus intelligenter als vieles, was ansonsten in diesem Jahr von den Brands im Marketing versucht wurde.

Aime Leon Dore x New Balance 990v5

Der ALD x 990v5 nimmt die ohnehin starke Basis/Silhouette und setzt auf diese noch mal einen drauf. Schon der Farbmix aus einem satten Dunkelgrün und einem ebenfalls recht dunklen Blau passt zu beiden Brands und dem Outdoor-Thema der „Life in the Balance“-Kollektion. ALD, die ich eigentlich noch mehr für ihre Apparel liebe, haben ihre eigene Signatur recht dezent auf dem Sneaker verewigt. Das „ALD“-Branding auf der Ferse und der kleine Tag mit gelber Schrift ist jedenfalls das Gegenteil von laut und aufdringlich. Das Posen und Flexen überlässt man gerne Anderen. Auch das finde ich sehr sympathisch. ALD beweisen zudem, dass man erwachsene Mode mit Streetwear-Einflüssen machen kann, die nicht nach einer albernen Verkleidung aussieht.

Aime Leon Dore x New Balance 990v5

Teddy Santis hat mit ALD eine Lücke gefüllt, auf die es nun immer mehr Copycats abgesehen haben. Als New Yorker-Label steht es für viele Aspekte und Subkulturen, die in dieser großartigen Stadt zuhause sind. Santis, der in Queens aufgewachsen ist und dort mit Hip Hop, Graffiti und Basketball in Kontakt kam, hat sich seinen kreativen Freiraum redlich verdient. Der ALD x 990v5 gießt die Essenz seines Labels in die Form eines wunderschönen Sneakers, der weder einem belanglosen Trend hinterherläuft noch mit Tricks um unsere Aufmerksamkeit kämpft. Und das ist in der heutigen Sneaker-Welt schon eine ganze Menge.

M.

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Ich halte ja eigentlich nichts von diesen Ranglisten zum Jahresende. Zum einen weil diese natürlich immer nur eine Momentaufnahme sind, zum anderen weil man das, was zuletzt passierte, fast automatisch mehr Beachtung schenkt. Insofern fallen auch auf Sneaker-Listen gerne einmal die etwas älteren Releases unter den Tisch. Januar 2019 fühlt sich schließlich schon ziemlich weit weg an. In diesem Jahr ist die Gefahr, dass ich einen wirklich wichtigen Sneaker vergessen könnte, aber eher gering. Das liegt ganz einfach daran, dass gefühlt doch sehr viel Mittelmaß den Markt regelrecht überschwemmte. Da stachen die wenigen Highlights umso deutlicher hervor. Außerdem habe ich mich bei meinen Käufen im Vergleich zu den letzten Jahren doch sehr zurückgehalten. Das war am Ende leichter als gedacht (wegen der bereits erwähnten Mittelmäßigkeit).

sacai x Nike LDWaffle sacai x Nike LDWaffle

Genug der Vorrede und Erklärungen. Machen wir es kurz! Der sacai x Nike LDWaffle ist mein Sneaker des Jahres (zusammen mit dem Vomero 5 SP um genau zu sein). Das überrascht nicht wirklich und ist zudem das Gegenteil von originell. Aber warum sollte ich statt der ehrlichen und nahe liegenden Wahl etwas anderes behaupten? Dabei spielt der Colorway eigentlich keine Rolle – ich mag sie irgendwie alle. Leider habe ich beim zweiten Drop kein Glück gehabt und so suche ich noch immer den weiß-grauen LDWaffle in meiner Größe (US7, EU40) zu einem halbwegs akzeptablen Preis. Über Hinweise bin ich natürlich immer dankbar!

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Mit dem Nike LDWaffle haben sacai gleich zwei wunderbare Designideen auf einer Silhouette zusammengeführt. Da wäre zunächst das Ausgangsmodell, der Daybreak, der als Retro derzeit ganz ohne Raffle-Stress erhältlich ist und der an die großen Running-Klassiker der 70er und 80er-Jahre erinnert. Diese Oldschool-Vibes wurden bei sacai zur Basis eines Fashion-Sneakers mit sehr viel Charakter und Wiedererkennungswert. Chitose Abe mag ihr kreatives Genie im Unterschied zu Virgil Abloh oder anderen Fashion-Lieblingen weniger offensiv vermarkten, dabei besteht für mich kein Zweifel, dass sie mir ihren Entwürfen und sacai-Kollektionen oft weit vor ihren bekannteren Kollegen liegt. Kein anderer Designer hat die oft zitierte „Doppelt hält besser“-Idee auf einem Sneaker jemals derart genial und konsequent umgesetzt. Zumindest fällt mir gerade niemand ein. Egal ob Swoosh, Midsole, Zunge oder Laces, am sacai x Nike LDWaffle ist fast alles in doppelter Ausführung vorhanden.

sacai x Nike LDWaffle

Vor allem aber funktioniert dieser sacai-Ansatz erstaunlich gut auf einem eigentlich recht alten Modell. Hätte sich Abe einen neuen Tech-Sneaker ausgesucht, so wäre das Ergebnis ganz bestimmt weit weniger überraschend. Beim LDWaffle kommt dagegen für mich keine Langeweile auf. Obwohl die Collabo gefühlt jeden dritten Insta-Post belegt, habe ich mich an ihr noch lange nicht satt gesehen. Bei aller Begeisterung will ich aber nicht verschweigen, dass ich mir nach den ersten beiden Drops ein Ende herbeigewünscht hätte. Stattdessen gehen die LDWaffle-Releases 2020 in die unnötige Verlängerung. Hier begeht Nike den altbekannten Fehler, einen Hype solange ausquetschen zu wollen bis am Ende nichts mehr davon übrig ist.

Meiner Liebe zu diesem unfassbar schönen Sneaker wird aber selbst das nichts anhaben können. Ich weiß einfach, was ich an ihm habe. Und das ist eine ganze Menge. Danke Chitose Abe!

E.

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When we think of New York, we think of places like NoMad, Pegu Club, Dead Rabbit, Death & Co. or Milk & Honey. As you’ve obviously found this guide on our blog, you may also be familiar with some or all of these names that have been representing New York’s cocktail and bar culture over the last twenty years. They are all legends on their own. Some have closed unfortunately; some have changed, and some continue to thrive until today. And many great bartenders have earned their skills at one of those bars. You can actually trace back many careers to only a handful of places – even in such a big city. To us, NYC’s diverse and top notch bar landscape seems almost unbeatable, only maybe London can compete. We would like to introduce you to some of our favorite bars and bartenders in this guide. And because there are so many, we will have a second edition coming up for you! Just a little recommendation from us: Don’t be fooled by all the popular bar rankings. As much as we love those lists, they are not always reliable. If you stick strictly to a „Best of“ ranking, you will probably miss NYC’s best bars or get lost in a tourist trap. We want to save you from both! Enough of boring talk, let’s drink (responsibly)!

 

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Baby remember, I’m not drinking wine
But that cherry coke you serve is fine
And our love’s sweet enough on the vine


– Lana Del Rey, Bartender

 

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Banzarbar (Freeman Alley)

 

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For a great brunch on the Lower East Side we always opt for places like Freemans that has become a true staple not only for brunch lovers. While the restaurant itself doesn’t need an introduction (we included it in our food guide nevertheless), it is also home to a treasured secret called the Banzarbar. Tucked away on the second floor of Freemans Restaurant, this gem of a cocktail bar offers a very small and cozy space (only 20 seats, so reservations are highly encouraged) that seems to be the perfect retreat for an intimate date on a cold winter night. As soon as you enter the bar you feel like worlds away from the buzzing streets of New York. The elaborate decor will transport you immediately into the world of early 20th century explorers and sailors. The high-class bar program was curated by Eryn Reece, whose love for cocktails brought her once from her West Coast home in Portland to NYC. After being promoted as the Head Bartender of Death & Co. – an NYC classic that shaped the city’s landscape during the last ten years – she is now responsible for Banzarbar’s unique creations that embrace nice twists on classics as well as more fruity and spicy tiki drinks. Martini lovers should definitely order the „Moonraker Sail“ made with shouchu and blanc vermouth. If you’re more in a tiki mood, then go for the „Shackleton’s Urn“ that mixes gin with rum and different spices like cinnamon and green chili. This drink is limited to „2 per traveler“ as it can knock out even the toughest sailor. Finally, Banazarbar can offer a five-course low ABV tasting menu (95 Dollar per person) with seafood centric dishes matching the bar’s nautical theme. We definitely need to be back for this pairing of great food and drinks!

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Patent Pending (49 West 27th Street)

 

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What’s the link between Nikola Tesla and bar culture? We must confess that we weren’t able to give an answer before visiting Patent Pending near Madison Square Park (and around the corner of legendary NoMad bar). While the café in the front is busy during the daytime, it’s of course the back room that drew us here. Or if you want to be more accurate, we were guided by a popular navigation system. Today’s technologies like GPS and even Wi-Fi can be traced back to Tesla’s ground-breaking work more than a century ago. It’s more than a nice anecdote that this small bar is situated in the building in which Tesla lived and performed his experiments on radio waves back in the day. Nods to this work can be found throughout the bar’s classy interior. You just need to raise your head to the endless light bulbs hanging from the ceiling. If you look closely you can spot even more Tesla memorabilia here. We can guarantee that Patent Pending’s unique theme feels neither gimmicky nor false. Instead, you will be treated with great hospitality thanks to Patent Pending’s highly dedicated bar team. The cocktail menu that tends to change with the seasons also pays a playful tribute to Tesla’s work. Therefore, the drinks are called „Electric Healing“ or „Radio Waves“. For a perfect summer drink, we recommend the „Mr. Muir“ made with gin and calvados and some discreet flavors of ginger and gentian. Give it a try even if you are getting tired of the gin craze! With the café in the front it’s not a big surprise that Patent Pending also uses coffee for some drinks. Their Old Fashioned modification „Odd Love“ for example adds a flavorful coffee twist to the beloved classic.

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Bar Goto (245 Eldridge Street)

 

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Sometimes it can feel like a struggle to track all of LES’ bar openings and closings. When a place manages to survive in such a competitive landscape for more than a year you can already consider this as a success. Bar Goto on Eldridge Street just turned four and it looks as fresh as on its first day (and it’s here to stay as we would like to add). This quite small and intimate bar is the „child“ of Kenta Goto, who has become one of New York’s most well-known and respected bar chefs. Before he decided to open his own space, Kenta worked many years at legendary Pegu Club in SoHo – a true New York staple with a rich history and also the steppingstone for many of today’s big figures within New York’s bar scene. The bar itself and also the premium drinks are a reflection of Kenta’s personality, his roots and time spent almost equally in Japan and the US. The „Sakura Martini“ is the perfect example of this cultural mix and also a manifestation of Kenta’s approach to craft cocktails. He uses premium sake and gin as the base for his Martini whose taste is as memorable as the cherry blossom garnish. A minimalistic masterpiece! While Kenta likes to add new drinks to his menu from time to time, the „Sakura Matini“ will always be available, he promises. Shochu based drinks are another of Bar Goto’s characteristics. We have to admit that we probably wouldn’t go for the „Koji San“ because of our aversion to celery. But when we tasted this refreshing crowd pleaser, we almost forgot about this fact. On the contrary it’s a great choice to learn more about Bar Goto’s cocktail program that comes with matching Japanese bar food. Small dishes like the spicy miso wings blend typical American bar snacks with Asian influences. The drinks may still be the main reason why you should put Bar Goto on your NYC bucket list, but their Okonomiyaki (savory cabbage pancakes) is another striking argument.

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Nice to meet you Kenta! Could you please introduce yourself?

My name is Kenta Goto. I’m a Tokyo transplant living in NY for the last 20 years. I’ve been working in the restaurant/bar industry for 15 years. In 2015, I opened my bar, BAR GOTO, in the Lower East Side. I am currently working on opening a second bar in Brooklyn.

What makes your bar unique?

Bar Goto is a hybrid of Japan and New York. It’s not traditional Japanese, but a reflection of my experiences in both places.

Please tell us your favorite spirit and drink!

I’m a big fan of Scotch. I also love Sake and Wine.

What bartender from NYC should we meet next?

There are many to introduce, but definitely Sother Teague of Amor y Amargo. He’s full of knowledge when it comes to good eating and drinking. He’s not only a great host behind the bar, but a great chef, author and radio show host. A busy man!

Any recommendations what to do in NYC?

If this was my first time in New York, I would say watch the sunset from the observatory on top of the Rockefeller Center. Also, just eat and drink your way through the city!

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Dante (79-81 Macdougal Street)

 

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There are not many places in NYC with a history like Dante in the Greenwich Village For many years called „Caffe Dante“ this Italian restaurant/bar/café is quintessential NYC. And even though this should be first of all a bar guide, it’s almost impossible to write some lines about Dante without praising their delightful food. Their charcuterie of exquisite Italian sausages is simply to die for, as is their handmade pasta. Also, we highly recommend saving room for Dante’s signature tiramisu. We can guarantee that you will leave this place perfectly happy! Dating back to 1915 Dante (or ex Caffe Dante) embodies the history and changes of the Village. It’s a stroke of luck that the new owners stayed true to Dante’s roots in the community. Over the years this place became a second home for many New Yorkers – both famous and non-famous. Just look at some of the pictures lining the walls to catch a glimpse of Dante’s lively past. Robert Maplethorpe, Bob Dylan, Jerry Seinfeld, Al Pacino, Robert DeNiro – they all loved or still love Dante. When it comes to drinks, the new Dante is even more aspiring. Famous for their Negroni variations like the pictured „Negroni Bianco“ or the Garibaldi a classic Aperitivo at Dante is much more than a safe bet. It’s probably the best way to start your night! Even an often neglected drink like the „Grasshopper“ can be an eye-opener, did you know that? Countless bar awards and high rankings – they recently earned the top spot of the „World’s 50 Best Bars“ – are evidence of Dante’s qualities in drinks and craft cocktails. In his own way this is New York’s equivalent of London’s Bar Termini.

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Devon (252 Broome Street)

 

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We are still in love with New York’s ever-changing Lower East Side, mainly because of its diversity. The bar scene is one of them. A very sleek and stylish place called Devon belongs to the newer additions in the neighborhood, now open for about one year. Oliver Zabar, whose family name is familiar one in New York’s restaurant business, wanted to create a neighborhood bar with great food and unique drinks. When it comes to cocktails, he and his head bartender Sean Saunders have definitely achieved that objective (we have to come back for the food, especially for the famous dry-aged burger from Eli’s Night Shift). Saunders created craft cocktails that play with unusual ingredients like mustard (yes, mustard). While we have to admit that we would probably choose a different drink from the menu, the truly special „The Knowable Universe“ is a real eye-opener not only because of its discreet mustard flavor. The combination of cognac, spices, fruits and egg white make a great drink. Saunders apparently likes to think outside the box, which is quite rare in today’s bar landscape, where most people seem to opt for the safest way mostly because of economic restrictions. If your bar is not a success within the first months, it probably won’t be around for very long. But there’s is so much more we love about Devon. The design is modern and homely at the same time. It’s a mix of different elements and styles. The exposed brick walls and the classic terrazzo bar décor set the tone and go astonishingly well with the modern parts of the interior. And there’s of course that special LES vibe that Devon knows how to use it.

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Nice to meet you Sean! Could you please introduce yourself?

Sure thing, I’m Sean Saunders, the Head Bartender and General Manager at Devon. I’ve worked in the industry for about twelve years, going on six in the city. My first job was Tooker Alley and then I helped an amazing team open up Happiest Hour and Slowly Shirley where I was lucky to work with many great bartenders from early Pegu Club and Death & Co. era. I’ve worked with Owneys Rum, Cafe Boulud, and Grand Banks, to name a few.

What makes your bar unique?

Our carefully designed space tries to strike a balance between unique, and welcoming. We try to bring some elevated techniques and ingredients into both the food and cocktails and focus heavily on creating a professional and hospitable service. Ultimately, we’re hoping to create a fun, and safe space for everyone to have a great time.

Please tell us your favorite spirit and drink!

I’m definitely a bit of rum nerd. The daiquiri is still, in my opinion, one of the most perfect cocktails.

What bartender from NYC should we meet next?

Brian Grummart from Subject, Sother Teague from Amor y Amaro and Garret Richard from Existing Conditions all have some great insight and advice, amongst many others.

Any recommendations what to do in NYC?

Where to begin? In the summer for a full day nothing beats the Rockaway Ferry. Head up the boardwalk and grab some Arepas or a Burger from Rippers. In the Spring, or Fall hitting up Grand Banks with a sweater will save you from the 2 hours wait times and provide one of the best views in the city. Winter in the city is too easy, hole up anywhere warm with some good food and drinks. I always try to finish a late Friday or Saturday night at Katz, which is open 24 hours during the weekends, and is the non-existent lines are only made better by the experience.

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Undercote (16 West 22nd Street)

 

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Neither a typical speakeasy nor a boring restaurant bar, this place does things differently in a very charming and elegant way! Let’s talk a little bit about Undercote in Midtown, where barflies and boozehounds find refuge in a dark basement under a Michelin-rated Korean steakhouse. The latter is called Cote, so the name of the bar is quite self-explanatory. Upon entering, guests are teleported into a different dimension of first-class spirits, creative cocktails and a mysterious rain forest ambiance. The back of the bar looks like a big terrarium with plants, twines and lots of green. There is another dimly lit room with even more green. Overall the bar may be relatively small in size, but if you come around later at night, you should be able to grab a seat. As the associated restaurant upstairs mostly attracts a business clientele, the weekends at Undercote are usually not as busy as the weekdays. Sondre Kasin – a native-born Norwegian, hence the first name – is Undercote’s master of mixology. His bar menu offers playful twists on classics like the Pina Colada as well as more experimental drinks and the immense popular low-ABV cocktails. We also like to mention the Korean bar food that is served at Undercote. But beware – it’s highly addictive! Sondre and his dedicated team treat every guest with an incredible hospitality that we would have rather associated with a small neighborhood joint. In fact, Undercote is the exact opposite of an anonymous restaurant bar. For all mezcal lovers, Sondre created the smoky „Esteban“. It instantly became one of our new favorites. The color-changing „Illusions” poured from a cat-shaped carafe (!) is a visual masterpiece and already an Instagram darling. But despite the visual gimmicks the Gin-based drink will satisfy even those who normally reject all social media hypes. Like Undercote itself, this cocktail will satisfy your eyes and your soul.

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Nice to meet you Sondre! Could you please introduce yourself?

Nice to meet you as well! My name is Sondre Kasin and I am the principal bartender at Undercote & Cote Korean Steakhouse in NYC. Originally from Norway I have worked 10 years in the hospitality industry but have only been two years in New York. I was brought onto the team by Simon Kim and Victoria James to run their cocktail program at Cote & Undercote here in New York and I have been with them for almost two years now.

What makes your bar unique?

First off, Undercote feels like a subtropical jungle with live plants and greenery. The plants breathes life into the room and fresh air so every time you walk in to the bar you feel relaxed and calm. I wanted the cocktails to be clean, easy to drink and refreshing. A lot of bars can focus on sugar heavy cocktails, a lot of juices and over the top cocktails. We wanted the opposite so you can a break from the NYC city hustle!

Please tell us your favorite spirit and drink!

Nothing beats the classics: Daiquiri or Negroni is always my two go to cocktails. Favorite spirit must be gin. In cocktails gin shows a huge range from Martini to French 75 and works for all occasions.

What bartender from NYC should we meet next?

You already met a lot of my favorite bartenders. However you should definitely visit Aidan Bowie next time. He is the nicest bartender in New York and also makes amazing drinks!

Any recommendations what to do in NYC?

First of all stay away from the tourist attractions and Times Square! Focus on food, cocktails and wine instead. Take a trip to Chinatown in Flushing and eat dumplings/Chinese food. When you get back to Manhattan do a speakeasy bar round and visit all the classic cocktail bars for Martini´s, Manhattan´s and Penicillins. Finish with Korean food at Cote and cocktails at Undercote!

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Existing Conditions (35 West 8th Street)

 

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If you are slightly familiar with New York’s cocktail history of the last ten years, you will probably rather sooner than later stumble upon a place called „Booker and Dax“. That highly innovative cocktail bar/lab at the back of Momofuku was the brainchild and playground of Dave Arnold. After its close in 2016 Arnold shifted his focus to new projects. Together with Don Lee of „Please Don’t Tell“ and Greg Boehm, who also runs rising star „Katana Kitten“ (just wait for our 2nd NYC Bar Guide), he opened Existing Conditions near Washington Square Park in 2018. Staying true to Booker and Dax’s roots in new cocktail techniques and methods of preparation Arnold’s latest bar also aims for that something special. Guests can for example order bottled cocktails from a vending machine in the front. Another feature is not so obvious. As Existing Condition’s head bartender Jack Schramm told us, they carbonate not only the soda/filler but the whole drink including the spirit. Also, they try to use fresh fruits instead of juice for their drinks. It’s safe to say that Existing Conditions aims for a different, more elaborate approach to mixology. At the same time the cocktails are presented in a pure, almost minimalistic way neglecting all fancy gadgets. So, in the end it’s all about the taste and not about the packaging. We love that! Divided into rather unusual categories like „carbonated“, „shaken“ and „stirred up“ the cocktail menu itself reflects this bias to craftmanship and technology. The pictured „Helicopter“ is a bittersweet Norwegian sour made of milk-washed aquavit, Cynar and Aperol. If you’re into sour drinks, then this one is for you! For a hot summer day, we recommend one of the shaved ice cocktails like the „Italian Ice“ made of Byrrh (a French aperitif), Amaro and Aperol. In either case you won’t be disappointed, leaving Existing Conditions in a good condition.

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Nice to meet you Jack! Could you please introduce yourself?

I’m the Head Bartender at Existing Conditions, the cocktail bar from Dave Arnold and Don Lee on 8th Street in the West Village. I also run the bar in the Pernod-Ricard USA New York office. Life is all about balance, so when I’m not clarifying juice in a Spinzall or distilling peppers in a rotovap I test drinks with new flavors of Malibu and Kahlua.

What makes your bar unique?

The thing that excites me the most about Existing Conditions is that we manage to execute cocktails with hours of prep and a bedrock in science and technology, but avoid the „laboratory“ trope that can make bars like ours feel clinical. We are a neighborhood bar with lots of regulars both in and outside of the industry that happens to use some tools like centrifuges and liquid nitrogen in pursuit of flavor. The science is there and we are all happy to talk about techniques, but the majority of our guests just enjoys a delicious drink in a warm, inviting space.

Please tell us your favourite spirit and drink!

It’s a tie between Mezcal and Rhum Agricole. I think both of these exhibit terroir, which can be difficult to showcase, especially in aged spirits. Favorite drink is a Daiquiri, preferably with a blend of R(h)ums.

What bartender from NYC should we meet next?

Will Wyatt at Mister Paradise. Will and I worked together for a year at the NoMad, before we both left to start our current projects. His drinks are delicious, his bar is wonderful, and he has a very specific sense of humor that gets me every time. We share an ethos at our bars – incredible cocktails in unpretentious spaces. It’s my favorite bar to drink at right now.

Any recommendations what to do in NYC?

New York is an incredible city to dine and drink in alone. If you find yourself on a solo adventure, make sure to be very kind and not be pushy, but have a conversation with your bartender. We love to send guests back and forth to each other and give up the secrets of the best places and menu items to people that show genuine interest. Make sure to walk as much as possible. There is so much to look at, art, architecture, and especially people watching. Just take the city in and eat and drink as much as possible!

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Reception Bar (45 Orchard Street)

 

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In a time when political leaders try to build walls again, it seems more important than ever to take a firm stand against all kind of discrimination and to emphasize the positive aspects of immigration. As an Asian-American woman, Reception Bar’s owner Katie Rue wants to introduce flavors from her Korean heritage to a modern (American) cocktail bar. Therefore soju – a very common spirit in Korea distilled from rice – is the base of many drinks. The different sojus are all infused in-house by Katie and her team, emphasizing the importance of elaborate cocktail techniques for Reception’s ambitious drink menu. For the pictured low-ball, which is called „Smokes“, she uses pine smoked lapsang soju, Korean pear shrub and eucalyptus bitters. It’s one of her signature drinks that keep the promise of a balance between the east and the west. Another outstanding drink is the „Devilwood Bloom“ served in a coupette and made with osmanthus soju. It’s as tasty as visual appealing. The place itself follows a beautiful geometric design with big windows, flowers, and an earthy color palette. Lots of natural light floats the small, intimate bar (Reception’s operating hours start at 1.00 PM with the exception of Monday, when the bar is closed). From a visual standpoint Reception shares more elements with a café than with a traditional bar. The many non-alcoholic choices that Katie calls „elixirs“ would also match that café comparison. Hence Reception may also appeal to those who are not frequent bar visitors. In any case it’s a welcome addition to the LES neighborhood.

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BlackTail (Pier A Harbor House, 22 Battery Place)

 

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Dead Rabbit is a one-of-a-kind success story. It became the „World’s Best Bar“ and earned endless awards. For co-founders Sean Muldoon and Jack McGarry – two close friends from Belfast, Northern Ireland – the success of the Dead Rabbit was not the end of their ambitions. And so here we are! This ancient Cuban oasis called BlackTail takes you back to a time when Americans left their home to enjoy the good life on an Caribbean island that later should become their archenemy. The prohibition also forced many bartenders to leave the country. Their talent was no longer wanted/needed in the US. With an emphasis on this forgotten part of US history the guys behind BlackTail established an exquisite cocktail menu in a remarkable setting. This bar feels indeed like a time machine. Upon entering you find yourself teleported to pre-communism Havana. There’s often live music that adds even more atmosphere to this wonderful place on the 2nd floor of the Pier A Harbor House. BlackTail’s latest drink menu honors the music history of Cuba and the Cuban passion for rhythm and dance. Divided into five main categories (Highball, Punch, Sour, Old-Fashioned, Cocktail) it’s a really tough choice to limit yourself to just 2 or 3 drinks. We actually recommend staying for the whole night and also taste their delicious bar food. If you love mezcal like we do, the „Spice Tree“ won’t disappoint! But as its name suggests it’s a little spicy thanks to the use of Habanero chili. You will also find all the Cuban classics on the menu from legendary Mojitos to Pina Coladas. We can assure you that BlackTail’s versions have nothing to do with all the shitty, watered down happy hour drinks. This is in fact first-class drinking in a league of its own!

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Ghost Donkey (4 Bleecker Street)

 

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What’s the perfect bar to us? It’s probably a place where great hospitality and great drinks come together and where you immediately feel welcome. By that definition, Ghost Donkey in NoHo is very close to perfection. It’s a lively mezcal and tequila joint that celebrates Mexican culture, diversity, friendship and all the good things in life! All these values are incarnated in host Ignacio “Nacho” Jimenez, who is one of New York’s most famous bartenders. If you meet him at Ghost Donkey shaking and stirring, you will realize that he simply loves what he does. You may practice all the basic bartending skills and learn what’s to learn about cocktails, but it’s almost impossible to learn real hospitality. Nacho is the heart and soul of Ghost Donkey that gets quite busy also on weekdays. But a fun place like this has to be a little lively and crowded. When it comes to drinks, Nacho’s Ghost Donkey fam likes to infuse new blood into classic cocktails like a Negroni or a Pina Colada. Their „Mole Negroni“ is made with fat-washed mezcal and that famous Mexican mole adding a spicy twist to the beloved Negroni taste. Another example of Nacho’s genuine take on cocktails is his interpretation of a „Tequila Sunrise“ (look for the „Mezcal Sun-Risa“ on the menu). He uses both mezcal and tequila with some dashes of habanero and hibiscus. Finally, even a simple „Pina Colada“ can still be an eye-opener. You don’t believe us? The Ghost Donkey „Pina Colada“ proves all skeptics wrong. It’s refreshing, not sweet and absolutely delicious! The same could probably be said about their Mexican food. But as we headed somewhere else for dinner that night, we have to come around again for some Nachos and Tacos (and more drinks).

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Nice to meet you Nacho! Could you please introduce yourself?

My name is Ignacio „Nacho“ Jimenez. I am the Donkey Guru here at Ghost Donkey!

What makes your bar unique?

I think this is our approach to hospitality. We not only see hospitality as a reflection of our service, but as the special atmosphere we are able to achieve with all the different aspects of the bar inlcuding design, music, service, drinks and food. Overall we aim to create a festive atmosphere, where everyone feels welcome.

Please tell us your favourite spirit and drink!

I love all spirits and I believe that there’s a time for everything. That being said I do find myself drinking a lot of mezcal lately but I’m a big fan of Japanese Whiskey, Rum and Cognac. When it comes to cocktails Daiquiris are something that I really enjoy drinking.

What bartender from NYC should we meet next?

Jorsand from Cosme! He is an amazing source of knowledge when it comes to Mezcal. And his attention to detail and friendly attitude will make your next bar visit really special.

Any recommendations what to do in NYC?

I’m in love with Public Records and Night Moves at the moment. Both places have an incredibly design, an amazing sound systems and super cool beverage programs.

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The Sneakerzimmer NYC Bar Guide Part 2 coming early 2020!

 

Die meisten zieht es zum Shopping nach London, New York oder Paris. Dabei kann man auch in anderen Städten gut und vor allem deutlich entspannter einkaufen. Stockholm ist eine dieser Metropolen, die für Fans von Mode, Streetwear und den anderen schönen Dingen des Lebens einiges zu bieten hat. Man sollte allerdings schon etwas Kleingeld – oder besser gesagt eine Kreditkarte mit nicht zu geringem Limit – auf seiner Reise dabei haben. Denn Stockholm kann ganz schön teuer sein. Damit wollen wir den spaßbefreiten Disclaimer aber auch beenden. Wer beim Einkaufen sein Limit kennt, dürfte an dieser Stadt nämlich sehr viel Freude haben. Wir liefern dafür hoffentlich den Beweis.

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Sneakersnstuff (Södermalm)

Es dürfte niemanden, der sich nur im Entferntesten für Sneakers interessiert, überraschen in einem Shopping-Guide über Stockholm den Namen Sneakersnstuff (SNS) zu finden. Hier begann vor rund 20 Jahren die Erfolgsgeschichte der beiden Freunde Peter und Erik, die heute ein kleines Sneaker-Imperium leiten mit Stores in London, Paris, Berlin, LA und bald auch Tokio. Trotz des Erfolgs sind die beiden nicht nur auf dem Boden geblieben, sie haben sich auch ihre Liebe für die Sneaker-Kultur bewahrt. Und ihre Stores sind im Gegensatz zu vielen anderen Shops noch weit vom seelenlosen Filialisten-Look manch eines Wettbewerbers entfernt. So gibt es zwischen allen SNS-Standorten einige Querverweise zu entdecken und viele Besonderheiten im Store-Design. Dass sich das Sortiment von dem anderer Sneaker-Shops kaum unterscheidet, wollen wir dabei überhaupt nicht bestreiten. Für uns sind SNS immer wieder ein Pflichtbesuch!

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Nitty Gritty (Södermalm)

Wer nach einer Übersetzung für „Nitty Gritty“ googelt, der erhält die etwas nüchterne Antwort: „praktisch veranlagt“. Wir bleiben daher beim englischen Original, hinter dem sich in Stockholm einer der schönsten Stores für Mode, Streetwear und Sneaker versteckt. Etwas abseits vom Trubel der City im schönen Södermalm teilt sich das Nitty Gritty-Universum auf in das Hauptgeschäft und einen deutlich kleineren Shop speziell für die Damen. Beide Shops liegen praktisch Tür an Tür zueinander. Das großzügige, moderne Store-Design gefiel uns genauso gut wie die Auswahl der hier gelisteten Brands (darunter Patagonia, Stone Island, Nanamica, Comme des Garcons), die zugegeben meist aus dem nicht ganz günstigen Preissegment stammen. Die Sneaker-Ecke ist zwar überschaubar aber dennoch mit aktuellen Releases von New Balance, adidas und Nike gut sortiert. Für den Womens-Store gilt das Gleiche nur in einer etwas kleineren Verpackung.

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Our Legacy (Södermalm)

Wie so viele moderne Fashion-Brands haben auch Our Legacy ihre Wurzeln in der schwedischen Hauptstadt. Seit der Gründung im Jahr 2005 hat sich die Marke von Jockum Hallin, Cristopher Nying und Richardos Klarén fest etabliert. Der Style ist einerseits klassisch bis elegant, zum anderen lässig und von Streetwear-Elementen und auffälligen Prints durchzogen. Wie so viele schwedische Fashion-Brands haben auch die Kollektionen von Our Legacy ihren Preis. Empfehlenswert ist daher auch der Besuch des Our Legacy „Work Shops“ im Stadtteil Vasastaden, der auch Stücke aus älteren Kollektionen zu reduzierten Preisen führt. Mit etwas Glück werdet Ihr fündig!

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Stutterheim (Södermalm)

An dieser Stelle böten sich die üblichen Klischees über das schwedische Wetter an. Wir können diese aber nicht bestätigen. Auch bei unserem letzten Stockholm-Trip schien meist die Sonne. Falls aber dennoch mal etwas Nasses von oben runterkommt, trägt man am besten eine Regenjacke bzw. einen Regenmantel von Stutterheim. Diese findet man hier in endlosen Farben und Designs. Es gibt ziemlich schwere Jacken und die etwas leichteren. Stutterheim sind eine schwedische Qualitätsmarke, die auch bereits mit anderen Brands und Designern wie Marc Jacobs zusammengearbeitet haben. Outdoor-Fans sollten den Store unbedingt auf ihre Liste setzen.

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Acne Studios (Södermalm)

Bei moderner Mode aus Skandinavien denken wir zuerst an Acne Studios. Zu unserem Unglück (oder zu dem unseres Reisebudgets) werden wir in den Acne-Stores eigentlich immer fündig. Seien es die Klamotten oder auch die Accessoires wie Schals und Taschen, der elegante Stil des schwedischen Modehauses trifft genau unseren Geschmack. Sogar die vermeintlichen Basics besitzen meist noch etwas Besonderes. Materialien, Schnitte, Farben – die schöne-teure Acne-Welt ist ein echter Modetraum. Sogar die Acne-Sneaker wollen wir nicht als reine Fashion-Monster verdammen. Acne-Gründer Jonny Johansson hat es zweifellos geschafft, Couture mit Street Fashion auf eine sehr unangestrengte Art miteinander zu verbinden. Wie schon bei Our Legacy findet sich ebenfalls in Vasastaden ein Outlet („Acne Archive“) mit reduzierten Styles aus älteren Acne-Kollektionen.

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Grandpa (Södermalm)

Gäbe es nur einen Shop, den wir Euch in Stockholm ans Herz legen könnten, dann wäre dies ganz bestimmt Grandpa. Eigentlich handelt es sich bei diesem um einen klassischen Gemischtwarenladen, das aber mit sehr viel Stil und Geschmack. Hier findet man sowohl ein neues Outfit als auch eine neue Inneneinrichtung und vieles mehr für die eigenen vier Wände. Die Auswahl würde eine ganze Seite füllen, deshalb nur soviel: Neben vielen skandinavischen Brands (Hay, Wood Wood, Muuto, Uniforms for the Dedicated, die eigene Hausmarke) aus den Bereichen Mode und Interior führen Grandpa auch klassische Denim (Edwin, Levi’s) und sogar Workwear. Wir haben beim letzten Mal hier gleich die Hälfte unseres Urlaubsbudgets ausgegeben. Ein sehr erwachsener und zugleich wunderschöner Store, bei dem sich ein Besuch eigentlich immer lohnt.

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Fred Perry (Södermalm)

Auch wenn in diesem Guide hauptsächlich die schwedischen Brands bei den Stores im Vordergrund stehen sollen, können wir doch ab und zu eine Ausnahme machen. Im Fall von Fred Perry fällt uns diese nicht wirklich schwer. Zum einen mögen wir die Brand sehr (was wahrscheinlich nicht nur mit dem typischen Fred Perry-Style sondern auch mit ihrer Geschichte und ihrem Namensgeber zu tun hat), zum anderen ist der Stockholmer Flagship-Store auf Södermalm ein echtes Schmuckstück. Bei unserem letzten Besuch fanden wir hier auch die neue Fred Perry x Raf Simons-Kollektion.

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Papercut (Södermalm)

Es gibt sie noch, die guten Dinge. Ganz viele davon findet Ihr im Papercut Store, dessen komplettes Sortiment aus Büchern, Magazinen, Comics und Krimskrams wir am liebsten auf der Stelle eingepackt hätten. Man findet hier die bekannten Coffee Table Books von Taschen, Literatur über Mode, Architektur und Film, die Monocle Guides, besondere Postkarten und Poster und zudem jede Menge DVDs und Videospiele. Wer schwedisch beherrscht, darf sich über so manchen schwedischen Literaturklassiker freuen. Oder man entscheidet sich für ein schwedisches Kochbuch, wo es vielleicht nicht auf jedes Wort ankommt. Auch das „Ultimate Sneaker Book“ von Sneaker Freaker hatte Papercut auf Lager.

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Happy Socks (Norrmalm)

Manchmal hat man doch so richtig Lust auf etwas mehr Farbe in seinem Leben. Die bunten Designs von Happy Socks eignen sich dafür perfekt. Als schwedische Brand sind Happy Socks natürlich in Stockholm auch mit einem eigenen Shop vertreten (es gibt sogar mehrere). Was wohl eine gewisse Pipi Langstrumpf zu den Socken und Strümpfen in dieser etwas anderen Villa Kunterbunt sagen würde? Die rebellische Pipi käme aus dem Staunen vermutlich nicht mehr raus. Wenn Shopping schlechte Laune vertreiben kann, dann sind Happy Socks dafür mit Sicherheit der beste Beweis.

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Caliroots (Norrmalm)

Vielleicht hat es sich inzwischen herumgesprochen, dass der Caliroots-Store in Stockholm nicht unbedingt das Highlight aus der Sicht eines Sneakerheads ist. So sehr die Schweden ihren Online-Shop pushen, so bescheiden und durchschnittlich fällt im Vergleich dazu ihr Store aus. Nachdem es lange Jahre drei verschiedene Caliroots-Stores gab (der Skate-Shop, der Premium-Store, der Sneaker-Store), so wurden diese einzelnen Shops an einer Location gebündelt. Das hat zumindest den Vorteil, dass man mit einem Besuch alles in wenigen Minuten abhaken kann. Been there, done that! Wir machen dann auch brav einen Haken hinter die neue Caliroots-Adresse und ziehen unbeeindruckt weiter.

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Stone Island (Norrmalm)

Inmitten der edlen Fashion-Stores und Mode-Boutiquen in Stockholms Zentrum findet man auch den Flagship-Store von Stone Island. Die Italiener erleben ja schon seit einigen Jahren auch in der Sneakerszene einen unglaublichen Boom (wie hat das eigentlich angefangen?). Dass Stone Island-Klamotten ihren Preis haben, dürfte daher allgemein bekannt sein. Hier zahlt man eben auch für die Marke, wenn man es denn möchte oder es sich leisten kann. Aber Achtung! Wie wir festgestellt haben, sind die Stone Island-Kollektionen in Schweden noch teuer als in den meisten anderen europäischen Ländern. Nicht dass am Ende die Urlaubsstimmung beim Blick auf die Rechnung plötzlich dahin ist.

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Östermalms Saluhall (Östermalm)

Früher oder später meldet sich beim Shopping vermutlich der Hunger. Doch auch dafür haben wir eine Lösung, die zugegeben kein Geheimtipp ist. In Östermalms Saluhall werden garantiert alle Gourmets und Foodies glücklich. Die Halle mit ihren vielen unterschiedlichen Ständen und kleinen Restaurants (die meisten öffnen um 11 Uhr) ist mit der Mercat de la Boqueria aus Barcelona oder der Markthalle IX in Berlin durchaus vergleichbar. Gerade gegenüber Barcelona geht es hier aber noch recht gemütlich zu und auch der Andrang an Touristen hält sich erfreulicherweise in Grenzen. Egal ob frische Meerestiere, Fleisch in bester Qualität, schwedisches Fingerfood, Pralinen oder süßes Gebäck, die Auswahl in der Saluhall lässt kaum Wünsche offen.

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Plug me please (Södermalm)

Es wäre echt ein Wunder, wenn es in Stockholm noch keinen dieser Consignment-/Hype-/Reseller-Stores geben würde. Auf Södermalm findet sich einer fast in Sichtweite zum Sneakersnstuff-Store, mit dem es aber ansonsten keine Verbindung gibt. Plug me Please bietet die aktuellen Hype-Releases und Hypebeast-Essentials zu den durchaus gängigen Kursen. Dass man mit einem Tablet bequem nach seinem Wunsch-Sneaker suchen kann, ist ein nettes Feature. Bei einem Rundgang durch Södermalm kann man hier einmal reinschauen. Ansonsten halten sich bei einem Store wie Plug me Please die Überraschungen natürlich in engen Grenzen. Uns machen diese Shops inzwischen auch immer so müde. Warum nur?

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Damit endet unser Shopping-Rundgang durch Stockholm. Wer uns kennt, weiß sicher, dass wir auch noch einen Food- und Bar-Guide für Euch haben. Was gutes Essen und gute Drinks angeht, so hat Stockholm ebenfalls einiges zu bieten.

 

Eine Reise nach Stockholm lohnt sich nicht nur, weil es einfach eine wunderschöne Stadt mit vielen interessanten und spannenden Ecken ist. Auch das Essen und die Barszene Stockholms kann so einiges und muss sich nicht vor anderen europäischen Metropolen verstecken. Ganz im Gegenteil. Wir stellen Euch hier unsere Lieblinge vor, die von Soulfood bis Gourmet-Küche für jeden Geschmack etwas anzubieten haben. Und zum Ende nehmen wir Euch mit zu den besten Bars der Stadt. Seid Ihr bereit?

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Breakfast & Cafés

 

Café & Bageri Pascal (verschiedene Locations)

Nicht nur für uns beginnt der Tag erst nach einem guten Kaffee und vielleicht einem dazu passenden Snack. Beides bietet das Café Pascal, das in Stockholm gleich an mehreren Orten zu finden ist. Als Café mit hauseigener Bäckerei sind die süßen Backwaren, Brote und ordentlich belegten Sandwiches hier sehr zu empfehlen. Ganz typisch sind auch die schwedischen „Bulle“, hinter denen sich meist süße, unterschiedlich gefüllte Brötchen/Backwaren verbergen. Das Café ist sowohl bei den Einheimischen als auch bei Touristen sehr beliebt. Wir wissen auch warum. Wer seinen Kaffee gerne in Ruhe genießt, schaut am besten schon am frühen Morgen vorbei. Unter der Woche ist das Café Pascal sogar bereits ab 7 Uhr geöffnet.

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Nytorget 6 (Nytorget 6)

Gegenüber des kleinen Nytorget-Parks lässt sich im Restaurant Nytorget 6 in der Woche gut frühstücken und am Wochenende ebenso gut brunchen (ab 11 Uhr). Natürlich bietet das Restaurant etwas später auch eine Mittagskarte und ein Dinner an, wovon wir Euch vor allem das Meatball-Gericht empfehlen können. So leckere und geschmacklich feine Fleischbällchen haben wir noch nirgendwo gegessen. Von den bekannten Meatballs einer schwedischen Baumarktkette sind diese jedenfalls gleich mehrere Lichtjahre entfernt. Doch zurück zum Frühstück, wo sowohl das Omelett mit seiner cremigen Pilzfüllung als auch das hausgemachte Granola absolute Bestnoten verdient haben. Das Nytorget 6 ist zugegeben nicht ganz billig, aber das haben wir auch nie behauptet (gilt übrigens für ganz Stockholm).

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Gast Café (Rådmansgatan 57)

Schon das Logo des Gast Café, ein kleiner Geist, bringt einen irgendwie zum Schmunzeln. In dem gemütlichen Café folgt dann die nächste positive Überraschung. Während so viele Cafés entweder viel zu laut und hektisch sind oder vor Lässigkeit einschlafen, trifft das Gast die genau richtige Mischung aus Instagram-tauglicher Optik und ziemlich leckerem Inhalt. Die Frühstückskarte bietet für jeden Geschmack etwas – von süß bis herzhaft. Man findet das allgegenwärtige Avocado-Toast hier ebenso wie klassisches Müsli mit frischen Früchten oder ein Rührei mit Parmesan und Chili. Die Wartezeiten sind ausgesprochen angenehm, der freundliche Service arbeitet unaufdringlich und flott. Im Gast Café lässt es sich bei einem Cappuccino oder Flat White wunderbar entspannen. Noch dazu gibt es freies Wlan.

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Fikabaren (Södermannagatan 10)

Ganz egal ob Ihr nur mal eben einen guten Kaffee trinken möchtet oder Ihr Bock auf ein Frühstück bis in den frühen Nachmittag habt, in beiden Fällen wird Euch im Fikabaren garantiert geholfen. Wir waren hier gleich mehrfach zu Gast, was eigentlich als Empfehlung schon alles sagt. Während manche Cafés in der Gegend oft sehr überlaufen sind und man schon bei der Suche nach einem freien Platz Stress empfindet, so ist davon im Fikabaren nichts zu spüren. Das ist schwedische Gelassenheit so wie wir sie mögen! Und wenn es dazu noch einen exzellenten Cappuccino gibt, sind wir doppelt glücklich. Aber auch das Frühstück kann (man) sich im Fikabaren sehen bzw. schmecken lassen. Wie so viele Cafés und Restaurants in Stockholm akzeptiert das Fikabaren nur noch Kartenzahlungen.

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Omayma (Skånegatan 92)

Auch wenn wir keine Vegetarier oder Veganer sind, so haben wir doch keine Berührungsängste mit gesunder Küche. Tofu-Witze sind ohnehin schon viel zu alt, um noch lustig zu sein. Dass sich Geschmack und gesundes Essen nicht ausschließen, zeigt das Omayma auf Södermalm. Das gemütliche Café bietet verschiedene, meist vegetarische Bowls zum Frühstück und Lunch. Außerdem gibt es Sandwiches, Salate sowie klassische Frühstücks-Gerichte von Granola bis Avocado-Toast (manche Gerichte werden nur bis 11 Uhr angeboten). Man setzt auf Bio-Produkte und frische Zubereitungen. Beides schmeckt man!

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Lunch & Dinner

 

Bar Agrikultur (Skånegatan 79)

Noch recht neu und schon fest etabliert ist die Bar Agrikultur im Zentrum Södermalms. Das kleine, gemütliche Restaurant mit seiner skandinavischen Tapas-Bar-Atmosphäre serviert von der schwedischen Küche inspirierte Gerichte, die zum Teilen gedacht sind. „Sharing is caring“ lautet auch hier das Motto. Unbedingt probieren solltet Ihr die unverschämt leckeren Käsebällchen und die Spieße mit Hühnchen und Schwein. Typisch Schwedisch sind zudem die Flusskrebse, die aus ihrer Schale gelutscht werden. Hier darf man sich ruhig die Hände schmutzig machen. Auch die Weinkarte und die Drinks sind hier auf einem ziemlich hohen Niveau. Kein Wunder, versteht sich die Bar Agrikultur auch als Gin Bar. Wer in Stockholm übrigens auf ein Restaurant namens Agrikultur trifft, der steht vor dem großen „Bruder“ der Bar Agrikultur. Das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant serviert ein wechselndes Tasting Menu in lockerer Atmosphäre vor einer offenen Küche. Wer hier essen möchte, sollte jedoch unbedingt frühzeitig reservieren.

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Tjoget (Hornsbruksgatan 24)

Hornstull war vor einigen Jahren noch keine Gegend, in die man sich als Tourist nicht unbedingt verirrte. Inzwischen gibt es aber einen guten Grund, wieso man dort unbedingt einmal vorbeischauen sollte (was dank Bus & Bahn auch recht einfach geht). Tjoget heißt das kulinarische Aushängeschild von Hornstull. Es ist Restaurant, Weinbar und Cocktail-Destination in einem. Aber zu den Drinks kommen wir später noch, immerhin haben diese einen eigenen Eintrag verdient. Im Tjoget wird ein mediterranes Menü aus vielen kleinen Gerichten angeboten, das man so auch rund um das Mittelmeer kaum besser serviert bekommen dürfte. Es fällt uns jedenfalls schwer, nur ein Gericht herauszuheben. Angefangen bei der Charcuterie über den frischen Burrata bis zum butterweichen Oktopus war jeder Teller einfach unglaublich lecker. Wir empfehlen Euch einen Tisch im hinteren Teil des Restaurants zu reservieren, da es dort etwas entspannter zugeht. Auch der Service hat im Tjoget die volle Punktzahl verdient. Und dann gäbe es noch die Cocktails. Mehr dazu erfahrt Ihr etwas weiter unten.

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Schmaltz Bar & Deli (Nybrogatan 19)

Kein Bock auf ein 3-Gänge-Menü oder Fast Food? Irgendwas dazwischen vielleicht? Dann solltet Ihr unbedingt das Schmaltz auf Eure Stockholm-Liste setzen. Zentral gelegen bietet sich das Café/Deli auch als Zwischenstopp bei einer Shopping-Tour durch Stockholm an. Auf der Lunch-Karte gibt es Salate und Sandwiches sowie Deli-Spezialitäten wie Hühnchenleber-Parfait mit Toast oder die hausgemachte Pastete. Danach kann man im Schmaltz auch gleich noch einen Kaffee mit etwas süßem Gebäck genießen. Nach dieser kleinen Auszeit ist man dann wieder bereit für Stockholms Einkaufsstraßen.

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Restaurang Volt (Kommendörsgatan 16)

Ein Menü, das sich mit den Jahreszeiten wandelt und das ausschließlich auf frische, unverarbeitete Lebensmittel aus der Region setzt. Gemäß dieser klaren Philosophie wird im Restaurang Volt gekocht, wobei „Kochen“ die Sache nicht ganz trifft: Denn im Volt wird Essen zelebriert und das ganz ohne falsche Feinschmecker-Attitüde oder Sterne-Gehabe. Die Atmosphäre ist locker und das Restaurant selber eher mit einem Esszimmer zu vergleichen. Als Gast hat man die Wahl zwischen einem 4- und einem 6-Gang-Menü mit oder ohne Weinbegleitung. Viele der Gänge sind entweder rein vegetarisch oder setzen auf frischen Fisch. Selbst wenn sich die Aufzählung der Zutaten in der Menüreihenfolge zunächst etwas seltsam liest, wir können Euch beruhigen: Das Ergebnis – und damit meinen wir im Volt jeden einzelnen Gang – bietet Küchenkunst auf höchstem Niveau. Außerdem solltet Ihr zum Abschluss unbedingt noch einen Kaffee bestellen, denn dazu serviert das Volt eine süße Überraschung.

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Pelikan (Blekingegatan 40)

Wenn man ein Kölner Brauhaus nach Stockholm versetzen würde, es sähe vermutlich so aus wie das Pelikan. In dem großen Saal mit seinen alten Wandgemälden wird deftiges schwedisches Essen serviert. Gute Portionen, ehrlich, fettig, lecker. Es gibt Rentier mit Schweinebauch (!), Kalbsleber, Eintopf und natürlich die weltberühmten Fleischbällchen mit Kartoffelpüree. Das bei Touristen wie Einheimischen gleichermaßen beliebte Pelikan ist immer gut besucht und eine Reservierung daher dringend zu empfehlen. Andernfalls muss man sich auf längere Wartezeiten einstellen.

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 Östermalm Saluhall (Östermalmstorg 114)

Die vor Jahren komplett modenisierte Markthalle im Herzen von Östermalm mit ihren zahllosen Verkaufsständen und Restaurants, welche die ganze Breite der skandinavischen/europäischen Küche präsentieren, ist ein beliebter Treffpunkt für Einheimsiche wie Touristen. Dabei ist die Markthalle nicht so überlaufen wie ihr Pendant in Barcelona. Auch hier gibt es alles, was das Herz des Feinschmeckers begehrt. Angefangen bei einer großen Auswahl an frischen Meerestieren über Fleisch (Wild, Rentier) und Gemüse/Obst bis hin zu süßen Snacks und Desserts. Die Restaurants sind ab 11 Uhr geöffnet, die einzelnen Marktstände bereits ab 9 Uhr morgens.

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Bars & Drinks

 

Tjoget/Linje Tio (Hornsbruksgatan 24)

Wie versprochen kehren wir noch einmal ins Tjoget zurück. Der Grund dafür ist schnell erklärt: Hier gibt es die vielleicht besten Drinks und Cocktails der Stadt. Zumindest war die Bar im Tjoget (Linje Tjo) schon mehrfach unter den „World’s Best 50 Bars“ zu finden. Und selbst wenn man solchen Rankings eher misstrauisch gegenübersteht, sind alle Zweifel und Skepsis spätestens mit dem ersten Drink verschwunden. Neben der hochwertigen Spirituosenauswahl überzeugt das Linje Tio mit einer sehr kreativen Barkarte und vielen hauseigenen Cocktail-Kompositionen. Wie bei einer Bar auf diesem Niveau üblich, sind viele der Zutaten hausgemacht bzw. werden diese von der Barcrew noch zusätzlich verfeinert. Bereits die Gestaltung der Eiswürfel zeigt, wie viel Wert hier auf jedes Detail gelegt wird. Der White Negroni dürfte selbst erfahrenen Negroni-Trinkern noch höchstes Lob entlocken. Gleiches gilt für die anderen Drinks, die wir probiert haben. Die Präsentation jedes Drinks ist absolut stilvoll ohne falsche Show und Gimmicks. Teil der hochsympathischen Tjoget-Familie ist auch das Paradiso, in dem am Wochenende wechselnde DJs für die richtige Party-Stimmung sorgen. Dazu werden kreative Tiki-Drinks (meist auf Rum-Basis) gemixt.

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Mikkeller Bar (Brahegatan 3-5)

Eigentlich muss man die Craft-Beer-Pioniere von Mikkeller keinem Bier-Liebhaber mehr vorstellen. Die Dänen haben ihren globalen Siegeszug längst vollendet. Heutzutage gibt es Mikkeller-Filialen von Kopenhagen bis Los Angeles. Das Erfolgsrezept einer coolen Bier-Bar, die sich ganz bewusst von den verrauchten Kneipen und Kaschemmen absetzt, funktioniert natürlich auch in Stockholm. Aus ihrer dänischen Heimat haben Mikkeller nicht nur über 20 Biersorten sondern auch das weltbekannte Smørrebrød mitgebracht. Weil Trinken bekanntlich auch hungrig macht!

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Corner Club (Lilla Nygatan 16)

Manchmal haben wir Probleme, die Stimmung für einen Ort in die richtigen Worte zu verpacken. Das Gefühl, wenn man sich auf Anhieb wie zuhause fühlt, ist aber auch schwer auszudrücken. In dieser Cocktailbar in Stockholms Altstadt Gamla Stan fühlten wir uns sofort wie Zuhause oder – vielleicht besser ausgedrückt – wie bei guten Freunden. Das ist vor allem den großartigen Gastgeber-Qualitäten von Barchef James (gebürtig aus San Diego) und Aron zu verdanken. Im sehr touristischen Gamla Stan hätten wir ein solches Barjuwel zunächst kaum vermutet. Auf der Corner Club-Homepage ist zu lesen, dass man sich als „friendly neighborhood cocktail bar“ bezeichnet. Und das trifft es ziemlich gut. Die Cocktail-Karte bietet viele Eigenkreationen unterteilt in drei Rubriken (Stiff, Shaken und Long Drinks). Der Rum-basierte, mit Lavendel veredelte „Shook Ones Pt. II“ hat es bei der Frau auf die Liste ihrer absoluten Lieblingsdrinks geschafft. Im Rhythmus von einigen Wochen steht immer andere Zutat im Mittelpunkt der neuen Drinks. Bei unserem Besuch beschäftigten sich Aron und James gerade mit den Blättern der Pandan-Pflanze.

 

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A Bar Called Gemma (Grev Turegatan 30)

Obwohl Barchef Johan Evers sein kleines Cocktail-Paradies A Bar Called Gemma erst vor wenigen Monaten eröffnet hat, hat sich deren Existenz schon weit über die Stadt hinaus herumgesprochen. Wir können uns auch genau denken wieso. Denn Johan und sein Kollege Oscar Drigoris haben hier eine echte Wohlfühl-Cocktailbar erschaffen, die auf fantasievolle Drinks wie den „Banks of Monkey Island“ (ein Tiki-Cocktail serviert in einem Affenkopf), eine feine Klassiker-Auswahl und sehr viel Gastfreundschaft setzt. Hier sind zwei Mixologen hinter der Bar, die ihren Job mit echter Leidenschaft ausfüllen und nicht bloß Drinks nach Schema F mixen. Wir hoffen, dass sich A Bar Called Gemma mit diesem Konzept langfristig in Stockholm etablieren kann.

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Es gibt wohl nur wenige Sneaker, die jede Mode und jeden Trend einfach an sich vorüberziehen lassen. Bei New Balance und dort speziell meine Lieblingssilhouetten – der 997 und der 998 – ist dies aber ganz bestimmt der Fall. Ganz egal ob Performance-Running oder Ugly Sneaker gerade angesagt sind, die Qualitätsmodelle „Made in USA“ scheinen sich um dieses Hin und Her wenig zu kümmern. Stattdessen liefern sie beständig unglaublich starke Sneaker-Releases in ganz unterschiedlichen Colorways und Ausführungen ab. Insbesondere die J.Crew-Collabos von New Balance liebe ich einfach. Auf den US-Retailer, der seine ganz eigene Zielgruppe gefunden hat – zwischen erwachsen, modebewusst und Anti-Hype – ist ebenso wie auf New Balance eigentlich immer Verlass.

J.Crew x New Balance 997 Rattlesnake

Und so kommt es, dass ich eine USA-Reise oder einen Besuch in London (in UK gibt es schließlich auch J.Crew) fast nie ohne einen kurzen J.Crew-Abstecher beende. Nicht immer werde ich dort auch wirklich fündig, aber sehr oft verlasse ich den Shop dann doch mit mehr Klamotten und weniger Geld. Als ich zuletzt in New York war, erschien gerade das „Wid Nature“-Pack in Zusammenarbeit mit New Balance. Die beiden 997er nahmen sich zwei berüchtigte und oft zu Unrecht dämonisierte Wildtiere zum Vorbild. Während der braune Colorway dem majestätischen Grizzlybär gewidmet war, sollte der olivgrüne 997 an die in vielen Wüstenregionen anzutreffende Klapperschlange erinnern.

J.Crew x New Balance 997 Rattlesnake

Nun sei einmal dahingestellt, ob diese Assoziation tatsächlich so naheliegend ist. Ich hätte zumindest nicht unbedingt im ersten Moment an ein giftiges Reptil denken müssen. Eher erinnert der J.Crew x New Balance 997 „Rattlesnake“ mit seiner Tarn-Optik an das Outfit einer Armeeuniform. Pazifisten dürfen natürlich gerne bei der Klapperschlange bleiben. Auffällig an ihm sind vor allem die bräunlich eingefärbte Midsole, die gelben Farb-Highlights auf der Außensohle sowie das ebenfalls Army inspirierte Lining, das immerhin sofort an die texanische oder kalifornische Wüste erinnert. Gerade in der Kombination der verschiedenen Grün- und Brauntöne liegt die unauffällige Schönheit dieses 997, der sich vor den vielen anderen J.Crew-Collabos wirklich nicht verstecken muss. Wer sich fragt, welche Hose ich auf den Bildern trage, dem sei gesagt: Auch die ist von J.Crew (not sponsored, haha).

J.Crew x New Balance 997 Rattlesnake

Für J.Crew geht damit die lange Zusammenarbeit in eine weitere Runde. Ich bekomme ehrlich gesagt die vielen starken „J.Crew exclusives“ der vergangenen fünf bis zehn Jahre nicht mehr alle zusammen, auch wenn einige davon hier im Sneakerzimmer stehen. Auch fällt es mir schwer, daraus einen eindeutigen Favoriten zu bestimmen. Ich mag den 998 „Pebble Blue“ und den „Midori Green“ sehr. Beim „Concrete Jungle“ ärgere ich mich immer noch, dass ich ihn damals nicht geholt habe. Auch der 997 „Butterscotch“ ist ein ziemlich feines Ding! Die Aufzählung zeigt nur, wie viel Qualität – oder im Slang der Hypebeast-Kids – wie viel „Heat“ J.Crew und New Balance bereits „gedroppt“ haben. So darf es gerne weitergehen! Wenn andere schmerzfrei 300 Euro für einen Yeezy ausgeben, „investiere“ ich doch 1000x lieber 220 Dollar in den nächsten J.Crew x New Balance.

M.

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Für Sneakerheads bietet Barcelona durchaus einige interessante Spots. Damit meinen wir aber nicht die üblichen Flagship-Stores oder Ramschläden mit gelegentlich zweifelhafter Ware. Und schon gar nicht die Fake-Balenciagas der Straßenverkäufer am Hafen. Die Sneaker-Kultur ist in dieser Stadt nicht bloß ein trendiges Accessoire, mit dem man sich bei einer Fashion Week gerne schmückt, sondern wird von den meisten mit echter Leidenschaft gelebt. Wir stellen Euch die aus unserer Sicht wichtigsten Stores in diesem Blogpost vor.

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24 Kilates

Wer denkt beim Thema Sneakers und Barcelona nicht sofort an 24 Kilates? Uns geht es zumindest so, wobei wir offen zugeben, dass die Verdienste der 24 Kilates-Crew und ihr Einfluss auf die spanische Sneaker-Community nicht mit dem so unglaublich unspektakulären Store zusammenzubringen sind. Irgendwie erinnert uns diese Diskrepanz an Patta in Amsterdam, deren Store auch nur den Charme eines Outlets besitzt. Seit unserem ersten Besuch bei 24 Kilates vor fast 6 Jahren hat sich hier auch kaum etwas verändert. Nur an den Wänden sind wieder ein paar Collabos neu hinzugekommen. Tatsächlich sind viele der 24 Kilates-Designs wie die beiden „Sol y Sombra“ Diadora N9000 oder der New Balance 15000 „Miro“ längst echte Turnschuh-Klassiker. Und auch ihre neue Diadora-Collab hat das Zeug dazu. Immerhin bietet der kleine Store so einen Schnellkurs in Sneaker-History. Das Sortiment unterscheidet sich hingegen nicht von dem vergleichbarer Sneaker-Stores.

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Sivasdescalzo SVD

Bei Sivasdescalzo (abgekürzt SVD) hält man eher wenig von Understatement und Zurückhaltung. Ihr perfekt durchgestylter Store bietet auf zwei Ebenen reichlich Platz für Streetwear, Sneakers und Fashion. Während im Untergeschoss unter anderem die jeweils neuen ACG-Kollektionen, Fashion-Brands wie Rick Owens und Y-3 sowie eine Tischtennisplatte (!) auf den Besucher warten, findet man oben ein kleines „Sneaker-Lab“ und meterlange Wände voll mit aktuellen Releases. Egal ob Nike, New Balance, Puma, adidas oder Asics – alle Top-Brands haben hier ihren eigenen Platz. Regelmäßig werden auch Pop-up-Installationen und besondere Release-Specials in das großzügige Shop-Konzept integriert. Dank ihrer Top-Accounts ist der SVD-Store auch eine „Pilgerstätte“ für alle Hypekids und Reseller, die sich dort für einen Instore-Raffle eintragen. Vielleicht läuft während Eures Barcelona-Trips auch gerade ein Raffle. Wir drücken Euch die Daumen!

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LimitEDitions / LimitEDitions Wmns

Bislang waren LimitEDitions immer ein guter Ort, um ganz entspannt auch noch ältere und zum Teil limitierte Sneaker zu entdecken. Ohne Online-Shop und mit einer eher zurückhaltenden Social-Media-Präsenz bewegte sich der Store trotz seiner durchaus spannenden History und zahlreicher Collabs (zum Beispiel mit Diadora) unter dem „Radar“ vieler Sneakerheads. Bei unserem letzten Besuch fanden wir hier noch den ersten Undefeated x adidas UltraBoost, leider aber mit einem Aufschlag von 40 Euro zum damaligen Retail-Preis. Streng genommen teilt sich das LimitEDitions-Geschäft in drei unterschiedliche Shop-Konzepte auf. Direkt neben dem stets mit Schuhen und Kartons vollgestellten Stammsitz befindet sich ein weiterer Store, in dem vor allem die limitierten Drops (Yeezy, Off-White x Nike, FOG) erscheinen und vor dem sich daher an Samstagen regelmäßig die üblichen Verdächtigen einfinden. Einmal um die Ecke wartet auf die weiblichen Sneakerfans der LimitEDitions Wmns-Shop, von dem es in El Born auch noch einen Außenposten gibt (direkt gegenüber der Paradiso Bar).

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Foot District

Ursprünglich kommen Foot District ähnlich wie SVD aus Madrid. In Barcelona haben sie vergangenes Jahr ihren ersten Store außerhalb der Hauptstadt eröffnet, der sich in einer kleinen Gasse im historischen Barri Gotic ziemlich gut versteckt (um die Ecke befindet sich der „Fake“ Supreme-Store). Wir wären jedenfalls fast an ihm vorbei gelaufen. Von außen eher unscheinbar bietet der Store dann aber doch eine feine Auswahl an Sneakers und Streetwear, die vor der Konkurrenz keinen Vergleich scheuen muss. Da man für die Instore-Releases eigene Kontingente zur Verfügung hat, findet man hier auch online längst ausverkaufte Modelle. Labels wie Stone Island, Kenzo, Aimé Leon Dore, CP Company, Opening Ceremony, Maharishi und die diversen NikeLab-Kollektionen findet man im Apparel-Bereich. Ein besonderes Feature des Shops ist seine begehbare Jordan-Box, die zum Kino wird, wenn man einen Schuh auf den dafür vorgesehenen Sockel platziert. Dann verdunkeln sich die Wände und es startet ein kleiner Clip mit Hintergrundinfos.

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Unseren Food- & Bar-Guide zu Barcelona findet Ihr hier.

If you want to be recognized with a bar concept in London, we wish you the best of luck! You sure will need it! The bar landscape of UK’s capital is probably the toughest of them all. Not even a city like New York can compete with London’s tremendous density and plurality of world-class bars. Just take a look at the familiar rankings and you will notice that this city is the cocktail capital of the world – hands down. That said, old Frankie’s famous lineif you can make it there, you can make it anywhere“ may also apply to London. Ryan Chetiyawardana, better known as “Mr. Lyan“ (we’ll stick to his alias for obvious reasons), has definitely made it here. Since 2013, when he opened his first venue “White Lyan“ in Hoxton, he quickly gained reputation for his new approach to mixology, cocktails and hospitality.

Sneakerzimmer meets MrLyan Lyaness

His dedication and hard work got around within the industry. Only two years later he was awarded „International Bartender of the Year“ – in retrospect another milestone of his career as an entrepreneur and creative mastermind. At the time „Dandelyan“ was already making big waves. To those who aren’t that familiar with London’s cocktail scene, let us explain what Dandelyan was. At first glance it was obviously a hotel bar and on closer examination it was the best. Situated within the equally famous Sea Containers hotel (formerly Mondrian) with an unbeatable view of the Thames and Blackfriars Bridge, Mr. Lyan created a hotspot for mixologists and new bartending techniques, Thanks to his background in biology he never shied away from using uncommon natural ingredients or supposedly weird flavours.

Sneakerzimmer meets MrLyan Lyaness Sneakerzimmer meets MrLyan Lyaness 13

Besides all the creativity, Dandelyan raised the bar with regard to the overall bar experience by getting rid of outdated elements, implementing modern techniques and focusing on the individual guest. In 2018 Dandelyan finally came in at first (!) place at the much acclaimed „World’s 50 Best Bars Awards“. But instead of resting on his laurels Mr. Lyan announced on the same day the closing of Dandelyan. Not many saw that coming! Honestly, we were baffled too. His idea was to turn the World’s best bar Dandeylan into a new place called „Lyaness“, honouring its famous predecessor while simultaneously starting a new chapter in mixology. And that’s exactly where we are right now!

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During our last trip to London we booked a table for the „Fancy Tea“ at Lyaness. Of course, this place is more than a safe bet if you want to spend the evening with meticulously crafted cocktails in a truly elegant setting. At the weekends Lyaness’s house DJs take over, transforming the laid-back daytime vibes into a party scenery (we absolutely have to come back for this). In broad daylight Lyaness keeps the promise of a true beauty with its electric blue interior, the golden décor and the green marble bar that is a prominent leftover from Dandelyan. And while the bar could get very busy in the evening, we really loved the more relaxed atmosphere during tea time.

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The tea itself is a modern, playful update to a British tradition with different sweet and savoury treats like eclairs, little cakes, sausage rolls and devilled eggs. No English tea service would be complete without some tasty sandwiches. At Lyaness they make you poached salmon on dark rye bread and roast beef on focaccia. It’s delicious finger food that we enjoyed even more thanks to the sophisticated cocktail pairing (there’s also a boozeless tea service available). You will get more than a glimpse at Mr. Lyan’s award-winning, creative approach to bartending if you opt for the full Fancy Tea experience, which we highly recommend.

Sneakerzimmer meets MrLyan Lyaness Sneakerzimmer meets MrLyan Lyaness

The drink menu is based on different key ingredients, some quite uncommon for a cocktail bar (a similar approach can be found at Tayer+Elementary). Rather than building a drink around a spirit, Mr. Lyan and his team use house-made ingredients as a starting point for their often botanical creations. Motivated by a curiosity to find new flavours and to look beyond the obvious the results are truly unique and bold. Their „Jasmine Gimlet“ is an eye opener even for seasoned Gimlet connoisseurs. The jasmine treatment adds a softer, floral taste. It’s so good, you have to order at least one! Another drink from the Fancy Tea pairing is the rum based „Cold Brew Palmetto“ that plays with fruity and nutty flavours.

Sneakerzimmer meets MrLyan Lyaness

While doing his research on different ingredients and new bartending techniques Mr. Lyan is also on the forefront of the sustainability movement in the industry (he should connect with chef Adam Handling). He is not only raising awareness for a more sustainable path, collaborations with acclaimed chefs and other bartenders are also very important to him. You can find another Mr. Lyan project in Shoreditch. The Cub restaurant is a partnership with zero-waste pioneer Doug McMaster. Unfortunately, we didn’t make it to Cub (another reason to come back to London). With Cub Mr. Lyan wants to „bring people together through great food and drink“. In a world like ours this might be the only solution to overcome prejudices and nationalism. People who share a good time will not hate each other. We get the point, Ryan! And we hope that you will succeed.

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Finally we like to share Ryan’s thoughts on different aspects of his job, the status quo of the bar industry and his favourite London bars:

You were awarded „World’s best bartender“ and you owned the „World’s best bar“ with Dandelyan. After being „the world’s best“ what happens next?

Ryan/Mr. Lyan: We were very thankful for all the awards and recognition, but our real goal is to try and affect positive change in the wider industry, so we have plenty of plans on the horizon to continue to push and see what we can challenge. Some of these are through the venues, and some are events, talks, collaborations, anything and everything we can do to expand the ‚boundaries‘ of what food, drink and hospitality can be about.

Do you sometimes think that other bars try to become copycats?

Ryan/Mr. Lyan: The food and drink world is a tight industry, and as a result, there is lots of sharing of ideas, and this helps elevate the offering, and communicate it more effectively to the public so everything grows. However, at the moment, there does seem a propensity to default to what is established, comfortable, or classical – or what has been successful – and this can lead to some homogeneity, which I think is a shame. Sharing of ideas is natural, and wonderful, but it should always also be honest, personal and with integrity. People jumping on a bandwagon is inevitable in any industry, but we as stewards of our profession should call this out and encourage others do make something their own.

Sneakerzimmer meets MrLyan Lyaness

We came to Lyaness for your „Fancy Tea“ and we were blown away not only by the food and drinks but also by the overall atmosphere and hospitality. How important is the latter for a modern bar?

Ryan/Mr. Lyan: Great to hear! To us, what is in the drink, or on the plate is secondary. We try and help people have a better time out, or to have a better or more effective gathering with their friends and family. Are drinks and dishes are tools for this, but so is the decor, the music, the lighting – everything we can effect. We want to focus on hospitality and helping people gather, and we’re very proud of having a team that cares about this aspect, rather than just simply drinks.

We’re pretty sure that many could benefit from your experience. Do you have any advice for other bartenders or bar owners (what to do or to avoid)?

Ryan/Mr. Lyan: Don’t believe the hype, make it personal, keep learning, and find what you love and are interested in! And never be afraid to ask for help

London’s cocktail landscape is a one-of-kind. Which bars (besides your own) are your favourites?

Ryan/Mr. Lyan: I think London has the best food and drink in the world right now. From classical venues like The Connaught, The Savoy, Satan’s Whiskers, Happiness Forgets & Swift to eclectic modern venues like Three Sheets (and Bar Three), Tayer + Elementary, Coupette and Mint Gun Club, the scene is pretty unrivalled!

Thanks Ryan for your insights and of course for your time!

Manchmal bringt mich meine Sneaker-Leidenschaft in eine moralische Zwickmühle. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, die nächsten Off-White-Modelle als uninteressant zu ignorieren. Nicht weil ich etwas gegen Virgil Abloh oder gegen seine Nike-Collabs hätte – im Gegenteil ich liebe vor allem seinen Blazer und auch seinen Vapormax – sondern weil es langsam mal gut sein sollte mit dem, was Virgil und der Swoosh auf die Sneakerwelt loslassen. Als dann aber der Release des Zoom Terra Kiger 5 anstand, war mein guter Vorsatz schnell vergessen. Gerade was viele an dem Modell vermutlich zunächst abschreckend fanden – die Trail-Außensohle, der sehr technische Look – löste bei mir wieder den altbekannten Habenwollen-Reflex aus.

Off-White Nike Zoom Terra Kiger 5

Von den drei Colorways gefiel mir der weiße Zoom Terra Kiger 5 auf Anhieb am besten. Aber auch der schwarz-pinke, inoffizielle Sneakerbob-Colorway kann sich durchaus sehen lassen (für knapp über Retail würde ich hier bei meiner Größe zuschlagen). Natürlich war ich gespannt auf das Laufgefühl, das die besondere Optik und Sohlenkonstruktion versprach. Und was soll ich sagen? Es ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig und schwer zu beschreiben, was hauptsächlich an den Trail-Elementen liegen dürfte. Aber schon nach wenigen Stunden würde ich den Zoom Terra Kiger 5 ohne zu zögern zu meinen absoluten Lieblingen zählen und damit zu jenen Schuhen, aus denen meine Füße am liebsten gar nicht mehr herauswollen. Denn jeder Sneakerhead weiß: Bequem ist nicht gleich bequem.

Off-White Nike Zoom Terra Kiger 5

Wie der Off-White x Zoom Terra Kiger 5 dort abschneidet, wo man ihn eigentlich tragen soll – beim Lauf im Gelände und auf verschiedenen Belägen – habe ich bislang aber noch nicht ausgetestet. Ich begnüge mich stattdessen mit seiner rein modischen Seite und genieße seinen Komfort. Virgil Abloh mag eine Capsule Collection für Läufer herausgebracht haben, dennoch funktioniert sein Sneaker-Design einmal mehr auch aus der Lifestyle-Perspektive. An den typischen Virgil-Gimmicks ist schließlich auch der Zoom Terra Kiger 5 sofort als sein Baby zu identifizieren. Eigentlich genügt dafür allein schon der kleine orangene Patch am Swoosh. So und nicht anders sieht nun mal ein Off-White Sneaker aus.

Off-White Nike Zoom Terra Kiger 5

Es ist bemerkenswert, welchen Weg Off-White als Brand in den letzten Jahren zurückgelegt hat – insbesondere außerhalb des Sneaker-Segments. Laut der Online-Plattform Lyst ist die Marke sogar an Luxus-Ikonen wie Gucci, Prada und Louis Vuitton längst vorbeigezogen. Es ist daher nur konsequent, dass Virgil nun bei Louis Vuitton unter Vertrag steht und dort seine Ideen umsetzen kann. All das bringt ihm nicht nur Anerkennung sondern auch Neid und sogar Spott ein. Nicht wenige meinen, Abloh sei lediglich ein cleverer Selbstvermarkter aber weder ein Designer und schon gar kein Genie. Ihm dürften diese Meinungen inzwischen egal sein. Mich interessiert weder der Buzz noch die Kritik an seiner Person. Ich freue mich über ein Paar Sneaker, das mich noch auf vielen Reisen und an vielen Tagen begleiten wird.

Die Fotos sind in London entstanden. Unseren aktuellen Shopping-Guide zur britischen Metropole findet Ihr hier. Interessiert Ihr Euch für unsere Empfehlungen, was Essen und Trinken angeht, so seid Ihr hier richtig.

E.

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