Author: sneakerzimmer

Unsere Reiselust ist ungebrochen. Eigentlich nimmt sie mit jedem Trip zu. Zuletzt zog es uns nach Mailand und Antwerpen und somit zwei Städte, die auf den ersten Blick vielleicht nicht in einer Liga mit Paris, London oder Berlin spielen. Tatsächlich gibt es in beiden Metropolen sehr viel, was es sich zu entdecken lohnt. Unser Reisegepäck für beide Trips wurde uns von pinqponq zur Verfügung gestellt. Wir finden es nur ehrlich, so etwas hier ganz klar zu schreiben. Wir durften die Taschen und Rucksäcke des Kölner Labels auf ihre Reise- und Alltagstauglichkeit testen. Das Besondere der pinqponq-Entwürfe sind neben den vielen praktischen Designideen vor allem der darin konsequent umgesetzte Nachhaltigkeitsgedanke. Dieser zeigt sich in der Wahl der Stoffe, die aus recycelten PET-Flaschen hergestellt worden sind.

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Auf unseren Reisen nach Mailand und Antwerpen begleitete uns der eher kompakte Cubik Large Vivid (Fassungsvermögen 22 Liter), der deutlich größere aber immer noch als Handgepäck nutzbare Blok Vivid Monochrome (45 Liter) sowie die Karavan Acid Duffle Bag im All Black-Colorway. Die letzten beiden sind in ihrer Größe absolut ausreichend für einen verlängerten Wochenendtrip. Beim Blok Vivid lernten wir schnell insbesondere dessen Vielseitigkeit zu schätzen. Man kann ihn von oben öffnen oder auch von vorne. Er lässt sich wie eine Messenger-Bag tragen oder wie ein klassischer Rucksack. Und auch sein gepolstertes Laptop-Fach wurde ebenfalls von uns bei jeder Reise sehr geschätzt. Laptop-/Tablet-Fach und Dokumententasche finden sich ebenso im Cubik Large Vivid, den wir zukünftig als kompakte Ergänzung nutzen werden.

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Als erstes wollen wir Euch unseren Vorschlag für einen 3-tägen Mailand-Aufenthalt vorstellen.

Tag 1:

Frühstück/Brunch in der California Bakery

Rundgang durch Navigli

Besuch der Stores Inner & Antonioli

Kaffeepause im Mag Cafè

Shopping im Viertel Ticinese mit den Stores von Stüssy, Edwin und Special Milano

Abends Dinner im Tokuyoshi

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Tag 2:

Ein süßes „Frühstück to Go“ mit Croissant und Kuchen in der Pasticceria Marchesi

Besuch des Castello Sforzesco und des Mailänder Doms

Danach ins berühmte Kaufhaus La Rinascente und in den Sneaker-Tempel One Block Down

Lunch im Food-Supermarkt Eataly

Besuch des neu gestalteten Garibaldi-Viertels

Ein Cappucino trinken im Concept-Kaufhaus 10 Corso Como

Shopping bei Slam Jam Milano und im NikeLab, Rundgang durch Breda

Am Abend geht es zu Pizza und Cocktails ins Dry

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Tag 3:

Frühstücken in der California Bakery

Mit der Tram zum „Kunstmagnet“ Fondazione Prada fahren und die dort wechselnden Ausstellungen besuchen

Danach in das von Wes Anderson gestaltete Bar Luce gehen und sich wie im „Grand Budapest Hotel“ fühlen

Bei gutem Wetter chillen in einem der vielen Mailänder Parks

Zum Dinner und für einen Drink ins Lacerba

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Die Überleitung von Mailand nach Antwerpen ist leichter als gedacht. Beide Städte sind sich nämlich recht ähnlich. Mode, Architektur und gutes Essen prägen den Lifestyle vieler Bewohner. Beide Städte lassen sich zudem gut zu Fuß bzw. mit öffentlichen Verkehrsmitteln entdecken. Die Anreise nach Antwerpen fällt für uns als Kölner mit einer Autofahrt von rund 2 Stunden natürlich besonders bequem aus. Auch für Antwerpen haben wir einen Vorschlag für ein verlängertes Wochenende zusammengestellt, wobei sich die Konzentration der Orte rund um das hippem Stadtteil Het Zuid sicherlich auch aus der Lage unserer Wohnung ergab. Für Antwerpen lohnt es, sich nach einer privaten Unterkunft zum Beispiel auf Airbnb umzusehen. Für 50-70 Euro die Nacht findet man hier schon wirklich tolle Altbau-Apartments.

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Tag 1:

Nach der Anreise erst einmal auf einen Burger ins Lunchbox

Kultur tanken im alten Rubenshaus, teilweise richtig scary

Pralinen-Meisterwerke bei Joost Arijs naschen

Gleich gegenüber zum Avenue Store neue Sneaker checken

Die kleinen Einkaufsstraßen entdecken, dabei bei Vier, Renaissance, A.P.C., Acne und dem adidas Originals Store vorbeischauen

Abendessen in der Brasserie Den Artist

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Tag 2:

Frühstück im Café Tinsel

Gleich danach ins Fotomuseum (FoMu) mit seinen wechselnden Ausstellungen (derzeit Saul Leiter)

Wer will, kann danach im M HKA (Museum of Contemporary Art) moderne Kunst und Architektur unter einem Dach entdecken

Mittags gibt es in der Konditori Gebäckmeisterwerke, Croissants und kleine Tarts

Es folgt ein Rundgang durch das Diamantenviertel

Auf einen Kaffee ins Caffènation, wo man auch gut entspannen kann

Zu einem Ausnahme-Dinner und großartigen Drinks fahren wir am Abend ins The Jane (2 Michelin-Sterne) bzw. in die The Upper Room Bar. Beides befindet sich in einer alten Kirche. Reservierung in jedem Fall erforderlich, wobei das in der Bar, die auch ein exzellentes Tasting Menu serviert (65 Euro pro Person), etwas leichter ist.

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Tag 3:

Frühstücken im Mirlo’s – hier ist alles unglaublich lecker

Ein Besuch des historischen Zentrums mit seinen Kirchen, dem Rathaus, der Liebfrauenkathedrale und den vielen kleinen Gassen

Noch einmal Pralinen kaufen bei Joost Arijs (erwischt)

Sich bei Monar & Clothes einmal von Kopf bis Fuß einkleiden – vom Sneaker bis zur Designer-Klamotte

Eine Quiche essen im Juliette

Fritten essen (egal wo)

Bei schönem Wetter in den Stadtpark

Abends auf einen letzten Drink ins Cocktails at Nine

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Wenn Euch unser kleiner „Fahrplan“ nun Lust auf eine Reise nach Mailand oder Antwerpen gemacht hat, so ist das durchaus gewollt. Aber natürlich haben wir auch für beide Trips noch einen ausführlichen Sneaker City Guide in Vorbereitung. Also haltet einfach die Augen nach einem Update in unserer City Guide-Rubrik auf!

E. & M.

Eigentlich könnte man sich bei adidas auf dem Erfolg des NMD durchaus ausruhen. Auch fast ein Jahr nach seinem Debüt ist der Hype um den schlanken, überbequemen Runner ungebrochen (die Nachricht, dass der NMD im OG-Colorway nächstes Jahr wieder erscheint, hat ja längst die Runde gemacht ). Das gilt insbesondere für die hochwertigen Primeknit-Releases und natürlich für fast jede neue NMD-Collabo. Aber weil im Mode- und Sneaker-Business Trends und Favoriten allzu schnell wechseln können, hat man in Herzogenaurach keine Zeit für die NMD-Weiterentwicklung verstreichen lassen.

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Der NMD XR1 war gewissermaßen schon der Auftakt zu einer neuen NMD-Generation, die in diesen Tagen mit dem NMD R2 auch rein numerisch offiziell wird. Die vorgenommenen Modifikationen gegenüber dem ersten NMD zielen gleich auf das Herz der Silhouette. Denn die von manch einem kritisierten Plugs sind beim NMD R2 zumindest auf der Außenseite komplett verschwunden. Stattdessen wurden die charakteristischen Schraffierungen der Plugs als Gravur auf die Boost-Sohle übernommen. Nostalgiker können sich immerhin damit trösten, dass der einst vom Boston Super übernommene Plug zumindest auf der Innenseite das NMD-Update „überlebt“ hat – und das sogar in doppelter Größe.

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In der Rückansicht ähnelt der NMD R2 erkennbar dem XR1, wobei die ersten, hier abgebildeten R2-Releases eine Verstärkung aus rauem Suede erhielten. Diese fühlt sich ähnlich gut wie das übrige Upper an, dessen Streifen-Muster nicht aufgedruckt sondern vielmehr auf- bzw. eingenäht ist. Dadurch erhält der R2 eine besondere Struktur, die vielleicht noch zu seinem Erkennungszeichen werden könnte. Ein weiteres Merkmal, das sofort ins Auge sticht, ist die fehlende Kunststoffhalterung der Laces. Letztere sind wie schon beim Ultra Boost Uncaged direkt mit dem Upper verbunden. Auch die viel kritisierte Länge der Laces passt inzwischen recht gut (etwas kürzer wäre perfekt).

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Zum Start des NMD R2 präsentiert adidas die passenden Colorways für die vielen weiblichen und männlichen NMD-Fans. Ob man den schwarzen Wmns NMD R2 mit seinen pinken Highlights oder doch eher der olivgrünen Version den Vorzug gibt, ist letztlich eine Frage des persönlichen Geschmacks. Für uns ist der NMD R2 keine Revolution sondern „nur“ eine gelungene Fortsetzung der NMD-(Erfolgs-)Story. Bedenkt man, wie viele Sequels ansonsten misslingen, so ist das schon eine ganze Menge.

E. & M.

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In dieser Woche beginnen wir den Weekly mit Puma. Von dort kommt der nachtschwarze Suede „Batman“, der Bruce Wayne und sein Alter Ego in ein zeitloses Sneaker-Design transportiert. Das Batman-Logo findet sich als Muster verteilt über das gesamte Upper, wobei man dafür schon etwas genauer hinsehen muss. Umso deutlicher erstrahlt dagegen die Riesenfledermaus auf der Ferse des Suede, der sowohl kleine als auch große Batman-Fans glücklich machen dürfte. Die Batman-Sneaker für die ganze Familie gibt es ab sofort bei 43einhalb.

Drop Weekly

Ganz auf die weiblichen Sneakerheads ist dagegen das „Heart Patent“-Pack zugeschnitten. Der Name ist selbsterklärend. Natürlich sind bei den beiden Baskets vor allem die Laces der Hingucker, was nicht heißen soll, dass sich der eigentliche Schuh verstecken müsste. Die Silhouette ist mindestens so zeitlos wie ein Stan Smith oder Cortez. Das schimmernde Patent Upper sorgt zusätzlich für einen gewissen „girly“ Touch. Ganz nebenbei ist es ziemlich pflegeleicht. Auch der Preis von knapp 90 Euro geht in Ordnung. Foot Locker, Overkill (Women) und Sneakerium versorgen Euch ab heute mit dem weißen und/oder schwarzen Colorway.

Drop Weekly

Manchmal könnte man glauben, dass das adidas-Jahr nur aus Ultra Boost und NMD bestünde. Dabei haben die Herzogenauracher auch andere Eisen im Feuer. Eines ist der EQT Support ADV 91/16, der die EQT-Tradition der frühen 90ern mit einer modern interpretierten Silhouette verbindet. Schon die ersten Releases waren ziemlich erfolgreich, was angesichts der Qualität und „Windschnittigkeit“ des ADV 91/16 nicht überrascht. Am Samstag folgen nun zwei weitere monochrome Colorways, die uns beide außerordentlich gut gefallen. Farblich kommt das Duo ohnehin als komplementärer Zwilling daher. Entfernt erinnern sie dabei auch an den auf 910 Paare limitierten Consortium-Release. Bei Overkill, TGWO, 43einhalb und TheNextdoor könnt Ihr ab Mitternacht bei Eurem Favoriten zuschlagen (Preis: 130 Euro).

Drop Weekly

Ebenfalls für den Samstag angekündigt wurde von adidas Originals die inzwischen dritte Pusha T-Collabo. Der „King Push“ verbindet Grundelemente des EQT mit einem grauen Primeknit-Upper und der ultrabequemen Ultra Boost-Sohle. Auch das von den ersten Pusha T-Releases bekannte Schlangenmuster findet sich auf diesem spannenden Old-/Newschool-Hybriden. Fast erübrigt sich der Hinweis auf die sehr limitierten Stückzahlen bei den einzelnen Stores (u.a. TGWO, END, 43einhalb und TheNextdoor). Mit 200 Euro bewegt sich der „King Push“ EQT Boost Grayscale in etwa auf dem Niveau aktueller Ultra Boost/Uncaged-Releases.

Drop Weekly

Seit heute werden die Ladies bei Nike wieder der Versuchung ausgesetzt. Anlass ist der zweite Drop der Nike Beautiful-Kollektion. Dieses Mal kommen die verschiedenen Modelle wie der Presto, Cortez und Huarache Ultra verpackt in ein sehr buntes Jacquard-Upper. Diesen Look muss man bzw. frau sicherlich mögen. Aber gerade im grauen Dezember kann etwas Farbe an den Füßen ja nicht schaden. Die neuen Nike Beautiful x Jacquard-Modelle findet Ihr direkt bei Nike und bei Foot Locker. Mrs. Sneakerzimmer würde sich für den Presto entscheiden.

Drop Weekly

Der GT-II war der erste Asics-Sneaker, der mit der bewährten Gel-Dämpfung eine neue Zeitrechnung bei den Japanern einleitete. Seitdem sind 30 Jahre vergangen. Wenn nicht zum runden Geburtstag die vielen Fans einen ganz besonderen GT-II erwarten dürfen, wann dann? mita Sneakers aus Tokio sind einer der ältesten und verlässlichsten Ideengebern im Sneaker-Geschäft (wer alle mita-Collabos aufzählen kann, vor dem verneigen wir uns virtuell). Für den „Geburtstags“-GT-II ließen sie sich erneut von der Natur inspirieren. Ein süßes Eichhörnchen soll sich in dem haarigen Suede-Upper verstecken. Weniger Fantasie benötigt man, um in den roten und blauen Stripes einen Hinweis auf die klassischen Asics-Farben zu erkennen. Dem GT-II steht das mita-Design ausgesprochen gut, finden wir. Zum Preis von 140 Euro ist diese Asics-Collabo hierzulande ab Samstag bei Titelhelden, asphaltgold, TGWO und Afew erhältlich.

Drop Weekly

Auf das Comeback des Talaria folgt nun eine interessante Weiterentwicklung des alten Nike-Modells. Kombiniert mit Nikes Flyknit-Technologie und einer höheren Passform, die wie eine Socke sitzen soll, knüpft der Zoom Talaria Mid Flyknit optisch an Modelle wie den Footscape Magista oder den Zoom Mercurial Flyknit an. Damit der Schuh auch in die Jahreszeit passt, wurde die Außensohle im Profil verstärkt. Edel wirkt der Zoom Talaria Mid Flyknit nicht zuletzt aufgrund seiner nahtlosen Suede-Elemente an beiden Seiten. Farblich bleibt Nike mit den drei Optionen Schwarz, Weiß und Braun im Bereich des Erwartbaren. Weiß gefällt uns besonders gut. Leider ist dieser aber nur bedingt mit dem deutschen Winterwetter kompatibel. Die Zoom Talaria Mid Flyknit können ab sofort direkt bei Nike und bei 43einhalb sowie TGWO bestellt werden.

Drop Weekly

Deutlich wetterfester präsentiert sich da die neue ACG-Kollektion im NikeLab. Unter der Leitung von Acronym-Mastermind Errolson Hugh entstanden funktionale Jacken, Cargohosen, Hoodies und Tops für fast jedes Wetter. Die moderne Acronym-Ästhetik scheint dabei in fast jedem Entwurf mehr oder weniger deutlich durch. Reflektierende ACG-Schriftzeichen, wasserabweisende Materialien, Kordelzüge, große Taschen und viele Reisverschlüsse sorgen bei aller Stilsicherheit für ein Maximum an Funktionalität. Mit „form follows function“ lässt sich Errolsons Design-Philosophie verkürzt wiedergeben. Die Metamorphosis Jacke und der dreilagige, wasser- und winddichte Blazer sind Highlights dieses ACG-Drops, der mit dem Air Zoom Tallac Flyknit bis zum passenden Winterboot so ziemlich alles bietet.

Drop Weekly

Nach der offiziellen Präsentation Ende Oktober in James Hardens beruflicher Heimat Houston, kommt die „HardenVol.1“-Collection an diesem Samstag endlich in die Stores. Auf den „Harden Vol. 1 Pioneer“ dürften nicht nur Harden-Fans warten. Mit seinem nahtlosen Upper, der extra verstärkten Toebox und asymmetrischen Schnürung stehen die Performance-Aspekte deutlich im Vordergrund. Und dennoch kann sich Hardens Signature-Schuh auch optisch sehen lassen (weitere Colorways folgen im Laufe des Winters). Eine ähnliche Philosophie wurde auch beim Design der Apparel berücksichtigt. Trotz ihrer Funktionalität und Ausrichtung auf den Court sollen Komfort und Style nicht zu kurz kommen. Bleibt die Frage, ob der sympathische Superstar Harden für adidas unter wirtschaftlichen Aspekten wirklich ein paar Körbe landen kann.

Drop Weekly

Obwohl der NMD-Hype ungebrochen scheint, ruht man sich bei adidas nicht auf dessen Erfolg aus. Nach dem XR1 folgt kurz vor Jahresende der NMD R2, dessen auffälligstes Merkmal die zumindest an der Außenseite fehlenden Plugs sind. Dafür wurden erstmals die drei Streifen auf der Boost-Sohle verewigt. Die ersten Modelle für Männer und Frauen besitzen ein Primeknit-Upper mit geometrischen Prints, die sich in ihrer besonderen Struktur vom Rest des Uppers deutlich abheben. Wir werden Euch den NMD R2 in den nächsten Tagen noch näher in einem Blogpost vorstellen. Release ist Samstag u.a. direkt bei adidas, bei 43einhalb, asphaltgold, TGWO, Overkill.

Drop Weekly

Der britische Fashion-Retailer oki-ni ist bekannt für sein breites Sortiment an Premium-Brands. Die meisten im oki-ni-Store erhältlichen Sneaker besitzen ebenfalls einen deutlichen Fashion-Einschlag und sind dementsprechend nicht ganz billig. Nur bei oki-ni erscheint am Freitag ein exklusives Doppelpack. Das „Polarity Pack“ von ETQ aus Amsterdam spielt mit den Gegensätzen zwischen Weiß und Schwarz und einem möglichst minimalistischen Look. Die beiden Premium-Sneaker sind quasi wie Ying und Yang zueinander und in ihren Farben komplementär. Als „Exploration of Dark and Light“ beschreiben die Partner passenderweise ihr erstes gemeinsames Projekt. Für die oki-ni x ETQ-Collabo müsst Ihr jeweils 250 Euro einplanen. Erhältlich ab dem 2. Dezember exklusiv bei oki-ni.

Drop Weekly

Viele weitere Links zu den Releases dieser Woche findet Ihr wie immer zu gegebener Zeit unter unserem Twitter-Account @sneakerzimmer.

Bilder: oki-ni, Overkill, NikeLab, TGWO, 43einhalb

Die „Week of Greatness“ von Foot Locker hat in den letzten Tagen bei den exklusiven Releases ordentlich Gas gegeben. Es war zugegeben nicht immer leicht, dabei den Überblick zu behalten und nicht den vielleicht besten Schuh zu verpassen. Meine Aufmerksamkeit galt schon früh den neuen Colorways des Puma Suede Platform. Der Klassiker wurde dieses Jahr bereits durch Mrs. Fenty ordentlich „überarbeitet“. Je länger ich mich mit den Creepers beschäftigte, desto mehr mochte ich die Idee, einen Sneaker mit Plateau-Sohle zu verbinden. Aber natürlich ist der Creepers-Look einer, der die Meinungen teilt (was gut ist).

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Auch der Puma Suede Platform polarisiert, wobei sich der hier abgebildete Oatmeal-Colorway farblich doch deutlich zurücknimmt. Der Übergang vom Upper zur Gum-Sohle ist eher fließend, wodurch die Sohle weniger auffällt. Man könnte ihn damit auch als guten Kompromiss zwischen den auffälligen Creepers und den normalen Suede-Releases ansehen. Ebenfalls ein „Foot Locker exclusive“ ist der andere Platform-Colorway in Schwarz mit weißen Stripes. Als Fan von Gum-Sohlen musste ich jedoch nicht lange überlegen, welchen der beiden ich schöner finde. Beide Suede Platform besitzen ein Upper aus strapazierfähigem Wildleder, was ich bei diesem Wetter wirklich zu schätzen weiß.

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Der Puma Suede Platform verbindet das richtige Oldschool-Feeling mit einem kleinen, modischen Twist. Er wirkt zeitlos und modern zugleich, was beweist, dass manche Dinge niemals aus der Mode kommen. Und wahrscheinlich überlebt er sogar die Karriere der meisten Popsternchen.

Hier geht es zum Puma Suede Platform in Foot Lockers Online-Store:

Oatmeal

Schwarz

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Vor nicht allzu langer Zeit stellten Saucony ihren „Pumpkin Spice“ vor – einen Schuh, der sich an einem neuen Modegetränk orientierte. Etwas Ähnliches haben nun auch Foot Patrol aus London vollbracht, wobei der für ihr Pack namensgebende „Macchiato“ zugegeben schon eine längere Geschichte hat. Die beliebte Kaffeespezialität, die nicht nur in Diadoras Heimat Italien gerne genossen wird und mit der sich so großartige „Latte-Art“ zaubern lässt, wurde farblich auf zwei Diadora-Modelle und die dazu passende Apparel übertragen. Uns freut vor allem, dass neben dem V7000 auch mal wieder der etwas vergessene B.Elite bei einer Collabo zum Zuge kam. Aber unser klarer Favorit ist eindeutig der irgendwie ziemlich oldschoolige, ebenfalls kaffecremefarbene Trainingsanzug. Die gesamte Macchiato-Kollektion erscheint am Freitag instore und online bei Foot Patrol.

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Bereits erhältlich sind seit heute zwei Air Max Plus Premium, die als „Swimming Pool“-Double mit Wasser-Print und verschiedenen Blaufärbungen zum garantierten Eyecatcher werden. Besonders auffällig sind zudem die weiß übermalten Air Bubbles. Wir wissen, dass das Modell nicht jedem gefällt. Aber gerade das macht doch den Charme des Air Max Plus (bzw. TN1) aus, der bis heute seine treuen Fans und Liebhaber besitzt. Von denen dürfte heute Morgen vermutlich schon der eine oder andere zugeschlagen haben. Bei Nike es dennoch bis zuletzt von beiden „Swimming Pools“ ausreichende Größen.

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Bleiben wir farblich kurz noch in „Swimming Pool“-Gefilden. Denn dort sind auch Diamond Supply zuhause. Ihre Nike SB-Releases kennen selbst Nicht-Skater. Dieses Mal hat man Puma als Partner ins Boot geholt (oder anders herum wie man will). Und so ist ihr Clyde doch auf den ersten Blick als Diamond-Entwurf zu erkennen. Eine wunderbare Oldschool-Silhouette in einem nicht weniger zeitlosen Colorway, der natürlich an eine gewisse Luxusmarke erinnert. Ab Freitag wird der Puma x Diamond Supply Clyde im Overkill Shop und bei Solebox verkauft.

Drop Weekly

Was passiert, wenn man Rot und Blau miteinander vermischt? Wem die Antwort spontan nicht einfällt, braucht nur einen Blick auf den Kendrick Lamar x Reebok Classic Leather Lux zu werfen. Der dunkle Grünton des Schuhs verbindet die beiden Farben Red und Blue, die in Lamars Heimat L.A. für die rivalisierenden Gangs der „Bloods“ und „Crips“ stehen. Die Botschaft ist klar: Eine Zukunft kann es nicht gegeneinander sondern nur miteinander geben. Davon ist Lamar tief überzeugt. Sein eher olivfarbener Classic Leather Lux bildet zugleich den Abschluss der überaus erfolgreichen „Red & Blue“-Serie mit Reebok. Als Kontrast fällt die Gum-Sohle sofort ins Auge. 43einhalb werden die Collabo am Freitag zunächst instore in Frankfurt und Fulda verkaufen. Restpaare könnten zu einem späteren Zeitpunkt online gehen. Außerdem erhältlich bei END, asphaltgold und One Block Down (jeweils ab Mitternacht). Bei Foot Locker geht der Schuh am Freitag Morgen um 9 Uhr online.

Drop Weekly

Das Camo-Motiv kommt bei Sneakers wohl nie aus der Mode. Und langweilig wird es auch nicht, selbst wenn man glauben könnte, dass manche Wiederholung eine zu viel sein. Gleich fünf unterschiedlich eingefärbte Camo-Entwürfe präsentieren adidas Originals in dieser Woche mit ihrem „Duck Camo-Pack“ auf dem NMD XR1. Von Weiß über Schwarz bis zum typischen Olivton in Tarnfarben-Optik dürfte für jeden Geschmack das passende Angebot dabei sein. Das Quintett findet Ihr sowohl direkt bei adidas als auch bei Foot Locker und bei adidas Partner Stores wie Novoid PlusOverkill, 43einhalb, TGWO und asphaltgold.

Drop Weekly

Noch knapp 30 Mal schlafen und schon ist wieder Weihnachten. Die Zeit rast bekanntlich, was uns nicht zuletzt daran bewusst wird, dass Asics sein neues „X-Mas Pack“ vorstellt. Und an Weihnachten ist eben manches erlaubt, was ansonsten eher ein No Go wäre. Die wunderbar hässlichen Weihnachtspullover zum Beispiel (am besten selbstgestrickt von Mutti). Ausgerechnet an dieser modischen Sünde haben Asics scheinbar Gefallen gefunden, anders ist es jedenfalls nicht zu erklären, warum sich ihr X-Mas-Pack den Sweater-Horror zum Vorbild nimmt. Immerhin blieb das schreckliche Muster der Pullis auf das Lining des Gel-Lyte III & V beschränkt. Sowohl der tannenbaumgrüne Gel-Lyte V als auch sein blauer Zwilling featern ein feines Suede-Upper auf einer weißen Midsole. Beide Modelle des X-Mas Packs werden als Midnight-Release in der Nacht zu Freitag bei Afew, Titelhelden, 43einhalb und TGWO online gehen. Damit sollte Weihnachten gerettet sein!

Drop Weekly

Wer das japanische Modelabel Bedwin & the Heartbreakers nicht kennt, mag dahinter auch eine schwedische Pop-Gruppe vermuten. Dabei sind Bedwin dank ihrer stilsicheren Entwürfe und der Zusammenarbeit mit adidas längst auch in Sneaker-Kreisen etabliert. Wenn sie nun eine NMD-Collabo herausbringen, dann dürfte dieser Schachzug der eigenen Bekanntheit noch mal einen Schub verleihen. Das Nadelstreifen-Motiv der beiden ansonsten eher unauffälligen NMD R1 macht die Bedwin-Sneaker durchaus kompatibel zu Anzug und Hemd. An der Fersenlasche des NMD R1 findet sich ebenso wie auf den Innensohlen das Bedwin-Label. Am Freitag kommt dieses stilsichere NMD-Doppel u.a. zu 43einhalb, asphaltgold, TGWO, Overkill und Thenextdoor.

Drop Weekly

Über den Start der „Week of Greatness“-Kampagne von Foot Locker haben wir bereits berichtet. In New York stellten Foot Locker zuletzt die Highlights dieser mit exklusiven Releases vollgepackten Woche vor. Zu diesen gehört zweifellos das Comeback des Air Jordan III „True Blue“. Wie der OG von 1988 besitzt auch der 2016er-Release das Nike Air-Logo auf der Ferse und ein rotes Futter auf der Innenseite der Zunge. Nicht nur eingefleischte Jordan-Sammler dürften sich für den True Blue begeistern, der bereits am morgigen Freitag bei Foot Locker erscheinen soll (sowohl in den Stores als auch online). Natürlich könnt Ihr auch direkt bei Nike Euer Glück versuchen. Wer weiß, wann es den True Blue das nächste Mal genau so geben wird.

Drop Weekly

Ebenfalls Teil der „Week of Greatness“ ist der adidas NMD_XR1 „Bluebird“, dem wir Euch in einem neuen Blogpost näher vorstellen. „Tricolore“ wäre für diesen Colorway ebenfalls eine zutreffende Umschreibung. Wie viele „Week of Greatness“-Releases ist auch dieser ein Foot Locker exclusive. Man sollte sich vermutlich mit einem Kauf nicht allzu lange Zeit lassen. Am Freitag Morgen um 9 Uhr kann die NMD-Jagd bei Foot Locker beginnen.

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Nach den ersten Capsule Collections mit Fokus auf Apparel bringen Pacemaker Products am Montag die nächste Collabo-Initiative an den Start. Dieses Mal hat das neue Baby von Till Jagla (besser bekannt als Eartothestreet) mit New Era und den Schweizern von Victorinox und SIGG gemeinsame Sache gemacht. Die „Clean Cut Collection“ bietet Goodies wie das Schweizer Taschenmesser in Camo-Optik und der nahezu unzerstörbaren Emaille-Tasse. Beides darf bei der nächsten Outdoor-Tour im Gepäck nicht fehlen. Die neuen Pacemaker-Goodies werden ab Montag in Pacemakers Online-Shop sowie bei 43einhalb und TGWO verkauft.

Drop Weekly

Titolo sind die Schweizer Sneaker-Institution schlechthin. Aber auch nach 20 Jahren im Geschäft hat das Titolo-Team noch so richtig Lust auf gute Sneakers und viele Ideen. Einen weiteren Beweis liefert ihre neue Collabo mit der französischen Traditionsmarke Le Coq Sportif. Nach dem vom Gletschereis inspirierten „Glacial Melt“ wählten sie erneut den R1000 als Leinwand für ihr Design, das dieses Mal dank seines gebräunten Nubuck-Uppers (offiziell nennt sich der Farbton aber „Apricot“) noch etwas edler wirkt. „Mellow Mint“ heißt der zweite Titolo x Le Coq Sportif, der auch farblich als wunderbarer Kontrast zum grauen Novemberwetter funktioniert. Die perforierte Toebox fühlt sich besonders gut an. Auf der Zunge und der rechten Ferse findet sich zudem das Titolo-Branding. Nach dem Instore-Release bei Titolo am Samstag sollte zeitnah auch der Online-Verkauf starten. Wir werden Euch auf Twitter rechtzeitig darüber informieren.

Drop Weekly

Als wäre der Wahnsinn des „Black Friday“ und „Cyber Monday“ nicht schon groß genug, so legen adidas gleich am Dienstag mit dem Release des Reigning Champ Ultra Boost noch einmal ordentlich nach. Wochenlang fiebern Ultra Boost-Fans wie wir dem Release entgegen. Entsprechen die bislang veröffentlichten Fotos auch nur einigermaßen dem finalen Sample, so darf man sich wirklich auf einen der bislang schönsten Ultra Boost freuen. Nachdem wir zuletzt aber schon beim „All Black“ kein Glück hatten, befürchten wir, dass es mit dem Reigning Champ keinesfalls einfacher werden dürfte. Im ganzen Ultra Boost-Hype wird zudem oft übersehen, dass Reigning Champ auch noch einen sehr schönen, ebenfalls grau-schwarzen Pure Boost X designt haben. Der könnte zumindest für die Ladies am Ende doch mehr als nur die zweite Wahl sein. Wir wünschen allen Ultra Boost-Jägern jedenfalls viel Glück und gute Nerven!

Drop Weekly

Viele weitere Links zu den Releases dieser Woche findet Ihr wie immer zu gegebener Zeit unter unserem Twitter-Account @sneakerzimmer.

Bilder: Sneaker Politics, 43einhalb, Titolo, Reebok, Kith, Pacemaker, Afew, Overkill, Puma

In unserem Beitrag über den Start der neuen Foot Locker „Week of Greatness“ – diese läuft noch bis zum Wochenende – haben wir schon „angeteasert“, dass wir Euch demnächst unsere Favoriten aus dieser mit vielen exklusiven Releases vollgepackten Woche vorstellen wollen. Den Anfang macht der adidas Originals NMD_XR1 in einem wirklich starken Colorway.

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Natürlich musste ich beim „Bluebird“ auch direkt an die Tricolore denken. Die Kombination aus blauem Upper und Lining, der weißen Boost-Sohle und dem ebenfalls weißen TPU-Cage sowie den rot eingefärbten vorderen Plugs schreit geradezu nach Frankreich, Marseillaise und Eiffelturm. Bei unseren Nachbarn dürfte sich dieser NMD_XR1 daher besonders gut verkaufen, zumal er als „Exclusive“ nur bei Foot Locker erhältlich sein wird (und das ab dem morgigen Freitag 9 Uhr). In den gegenüber dem OG farblich vertauschten Plugs kann man auch eine versteckte Liebeserklärung an den ersten NMD sehen. Zumindest bilde ich mir so etwas ein.

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Die höhere Passform bleibt zusammen mit dem farblich noch einmal abgesetzten Cage das wichtigste Unterscheidungskriterium des XR1. Hinzu kommt die zusätzliche Applikation an der Ferse mit dem bekannten adidas-Slogan von der Weltmarke mit den drei Streifen. Letztere bleiben anders als beim Ultra Boost Uncaged oder beim bald erhältlichen NMD R2 ansonsten aber unsichtbar. Beim Start des NMD Ende 2015 war es schon ein mutiger Schritt, diesen Teil der adidas-DNA einfach wegzulassen. Heute wissen wir, dass die NMD-Story voll eingeschlagen hat, vielleicht auch weil adidas damit neue, jüngere Käufer angesprochen hat.

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Beim Sizing sollte man sich an den alten NMD_XR1 orientieren. Dann dürfte auch der „Bluebird“ perfekt sitzen. Welcher Schuh der „Week of Greatness“ bei Daniela ganz weit vorne ist – natürlich mag sie auch den NMD_XR1 – erfahrt Ihr in den kommenden Tagen.

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Anthony Bourdain – Koch, Kosmopolit, Foodjunkie, Entertainer, Autor – lästerte zuletzt in einem Interview über die Invasion der „Pumpkin Latte“. „Wer trinkt das Zeug eigentlich?“ Noch besser wäre die Frage, wer es erfunden hat. Glaubt man Saucony, so liegt in Boston, der Heimat der Marke, das Epizentrum des Pumpkin (Spice) Latte. Ich bin in Bezug auf meinen Kaffeekonsum ziemlich konservativ. Am liebsten trinke ich ihn schwarz und wenn ich von dieser Regel einmal abweiche, dann auch nur für einen guten Cappuccino oder Milchkaffee. Ich habe also nicht die geringste Ahnung, ob und wie so ein trendiger Kürbis-Latte schmeckt.

pumpkin-spice-grid-sd-9Dafür kann ich mit Sicherheit etwas über den ersten „Pumpkin Spice“ in Sneaker-Form sagen. Der kommt von Saucony, was angeblich am Kaffee-Kürbis-Boom rund um das Bostoner Saucony Headquarter liegt. Zumindest lässt so ein richtig heißer Kaffee das trübe deutsche Schmuddelwetter vergessen. Und auch der Grid SD „Pumpkin Spice“ erwärmt mein Turnschuhherz – und nicht nur meins. Denn der Release wurde für Saucony zu einem Erfolg wie man ihn ansonsten eher von limitierten Collabos kennt. Natürlich trugen auch in diesem Fall die eher überschaubaren Stückzahlen zum schnellen Ausverkauf bei. Aber auch die Qualität des Schuhs, das ungewöhnliche Konzept sowie die gut aufgebaute Kampagne dürften das Interesse weit über die Grenzen der Saucony-Community angefacht haben. Für manch einen wird der „Pumpkin Spice“ vielleicht sogar der erste Saucony überhaupt gewesen sein.

pumpkin-spice-grid-sd-13Dabei liefern Saucony schon seit vielen Jahren auch im Lifestyle-Segment absolute Qualität ab. Ich denke an die zuletzt wiederaufgelegten Bodega Shadow 5000er, den Foot Patrol „Only in Soho“ oder an den Shadow 5000 „Burger“ von END. Ganz ohne Collabo-Partner geht es aber auch wie der Grid SD „Pumpkin Spice“ beweist. Dabei gefällt mir zunächst die Wahl des Modells. Der Grid SD zeigt, dass sich Saucony nicht allein auf die Shadow 5000/6000er-Serien konzentriert. Anders als beispielsweise beim Sneaker Freaker „Kushwhacker“ fehlt dem „Pumpkin Spice“ das charakteristische Gitter samt „G.R.I.D“-Schriftzug. Damit ähnelt er optisch stark den Grid SD Premium-Releases. Natürlich vertraut er trotzdem Sauconys G.R.I.D.-Dämpfung, womit bei Komfort und Laufgefühl alles beim Alten bleibt. Ich kann mich ohnehin nicht an einen Saucony erinnern, der mir einmal unbequem vorkam.

pumpkin-spice-grid-sd-2Dass der „Pumpkin Spice“ in den Herbst passt, wird am griffigen Profil der Außensohle deutlich. Ich würde zwar nicht von rutschfest sprechen, um einiges standfester als ein normaler Sneaker ist der in Kürbis-Orange getauchte Saucony aber schon. Einzig die helle Mudguard bereitet mir Kopfzerbrechen. Zwar ist das perforierte Suede wirklich schön anzusehen (und es fühlt sich noch besser an), aber gegen Matsch, Regenpfützen oder dreckiges Herbstlaub, wovon es derzeit nicht gerade wenig gibt, zieht es bereits nach dem ersten Kontakt den Kürzeren. Und so ist der „Pumpkin Spice“ schneller „used“ als man den Gedanken, der Pfütze womöglich ausweichen noch zu können, beenden kann.

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Manche Verbindungen liegen einfach nahe. Der Reebok Classic Club C 85 und das in den 80ern dank Steffi und Boris boomende Tennis wären so ein direkter Link. Da erscheint es nur konsequent, wenn Solebox nun bei ihrer Collabo das Tennis-Thema elegant und etwas versteckt wieder aufgreifen. Jeder, der einmal Tennis gespielt hat, wird erkennen, dass sich in der besonderen Struktur des Leders der Griff des Tennisschlägers abzeichnet. Das leuchtende Türkis des Classic Club C 85 ist wohl mehr als generelle Hommage an die 80er (Miami Vice?) zu verstehen. Gerne lassen wir uns hier aber auch eines Besseren belehren. Zum Preis von 130 Euro erscheint die neue Solebox-Collabo am Freitag sowohl in den inzwischen drei Solebox-Stores als auch online.Drop Weekly

Ebenfalls am Freitag bringt Nike einen weiteren Flyknit Racer an den Start. Wie die letzten Releases übt sich auch der „Blue Tint“ farblich in Zurückhaltung. Dennoch oder gerade deshalb gefällt uns der neue Colorway ziemlich gut. Die grundsätzliche Frage, ob es sinnvoll ist, einen Flyknit Racer ausgerechnet im Herbst/Winter zu releasen, werden wir aber wohl nie endgültig klären können. Und schließlich ist irgendwo auf dieser Welt immer Sommer. 160 Euro müsst Ihr auch für diesen Flyknit Racer bereithalten. Ab 9 Uhr sollte der „Blue Tint“ direkt bei Nike und bei Foot Locker für Männer und Frauen erhältlich sein.Drop Weekly

Was auf den Flyknit Racer passt, trifft irgendwie auch auf den Sock Dart zu. Wintertauglich ist der nur bedingt. Egal dachte sich Nike und so erscheinen morgen gleich sechs neue Sock Darts – darunter drei exklusiv für die Damen, die das Modell längst auch für sich entdeckt haben. Hinzu kommen drei Premium-Releases in Schwarz, Midnight Navy bzw. Night Maroon, die mit einem kleinen preislichen Aufschlag das Sneaker-Budget belasten. Die Unterschiede zu den Wmns Sock Darts liegen in der Wahl des Obermaterials und Details wie der gesprenkelten Midsole. Erfahrungsgemäß kann man sich mit dem Sock Dart-Kauf inzwischen Zeit lassen. Wer nicht gleich einen Flug in die Sonne gebucht hat, kann bei diesen vermutlich auf den nächsten Sale warten. Für die „Sofort-Habenwoller“ gibt es die neuen Sock Darts ab Freitag bei Nike, 43einhalb, Overkill und Titolo.Drop Weekly

Jetzt haben wir freundlich auf die Untauglichkeit mancher Sneaker mit dem deutschen Schmuddel-Herbst „geschimpft“. Wie es besser geht, zeigen Asics Tiger und mita Sneakers in dieser Woche. Denn ihre neue Collabo auf dem GT-Cool Xpress besitzt ein ziemlich nützliches Feature, das man sich von der Natur abgeschaut hat. So wurde der bekannte „Abperleffekt“ der Lotusblüten auf Teilen des Obermaterials übertragen. Das robuste braune Nubuck-Upper erscheint zudem deutlich weniger anfällig als weißes Mesh oder ein helles Suede. Als Inspiration diente mita-Mastermind Shigeyuki Kunii dieses Mal ein Lotusblütenteich im Onshi Park, der wie auch mita im Tokioter Stadtteil Ueno zu finden ist. Damit erklärt sich auch das fliederfarbene Lining des GT-Cool Xpress „Lotus Pond“, der für Freitag Nacht als Midnight-Release bei asphaltgold, TGWO, Overkill und Titelhelden angekündigt ist (UVP 150 Euro).Drop Weekly

Der NMD ist für adidas längst zu einem Selbstläufer und einer echten Erfolgsgeschichte geworden. Trotz der inzwischen hohen Release-Schlagzahl scheint die Nachfrage immer noch groß genug zu sein. Mit dem etwas höher geschnittenen NMD_XR1 wurde im Sommer zudem schon die nächste NMD-Generation vorgestellt. Nach den ersten Primeknit-Releases in Schwarz und Weiß legen adidas Originals nun mit einem gemusterten NMD_XR1 PK in Hellgrau respektive Olivgrün nach. Vor allem letzterer dürfte sich recht schnell verkaufen. Wir sind jedenfalls gespannt, was adidas mit dem NMD nach der zuletzt gelaunchten Trail-Variante und den nicht nur von uns so geliebten City Socks noch alles anstellen wird. Bis hier News zu erwarten sind, kann man sich mit den neuen NMD_XR1 PK die Wartezeit verkürzen (erhältlich auch bei Overkill und 43einhalb).Drop Weekly

Für einen echten Hype-Release sind einmal mehr Packer Shoes aus Teaneck verantwortlich. Diese Prognose ist zugegeben wenig visionär, haben sie sich doch ausgerechnet besagten NMD für ihre neue Collabo ausgesucht. Unter dem zutreffenden Leitmotiv „Vintage Heart, Modern Sole“ kombinierten Packer typische 80er-Jahre-Farben mit dem aktuellen adidas-Bestseller. Dass die Materialwahl dabei auf das bewährte Primeknit fiel, macht aus ihrem NMD einen noch stärkeren Release. Es dürfte daher kein allzu leichtes Unterfangen sein, am Samstag beim Online-Release erfolgreich zu sein. Jeder NMD-Fan sollte sich um 18 Uhr deutscher Zeit auf die Lauer legen.Drop Weekly

Wenn wir einen Preis für die beste Kampagne vergeben könnten, dann wären Palace und adidas Originals mit ihrer Fall/Winter-Kollektion ein ganz heißer Anwärter. Der kommenden Drop steht unter dem Motto „All Day Ich“ und spielt auch im Lookbook wunderbar selbstironisch mit englisch-deutschem Kauderwelsch („For Das Nation“, „Mit Das Three Stripes“). Neben den im herrlichen Retro-Design entworfenen Trainingsanzügen sind auch wieder zwei Sneaker Teil der bislang sehr erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen London und Herzogenaurach. Die beiden Palace Indoor besitzen eine spannende DNA, die Old- und Newschool (Boost) vereint. Die gesamte Palace x adidas Originals-Kollektion findet Ihr ab Samstag Nacht bei END, Hanon, TGWO und TheNextdoor.Drop Weekly

Endlich geht auch die Geburtstagsserie von unseren Freunden von Sneakers76 in die zweite Runde. Nach ihrem Collabo-Debüt im September mit dem großartigen EQT Support 93 „The Bridge of the two Seas“ setzen sie nun zusammen mit Le Coq sportif die Liebeserklärung an ihre Heimatstadt Taranto fort. Der R1000 „The Guardian of the Sea“ setzt dem alten, auch auf der Zunge abgebildeten Leuchtturm der Stadt ein Denkmal. In der hellen, sandfarbenen Farbpalette des R1000 spiegelt sich die Erscheinung des historischen Bauwerks. Die türkisen Akzente stehen wie schon beim EQT für die Farbe des Meeres. Beides zusammen harmoniert perfekt. Ob und wie viele Paare nach dem Instore-Release am Samstag bei Sneakers76 online (ab 23 Uhr) erhältlich sein werden, wissen wir leider nicht. Updates hierzu werden wir aber auf Twitter bekannt geben. Ein Tipp zum Sizing: Da der R1000 nur in ganzen Größen produziert wurde, sollten alle mit halben Größen auf die nächste ganze Größe hoch gehen (also jemand mit US9,5 auf US10 oder jemand mit US7,5 auf US8).Drop Weekly

Das lange Warten auf den zusammen mit der Wohltätigkeitsorganisation Parley entwickelten Ultra Boost Uncaged hat in der nächsten Woche endlich ein Ende. Am Dienstag erscheint der erste Uncaged, für den recyceltes Plastik verwendet wurde. Ganz genau handelt es sich um Plastikmüll, der aus dem Meer der Malediven eingesammelt wurde. Damit weist adidas den Weg in die Zukunft, in der das Thema Nachhaltigkeit immer wichtiger werden dürfte. Auch wenn der Parley x Uncaged in größeren Stückzahlen erhältlich sein wird – angeblich sollen es 7000 Uncaged sein –, bleibt es doch bei einem „tricky“ Release. Der genaue Zeitpunkt auf der adidas-Seite ähnelt wohl auch dieses Mal einer Lotterie.Drop Weekly

Viele weitere Links zu den Releases dieser Woche findet Ihr wie immer zu gegebener Zeit unter unserem Twitter-Account @sneakerzimmer.

Bilder: adidas/Parley, 43einhalb, Overkill, Asics, adidas Originals/Palace, Solebox, Nike, Packer Shoes

Manchmal sucht man einen Schuh und sucht und sucht. Und dann bleibt die Suche am Ende doch erfolglos. Viel schöner ist es, wenn man einen seiner absoluten Grails ganz unverhofft findet. Oder er Dich. Das passierte mir zuletzt bei unserem Mailand-Trip. Schon vorher hatten wir uns fest vorgenommen, bei One Block Down unweit des Mailänder Doms vorbeizuschauen. Zum Store selber will ich jetzt gar nicht viel schreiben. Diesen werden wir Euch noch genauer in einem Sneaker City Guide vorstellen.

air-max-97-gold-13Jedenfalls traute ich meinen Augen nicht, als ich in der Vitrine neben dem legendären Air Max 97 OG „Silver Bullet“, der bereits letztes Jahr seinen verdienten „Classic on Feet“-Beitrag erhielt, auch den goldenen Colorway entdeckte. Dieser fehlte mir bislang in meiner Sammlung. Ich weiß noch, wie ich damals in den 90ern vergeblich versuchte, auf den AM97 zu sparen. Mein Puls schnellte in die Höhe, als mir Patrizio von One Block Down wenig später ein Paar in meiner Größe brachte. Bei diesem handelte sich um den 2006er-Release. Zwar wird es im kommenden Jahr endlich eine Neuauflage des goldenen AM97 geben, das dieser dann in Bezug auf Qualität und Shape an seinen Vorgänger heranreichen wird, scheint doch eher unwahrscheinlich (ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren).

air-max-97-gold-19Die Italiener lieben das Modell, das in Deutschland leider bis heute zumindest von der Masse wenig beachtet wird. Vermutlich auch deshalb spendierte Nike Bella Italia erst kürzlich einen eigenen Jubiläums-Air Max 97 (den suche ich übrigens noch in einer 40,5). Richtig glücklich bin ich auch über den guten Zustand meines AM97, der mit seinen 10 Jahren schon fast als Vintage-Release durchgeht. Natürlich muss ich beim Tragen etwas vorsichtiger sein, schließlich weiß man nie, ob und wann der Air Unit doch einmal die Luft ausgeht. Dieses „Risiko“ gehe ich aber bei einem solchen Schmuckstück gerne ein. Wie auch sein silberner Zwilling hat der goldene AM97 seinen Platz in der Turnschuhgeschichte schon längst sicher.

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Es scheint, als mache Ronnie Fieg gerne Urlaub in Griechenland. Zumindest legt seine neue Zusammenarbeit mit New Balance eine solche Schlussfolgerung nahe. Nachdem die beiden 997.5-Colorways erstmals bei Fiegs Kithland-Show vorgestellt wurden, folgte kürzlich der offizielle Release. Dabei gab es gleich mehrere Besonderheiten. Nicht nur dass die beiden 997.5 exklusiv bei Kith erschienen sind – zumindest behaupten wir das bis zum Beweis des Gegenteils –, der blaue „Archipelago“ war überdies zunächst nur als Family&Friends Loyalty-Release erhältlich. Einige wenige Paare wurden später dann auch instore in den drei New Yorker Kith-Shops verkauft.

mykonos-x-rf-997-5-23Sehr zum Ärger vieler New Balance-Liebhaber in Europa und Asien wurde der andere, doch deutlich auffälligere Colorway („Cyclades“) lediglich mit einer „US Only“-Versandoption angeboten. Umso mehr freute es uns, als plötzlich ein Überraschungspaket mit Kith-Absender bei uns eintraf. Tatsächlich ist der „Cyclades“ mit seinem gedrittelten, sommerlichen Colorblocking auch unser Favorit. Über die Eigenschaften des hybriden 997.5, der die schnittige Silhouette bzw. das Upper des 997 mit der Sohle des 998 verbindet, haben wir anlässlich der 997.5-Premiere schon berichtet. Auch die neuen Fieg-Designs orientieren sich nun an dessen DNA.

mykonos-x-rf-997-5Die Farbpalette des „Cyclades“ orientiert sich konkret an einem Urlaubsfoto von Fieg, wobei das Orange für die Sonnenschirme, das Beige für den Sandstrand und das leuchtende Türkisgrün für das Wasser der Ägäis steht. Das gleiche Foto wurde bei beiden 997.5 auch noch einmal auf den Innensohlen verewigt. Und was das bei Fieg-Collabos sehr vertraute Meeresblau des „Archipelago“ zu bedeuten hat, bedarf wohl keiner weiteren Erklärung. Hier sorgen die Laces – es stehen jeweils 5 zur Auswahl – zusammen mit den farblich unterschiedlich abgesetzten New Balance-Logos für Abwechslung und Kontrast.

mykonos-x-rf-997-5-5Auch qualitativ bewegt sich dieses Fieg-Doppel auf dem hohen Niveau seiner bisherigen New Balance-Collabos. Erneut wurde Pigskin Suede als Obermaterial verwendet. Ein weiches Lederlining und die vom 998 bekannt Abzorb-Dämpfung sorgen schließlich für einen maximalen Wohlfühlfaktor, der schmerzende Füße oder Druckstellen verhindert. Ein nettes Extra sind zudem die jeweils passenden Stance Socken, die endlich nicht so rutschen wie viele der kurzen Invisible Socks. Auch eine besondere Box darf nicht fehlen. Es ist ja bekannt, dass Fieg mindestens so viel Wert auf die Verpackung wie auf deren Inhalt legt. Nach „Fiegsta“ und „Mykonos“ sind wir jetzt bereit für ein Paar Asics. Wer die Kithland-Show gesehen hat, weiß bereits, was damit gemeint ist.

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