Author: sneakerzimmer

Eigentlich hatten wir schon eine gefühlte Ewigkeit vor, einmal Mailand zu besuchen. Immerhin gilt die Stadt als Mode-Hauptstadt und Stilikone (wenn man das über eine Stadt überhaupt sagen kann). Ende Oktober war es dann endlich soweit. Für eine Erkundung Mailands bietet sich vor allem die Viertel Navigli im Süden und Brera im Nordwesten an. Wer nicht gleich mitten im touristischen Trubel leben will, sollte eine Unterkunft einige Hundert Meter abseits der Mailänder Wahrzeichen wählen. Da Mailand eigentlich recht übersichtlich und kompakt ist, kommt man ohnehin schnell mit der Metro, der Straßenbahn oder auch zu Fuß von A nach B.Mailand-78 Mailand-86 Mailand-11

Wir starten unseren City Guide mit einem Gang durch die Corso di Porta Ticinese, die an ihrem südlichen Ende in das Modeviertel Navigli übergeht. Auf der kleinen Einkaufsstraße finden sich keine großen Ketten sondern eher lokale Einzelhändler und Shops. Dass sie zudem weniger stark von Touristen besucht wird als beispielsweise die Via Torino (=die Mailänder Schildergasse) im Zentrum, fiel uns ebenfalls sehr angenehm auf. Mit Special Milano (Corso di Porta Ticinese, 80) ist hier auch ein Sneakerstore zu Hause, den man hierzulande vielleicht beim Gedanken an Mailand nicht unbedingt auf der Rechnung hat. Dabei bietet der Store eine gute Auswahl verschiedener Brands und sogar viele limitierte Releases. Wir fanden hier bei unserem Besuch noch den Hanon x Diadora V7000 InterCity oder den Pendleton x Nike SF Leather. Was uns ebenfalls gleich überzeugt hat, war die Freundlichkeit und Offenheit von Store-Besitzer Gian Paolo, der uns sogar gleich noch zahlreiche Empfehlungen mit auf den Weg gab. Das ist uns in Mailand ganz grundsätzlich aufgefallen. Die einzelnen Stores scheinen sich nur bedingt als Konkurrenz anzusehen. Fast jeder empfahl uns, auch hier und dort mal vorbeizusehen.Mailand-16 Mailand-24 Mailand-18 Mailand-17Praktisch gegenüber von Special liegt der Mailänder Edwin-Store (Corso di Porta Ticinese, 103). Die japanische Denim-Marke ist schon lange unser Favorit. Dass wir den Store dieses Mal sogar gleich als erstes aufgesucht hatten, hing auch damit zusammen, dass unser Koffer am Flughafen auf sich warten ließ und der Mann zunächst nur mit einer Joggerpants dastand. Aber weil er bei Edwin eigentlich immer etwas findet, war dieses „Problem“ auch schnell gelöst.Mailand-23 Mailand-25Ebenfalls auf der Corso di Porta Ticinese – Tür an Tür mit Edwin – findet man Stüssy (Corso di Porta Ticinese, 103). Eine Vorstellung erübrigt sich in diesem Fall ebenso wie eine Beschreibung des Sortiments. You get what you want! Leider stand der Bearbrick nicht zum Verkauf. Sonst hätten wir wohl ein paar Euro (mehr) ausgegeben.Mailand-3 Mailand-2Wir gehen die Corso di Porta Ticinese weiter Richtung Süden und damit Richtung Navigli. Unser Ziel sind die Stores von Inner und Antonioli. Doch zuvor wollen wir für einen guten italienischen Kaffee im liebevoll eingerichteten Mag Café (Ripa di Porta Ticinese, 43) eine Shopping-Pause einlegen. Das Café ist ein beliebter Treffpunkt der Mailänder Fashionszene, die vor allem in Navigli anzutreffen ist. Hier haben viele Designer ihre Showrooms.Mailand-5 Mailand-4Nur wenige Minuten später stehen wir in der Via Pasquale Paoli 1 vor der stylischen Fassade Antoniolis. Der Laden ist eine Fashion-Institution und als solche nicht nur in Mailand sondern in ganz Italien und darüber hinaus bekannt (auf Ibiza gibt es seit dem Sommer auch einen Antonioli-Store). Leider waren im Shop selbst keine Fotos erlaubt, was angesichts der exklusiven Brands und oftmals prominenten Kundschaft durchaus verständlich ist. Antonioli haben zugegeben keine Schnäppchen im Angebot. Man spielt vielmehr in einer Liga mit Boon the Shop in Seoul, Colette in Paris oder The Webster in Miami/Houston. Vor allem japanische, französische, skandinavische und italienische Designer werden hier stilvoll und mit einer gewissen Eitelkeit präsentiert. Der Übergang von Fashion zu Streetwear ist ohnehin längst fließend, was sich auch in der Markenauswahl Antoniolis zeigt. Diese reicht von Dries Van Noten über Maison Margiela bis zum letzten Yeezy-Drop.Mailand-22Der mehr auf Sneaker und Streetwear ausgerichtete Zwillings-Shop Inner (Via Pasquale Paoli, 4) liegt in Sichtweite auf der anderen Straßenseite. Hier war der Empfang deutlich freundlicher, was vielleicht auch an unserer persönlichen Schuhwahl lag. Nike, Reebok, Saucony, adidas, New Balance, Puma-Specials, Diadora, Le Coq Sportif und Filling Pieces – bei Inner kann der Sneakerhead aus einem exklusiven Angebot seinen Lieblingssneaker bestimmen. Dazu gibt es auch noch die passenden Klamotten. Neben einer großen Auswahl an Stone Island-Pieces findet man hier auch Kollektionen von Undercover, Comme des Garcons und FPAR. Der Laden selbst präsentiert sich minimalistisch, edel, durchgestylt. Es dominieren Beton und dunkle Farben.Mailand-19 Mailand-21 Mailand-20Uns zieht es nun zurück zur Corso di Porta Ticinese. Dort angekommen biegen wir rechts in die Piazza Sant’Eustorgio ein. Gleich an deren Anfang findet sich einer von zahlreichen Filialen der bei Einheimischen wie Touristen gleichermaßen beliebten California Bakery. Diese bieten sowohl ein gutes (amerikanisches) Frühstück, Burger, Salate und Pasta zur Mittagszeit sowie eine unverschämt große Auswahl an Kuchen und anderen süßen Sünden (New York Cheesecake, Muffins in zahlreichen Geschmacksrichtungen). Entsprechend gut besucht sind die Restaurants – vor allem am Wochenende zum Brunch und zur Mittagszeit. Auch uns hat es in der California Bakery immer ausgezeichnet geschmeckt.Mailand-7Neben der California Bakery in der Via Santa Croce (Hausnr. 21) liegt etwas versteckt Mas+ (oder Mas Plus wie man will). Der Store verbindet Sneaker, Streetwear und Skater-Apparel. Aber auch die beliebten Bearbrick-Figuren bekommt man hier. Die Sneaker-Auswahl ist solide und besteht aus Inline-Releases von Asics, Karhu, New Balance und Nike. Weitere Brands im Mas Plus sind Thrasher, Undefeated, Alpha Industries und Paura.Mailand-9 Mailand-8Geht man die Corso di Porta Ticinese weiter Richtung Norden, so kommt man nach nur wenigen Gehminuten am Sneakerstore Par5 Milano (Corso di Porta Ticinese, 16) vorbei. Manch einer wird Par5 von ihrer letzten Collabo mit Hummel kennen. Tatsächlich ist der Shop ganz auf Sneaker ausgerichtet, wobei uns vor allem die große Auswahl an Reebok-Styles – darunter viele Instapump Furys – gleich auffiel. Auch viele gute Wmns-Releases und Baby-/Kinder-Sneaker sind Teil des Par5-Sortiments. Mit etwas Glück findet man instore auch ansonsten meist ausverkaufte Releases. Ein Blick in den Online-Shop lohnt sich, wenn man nicht gerade in Mailand ist.Mailand-15 Mailand-14Zum Ende unseres ersten Mailand-Rundgangs haben wir noch ein kulinarisches Highlight für Euch. Wer sich dafür interessiert, wie die Mischung aus italiensicher und japanischer Gourmet-Küche schmeckt, sollte unbedingt im Tokuyoshi (Via S. Calocero, 3) einen Tisch reservieren. Wir empfehlen einen Platz an der Bar, bei dem man den Köchen, die hier mehr Künstler sind, über die Schulter schauen kann. Küchenchef Yoji Tokuyoshi ist ein Kosmopolit, der immer auf der Suche nach dem perfekten Geschmack und der perfekten Präsentation ist. Letztere ist im Tokuyoshi nicht weniger wichtig. Dafür genügt ein Blick in den Instagram-Account des Restaurants, das sicher bald seinen ersten Stern erhalten wird. Für die angebotenen Chef’s Tasting-Menüs mit bis zu 10 Gängen müsst Ihr zwischen 100 und 150 Euro pro Person einplanen. Günstig ist anders, aber im Tokuyoshi wird jeder Gang zu einem kulinarischen Erlebnis.Mailand-26 Mailand-28

Im zweiten Teil unseres Mailand-Guides schauen wir bei One Block Down, Slam Jam und einer der besten Cocktailbars der Stadt vorbei.

Wer schon einmal in New Orleans wird, der wird den besonderen Vibe und Rhythmus dieser Stadt sofort gespürt haben. Aus Louisiana sind auch Sneaker Politics, inzwischen mit mehreren Stores an mehreren Orten dieses Südstaaten-Staates. Für ihre erste Collabo mit adidas durften sie nun ihrer Heimat ein wunderschönes, kleines Denkmal setzen und zwar in der Form einer Gazelle im Multicolor-Look. Das leuchtende Grün, Gold und Lila des Schuhs sind Teil des Mardi Gras, dem weltberühmten Straßenkarneval von New Orleans. Jedes Jahr zieht dieser Hunderttausende Besucher aus aller Welt an. Verwebt wurden die Mardi Gras-Farben in ein filigranes Primeknit-Upper, was den Look der Gazelle noch einmal komplett verändert. Das Ergebnis ist ein wunderschöner Schuh mit einer netten Story. Am Samstag erscheint der Gazelle PK zunächst direkt bei Sneaker Politics (Sizerun US 4 bis 14). Ein Release bei Consortium-Stores folgt.

Drop Weekly

Daneben hat adidas mit seinem Sneaker Exchange-Projekt eine weitere Collabo-Serie gestartet, die ähnlich wie die Consortium-Tour aus dem vergangenen Jahr die besten Sneaker Stores vereint. Im Februar waren Social Status und SNS an der Reihe, die zusammen einen UltraBoost sowie den neuen Superstar Boost in ein klassisches Schwarz-Weiß verpackten. Vor allem der UltraBoost löste wie zu Erwarten einen irrwitzigen Hype aus. Wir werden beide Schuhe demnächst noch in einem Blogpost vorstellen. Erst einmal gibt es an diesem Samstag die Chance, das Social Staus x SNS-Duo bei den üblichen Consortium-Adressen zu erwischen, wobei das beim UltraBoost kein leichtes Unterfangen wird. Die meisten Shops wie Overkill werden den UltraBoost nämlich nur Instore (First) oder über ein Raffle verkaufen. Wir drücken Euch dennoch die Daumen, dass Ihr schneller als die Reseller seid!

Drop Weekly

Mit einer Veredelung seiner erfolgreichsten Basketball-Modelle bringt Nike in der „5 Jahrzehnte Basketball“-Serie seine Fashion-Ambitionen auf den Punkt. Aus dem Drop gefällt uns als Nicht-Basketballer ganz klar der AF1 High SL (Sport Lux) am besten. Der preisliche Aufschlag zu den gewöhnlichen AF1-Releases erklärt sich mit der Luxusbehandlung des Klassikers. Für 260 Euro bekommt man italienisches Premium-Leder in Vachetta Tan, Rose Gold-Applikationen und eine Menge wertiger Details. Gerade letztere vermissen wir manchmal, wenn immer mehr Releases in immer kürzerer Zeit auf den Markt gebracht werden. Einer der Feinheiten dieses edlen AF1 High ist die gekreuzte Ziernaht, die sich vom Swoosh bis zum Lederriemen fortsetzt. Darüber hinaus verspricht Nike einen verbesserten Tragekomfort. Ab 9 Uhr könnt Ihr am Samstag beim AF1 High SL und dem Rest der „5 Jahrzehnte Basketball“-Kollektion (Blazer Low, Foamposite, Zoom Generation) online zuschlagen.

Drop Weekly

In diesen Tagen taucht der lang erwartete Y-3 Pure Boost PK „All White“ bei den Y-3-Händlern auf. Dass dieser dort nicht lange auf einen Käufer warten muss, hatten wir uns schon gedacht. Allerdings überrascht uns schon, wie schnell der Pure Boost PK „All White“ den Stores aus den Händen gerissen wird (gestern zum Beispiel bei MRQT). Immerhin kostet der Fashion-Sneaker 290 Euro. Wir werden versuchen, so schnell wie möglich Links zu weiteren Online-Stores oder zu möglichen Restocks zu twittern. Bei Allike ist er zumindest Instore erhältlich. Zweifellos hat der Pure Boost PK „All White“ das Zeug zu unserem Frühjahrsfavoriten.Drop Weekly

Zwei Partner, die sich längst ziemlich gut kennen, sind Puma und Trapstar. Bereits das dritte Jahr in Folge arbeiten nun beide zusammen. Ihre bisherigen Kollektionen hatten diverse Highlights aber auch recht schwierige Designs, die sich eher schleppend verkauften. Wir sind gespannt, wie Trapstars Interpretation des Puma Cell Bubble ankommt. Der nahezu weiße Schuh wirkt wie ein Gegenentwurf zu den eher lauten Trapstar-Designs wie dem Disc Blaze Camo. Wer es nicht so freundlich meint, könnte ihn fast schon langweilig finden. Immerhin hat man sich an ein Modell gewagt, dass schon lange nicht mehr im Mittelpunkt stand. Dazu wird es noch ein Fußball-Trikot mit Trapstar-Logo und Schriftzug geben. Der Verkauf bei Hanon und END startet in der Nacht zu Samstag (1 Uhr deutscher Zeit bei Hanon).

Drop Weekly

Viele weitere Links zu den Releases dieser Woche findet Ihr wie immer zu gegebener Zeit unter unserem Twitter-Account @sneakerzimmer.

Bilder: Nike, Sneaker Politics, Puma, MRQT

Schaut man sich die aktuellen Trends im Sneaker-Bereich mal etwas genauer an, dann stößt man recht schnell auf den Wunsch vieler Käufer nach Produkten, die möglichst naturbelassen und frei von Chemie sind. Allergien sind heute schließlich verbreiteter denn je. Wenn man weiß, wie gewöhnlich Leder bearbeitet wird oder was noch so an unsichtbaren Gefahren in vielen Textilien steckt, dann kann einem schon schlecht werden. Vegane Sneaker sind nicht umsonst sehr gefragt und das auch von Leuten, die zumindest beim Essen weder Veganer noch Vegetarier sind.

Asics_VegTan-22

Vegan ist das „Veg-Tan Pack“ von Asics zugegeben nicht. Das „Veg“ steht in diesem Fall zwar für Vegetable, gemeint ist aber die pflanzliche Gerbung von Leder. Spätestens an dieser Stelle wird der überzeugte Veganer vermutlich aussteigen. Wir sind jedoch Fleischesser – ja mit Genuss – und auch bei der Schuhwahl darf es gerne ein Paar aus hochwertigem Leder sein. Insofern waren wir natürlich neugierig auf das „Veg-Tan Pack“, mit dem die Japaner ihren Anspruch an Premium-Qualität und beste Materialien zusammenbringen wollten. Das Pack besteht aus einem Gel-Lyte III, der keiner Vorstellung mehr bedarf, und einem Gel-Respector. Letzterer steht als Retro bislang immer im Schatten seiner Gel-Kollegen III und V.

Asics_VegTan-15

Der Gel-Respector neigt dazu, im Vorderfußbereich etwas breiter auszusehen. Tatsächlich besitzt der Gel-Lyte III die im Vergleich dazu schlankere Silhouette. Auch vom Colorblocking des Leders gefällt uns die Aufteilung auf dem Gel-Lyte III etwas besser. Gerade in kleinen Größen macht dieser einfach einen eleganteren Fuß. Bei der Qualität des Leders schenken sich beide Modelle jedoch nichts. Sowohl der Respector als auch der Gel-Lyte III lösen das Premium-Versprechen des Packs ziemlich überzeugend ein. Japaner wissen einfach, wie sich Qualität definiert. Uns fallen auch wegen ihrer optischen Ähnlichkeit die handgearbeiteten Hender Scheme-Meisterwerke ein. Und natürlich ist das Pack zugleich eine Fortsetzung des 2015 releasten Gel-Lyte III „Made in Japan“ (von dem gab es damals nur 255 Paare zum Preis von 500 Dollar).

Asics_VegTan-3

Beide Modelle des Veg-Tan Packs findet Ihr noch bei SVD. Der Gel-Lyte III ist bei den meisten Stores bereits ausverkauft oder nur noch in Restgrößen verfügbar. Unsere Freunde von Titelhelden und TheNextdoor hatten zuletzt noch einige Größen online.

E. & M.Asics_VegTan-23 Asics_VegTan-20 Asics_VegTan-21 Asics_VegTan-19 Asics_VegTan-17 Asics_VegTan-8 Asics_VegTan-6 Asics_VegTan-5 Asics_VegTan-4 Asics_VegTan-16 Asics_VegTan-10 Asics_VegTan-9 Asics_VegTan-14 Asics_VegTan-7

 

 

Wenn ein Sneaker für mich das Prädikat „oldschool“ verdient hat, dann ist es mit Sicherheit der Nike Cortez. Der war nicht nur gefühlt schon immer da, tatsächlich bringt es Nikes Klassiker inzwischen fast auf ein halbes Jahrhundert. So schnell sich ansonsten Looks und Trends in der Sneakerwelt ändern, ist das eigentlich kaum zu glauben. Die meisten Releases aus dem letzten Jahr sind (zu Recht) längst vergessen. Dem Cortez wird ein vergleichbares Schicksal niemals widerfahren. Dessen bin ich mir sicher.

nikecortez_43einhalb-8

Auch wenn ich viele Innovationen im Sneaker-Bereich ansonsten sehr schätze – sei es Nikes Flyknit-Revolution oder adidas mit seiner Boost-Wunderwaffe –, manchmal darf es gerne auch etwas ganz anderes sein. Dann ziehe ich entweder einen meiner Vintage-Lieblinge an oder ich greife zum Cortez, der für mich vorzugsweise in Schwarz und Weiß so etwas wie eine Allzweckwaffe ist. Will heißen: Damit lässt sich nahezu jedes Outfit und jeder Look kombinieren. Ich liebe bequeme Klamotten und sportliche Styles, gerne Oversized oder im College-Look. Beides passt zu der von Bill Bowerman designten Oldschool-Silhouette des Cortez, die selbst im Jahr 2017 noch funktioniert. Und sei es als Gegenentwurf zu immer mehr Technologie im Turnschuh oder zu einer übermodernen Ästhetik.

nikecortez_43einhalb

Der Cortez steht für mich sowieso außerhalb jeder Kritik und jedes Vergleichs. Spätestens seit seinem „Gastauftritt“ im Hollywood-Märchen „Forrest Gump“ ist er Teil der Popkultur. Vergleichbares haben nicht viele Sneaker geschafft. Ich habe meinen ersten Cortez damals in der 5. oder 6. Klasse bekommen und so lange getragen bis meine Füße irgendwann nicht mehr hineinpassten. Als ich zuletzt von 43einhalb und Nike gefragt wurde, ob ich bei einer Cortez-Kampagne dabei wäre, musste ich nicht lange überlegen. Und auch das Outfit zu meinem weiß-schwarzen Leder-Cortez war recht schnell gefunden. Getreu dem Black & White-Thema habe ich mich für ein Riccardo Tisci x NikeLab Shirt, eine Nike College-Jacke und einen grauen Wood Wood-Rock aus Sweatstoff entschieden. Bei 43einhalb findet Ihr natürlich noch mehr Cortez-Releases. Da sollte eigentlich für jeden der passende Style dabei sein.

Hier geht es zum Blogpost „The Look of Cortez“ bei 43einhalb.

E.nikecortez_43einhalb-13 nikecortez_43einhalb-12 nikecortez_43einhalb-11 nikecortez_43einhalb-10 nikecortez_43einhalb-9 nikecortez_43einhalb-5 nikecortez_43einhalb-4 nikecortez_43einhalb-2 nikecortez_43einhalb-3

Qualität hat ihren Preis. Diese Regel gilt auch bei Sneakers. So muss man knapp 200 Euro für einen der beiden Asics aus dem „Veg Tan Pack“ anlegen, das am Freitag erscheint. Sowohl der Gel-Lyte III als auch der Gel-Respector erhielten ein Upper aus Premium-Leder, das laut Asics pflanzlich gegerbt wurde, womit es besonderen Ansprüchen an Natürlichkeit und Hautverträglichkeit entsprechen soll. „Vegetable Tanned“ ist ohnehin ein Trend, der mittlerweile im Sneaker-Bereich anzutreffen ist. Man denke auch an die Sonra-Releases von Hikmet, die ebenfalls höchsten Qualitätsansprüchen genügen. Vor allem der Gel-Lyte III gefällt uns richtig gut. Beide „Veg Tan“-Asics findet Ihr bereits ab heute Nacht bei 43einhalb, asphaltgold, Titelhelden und TGWO. Außerdem folgt schon bald ein Blogpost an gleicher Stelle!

DSC02046-2

Es gibt Schuhe und es gibt Legenden. Eine echte Ikone ist mit Sicherheit der adidas Superstar. Insofern darf man gespannt sein, wenn ein solcher Klassiker auf einmal ein Makeover erhält. In diesem Fall bauten die adidas-Designer in die Sohle des Superstar ihre Boost-Allzweckwaffe an. Sichtbar ist das Upgrade nur an den Innenseiten des Schuhs. Ob und inwieweit sich das Tragegefühl dadurch verändert, können wir Euch hoffentlich schon bald sagen. Die Idee ist in jedem Fall genial, denn gemessen an modernen Standards war der Superstar schon lange nicht mehr so richtig bequem. Aber vielleicht sind wir durch den Boost auch nur hoffnungslos verdorben. Seit heute lässt sich der neue Superstar Boost bei adidas, Foot Locker, Overkill, und TGWO bestellen. Die Farbauswahl zum Start ist dabei angenehm oldschool. Speziell für die Ladies gibt es zudem einen silber- und kupferfarbenen Superstar Boost.

Drop Weekly

Ebenfalls für die weiblichen Sneakerfans bringt Nike am Freitag das „Python Pack“ heraus. Der Name ist beim Blick auf die vier Modelle – Thea, Cortez, Dunk Hi, Roshe One – eigentlich selbsterklärend. So wurde das schwarze Upper mehr oder weniger großflächig mit einem Snake-Muster veredelt. Das kommt auf dem Dunk besonders gut. Aber auch der Classic Cortez ist in der Schlangen-Optik mehr als eine Überlegung wert. In den Online-Shops von 43einhalb, asphaltgold und Nike wartet das „Python Pack“ ab diesen Freitag 9 Uhr auf Euch. Und keine Sorge: Die beißen nicht, die wollen nur spielen!

Drop Weekly

Erstmals vorgestellt auf dem Foot Locker-Event Mitte Januar in London ist der Air Max Flair seit heute auch online bei Foot Locker erhältlich. Das neue Modell ist eigentlich eine Kombination aus zwei alten Nikes und zwar der Sohle des Air Max 2015 mit dem unverkennbaren AIR-Print des Uptempo. Dessen Signatur verläuft einmal quer über den gesamten Schuh. Unser erster Eindruck war, dass der Air Max Flair durchaus das Zeug zu mehr hat. Ein Praxistext steht aber noch aus. Natürlich könnt Ihr uns auch gerne Eure Meinung mitteilen.

Drop Weekly

Im Februar begehen Nike und Jordan traditionell ihren „Black History Month“ zu Ehren afro-amerikanischer Sportler und der Bürgerrechtsbewegung. Gerade im aktuellen politischen Klima kommt einer solchen Kampagne große Bedeutung und Aufmerksamkeit bei. Was wir von der „Politik“ des neuen US-Präsidenten halten, dürfte bekannt sein. Von den BHM-Jordans, die am Samstag erscheinen, ist der schwarz-goldene AJ 1 Retro High – natürlich ganz subjektiv – der schönste und eleganteste. Bei Nike, Foot Locker und Overkill findet der Online-Release der BHM-Jordans um 9 Uhr statt.

Drop Weekly

Fast könnte man den Eindruck haben, dass im ganzen Boost/NMD-Hype manch früherer Liebling etwas vergessen wird. Oder es liegt nur am kalten Winterwetter, dass derzeit eher wenig vom Flyknit Racer auf den Straßen zu sehen ist. Zu den besten Racer zählt der Oreo-Colorway. Die 2.0-Version bringt Nike nun noch einmal zurück. Am morgigen Freitag kann man sich den „Cookies & Cream“-Racer schon einmal als Vorbereitung auf wärmeres Wetter sichern. Denn das kommt hoffentlich früher als gedacht. Wir rechnen mit einem eher entspannten Release, auch weil die meisten in dieser Woche doch auf einen anderen Schuh hinfiebern. Nike, Foot Locker, 43einhalb und END werden den Flyknit Racer „Oreo 2.0“ ab morgen 9 Uhr verkaufen.

Drop Weekly

Wer Angst hat, mit seiner Schuhwahl aufzufallen, wird beim Saucony Grid SD „Ether“ vermutlich erst einmal zurückschrecken. Tatsächlich ist der metallische Kupfer-Look (oder doch Rose Gold?) kaum zu übersehen. Angelehnt an die Kuppel eines ganz besonderen Gebäudes im Massachusetts General Hospital – dort wo 1846 das erste Mal Äther als Anästhetikum bei einer OP eingesetzt wurde – ist der aus dem Grid und Shadow 5000 entstandene Grid SD eines der Winter-Highlights von Saucony Originals. Zum Preis von 140 Euro werden Fans extravaganter Sneakers ab Samstag bei Overkill, asphaltgold, 43einhalb, END und TGWO fündig (Midnight-Release).

Drop Weekly

Solche Überraschungen lieben wir. Eigentlich waren wir nicht davon ausgegangen, dass die Bait x Dreamworks-Collabos auch in Europa erscheinen würden. Nun haben es aber zumindest der N9000 „Shrek“ und „Felix the Cat“ (fast) bis zu uns geschafft. Beide Diadora werden in der Nacht zu Samstag bei Overkill, Sneakers76, Hanon (1 Uhr deutscher Zeit) und END online gehen, wobei die Zahl der verfügbaren Paare eher überschaubar sein dürfte. Wenn man von den anderen Bait x Dreamworks-Releases wie den „Skeletor“ auf diese beiden schließen kann, dann sollte das „Made in Italy“-Siegel wieder als absoluter Qualitätsbeweis herhalten. Shrek- und Felix-Fans werden so oder so ihr Glück versuchen.

Drop Weekly

adidas zeigt beim Release-Tempo neuer EQT keine Konditionsschwächen. Auf den EQT-Day am 26.Januar, der gleich ein Dutzend verschiedener EQT-Modelle brachte, folgen am Wochenende drei neue EQT Support Ultra. Bei diesen wird es farblich etwas ruhiger und dezenter. Verschwunden ist das leuchtende Turbo Red. Gemein sind dem Trio hingegen die bewährte Boost-Midsole und ein klassischer Mix aus Suede und Mesh. Je nach persönlichem Geschmack hat man die Wahl zwischen einem dunklen Grünton, einem hellen Braun oder einem dezenten Grau (Wmns). Das „Muted Premium Pack“ bedient ansonsten perfekt die Vorzüge des EQT Support. Für knapp 160 Euro gibt es die neuen EQT Support Ultra ab Samstag direkt bei adidas sowie bei END, TheNextdoor und TGWO.

Drop Weekly

Eine zweite Chance gibt es Samstag auf den Sonra Proto „Chestnut“ von Hikmet Sugoer. Wie schon sein „Bae“ ist auch dieser auf 100 Paare limitiert und aus pflanzlich gegerbtem Premium-Leder hergestellt (dazu ein „Made in Germany“). Die kastanienbraune Schönheit wurde dazu wieder in eine liebevoll gestaltete Box verpackt. Nach dem Release u.a. bei SneakerGallery in Wien, deren Foto wir hier auch verwendet haben, wird der „Chestnut“ am Sonntag direkt auf der Sonra-Seite released.

Drop Weekly

Zum Ende des ersten Weekly in 2017 bleibt uns nur der Vollständigkeit halber auf den neuen Yeezy Boost 350 v2-Release hinzuweisen. Vor diesem gibt es ja wie praktisch kein Entkommen und selbst wer sich überhaupt nicht für den Schuh interessiert, dürfte wissen, dass am Samstag wieder der Yeezy-Wahnsinn ausbricht. Im Grunde ist nach dem Yeezy-Hype auch wieder vor dem Yeezy-Hype. Ende Februar rückt adidas bereits mit dem nächsten Release an. Wie immer wird man bei adidas am Samstag Morgen in der Warteschlange landen und mit etwas Glück per Zufallsprinzip ausgewählt. Die meisten Stores verlosen das Vorkaufsrecht über Online- oder Instore-Raffles. Bei soviel „Release-Stress“ und Instagram-Feeds voller Yeezys wird manchmal übersehen, dass der neue Core Black/Red-Colorway bislang einer der stärksten 350 v2 ist. Und in die Minime-Version darf man sich selbst als Nicht-Eltern ein bisschen verlieben. TGWO, die den Core Black hier bereits stark in Szene gesetzt haben, werden am Samstag ab 11 Uhr ein Instore-Raffle am Sneakermuseum (Jülicher Str. 14) starten.

Drop Weekly

Viele weitere Links zu den Releases dieser Woche findet Ihr wie immer zu gegebener Zeit unter unserem Twitter-Account @sneakerzimmer.

Bilder: 43einhalb, Overkill, adidas Originals, SneakerGallery, Bait/Diadora, t. mcfly, Asics Tiger, TGWO

2016 war das Jahr des NMD. Daran bestehen für uns keine Zweifel (natürlich liefen daneben auch sämtliche Ultra Boost und Yeezy Boost wie von selbst). Geht es nach adidas, dann soll 2017 das EQT-Jahr werden. Den Auftakt machten die drei Streifen Ende Januar mit einer regelrechten EQT-Releaselawine. Da erschienen an einem einzigen Tag mal eben ein Dutzend EQT-Modelle. Insbesondere der mit einer Boost-Sohle unterlegte EQT Support 93/17 Boost Turbo Red erwies sich als Topseller. In der Tat können wir den Hype um diesen Release durchaus nachvollziehen, vereint dieser doch viele Vorzüge der letzten adidas-Erfolge auf einem ganz starken Colorway.

EQT Support ADV_-18

In diesem Blogpost soll es allerdings nicht um den EQT Support 93/17 sondern um einen kaum weniger starken EQT-Release aus dem Januar gehen. Gemeint ist der EQT Support ADV 91/16 “Olive Cargo“, der exklusiv bei Foot Locker erschien. Den ADV hatte adidas ja bereits letztes Jahr vorgestellt. Die Collabo mit Undefeated und das schwarz-weiße Primeknit-Duo zeigten dabei recht eindrucksvoll, über welches Potenzial diese Neuinterpretation der klassischen EQT-Reihe verfügt. Bei adidas hat man zudem schon lange verstanden, was der Sneakerszene wirklich wichtig ist. Während die Farbwahl immer eine Frage des persönlichen Geschmacks ist, sollten hiervon unabhängig Material, Verarbeitung und Shape gewisse Kriterien und (Mindest-)Standards erfüllen.

EQT Support ADV_-8

Beim EQT Support ADV 91/16 kann man hinter all diesen Punkten ruhigen Gewissens einen Haken machen. Das synthetische und dabei sehr flexible Upper des ADV fühlt sich beinahe wie eine Socke an. Es sorgt zudem für eine keilförmige, schlanke Silhouette. Der Schuh liegt eng am Fuß ohne zu drücken oder gar Druckstellen zu hinterlassen, was auch dem weichen Lining zu verdanken ist. Alte EQT-Fans werden sich besonders darüber freuen, dass bei aller Innovation und Modernisierung am ADV 91/16 das Equipment-Erbe stets erkennbar bleibt. Vielleicht ist adidas mit diesem Release das seltene Kunststück gelungen, zwei Generationen der Turnschuhszene zusammen zu bringen. Ein abschließendes Urteil hierüber lässt sich wohl erst in einigen Monaten fällen.

EQT Support ADV_-14

Nachdem der ADV 91/16 “Olive Cargo“ unmittelbar nach dem Release zumindest online schon fast vergriffen war, sind inzwischen bei Foot Locker wieder viele Größen erhältlich. Ansonsten solltet Ihr es einfach mal in einer Foot Locker-Filiale versuchen, was auch den Vorteil hat, dass Ihr den Schuh sofort anprobieren könnt. Der „Olive Cargo“ fällt eher klein aus, so dass man ihn durchaus eine halbe Nummer größer tragen kann. Nicht verschweigen wollen wir auch den zweiten ADV 91/16 „Foot Locker exclusive“ in einem ebenfalls sehr schönen Grauton. Man darf gespannt sein, welche Schönheiten adidas und Foot Locker als nächstes vorstellen werden. Wir haben da so eine Ahnung.

M.EQT Support ADV_-16 EQT Support ADV_-19EQT Support ADV_-4 EQT Support ADV_-6 EQT Support ADV_-9 EQT Support ADV_-10 EQT Support ADV_-12 EQT Support ADV_-13 EQT Support ADV_-11

Eine Zusammenarbeit mit Nike/NikeLab ist noch immer für jedes Label und jeden Designer ein Ritterschlag. Riccardo Tisci, Undercover, Comme des Garcons oder Supreme – sie alle zählten zuletzt zu den Auserwählten, wobei die Projekte natürlich auch für Nike imagemäßig einiges abwerfen (man kann durchaus geteilter Meinung sein, wer am Ende mehr von einer solchen Zusammenarbeit profitiert). Als die Nachricht einer NikeLab x Stone Island-Collabo die Runde machte, habe ich auch einmal kurz gezuckt. Selbst wenn ich als Mädel kein Stone Island trage (bzw. tragen kann), war ich schon neugierig auf das erste Sneaker-Projekt dieser beiden Mega-Brands.

StoneIslandSockDart

Bereits die Wahl des Modells klang spannend: Zum ersten Mal sollte Nike einen Sock Dart Mid herausbringen. Über den normalen Sock Dart ist hier an gleicher Stelle ja schon oft geschrieben worden. Wir lieben den Tragekomfort und die besonderen Eigenschaften des bereits vor über 10 Jahre erstmals vorgestellten Sock Dart. Auch sein Look besitzt bis heute etwas Zukunftsweisendes und Revolutionäres. Überhaupt sind nur wenige Modelle über einen derart langen Zeitraum kaum „gealtert“.

StoneIslandSockDart-13

Die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Release waren somit gegeben, insbesondere wenn man den Stone Island-Hype in diese Rechnung einbezieht. Wir haben den Release in New York erlebt, wobei uns etwas überraschte, dass am Release-Tag fast niemand vorm dortigen Stone Island-Store wartete. Die Schlange bestand bis kurz vor Ladenöffnung eigentlich nur aus uns und einem italienischen Touristen. Die Reseller-Gang hatte sich dagegen am NikeLab verabredet. Dass mit den Sock Darts zunächst wohl kaum etwas zu verdienen war, dürften die Jungs inzwischen auch bemerkt haben. Ich habe mich für den schwarzen Colorway entschieden. All Black geht schließlich immer.

StoneIslandSockDart-6

Neben der höheren Passform, die erstaunlich gut mit dem alten Sock Dart-Design harmoniert, wird der Stone Island-Einfluss vor allem bei den Materialien deutlich. Das technische Know-how der Italiener aus der Textil-Entwicklung wurde beispielsweise für den Silikon-Print genutzt, der aus dem leichten Schönwetter-Sneaker einen wasser- und wetterfesten Trainer macht, wie ich nach einem Regentag in New York bestätigen kann. Die „italienische Veredelung“ setzt zudem optisch neue Akzente, erkennbar am schimmernden Fading-Effekt des Uppers. Falls Ihr online noch ein Paar entdeckt, solltet Ihr gegenüber den normalen Sock Darts in jedem Fall eine Größe raufgehen – in meinem Fall von einer US7 auf eine US8 (den Sock Dart gibt es bekanntlich nur in ganzen US-Größen). Die Stone Island x NikeLab Sock Dart Mid fallen spürbar kleiner aus. Nach der Acronym-Presto-Collabo ist es Nike erneut gelungen, einen seiner ganz großen Klassiker ein innovatives Makeover zu verpassen. Der Mid-Reboot wird mich ganz sicher bis ins Frühjahr begleiten.

E.StoneIslandSockDart-19 StoneIslandSockDart-18 StoneIslandSockDart-17 StoneIslandSockDart-16 StoneIslandSockDart-15 StoneIslandSockDart-14 StoneIslandSockDart-12 StoneIslandSockDart-11 StoneIslandSockDart-10 StoneIslandSockDart-8 StoneIslandSockDart-2 StoneIslandSockDart-4 StoneIslandSockDart-3 StoneIslandSockDart-5

Wir haben schon einige besondere Release-Events mitgemacht. Pop-up-Shops an ungewöhnlichen Orten sind dabei immer noch sehr beliebt. Midnight-Releases bei Glühwein im Winter oder frühmorgens ein Frühstück – da wird der eigentliche Sneaker fast zur Nebensache. Packer Shoes haben sich nun zusammen mit Asics ebenfalls etwas Besonderes ausgedacht und die Pop-up-Idee mit der eines gemütlichen Get-Together an einer echten (Kult-)Location kombiniert. Tom’s Restaurant ist eine New Yorker Institution. Seit den 1940er-Jahren serviert das von griechischen Einwanderern gegründete Restaurant an der 112. Straße im Viertel Morningside Heights gutes, ehrliches Diner-Essen.

ScaryColdBreakfast-2

Bekannt wurde Tom’s Restaurant aber vor allem durch die TV-Serie Seinfeld. Wenn sich Jerry, Elaine, George und Kramer im Monk’s Café trafen, dann zeigen die Außenaufnahmen regelmäßig das Tom’s (die Szenen im Diner wurden dagegen im Studio in L.A. gedreht). Auch Cyndi Laupers „Time after Time“-Video entstand zum Teil hier und sogar in einen Welthit hat es das Restaurant geschafft. Suzanne Vega setzte in „Tom’s Diner“ ihrem Lieblings-Restaurant ein musikalisches Denkmal.

ScaryColdBreakfast-6

Die Wahl des Restaurants für den Pre-Release des Packer Shoes x Asics Gel-Lyte V „Scary Cold“ lag vor dem Hintergrund der Seinfeld-Connection eigentlich auf der Hand. So spielt das Design des Schuhs auf die Farben von Georges Gore-Tex-Winterjacke aus der legendären „The Dinner Party“-Episode an. Und wie die Jacke besitzt auch der „Scary Cold“ wetterfeste Gore-Tex-Elemente, die ihn selbst in einem New Yorker Winter zu einer guten Wahl machen. Optisch passt das orange-braune Suede und das schwarze Glattleder wirklich gut zueinander, wobei sich gerade in Details wie den verstärkten Eyelets und den wollartigen Laces das Outdoor-/Winter-Thema dieser Collabo zeigt. Von New Era gab es die dazu passende „Scary Cold“-Cap – natürlich auch „approved by George Costanza“.

ScaryColdBreakfast-8 ScaryColdBreakfast-4

50 Paare hatte die Packer Shoes-Crew an diesem Morgen ins Tom’s mitgebracht und jeder, der den „Scary Cold“ kaufte, bekam gleich auch noch ein Frühstück serviert. Eier, Speck, Muffins, French Toast – so stellen wir uns den perfekten Start in den Tag vor. Vor allem hat es uns gefreut, endlich einmal Mike Packer zu treffen. Der Mann ist eine Legende, wobei er das natürlich niemals über sich selber sagen würde. Sogar zu einem Foto musste man ihn erst überreden. Von Packer Shoes darf man dieses Jahr noch einiges erwarten. Und ganz sicher gehörte dieser gemütliche Diner-Release zu unseren bislang schönsten Release-Erfahrungen. Inzwischen ist der Gel-Lyte V „Scary Cold“ auch im Online-Store von Packer eingetroffen.

ScaryColdBreakfast-14

Some final words: Mike, it was a pleasure meeting you! Keep up the great work! Perhaps our paths will cross again this year. You’ll never know!

M.ScaryColdBreakfast-17 ScaryColdBreakfast-16 ScaryColdBreakfast-15 ScaryColdBreakfast-13 ScaryColdBreakfast-12 ScaryColdBreakfast-11 ScaryColdBreakfast-10 ScaryColdBreakfast-7 ScaryColdBreakfast-5 ScaryColdBreakfast-3 ScaryColdBreakfast-9

Wie schon in den letzten Jahren startet Foot Locker Europe mit einer großen Kampagne in das neue Jahr. In London präsentierte man am vergangenen Donnerstag unter dem offiziellen Hashtag „ItStartsHere“ eine Vorschau auf die exklusiven Sneaker-Releases und Apparel-Drops der kommenden Wochen. Und soviel vorweg: Die können für so manchen Sneakerhead ziemlich teuer werden!

Foot-Locker-ItStartsHere-19 Foot-Locker-ItStartsHere-16 Foot-Locker-ItStartsHere-15 Foot-Locker-ItStartsHere-30 Foot-Locker-ItStartsHere-5 Foot-Locker-ItStartsHere-11

Die Popularität von UltraBoost, NMD und EQT sorgt dafür, dass diese drei Modelle auch bei den nächsten Foot Locker-Drops eine wichtige Rolle spielen werden. Leider lag vor allem bei adidas auf vielen Releases ein Foto-Embargo. Gezeigt werden dürfen immerhin zwei neue Uncaged-Colorways – der Navy/Multicolor gefällt uns besonders gut – und gleich zwei NMD XR1 mit schwarz eingefärbter Boost-Sohle. Für den schwarz/roten NMD XR1 kursiert bereits inoffiziell die Bezeichnung „Bred“. Was wohl Michael Jordan dazu sagt?

Foot-Locker-ItStartsHere-36 Foot-Locker-ItStartsHere-37 Foot-Locker-ItStartsHere-6 Foot-Locker-ItStartsHere-8 Foot-Locker-ItStartsHere-9

Auch der NMD bleibt für Foot Locker ein Beststeller. Dementsprechend wurden neue NMDs vorgestellt, sowohl mit dem weichen Primeknit-Upper als auch in der Mesh-Variante. Wir trauen uns die nicht wirklich gewagte Prognose zu, dass viele den Launch des olivgrünen NMD PK mit Digi-Camo-Print und leuchtend pinken Streifen schon jetzt kaum erwarten können. Leider leigt uns hierzu noch kein genaues Release-Datum vor.

Foot-Locker-ItStartsHere-10 Foot-Locker-ItStartsHere-7

Kommen wir zu Nike, wo der legendäre Air Max 97 „Silver Bullet“ ein weiteres Comeback erlebt (obwohl er ja nie weg war). Der TN1 war hingegen schon immer eines der Nike-Flagschiffe im Foot Locker-Sortiment. Und egal ob in der klassischen Ausführung, als TN Ultra oder in der bunten Knit-Verpackung (erscheint am 19. Januar) dürfte er seine Position als einer der wichtigsten Foot Locker Exclusives verteidigen.

Foot-Locker-ItStartsHere-13 Foot-Locker-ItStartsHere-12 Foot-Locker-ItStartsHere-18 Foot-Locker-ItStartsHere-17

Neue Wege geht man bei Nike unter anderem mit dem Air Max Sequent 2, der die bekannten Air Max-Qualitäten mit einem mehrfarbigen Knit-Obermaterial verbindet. Die farblich abgesetzte Air Unit wurde hier ganz klar als Eyecatcher eingesetzt. Auch der Air Flair soll mit seinem großen AIR-Branding möglichst viele Blicke auf sich ziehen. Der Uptempo diente bei dieser neuen Silhouette augenscheinlich als Inspiration (leider waren unsere Bilder hiervon allesamt unscharf, bei unserem Freund @t.mcfly findet Ihr die ersten Shots vom Air Flair). Noch recht jung ist der Air Max Zero, der ebenfalls gezeigt wurde.

Foot-Locker-ItStartsHere-35 Foot-Locker-ItStartsHere-14

Für die Ladies zeigte Nike den Air Max Thea verpackt in ein pinkes Flyknit-Upper. So richtig schön oldschool geht es dagegen beim Cortez zu. Dieser ist mindestens so zeitlos wie der Suede bei Puma oder der Superstar bei adidas.

Foot-Locker-ItStartsHere Foot-Locker-ItStartsHere-20 Foot-Locker-ItStartsHere-28Foot-Locker-ItStartsHere-21

Puma bringt für die weiblichen Sneakerfans jede Menge neue Suede und Basket in die Foot Locker-Stores. Die Farben sind ziemlich „girly“ und reichen von Babyblau bis Rosa. Auch die übergroßen Schleifen, wie man sie schon von den Heart Baskets kennt, werden in diesem Frühjahr an vielen weiblichen Füßen zu sehen sein.

Foot-Locker-ItStartsHere-34 Foot-Locker-ItStartsHere-26 Foot-Locker-ItStartsHere-27

Weiter geht es Reebok und Face aus Stockholm, die ihre erfolgreiche Collabo-Serie ebenfalls fortsetzen. Hier gibt es den passenden Nagellack zum Schuh (oder umgekehrt). Angst vor zu viel Glitzer und Glamour sollte man bzw. frau bei einem in schimmerndes Silber verpackten Classic Leather oder Club C besser nicht haben.

Foot-Locker-ItStartsHere-2 Foot-Locker-ItStartsHere-23 Foot-Locker-ItStartsHere-24 Foot-Locker-ItStartsHere-25

Zum Abschluss haben wir noch ein paar On-Feet-Shots für Euch. Die Sneakerwahl der über 100 Gäste konnte sich wirklich sehen lassen. Bape NMDs, Acronym Prestos, Air Force 1, der neue Kendrick Lamar Club C und viele Yeezy Boosts. Wann genau welches Modell bei Foot Locker erscheint, geben wir Euch rechtzeitig auf Twitter bekannt. Ab Februar erscheint zudem wieder jeden Donnerstag ein neuer „Drop Weekly“.

 

Foot-Locker-ItStartsHere-4 Foot-Locker-ItStartsHere-29 Foot-Locker-ItStartsHere-31 Foot-Locker-ItStartsHere-33 Foot-Locker-ItStartsHere-38Foot-Locker-ItStartsHere-32

E. & M.

Angeblich kommt das Beste immer zum Schluss. Auch wenn wir uns mittlerweile in 2017 befinden, will ich noch ein letztes Mal auf das vergangene Jahr zurückblicken. Denn auf der Zielgerade war da einiges los. Für einen Teil des Jahresendhypes war Kith-Mastermind Ronnie Fieg verantwortlich. Der hatte schon vorher via Twitter angekündigt, dass man sich das Beste für den Schluss aufgehoben habe. Große Worte ist man von ihm ja gewohnt. Und wenn man sich anschaut, was er in den letzten Jahren mit Kith alles erreicht hat, dann kann er sich dieses Eigenlob durchaus leisten. Mitleid gibt es bekanntlich umsonst, aber Neid muss man sich hart erarbeiten.

ronniefieg_ultraboostmid_aspen-6

Das Beste – um es mit Ronnies Worten zu sagen – wäre demnach der von ihm mitentworfene adidas UltraBoost Mid aus dem „Aspen Pack“. Die Ehre, ein neues Modell mit einer Collabo vorzustellen, bekommen nicht viele. Zum Start der Consortium-Tour durfte Fieg als erster den Tubular Doom präsentieren. In diesem Fall handelt es sich um die Fortsetzung bzw. wortwörtliche Verlängerung des von so vielen geliebten UltraBoost. Kaum zu glauben, dass der Schuh eigentlich mal in der Performance-Reihe begonnen hat (und noch heute dort zu Hause ist). Längst ist er neben dem Yeezy Boost und dem NMD adidas’ dritte Wunderwaffe im Lifestylesegment.

ronniefieg_ultraboostmid_aspen-3

Die Modifikationen des Kith Ultra Boost Mid beschränken sich keinesfalls auf die deutlich höhere Passform. Dass der Knöchel nunmehr von einem gerippten Primeknit-„Kragen“ umfasst wird, hat nicht nur optisch deutliche Auswirkungen. Auch das Tragegefühl verändert sich, ohne dass der UltraBoost dadurch seinen unübertroffenen Komfort einbüßen würde. Eigentlich haben wie es hier ja mit dem UltraBoost Uncaged zu tun. Wie schon bei der Solebox-Collabo fehlt nämlich der TPU-Cage. Aber weil in der Kith-Collabo vermutlich nur die wenigsten tatsächlich Sport machen werden, ist dies eher zweitrangig, zumal der Schuh dank seines dichter gewebten Primeknits jederzeit einen stabilen, festen Eindruck macht.

ronniefieg_ultraboostmid_aspen-4

Die dichtere Webtechnik des erstmals komplett mehrfarbigen Uppers besitzt darüber hinaus den Vorteil, dass sie die Kälte von außen nicht so schnell nach innen an die Füße lässt. Für einen Sneaker, der Teil einer Aspen-Kollektion ist und mitten im Winter erscheint, mag das wie eine Selbstverständlichkeit klingen. Inwieweit die Continental-Sohle auch mit Schnee und Eis kompatibel ist, habe ich noch nicht getestet. Fieg selbst verweist ehrlicherweise darauf, dass der Response Trail Boost dank seines besonderen Profils für Outdoor-Aktivitäten im Winter geeigneter sei. Die andere Hälfte des für den Kith Pop-up-Store in Aspen konzipierten Sneaker-Duos wird im ganzen UltraBoost-Hype gelegentlich fast vergessen. Dabei ist auch dieser wirklich gelungen (vielleicht schreibt der Mann hierzu noch einen Blogpost). Wenn ich am UltraBoost Mid überhaupt eine Kritik üben kann, dann ist es die für Fieg-Verhältnisse enttäuschende Verpackung. Zumindest eine Special Box hätte man dieser Schönheit spendieren können.

Aber wahrscheinlich bin ich auch nur zu verwöhnt.

E.ronniefieg_ultraboostmid_aspen ronniefieg_ultraboostmid_aspen-13 ronniefieg_ultraboostmid_aspen-12 ronniefieg_ultraboostmid_aspen-11 ronniefieg_ultraboostmid_aspen-8 ronniefieg_ultraboostmid_aspen-7 ronniefieg_ultraboostmid_aspen-5 ronniefieg_ultraboostmid_aspen-2 ronniefieg_ultraboostmid_aspen-10