Author: admin

Was die aktuellen Trends im Sneakergeschäft anbelangt, so gibt die Kombination aus Alt und Neu weiterhin absolut die Richtung vor. Das sieht man bei adidas, wo die überbequeme Boost-Sohle inzwischen unter Klassiker wie den EQT Racing gepackt wird oder das bewährte, feine Primeknit einen ehemaligen Handballschuh veredelt. Bei Nike bleibt wiederum die Flyknit-Technologie sowohl stilistisch als auch funktionell das Maß der Dinge. Auch wenn wir es schon geahnt haben: Das mit dem Flyknit funktioniert eigentlich immer.

FlyknitPresto-19Den Beweis für diese These lieferte Nike zuletzt mit dem Flyknit Presto Ultra, der – obwohl zunächst groß beworben – doch nicht nur von mir mit etwas Skepsis betrachtet wurde. Immerhin verpasste man meinem so geliebten Presto ein durchaus radikales Umstyling. Aber weil Nike seine Allzweckwaffe Flyknit recht elegant in die Presto-Silhouette einbaute und das einst als „T-Shirt für die Füße“ beworbene Modell darüber hinaus weiterdachte, betrachte ich das Experiment als geglückt. Denn der neue Presto Flyknit Ultra ist nicht bloß ein Presto mit Flyknit-Überzug. Allein die nun deutlich höhere Passform mit seinem unter anderen vom Free Mercurial bekannten Socken-Fit ändert vieles – sowohl rein optisch als auch vom Tragegefühl.

FlyknitPresto-13Der Style des Presto Flyknit Ultra (wofür der Zusatz Ultra steht, weiß ich ehrlich gesagt nicht, schließlich gibt es hier zum Glück keine Ultra-Sohle) orientiert sich zumindest in den Grundfarben Weiß, Schwarz und Grau weg vom typischen Trainer hin zu einem moderneren Fashion-Look wie er traditionell von Marken wie Y-3 gepflegt wird. Wer will, kann mit den weiteren Colorways beispielsweise in knalligem Grüngelb oder Orange natürlich weiterhin Mut zur Farbe unter Beweis stellen. Gerade im Sommer darf es manchmal schon etwas bunter zur Sache gehen. Übernommen hat man vom „alten“ Presto dagegen die gesamte Sohlenkonstruktion inklusive der bewährten Phylon-Midsole.

FlyknitPresto-22Das im Vergleich zu Mesh noch deutlich leichtere und zugleich dehnbare Flyknit-Upper sorgt für den perfekten Fit. Der Presto Flyknit sitzt nun praktisch wie eine Socke bzw. zweite Haut. Man kann und sollte ihn meiner Meinung nach am besten barfuß tragen – zwei Socken übereinander ergeben im Sommer auch keinen Sinn. Da ich ihn bislang meist barfuß trage, könnte ich im Presto Flyknit auch problemlos eine halbe Größe kleiner nehmen, zumal sich das Flyknit wie beschrieben recht flexibel der eigenen Fußform anpasst. Die Suche nach dem Sommerschuh ist für mich hiermit beendet. Da kann jetzt kommen, was will.

Nike hat für den Presto Flyknit auch schon ein iD-Programm gebastelt, bei dem ich mir trotz der eher dezenten Multicolor-Option noch etwas mehr Auswahl wünschen würde. Bei Nike sind dazu noch alle acht 8 Männer-Colorways und die bislang 5 Wmns-Releases in fast allen Größen erhältlich. Fündig werdet Ihr darüber hinaus bei 43einhalb, asphaltgold, SneakAvenue und Foot Locker.

 

M.

 

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Endlich, endlich ist dieses nervige Aprilwetter vorbei! Es gehört ja zu den guten deutschen Tugenden, sich über das Wetter aufzuregen. Insofern erfülle ich nur zu gerne dieses Klischee (wobei ich mich problemlos auch noch über vieles andere aufregen kann). Also weg mit der Kälte und dem Regen und her mit dem Sommer! Als Sommer-Sneaker kommen natürlich einige Modelle in Frage. Der Nike Flyknit Racer ist für höhere Temperaturen und ein möglichst „luftiges“ Tragegefühl fast immer die richtige Wahl. Gleiches gilt für den Air Rift oder auch den recht neuen adidas EQT Racing 91/16 aus diesem Frühjahr. Sie alle gehören in den nächsten Monaten zu meiner Sneaker-Rotation.

Nike Mayfly WovenUnd doch habe ich unter den „Sommer-Schlappen“ einen Liebling. An den unglaublich leichten Nike Mayfly in der Woven-Ausführung kommt zumindest bei 30 Grad im Schatten kein anderer Turnschuh ran. Man kann sich sicherlich darüber streiten, inwieweit der Mayfly die Anforderungen an einen klassischen Sneaker noch erfüllt. Es wird wohl kaum jemand in diesem Sport ernsthaft treiben. Gerade als Woven gehört dieser Nike doch eindeutig in die Fashion-Abteilung. Er überzeugt als Ausgehsneaker und Alltagswaffe gleichermaßen. Ich trage ihn zur Arbeit, abends beim Besuch unserer Lieblings-Cocktailbar und manchmal sogar zu Hause auf Balkonien. Auch gebe ich ganz offen zu, dass ich die ersten TZ-Releases des Mayfly Woven seinerzeit verpasst bzw. schlicht übersehen habe.

Nach den breiter erhältlichen Quickstrikes legte Nike in diesem Frühjahr mit neuen Colorways noch einmal nach. Mein Paar habe ich auf unserer Japan-Reise mitgenommen. Mit etwas Verspätung wird es dieser Mayfly-Release – zusammen mit einer weinroten, grauen und grünen Variante – in der nächsten Woche auch in die deutschen/europäischen Stores schaffen. Noch eine kleine Empfehlung zum Sizing: Wer bei Nike zwischen zwei Größen steht, sollte im Mayfly Woven die größere der beiden nehmen. Und für die richtige „Belüftung“ trägt man diesen natürlich sockenlos.

E.

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Drop WeeklyWie gut kann eine Fortsetzung sein? Diese Frage beantwortet Nike in dieser Woche mit einem neuen Flyknit Racer „Multicolor“. Dabei handelt es sich streng genommen um die Fortsetzung der Fortsetzung oder – anders ausgedrückt – um den „Multicolor 3.0“. Die größte Veränderung ist die nun graue Zunge des Racer sowie das eher gelb-rötliche Flyknit-Upper. Ansonsten dürfte es bei den bekannten Racer-Tugenden bleiben: Leicht, luftdurchlässig, windschnittig. Vor allem in den Sommermonaten kann man mit einem Flyknit Racer absolut nichts falsch machen. Bleibt nur die Frage, ob auch der „Multicolor 3.0“ ähnlich schnell weggehen wird wie seine beiden Vorgänger. Wir befürchten, dass man sich mit dem Kauf wieder einmal beeilen muss. Um 9 Uhr geht der Release im Nike-Store online – virtuelle Warteschlange inklusive. Daneben kann man aber auch bei Foot Locker und asphaltgold sein Glück versuchen.

Drop WeeklyNach dem jüngst überzeugenden Update des Presto als Midcut mit Flyknit-Upper vergisst Nike aber auch die vielen Fans des „echten“ Presto nicht. Und davon gibt es heute ganz offenbar mehr denn je. Zwei neue Presto PRM erscheinen in dieser Woche, bei denen eine Art Denim als Obermaterial Verwendung fand. Obwohl dieses komplett dichte Upper etwas der ursprünglichen Presto-Idee entgegen steht, weiß das Resultat durchaus zu gefallen. In diesem Fall muss man statt von einem „T-Shirt für die Füße“ vermutlich eher von einer „Jeans für die Füße“ sprechen. Sowohl in Grau als auch in Blau sind die neuen Premium-Varianten keine schlechte Wahl. Wie schon bei den Fleece Prestos bewegt sich der Look weg von der klassischen Trainer-Ästhetik mit ihren eher knalligen Farben. Jeweils knapp 130 Euro werden die Prestos kosten. Wer will, kann am Freitag direkt bei Nike zuschlagen. Oder Ihr schaut bei 43einhalb, Sneakavenue, END oder TGWO vorbei.

Drop WeeklyEigentlich sind die zuvor vorgestellten Prestos Teil eines ganzen Denim-Packs. Zu diesem gehören auch ein Nike BW Classic und ein Air Max 95. Auf letzteren haben wir ja schon mehr als nur ein Auge geworfen. Wer das Modell mag, der dürfte unsere Begeisterung vermutlich teilen. So wurde die charakteristische Seitenpartie hier in farbliche Abstufungen von hell bis dunkel unterteilt, wodurch diese noch besser zur Geltung kommt. Auch die verschiedenen Denim-Muster werten den AM95 noch einmal auf. Die Kirsche auf der Torte ist natürlich die Gum-Sohle, auch weil sie als farblicher Kontrast wirklich gut ins Gesamtbild passt. Zusammen mit dem BW Classic erscheint der AM95 ebenfalls am morgigen Freitag bei Nike, Foot Locker und END. Bei TheNextDoor wird der AM95 schon heute um MItternacht online gehen.

Drop WeeklyVor kurzem hatten wir Euch bereits die Collabo von Crossover auf dem Puma „Blaze of Glory“ vorgestellt. In dieser Woche folgt die Fortsetzung auf dem Disc Blaze. Ihr dunkler „Mystery“ folgt auch stilistisch seinen Vorgängern. Der Mix aus schwarzem Mesh, Suede und Nubuck sieht recht edel auf dem leider etwas verkannten Disc aus. Und dazu gibt es wieder rote Farbhighlights, die zudem für etwas Abwechslung sorgen. Als Inspiration diente erneut die Filmleidenschaft von Crossover-Gründer Jim. Bei Eleven ist der „Mystery“ bereits online, zu END und 43einhalb kommt die Collabo am Samstag.

adidasDrop Weekly haben einen Lauf. NMD, Ultra Boost, dazu mit Primeknit veredelte Klassiker – in Herzogenaurach freut man sich derzeit über eine so schon lange nicht mehr erlebte Erfolgsserie. Am Samstag folgt nun ein ganzes Primeknit-Package rund um die legendäre EQT-Serie. Mit dabei sind neben dem EQT Racing 93 im grün-weiß-roten OG-Colorway auch Guidance, Support sowie der Cushion. Das Quartett könnte ebenso einschlagen wie zuletzt das edle „Oddity Luxe“-Pack – zugegeben keine allzu gewagte Prognose. In der Nacht zu Samstag werden die neuen Primeknits dann bei asphaltgold, TGWO und Overkill online gehen.

A Ma ManiéreDrop Weekly sind eine kleine, exklusive Fashion-Boutique aus Atlanta. Man führt Labels wie Kenzo, CdG, MMM, Neighborhood und Balmain. Dazu gibt es dann Schuhe von Rick Owens oder Raf Simons. Wenn ein solcher Store mit einer Sneaker-Marke zusammenarbeitet, dann muss hieraus zwangsläufig ein edles Schmuckstück entstehen. Tatsächlich bringt man nun mit Diadora zwei sehr luxuriöse N9000 heraus. Das braune Leder-Upper der beiden Runner, von denen der hellere schon stark an einen Hender Scheme-Release erinnert, sieht auf den Fotos richtig gut aus. Mit voraussichtlich 300 Dollar (für ein Paar, nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen) liegt das „Georgia Peach Pack“ dann aber selbst für Diadora-Verhältnisse auf einem anspruchsvollen Niveau. Da kann man nur hoffen, dass der deutsche Zoll ein Auge zudrückt. Laut A Ma Maniére-Website wird es für die Diadoras eine International Shipping-Option geben. Der Online-Release des Luxus-Packs soll an diesem Samstag stattfinden (genaue Uhrzeit folgt).

Drop WeeklyWas kommt nach der 5. Dimension? Wenn es nach den Italienern von Slamjam geht, dann ist die Antwort ganz einfach. Denn knapp 6 Jahre nach ihrem legendären Gel-Lyte III „Fifth Dimension“ erblickt an diesem Wochenende der Gel-Lyte III „6THPRLLL“ das Licht der Turnschuhwelt. Die auf den ersten Blick seltsame Namensgebung erklärt sich mit dem Farbschema des Nachfolgers (ihren gelb-grünen Gel-Lyte III unterschlagen wir jetzt mal). Das wurde nämlich einmal umgedreht – simpel aber effektiv! Statt einem farblich passenden Sockenpaar wie beim „Fifth Dimension“ findet sich in der Box dieses Mal noch eine Vinyl-Scheibe. Der Vergleich zur ersten Slamjam-Asics-Collabo kann der Neue für uns zwar nicht gewinnen, was bleibt ist aber eine richtig gute Collabo. Release ist Samstag sowohl instore als auch online (20 Uhr) bei Slamjam. Der weltweite Release folgt dann bereits am nächsten Wochenende.

Es erscheint in dieser Woche (genauer am Samstag) auch noch eine Collabo von Undefeated auf dem Gel-Lyte V. Aber darüber hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens.

Viele weitere Links zu den Releases dieser Woche findet Ihr wie immer zu gegebener Zeit unter unserem Twitter-Account @sneakerzimmer.

Bilder: asphaltgold, Slamjam/Asics, A Ma Maniére, Nike, 43einhalb

Anfang Februar waren wir zum Launch des neuen miEQT-Programms in Berlin. Im dortigen adidas Originals-Store stellten die Herzogenauracher ihr jüngstes Customization-Modell vor. Wir beide durften auf dem Event unsere eigenen EQT Supports zusammenstellen, wobei das Bauen, Verwerfen und Finalisieren unter einem gewissen Zeit- und Erwartungsdruck schon eine Herausforderung war. Da half es, dass wir die verschiedenen Materialien und Optionen schon einmal an fertigen, dort ausgestellten miEQTs begutachten konnten. Dass der Support selbst für adidas-Verhältnisse eher groß ausfällt, dürfte inzwischen bekannt sein.

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Natürlich steckt der Teufel auch hier im Detail. Nehme ich Mesh oder doch eher Glattleder? Sollen Sprenkel auf die Midsole oder lieber keine? Bunt oder monochrom? Und was mache ich mit den ikonografischen drei Streifen? Fragen über Fragen. Mit etwas „sanftem Druck“, Anleitung und viel Geduld wurde uns schließlich geholfen. Und so halten wir jetzt einen Monat später das Ergebnis unseres Berliner miEQT-Ausflugs in den Händen. Eines können wir an dieser Stelle bereits verraten: Wir sind von unseren eigenen Entwürfen ziemlich (positiv) überrascht.

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Das Upper des Frauen EQT Supports besteht größtenteils aus gewachstem Leder. Einzig rund um die Ferse findet sich das optisch auffällige Stingray-Leder, an der Lasche zusätzlich noch Spaltleder. Bei der Außensohle fiel die Wahl recht schnell auf die Gum-Variante. Farblich übte sich die Frau in Zurückhaltung. Neben viel Off-White finden sich an ihrem Support hauptsächlich Akzente in Ice Purple. Aus diesem fliederähnlichen Farbton sind sowohl die drei Streifen, als auch die Lasche, das Logo auf der Ferse und die Streifen auf der Midsole.

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Der Mann hat sich bei seinem Support für einen Mix aus dem weichen, gewachsten Leder (in Vapour Green), Mesh (Toebox und Seite), Spaltleder in Off-White (an der Fersen- und Zehenkappe) und dem bereits erwähnten, gemusterten Stingray-Leder entschieden. Dieses ist auch so etwas wie das Bindeglied zu Danielas Paar. Als Kontrast zur grauen Midsole im Farbcode „Light Onix“ dienten die ebenfalls in Off-White gehaltenen drei Streifen. Natürlich würden wir nun gerne von Euch wissen, welchen der beiden Designs Ihr schöner findet.

Zum miEQT-Programm geht es hier.

E. & M.

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Es war kaum zu übersehen: Nike hat den Klassiker Presto in ein neues Outfit „gesteckt“. Das Ergebnis nennt sich Presto Ultra Flyknit und soll eine kleine Revolution auf dieser von so vielen geliebten Silhouette einläuten. Mit seiner mittelhohen, sockenähnlichen Passform und seinem leichten Upper erinnert der Presto Flyknit schon stark an den Flyknit Mercurial Superfly. Überhaupt funktioniert die Allzweckwaffe Flyknit auf dem Presto erstaunlich gut. Deren Vorzüge sind in Kombination mit den Vorteilen des Presto (beste Passform, Komfort, Flexibilität und geringes Gewicht) gleich doppelt effektiv. Wir können uns daher schon vorstellen, dass Nike mit dem Presto Ultra Flyknit einen echten Sommerhit landen wird. Ob der Markt gleich zum Start mit derart vielen Colorways überflutet werden musste, ist hingegen eine andere Frage. Wir würden es zunächst mit den Basics Schwarz, Grau und All White halten. Im Nike-Store habt Ihr die Qual der Wahl zwischen insgesamt acht (!) Herren-Colorways und fünf für die Ladies. Natürlich versorgen Euch auch 43einhalb, asphaltgold, Overkill und Foot Locker mit der neuen Flyknit-Presto-Dosis.

Drop Weekly

Drop WeeklyAber auch die Presto-Puristen – ach wie das klingt – kommen in dieser Woche auf ihre Kosten. Seit heute ist der einst von Nike als „T-Shirt für die Füße“ beworbene Trainer in einem intensiven Rot und einem Petrolton im Nike-Store erhältlich. Während man für die neuen Presto Flyknits ordentlich die Werbetrommel anschmiss, fand dieser Release beinahe versteckt statt. Jeweils 125 Euro kosten die „Normalen“. Für den Sommer mit Sicherheit keine schlechte Wahl. Auch TGWO, 43einhalb und hhv.de haben beide Colorways auf Lager.

Drop WeeklyMichael Dupouy und seine La MJC-Crew sind nicht nur aufgrund ihrer alljährlichen All Gone-Books eine Streetwear-Institution. Zusammen mit Diadora haben sie sich die ehrgeizige Aufgabe gestellt, zu jedem ihrer Bücher (die erste Ausgabe erschien bereits 2006) den farblich passenden Sneaker herauszubringen. Seltsamerweise folgte auf die schwarz-goldene 2006er Version eine „All Red“-Variante für das Jahr 2008. Nun wird aber die Lücke mit dem grauen N9000 für das Jahr 2007 geschlossen. Ein Hauch von Lila passend zu dem ebenfalls lilafarbenen Druck des Covers rundet den simplen, cleanen Look dieser Diadora-Collabo ab. Auch der neue „All Gone Diadora“ wird exklusiv im Pariser Club75-Flagshipstore verkauft (erhältlich ab Samstag). Restpaare sollen dann voraussichtlich ab Montag im Club75-Online-Store in den Verkauf gehen.

Drop WeeklyEine Fortsetzung erfährt in dieser Woche das „Katz & Mouse“-Pack von asphaltgold und Kangaroos. Dabei widmet sich asphaltgolds zweiter Omnirun dem kleinen Nager, was der Colorway und die Anordnung der rosefarbenen Highlights bereits intuitiv nahelegen. Es benötigt nicht viel Fantasie, um darin eine Maus – pardon –Mouse zu erkennen. Der Luxus-Sneaker „Made in Germany“ überzeugt mit seinem grauen Premium Suede, vielen Details, wozu auch die individuelle Nummerierung der Paare gehört, und der offenkundig erneut erstklassigen Verarbeitung. Dazu sieht der Omnirun „Mouse“ auf den On-Feet-Shots einfach grandios aus. Kangaroos-Kenner werden nicht überrascht sein, dass auch diese Edel-Collabo mit 250 Euro ihren Preis hat. Da es nur 100 Paare gibt, wird man sich beeilen müssen. Der Instore-Release findet am Samstag ab 18 Uhr im asphaltgold-Store statt. Mögliche Restgrößen (Sizerun 40 bis 47) sollen dann ab 19.30 Uhr auch online erhältlich sein.

Drop WeeklyWoher die Idee für ein Sneaker-Design stammt, ist oftmals sehr unterschiedlich. Der Bereich Essen und Trinken scheint aber zumindest eine recht beliebte Inspirationsquelle zu sein. Man denke nur an den „Burger“ von END. Für Premier aus Grand Rapids waren dieses Mal süße, bunte Bonbons der Trigger für ihren Saucony Grid 9000. Die in den USA beliebten „Taffy Candys“ färbten wortwörtlich auf ihre neue Saucony-Collabo ab. Im Mix aus verschiedenen Blautönen, einem kräftigen Orange und Weiß lässt sich der Bezug zu den Süßigkeiten ableiten. In jedem Fall ist das Ergebnis ein absolut sommertauglicher Colorway, was man auch über die zum Schuh farblich abgestimmten Klamotten sagen kann. Der Sneaker kommt zudem in einer besonderen Verpackung mit weiteren Laces und einigen Bonbons in einer kleinen Extra-Box. 140 Dollar wird der Premier x Saucony Grid 9000 „Street Sweets“ kosten. Erhältlich ab Samstag bei Premier.

Drop WeeklyFür ein weiteres Highlight sorgen adidas Originals. Die Herzogenauracher stellen ihr „Oddity Luxe“-Pack vor, bei dem vor allem der zweite Blick die Besonderheiten und Details dieses Premium-Release offenbart. Neben einem äußerst eleganten Farbmix aus unterschiedlichen Creme-, Rosé- und Weißabstufungen überzeugt das Pack mit einer recht ungewöhnlichen Materialkombination. So finden sich auf dem EQT Support 93 und dem EQT Racing 93 nicht nur einzelne Abschnitte in Snakeskin-Optik, man erkennt außerdem Ostrich-Leder, Nubuk und raues Suede. Gerade in der Zusammenstellung von Support und dem schlankeren Racing liegt die Idee nahe, das „Oddity Pack“ in einen Männer- und in einen Frauen-Release zu unterteilen. Wer keine Angst vor verhassten Pärchen-Looks an, kann diese adidas-Sneaker auch zusammen mit seiner besseren Hälfte tragen. Hier geht es zum Support bzw. zum Racing.

Drop WeeklyEin weiteres Woven-Highlight dürften die angekündigten Air Max 90 werden, die wir zuletzt in Japan schon einmal begutachten konnten. Der Europa-Release folgt nun endlich in dieser Woche – genauer am Montag, was doch etwas ungewöhnlich ist. Zunächst waren wir etwas „schockiert“, was Nike da mit dem Klassiker angestellt hat. Dabei waren die ersten Bilder auch alles andere als vorteilhaft. Live macht der Schuh dann aber einen ungleich besseren Eindruck und so freuen wir uns inzwischen sehr auf den Release. Dieser hat nur einen Haken und das ist der Preis! Demnach muss man für die Woven 90er satte 250 Euro anlegen (wohlgemerkt für ein Paar und nicht für alle drei). Damit liegen die Sneaker preislich fast schon im Fashion-Segment. Tatsächlich passt der edle Look des Air Max 90 Woven auf jede Fashion Week. Insbesondere der Tan-Colorway verspricht viel. Ab Montag 9 Uhr finden sich alle 3 Air Max 90 Woven bei Nike, 43einhalb, asphaltgold und END.

Viele weitere Links zu den Releases dieser Woche findet Ihr wie immer zu gegebener Zeit unter unserem Twitter-Account @sneakerzimmer.

Bilder: 43einhalb, asphaltgold, Premier, adidas Originals, La MJC/Diadora, Nike

Drop WeeklyDer Free Inneva Woven gehört immer noch zu unseren Lieblings-Nikes. Leider waren die letzten Releases farblich nicht so ganz nach unserem Geschmack. Mit dem schwarzen Inneva Woven, der am Freitag zusammen mit zwei weiteren Colorways erscheint, beweist Nike aber wieder, wie stark diese Silhouette aussehen kann (der seit heute ebenfalls erhältlich Free Mercurial Superfly in grau-schwarz erinnert doch stark an den ersten HTM). Auch der Kontrast zur weißen Free-Sohle gefällt uns gut. Zudem besitzt dieser Inneva durchaus eine gewisse Ähnlichkeit zum alten HTM-Release, was nun wahrlich nichts Schlechtes heißen kann. Für 169 Euro werden die neuen Colorways ab Freitag 9 Uhr direkt bei Nike online gehen. Zeitgleich startet der Verkauf auch bei asphaltgold, 43einhalb und TGWO. Bei Sivasdescalzo ist sowohl der schwarze als auch der blaue Inneva bereits online. Auch Eleven hat den schwarzen CW auf Lager.

Drop WeeklyDeutlich günstiger zu Haben werden zwei Nike Cortez Quickstrikes sein, bei denen vor allem das große „1972“-Branding (das Geburtsjahr des Cortez) auffällt. Cortez-Fans haben die Wahl zwischen einer weißen und einer nicht weniger cleanen schwarzen Variante. Ansonsten muss man weder das Modell noch dessen Bedeutung für Nikes Entwicklung vom Sport- zum Lifestylekonzern mehr erklären. Spätestens seit Tom Hanks in Cortez durch die US-Geschichte sprintete, ist der von Bill Bowerman designte Schuh eine Legende. Wer sich nicht für den AM90 Woven oder Free Inneva interessiert, kann am Freitag Morgen als erstes bei Nike zuschlagen. Beide Quickstrikes sind darüber hinaus bei TGWO und 43einhalb erhältlich.

Drop WeeklyBleiben wir bei echten Turnschuhklassikern. In diese Kategorie gehört ganz zweifellos auch der Puma Basket. Seine Oldschool-Legende bringt Puma jetzt aber in zwei recht zeitgemäßen Outfits neu heraus. Das „Basket Metallic Pack“ richtet sich an die immer größere Zahl weiblicher Sneakerfans oder an Männer mit eher kleineren Füßen (der Sizerun endet bei einer UK8). Eine Variante in glänzendem Schwarz konkurriert mit einem Rose Gold-Colorway, der vermutlich noch begehrter sein dürfte. Sneaker in diesem Farbton verkaufen sich derzeit praktisch wie von selbst. Das Puma „Basket Metallic Pack“ kommt am Freitag u.a. zu Overkill, 43einhalb und TGWO (Preis jeweils knapp 100 Euro).

Drop WeeklyEine weitere Gelegenheit, sein monatliches Sneaker-Budget deutlich schrumpfen zu lassen, kommt von einem amerikanisch-japanischen Trio, das sich in dieser Konstellation zum ersten Mal gefunden hat. Packer Shoes aus New Jersey und atmos nahmen das hierzulande nicht ganz so bekannte japanische Streetwear-Label Bounty Hunter für eine Collabo auf dem Insta Pump Fury mit ins Boot. Wie viel jeder der drei (bzw. mit Reebok vier) Partner zu dem nun vorliegenden Ergebnis beigetragen hat, wissen wir nicht. Zumindest zielt der Look des Insta Pump Fury schon sehr in Richtung Bounty Hunter. Das liegt zum einen am Colorway, zum anderen am sichtbaren Bounty Hunter-Branding. Das schwarze Upper aus Vollleder macht einen richtig starken Eindruck. 3M-Akzente und ein Vinyl Toy von Bounty Hunter sind darüber hinaus nette Gimmicks dieser Collabo. Der Online-Release bei Packer soll am frühen Freitag Morgen um 6 Uhr deutscher Zeit erfolgen. Wie wir hören, soll der Schuh ein „Packer“ bzw. „atmos exclusive“ bleiben.

Drop WeeklyDass sich der Mensch von der Natur inspirieren lässt, ist zugegeben keine neue Erkenntnis. Sogar im Sneaker-Geschäft guckt man sich hin und wieder etwas von Flora und Fauna ab (wir denken zum Beispiel an den „Xenopeltis“ ZX Flux oder generell an jeden Schuh mit Animal-Print). Hikmet, lange Jahre Herz und Kopf von Solebox, fand seine Idee zu einem Asics weit entfernt in Australien. Dort lebt nämlich die blaue Holzbiene oder „Blue Carpenter Bee“. So heißt dann auch Hikmets Gel-Lyte III, der am Samstag bei Solebox released wird. Die Ähnlichkeit zum fleißigen Insekt ist offensichtlich. Neben einem schwarzen Nubuck Upper besticht Hikmets Design durch den leuchtend blauen Farbton auf der Split-Tongue und im Inneren des Schuhs, wo man auch der Biene wieder begegnet. An deren Flügel erinnert nicht zufällig das Raster unter den äußeren Tiger Stripes. Den reflektierenden Solebox-Aufdruck sucht man bei der blauen Holzbiene unseres Wissens aber vergeblich. Instore erhältlich bei Solebox in Berlin und München soll der Online-Release im Laufe des Samstags (Vormittags?) stattfinden. Man wird wohl wieder einiges an Glück und eine schnelle Internetverbindung brauchen.

Drop WeeklyEigentlich hatten wir nicht mehr damit gerechnet, dass der „Ratpack“ N9000 von Concepts und Diadora auch noch mal in Europa erscheinen wird. Schließlich sind seit dem US-Release gute 2 Monate vergangen. Wer böse ist, könnte jetzt sagen, dass sich die Collabo auf der anderen Seite des Atlantiks schlechter verkauft hat als gedacht. Im Vergleich zum auffälligeren Extra Butter „Giallo“ wirkt Concepts’ Tuxedo-Killer in der Tat etwas blass. Aber eigentlich sind Schwarz-Weiß-Designs immer eine sichere Bank. Ob man diesen Diadora nun unbedingt zum Anzug tragen muss, bleibt jedem selbst überlassen. Mit 190 Euro ist die Collabo ähnlich teuer wie frühere Diadora-Specials (Made in Italy). Den Concepts findet Ihr ab Samstag bei END (11 Uhr über END Launches), SlamJam (Mitternachts-Release) und Sneakers76. Beim Suede-Store werden Restpaare ab 14 Uhr online sein.

Drop WeeklyDas Sportereignis des Jahres werden die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro sein. Auch wenn bis zu deren Start noch etwas Zeit vergeht, kann man sich zumindest sneakertechnisch schon in dieser Woche einkleiden. Am Samstag erscheint das „Rio Olympic Medals“-Pack von Social Status und Diadora. Die Sneaker-Boutique aus North Carolina beschränkte sich beim Design der N9000 auf die ersten beiden Podiumsplätze. Das Ergebnis ist ein goldener und ein silberfarbener Colorway – beide mit patriotischem Einschlag. Die Ähnlichkeit zum KFE-Release von Kith zur Fußball-WM in Brasilien liegt auf der Hand.

Drop WeeklyLe Coq sportif präsentieren uns in dieser Woche ein wirklich interessantes Projekt, woraus gleich fünf Sneaker-Collabos entstanden. Für die Fortsetzung ihrer letztjährigen „Cycling Club“-Initiative mit Colette, mit der die Franzosen ihre lange Tradition im Radsport und ihre Aktivitäten im Mode- und Streetwear-Bereich zusammenbringen wollten, gewann man weitere international bekannte Sneaker-Adressen (Sivasdescalzo, HAL, Slamjam und Footpatrol). Jeder Store entwarf sowohl einen Sneaker als auch das dazu passende Radtrikot und Socken. Von den fünf Mini-Kollektionen gefallen uns Colette und Footpatrol am besten. Alle „Cycling Club“-Releases findet Ihr ab Samstag bei den jeweiligen Stores.

Drop WeeklyWir hatten den Restock des weißen NMD PK beim Rezet Store aus Kopenhagen bereits vor einigen Tagen angekündigt. Jetzt haben wir News bezüglich des genaueren Termins. So wird der NMD im Laufe des morgigen Freitags online bei Rezet erhältlich sein.

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Bilder: Le Coq Sportif, Nike, Social Status, Solebox/Asics, Concepts, Reebok/atmos/Packer, asphaltgold, Puma

Nike Air Max ZeroWas kommt vor der 1? In den Charts ist bei der Nr. 1 bekanntlich Schluss. Und bei Turnschuhen, genauer bei Nikes Air Max, eigentlich auch. Doch mit dieser Regel wollte man sich bei Nike nicht abfinden. Tinker Hatfield, quasi der Vater des erfolgreichsten (?) Nike-Sneaker aller Zeiten, wollte seiner Schöpfung einen weiteren Meilenstein voranzustellen – obwohl das eigentlich nicht so ganz stimmt. Denn die Idee zum Air Max Zero stammt eigentlich aus dem Jahr 1985. Letztes Jahr wurde das Resultat dann aber erstmals mit großem Aufwand und eigenem Slogan („The One before the One“) zum Air Max Day der Sneakerwelt präsentiert.

Nike Air Max ZeroMag es am Vergleich mit einem Überschuh wie dem Air Max 1 gelegen haben oder an meinen viel zu großen Erwartungen, der blau-weiße Air Max Zero ließ mich seinerzeit erstaunlich kalt. Aber natürlich verkaufte er sich mit der dazu passenden Story recht ordentlich. Anlässlich des diesjährigen Air Max Days bekamen die HTM-Jungs Hiroshi, Tinker und Matt nicht nur ein eigenes Nike iD-Programm – den Flyknit Max HTM iD haben wir Euch erst vor kurzem vorgestellt –, auch der Air Max Zero war plötzlich wieder da und das in einem unübersehbaren Gelb.

Ich glaube, Gelb ist die mit Abstand seltenste Farbe in meinem Schuhschrank und tatsächlich sieht diese wirklich selten auf einem Sneaker richtig gut aus. Der glänzendgelbe Air Max 90 VT aus dem letzten Winter war so eine Ausnahme. Zusammen mit einem ebenfalls quietschgelben Regenmantel wäre das wohl mein perfektes Schlechtwetter-Outfit. Aber auch auf dem Air Max Zero funktioniert der grelle Colorway erstaunlich gut. Wie zu lesen war, soll Tinker genau mit einem solchen Farbcode auf seinen ersten Zeichnungen zum Air Max Zero begonnen haben. Das glaube ich gern, kommt dadurch die besondere Struktur des Schuhs doch ungleich besser zur Geltung. Das Typische am Air Max Zero ist dessen komplett mit Mesh überzogene Toebox – an der Form gibt es hierdurch wirklich nichts zu bemängeln – und der zum Teil transparente Überzug. Die Air-Unit ist wiederum vergleichsweise klein und orientiert sich stark am Air Max 1.

Nike Air Max ZeroAuf den zweiten Blick erscheint die Silhouette noch aus einem anderen Grund interessant. So sieht der Air Max Zero ganz danach aus, als wolle er noch wachsen. Er ist kein 100%iger Low-Cut aber auch noch kein Mid Top. Und er sieht am Fuß noch einmal ungleich besser aus als auf jedem Produktfoto. Auch wenn er wohl niemals eine Ikone wie den Air Max 1 herausfordern wird, möchte ich mein zitronengelbes Paar inzwischen nicht mehr missen. Wem der neue Colorway hingegen Augenkrebs bereitet, kann jetzt im NikeiD-Programm seinen Wunsch Air Max Zero basteln.

Der passende „MiniMe“-Air Max Zero stammt von Foot District aus Madrid. Muchas gracias!

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Drop WeeklyRunde Geburtstage gilt es besonders zu feiern. Das dachten sich auch Offspring. Der UK-Retailer legt in dieser Woche mit dem zweiten Teil seiner „20th Anniversary“-Serie einen weiteren Jubiläums-Release vor. Auf den bereits sehr gelungenen Asics Gel-Lyte V folgen nun zwei Insta Pump Furys in kontrastierendem Weiß bzw. Schwarz. Als große Fans des Modells finden wir die Wahl natürlich richtig gut. Ganz allgemein dürfte sich das Pack aber vermutlich nicht ganz so schnell verkaufen wie der deutlich massenkompatiblere Asics. Ab dem morgigen Freitag werden beide Insta Pump Furys sowohl in den Londoner Offspring-Stores als auch online erhältlich sein.

Sock Dart SE-13Bei unserem jüngsten Blogpost zum Nike Sock Dart SE hatten wir bereits auf den kommenden Release des schwarzen Colorways hingewiesen. Wir haben diesen von unserer Japan-Reise mitgebracht. Heute ist der schwarze und ein zweiter, dunkelgrüner CW endlich auch hierzulande im Nike-Store eingetroffen. Fündig werdet Ihr darüber hinaus bei 43einhalb und TGWO. Bei Allike und TheNextDoor gibt es zumindest noch den grünen CW. Den Gewinner unseres IG-Raffle mit Allike wird übrigens morgen auf Instagram bekannt gegeben.

Drop WeeklyFast hätten wir die Consortium-Worldtour vergessen. Seit dem Release des Solebox Ultra Boost scheint jedenfalls schon eine kleine Ewigkeit vergangen zu sein (wir suchen den Solebox UB noch immer, natürlich nicht zu einem übertriebenen Reseller-Kurs). Von Berlin geht es in diesem Monat in Europas Streetwear-Hauptstadt London. Dort sind bekanntlich Foot Patrol zu Hause, die ihre lange Collabo-History nun um ein weiteres Kapitel erweitern durften. Ihre Wahl fiel auf den EQT Cushion 93, wobei man sich bei der farblichen Gestaltung am adidas London und somit an einem echten Klassiker aus Herzogenaurach orientierte. Viele dürfte es freuen, dass bei dieser Foot Patrol-Collabo auch das besondere Branding samt Gasmasken-Logo nicht vergessen wurde. Den Größenverlauf für den Online-Release am Samstag Morgen (9 Uhr deutscher Zeit) gibt Foot Patrol mit UK4 bis UK11 an. Leider wissen wir bislang nicht, ob dieser EQT wieder ähnlich groß wie seine Vorgänger ausfällt. In der nächsten Woche kommt die Collabo dann zu Consortium-Händlern wie Overkill, TheNextDoor und TGWO.

Drop WeeklyHaben wir schon erwähnt, dass wir die 90er lieben? Vermutlich schon viel zu oft. Eurodance und modische Farbattacken mögen viele in schlechter Erinnerung behalten haben, bei uns ist es genau umgekehrt. Insofern freuen wir uns auch über typische 90er-Sneaker. Zu diesen gehört der Puma Disc Blaze. Nach der Wiederauflage des OG und weiterer Colorways hat man sich bei Puma nun die japanischen Grafikkünstler von GraphersRock für eine besondere Collection ins Boot geholt. Das Ergebnis sind zwei limitierte Disc, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Während Disc Nr. 1 in einem unauffälligen „All Black“ daherkommt, ist sein Begleiter ein echtes Kind der 90er. Verpackt in typische Neon-Farben ist dieser wunderschöne Disc Blaze ganz nach unserem Geschmack. Beide limitierten CWs (Preis jeweils 159 Euro) sind bei 43einhalb, asphaltgold und Overkill in der Nacht zu Samstag als Mitternachts-Release angekündigt.

Drop WeeklyZeitgleich wird von Puma aber auch noch eine dritte Collabo ins Rennen geschickt. Nicht auf dem Disc sondern auf dem Blaze of Glory in einem grau-schwarzen Farbmix mit roten Akzenten. Ausgedacht hat sich dieses Design Crossover aus Malaysia. Die Slogans der Sneaker-Boutique („Be Reasonable“ und „Demand Impossible“), die auch schon mit Reebok zusammengearbeitet hatte, sind auf dem Schuh ebenso vertreten wie das auf der Zunge verewigte Logo. Den Blaze of Glory „Roses“ erscheint in der Nacht zu Samstag bei Sneakers76, Overkill, asphaltgold und Afew. Mit 159 Euro liegt er preislich auf dem Niveau der GraphersRock Disc, die wir dann doch etwas spannender finden.

Drop WeeklyExtra Butter sind nicht nur einer von New Yorks besten Adressen für Sneaker, das Team ist auch absolut filmverrückt (was schon der Name verrät). Auch ihre letzten Collabos drehten sich allesamt um Kinoklassiker. Beispiele hierfür sind der Asics Gel-Lyte V „Karaoke“, der auf „Lost in Translation“ anspielt, oder der Diadora Titan II „Spaghetti Western“ als Hommage an die alten Sergio Leone-Western. Jetzt schicken sie uns zusammen mit Diadora in die dunklen Abgründe des italienischen Genrekinos. In den siebziger und achtziger Jahren beherrschte der „Giallo“ die Filmtheater. Regisseure wie Dario Argento wurden mit Filmen wie „Suspiria“ oder „Tenebre“ zu Stars. Den blutigen und zugleich hochästhetischen Look der damaligen Slasher- und Horrorfilme übersetzten Extra Butter in einen ebenfalls sehr farbenreichen N9000, der nicht zufällig von Rot, Lila und Orange dominiert wird. Die Fotos lassen bislang einen weiteren Premium-Diadora erwarten. Mit 200 Dollar darf man aber auch nichts weniger erwarten. Der Online-Release soll am Samstag um 18 Uhr deutscher Zeit erfolgen (wir werden den Link natürlich dann twittern).

Drop WeeklyEs ist schon verrückt, wie sich manche Sneaker-Releases in einer Woche thematisch ähneln. Denn auch von Reebok gibt es dieses Mal einen Beitrag zur Kinogeschichte der 80er-Jahre. Genauer gesagt geht es um das Jahr 1986, in dem James Camerons „Aliens“ das Box-Office weltweit eroberte. Damals kämpfte Allen Ripley im Alien Stomper gegen besagte Kreatur. Genau diesen Schuh bringt Reebok jetzt in einer Mid- und Hi-Version in die Läden. Beim Deutschland-Release am kommenden Dienstag (der 26.4. ist eine Anspielung auf den Planeten LV-426) sind 43einhalb, asphaltgold, Afew und TGWO bei der Alienjagd am Start. Hier in Köln wird es organisiert von TGWO zum Release noch ein besonderes Event geben. Am Dienstag um 19 Uhr wird im Cinenova bei einem Private Screening „Aliens“ gezeigt. Dazu gibt es gratis Popcorn und im Anschluss eine Verlosung mit tollen Preisen (u.a. eine limitierte Collector’s Box). An Karten kommt Ihr ab Samstag im TGWO. Absolut grandioses Ding finden wir!

Viele weitere Links zu den Releases dieser Woche findet Ihr wie immer zu gegebener Zeit unter unserem Twitter-Account @sneakerzimmer.

Bilder: Extra Butter, Nike, Hanon, Foot Patrol, Highsnobiety, 43einhalb, Reebok Classics

 

 

Flyknit Max HTM-4Auch dieses Jahr präsentierte Nike anlässlich des „Air Max Days“ wieder einige Specials, Events und limitierte Releases. Zu letzteren gehörte auch eine besondere HTM-Interpretation neuer und älterer Nike-Silhouetten. Hinter dem Kürzel HTM verbergen sich wie die meisten sicherlich wissen die kreativen Vordenker Hiroshi Fujiwara (fragment design), Tinker Hatfield (Mr. Air Max) und Matt Parker (Nike CEO). Während Hiroshi den Air Max LD-Zero erschuf – dabei wurde der LD-1000 mit einer vom Flyknit Max bekannten Air Unit verbunden –, entschied sich Matt Parker für ein Ultra-Update des BW Classic. Nicht nur für mich war der Air Max LD-Zero ganz offenbar der Beste des Trios. Immerhin war dieser anders als die anderen beiden HTM-Releases ziemlich schnell ausverkauft.

Flyknit Max HTM-16Wer mehr als diese HTM-Interpretationen suchte, wurde ebenfalls nicht vergessen. So gab es für begrenzte Zeit eine HTM-Option im NikeiD-Programm auf der Basis des Air Max 1, des Flyknit Max und des Air Max 95. Gemein waren allen drei Modellen, bei denen jeweils ein Mitglied des HTM-Trios als „Coach“ fungierte, ihr besonderes HTM-Branding sowie eine Vielzahl erstmals zur Verfügung stehender Designoptionen. Beim Flyknit Max durfte man sich so mit etwas Unterstützung von Nike-CEO Matt Parker austoben. Dabei waren für mich vor allem die beiden Multicolor-Varianten interessant. Meine Wahl fiel schließlich auf die grün-gelb-blaue Flyknit-Musterung. Irgendwie musste ich bei diesem Farbmix sofort an die kleinen, aus dem Aquarium oder der Zoohandlung bekannten Neonfische denken. Als ich vor ein paar Tagen dann den Schuh zum ersten Mal in Händen hielt, war die Ähnlichkeit sogar noch größer als gedacht.

Flyknit Max HTM-2Um einen gewissen farblichen Kontrast zum dschungelartigen Flyknit-Überzug herzustellen, nahm ich ein sattes Rot für das Lining. Bei der Außensohle fiel meine Wahl auf die transparente Variante. Zusammen mit der großen, rundherum sichtbaren Air Unit des Flyknit Max wirkt der HTM iD dadurch recht leicht und aufgeräumt (beim Air Max 95 HTM wäre es vermutlich die Gum-Option geworden). Bunt schimmernde, metallische Lace Tips mit HTM-Aufdruck sind neben den ebenfalls mit HTM-Branding versehenen Innensohlen zwei von mehreren Details, die diesen iD vom nunmehr erhältlichen Flyknit Max iD-Programm unterscheiden. Natürlich bietet dieses auch andere, keinesfalls schlechtere Multicolor-Optionen.

Was die Zahlen auf der Zunge zu bedeuten haben, will und brauche ich sicher nicht zu erklären. Die Qualitäten des gleichermaßen sport- wie fashiontauglichen Flyknit Max sind vielfältig und reichen vom leichten, luftdurchlässigen Obermaterial bis zur erstklassigen Air-Dämpfung. Zusammen mit dem Sock Dart zählt er dann auch zu den bequemsten Nike-Modellen überhaupt. Er ist mein Alltags- wie Urlaubsbegleiter und jetzt als iD sogar noch einer mit HTM-Gütesiegel.

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Sock Dart SE-7Es ist schon interessant, wie sich Meinungen und modische Trends verändern. Dass der Air Max einst als Gesundheitsschuh belächelt wurden erscheint heute ebenso unvorstellbar wie so manche Diskussion, die sich um das Design des Presto oder Sock Dart drehte (den Sock Racer kann man hier auch noch als weiteres Beispiel anfügen). Seit der von Nike überaus cleveren Wiedereinführung des Sock Darts mittels streng limitierter HTM-Releases ist die bis heute futuristische „Laufsocke“ ein echtes Hypebeast. Und als Nike ankündigte, den Sock Dart ab diesem Jahr auch breiter als General Release herausbringen zu wollen, war sowieso klar, dass aus einem Nischenprodukt ein Teil des Sneaker-Mainstream geworden ist.

Sock Dart SE-5Und dennoch liebe ich den Sock Dart nach wie vor. Anders als beim Roshe bleibt die Dosis nämlich trotz aufgeweichter Limitierung überschaubar. Sogar die Idee, das Tech Fleece auf den leichten Runner zu übertragen, funktionierte zuletzt erstaunlich gut. Während für Mitte Mai bereits zwei echte Sommer-Colorways (Blau/Orange) angekündigt sind, wurde der Sock Dart zuvor von Nike noch in ein schwarzes Outfit inklusive gesprenkelter Midsole gesteckt. Der „Black Speckle“ beweist einmal mehr, dass die einfachen Dinge meist auch die besten sind.

Sock Dart RaffleAb dem 22. April wird dieser Sock Dart-Release endlich auch hierzulande erhältlich sein. Aus diesem Anlass möchten wir zusammen mit dem Allike Store aus Hamburg ein Paar des „Black Speckle“ auf Instagram verlosen. Auf unseren Instagram-Accounts findet Ihr dazu alle Infos und Teilnahmebedingungen. Wir wünschen Euch viel Glück!

UPDATE: Der Nike Sock Dart SE ist jetzt bei Nike erhältlich.

 

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