Everything Else

Natürlich ist New York als Sneaker-Junkie so ziemlich der beste Ort, den man sich vorstellen kann. Das Angebot an Shops und die Liebe der New Yorker für die Sneaker-Kultur ist im ersten Moment überwältigend. Als Ausgangspunkt für Entdeckungstouren rund um Turnschuhe und Street Fashion können wir SoHo bzw. den Süden Manhattans empfehlen. Am besten läuft man den Broadway von Tribeca aus Richtung Norden. Noch südlich der Canal Street finden sich einige bei uns nicht so bekannte Stores, die aber ziemlich gut sortiert sind. Einer davon ist Transit, der so ziemlich alle Neuheiten von Nike (ausgenommen Quickstrikes), Jordan und Asics führt. Hier entdeckten wir auch noch den Roshe im „Yeezy“-CW, allerdings zum Resellerpreis von 199 Dollar (da war sogar Flight Club günstiger, haha).

Einer der größeren, überall in New York anzutreffenden Ketten ist David Z., die neben normalen Schuhwerk auch Asics und einige New Balance-Modelle wie den 574 führen. Hier finden sich am Broadway in SoHo und NoHo gleich mehrere Filialen. In einer konnten wir den Kill Bill-Saga in einer der letzten Größen ergattern. Der Verkäufer holte den passenden Schuh sogar noch aus einem anderen Shop – das war mal ein super Service! Es war unser erster von mehreren Lucky Buys.

Ebenfalls am Broadway in NoHo liegt Zacky’s, die vor allem eine grosse Auswahl an Roshes-CWs und Runner führen. Auch fanden sich dort wieder einige echte Sale-Schnapper wie den dunkelroten Air Max 1 EM für 69 Dollar. Den Solarsoft Moc Woven hat der Mann von hier mitgenommen. Leider waren die Roshes dieses Mal nicht reduziert, wobei die regulären 70 Dollar aber immer noch ein fairer Preis bei aktuellem Wechselkurs sind.

Nur wenige Blocks entfernt von Zacky’s liegt der Heilige Gral aller NY-Sneaker-Touristen: Flight Club. Über den Laden ist bereits so viel geschrieben worden, dass wir es kurz machen. Natürlich ist ein Besuch Pflicht. Schon die imposante Wand aus Hunderten Modellen sucht ihresgleichen. Die Verkäufer sind gelegentlich etwas gelangweilt, was angesichts der Besuchermassen aber verständlich ist. Dieses Mal können wir uns über die Jungs und Mädels jedoch nicht beschweren. Und ohne ein neues Paar haben wir die Kathedrale auch nicht verlassen.

Wer bei Flight Club war, der besucht fast zwangsläufig auch Kith. Schon die räumliche Nähe fordert dazu auf. Der eine von zwei Läden des gleichermaßen verehrten wie verhassten Ronnie Fieg besitzt zwar eine stylische Einrichtung samt blauem Neonlicht, ist von seinem Angebot aber nicht wirklich herausragend (die RF-Releases einmal ausgenommen). Der angeschlossene Klamottenladen namens Atrium bietet dafür eine recht gute Auswahl bekannter Marken. Die sehr bequemen Sureshot Hosen der australischen Marke Zanerobe zum Beispiel, von denen sich der Mann eine gönnte.

Im East Village findet sich recht versteckt DQM – Dave’s Quality Meat, die für ihre Nike-Collabos und Eigenkreationen bekannt sind. Sneakertechnisch kommen hier Nike SB-Fans auf ihre Kosten. Accessoires wie Herschel-Bags und die sehr angenehmen DQM-Shirts sind ebenfalls einen Blick und ihre Dollar wert. Auch sind die Jungs sehr freundlich und hilfsbereit.

Wohl fühlten wir uns auch bei Reed Space auf der Lower East Side. Der Shop ist sehr stylisch eingerichtet und kann von zwei Seiten aus betreten werden. Gleich nebenan findet sich zudem ein kleines Outlet. Neben Street-Culture-Magazinen und Büchern hat Reed Space einige verrückte Gadgets wie die Sneaker-Kissen im Angebot, dazu noch ein kleines Sneaker-Sortiment und Klamotten z.B. von Stüssy, OriginalFake und Staple. Sollte man mal gesehen haben.

So ruhig und entspannt es bei Reed Space und DQM zugeht, so busy kann es im New Balance Flagshipstore an der Fith Avenue (Höhe 20. Strasse) werden. Der Store führt nicht nur die neuesten Made in USA-Modelle sondern besitzt darüber hinaus eine kleine Produktionswerkstatt, in der wir uns Schritt für Schritt die Fertigung eines New Balance ansehen konnten. Das war schon interessant. Und von allem darf man so viele Fotos machen wie man möchte. Letzteres ist keineswegs selbstverständlich wie die Beispiele Bape und ARC beweisen. Hier darf man nur Sehen und Staunen, wobei das eher schwer fällt. Denn der auf der gleichnamigen Rivington Street ansässige Club führt nur einige Standard-Nike-Modelle und lebt ansonsten von seinem guten Namen. Auch der Gag mit der Klingel, die man betätigen muss ehe sich die Tür zum geradezu winzigen Shop mit seinen Glasvitrinen öffnet, ist nicht wirklich der Hit.

Zwischen Broadway und Lafayette Street findet sich auf der Spring Street mit Premium Laces ein weiterer Sneaker-Laden mit vielen neuen Modellen von Nike bis New Balance. Auch wenn wir hier nichts gefunden haben, kann man die Adresse bei einem Rundgang durch SoHo durchaus mal mitnehmen. Über den benachbarten Supreme-Store schweigen wir lieber. Supreme scheint längst keine Marke mehr zu sein, die man nüchtern beurteilen kann. Es ist wohl mehr eine Glaubensfrage.

Unbedingt erwähnen möchten wir hingegen 21 Mercer in der gleichnamigen Strasse in SoHo. Nike-Junkies bekommen hier das, was sie wollen. Sämtliche Quickstrikes und Tier-0-Releases kommen früher oder später hier her und sind dann meist in wenigen Stunden ausverkauft. Auch verfügt der Laden über ein Nike ID-Studio. So konnten wir bereits einige Ergebnisse der neuen Roshes IDs bestaunen. In der Zeit, in der wir in New York waren, verging kaum ein Tag, an dem keine neue Ware bei 21 Mercer eintraf. Einige der neuen Racer und Flyknits sahen schon übergut aus (mehr dazu in einem späteren Post). Für uns jedenfalls ein Muss.

Für Schnäppchenjäger kann schließlich ein Besuch bei Nordstrom Rack am Union Square lohnen. Der Sale-Ableger der bekannten Kaufhauskette ist mit TK Maxx zu vergleichen und bietet in unregelmäßigen Abständen auch Passendes für Sneaker-Fans. Während unseres Aufenthalts entdeckten wir aber nur einige auf 50 Dollar reduzierten Solarsofts und Lunargrand Chukkas für 179 Dollar. Ansonsten war das Angebot an Sneakern eher mau. Hier ist wohl nicht zuletzt Glück beim Timing gefragt.

Weitere interessante Sneaker-Adressen sind natürlich Niketown am Central Park und West NYC auf der Upper West Side (72.Strasse). Bei West gibt es regelmäßig satte Rabatte auf Restgrößen. Dazu führen die Jungs verschiedene Shirts und Crewnecks mit ihrem Logo.

Damit endet unsere Sneaker-Rundgang durch New York. Weiter geht es schon bald in Chicago, das ebenfalls einiges zu bieten hat.

E. & M.

Der Grund, weshalb es in den letzten Tagen hier etwas ruhiger war, ist schnell erklärt. Wir waren unterwegs. Das Ziel unserer Reise waren die USA. Zuerst ging es nach New York, im Anschluss daran nach Chicago (dazu in den nächsten Tagen mehr). Wer über einen NY-Trip nachdenkt, dem können wir nur eine Buchung über Airbnb empfehlen. Angesichts der horrenden Hotelpreise selbst für eher zweitklassige Adressen ist die Wahl eines privaten Zimmers oder Apartments die bessere und günstigere Wahl. Wir waren nun bereits zum zweiten Mal bei Brian in SoHo/Chinatown gelandet und würden wohl nirgendwo anders mehr übernachten wollen. SoHo ist nicht touristisch nicht ganz so überlaufen wie Midtown Manhattan, dazu finden sich hier viele Shops und Bars, die unseren Geschmack treffen. Schließlich macht People Watching hier einfach am meisten Spass (Künstler, Freaks, Supermodels wohin man blickt).

Bevor wir später natürlich noch zu den von uns besuchten Sneaker Hotspots kommen, zunächst ein paar NY-Tipps und Anekdoten abseits unserer größten Leidenschaft. Natürlich sind Viertel wie SoHo, NoHo, Greenwich, die Lower East Side und das alternative East Village nur begrenzt repräsentativ für die USA – im Gegenteil. Vieles fühlt sich hier ziemlich europäisch an und doch spürt man immer, dass man sich in Amerika befindet. Es ist wohl diese Mischung, die uns an dieser Gegend besonders gefällt. Aber auch Abstecher nach Brooklyn, das in den letzten Jahren sich ziemlich gemacht hat, oder Harlem gehören für uns zu einer New York-Reise einfach dazu.

Zum Frühstücken oder Brunchen können wir vor allem die unamerikanischen Diner empfehlen. In Greenwich ist es das Waverly, das mit Essen und Atmosphäre überzeugt. Ebenfalls lohnt ein Besuch des Moonstruck in Chelsea, wo man den einen oder anderen TV- und Filmstar entdecken kann. Wer lieber einen Mix aus französischem und marokkanischem Frühstück bevorzugt, für den ist das Café Gitane in SoHo eine gute Wahl. Dort gibt es ziemlich fluffige Croissants und ein noch besseres Granola. Dazu kostenloses Sehen und Gesehen werden – entsprechend gut besucht ist das kleine Café, das zu den Lieblingsadressen vieler junger SoHo-ianer (?) zählt. Eine Strasse weiter in der Elizabeth Street befindet sich das Café Habana, das kubanische Spezialitäten samt Bohnen als Beilage bereits zum Frühstück anbietet. Aber auch die Cocktails am Abend sind ordentlich und für New Yorker-Verhältnisse nicht zu teuer. Unser Lieblingsplatz am Morgen ist jedoch das Veselka im East Village. Hier wird beste osteuropäische Küche in einer wunderbar entspannten und fast schon familiären Atmosphäre geboten. Die mit Quark gefüllten Blintzes – eine Art Pfannkuchen – sind nomnomnom. Auch superlecker: Die mit Kielbasa-Wurst gefüllten Omelettes. Allein schon um den Meatball Sandwich zu testen, müssen wir noch mal nach New York.

Für den Hunger zwischendurch sollte man bei BurgerJoint NY einkehren. Nach dem großen Erfolg ihres kleinen Ladens im Le Meridien Hotel in Midtown hatte erst vor wenigen Tagen ein zweites BurgerJoint in Greenwich aufgemacht. Diese Nachricht scheint sich noch nicht ganz rumgesprochen zu haben, zumindest war der Laden bei unserem Besuch recht leer. Hier beschränkt man sich auf das Wesentliche: Als Gast hat man die Wahl zwischen Hamburger und Cheeseburger – mehr nicht. Wer mag, kann die ebenfalls hausgemachten Fritten dazu nehmen oder einen Milkshake. Die mehrfach ausgezeichneten Burger können den Vergleich mit denen von Shake Burger locker aufnehmen. Für grandiose Cupkakes und Kuchen ist Magnolia Bakery bekannt. Beides können wir nach einem Selbstversuch voll und ganz bestätigen. Schon allein wegen „Harry & Sally“ und den superleckeren Pastrami-Sandwiches (Kostenpunkt: 15 Dollar) sollte man mal bei Katz’s Delicatessen vorbeigeschaut haben.

Abends waren wir oft im Spring Street Natural Restaurant an der Ecke zur Lafayette Street in SoHo. Alle Zutaten sind hier garantiert bio und frisch. Das schmeckt man. Natürlich ist das Essen etwas teurer als im Diner oder bei BurgerJoint. Und nach dem Dinner kann man in der Randolph Bar in der Broome Street oder der Apotheke in Chinatown ein oder zwei Drinks nehmen. Für die Apotheke sollte man aber das „Password of the Month“ beim Einlass kennen (einfach deren Twitter-Account verfolgen).

New York ist als Metropole so groß und abwechslungsreich, das eigentlich jeder für sich dort etwas Besonderes entdecken kann. Mit der ganz normalen MetroCard kann man zum Beispiel die Seilbahn nach Roosevelt Island nehmen, von wo aus man einen guten Ausblick auf die Queensboro-Brücke und den Osten Manhattans hat. Ein etwas anderes Park-Feeling bietet die High Line im Meatpacking District. Hier wurden die alten Eisenbahnschienen zu einem Hochgarten umfunktioniert. In mehreren Metern Höhe kann man nun durch das inzwischen von Künstlern und hippen Gallerien bevölkerte Viertel spazieren und dabei jede Menge Street Art entdecken. Bei schönem Wetter lässt es sich im Washington Square Park zwischen echten New Yorkern wunderbar relaxen und wen als Kölner das Heimweh überkommt, sollte in Brooklyn die Kölner Bierhalle besuchen. Dank unseres Einsatzes hängt dort an der Bar ab sofort ein echter Effzeh-Schal. Wenn bei Eurem Stop zufällig Brian hinter der Bar steht, vergesst nicht, ihn von uns zu grüssen.

Damit endet der erste Teil unseres kleinen New York-Berichts. In der Fortsetzung erwartet Euch dann (endlich) jede Menge Sneaker-Content!

E. & M.

 

Der eine oder andere wird es mitbekommen haben: Wir waren in den USA – erst New York, dann Chicago. Aus der Windy City habe ich den Air Max 95 aus dem „Beaches of Rio“-Pack mitgebracht. Mit diesem möchte Nike ein Jahr vor der Fußball-WM in Brasilien das Strandgefühl der Copacabana an unsere Füße bringen. Und in der Tat machen die bunten, knalligen CWs Lust auf Sonne und Strand. Der Clou liegt abseits der auffälligen Farbwahl vor allem im verwendeten Material. Nach der Einführung zu Jahresbeginn setzt Nike auch hier auf ein „Engineered Mesh“-Upper, was besonders luftdurchlässig ist und damit selbst an heißeren Tagen noch angenehm zu tragen ist (der Roshe bleibt jedoch unangefochten unser Favorit für den Sommer).

Bei Diana Shoes entdeckte ich recht überraschend schon vor gut zwei Wochen besagten „Beaches of Rio“-AM95 und war sofort ziemlich angefixt. Dass Nike die Farbgestaltung gegenüber den ersten Bilder offenbar von weiß auf dunkelblau abändern ließ, fiel mir erst später auf. Ich bin mir nicht ganz sicher, welche Version die bessere ist. In jedem Fall ist die Entscheidung zugunsten des gedeckteren Navy-Tons durchaus nachvollziehbar. So bildet der Schuh einen Kontrast zu den anderen vier, deutlich auffälligeren Modellen, die nicht so ganz meinen Geschmack treffen. Geblieben ist hingegen die gesprenkelte Midsole – finde ich super – und die orange-pinke Zunge. Die orangenen Luftpolster sind ebenfalls an das Sommer- und Strand-Thema angepasst. Optisch ist dieser 95er somit ein echtes Highlight, das vielleicht auch Skeptiker des Modells überzeugen könnte.

Über das Tragegefühl braucht man nicht viele Worte verlieren. Das war beim 95er schon immer einzigartig. Warum der Schuh in Deutschland dennoch auf so wenig Interesse stößt, ist mir nach wie vor ein Rätsel. Es könnte mit seiner markanten Silhouette zusammenhängen, die manchen als zu wuchtig erscheint. Aber gerade in diesem CW wirkt der Schuh nicht „schwerer“ als andere Air Max. Unsere Bilder, die alle noch bei Sommer-Wetter in Chicago entstanden sind, sind hierfür hoffentlich Beweis genug.

Das gesamte Pack erscheint kommenden Freitag bei den bekannten Adressen.

M.

Am vergangenen Wochenende trafen sich auf der Sneakerness in Amsterdam wieder Turnschuhverrückte fast aller Altersgruppen zum Kaufen, Verkaufen und Fachsimpeln. Bei traumhaftem Frühlingswetter konnten endlich wieder die schönsten Schmuckstücke an den Füßen präsentiert und der Trip mit einem Stadtbummel kombiniert werden. Da zeitgleich in Stuttgart die fünfte Kick’s ’n Coffee stattfand, waren wir diesmal leider nicht vor Ort, wurden aber von unseren nicht weniger Sneaker-verrückten Freunden Joana und Chris vertreten, denen wir für ihre schicken Fotos ganz herzlich danken!

Wieder zurück. Hinter uns liegt ein aus vielerlei Gründen aufregendes und grandioses Wochenende. Los ging’s bereits Freitag Mittag mit dem vollgepackten Auto in Richtung Stuttgart zur fünften „Kicks’n’Coffee“. Mit im Gepäck hatten wir nicht nur rund 40 Paar Sneaker sondern auch ziemlich viel Vorfreude endlich einmal die Stuttgarter Jungs, Suppa und die besondere Atmosphäre der „K’n’C“ zu erleben. Begleitet wurden wir dabei lange Zeit von vielen FC-Fans, die sich zum Auswärtsspiel nach Kaiserslautern aufmachten (über den Ausgang des Spiels möchten wir lieber nichts schreiben). Schneller als gedacht erreichten wir Stuggi und unser Hotel. Nach dem Auspacken ging es gleich zu Suppa, dessen Laden wir dank der zahlreichen Sticker nicht verfehlen konnten.

Und wo „Suppa“ drauf steht, ist auch Suppa drin. Erdal alias Froggy alias Suppa lebt seine Turnschuh-Leidenschaft. Das wird schnell klar, wenn man mit ihm spricht. Bei Bier und Kaffee wurde viel über Schuhe philosophiert, über den fast schon beängstigenden Sneaker-Hype, Zukunftspläne und Stuttgarts sehr familiäre (Sneaker)-Szene. Auf Empfehlung landeten wir schließlich im „Reiskorn“, einem euro-asiatischen, urgemütlichen kleinen Restaurant, das scheinbar immer bis auf den letzten Platz gefüllt ist. Das Essen hat uns derart gut geschmeckt, dass wir am nächsten Abend gleich noch einmal dort vorbeischauten. Das Hähnchen-Curry ist einfach nur nomnomnom (wie eigentlich alles)! Ein riesengroßes „Danke“ noch einmal an Fouad, der uns nicht nur den Laden ans Herz legte sondern gleich auch noch einen Tisch reservierte.

Am Samstag Morgen hieß es früh aufstehen, denn unser Stand baute sich nicht von alleine auf. Wir waren auch etwas aufgeregt, schließlich war dies unser erstes Event, bei dem wir als „Sneaker-Zimmer“ auftraten. Wie versprochen war die Location im Wilhelmpalais absolut top. Groß, aber nicht zu groß, hell, offen und vor allem im Foyer, wo es u.a. abartig leckere Sandwiches und Cupcakes gab, ziemlich stylish. Bereits vor der Eröffnung bildete sich am Einlass eine ansehnliche Schlange und Punkt 12 Uhr stürmte das Turnschuh-interessierte Publikum schließlich die zweite Etage. Was uns gleich auffiel: Unerwartet viele Mädels und Frauen waren unter den Besuchern. Wir schätzen, das Verhältnis war in etwa 50/50. Da die meisten Aussteller und Verkäufer aber eher Männergrößen im Angebot hatten, waren die wenigen Sneaker für Mädels heiß begehrt. Vor allem Jordans und Air Max verkauften sich gut. Als wir so durch Stuttgarts Fußgängerzone liefen – die meisten Geschäfte hatten an diesem Abend für 0 Uhr (!) geöffnet –, fielen uns zudem die vielen Blazer-Träger auf. Stuggi ist für uns ab sofort Benz- und Blazer-Town.

Im Vergleich zur „Sneakerness“ ging es bei der fünften „Kicks’n’Coffee“ trotz größerer Location deutlich familiärer zu. Weniger Hektik, alles etwas überschaubarer aber sneaker-technisch auf einem ähnlich hohen Niveau. Und das nicht allein wegen Froggys „Wall of Fame“ (hehe). Dass er seinen Yeezy ausgerechnet an unserem Stand zum Verkauf anbot, war ein Glücksfall Der Schuh wirkte wie ein Zuschauermagnet. Keine Ahnung wie oft der an diesem Tag fotografiert wurde. Andere Jungs waren gleich mit mehreren Hundert Paar Jordans am Start – alle einzeln in Folie verpackt. Das Beste waren aber die zahlreichen Gespräche mit alten und neuen Bekannten. Liebe Grüße insbesondere an Karl, Jan, Chris, Mylo, Maxi, Magdalena, Kevin, Tommi, Goran, Jochen und Baris! Dennoch können sechs Stunden „K’n’C“ ganz schön müde machen. Das mussten wir am Abend bei der Aftershow-Party im Cue feststellen, als uns beiden kurz nach 1 Uhr die Augen zufielen. In jedem Fall ein geiler Club mit einer noch geileren Videowall.

Mit nach Hause nahmen wir am Ende zwei neue Paar Sneaker aus Suppas Shop – der lilafarbene Gel-Lyte III und der neue türkisblaue Roshe –, viele neue Eindrücke und die Erkenntnis, dass Stuttgart auf jeden Fall eine Reise wert war/ist. Erdal, Fouad, Bala, Tomas und die Anderen sind eine super-sympathische Truppe, bei der wir uns auf Anhieb wohl fühlten. Und auch die „Kicks’n’Coffee“ hat uns gleich überzeugt. Im nächsten Jahr sind wir sicher wieder am Start. Und nun viel Spaß mit unseren Fotos!

E. & M.





Mr. Zufall hat entschieden. Der Gewinner unserer zusammen mit den Jungs von Afew gestarteten Roshe-Verlosung steht fest. Dieser kann sich aus den neuen Woven-CWs und den beiden neuen Wmns-Modellen ein Paar seiner Wahl aussuchen. Insgesamt erreichten uns in den letzten Tagen sechs richtige Einsendungen zu der von uns gestellten Schätzfrage („Wie viele Paar Roshe stehen aktuell bei uns im Sneaker-Zimmer?“). Richtig war in diesem Fall die Antwort:

22 (Paar)

Wenn Du das getippt hast, sind Deine Chancen nun plötzlich exorbitant gestiegen. Mit Hilfe von Random.org ließen wir daraufhin dem Zufall freien Lauf. Holt Eure Partyhütchen raus! Der Gewinner des Roshes ist:

 

Alex (alias Super Alex2307)

 

Konfetti! Tusch! Herzlichen Glückwunsch! Wir werden Dich sofort kontaktieren, damit Du möglichst schnell Deinen Wunsch-Roshe erhälst. Bei allen, die mitgemacht haben, möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bedanken! Wir hoffen, dass Ihr uns und unserem Blog treu bleibt. Und schließlich: Weil sie mit ihren Antworten sehr viel „Humor“ unter Beweis gestellt haben, möchten wir Björn G. und Marina K. mit Sneaker-Zimmer-Sticker belohnen.

E. & M.

PS: Herzlichen Dank an Afew für Euren support!

Mit dem Rosherun brachte Nike letztes Jahr ein neues Modell raus, das nicht nur bei uns wie eine Bombe eingeschlagen hat. Bei der Vielzahl an Modellen und CWs wundert es fast schon, dass der Schuh nicht älter ist. Auch dieses Frühjahr dreht Nike mit dem Roshe wieder so richtig auf. Es kommen neue Wovens, gemusterte Wmns, gleich mehrere knallige Sommer-CWs und sogar Canvas-Roshes. Da dachten wir, dass es Zeit wird für eine Verlosung unseres Lieblingsschuhs. Es soll zudem ein kleines Dankeschön sein für Euren großen Zuspruch.Zusammen mit den Jungs vom Afew-Store möchten wir ein Paar der neuen Roshes verlosen. Der Gewinner kann sich zwischen den beiden Woven-Modellen und den beiden Wmns-Roshes entscheiden (keine Garantie, dass immer die gewünschte Größe verfügbar ist). Alles, was Ihr tun müsst, ist uns folgende Schätzfrage zu beantworten:

Wie viele Paar Roshes stehen aktuell bei uns im Sneaker-Zimmer?

Schickt uns Eure Antwort bis zum 26. März 18 Uhr an

Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. Der Gewinner wird unter allen richtigen Einsendungen per Random.org ermittelt. Mehrfachteilnahmen bleiben unberücksichtigt.

Zusammen mit Afew wünschen wir Euch allen viel Glück!

E. & M.

Immer mehr Pärchen scheinen sich zusammen für schickes Schuhwerk zu begeistern. Wenn das nicht im grässlichen Partner-Look endet, finde ich solch verbindende „Sneaker-Liebe“ absolut sympathisch. Auch wir haben uns schon mehrmals in doppelten Turnschuhfotos versucht. Einige Schnappschüsse findet Ihr weiter unten. Ein Hoch auf den Selbstauslöser!

M.

Sneaker werden immer beliebter und so sind die Zeiten, in denen sich Turnschuhfreunde bestenfalls zwei oder drei Mal im Jahr auf Tauschbörsen und Verkaufsmessen treffen konnten, längst Geschichte. Inzwischen findet praktisch jeden Monat mindestens ein größeres Sneaker-Event statt. Die nächsten beiden Wochenenden bieten gleich zwei solcher Conventions und beides sind echte Weltpremieren. Zunächst veranstalten Sneakerheads aus Ostwestfalen am kommenden Samstag die erste „KicksInTheHall“ im Bielefelder STEREO. Unter dem Motto „Buy Sell Trade Connect“ trifft man sich von 10 Uhr bis 18 Uhr. Dabei hoffen die turnschuhverrückten Jungs und Mädels natürlich auf viele Besucher, die ihre Sneaker-Leidenschaft teilen. Auch wenn wir leider nicht vorbeischauen können, möchten wir das Event natürlich mit etwas Werbung auf unserem Blog unterstützen.

Alle Infos über KicksInTheHall facebook.com/kicksinthehall

Nur eine Woche später, genauer am 17.März, dürfen sich Sneakerfans in den Süden der Republik aufmachen. München ist Schauplatz der ersten „Laced’Up“, die als Abendveranstaltung und Party konzipiert ist. Private Sneaker-Sammler können hier kostenlos ihre Schätze verkaufen. Die passende Location liefert das legendäre P1. Eine Aftershow-Party rundet den Abend ab. Sowohl für die Messe als auch für die Party samt Konzert (Liveact: Gavlyn) gilt freier Eintritt. Schon deshalb wünschen wir den Münchener viel Erfolg bei ihrer Premiere. Schaut unbedingt mal vorbei, wenn Ihr in der Nähe seid!

Alle Infos über Laced up: http://on.fb.me/Zi8lwT

M.

 

Es war kalt. Sehr kalt. Bei Minustemperaturen versammelten sich am gestrigen Abend Freunde des „Schwarzmarkt“-Projekts der FH Düsseldorf, Studenten und Turnschuhfreaks im Laden von Andi und Marco (btw we love them!) in der Oststrasse. Zu Kaufen gab es coole Design-Ideen mehrerer Designstudenten – darunter Beanies und Schmuck. Dazu spendierten die Afew-Jungs zur Feier des Tages 10% auf das gesamte Sneaker-Sortiment. Auch wenn wir selber nichts kauften, die Tage zuvor waren schließlich schon teuer genug, war die Stimmung ziemlich gut und der Spaß, den wir alle hatten, ziemlich groß. Neben dem gesponserten Bier, diversen nichtalkoholischen Getränken und selbstgemachten (?) Cookies hatten wir als gute Gäste auch eine Flasche Jägermeister im Gepäck, die recht schnell geleert wurde.

Natürlich wurde viel über Sneaker gefachsimpelt, über so manch schreckliche Trends gelästert (Air Max, Air Max), die nächsten Deals eingefädelt – Heiko, Du weißt Bescheid – und darüber hinaus alles Mögliche bequatscht. Und wir haben alte und neue Turnschuh-Freunde getroffen, was für uns der eigentliche Sinn und Zweck des Abends war. Beim nächsten Event bei hoffentlich etwas wärmeren Temperaturen sehen wir uns wieder, abgemacht? Bis dahin müssen die Bilder genügen. Ach ja: Ein Glühwein wäre auch nicht verkehrt gewesen. Da waren wir uns alle einig.

E. & M.