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Nach unserer Ankunft in Miami starten wir natürlich mit einem ordentlichen Frühstück bzw. Brunch. Rund um die Uhr ist das 11th Street Diner (1065 Washington Ave) in South Beach geöffnet. Ein typisches American Diner, das von Pancakes über Burger bis hin zu Sandwiches und Müsli so ziemlich alles serviert. Sowohl von außen als auch drinnen bietet der Laden die klassische Diner-Atmosphäre. Alles ohne Schnickschnack, gute Portionsgrößen und viele Kalorien.

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Am Wochenende ist das LT Steak & Seafood (1440 Ocean Dr) eine der Top-Brunchadressen in SoBe. Ihr findet das Restaurant im wunderschönen Art Deco-Hotel The Betsy. Hier gibt es einen erstklassige Raw Bar mit Seafood, grandiose Pancakes und veredelte Brunch-Klassiker. Und probiert den Iced Cafe Latte! Nur wenige Meter neben den lauten und miesen Touristenfallen am Ocean Drive gibt es im LT/Betsy eine echte Wohlfühlatmosphäre mit bestem Essen.

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In Miami Beach kennt Mr. R Sports (100 16th St) eigentlich jeder. Der Store, den es so bereits seit den 1970er-Jahren gibt, führt neben klassischen Performance-Modellen auch New Balance „Made in USA“ sowie Lifestyle-Releases von Asics, Nike und Puma. Direkt nebenan hat man kürzlich den Store erweitert und bietet jetzt in einem eigenen Raum limitierte Releases u.a. von New Balance, Puma (u.a. die Fenty-Kollektion von Rihanna) und adidas.

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Seit kurzem sind auch RoundTwo und RoundTwo Vintage (673 Collins Ave) mit einer Filiale in Miami bzw. genauer in South Beach vertreten. Den Shop von Sean Wotherspoon muss man eigentlich nicht mehr vorstellen. Da wir unsere Miami-Reise bereits vor der großen Eröffnung angetreten hatten, können wir Euch leider nicht sagen, wie der Shop im Verhältnis zu denen in LA oder New York abschneidet. Aber eigentlich darf man von Sean und seinem Team immer nur die beste Auswahl an Hype-Releases, Vintage-Kicks und 90er-Jahre-Apparel erwarten. Ansonsten dürfen die üblichen Verdächtigen (Supreme, Supreme, Supreme) ebenfalls nicht fehlen.

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Nicht weit entfernt an der Washington Avenue liegt einer von mehreren Soles-Stores (1345 Washington Ave) im Großraum Miami. Soles ist eine klassische Sneaker-Boutique mit einem breiten Sortiment und einem besonderen Fokus auf Basketball. Wie üblich finden hier meist am Wochenende die limitierten Drops der großen Brands von Jordan bis adidas statt – Campout und Instore-Raffles inklusive. Wie die kleine Besuchergalerie des Stores beweist, haben bei Soles auch schon Stars wie Queen Latifah und Robin Williams (RIP) eingekauft. Auch wir haben hier schon den einen oder anderen Dollar ausgegeben.

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Geht man die Washington Avenue weiter Richtung Norden erreicht man nach knapp 10 Minuten die Lincoln Road, einer der Haupt-Shopping-Adressen in South Beach. Kurz bevor man in die Fußgängerzone einbiegt, läuft man an einem der vielen Foot Locker-Filialen (1626 Washington Ave) vorbei. Diese bietet mit dem „Puma Lab“ einen speziellen Showroom für Sneaker und Apparel mit der Raubkatze. Auch limitierte Puma-Releases und Foot Locker Exclusives findet man dort. Manche Releases waren uns sogar gänzlich unbekannt. Ein Besuch kann sich also durchaus lohnen.

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Auf der eigentlich immer gut besuchten Lincoln Road haben neben den großen Einzelhandelsketten auch besondere Fashion-Boutiquen ihren Platz. Neben dem Y-3 Store Miami Beach (1115 Lincoln Rd) wollen wir vor allem das Alchemist (1109 Lincoln Rd) nicht unerwähnt lassen. Der edle Store ist aus vielerlei Gründen interessant. Während man direkt an der Lincoln Road die Damen-Abteilung findet – hier kann man für Designer-Ware und Accessoires problemlos innerhalb von Minuten vierstellige Summen ausgeben, leider waren dort keine Fotos erlaubt –, kommt man mittels Aufzug auf die 5. Etage eines Parkhauses, wo sich dann mit dem „Männer-Alchemist“ ein echtes (architektonisches) Shopping-Highlight versteckt.

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Schon die Platzierung des rundum verglasten Stores auf dem Parkdeck mit Blick über South Beach ist beeindruckend. Einrichtung und Design sind durchweg minimalistisch. Fast fühlt man sich wie in einer Galerie. Skurrile Kunstobjekte stehen im Alchemist neben limitierten Kollektionen von Rick Owens und Specials wie den Justin Bieber-„Staff“-Hoodies, die der Store exklusiv im Zuge des World Tour-Konzerts in Miami anbot. Die Wahrscheinlichkeit, dass man im Alchemist auch einen Promi beim Shopping trifft, ist nicht gerade gering. Für uns war der Laden ganz klar das Store-Highlight in South Beach.

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Für längere Touren in und um Miami empfiehlt sich ein Mietwagen. Mit diesem ist man von Miami Beach aus in knapp 30 Minuten (je nach Verkehrslage) in South Miami (einfach immer der 1 folgen). In der etwas unspektakulären Nachbarschaft eines Subway und Dunkin’ Donuts befindet sich einer von zwei SoleFly-Stores (8099 S Dixie Hwy). Der zweite Store wurde erst Ende 2015 in Cutler Bay (18433 S Dixie Hwy) eröffnet und ist von Aufteilung und Größe nahezu identisch.

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Beide SoleFly-Shops bieten eine ziemlich große Sneaker-Auswahl. Nike, Jordan, Asics, New Balance, Vans nehmen hier den meisten Platz ein. Dafür fehlten adidas und Puma. SoleFlys Background – Besitzer Carlos Prieto ist der Schwager von Michael Jordan (!) – erklärt auch die gute Connection zu Nike und Jordan, mit denen man regelmäßig besondere Specials herausbringt. Bei unserem Besuch im August war soeben der pfirsischfarbene Jordan Eclipse „SP“ erschienen. Auch mit Asics hat man schon zusammengearbeitet. Man denke nur an den Gel-Lyte III „Night Haven“. Zu den weiteren Brands aus dem Apparel-Bereich zählen u.a. Stüssy, Champion und Comme des Garcons.

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Wer danach nicht nebenan zu Dunkin’ Donuts gehen will, kann auf der Rückfahrt zum Beispiel in Coconut Groves den dortigen Panther Coffee (3407 Main Hwy) besuchen. Frisch gerösteter Kaffee, eine sehr gechillte Atmosphäre, freies Wlan sowie leckere Snacks und Süßigkeiten (von Zak the Baker) machten Panther für uns zu einem ständigen Begleiter während des Miami-Urlaubs.

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Zurück in South Beach kann man sich so langsam Gedanken über die Abendplanung machen. Als der perfekte Ort für einen Sundowner bietet sich in Miami immer ein Rooftop an. Einer der schönsten Rooftop-Bars bietet das luxuriöse 1 Hotel (2341 Collins Ave). Im Preis der Drinks (die meisten alkoholischen Cocktails schlagen hier mit 15-17 Dollar zu Buche) ist dann aber auch eine spektakuläre Aussicht über Miami Beach inklusive. Gönnung pur!

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Einen exzellenten Drink bekommt Ihr auch im Broken Shaker (2727 Indian Creek Dr). Die legendäre Bar im Freehand Hotel in Mid Beach ist Miamis Cocktail Hotspot und weit über Florida hinaus bekannt. Zusammen mit dem ebenfalls sehr renommierten Sweet Liberty (237 20th St Suite B), das wir aus Zeitgründen leider nicht mehr besuchen konnten und dessen Besitzer John Lermayer im letzten Sommer tragischerweise im Alter von nur 45 Jahren verstarb, bildet man die Shortdrink-Achse in Miami Beach. Egal ob vor oder nach dem Dinner – das Broken Shaker ist immer eine gute Idee.

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Am nächsten Tag besuchten wir als erstes den adidas Originals-Store in South Beach (226 8th St), wo man die meisten aktuellen Releases der drei Streifen findet. Diese müssen wir an dieser Stelle sicher nicht noch einmal alle aufzählen. Noch besser hätten wir es aber gefunden, wenn es das adidas-Miami-Shirt in unserer Größe gegeben hätte. Aber XXS passt uns einfach nicht. Ansonsten findet man in dem recht kleinen Store das aus anderen Originals-Shops bekannte Sortiment.

Von adidas gelangt man in nur wenigen Gehminuten zum Art Déco-Tempel The Webster (1220 Collins Ave). Die in ein altes Hotel eingezogene Fashion-Boutique bietet japanische Luxusmarken wie Visvim (FBTs), Designer wie Balmain, Alexander Wang, Thom Browne und Junya Watanabe sowie das Who-is-Who der angesagten Fashion-/Streetwear-Brands (ja auch Mr. Yeezy hängt hier). Auch ein großes Angebot für weibliche Fashion-Addicts darf im Webster nicht fehlen. Leider waren im Store selbst keine Aufnahmen erlaubt. So bleibt es bei einem Bild von der schönen Art-Déco-Fassade.

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Fahren wir als nächstes Richtung Downtown. Unser Ziel ist die Shoe Gallery (244 NE 1st Ave) etwas nördlich des Business Districts. Auch bei dieser handelt es sich wieder um eine typische Sneaker-Boutique, gut sortiert und mit vielen aktuellen Releases. Instore findet man mit etwas Glück sogar Collabos, die andernorts längst ausverkauft sind. Viele kleine Ideen und Gimmicks wie die „Hot or Not“-Tafel, die verteilten Jordan-Devotionalien oder die Videowand im Arcade-Stil machen aus der von außen unscheinbaren Shoe Gallery einen Store mit Charakter.

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Da sich spätestens jetzt der Hunger meldet, passt es, dass mit der PB Station (121 SE 1st St) im nahe gelegenen Langford Hotel ein echter Lunch-Hotspot zu finden ist. Natürlich kann man in dem Restaurant der in Miami sehr bekannten Pubbelly Boys auch zum Dinner oder Brunch vorbeischauen. Die Mittagskarte bietet für den kleinen bis großen Hunger das Passende. Der Steak-Salat ist ein Traum! Bekannt ist die PB Station auch für ihren Burger. Man serviert im Ambiente einer alten Bahnstation modernes Craft Food und die dazu passenden Biere und Spirituosen. UPDATE! Die PB Station ist nun leider dauerhaft geschlossen. Die vielfach ausgzeichnete Küche von Pubelly Co-Gründer Jose Mendin könnt Ihr nun aber im Habitat-Restaurant im 1 Hotel South Beach erleben (siehe oben).

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Damit endet unser kleiner Guide, der Miami so zeigt, wie wir diese Stadt erlebt haben. Wir freuen uns, wenn Ihr dadurch auf Neues aufmerksam geworden seid. Falls sich jemand wundert, warum der Kith-Store (1931 Collins Ave) unerwähnt blieb. Dieser befand sich bei unserem Besuch im (Um-)Bau. Ehrlicherweise muss man aber weder Kith noch Ronnie Fieg jemanden vorstellen. Wer die Collins Avenue abfährt, sollte den Store kaum verpassen.

Everything we love comes in two parts. So here we go with the final installment of our Los Angeles bar guide. Some of LA’s best bars and bartenders will cross your path. Get to know their story, their take on LA and of course their favourite drinks. As we already stated in our first bar guide, there’s no need to use this text as a bucket list. Rather choose some bars that match your preferences. If you go there, you will probably find out about other interesting places. We just wanna push you a little bit into the right direction!

Above a bar called tokyo
We watched the coast where traffic flows
Selective of the drinks that we buy
We used to drink the river bed dry
You and I


– Maximo Park, Drinking Martinis

 

LA Landkarte

Map by Studio Egotrips.

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16. Bibo Ergo Sum (West Hollywood)

 

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„I drink, therefore I am“ is the correct translation of Bibo Ergo Sum, an extraordinary name for a modern cocktail spot (don’t confuse this bar with Hong Kong’s Bibo). Located in the Robertson Plaza in Beverly Grove a non-descript door with a mysterious symbol leads directly to one of LA’s most stylish cocktail bars. Inspired by the award-winning movie „The Prestige“ about two rival magicians (embodied by Christian Bale and Hugh Jackman) Bibo Ergo Sum takes a rather original approach compared to the majority of LA’s cocktail destinations. As movie lovers in general and fans of Christopher Nolan in particular we wanted to explore this place since we stumbled upon the first pics. The elegant décor mixes Art Déco elements with an intriguing symmetry that you will probably only notice subconsciously. Fortunately, Bibo’s remarkable attention to details is not limited to a sleek surface. The initial cocktail program developed by the experienced team of The Walker Inn played with themes of Nolan’s Hollywood movie. That said the drinks were top-notch and visually pleasing at the same time. When we came back for the second time, the menu had changed. Divided into three sections, each representing a different era from pre-prohibition until today and even beyond, you can experience the immense diversifity of the modern craft cocktail movement at Bibo Ergo Sum. Refreshing, a little spicy and very colorful – with this attributes the gin-based „Cadillac Swizz“ became a crowd pleaser, as bartender Alex told us. The spirit selection is broad-based, so everyone should find his personal favorite. Of course you can always opt for the „Bartender’s choice“ and let Alex or his colleagues decide for you. While we were slowly sipping at our drinks, the unique atmosphere caught us once again. But in contrast to Nolan’s „The Prestige“ this bar doesn’t rely on special effects or cheap Hollywood tricks.

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17. Here & Now (Arts District)

 

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Los Angeles is always changing. The revitalized Arts District can be seen as a manifestation of such fundamental changes. The opening of new galleries, stores, restaurants (like Bavel) as well as the construction of whole apartment buildings contributed to the momentum of that area. Cocktail lovers will also find a real gem in the Arts District. We are talking about Here & Now in the One Santa Fe complex. Until 2018 a bar called Westbound that took some inspiration from the history of the site as a train depot operated in the same spot. Westbound’s owner later joined forces with one of LA’s most respected barteams. Damian Diaz, Aaron Melendrez and Othón Nolasco made places like Everson Royce Bar famous. Even though they also worked as industry consultants, they never lost their passion for bartending and the daily bar business. It’s probably in their DNA just as their qualities as hosts. Some things are hard to learn, because they are more part of a mindset or an attitude. For Here & Now Damian, Aaron and Orthón took the established Westbound setup and refined it with their own ideas. Backed by a highly passionate barcrew their take on a modern cocktail place is based upon premium drinks with a „less is more“ approach, a cozy environment and strong ties to the community. Despite the instagrammable interior Here & Now is not satisfied with its nice outward appearance. The drinks are at least as great as the Art Déco inspired design. Their cocktail menu titled „Los Angeles in three centuries“ starts with some aperitifo drinks and continues with real boozy ones like the Old Fashioned inspired „Holy Ghost“ or the equally elegant „Zanjero“ made of Ilegal Mezcal and Lustau vermouth. Chapters like „Newest city in the world“ and „Time of our lives“ feature Here & Now twists on beloved classics as well as some very sophisticated contenders. The „City Lights and Business Nights“ adds Fernet Branca and a dash of banana flavor to a Manhattan. If you somewhat like Manhattans, you will love this drink! Finally, we won’t keep quiet about their food. With a full kitchen open until 2 AM, this place has more to offer than usual bar snacks. We heard a lot of praise about their signature burger, so perhaps it was a bad decision to have dinner elsewhere. In any case, the roasted peppers with sea salt and aioli came close to the definition of food porn. Please guys, what about opening an outpost in Germany? Otherwise we would come back to LA just for you.

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18. Here’s Looking at You (Koreatown)

 

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In LA you don’t have to decide if you want to go to a good restaurant or a fine bar. That is to say both things can often be found in one place. Here’s Looking at You in K-Town (the name is a reference to a famous quote from the award-winning Hollywood movie „Casablanca“) lives up to that promise and to the buzz surrounding its streetwear loving chef Jonathan Withener, who was once the mind behind the great meat-centric dishes at Animal. Together with his „partner in crime“ Lien Ta, also from Animal, he opened HLAY in an area that was the old Hollywood a very long time ago. As this is a bar guide, we don’t want to go into details about HLAY’s flavorful food menu. We will get back to Jonathan’s outstanding culinary skills in our LA Food Guide. Just allow us to say that HLAY’s brunch is probably the best we had in LA. For most folks, common brunch choices are a Mimosa or a Bloody Mary. Although we have seen both drinks here, bar director Harry Chin clearly aims at more ambitious and exotic creations. For brunch he came up with some strong Tiki drinks. Did you know that Tiki drinks and Tiki culture were both invented in LA and not on an exotic Polynesian island? Harry’s last fall/winter menu showcased a dozen drinks that each on its own was inspired by a different piece of LA, using seasonal ingredients and a playful attitude that can also be found in HLAY’s interior design. The gin based „The Shape of Green“ is a wonderful homage to movies like „Carol“ and „The Shape of Water“, where the color green plays an important visual role in storytelling. Needless to say, that this idea caught our hearts just as the rich flavors did.

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19. Bar Henry (Echo Park)

 

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The most pleasant surprises are always the unexpected ones. We hope you don’t mind this linguistic failure, at least you might get an idea of what we wanted to express. When we strolled around Echo Park, we stumbled upon this cozy neighborhood joint called Bar Henry. With its green facade and small neon lighting it really made an impact on us. The interior is even more charming thanks to a wooden floor, the bar counter made of walnut, some plants and a very subtle use of warm colors and lights. In addition, the fine selection of spirits caught our eyes as soon as we entered the bar. Bar Henry’s signature cocktail menu with a focus on mezcal and tequila was created by Cari Hah, one of LA’s most famous and respected female bartenders. It’s therefore no surprise that the drinks – all based on a three ingredients concept – can keep up with the overall design. With most cocktails in the 13-14 Dollar range, the pricing seems quite fair for LA. As Bar Henry’s co-owner Brett Rubin explained to us, the goal was to establish a new neighborhood bar. Built up from scratch and opened in late 2018 Bar Henry quickly became a favorite among locals. It’s not hard to imagine why. The drinks are crafted and well-balanced (the mezcal based „Flattened Priest“ is a real crowd pleaser as Brett revealed to us), the vibe is cool but not too fancy and the bartenders are very knowledgeable. Despite zero PR activities so far and without any Happy Hour deals that usually attract many bar tourists, the spot on Sunset Boulevard has already found many patrons, who come around for a drink and a chat with friends at least once a week. The last one is probably the ultimate proof of concept for every good neighborhood bar. Bar Henry demonstrates without the slightest showy attitude how to create a pleasant bar experience. What might sound trivial, is actually a daily struggle for most other places.

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20. Block Party Highland Park (Highland Park)

 

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Only some years ago Highland Park was one of LA’s neglected and overlooked neighborhoods. The area wasn’t associated with great bars or restaurants. Apparently, things have changed. To some extent this change can be traced back to people like Jason Eisner, who made Highland Park a very hip and famous place. Especially on the weekends York Boulevard and North Figueroa Street convert into a lively outdoor party with food trucks and lots of entertainment. In 2015, Eisner, who had already been distinguished as „LA’s Bartender of the Year“ in the same year, opened Block Party in Highland Park. The main idea was to establish a neighborhood spot, where people could come together and just have a good time. Besides the craft beer and Mexican focused bar menu, Block Party offers a big back yard patio with a shuffleboard field and wooden benches. Eisner evidently wants everyone to feel welcome already upon entering the bar. An important part of Block Party’s concept are the mostly vegan food pop ups on York Boulevard. People can bring food to Block Party, which is a really nice touch. Jason introduced us to Evanice Holz, who is already famed in LA for her vegan Cuban and Brazilian dishes (she also has German roots as you may suspect given her family name). Even if you’re usually not into vegan food, you should try Evanice’s „Arroz sin pollo“, or her equally tasty sandwiches. But don’t blame us afterwards for getting you addicted to vegan food! Honoring Mexican influences and culture, Eisner’s bar crew created an excellent Michelada, a beer-based drink with home-made Habanero bitters and a salt crust. Or how about the Highland Punch snowcone? We’ve been to many great bars, but only a few can compete with Block Party’s hospitality – a true neighborhood gem.

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Nice to meet you! Could you briefly introduce yourself?

Hi! My name is Jason Eisner and I am the owner and founder of Block Party Highland Park and Party Beer Co (opening in June 2019).

What makes your bar unique?

Block Party Highland Park is a Modern Beer Garden and Bottle Shop, which means you can taste our craft beers and small production wines on sight, or even take them to go! We have some of the most beautiful beer and wine cocktails in LA. My favorite is the Michelada con Paleta, which comes with a salted heirloom tomato and watermelon popsicle.

Please tell us about your favorite spirit and drink!

I’m really a Pilsner drinker, but my favorite spirit is Mezcal Tobalá and my favorite cocktail is a classic Negroni.

What bartender should we meet next?

You have to meet Chris Amirault, Karen Grill or Gabe Huerta.

Any recommendations what to do in LA?

Yes! Get some Plant Based donuts at Donut Friend in Downtown Los Angeles and then go play at Two Bit Circus Micro Amusement Park or drive out to Malibu and go to Leo Carillo Beach.

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21. Seymour’s (Palm Springs)

 

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From a European perspective it makes sense to feature some bars from Palm Springs in an LA bar guide. We guess people from Palm Springs may disagree. It’s a two-hour drive after all and a completely different vibe compared to the hustle and bustle of LA. Palm Springs is famous for its many senior citizens, a big gay community and its mid-century architecture — we consciously skip the part involving bachelor/bachelorette parties. But perhaps the city should be on a bar map. One good reason for this is Seymour’s, the backroom bar of Mr. Lyon’s Steakhouse. While we highly recommend dinner at this elegant restaurant and trying their 16oz NY strip steak (you better be hungry), we would really like to praise the indisputable qualities of Seymour’s as a classic speakeasy venue hidden behind a black curtain. The bar itself is quite small, equipped with many details worth mentioning, such as the hand-crafted tables partly made of conches and a television showing movies or TV series exclusively in black-and-white. The latter adds much to the bar’s unique atmosphere that won over our hearts. Seymour’s is also emitting some Tiki vibes although it’s very far away from your usual Tiki bar expectations. Seymour’s owner Steen is a Kiwi with a Danish father, a rather uncommon combination. His recommendation to order ”The Owl“ – Seymour’s signature drink named after their logo – was the right decision. We can hardly say no to an Old Fashioned and therefore this Old Fashioned inspired drink made with Rittenhouse Rye whiskey and walnut liqueur was superb and truly to our taste. ”The Owl“ is also the perfect after-dinner cocktail. Besides all the beloved classics bartender Felix also knows how to please the more open-minded imbiber with a gin-avocado-drink called ”Wait…what? Avocado?“. It’s totally up to you!

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22. Bootlegger Tiki (Palm Springs)

 

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While this is not the first Tiki entry in our bar guide, we’d like to dip into Tiki history at this point. As mentioned earlier the first Tiki bar opened in Hollywood. Don the Beachcomber and its owner Ernest Raymond Beaumont Gantt became legends. In the early 1950s a Tiki outpost was established in Palm Springs. Many celebrities like Frank Sinatra and Bob Hope, who both had homes in the desert, were regular guests at Don the Beachcomber. On that historic ground, Bootlegger Tiki and its associated café Ernest Coffee opened 2014 with a straight-forward Tiki concept. As soon as you walk into the small bar you feel totally Tiki thanks to the dimmed red light and many Tiki props. You can spot an old Don the Beachcomber poster, pufferfish lanterns hanging from the ceiling, holiday postcards, Polynesian/Chinese artwork and of course lots of bamboo. Starting with the bar chairs and also covering large part of the walls, bamboo is all over this place that recreates the setting of a small hut on an island somewhere in the Polynesian sea. In this regard Bootlegger’s entrance works as a wormhole. At least we felt teleported into another dimension. Carlos and Tony –the bar managers – are really passionate guys. They don’t treat the whole Tiki approach just as a gimmick or an ad tool. Instead they feel obligated to the history of this special place. That is why Frank Sinatra’s favorite drink („Navy Grog“) is part of the menu. Many Tiki drinks lean towards rum, but there are also some nice mezcal and bourbon choices. Despite its name the smoky „Luck be a Lady“ is a drink equally popular with both men and women. The „Dealer’s choice“ gives the bartenders some room for creativity. You choose the spirit, they’ll do the rest. We’re pretty sure that you will like the outcome. In the end forget about Hawaii, just come to Palm Springs!

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23. Truss & Twine (Palm Springs)

 

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Even though we are still in Palm Springs, this modern and sleek venue feels like a whole different planet. Truss & Twine shares the space with a well-known restaurant called Workshop Kitchen that is recognized by gourmets from all over California. Located in the historic El Paseo Building, the bar looks like a minimalistic fantasy. Concrete-lined walls, high ceilings and exposed trusses (hence the name) create a very modern but not clinical atmosphere. The lighting is warm and the music adds a relaxed vibe to the overall very minimalistic bar décor. Instead of feeling uncomfortable, you will experience the exact opposite. The highly entertaining bar crew makes sure that every guest is treated with incredible hospitality, listening and responsiveness to their individual preferences when it comes to spirits. So, if you don’t find your favorite drink on the classics-inspired menu, just tell Nathaniel and his colleagues what kind of flavors you like. In our case they created a Gimlet/Brooklyn combo. Both drinks managed to exceed our already high expectations. Now we know why Truss & Twine earned a reputation as a first-class destination for classic drinks since opening two years ago. We should also mention their original cocktails. Truss & Twine’s recipes sometimes leave the familiar route, exploring new directions and flavors. As Michael Beckmann, Truss & Twine’s owner and initiator, is also the owner of Workshop Kitchen, it doesn’t come as a surprise that they focus on both food and drinks. Shame on us that we already had dinner and couldn’t taste their probably delicious chacuterie or cheese boards. Truss & Twine’s attention to craft cocktails made of high-quality ingredients would succeed not only in the desert. This is a bar that keeps up with the big names in New York, London or Tokyo in all aspects.

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24. Break Room 86 (Koreatown)

 

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Some people need no introduction. If you are working in the hospitality industry in LA a name will sooner or later cross your path: The Houston Brothers. They built a bar empire from scratch. Places like Cuban nightclub La Descarga, the Hollywood hotspots Dirty Laundry and No Vacancy as well as the 70’s-inspired Good Times at Davey Wayne’s are all part of their company. For the perhaps most interesting Houston Brothers establishment, partygoers have to do their homework. The first hurdle is to find the hidden entrance of Break Room 86 – it’s on Ardmore next to The Line Hotel –, the second is their door policy. On the weekends, people queue up around the block, so we suggest to come around on a Wednesday or Thursday night when they play classic 80s/90s songs and have cover bands for live performances. But even during the week this wonderfully weird place gets crowded after 11/11.30 PM. Like we said it’s a Houston Brothers venue and therefore very popular by default. As you enter Break Room 86 through a loading dock you travel back in time. Every amazing detail of this place reminded us of our youth. There were so many awesome ideas incorporated in the design of the bar, it’s impossible to name them all (and it would spoil the party). From the secret karaoke rooms and the arcade games to the adjustable bar that can be turned into a stage, guests of Break Room 86 can expect an almost endless series of surprises. What could have become a Disneyland kind of bar with a kitschy retro décor is fortunately a real bar with authentic 80’s (party) vibes. After taking us on a private tour, bar manager Avery introduced their cocktail program to us. Named after various 80’s references the drinks spark the same fun vibes. The „Jack Burton“ is a little spicy Old Fashioned iteration, the „Run-DMC“ equals a creamy temptation. Our favourites were however the mezcal-based „Locals Only“ and the very refreshing „Mr. Miyagi“ made of Japanese whisky and watermelon shrub. Break Room 86 may be first of all a great party bar, but these guys are also quite serious about their drinks.

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25. The Varnish (Downtown)

 

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When you talk with bar chefs or bartenders about their favorite places, chances are high that you will hear one name sooner or later: The Varnish. Now in business for over 10 years this downtown staple does serious drinks without any false gimmicks. Bar chef Bryan and his crew earn their reputation night after night. The Varnish, tucked away in the backroom of Downtown’s infamous Cole’s French Dip restaurant (just look up who met here back in the days), is open 7 days a week from 7 PM until 2 AM. With only some tables and quite a small bar front you have to be somehow patient to get a seat. Or perhaps it’s your lucky day? As the house rules point out, it also takes some time to make a proper drink. Instead of bartending by the numbers every cocktail deserves the same intention, whether you choose one of the Varnish’s signature drinks – their cocktail menu is pleasantly straightforward – or if you ask for a classic like the Manhattan. Another way to experience this low-lit bar with its speakeasy vibes is to let the bartenders decide what they can get for you. In the second round we just went along with one of Bryan’s favorite drinks, the Martini-based „Poet’s Dream“ – a wise decision. Both The Varnish and Cole’s are prototypes of old-fashioned places, where time stands still and you can dip (pun intended) into the good old times for a night. The total package simply works. It’s the combination of knowledgeable bartenders, a classic speakeasy atmosphere, live jazz music playing and the rich history of this place that makes this little backroom bar a pleasant destination for all cocktail lovers in LA. And even some Tinder dates seem to have fun at The Varnish.

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26. NoMad (Downtown)

 

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Some names don’t need an introduction. For a luxurious stay the five-stars-rated NoMad hotels are always a safe bet. While the elegant rooms require a solid budget, having a drink at one of NoMad’s award-winning bars is obviously more affordable. The historic building in Downtown LA – once commissioned by Italian banker Amadeo Giannini for his corporate headquarters and now home to NoMad’s LA branch – is impressive from the outside and even more impressive from the inside. Next to the main lobby the Giannini Bar awaits cocktail lovers in an elegant, yet not too formal setting. There is also a rooftop bar offering a nice view over Downtown and a more casual daytime coffee bar with limited cocktail options. Although you are aware of NoMad’s history and decadence when taking a seat, the bar team does a great job in making you feel comfortable. We had an appointment with Iluggy Recinos, a passionate bartender with a serious addiction to kicks. When we asked him for his favorite drink, he was struggling to come up with an answer. There are way too many, he told us smiling. We know how he feels. It’s like someone would ask us: „What’s your favorite pair of sneakers?“. Since we weren’t in a mood for heavy drinking at 3.00 PM – call us amateurs – we followed Iluggy’s advice for a more refreshing option. The „Foxtrot“ is a whiskey drink with a fruity twist thanks to a trio of orgeat, lime and passionfruit. Even people who usually avoid whiskey cocktails, will love this creation by NoMad’s famous bar director Leo Robitschek. He and his team won the award for „America’s Best Bar Team“ in 2017, while NoMad’s New York bar was rated as “Best Bar in North America”. The Giannini bar proves anybody wrong, who believes the sequel can never be as good as the original. Sometimes the best can be found at two places at the same time.

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27. Melrose Umbrella (Melrose)

 

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A bar that feels like home, perhaps like your living room or just like a hangout with many good friends. To us, this idea comes pretty close to the perfect neighborhood bar. It’s no coincidence that the people who run Melrose Umbrella in Los Angeles’ famous Melrose shopping district wanted to establish a social cocktail experience in a laid-back environment. Everybody is welcome here (as long as you follow the „House Rules“ printed on the last page of their menu) and everybody can truly enjoy the best drinks without the slightest pretentious attitude. Neither do you have to be somebody else, nor do you need to impress anybody. Melrose Umbrella that also operates as a café serving breakfast, bagels and lunch specials attracts a mixed crowd of all ages, many locals and regular guests. You will meet people who simply enjoy a good beer as well as the „serious“ cocktail guy. Despite being German we would reckon ourselves among the second group. The latest edition of their cocktail menu features new drinks by co-owner and award-winning bartender Zach Patterson and of course some beloved Umbrella classics from previous menus. As beverage director Scott Eton told us, the smoky „Mezcali Me Banana“ is still their top-seller. Every lover of a good Old Fashioned should try the „White Old Fashioned“ made with mezcal, yellow chartreuse and crème de cacao. The quality of the drinks is top-notch. They only use premium spirits, homemade syrups and tonics as Zach pointed out. These guys are really ambitious, taking care to dot all their Is and cross all their ts. The carefully arranged interior with the old wooden apothecary cabinet now serving as the back bar adds much to the warm atmosphere. Live music and alternating events confirm Melrose Umbrella’s standing among LA’s best neighborhood bars.

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28. The Friend (Silver Lake)

 

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Neither should you judge a book by its cover, nor a bar only by its design. In the end it’s all about the drinks, the atmosphere and having a good time. If those three things come together, you have a winner. But of course, by definition there can’t be a second attempt for a first impression. The Friend knows about that crucial moment, trying to attract you with its colorful neon signs, pink candy packaging and eye-catching street art. Once inside, your senses are stimulated by a bright 50’s diner-theme, more street art and many subversive details. It doesn’t come as a surprise that graffiti artist Andre Saraiva is behind The Friend’s visual concept. He is also one of the three owners (Mickey Madden and Jared Meisler being the other two). Some of Saraiva’s best friends like famous painter Kenny Scharf contributed colorful artwork to The Friend’s valuable memorabilia. After your eyes have adjusted to this exceptional design dream it’s time for some serious drinking. William Cutting is The Friend’s bar manager – yes, it’s his real name – and also responsible for the imaginative cocktail menu named after different personas like „The Dancer“ or „The Hustler“. The former is the most „instagrammable“ drink and it’s obvious why. But getting back to the beginning the creamy yet refreshing Dancer made of two sorts of gin and filled up with bubbling Champagne is fortunately no show-off. „The Hustler“ gets more and more spicy over time as the Habanero flavor slowly infiltrates the mezcal base of this very LA-like cocktail. We hope that mezcal will get more attention in Europe besides the usual tequila shots. The Friend finishes as a strong and at the same time quite different entry to this bar guide. With its nontypical décor and vibrant DJ sets it is geared towards a younger more party-oriented audience. So, if you are in a mood for a dance and a drink, don’t look any further!

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29. Sonny’s Hideaway (Highland Park)

 

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Let’s get things straight: This is our favorite bar in LA! It’s not located in the trendy Arts District or in hipster-paradise Silver Lake, not in Hollywood or in Beverly Hills. Sonny’s Hideaway found a home in thriving Highland Park. When the bar opened its doors for the first time in 2013 that area was one of LA’s most notorious neighborhoods that people avoided. But things have changed considerably. Today, Highland Park is an immensely popular destination for bar people, cocktail lovers and everyone who wants to have a good time. To some extent this is the merit of the great guys from Sonny’s. Owner Derek Lyons and his bar manager Jon Navasartian run a new American restaurant with an ambitious bar program. Besides the usual suspects – they make all the classic cocktails for you – and a special menu for „Tiki Tuesday“ Jon and his crew are constantly working on their own signature drinks. Some of them were inspired by other guests (like the pictured „Four Mary“, a Bourbon drink with delicious Pear Brandy and Amaro), some by stories around the bar. We ordered several drinks and all of them were first class. The „Curbside“ may not be a typical LA cocktail, but we don’t care. The mix of calvados, gin and génépi (a traditional herbal liqueur) creates a drink to remember. Served up it is intense, well-balanced and very flavorful. It’s also possible that you will spot a drink called „Extended Stay“ on the menu pretty soon. While we praise Jon’s cocktail program, we’d like to mention the overall atmosphere at Sonny’s. With its charming retro interior, the oversized leather booths, dark lighting and terrific music selection (Arcade Fire, The Black Keys and Arcade Fire again) this place does everything right. It’s a hidden gem that everyone should discover with an open heart. It will stay with you for a very long time.

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Nice to meet you Jon! Could you briefly introduce yourself?

I’m an L.A. native that’s been in the hospitality industry for 20 years, bartending 15 of those years. I first wanted to become a chef, influenced by my grandmother, but happened to work front of the house. I couldn’t see myself doing anything else.

What makes your bar unique?

I wouldn’t say that Sonny’s Hideaway is unique, but rather special in multiple ways. I was a patron before I got a job with Sonny’s because I fell in love with the bar s30.taff and the quality of cocktails. I could wax poetic about this subject for a while, but to keep it short I’ll give you the short answer. The back bar is very thoughtful, relatively extensive and reasonably priced. Our drinks are creative, seasonal, and approachable and always consistent. I can’t stress this more, but the best part of the bar is our hospitality team. Everyone that works behind the bar or taking tables are all consummate professionals that are knowledgeable, inviting and talented. I feel very fortunate to work with such a great crew.

Please tell us about ur favorite spirit and drink!

Spirit forward I’d say a Brooklyn is one of my favorite cocktails and citrus, a Daiquiri made with rhum agricole is up there. If I’m sipping on a spirit I’d have to say bourbon is my favorite category, Larue Weller to be specific.

What bartender or bar owner should we meet next?

You definitely have to meet Max at Gracias Madre. He personifies hospitality with his knowledge and warmth of personality.

Any recommendations what to do in LA?

This is easy! Come to Sonny’s when in LA!

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30. The Streamliner (Downtown)

 

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LA’s Union Station in Downtown – almost at the edge of Chinatown – is a stunning piece of architecture with an eventful past. You can feel history here. To the right of the main entrance in the former Harvey House space a renovation worth mentioning occurred during the last year. Overseen by the experts of the AvroKO design company a huge space – The Imperial Western Beer Company – with two bars and different food stands was established. While it seems impossible to miss that gigantic hall, one could easily overlook the small attached venue called The Streamliner (Bar). Both concepts were developed by LA’s 213 Hospitality Group that operates more than 30 venues in the Southwest. 213 Hospitality is one of the big players in this space. We know what you might think now! We don’t like soulless franchises either, but The Streamliner is not a copycat or just another copy-and-paste-project. It’s rather unique for a number of reasons. First of all, the Art Déco inspired design stands out thanks to a host of thoughtful details and an intriguing color scheme. Despite the narrowness of the space there’s nothing claustrophobic to it. You just take a seat in one of the booths and enjoy your drink. Even before we could say anything good or bad about the drinks, we had a crush on this space. The atmosphere and a superb music selection (from 90’s synth-pop to modern electro dance tracks) add up to a perfect match. As bar manager Max explained to us, the biggest challenge at the beginning was to achieve a consistent quality. In addition, they charge you only $8 to $9 for a drink all night, every day. If you now expect diluted or mediocre drinks, you’re completely wrong. Instead they try to achieve a zero-waste policy, focusing on efficiency and only a couple of classics. So, their selection may be limited compared to other bars like The Varnish, but when they do a Gimlet or an Old Fashioned this is nevertheless serious drinking.

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Check out Part One.

You can explore Los Angeles by visiting the usual hotspots and more or less well-known tourist attractions or by neighborhoods. Or you eat and drink yourself through this highly diverse city that has so much more to offer than merely awful Hollywood. That’s exactly what we did! Leaving food recommendations aside for now all the great bars, bartenders and drinks that crossed our path during the last weeks take center stage. As we were based in Silver Lake this bar guide tends to be biased towards east LA. We are fully aware of that. Also, LA’s bar scene is constantly evolving. Every week sees new openings and closings. What’s hot today could be “dead” by tomorrow. So please don’t use this guide as a bucket list – instead, pick some bars that match your preferences, go there, talk to the bartenders, ask them about their favorites and gather your own experiences. We hope you’ll enjoy our bar guide and our exclusive interviews with barchefs and beverage directors like Maxwell Reis and Cari Hah. Cheers!

Down on the West Coast they got a sayin‘
„If you’re not drinkin‘ then you’re not playin'“

– Lana Del Rey, West Coast

 

LA Landkarte

Map by Studio Egotrips.

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1. Gracias Madre (West Hollywood)

 

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While most places simply follow already popular trends because their owners don’t like to take risks, only a handful of visionaries are creating them. Jason Eisner, who nowadays runs Block Party in Highland Park, became a crucial figure for the vegan movement in Los Angeles thanks to his 100% plant-based beverage menu. Back then he was one of first beverage directors who explored the possibilities of vegan craft cocktails. Eisner’s efforts paid off, putting vegan Mexican restaurant Gracias Madre in West Hollywood on LA’s bar map. While the food is highly popular also among non-vegans, Gracias Madre’s reputation as an outstanding bar comes pretty close. Since Eisner left Gracias Madre the bar program is overseen by Maxwell Reis who not only refines Eisner’s techniques but who is also exploring new ways. As he told us, the possibilities of creating vegan/organic craft cocktails are limitless. By focusing on high quality spirits from small producers and ingredients made in-house he is able to introduce new flavors to Gracias Madre’s discerning and sometimes quiet famous guests (if you want to know more, use Google). Some creations have already become his own signature drinks. To be honest we are not sure if we would order a drink made of arugula. Thankfully Max made that decision for us and we couldn’t be happier with the outcome. The „Rocket Man“ is an incredibly well-balanced drink, it’s refreshing and doesn’t try to hide the arugula flavor. Even the „The Usual Suspects“ section holds some surprises like a „Negroni Verde“ made of mezcal and green chili. Besides being all vegan Gracias Madre’s cocktails are also all made of mezcal or tequila provided by small independent producers from Mexico and Central America. Initially you might come around for the food, but you will certainly stay for the drinks and a chat with Maxwell who gave us some very interesting answers (especially the last one). Now we love you even more!

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Nice to meet you Maxwell! Could you briefly introduce yourself?

My name is Maxwell Reis, and I’m the beverage director at Gracias Madre in West Hollywood. I’m originally from Napa, California. I moved to Los Angeles after high school to play music and fell in love with cocktail culture shortly after.

What makes your bar unique?

We’re an all agave bar attached to a vegan Mexican restaurant, which is pretty unique in itself! As far as my program, it’s really an effort to combine the vibrant and unique flavors that Mexico has to offer with what I feel are the cocktail roots here in LA. Tiki, which was born here, and American Classics/Neo Classics. I want our guests to trust us, so we can take them to new and exciting places.

Please tell us about your favorite spirit and drink!

Mezcal, hands down! It’s the purest and more expansive representation of terroir, variatle, and historical culture you can find in a bottle outside of wine. Mezcal neat is my go-to drink, but if I had to pick a favorite cocktail, I would probably pick the Sherry Cobbler. It’s so beautiful, simple, and easy to mess up, like most things in life. Plus, you can drink a million of them.

What bartender should we meet next?

Shawn Lickliter, from République. I think he runs the most overlooked cocktail program in the city. The restaurant itself is known for the incredible food and amazing wine program, so I feel people don’t often stop to really take in how amazing the bar is. He not only boasts one of the better curated selections of spirits in the city but has a daily rotating cocktail menu that depends entirely on the chef’s farmers market trip that morning. Cocktails never overdone and always done right.

Any recommendations what to do in LA?

Avoid Hollywood like the plague! There are some awesome places to eat and drink but get in and get out. Go where locals go, and that doesn’t just mean to the beach. Drive around the east side of LA, eat some tacos on the corner, go to Echo Park lake, walk around Downtown, just explore!

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2. Lono (Hollywood)

 

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Hollywood is probably one of the most idealized places in the entire world. It’s a place of endless hopes and dreams, but also one of fading glory days. The old Hollywood era was replaced by a not so glamorous age, at least in our opinion. Therefore, we usually try to avoid the touristy Hollywood Boulevard with its legendary Walk of Fame. One of the better – or the best – reasons for a trip to Hollywood however is called Lono. We admit that the description of a classic Tiki bar always consists of the same words: kitsch, palmtrees and Mai Tai. We get it. But in case of Lono all of these well-known ingredients are executed in a flawless manner, creating a true Polynesian oasis in the middle of Hollywood. The team behind Lono already operates a great café/bar outpost on Melrose called Melrose Umbrella. We come back later to that place. For their trip into the Tiki universe they teamed up with award winning chef David Lespron of Katsuya, who created an equally tasty food menu with Asian influences. Even if we could easily get addicted to that salty coconut popcorn, we’re here for the Tiki drinks. Bartender Justin might not be a Hawaiian native, but his cocktails like the refreshing Suffering Bastard (a hangover cure if you believe their menu) or the Bacardi based Nui Nui teleport you directly to a sandy Polynesian beach. You also can’t go wrong with a classic Mai Tai or Pina Colada. Lono teaches everyone – and every average Tiki place – how to create retro Tiki vibes in style. In the end it’s all about fun and meticulously crafted drinks. Just come to Lono and forget about the rest of Hollywood!

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3. Duello (Arts District)

 

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To experience how a city can evolve and change, you need to go see LA’s resurging Arts District. The atmosphere is vibrant, the people who work and live here are creative, very open-minded and of course into all kinds of art. Besides a host of galleries and small art studios an exciting culinary scene has evolved in this area. The recently opened bar Duello is a place we instantly fell in love with. It’s the brainchild of Iain McPherson, a Scottish entrepreneur and bartender, whose Edinburgh home base Panda & Sons was ranked among the world’s Top 100 bars. For his LA outpost, Iain took inspiration from the Arts District’s diversified past, which still can be found in this rapidly changing neighborhood. The menu is divided into different sections, each representing an era. The wine and sherry-based drinks are a reference to the late 19th century, when the area was influenced by wineries. Other chapters include Tiki and citrus-heavy drinks from the 1920s and artist inspired cocktails from the 1970s onwards like the ”New Order“ (inspired by Scottish sculptor Karla Black). We were in the capable hands of bar director Kaiko Tulloch, who traded her Scottish home for LA. Not a bad deal, right? (no offense to Scotland) We caught Kaiko while she was setting up the bar for the evening service, preparing some of the ingredients and punches. Take for example the ”New Order“. This drink might look simple and pure, but its rich flavors of mezcal, pandan and smoke will surely take you by surprise. And it takes some time to make the clarified milk punch that is the base of this cocktail. To smoke the drink isn’t just a gimmick, it’s essential. Trust the professionals, trust Kaiko and her bar team. She will guide you through a century of flavors, drinks and barlife.

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4. The Normandie Club (Koreatown)

 

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One of LA’s most vivid neighborhoods must be Koreatown or K-Town as the locals say. Situated inside the legendary Hotel Normandie that first opened its doors back in the roaring 1920s, the Normandie Club awaits barflies, cocktail enthusiats or just everyone with a thing for good drinks. As some hotel bars can easily feel a little bit generic, clinical or interchangeable, this is not the case here. We would rather compare the Normandie Club with a classic American bar, equipped with comfortable leather armchairs, wood panellings, dim lightning, white brick walls and – most importantly – a huge selection of fine spirits. If you are more in the mood for a beer, cider or a fine wine, Jamal and his bar crew won’t disappoint either. As we were told, the place really gets crowded on Friday and Saturday nights, so they decided to remodel/enlarge the space (that’s the good news) and close the famous The Walker Inn (that’s the not so good part). The secret back room bar became an instutition building up a reputation way beyond LA thanks to superior drink menus. Let’s hope that The Walker Inn will pop up somewhere else in the future. Putting a certain melancholy aside we experienced and enjoyed the quality of Normandie Club’s cocktail menu. In addition to all the beloved classics like a great Brooklyn (highly recommended) or Martini, an Old Fashioned or a Collins, the bar also offers its own take on those timeless drinks along seven categories. When it comes to the ultimate bar experience, the drinks are only one (important) part of the puzzle. Add to the mix atmosphere, hospitality and a pleasant crowd for a night to remember. The Normandie Club is a safe bet and a bartender’s favorite.

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5. Bar Caló (Echo Park)

 

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Mexican influences are all over the place in California and particularly in LA. This is true for culture, food and also for drinks. Mezcal is probably one of Mexico’s most successful export goods. Made from different kinds of agave, the distilled beverage can be used as the base for many drinks and cocktails. The most popular mezcal is Tequila, made from blue agave. The recently opened Bar Caló in hip Echo Park pays tribute to mezcal and tequila with a sophisticated cocktail menu by mixologist Jeremy Simpson, whose creations already put places like Good Housekeeping and award-winning Bestia on LA’s culinary map. Most drinks are mezcal-based, redefining classics like an Old Fashioned (with smoky mezcal instead of whisky) or a Negroni (which is called Don Negroni here). Jeremy uses seasonal ingredients and sometimes he goes completely new ways. In either case you shouldn’t leave this place without a mezcal tasting, showcasing distillates from different Mexican regions like Oaxaca. Instead of promoting the big American mezcal producers Bar Caló relies on small regional mezcal brands. This was Jeremy’s very conscious decision as he seeks to support bio diversity and at the same time push back monoculture. The intimate, very charming interior of Bar Caló is another pleasant surprise, contrasting with the rather unimpressive strip mall setting from the outside. And thanks to Brooke Fruchtman and Jaime Turrey, who are not only the owners of Bar Caló but also behind the food menu of Echo Park’s first-class restaurant Ostrich Farm, the drinks are accompanied by authentic Mexican dishes. But be warned: Some of the dips can be spicy as hell! But if you like mezcal, you could certainly handle Mexican cuisine. This is no kindergarten, right Jeremy? If you pop down on a Monday, you can enjoy Bar Caló’s Happy Hour all night.

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6. Tenants of the Trees (Silver Lake)

 

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Sometimes it only needs a certain trigger for a déjà vu. In case of Tenants of the Trees in Silver Lake we felt as if we had been there once before (which is not the case). Opened in 2015, the owners wanted to establish a new multifunctional, intriguing venue for party people, music lovers and cocktail connoisseurs all at the same time. Rather unimpressive from the street level – there is only a small neon sign which says „cocktails“ – you are teleported into another dimension of midcentury modernism and sophisticated design upon entering the first of three different sections. The small Out of Order space features a bar and a music/performance venue. It has an intimate club-like feeling and can be turned into a party space, where you will probably find the cool kids. After that you enter a bigger room with the main bar. Finally, an open patio with a portable bar station and an elegant midcentury sunroom round off this multifunctional, truly impressive venue. The rest of the evening we found ourselves – unsurprisingly – at the main bar. Steven, who also created some of the drinks from Tenants’ bar menu like the incredibly smooth wine-vodka-drink called „Only Lovers left alive“, took good care of us. Not only with regard to the drinks but also thanks to his anecdotes about LA’s bar life. If you need some insider tips (where to eat, drink or simply have a good time), this is your man! However, our lips are sealed, so we can’t tell you which celebrities like to hang out at Tenants of the Trees. Before getting lost in gossip we definitely need to praise the overall experience at this popular Silver Lake destination. In a certain way its playful yet stylish vibe is comparable to some venues owned by the famous Houston brothers (especially to the more casual Good Times at Davey Wayne’s). At Tenants of the Trees you come around early for the drinks and you stay for the fun.

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7. Gold Line (Highland Park)

 

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Amid the rapid changing neighborhood of Highland Park, a new destination for barflies and connoisseurs of fine music opened its doors in late 2018. Gold Line Bar on Figueroa Street has quickly become a favorite not only among locals. More and more cocktail lovers from all over the city discover this little gem as it gets very busy not only on the weekends (there’s usually a line on Friday and Saturday nights). Even on a supposedly quiet Monday night Gold Line’s experienced bartenders have more than enough to do. Gold Line is the latest project by Hip-Hop DJ and producer Peanut Butter Wolf alias Chris Manak of Stones Throw Records. With Gold Line he and his business partners – Tyler Bell of Silver Lake’s famous El Condor restaurant among them – established a new venue for good (vinyl) music and even better drinks. The more than impressive vinyl collection covers almost 8,000 different records, mostly hip-hop, funk and soul tracks from Wolf’s private collection. While other places are well-known for inviting bartenders to a guest shift, the alternate DJs at Gold Line play a similarly important role. It’s hard to imagine this bar without the music, given the superb quality of the built-in sound/hi-fi system. At Gold Line drinks and tunes complete each other. As for the drinks the menu follows a straight-forward „three ingredients“ approach. Mezcal and whisky take the center stage, but of course you can also order a glass of wine or a beer. Bar manager Edwin Diaz seved us his interpretation of a Negroni called „The 56“ (named after the street nearby), using Amaro Montenegro made of 40 botanicals. We highly recommend this drink. It’s so well-balanced, you will probably want more than one. „Orbit“ (named after the owner’s dog), the second cocktail, is really refreshing and more on the sweeter side thanks to Lejay – a French crème de cassis liqueur. Both drinks can be enjoyed at the beautiful bar made of walnut or at Gold Line’s cozy lounge in the back.

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Nice to meet you Edwin! Could you briefly introduce yourself?

I was born and raised in Los Angeles, working in the industry for the last 7 years. I play music and video games in my spare time. I forget that I have to work out on multiple occasion. I live and work in Highland Park, which is advantageous given my position with Gold Line, but it is also an easy way to spend way too much time at work. I am hopeful that I get to travel the world someday.

What makes your bar unique?

Gold Line is unique to this city because we offer a curated listening experience like no other. We have DJ’s come in and select records from the 8000+ collection, but the best part is that they can only choose from the collection available. No records come in and no records come out. As far as the cocktail program goes, it’s pretty simple. Nothing overly complicated so that is really easy and approachable, but also weird enough so that your seasoned drinker would be curious to try it.

Please tell us about your favorite spirit and drink!

At the moment my favorite is Gin. I know that’s not very typical especially given the agave craze that is happening, but it is my favorite to play around with. We also are in the midst of a push for gin that is stemming away super dry and more towards citrus forward which is quite nice. My favorite cocktail is a Negroni.

What bartender or bar owner should we meet next?

I think you should meet my buddy Raul Pool. He’s about to open up a bar in Echo Park next month and he’s been in the industry for a long time. I have also known him for half of my life.

Any recommendations what to do in LA?

My favorite things to do in the city are simple pleasures. I like listening to as much new music as possible and the best part about Gold Line is that it allows me to do just that every day at work. With that said, I do like the live music scene and try to go to as many shows as possible. I also like to go to Dodger games whenever they are in town.

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8. Le Néant (Downtown)

 

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As Le Néant’s french name (“the nothing”) would suggest, this hidden bar inside the historic Alexandria Hotel in Downtown LA actually doesn’t exist. Or it should be a treasured secret aiming at sophisticated cocktail lovers. Located in the back room of the equally charming The Wolves bar, Le Néant clearly stands out for a number of reasons. First of all, there’s host Kevin Lee who is also responsible for the bar program at The Wolves. Lee’s philosophy is straight-forward, leaning on seasonal ingredients for the drinks that he finds on LA’s farmers markets. Instead of buying all the syrups, vermouths, bitters and liqueurs, he makes all of it in house. Patrons simply choose the desired ingredients from the ambitious Omakase-style menu. The ingredients themselves can be very unusual – at least for a cocktail bar. Or have you ever heard of hen of the woods mushrooms and winter truffles as flavoring parts in a drink? Of course, you might tell Lee and his bar team your favorite spirit if you have one. Another „USP“ if you wish to use this phrase is Le Néant’s first-class approach to service. There are only 8 seats at the bar and a small intimate lounge, keeping the number of guests to a very manageable amount. To start a conversation with Kevin or the other guests is remarkably easy. We found ourselves talking not only about drinks until 1 AM. In any case you need to buy a ticket in advance with your reservation, so the drinks – usually three tailor-made cocktails plus an aperitif and a digestif – are pre-paid. Getting a seat at Le Néant is probably the hardest part as the intimate bar is only open on Thursday nights so far. Keep an eye on their Instagram account when they announce new dates and watch the seats sell out fast. All things considered, Kevin Lee has created an outstanding experience with Le Néant, raising the bar to new heights in today’s thriving bar landscape.

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9. Old Man Bar (Culver City)

 

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The times when dimly lit bars and strong drinks belonged to old men are long gone. So, don’t be fooled when you come across this place in Culver City. Even if the name above the entrance states „Old Man Bar“, you will probably meet more young or middle-aged people here. The bar is actually the smaller part of a way bigger venue called Hatchet Hall. The restaurant by chef Brian Dunsmoor focuses on old American cooking techniques and recipes with a modern twist. All plates are meant to be shared and we highly recommend doing so. Lovers of meat and venison cooked over wood fires will enter culinary heaven at Hatchet Hall, but even the vegetables are excellent and more than just side dishes. While the restaurant is also home to a large bar with a fine cocktail selection, it’s the Old Man Bar we would like to introduce in this guide. You can either enter the small bar directly from the street or through Hatchet Hall. In both cases you will find yourself in a very dark intimate hunting lodge ambience with lots of wood, stuffed animals, a real fireplace and a huge selection of spirits. And when it comes to spirits the bartenders at Old Man Bar take things very seriously. Instead of garnishing a drink with fancy stuff they concentrate on the booze, mainly whisky. Lovers of strong boozy drinks can choose between a curated list of signature cocktails, many Old Fashioned variations like the pictured „American Trilogy“ and classics like a Sazerac, Manhattan or Brooklyn. Ordering a beer and a shot seems quite popular as well. When the bartenders don’t make you a drink, they take care of the music, playing rock and soul tracks from the 60s/70s/80s. Forget about Spotify, at Old Man Bar vinyl is still king! As with the spritis they know the what they are doing.

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10. Chez Jay (Santa Monica)

 

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Sometimes all that matters is a great and friendly atmosphere. Sometimes we just need a place that feels right. Chez Jay in Santa Monica which has become an institution over the last six decades (it’s open since 1959) is one of those friendly places. Certainly, more a kitschy restaurant than a classic bar the great staff takes care of every guest with tremendous hospitality. Famous for the generous portions, the seafood and steaks Chez Jay became famous themselves thanks to its charming dive bar vibes and nautical interior. In addition, it made history as a celebrity hang-out and popular location for many Hollywood movies and TV series. Billy Bob Thornton’s alter ego in „Goliath“ got drunk at Chez Jay almost every night. Only one day before we came around Lady Gaga was there. Bad timing, we guess? Every story or anecdote adds up to Chez Jay’s already big legacy. To our surprise most guests seem to be locals, enjoying their food and the simple but strong drinks. You shouldn’t expect fancy craft cocktails. To cut a long story short: At Chez Jay you take a seat at the bar and order a beer or a classic drink. While doing so you will probably get into a conversation with the other guests. That’s another thing we love about this old-fashioned but not outdated spot. In today’s era of social media and end-less self-staging Chez Jay is the effective antidote. Instead of looking at your cell phone you talk to real people. The world would be a better place if we all would exchange opinions in a bar like this.

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11. Broken Shaker (Downtown)

 

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We would probably say that a bunch of factors make a good bar. Besides the drinks, the bartenders and the vibe, some bars have another ace up their sleeves. At Broken Shaker, the ace is quite obvious. Situated on the rooftop of Downtown’s popular Freehand Hotel the view from there is breathtaking and one of the main reasons to go there. Hanging out on a rooftop with a nice drink and some friends may not be unique to LA. But thanks to the Californian weather it’s a great idea almost any time. Originally from Miami, Broken Shaker established itself as one of best and most famous bars in the country. When they came to LA back in 2017, going for a rooftop concept, the success was almost guaranteed. Even on a cloudy weekday the bar is a popular spot among hotel guests, other tourists and also locals. It’s mostly a younger crowd who enjoys the laid-back joyful atmosphere of Broken Shaker’s Tiki and LA inspired cocktail menu (overseen by LA’s famous bartender Christine Wiseman). Some might compare Broken Shaker’s colorful rooftop bar with a Polynesian oasis in the middle of buzzing Downtown. Sitting right next to the pool which is unfortunately only open to hotel guests and surrounded by lots of greenery gets you immediately in a holiday mood. And in our opinion this place is worth the long wait especially at sunset or at the weekends. While the drinks do justice to Broken Shaker’s reputation, the magic of this bar is more or less all about the views and atmosphere. As a more casual option to NoMad’s popular rooftop you will have a good time at Broken Shaker.

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12. Genever (Filipinotown)

 

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Gin is on the rise, no doubt. The spirit attracts sophisticated cocktail lovers and newbies alike. It’s not as strong as Rye for example and can form basis for many different cocktails. The growing popularity of gin is reflected in the opening of many new gin-centric bars. While most of these places are interchangeable, some hidden gems can be found among them. Genever in LA’s historic Filipinotown neighborhood is such a pleasant exception. Opened in March 2018 and run by three female owners it has quickly established itself as the new place to go for all gin lovers. Gin and genever based drinks are the foundation of an ambitious menu. Of course, classics like a Gimlet are also part of their daily bar business. As Tinette Sumiller, one of the owners told us, it took over five years to turn the idea of a female-and-filipina-led bar into reality. With a background in finance and IT Genever’s owners turned to a Kickstarter campaign to fund their dream of opening a bar in their neighborhood. Today some of Genever’s signature drinks were named after sponsors just as the seats at the bar and the golden tables. Genever offers an elegant but at the same time cozy lounge setting, which may explain their success within the community. Organizing guest shifts at Genever with female industry experts, brand managers and bartenders Tinette and her combatants try to support other women and female specific issues. Roger Ebert would have given two thumbs up and so do we. If you come around, which we highly recommend, you may be in for some more surprises. Look out for the recycled bicycle chains!

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Nice to meet you! Could you briefly introduce yourself?

I’m Roselma Samala, one of the three owners of Genever.

What makes your bar unique?

Several things – we are one of the few gin focused cocktail lounges in Los Angeles. And we are one of the few women-owned bars. Located in Historic Filipinotown we also offer drinks highlighting Filipino flavors. Most of all, though is our hospitality and the sense of specialness one feels upon entering.

Please tell us your favorite spirit and drink!

So that would be gin – my go-to drink is an Aviation. My favorite Genever drink is the Phone Call from Istanbul and Hello Suckers.

Any recommendations what to do in LA?

Visit the Broad and Getty Museums, sample all the ethnic foods – Filipino, Chinese, Japanese, Korean, Ethiopian, Mexican, El Salvadoran, Indian, and more that I can’t remember!

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13. Otium (Downtown)

 

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The striking transformation of Downtown LA during the last years can also be experienced through fine dining and many great new bars. At Otium attached to The Broad museum both things – food and drinks – come together in an elegant modern environment. While the contemporary kitchen is overseen by famous chef Timothy Hollingsworth – once Chef de Cuisine at The French Laundry until he moved to LA in 2012 – the bar menu is the playing field of Chris Amirault. For inspirations he doesn’t need to look far. Instead Chris, who was born and raised in Boston, takes ideas for new recipes from all the different cultures and places that this great city has to offer. His latest cocktail menu is an homage to legendary food critic Jonathan Gold and to some of Gold’s favorite restaurants. Take for example the salty-spicy (yes real spicy) „Rivera“. Made of Mal Bien mezcal, chili, bell pepper agave and ginger this cocktail takes some risks. It’s not for everyone, but to us that’s certainly a good thing. If you want to cool down in a second round, the damn good „Chengdu Taste“ will be for you. It’s a beauty of a drink with a very refreshing taste and some unusual ingredients like Beijing yogurt. Gold, who sadly passed away last summer, would have loved both of Chris’ creations. For the sake of completeness, we just want to point out that Otium also offers very tasty brunch and dinner options. But as this is a bar guide, we like to give all the praise to charming Chris and his dedicated co-workers for now.

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14. République (La Brea)

 

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Coming to the amazing restaurant/bistro République by Walter and Margarita Manzke we were introduced to beverage director Shawn Lickliter, who runs République’s ambitious hyper-seaosnal bar menu. Loved equally by Los Angelinos as well as by foodies from all over the country, République is one of the front-runners of a modern french-inspired cuisine based on the chef’s visits to farmer markets all around the city. While this approach was copied by many restaurants – think of the whole „farm-to-table“ movement – it’s still quite unique with regard to its cocktail menu. Shawn creates drinks based on fresh ingredients that République’s guests will also find on the food menu. His recipes change almost daily. For sure there are also some classics like République’s House Gin&Tonic or the Oaxacan Old Fashioned using mezcal from small Mexican producers. But for the most part Shawn is looking beyond seasonality, making almost daily adjustments. At the time of our visit, his drinks changed discretely from winter to more spring inspired flavors. Hence most of the cocktails are named after the main ingredient so you know exactly whet you get. The „Celery“ is a very popular choice, but due to our profound aversion to celery we pass. No offense Shawn! If you get into a conversation with him, you feel how passionate he is about sustainability, the freshness of the ingredients and the quality of the spirits. Together with his friend Max Reiss, who is now the bar manager of WeHo’s Gracias Madre, he is also looking beyond the border for mezcal distilleries and upcoming producers. Another interesting aspect of République is the combination of a great restaurant with an ambitious bar program. That’s something you will find over and over in LA. Shawn points to the characteristics of the city. As most people take the car, they don’t want to drive to a bar after dinner. This might also explain why cocktail pairings are so popular. In either case – food and drinks – République won’t disappoint.

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15. Big Bar (Los Feliz)

 

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The first time we met Cari Hah was through her drinks. She created the cocktail menu for Echo Park’s Bar Henry based on a three-ingredients-concept. The second time we met her in person at her work place in Los Feliz. Big Bar on Hillhurst Avenue is one half of a highly popular neighborhood joint. The other half is called Alcove, a café-restaurant hybrid with a beautiful patio and excellent breakfast/brunch options that can also be ordered from Big Bar. Despite its name this airy Californian bar is actually quite small, as Cari admits with a smile. Since many years she has been one of LA’s most influential female bartenders, leading a very successful bar team. She worked Downtown at Cole’s/The Varnish – an LA landmark – and did guest shifts at many other well-known bars around LA. It’s not hard to see how passionate she is about her job. When asked about her personal favorite from Big Bar’s menu, she politely declines an answer. „They are all my babies“ Cari explains, proud like a mother of her kids. The „6:27 AM Los Feliz“ blends Cari’s preference for tequila with fresh, fruity flavors thanks to a balanced mix of blueberries, mint and chareau aloe liqueur. If you ever needed an excuse to start drinking at 1 PM, this is it! We recommend ordering some tasty food from Alcove while sipping this beauty of a drink. Big Bar is a place without pretense or bartender gimmicks. Instead, Cari takes care of everything. She is the heart and soul of a dedicated bar team with real craftmanship in mixology. Who cares that she claims to have bad bowling skills? While she is quite picky about drinking cocktails at other bars, she loves The Spare Room in Hollywood. That one has two bowling alleys. Just to let you know.

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More in Part II

Wir kommen so langsam auch in ein Alter, wo es schwer fällt, alle Kerzen auf der Geburtstagstorte zu platzieren. Über Details und Einzelheiten wollen wir an dieser Stelle besser nicht sprechen. Und selbst wenn wir uns einbilden, dass wir uns noch ganz gut gehalten haben, so merkt man beim Blick in den Spiegel, dass die Zeit nicht spurlos an einem vorübergeht. Damit wollen wir es auch belassen, schließlich soll es hier um Sneaker gehen. Ganz und gar zeitlos sind viele Modelle von New Balance. Während in diesen Tagen der NB 990 als „Vater“ aller Dadshoes allgegenwärtig ist und von 20-jährigen Influencern gefeiert wird – wir verkneifen uns dazu besser einen Kommentar – sollte ein anderer Klassiker keinesfalls vergessen werden. Die Rede ist vom New Balance 1500!

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Das Modell bringt es immerhin bereits auf ein gutes Vierteljahrhundert. In dieser Zeit haben sich andere Sneaker immer wieder verändert, angepasst an neue Trends und Technologien. Nicht so der NB 1500. Hier sah New Balance zum Glück von überambitionierten Design-Experimenten ab. Ein Upgrade war auch überhaupt nicht nötig. Die bewährte Encap-Midsole sorgt schließlich auch heute noch für ein nahezu optimales Laufgefühl, wobei ich zugeben muss, dass ich tatsächlich noch in einem Paar 1500er gelaufen bin. Wie so viele andere New Balance-Silhouetten ist der 1500 für mich vielmehr ein erwachsener Lifestyle-Sneaker, der mit britischem Understatement und meist eher zurückhaltenden Colorways nahezu jedes Outfit komplettiert. Und zum Flexen auf Instagram wurde er glücklicherweise auch noch nicht missbraucht. Ich hoffe mal, dass sich daran auch in der Zukunft nichts ändert.

Über den Einfluss der Marke auf bestimmte (Sub-)Kulturen ließe sich darüber hinaus ganze Bücher füllen. New Balance haben das, was andere Brands so gerne hätten: Geschichte, Stil und ein tiefes Verständnis für das Wesentliche. Bei dem im nordenglischen Flimby gefertigten 1500 finden sich all diese Elemente in ihrer besten Form. Der hier abgebildete New Balance 1500 WWN ist nun seit kurzem bei ausgewählten Sneaker Stores wie asphaltgold und BSTN erhältlich. Das helle Leder erweist sich ebenso wie das Mesh leider als Schmutzmagnet. Hier helfen dann aber die bekannten Sneaker Cleaner (genauso gut sind ein Schwamm oder eine nicht allzu harte Bürste und etwas lauwarmes Wasser). Der 1500 WWN präsentiert sich gerade im blitzsauberen Zustand als echte Schönheit, zu dem man durchaus auch im Jahr 2019 Pinroll tragen darf. Die Jüngeren können an dieser Stelle googeln, was damit gemeint sein könnte. Ich freue mich in der Zwischenzeit auf weitere großartige 1500-Releases in den nächsten Monaten. New Balance zeigen jedem echten Sneaker-Liebhaber, dass aus Großbritannien noch immer Gutes kommt. Daran ändert sogar dieser verdammte Brexit nichts.

Hinweis: Der Schuh wurde uns freundlicherweise von New Balance zur Verfügung gestellt. Ein großes Danke an das Suderman, wo die Fotos entstanden sind. Wenn Ihr in Köln Lust auf gute Drinks habt, schaut unbedingt hier mal vorbei!

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Wenn es stimmt, dass wir Menschen uns so Manches von der Natur abgucken, dann haben wir es hier mit einem geradezu mustergültigen Beispiel zu tun. Denn der Colorway des Highsnobiety x Diadora N9000 „Eastern Bluebird“ trägt sein Vorbild bereits im Namen. Gemeint ist der offizielle Vogel des Bundesstaates New York, der übersetzt ins Deutsche als Rotkehl-Hüttensänger nur wenigen bekannt sein dürfte. Aber zum Glück gibt es ja Wikipedia, das auch Nicht-Ornithologen weiterhilft. In diesem Fall ist die deutsche Übersetzung sogar noch treffender, denn neben einem hellen Blau besitzt der kleine Piepmatz (offiziell eine Drosselart) auch Federn in einem zarten Pfirsichton. Auch diese wurden von keinem Geringeren als Hikmet Sugoer in das Farbdesign des N9000 übernommen. Hikmet, einst Gründer von Solebox und nun mit seinem Label „Sonra“ äußerst erfolgreich, entwarf bereits den ersten Teil der Diadora x Highsnobiety-Kollektion.

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Nachdem sein erster Highsnobiety N9000 eine Ode an die deutsche Hauptstadt war, kam es nun also zu einem Wechsel auf die andere Seite des Atlantiks. Auch das ist kein Zufall. So ist New York neben Berlin das zweite Hause des bereits 2005 von David Fischer gegründeten Streetwear-Magazins, das heute aus der Welt der Straßenmode und schönen Dinge kaum mehr wegzudenken ist. Man könnte auch sagen: Was nicht auf Highsnobiety stattfindet, kann man guten Gewissens links liegen lassen. Was David hier geschaffen hat, klingt nach einer (Erfolgs-)Geschichte, die eigentlich zu gut ist, um wahr zu sein. Und doch ist sie es.

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Die Idee, zusammen mit Diadora eine zweitgeteilte Kollektion herauszubringen und damit gleichzeitig die enge Bindung des Magazins zu Berlin und New York aufzugreifen, ist so naheliegend wie genial. Das Ergebnis, wozu nun auch der „Eastern Bluebird“ gehört, ist eine charmante und stylische Hommage an zwei der weltweit führenden Streetwear-Metropolen. In einem Markt, der leider immer öfter von nichtssagenden Collabos und uninspirierten Hype-Releases bestimmt wird, steht das Projekt von Highsnobiety und Diadora für grundsolides Turnschuhhandwerk. So ist auch der „Eastern Bluebird“ ein „Made in Italy“-Sneaker, der im Diadora-Werk Caerano di San Marco gefertigt wurde. Ähnlich wie bei den „Made in USA“-Modellen von New Balance oder Hikmets Sonra-Releases schätzen wir gerade diese Handwerkskunst. Ohnehin ist ein Projekt, das dem 70. Geburtstag einer Traditionsmarke wie Diadora gewidmet ist, zu besonderer Qualität verpflichtet. Als Diadora vor über 4 Jahren mit starken Collabos und namhaften Partnern (Patta, 24 Kilates, Hanon, Hikmet/Solebox) ein fulminantes Comeback feierte, fühlten wir uns an unsere Jugend erinnert. Der „Eastern Bluebird“ setzt diese Serie nach einigen Durchhängern nun auf einem wirklich hohen Niveau fort.

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Wir würden uns wünschen, dass Diadora dieses Level beibehalten kann. Den Fehler, zu viele Schuhe in zu kurzer Zeit auf den Markt geworfen zu haben, scheint man in Italien erkannt und korrigiert zu haben. Gerade ein Top-Modell wie der N9000 verdient die „Weniger ist mehr“-Behandlung. Richtig in Szene gesetzt bringt diese Silhouette schließlich bis heute das Herz eines fast jeden echten Turnschuhliebhabers zum Schlagen.

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Auch bei unserem zweiten Lieblings-Thema „Food & Drinks“ macht London so schnell niemand etwas vor. Was es hier nicht gibt, muss kulinarisch vermutlich erst noch erfunden werden. Egal ob Street Food auf dem berühmten Brick Lane Market oder die weltbesten Restaurants für das etwas größere Budget, in dieser Stadt wird jeder sein Lieblingsessen oder seinen kulinarischen Lieblingsplatz finden. Und die Londoner Barszene ist vermutlich die beste weltweit – zumindest wenn man uns fragt. Aber lest selbst, was wir Euch in London ans Herz legen!

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Food

Luca (Clerkenwell)

Auch wenn Großbritannien oder zumindest eine knappe Mehrheit bekanntlich die EU verlassen will, so funktioniert die Kombination aus beidem doch zumindest auf dem Teller ziemlich gut. Den Beweis dafür liefert das Luca, in dem italienische bzw. mediterrane Küche mit oftmals britischen Zutaten serviert wird. So kommen viele Meerestiere von den schottischen Küsten oder der Käse aus Nordirland. Alle Pasta-Gerichte sind hausgemacht und ebenso wie die anderen Fisch- und Fleischgerichte ein echter Hochgenuss. Authentisch nach Italien schmeckte uns auch das Tiramisu.

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Grind (Clerkenwell)

Das Grind, von dem es in London gleich mehrere Ableger gibt (u.a. an der Underground-Station Old Street siehe Bild 1), ist praktisch zu jeder Tageszeit ein beliebter Treffpunkt. Am Morgen lockt das Frühstück mit einem klassischen All English Breakfast, verschiedenen Eier-Variationen wie Shakshuka und hausgemachtem Granola. Nach dem Lunch werden ab dem späten Nachmittag diverse Drinks zur Happy Hour (von 17 bis 19 Uhr) serviert. Am Abend ist das stylische Grind auch ein gefragter Date Spot und entsprechend gut besucht.

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Frog Hoxton (Hoxton Square)

Das Frog am Hoxton Square ist das zweite Restaurant von Küchenchef Adam Handling, dem wir auch ein eigenes Portrait gewidmet haben. Adam ist derzeit einer der erfolgreichsten Jungköche auf der Insel und ein echter Macher, dabei aber sehr sympathisch und gelassen. Seine Zero-Waste-Philosophie ist ebenso wie seine Vorliebe für Street Art und Kunst im Allgemeinen auch im Frog überall erkennbar. In einer sehr entspannten Atmosphäre serviert sein Team hier einen kulinarischen Volltreffer nach dem nächsten. Die Chicken Butter mit dem Brot müsst Ihr probieren, gleiches gilt den Schweinebauch und die Beef-Gerichte (sorry an alle Vegetarier). Und am Ende solltet Ihr Euch auf ein sündhaft leckeres Dessert vorbereiten. Hinzu kommt, dass das Preis-/Leistungsverhältnis selbst für Londoner Verhältnisse absolut fair und angemessen ist. Unser neues Lieblings-Restaurant!

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Frog by Adam Handling (Covent Garden)

Natürlich darf auch Adam Handlings zweites Restaurant in diesem Guide keinesfalls fehlen. Das „Frog by Adam Handling“ ist sein neues Aushängeschild und in den Gerichten noch kreativer als das am Hoxton Square. Es ist ein Ort für besondere Anlässe oder ein ganz besonderes Dinner. Ihr solltet Euch unbedingt für einen der Plätze an der offenen Küche (Counter Sets) entscheiden und frühzeitig reservieren. Denn das Restaurant ist gerade am Wochenende schon mal Monate im voraus ausgebucht. Neben Á la Carte-Gerichten wird auch ein 5-gängiges Tasting Menu und Adams persönliches Lieblingsmenü in 9 Gängen angeboten. Essen, Service, Atmosphäre – hier stimmte einfach alles.

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Hide (Mayfair)

Das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Hide ist eigentlich eine dreifache Überraschung. Hinter der von außen unscheinbaren Holztüre verbergen sich gleich drei verschiedene Gastro-Konzepte. Während im Obergeschoss ein Fine Dining-Erlebnis mit Blick auf den Green Park geboten wird, werden in dem ebenfalls sehr stylischen und doch sehr gemütlichen Erdgeschoss sowohl Frühstück als auch Lunch und Afternoon Tea zelebriert. Man setzt auf regionale Zutaten und einen ausgezeichneten Service. Auch hier bestimmt viel Holz den Look des Restaurants. Der absolute Hingucker des Hide ist sicherlich die gewaltige, in Spanien angefertigte Holztreppe im Eingangsbereich. Im Keller versteckt sich schließlich eine Bar, für die wir aber noch einmal nach London zurückkehren müssen.

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Dirty Bones (Soho)

Inzwischen gibt es fünf Dirty Bones-Restaurants in London. Nach der Eröffnung des ersten Restaurants in Kensington kamen schnell weitere hinzu. Wir besuchten das in Soho, bei dem die 90er-Jahre von den Wänden grüßten und wir uns auch deshalb gleich wie zuhause fühlten. Das Essen ist nichts für Kalorienzähler oder Gesundheitsfanatiker. Geboten wird stattdessen amerikanisches Bar-Food, kalorienreich, fettig und leider auch äußerst lecker. „A little naughty“ sei das Essen, gibt Dirty Bones selber zu. Diese Umschreibung trifft es ganz gut. Am Wochenende bietet das Dirty Bones auch einen Brunch.

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Portland (Fitzrovia)

Moderne britische Küche aus den besten Zutaten serviert das Portland, was dem Restaurant unlängst einen Michelin Stern einbrachte. Absolut zu Recht, meinen wir. Empfehlen können wir den Lunch (35 Pfund für 3 Gänge) oder das Tasting Menu am Abend (für 65 Pfund). Wie nicht anders zu erwarten, ist der hier gebotene Standard absolut erstklassig. Weinkenner dürften das Portland ebenso glücklich verlassen. Vor allem am Abend empfiehlt sich eine rechtzeitige Reservierung, denn das Restaurant ist leider längst kein Geheimtipp mehr.

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Clipstone (Fitzrovia)

Mehr als nur eine Alternative zum Portland ist dessen Schwester-Restaurant Clipstone, das nur wenige Straßen weiter auf seine Gäste wartet. Man versteht sich als modernes Bistro mit einer kreativen Karte. Es geht noch etwas lockerer als im Portland zu und die Menü-Preise sind etwas günstiger (3-Gänge-Menü für 26 Pfund). Ansonsten kann sowohl das Essen als auch der Service absolut mit der Verwandtschaft mithalten. Auf die Auszeichnung als „Restaurant of the Year 2017“ durch das GQ Magazine ist man zurecht stolz.

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The Breakfast Club (Hoxton Square, Soho)

„Today is going to be good day…“ Mit diesem Satz wird man im Breakfast Club begrüßt und man glaubt ihn sofort. Denn wer hier frühstückt, hat danach garantiert gute Laune und einen vollen Magen. Amerikanische wie englische Frühstücks-Klassiker bietet die Karte des Breakfast Club, dessen Filiale am Hoxton Square deutlich weniger überlaufen ist. Zumindest war das bislang unsere Erfahrung. Ganz im Diner-Style bekommt man hier auch seinen Kaffee unendlich nachgeschüttet.

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Beigel Bake (Shoreditch)

Eigentlich hassen wir es, irgendetwas mit dem überstrapazierten Wort „Kult“ zu umschreiben. In diesem Fall trifft es aber die Sache sehr genau. Denn Beigel Bake sind Kult, Ende der Diskussion. Die Beigel-Bäcker von der Brick Lane gehören in diesen Stadtteil mehr als jedes Hipster-Café. Vor allem nachts wird das Beigel Bake zum Treffpunkt für Party-People, Nachtschwärmer und – nun ja – Hipster. Ihr Cream Cheese Bagel mit Lachs ist unschlagbar. Ohne mindestens einen Besuch dieser liebenswert schrulligen Bäckerei wäre für uns kein London-Trip komplett. Gewisse Traditionen müssen einfach sein!

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Dishoom (u.a. Shoreditch, Soho, Carnaby)

Bleiben wir noch kurz bei Traditionen. Auch ein Frühstück im Dishoom mit den verboten leckeren Naan Rolls und dem „The Big Bombay“-Frühstück gehört für uns dazu. Dabei bietet das von der britischen Kolonialzeit in Indien geprägte Restaurant natürlich zu jeder Tageszeit ein (Überraschung!) von der indischen Küche inspiriertes Menü. Der Schärfegrad ist jedoch eher auf westliche Gäste abgestimmt. Wir lieben die ganz besondere Atmosphäre der Dishoom-Restaurants, wobei das in Shoreditch unser liebstes es.

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Nopi (Soho)

Das zu den bekannten Ottolenghi-Restaurants gehörende Nopi bietet eine moderne, leicht mediterrane Küche mit frischen Zutaten. Viele der Gerichte sind dazu gedacht, mit allen am Tisch geteilt zu werden. Gegrillter Fisch, eine große Auswahl an vegetarischen Speisen und raffinierte Fleischgerichte stehen bei Lunch und Dinner zur Auswahl. Natürlich kann man hier auch frühstücken. Die Auswahl reicht von French Toast bis Shakshuka, von herzhaft bis sehr süß.

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Dean Street Townhouse (Soho)

Im noblen Dean Street Townhouse lässt sich nicht nur stilvoll übernachten sondern auch im Restaurant auf traditionelle englische Art speisen. Unser kleiner Erfahrungsbericht bezieht sich nur auf das Frühstück, bei dem unsere Wahl natürlich auf den Klassiker aus Baked Beans, Wurst, Blood Pudding, Speck, Champignons und pochierten Eiern fiel. In einem solchen Ambiente gehört einfach das „Full English Breakfast“ auf den Tisch. Und so gut wie hier bekommt man es nur ganz selten serviert.

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Albion (Shoreditch)

Das Albion im luxuriösen und überaus stylischen Boundary Hotel (eine absolute Empfehlung auch dafür) ist von morgens bis abends fast immer gut besucht und das nicht ohne Grund. Morgens kann man hier gut frühstücken, am Mittag den Lunch genießen und später den Tag bei einem Drink ausklingen lassen. Die Küche interpretiert britische Klassiker mit zumeist saisonalen und regionalen Zutaten. Auch die täglich wechselnden Pies erfreuen sich im Albion großer Beliebtheit. Das Brot, das hier auf den Tisch kommt, wird zudem im eigenen Haus frisch zubereitet.

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Lyle’s (Shoreditch)

Kaum ein anderes Restaurant in London versteht sich auf einen derart perfekten Minimalismus wie das Lyle’s. Das fängt bereits bei der Innenarchitektur an. Als Dinner bekommt der Gast dann ein täglich anderes 4-Gang-Menü serviert (Kostenpunkt: 59 Pfund), die Auswahl wird ihm von der Küche abgenommen. Was sich laut Karte noch recht nüchtern liest, entwickelt später am Tisch seine volle Magie. Vollkommen zu Recht zählt das Lyle’s daher schon seit mehreren Jahren zu den 100 weltbesten Restaurants (und dafür ist es auch nicht überteuert).

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Herman Ze German (Soho)

Selbst ohne Aleman-Bonus würden wir in dieser Aufzählung nicht auf das Herman Ze German verzichten. Die Currywurst und die anderen fettigen Spezialitäten des deutschen Wurst-Braters haben schließlich auch unter Londonern viele treue Fans. Und wenn das Deutschsein dann noch mit einem Augenzwinkern kommentiert wird, macht uns das den Herman und seine Wurst umso sympathischer. Selbstverständlich konnte uns hier auch der Geschmack überzeugen. Ansonsten würden wir Euch diese Kult-Bude nicht ans Herz legen.

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Drinks & Coffee

London ist die Bar-Hauptstadt der Welt – zumindest für uns. Nirgendwo sonst haben wir bislang so viele großartige und vor allem unterschiedliche Bars besuchen dürfen. Auch wer lieber in ein gutes Café geht, muss in London nicht wirklich lange suchen. Es folgt eine Auswahl unserer ganz persönlichen Lieblinge, die wir in der Zukunft regelmäßig erweitern und aktualisieren wollen.

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Attendant (Fitzrovia, Shoreditch)

Auch wenn jedes Attendant-Café anders aussieht, manches ist dennoch immer gleich: Die Qualität des Kaffees, die hohe Kunst des Röstens und das Gefühl, als Gast immer willkommen zu sein. Attendant legen großen Wert auf nachhaltiges Wirtschaften und faire Arbeitsbedingungen. Auch für ihre Bohnen zahlen sie einen höheren Preis. Das schmeckt man. Ein Highlight ist das im viktorianischen Stil gehaltene Underground(!)-Café in Fitzrovia, das einst als Toilette diente. Doch keine Sorge: Das ist lange her!

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Monocle Café (Marylebone)

Das gleichnamige Magazin betreibt im mondänen Marlyebone in unmittelbarer des eigenen Shops zugleich ein stets gut besuchtes Café, in dem man auch diverse Backwaren und Snacks bekommt. Natürlich kann man hier auch in den verschiedenen Monocle-Publikationen blättern während man seinen Kaffee genießt. Für uns ist das Monocle immer ein willkommener Zwischenstopp bei einem Rundgang durch das Viertel.

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Bar Termini (Soho)

Die von außen recht unscheinbare Bar Termini ist schon ein Phänomen. Irgendwie wirkt sie mit ihrem original italienischen Flair zunächst etwas deplatziert im hippen Soho. Dabei ist die Espresso-Bar selbst längst eine Londoner Institution, die nicht nur für ihren großartigen Espresso bekannt ist sondern zugleich und noch viel mehr für ihre Drinks. Vergleichbar dem Café Dante in New York hat sie sich auch als Cocktail-/Aperitif-Bar einen Ausnahmestatus erarbeitet. Auch ein Besuch der weniger bekannten Schwester-Bar 69 Colebrooke Row in Islington lohnt sich, wenn man klassische Drinks schätzt.

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Boundary Rooftop Bar (Shoreditch)

Bei einem Drink den Sonnenuntergang über East London genießen? Das kann man auf der Dachterrasse des Boundary Hotels in Shoreditch, die auch Nicht-Hotelgäste nutzen können. Gelegentlich muss man sich hier jedoch auf Wartezeiten einstellen – vor allem zu den beliebten Sundowner-Zeiten im Sommer. Entschädigt wird man dann aber mit einem erfrischenden Drink und einer tollen Aussicht. Später zieht man dann am besten weiter in eines der guten Restaurants in Shoreditch (siehe oben).

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The Borough Barista (Marble Arch)

Wir lieben Cafés und ganz allgemein Orte, an denen man wirklich zu Ruhe kommen kann. Das Borough Barista, nur einen Steinwurf vom Trubel am Marble Arch und den großen Shopping-Straßen Londons, ist ein solcher Ort. Dass hier außerdem frisch geröstete Kaffee-Spezialitäten auf den Gast warten, macht das Café nicht unsympathischer – ganz im Gegenteil. Am Nachmittag erhält man dann auch schon mal ein Croissant von den Angestellten geschenkt.

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Bean & Wheat (Hoxton Square)

Das Bean & Wheat ist ein weiteres Projekt des viel beschäftigen Adam Handling. Gelegen auf der Rückseite seines neuen Restaurants am Hoxton Square steht es für seine „Zero Waste“-Philosophie. Die hier angebotenen Pastrys und Backwaren sind das Ergebnis einer kreativen Resteverwertung des Restaurants. Ziel soll es sein, Abfall möglichst zu vermeiden und gute Zutaten nicht achtlos wegzuschmeißen. Eine andere Besonderheit des Bean & Wheat ist die mit viel Liebe zusammengestellte Ausfall aus über 100 Biersorten. Homer Simpson würde es freuen!

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The Blind Pig (Soho)

Über dem mit einem Michelin Stern ausgezeichneten Restaurant des Social Eating House (eine Reservierung ist hier absolut notwendig) liegt die Speakeasy Bar The Blind Pig, an die von außen nur eine unscheinbare Holztüre mit einem Schweinekopf (oink oink) erinnert. Drinnen geht es dann richtig gemütlich zu. Gedimmtes Licht, viel Holz, und Kupfer bestimmen den Look der vergleichsweise kleinen Bar. Ein echtes Highlight ist die nach verschiedenen Kinderbuchklassikern gestaltete Cocktail-Karte und deren Drinks. Darauf finden sich so fantasievolle Kreationen wie Winnie Poohs „Honey Pot“ oder Bilbo Baggins’ „Shire Brew“.

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Swift (Soho)

Gegenüber der bereits erwähnten Bar Termini liegt die Swift Bar, die sich streng genommen in zwei Barbereiche aufteilt. Für den im Untergeschoss empfiehlt sich eine Reservierung. Der andere Teil ist dagegen mehr für Laufkundschaft und einen schnellen Drink/Aperitif ausgelegt. Aber auch diese haben es in sich und können qualitativ mit den Drinks in anderen Londoner Top-Bars absolut mithalten. Nicht zufällig hat es das Swift schon mehrfach unter die besten „50 besten Bars der Welt“ geschafft.

Iron Stag (Hoxton Square)

Manch einer mag beim Wort „Whisky Bar“ zunächst zurückschrecken. Dabei beweist das Iron Stag, das die Spirituose in jede gute Bar gehört und auch für Nicht-Whisky-Trinker durchaus zugänglich gemacht werden kann. Seit diesem Sommer bietet die neue Bar von Adam Handling allen Whisky-Freunden und solchen, die es werden wollen, ein neues sehr gemütliches/stylisches Zuhause. Genau so muss für uns eine gute Bar aussehen. Die Bartender beraten jeden Gast und gehen auf seine Wünsche ein. Freitags und Samstags sorgt dazu noch Live-Jazz für Unterhaltung und die richtige Atmosphäre, an der es aber auch ansonsten im Iron Stag nicht fehlt.

Happiness Forgets (Hoxton Square)

Praktisch in Sichtweite des Iron Stag liegt das Happiness Forgets. Die etwas versteckte Kellerbar bietet unprätentiöse Barkunst auf allerhöchstem Niveau. Dabei gefällt uns vor allem die Low-Key-Atmosphäre des Happiness Forgets, in dem die Drinks sowie der Gast und nicht die Show im Mittelpunkt steht. Den Glamour überlässt man ganz bewusst anderen. Noch nicht getestet haben wir bislang die neue Schwester-Bar Original Sin etwas außerhalb in Stoke Newington. Wir werden versuchen, dies schnellstmöglich nachzuholen.

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Oriole (Smithfield Market)

Es ist Zeit für ein Geständnis: Wir sind verliebt! Unsere Liebe gilt der Oriole Bar, die den Gast in den Hallen des Smithfield Market auf eine koloniale Cocktail-Weltreise mitnimmt. Regelmäßig wird das Oriole unter die besten Bars der Welt gewählt. Für uns ist sie die Nummer 1 in London. Wir lieben den besonderen Vibe der Bar, vor allem am Wochenende, wenn die Jazz-Band spielt und man sich in eine andere Welt hineinträumen kann. Aber nicht nur dann empfiehlt sich hier eine Reservierung. Den erstklassigen, kreativen Drinks des Oriole-Barteams aus zum Teil recht exotischen Zutaten macht im Geschmack und in der Präsentation so schnell keine andere Bar etwas vor.

Nightjar (Shoreditch)

Wenn das Oriole-Team noch eine zweite Bar aufmacht, dann gibt es an deren Erfolg eigentlich keine Zweifel. Tatsächlich gehört das Nightjar längst zu den besten Adressen der Stadt und das will in London mit seiner Dichte an großartigen Bars wahrlich etwas heißen. Hinter einer unscheinbaren Tür steigt man in die Keller-Räumlichkeiten, in denen sich das Nightjar „versteckt“. Man versteht sich als Old-School-Bar. Es werden alte Drinks neu aufgelegt, vergessene Rezepte wiederbelebt und fantasiereiche Eigenkrationen gemixt. Wer das nötige Kleingeld besitzt, kann hier auch aus einer Vielzahl an Vintage-Spirituosen wählen. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich auch die verschiededenen Punches, die man sich mit mehreren Personen teilen kann. Regelmäßige Live-Performances aus den Bereichen Swing, Jazz und Blues sorgen für eine unverwechselbare Bar-Atmosphäre. Gerade am Freitag und Samstag Abend sollte man sich jedoch ohne Reservierung auf längere Wartezeiten einstellen (wir sprechen aus eigener Erfahrung).

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Eve Bar (Covent Garden)

Und wieder sind wir bei Adam Handling. Seine zweite Bar liegt in Covent Garden gleich neben seinem Flagship-Restaurant. Von der eher klassischen Bar-Atmosphäre des Iron Stag unterscheidet sich die geheimnisvoll dunkle Eve Bar deutlich. Es ist der perfekte Ort für ein Date oder einen romantischen Abend mit ausgezeichneten Cocktails (Empfehlung für „Adam’s Apples“). „Resist Everything except Temptation“ leuchtet als Schriftzug bereits über dem Eingang und tatsächlich lauert die Versuchung hier an jeder Ecke. Bei dieser Vertreibung aus dem Paradies sind wir immer wieder gerne zu Gast.

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The Gibson (Clerkenwell)

Eine Zeitreise in das London um 1900 erlebt man im The Gibson. Die kleine, gemütliche Bar mit ihrer schönen alten Fassade ist das neue Baby des früheren Nightjar-Managers und Mixologen Marian Beke. Dieser schuf hier ein wahres Refugium für Cocktail-Liebhaber. Vor allem Gin-Fans kommen im Gibson auf ihre Kosten. Bereits der gleichnamige Signature Drink serviert im klassischen Martini-Glas beweist die hohe Cocktail-Kunst dieser Bar, deren Menü nach Monaten und Jahreszeiten aufgefächert ist (die Auswahl kann einen zunächst erschlagen, am besten lässt man sich beraten). Zu den einzelnen Drinks wird eingelegtes Obst oder Gemüse serviert, eine weitere Besonderheit des Gibson.

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Nachdem wir Euch Toronto zunächst als Foodie-Stadt mit ganz unterschiedlichen Küchen und einer unglaublich vielfältigen Bar-Kultur vorgestellt haben (hier geht es zu unserem Food & Drinking-Guide), widmet sich dieser Beitrag unseren Shopping-/Store-Empfehlungen. Möglichkeiten in Toronto sein Urlaubsbudget auszugeben, gibt es reichlich. Zum Abschluss haben wir außerdem noch einen besonderen „Kultur-Tipp“ für Euch, der nicht nur Sneakerheads interessieren könnte. Wer besonders ungeduldig ist, kann an dieser Stelle natürlich auch direkt bis zum Ende des Artikels scrollen. Ansonsten: Viel Spaß beim Lesen, Geld ausgeben und shoppen!

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Haven (Downtown)

Der ohne jeden Zweifel beste Store in Bezug auf Sneakers, Streetwear und Street Fashion sind für uns Haven, die neben Vancouver auch in Toronto zu finden sind. Dabei versteckt sich ihr Store zunächst recht unscheinbar hinter einer dunkelgrauen Fassade. Hat man die Treppe erst einmal hinter sich gelassen, steht man in einem hellen, großzügigen Loft, in dem aktuelle Sneaker-Releases von Nike(Lab) bis New Balance, japanische Labels wie CdG, Visvim, Head Porter, Wtaps und Sophnet und viele andere angesagte Brands (Stone Island, A Bathing Ape) auf zahlungskräftige Käufer warten. Denn etwas Kleingeld sollte man besser schon mitbringen. Die Auswahl ist groß und so fällt es schwer, sich am Ende an sein selbst gesetztes Limit zu halten. Ob uns das gelungen ist, wollen wir an dieser Stelle nicht verraten.

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Reigning Champ (Chinatown & Ossington)

Unser Lieblings-Label aus Kanada sind Reigning Champ. Die sportlich-eleganten Klamotten überzeugen mit ihrem beinahe zeitlosen und sehr funktionalen Style. Sie sind die Premium-Basics in unserem Kleiderschrank und so mussten wir hier einfach zuschlagen. Überhaupt stimmt bei Reigning Champ unserer Meinung nach auch das Preis-/Leistungsverhältnis. Man zahlt nicht bloß für ein Label sondern auch für die Qualität der Apparel. Neben dem Store nahe der Spadina Avenue findet sich ein zweiter RG-Shop in West Queen West auf der Ossington Avenue.

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Livestock (Spadina Ave & Roncesvalles)

Pflicht dürften zumindest aus Sicht eines Sneakerfans auch die Stores von Livestock sein, die schließlich zu Kanadas bekanntesten Sneaker-Boutiquen zählen. Gleich zwei Livestock-Stores finden sich in Toronto, wobei uns der in Roncesvalles deutlich besser gefiel (weil größer, heller, besser sortiert). Als wir zuletzt dort reinschauten, stellte man gerade seine neue Outdoor-Collection mit adidas Originals und Arc’teryx vor. Man führt praktisch alle aktuellen Sneaker-Releases und noch dazu eine feine Apparel-Auswahl mit Brands wie Pleasures, CdG und Wood Wood. Damit deckt man sogleich die ganze Bandbreite von Streetwear bis eleganter Fashion ab. Gleich neben dem Store auf der Spadina Avenue können Skatefans bei Adrift einkaufen.

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Gravitypope (West Queen West)

Direkt auf drei Etagen präsentieren Gravitypope in West Queen West Mode, Footwear und Accessoires für Männer und Frauen. In einem luxuriösen Ambiente und auf insgesamt 3000 Quadratmeter finden sich Designer-Brands wie Maison Kitsuné, Marni, Wings + Horns und CdG. Auch der Footwear-Bereich kann sich durchaus sehen lassen. Neben ausgesuchten Sneaker-Modellen (von New Balance, Vans, adidas, Asics) gibt es hier elegante Casual-Styles von Common Projects, Clarks und Church’s zu entdecken. Das Publikum ist schon etwas älter und auch daher recht zahlungskräftig. Mit etwas Glück läuft gerade wieder eine Sale-Aktion.

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Stüssy (Chinatown)

Natürlich bedürfen Stüssy keiner Vorstellung. Auch ihr Shop ist weit entfernt von einer Überraschung (eigentlich ähnelt er alle anderen, die wir kennen). Einzige Besonderheit: Man teilt sich die Location auf der Spadina Avenue mit einer Filiale von Sam James Coffee. Aus einem unerklärlichen Grund wollte man nicht, dass wir drinnen im Store Fotos machen. Aber wie gesagt ist das jetzt auch kein Beinbruch. Man bekommt hier schließlich genau das, was man erwartet. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

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BYOB Cocktail Emporium (West Queen West & Kensington Market)

Alle Cocktail-Fans dürften sich im BYOB Cocktail Emporium wie im siebten Himmel fühlen. Hier kann man seine kleine Hausbar mit allem nötigen Equipment ordentlich auf Profi-Standard bringen. Es gibt für jede Sorte Spirits das passende Glas, ganze Cocktail-Sets, Tumbler, Shaker, unzählige Bitters, diverse Cocktail-Literatur und jede Menge Krimskrams (vom Untersetzer im Tiki-Style bis zum Trinkhalm aus Metall). Wäre vieles nicht ziemlich zerbrechlich, so hätten wir uns hier vermutlich tot gekauft. Das eine oder andere Cocktail-Accessoire passt aber zum Glück auch ins Handgepäck.

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OVO Flagship (Dundas Street West)

An dieser Stelle ist es Zeit für ein Geständnis: Wir können den Drake-Hype irgendwie nicht so ganz nachvollziehen. Der in Toronto geborene und aufgewachsene Musiker hat zwar ein paar gute Songs geschrieben (oder schreiben lassen), doch erklärt das bereits diese Hysterie um seine Person? Drakes Label OVO ist in seiner Heimatstadt selbstverständlich mit einem Flagship-Store vertreten, der in seinen Ausmaßen allerdings eher übersichtlich ausfällt. Manche Teile der bequemen Street- und Sportswear von October’s Very Own gefallen uns aber dennoch recht gut. Wer sowieso die Dundas Street herunterläuft – vielleicht weil er die nahe gelegene Cocktail Bar oder die Rhum Corner besuchen will, für beides gibt es eine Empfehlung –, kann hier mal reinschauen. Am besten vorher wenn er/sie noch nüchtern ist.

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Off-White (Yorkville)

Weder die Marke noch ihr Mastermind Virgil Abloh muss man an dieser Stelle noch einmal vorstellen. Beides sind Heiligtümer nahezu jedes Hypebeasts, wobei wir Virgils Arbeit u.a. für Nike auch sehr schätzen – trotz des ganzen zum Teil irrsinnigen Hypes. Der Store im Einkaufsviertel Yorkville bietet die Off-White typischen Zutaten. Er ist zugegeben sehr dekorativ und auch schon deshalb ein nettes Fotomotiv. Virgils Kollektionen finden wir aber ganz eindeutig angesichts ihrer „Made in China“-Qualität absolut überteuert. Wer das anders sieht, kann sich hier gemäß des eigenen Budgets nach Herzenslust austoben. Man sollte sich aber darüber bewusst sein, dass bei Off-White Name und Hype den Preis bestimmen.

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Capsule (Yorkville)

Capsule waren für uns ein Fall von schlechtem Timing. Denn als wir Toronto besuchten, war ihr Store gerade wegen einer Renovierung geschlossen. Dennoch wollten wir pflichtbewusst auch diesen Sneaker-Store keineswegs auslassen, zumal der Umbau in Kürze abgeschlossen sein dürfte. Wir kommen dann demnächst noch mal vorbei!

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Ace/Five (West Queen West)

Zu Torontos vermutlich etwas weniger bekannteren Adressen im Bereich Street-Fashion zählen Ace/Five. Der gut aufgeräumte Store in West Queen West führt Labels wie 032c, Aimé Leon Dore, Harmony Paris und Pleasures. Sich selbst bezeichnet man als Shop für „Contemporary Menswear“, was das Sortiment recht gut zusammenfasst. Vielleicht macht Ihr ja in der Sale-Ecke ein echtes Schnäppchen?

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Eaton Centre (Downtown)

Wer uns kennt, weiß, dass wir die üblichen Downtown-Adressen eigentlich gerne meiden. Das riesige, dreistöckige Eaton Shopping-Center ist eine Ausnahme. Zum einen kam es uns weniger überlaufen als vergleichbare Shopping Malls vor, zum anderen fanden sich hier gleich mehrere Stores, die wir immer mal wieder gerne besuchen. Uniqlo ist einer davon. Bis demnächst endlich auch ein Store in Köln aufmacht, haben wir erst einmal hier geshoppt. Über die Qualität und das unschlagbare Preis-/Leistungsverhältnis der Uniqlo-Designs kann es eigentlich keine zwei Meinungen geben. Ansonsten finden sich hier die bekannten Namen und Einzelhandelsketten (Apple, J.Crew, Nordstrom, Champs Sports).

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Bata Shoe Museum (Yorkville)

Mehr als ein Schlechtwetter-Tipp ist das Bata Shoe Museum, das weltweit größte seiner Art. Auf insgesamt drei Etagen stellt das Museum überaus abwechslungsreich 4500 Jahre Schuh-Geschichte dar. Angefangen bei den alten Ägyptern, über die Naturvölker bis hin zu modernen Designer-Entwürfen und natürlich auch Sneakers gibt es hier einen umfassenden und sehr interessanten Einblick in die Kunst und die Bedeutung des Schuhs im Alltag, in der Mode und der Kultur. Im Obergeschoss finden dazu wechselnde Sonderausstellungen statt. Bei unserem Besuch ehrte das BSM den spanischen Designer Manolo Blahnik und seine wegweisenden Entwürfe. Selbst als Sneakerhead, den ansonsten High Heels wenig interessieren, fanden wir diese Ausstellung wirklich spannend.

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Hier findet Ihr unseren Food & Drinks Guide zu Toronto.

Eigentlich sind die USA nicht bloß ein Land, es sind mindestens drei. Da gäbe es die Ostküste, wo die Wurzeln dieser Nation zu finden sind. Dann natürlich die Westküste mit ihrem Mythos des nie enden wollenden kalifornischen Sommers. Und dann alles, was dazwischen liegt und manchmal etwas abschätzig den Stempel der „Flyover States“ aufgedrückt bekommt. Zwischen Ost- und Westküste liegen fast 5 Flugstunden und drei Zeitzonen, was aber offensichtlich kein Hindernis darstellt. Erst vor wenigen Monaten eröffnete Ronnie Fiegs Kith-Imperium einen Store in Los Angeles – eigentlich ein längst überfälliger Schritt. Immerhin ist LA zusammen mit New York das Zentrum der weltweiten Sneaker-Kultur. Auch Bodega aus Boston sind inzwischen in der „Stadt der Engel“ angekommen und – soviel sei verraten – eine echte Bereicherung für LA’s große Sneaker-Community.

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Wir müssen immer noch etwas über uns selber lachen, als wir vor sechs Jahren das erste Mal in Boston waren und an der Adresse des dortigen Bodega-Shops etwas arglos vorbeiliefen. Ebenso gut getarnt präsentiert sich nun die LA-Dependance der Bostoner, die Teil des neuen Einkaufs- und Erlebniszentrums Row DTLA ist. Dort, wo früher einmal das Herz des Großhandels schlug, wo Waren aller Art den Besitzer wechselten, entstand ein neues Quartier mit zahlreichen Shops, Restaurants, Büros und weiteren Angeboten. Das „Row DTLA“ steht damit auch stellvertretend für den Wandel des historischen Stadtkerns, der sich in Downtown vor allem im angrenzenden Arts District zeigt. „We are hidden in plain sight“ heißt es dazu auf der Bodega-Webseite. Tatsächlich versteckt sich ihr Shop am südlichen Ende nahe der E 8th Street hinter einem unscheinbaren Eingang, der so auch zu einer typischen Markthalle gehören könnte.

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Dieses Tarnen und Täuschen ist natürlich Absicht und Teil des Bodega-Konzepts, das auch schon in Boston so wunderbar funktioniert hat. Wer genau hinsieht, der entdeckt auf der Bank vor dem Shop einige Bodega-Sticker. Sie sind aber auch der einzige Hinweis auf das, was sich hinter dem Vorhang und dem Raum mit seinen gefaketen Obst- und Gemüsekisten versteckt. Geht man durch diesen hindurch, befindet man sich plötzlich in einer hellen, überaus großzügigen Halle mit mehreren Ebenen. Auf rustikalen Holzregalen und eingerahmt von dekorativem Grünzeug warten hier aktuelle Sneaker-Releases auf potenzielle Käufer. Bodega gehören zu den weltweit bekanntesten Namen der Branche, was sich auch im Sortiment der LA-Filiale zeigt. Für die meisten Hype-Releases muss man aber natürlich bei den obligatorischen Raffles mitmachen und auf sein Glück vertrauen. Auch bei Bodega fallen Off-White Nikes schließlich nicht vom Himmel.

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Es soll aber noch andere schöne Schuhe geben. Davon kann man sich hier selbst überzeugen. Swoosh-Lover und Trefoil-Sammler sind bei Bodega ebenso richtig wie die Liebhaber von Fashion-Modellen (Raf Simons, Rick Owens, Alexander Wang, Y-3). Und weil ein schöner Sneaker das passende Outfit braucht, bietet die zwei Etagen höher untergebrachte Apparel-Ecke eine gute Auswahl verschiedener Marken und Styles. Vieles davon ist auf das ganzjährig sommerliche Wetter in Los Angeles abgestimmt. Man findet Sweatpants und Shorts von Champion, Kollektionen von Nanamica, Human Made, Maison Kitsuné und Stone Island sowie Lokalmatadore wie Pleasures und Stüssy, die in Kaliforniens Punk- und Skate/Surf-Szene verwurzelt sind. Dazu bringen Bodega selbst immer wieder eigene Kollektionen heraus, die unter anderem mit der Geschichte dieses Orts, eine ehemalige Markthalle, auf eine kreative Weise spielen.

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Bei Bodega steht das besondere Einkaufserlebnis ganz klar im Vordergrund. Die Location in DTLA drückt diesen Anspruch auf eine sehr charmante Weise aus. Auf der unteren Ebene finden sich auch ein typischer Bodega-Kiosk und genügend Platz für weitere Shop-in-Shop-Konzepte. Bei unserem Besuch hatten dort Vault by Vans gerade ein kleines Bikini-Bottom-Paradies aufgebaut. Die Idee, einen Shop nach einem bestimmten Thema aufzuziehen, kann schnell daneben gehen und an eine billige Freizeitparkkulisse erinnern. In diesem Fall passt jedoch das Bodega-Konzept zur Location. Wir würden sogar behaupten, dass der neue Los Angeles-Ableger seinen Vorgänger in Boston eindeutig in den Schatten stellt. Bodega haben sich ein unverwechselbares Image aufgebaut. Das ist angesichts der vielen Sneaker-Stores mit ihrem oftmals gleichen Sortiment sicherlich die richtige Strategie. Ihr Social-Media-Auftritt mit seinen kunstvollen Artworks ist ebenso einzigartig und übersetzt diese Philosophie in die virtuelle Welt. Auch wenn wir DTLA ansonsten nicht allzu viel abgewinnen können, für Bodega würden wir uns jederzeit wieder dorthin auf den Weg machen.

Unseren kompletten Sneaker City Guide über Los Angeles mit einem „Survial Guide“ vielen Food-, Drink – und Shopping-Empfehlungen findet Ihr hier.

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Marseille hat zugegeben nicht den besten Ruf. Die zweitgrößte Stadt Frankreichs sei schmuddelig, gefährlich und ziemlich rough. Natürlich waren uns all diese Meinungen bekannt, als wir für einige Tage in den Süden Frankreichs reisten. Tatsächlich haben wir bei bestem Wetter (das hilft immer) eine Stadt mit viel Mittelmeer-Flair, sehr freundlichen Menschen und spannenden Ecken vorgefunden.

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Unsere Heimat für vier Tage war das Mama Shelter etwas außerhalb des Zentrums. Das stylische Hotel mit seinen vielen kleinen Besonderheiten bietet ein gutes Frühstück (gegen Aufpreis), abends eine schicke Baratmosphäre, geräumige Zimmer und eine rund um die Uhr besetzte Rezeption. Wir sind ja schon etwas älter, daher war für uns auch die Nachtruhe nicht ganz unwichtig. Und die ist hier garantiert. Wir waren morgens jedenfalls immer gut erholt, um Marseille zu erkunden. Über das Szeneviertel Cours Julien mit seiner bunten Streetart, dem Multikulti-Gefühl und vielen kleinen Bars und Restaurants erreicht man zu Fuß in einer guten Viertelstunde das eigentliche Zentrum der Stadt.

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Die Bars und Cafés rund um den Vieux Port sind natürlich Touristen-Hotspot. Für einen kleinen Snack oder einen Happy Hour-Drink kann man aber hier durchaus mal vorbeischauen. Den Blick auf die vielen Schiffe im Hafen und das Marseille-Panorama mit der über der Stadt wachenden „La Bonne Mère“-Statue gibt es aber auch ohne Touri-Aufschlag.

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Ein tolles Frühstück hatten wir im Coogee (Boulevard Baille 100). Das gemütliche Café liegt ca. 500m südlich vom Mama Shelter in der Nähe des Castellane-Platzes. Wenn es gerade geschlossen ist, wird man von einem besonderen Graffiti begrüßt. Drinnen gibt es eine wunderbar zusammengewürfelte Vintage-Einrichtung, die jedes Hipster-Herz höherschlagen lassen dürfte. Hier nimmt man sich noch Zeit für seine Gäste und auch ein guter Kaffee braucht seine Zeit. Das Granola ist seinen Preis absolut wert. Gleiches gilt für das Tomate-Mozzarella-Sandwich.

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Für ein Mittagessen oder auch einen Snack zwischendurch möchten wir Euch unbedingt das supersympathische Grumpy Cakes (12 Rue Corneille) nahe der Oper ans Herz legen. Hier gibt es grandiose Quiche-Varianten, kleine Kuchen, Sandwiches und Salate (alles hausgemacht) – entweder einzeln oder als unschlagbar faires 3-Gänge-Menü (ca. 13 Euro). Für’s Dessert würden wir im Grumpy Cakes immer zu einem der vielen Schoko-in-Schoko-Cookies greifen. Ein Highlight sind auch die Milkshakes und Eiscafés.

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Nur wenige Meter vom Grumpy Cakes liegen die Fußgängerzonen der Rue de Rome und Rue Saint Ferréol, wo sich die bekannten Sneaker-Ketten wie size?, Foot Locker und Courir (die französische Foot Locker-Kopie) befinden. Hier ist das Angebot mit dem in den anderen Ländern vergleichbar.

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Marseilles mit Abstand größter Sneakerstore ist aber ein anderer. CornerStreet in der Rue de Rome (Nr. 30) führt alle wichtigen Marken und erhält darüber hinaus limitierte Releases und Specials. Der Laden ist gut sortiert und klar aufgeteilt. Gleich eine ganze Wand widmet sich allein den Releases für die weiblichen Turnschuhfans. Auf einem großen Plasmabildschirm wird zudem das Angebot des Online-Stores angezeigt. Man kann auch im Laden darauf zugreifen und nach einem bestimmten Modell suchen. Überhaupt lohnt es sich, regelmäßig das Online-Angebot von Corner Street zu checken.

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Man kann von Corner Street aus die Rue de Rome runtergehen und später dann in die Rue Paradis in Richtung Süden. Wer etwas mehr Geld ausgeben möchte, findet hier den dafür geeigneten Kenzo-Store (Rue Paradis 67). Weder die Marke noch die Styles müssen wirklich noch vorgestellt werden.

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Einige Gehminuten weiter trifft man auf den von außen eher unscheinbaren Jogging Store Marseille (Rue de Paradis 103). Der Laden ist eher fashionorientiert, Sneaker spielen hier eher eine Nebenrolle. Zum Beispiel waren bei unserem Besuch noch einige Größen der letzten Gosha Rubchinskiy x Reebok-Kollektion auf Lager (und die dazu passenden Klamotten). Ein großes Angebot an Aseop-Produkten und weitere Lifestyle-Accessoires sind für uns aber nicht weniger interessant. Auch das Design des Stores über zwei verwinkelte, abgefuckte Etagen ist sehenswert.

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Gegenüber von Jogging liegt die Manoofi Bakery (Rue de Paradis 104), in dem Kuchenliebhaber voll auf ihre Kosten kommen. Es ist nicht die einzige Versuchung, die man in Marseille nur zu leicht und zu gerne nachgibt.

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Wieder zurück in Richtung alter Hafen sollte man links in die Rue Montgrand abbiegen. 2016 hatte dort mit Goudron ein feiner Streetwear-/Sneaker-/Fashion-Konzeptstore eröffnet. Die großen Be@brick-Figuren und die zum Teil unverkäufliche Einrichtung sind echte Hingucker. Dazu trifft man auf eine junge, hochmotivierte Mannschaft, die – so war unser Eindruck – noch einiges vorhat. Weil uns die Idee von Goudron auf Anhieb so sympathisch war, haben wir dem Store bereits ein Portrait in einem eigenen Blogpost gewidmet.

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Bei allanjoseph in der Rue Sainte (Nr. 21) sollten Freunde von Comme des Garcons, Acne, Visvim, Y-3, Common Projects und anderen Streetwear-/Fashion-Styles einkehren. Die Boutique bietet auf kleinem Raum ein gut sortiertes Angebot. Für uns überdies eine gute Ergänzung zu Goudron.

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Wer auf der Suche nach etwas Praktischem oder einem Souvenir für die Eltern ist, sollte bei Maison Empereur (Rue des Récolettes 4) vorbeischauen. Der urige Laden ist eine echte Institution in Marseille. Man verkauft Hauswaltswaren aller Art. Hier gibt es die für die Region so typische Seife mit Lavendelduft ebenso wie Küchenutensilien und Heimwerkerbedarf. Wie wäre es mit einer Gießkanne oder einer Bürste?

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Auf der anderen Seite des Hafens liegt das malerische Viertel Le Panier mit seinen kleinen Gassen, alten Häusern und verträumten Straßen. Hier kann man noch das „alte“ Marseille erleben. Es geht alles seinen sehr entspannten Gang, so scheint es. Und man kann ähnlich wie rund um den Cours Julien an fast jeder Ecke feine Streetart entdecken.

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Am Place de Lenche ist das Le Glacier du Roi (Hausnr. 4) zu Hause. Das Eiscafé ist zugegeben nicht ganz billig, bietet dafür aber erstklassigen Eisgenuss und viele ziemlich sündige Desserts. Was für eine Sauerei! Aber im Urlaub sollte man sich so etwas gönnen.

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So gestärkt kann man das bereits von außen architektonisch auffällige MuCEM nördlich des Vieux Port besuchen. Hier finden neben Ausstellungen zu der Kultur des Mittelmeerraumes auch immer wieder interessante Events und Sonder-Ausstellungen statt. Bei unserem Besuch wurden im MUCEM Meisterwerke von Picasso gezeigt. Für uns der absolute Schlechtwetter-Tip! Gleiches gilt für die benachbarte Villa Méditerranée – ein Kulturzentrum mit wechselnden Ausstellungen.

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Eher gutes Wetter wäre von Vorteil, wenn man die vom Architekten Le Corbusier in den 1950er Jahren geplante Sozialbausiedlung La Cité Radieuse (280 Boulevard Michelet) besuchen will. Diese liegt etwas außerhalb in der Nähe des Fußballstadions, auf das man vom öffentlich zugänglichen Dach (man muss sich nur zuvor beim Concierge eintragen) einen tollen Blick hat. In dem architektonisch interessanten Wohnkomplex sind auch ein Restaurant, ein Hotel und das Kunstmuseum MAMO untergebracht. Bereits die Fahrt auf das Dach in dem fast schon historischen Aufzug ist ein Erlebnis.

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Oben angekommen hat man nicht nur einen wunderbaren Blick über die Stadt, das ganz eigene 50er-Jahre Design von Le Corbusier ist bis heute ein erstklassiges Fotomotiv. Leider darf man als Besucher nicht ganz nach oben zum Swimming Pool und auch bei den vielen kleinen Treppen sollte man aufpassen, dass man keines der „Betreten Verboten“-Hinweise übersieht. Manches scheint doch in die Jahre gekommen zu sein.

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Wie kann der Tag in Marseille besser enden als mit einem richtig guten französischen Abendessen? Für dieses hätten wir zwei Empfehlungen. Die erste heißt La Poule Noire (Rue Sainte 61). Das von außen unscheinbare Restaurant bietet Sterneküche ohne den üblichen Schnickschnack und zu sehr fairen Preisen. So ist das 3-Gänge-Menü inklusive Vorspeise schon für 36 Euro pro Person zu Haben. Und danach ist man wirklich satt und das auf die wohl beste, leckerste Art. Hier gibt es mehr als nur Hühnchen. Jeder Teller sah einfach grandios aus und schmeckte mindestens so gut. Am Ende gab es sogar noch einen selbstgebrannten Schnaps auf’s Haus. Für Freitag und Samstag Abend empfiehlt sich eine Reservierung.

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Dinner-Tip Nr. 2 ist das Le Détour (Rue Falque 24 nahe des Castellane-Platzes). Hier waren wir sogar zweimal, was eigentlich schon alles sagt. Wenn man sich mal etwas verspätet, kann man das dem sehr freundlichen Team auch ganz einfach über dessen Facebook-Seite mitteilen. Wir aßen hier das Risotto und mehrere Fischgerichte. Auch der besondere Krabben-Cocktail und die Desserts wie der gefüllte Schokokuchen sind unglaublich gut. Mittwochs ist immer Burger-Tag im Le Détour, wobei dieser nichts mit Fast Food zu tun hat. Ansonsten wechseln die Gerichte hier meist im Wochentakt. Auch ein Restaurant mit einem wirklich guten Preisleistungsverhältnis (Vorspeise & Hauptgericht zusammen ca. 30 Euro).

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Wir können Euch eine Reise nach Marseille nur ans Herz legen. Überhaupt ist der ganze Süden Frankreich ein perfektes Urlaubsziel. Mit dem TGV ist man zum Beispiel in knapp 40 Minuten im wunderschönen Avignon (die Heimat von TheNextdoor/Acte 2). Wir werden sicher schon bald zurückkehren. Allez les Bleus!

Es ist zugegeben schon etwas her, als wir Euch dazu aufriefen, uns Bilder Eurer Sneakerzimmer/sammlungen zu schicken. Es erreichten uns viele verschiedene Aufnahmen über Facebook, per E-Mail und Instagram. Zwischen perfekter Ordnung und totalem Chaos war so ziemlich alles dabei. Es gibt den Swoosh-Liebhaber, den Asics-Fanboy und den absoluten adidas-Hardcore-Fan. Klassiker wie der Nike Air Max 1 oder der Asics Gel-Lyte III sind erwartungsgemäß oft vertreten, gleiches gilt für Hype-Releases wie den Yeezy Boost 350 (ist der eigentlich noch Hype?) oder bestimmte Collabos. Einen „Sonderpreis“ gibt es für Anke und ihre Gary-Hauspantoffeln. Die laufen aber außer Konkurrenz. Überhaupt sollte das jetzt kein Wettbewerb sein und wir möchten die einzelnen Sammlungen auch nicht in Kategorien einteilen. Es ging uns einfach darum, einmal die Vielfalt der Sneakerszene abzubilden, die sich in den sozialen Netzwerken doch oft sehr eindimensional präsentiert. Wenn man sich heute Bilder von bestimmten Events anschaut, kann zumindest dieser Eindruck entstehen (Ihr wisst, was gemeint ist).

Wir wünschen Euch nun viel Spaß mit Euren Bilder!

E. & M.

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