Sneakers Tag

Eigentlich steht der Roshe für einen simplen, beinahe schon minimalistischen Designansatz. Weniger ist mehr, dachte sich Roshe-Erfinder Dylan Raasch. Nun wird das Modell aber immer beliebter und damit steigt bei Nike auch die Lust, neue Ideen an der markanten Silhouette auszuprobieren. Das geht manchmal gut, manchmal aber auch nicht (das Roshe Run Mid „City Pack“ war eher eine Enttäuschung). In die erste Kategorie gehört für mich ganz eindeutig der futuristische Roshe Metric, der als Quickstrike Anfang Mai herauskam und ziemlich schnell sold out war. Das alleine wäre zwar noch kein Indiz für dessen Qualität, doch seitdem ich das Ding erstmals in Händen hielt, steht fest, dass ich die Entscheidung für den Metric nicht bereuen werde.

 

Wir freuen uns, Euch wieder einmal eine anständige Verlosung präsentieren zu können. Zu Gewinnen gibt es ein limitiertes „The Cult“-T-Shirt der Designschmiede Team dauerfeuer und des Hamburger Titelhelden Sneaker Store. Das gute Stück ist eine ziemlich schicke Verbeugung vor der Sneaker-Kultur und sollte im Kleiderschrank eines echten Turnschuhfreundes keineswegs fehlen. Für die nötige Inspiration sorgte nicht zuletzt Sven mit seinem kleinen, aber feinen Sneakerladen. Wenn Ihr in Hamburg seid, schaut doch mal bei ihm vorbei. Ende des Monats wird dann endlich auch der Titelhelden-Online-Shop an den Start gehen.

Nachdem bereits der Herr seine Roshe IDs vorstellen durfte, bin nun endlich ich an der Reihe – Ladys second aber egal. Nach vielem Hin- und Herexperimentieren habe ich mich für ein olivgrünes Upper (Armeegrün) entschieden, ganz einfach weil mir ein solcher CW in meiner Roshe-Sammlung bislang fehlte. Für die frischen Highlights sorgen das pinke Innenfutter (Atomar Pink) sowie die in Mint gehaltene Schlaufe. Auch bei den Laces entschied ich mich für das kräftige Mint. Dass die Akzentfarben unsere beiden IDs verbinden, macht das Design für mich komplett. Statt einer weißen Midsole und einem weißen Swoosh ist beides an meinen IDs jedoch hellgrau, was den Vorteil hat, dass mancher Dreck nicht gleich auffällt.

Keine Ahnung, was da los ist, aber unser heutiger Hinweis auf das Afew-Event wurde auf FB gelöscht. Daher noch einmal eine kurze Vorschau nun direkt auf unserem Blog:

Am kommenden Freitag steht bei den Jungs vom Afew-Store wieder ein besonderes Event an. Anlässlich des Japan-Tags veranstalten Marco und Andi zusammen mit Onitsuka Tiger eine Ausstellung mit den besten Asics-Modellen der letzten Jahre. Auch das Sneaker-Zimmer hat einige Modelle beigesteuert. Bei japanischem BBQ, coolen Drinks und entspannter Musik soll in den Japan-Tag reingefeiert werden. Beginn ist 19 Uhr.

Heute stand bei The Good will Out mal wieder ein besonderer Release an, auf den ich mich schon lange gefreut habe. Hong Kongs Hypebeast-Magazin schnappte sich Pumas „Blaze of Glory“-Runner, um daraus zwei wirklich schöne Collabos zu basteln. Diese stehen unter dem Einfluss der kantonesischen Küche (hört sich jetzt vielleicht seltsam an). So haben sich die Hypebeast-Jungs von den auch außerhalb Chinas unglaublich beliebten „Dim Sum“-Teigtaschen inspirieren lassen. Die meist gedämpten Köstlichkeiten gaben der Collabo nicht nur ihren Namen, auch der Colorway der beiden Modelle – einmal der OG, zum anderen der besonders leichte LTWT – orientiert sich an den kleinen Snacks. Dabei erklärt sich die Farbwahl des OGs mit den Schweinefleisch-Dumplings (siu mai) und die des LWTW mit den Shrimp-Dumplings (har gao).

 

Zehn Jahre nach „Kill Bill“ feiert Asics das kleine Jubiläum mit einem Wahnsinns-Schuh. Der im Kill Bill-typischen Gelb gehaltene Saga ist am Fuß eine Bombe – in diesem grellen CW erst recht. Als Saga- und Tarantino-Fan musste ich ihn einfach haben. Doch das war gar nicht so leicht. Zwar entdeckten wir den Schuh bei unserem New York-Trip recht schnell, doch dann war er in den meisten Shops bereits ausverkauft oder nur noch in Fantasiegrößen erhältlich. Fündig wurde ich schließlich bei DavidZ, wo der Verkäufer mir meine Größe sogar noch aus einer anderen Filiale herbeiholte. Das nenne ich Service! Die Freude war groß und hält bis heute an. Für 90 Dollar war dies zudem ein unschlagbares Angebot, das ich einfach nicht ablehnen konnte. Auch wenn Uma Thurmans „Braut“ im Film den Onitsuka Tiger „Tai Chi“ trug, so finde ich den neuen „Kill Bill“-Saga mindestens so stark.

Es ist kein Geheimnis, dass ich ein großer Fan des Footscape Woven Chukka bin. Das Tragegefühl sucht seinesgleichen, der Schnitt ist ziemlich „sharp“ und in seiner Midcut-Form bietet er auch mehr Halt als ein gewöhnlicher Sneaker. Mein neuester Footscape Wvn Chukka ist der „Red Reef“, der bislang nur in den USA und Asien released wurde. Schon mit seinem tiefroten Suede zieht er alle Blicke auf sich. Hinzu kommt natürlich sein ungewöhnliches, Footscape-typisches Design, das mit seiner asymmetrischen Form wunderbar aneckt und gegen die üblichen Sneaker-Konventionen verstößt. Dass er deshalb von vielen nicht so wirklich verstanden wird, damit kann ich gut leben.

Der zweite und zugleich letzte Stop unserer USA-Reise war Chicago – Heimat der Bulls und von Barack Obama. Nach unserer Ankunft in der „Windy City“ waren wir zunächst auf unser Apartment im Stadtteil Wicker Park/Bucktown gespannt. Im Vergleich zu New York bekommt man hier für die Hälfte des Geldes die doppelte Wohnfläche, wobei Bob, der Vater unseres Vermieters, nur meinte, dass unsere Wohnung für Chicagoer Verhältnisse recht klein sei. Also wir sahen das nach Manhattan irgendwie anders.

Natürlich ist New York als Sneaker-Junkie so ziemlich der beste Ort, den man sich vorstellen kann. Das Angebot an Shops und die Liebe der New Yorker für die Sneaker-Kultur ist im ersten Moment überwältigend. Als Ausgangspunkt für Entdeckungstouren rund um Turnschuhe und Street Fashion können wir SoHo bzw. den Süden Manhattans empfehlen. Am besten läuft man den Broadway von Tribeca aus Richtung Norden. Noch südlich der Canal Street finden sich einige bei uns nicht so bekannte Stores, die aber ziemlich gut sortiert sind. Einer davon ist Transit, der so ziemlich alle Neuheiten von Nike (ausgenommen Quickstrikes), Jordan und Asics führt. Hier entdeckten wir auch noch den Roshe im „Yeezy“-CW, allerdings zum Resellerpreis von 199 Dollar (da war sogar Flight Club günstiger, haha).

Der eine oder andere wird es mitbekommen haben: Wir waren in den USA – erst New York, dann Chicago. Aus der Windy City habe ich den Air Max 95 aus dem „Beaches of Rio“-Pack mitgebracht. Mit diesem möchte Nike ein Jahr vor der Fußball-WM in Brasilien das Strandgefühl der Copacabana an unsere Füße bringen. Und in der Tat machen die bunten, knalligen CWs Lust auf Sonne und Strand. Der Clou liegt abseits der auffälligen Farbwahl vor allem im verwendeten Material. Nach der Einführung zu Jahresbeginn setzt Nike auch hier auf ein „Engineered Mesh“-Upper, was besonders luftdurchlässig ist und damit selbst an heißeren Tagen noch angenehm zu tragen ist (der Roshe bleibt jedoch unangefochten unser Favorit für den Sommer).