Bape Tag

Eigentlich bräuchte man für New York mindestens ein halbes Dutzend Shopping Guides und zwar für jeden Stadtteil einen. Allein in Brooklyn auf der Fulton Street reiht sich ein Sportswear-/Sneaker-Store an den nächsten. Weil das aber jeden Blogpost sprengen würde, haben wir mal eine Auswahl getroffen und unsere Favoriten zusammengestellt. Dabei dürfen auch die üblichen Verdächtigen nicht fehlen. Wir werden diese Liste in Zukunft sicherlich erweitern und so manche Neuentdeckung darin aufnehmen. Ansonsten wünschen wir Euch nun viel Spaß zunächst mit dem Guide, dann beim Shoppen und Geld ausgeben!

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Extra Butter (125 Orchard St, Lower East Side)

Seit inzwischen 10 Jahren sind Extra Butter ein fester Bestandteil der Sneaker-Community New Yorks. Ihr neu designter Store in de Lower East Side verbindet auf sehr stylische Art Extra Butters Wurzeln in der Sneaker-, Streetwear und Popkultur. Regelmäßig veranstaltet die EB-Crew hier Filmabende und besondere Events. Gleich nebenan befindet sich ein Pop-up-Shop mit wechselnden Themen. Extra Butter besitzen die besten Accounts, sind ein gern gesehener Collabo-Partner und eine der einflussreichsten Sneaker-Boutiquen überhaupt. Wir legen Euch unseren ausführlichen Store-Guide ans Herz und unser Interview mit Kreativchef Bernie Gross.

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Kith (337 Lafayette St, Nolita & Brooklyn)

Das Imperium des Ronnie Fieg residiert seit kurzem an einer neuen Adresse nur wenige Gehminuten von der alten Kith-Location in der Bleecker Street. Die Lafayette-Street dürfte allen Supreme-Jüngern ohnehin bekannt sein. Auf nunmehr 3 Etagen zeigt der neue Store die ganze Kith-Welt: Angefangen von den Sneakers, dem Apparel-Bereich mit Fiegs eigenen Designs, Hype-Labels wie Off-White und Aimé Leon Dore, einer Kith Woman-Section sowie der süßen Versuchung namens Kith Treats. Man nimmt den Aufzug und fährt am besten von Etage zu Etage. Die Gefahr, hier etwas zu kaufen, was man schon immer haben wollte, ist doch recht groß. Nicht vergessen wollen wir die Brooklyn-Location.

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Alife (158 Rivington St, Lower East Side)

Ähnlich wie Reed Space und Supreme gehören Alife zu den alteingesessenen Adressen der New Yorker Sneaker- und Streetwear-Szene. Fast könnte man sie als Veteranen bezeichnen. Ihr versteckter Shop in der Lower East Side (das Klingeln nicht vergessen) ist dann auch mehr Showroom und Sneaker Club. Ums Verkaufen geht es hier jedenfalls nur in zweiter Linie. New York ohne Alife ist in etwa so unvorstellbar wie London ohne Foot Patrol oder LA ohne Undefeated.

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Supreme (274 Lafayette St & 152 Grand St, Nolita & Williamsburg)

Wir wollen Euch jetzt nicht Supreme vorstellen, keine Sorge! Es ist mehr eine Chronistenpflicht, bei einem Store-Guide zu New York, den ultimativen Hypebeast-Tempel zu erwähnen, von denen es inzwischen sogar zwei gibt. Der neue Supreme-Store liegt im hippen Williamsburg (wo sonst?) und ist ebenso spartanisch eingerichtet wie das alte Hauptgeschäft. Ein paar Klamotten, ein paar Decks an den Wänden, that’s it! Immerhin ist er doch deutlich größer und besitzt zudem ein für Skater interessantes Feature.

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Stadium Goods (47 Howard St, Soho)

Das Consignment-Business scheint ja die neue Goldgrube im Sneaker-Bereich zu sein. Zumindest verdienen Stadium Goods offenbar ziemlich gut. Vor ein paar Jahren fiel uns auf, dass die Preise mancher Kicks hier noch deutlich günstiger als bei der Konkurrenz waren. Das hat sich mittlerweile leider geändert. Ab und an kann man natürlich noch einen (vergleichsweise) günstigen Kauf machen. Oder man findet hier seinen Holy Grail und dann spielt Geld vermutlich keine Rolle. Was wir weiterhin mögen: Die Stadium Goods-Crew ist deutlich kundenfreundlicher als bei besagter Konkurrenz und der große Store nicht ganz so überlaufen.

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Flight Club (812 Broadway, Noho)

Kommen wir gleich zur besagter Konkurrenz. Flight Club haben ihren Store bereits vor einiger Zeit deutlich erweitert und umgebaut. Nun ist hier noch mehr Platz für alte und neue Schätze, Hype-Kicks und ansonsten überall ausverkaufter Releases. Hier lässt sich problemlos ein vierstelliger Betrag ausgeben, wenn man das denn kann und will. Am Wochenende sollte man einen großen Bogen um den Shop machen, denn dann tritt man sich hier fast auf die Füße. You name it, Flight Club got it! Nicht umsonst sind Flight Club die Nummer 1 im Consignment-Geschäft.

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Bergdorf Goodman (754 5th Ave, Midtown)

Eine Kathedrale des Luxus sind Bergdorf Goldman unweit des Central Parks (und des Trump Towers, ok dafür können sie nichts). In den beiden Häusern, eines für die Damen und das andere für die Herren, finden sich praktisch alle wichtigen und einflussreichen Mode-Labels und Designer. In der ersten Etage des „Männer“-Bergdorf Goldman befindet sich die Streetwear-/Denim-Abteilung. Kollektionen von Raf Simons, Virgil Ablohs Off-White, Balenciaga warten hier auf zahlungskräftige Käufer. Auch Ronnie Fieg hat hier mit Kith einen Shop-in-Shop. Dort findet man mitunter sogar Styles aus Kollektionen, die in den normalen Kith-Stores schon längst ausverkauft sind.

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West NYC (147 W 72nd St, Upper West Side)

In einer Zeit, in der jeder Sneaker-Store mit aufwändigen Sneaker Shots und einem perfekten Social Media-Auftritt brillieren möchte, wirken West NYC wie aus der Zeit gefallen. Ganz offen geben sie zu, auf dieses ganze Instagram/Facebook-Ding keine Lust zu haben. Ihnen geht es um die Kicks und sonst nichts. Dabei sind sie authentisch und ehrlich. Ihr Store ist kein Design-Schmuckstück sondern ein Ort, wo sich echte Sneakerheads wohl fühlen dürfen. Niemand ist hier supercool. Manchmal stellen die Jungs sogar für ihre Stammkunden einen sehnsüchtig erwarteten Release mal eben eine Woche früher ins Regal (durften wir das jetzt überhaupt verraten?). New Yorks vielleicht sympathischster Sneaker-Store.

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atmos (203 W 125th St, Harlem)

In einer Zeit, in der Sneaker-Boutiquen noch nicht darüber nachdachten, in andere Länder zu gehen, da waren atmos schon längst in Harlem. Ansonsten muss man diese japanische Sneaker-/Streetwear-Institution wohl kaum mehr vorstellen. Der recht kleine Store ist bei einem Rundgang durch Harlem sicherlich einen Besuch wert. Dass hier atmos-Collabs frühzeitig außerhalb Japans zu finden sind, ist ein großes Plus. Auch andere begehrte Releases sind bei atmos erhältlich.

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NikeLab 21M (21 Mercer St, Soho)

Als die inoffizielle Sneaker-Hauptstadt der Welt besitzt New York selbstverständlich auch ein NikeLab. Der Store in der Mercer Street bietet genau das, was man erwarten darf: Die aktuellen NikeLab-Kollektionen aus Beaverton. Vor allem zu den bekannten Release-Zeiten am Donnerstag und Freitag geht es hier schon mal etwas hektischer zu. Bei den Sneakers kann man Glück oder Pech haben. Manchmal finden wir hier gleich mehrere Paare, manchmal verlassen wir auch enttäuscht den Laden. Mit etwas Glück steht hier aber noch ein online längst ausverkauftes Modell im Regal.

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Stone Island (41 Greene St, Soho)

Die italienische Kultmarke, die seit einigen Jahren einen fast unheimlichen Hype erlebt, darf mit einem stylischen Shop in Sohos „Flagship-Store-Ghetto“ nicht fehlen. Über die Qualität der Stone Island-Kollektionen gibt es eigentlich keine zwei Meinungen. Die Preise sind bekanntlich ambitioniert und nichts für Schnäppchenjäger. Einzig über die sichtbare Inflationierung der Marke darf man sicher etwas genervt sein. Dies ist wohl der natürliche Lauf aller Hypes in der Fashionwelt.

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Nike Soho (529 Broadway, Soho)

Neben dem NikeLab in der Mercer Street residiert Nike mit all seinen Kollektionen und Sparten seit dem vergangenen Jahr auch in einem eindrucksvollen Flagship-Store am Broadway. Das fünfgeschossige (?) Gebäude gibt einen umfassenden Einblick in die Nike-Welt. Neben dem Lifestyle-Bereich kommen hier vor allem Läufer, Basketballer und Fußballer auf ihre Kosten. Ein umfangreiches Sortiment an Performance-Modellen, die man auch gleich vor Ort testen kann, Sportbekleidung, ein eigenes NikeiD-Studio und immer wieder Sonderaktionen wie ein Customizing-Workshop gehören zum Programm der neuen Soho-Location.

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Round Two (113 Stanton St, Lower East Side)

Mit seinen Round Two-Stores in Virginia und LA sind Sean Wotherspoon und seine Kumpels schon lange dick im Geschäft (nicht vergessen sollte man ihre Shows). Der Schritt, auch in New York einen Store zu eröffnen, war eigentlich überfällig. Seit einigen Monaten hat das sympathische Round Two-Imperium in der Stanton Street seinen NYC-Stützpunkt aufgeschlagen. Und der scheint gleich bestens zu laufen. Auch wenn Round Two eigentlich ein klassisches Consignment-Geschäft betreiben – aktuelle und ältere Hype-Releases gehören wie selbstverständlich zum Inventar –, so findet man mit etwas Glück sogar ein echtes Schnäppchen. Falls Ihr gerade in der Stadt seid, solltet Ihr unbedingt dem Instagram-Account von Round Two NYC folgen. Dort werden die letzten Neuzugänge samt Preis und Größe vorgestellt (und dann heißt es eventuell schnell zu sein).

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Mr. Throwback (437 E 9th St, East Village)

Wer wie wir in den 1990ern seine Jugend verbracht hat, der dürfte sich bei Mr. Throwback wie im Paradies vorkommen. Zumindest funktioniert der Store dann wie eine Zeitmaschine. Hier gibt es authentische Vintage-Styles, alte Original-Trikots, jede Menge Krimskrams und natürlich auch Sneakers. Besitzer Mike aka Mr. Throwback ist mit ganzer Leidenschaft und ganzem Einsatz bei der Sache. Ein Highlight sind die besonderen Mr. Throwback-Kollektionen (den Rachel-Hoodie mussten wir einfach mitnehmen). Wir werden Mr. Throwback auch noch einen eigenen Store-Guide widmen, versprochen!

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Spark Pretty (333 E 9th St, East Village)

Das weibliche, quietschpinke Äquivalent zu Mr. Throwback nennt sich Spark Pretty. Der kleine Shop mit echten Vintage-Styles aus den 90ern liegt nur ein Block weiter die 9. Straße runter. Die Backstreet Boys, Alf und Kurt Cobain haben hier ein Auge auf die in Glitzer und Pink verliebte Kundschaft. Ein wechselndes Angebot an Klamotten und Accessoires sorgen für ordentliche Nostalgie-Flashbacks und das sogar für ein vergleichsweise kleines Budget. Das Stöbern lohnt sich (und danach kann man gleich zu Big Gay Ice Cream weiterziehen)!

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Monocle Shop (535 Hudson St, Greenwich Village)

Bekannt sind Monocle vor allem für ihre eigentlich immer sehr interessanten Magazine und Reiseführer. In ausgewählten Metropolen betreibt der Verlag aber auch kleine Shops. New York gehört selbstverständlich dazu. Im Store auf der Hudson Street findet man natürlich die Monocle-Publikationen, dazu eine feine Auswahl an Home Goods sowie mehr oder weniger nützliche Reise-Goodies. Auch als Mitbringsel eignet sich so manches aus dem Monocle-Shop.

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Totokaelo (190 Bowery, Nolita)

Minimalismus meets Fashion. Damit ist eigentlich schon alles über den neuen Store von Totokaelo gesagt. Die Fashion-Boutique von der Westküste führt exklusive Brands und Kollektionen von Comme des Garcons, Dries Van Noten, Junya Watanabe, Rick Owens, Issey Miyake, OAMC, Y-3, A.P.C. und Thom Browne um nur einige zu nennen. Bereits das cleane Store-Design ist ein echter Hingucker. Hier lässt es sich entspannt shoppen, vorausgesetzt die Urlaubskasse hat nichts dagegen.

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Sneakersnstuff (22 Little W 12th St, Chelsea)

Unsere Lieblingsschweden Erik und Peter haben ihren Traum eines Stores in New York endlich in die Realität umgesetzt. Damit breitet sich das SNS-Netzwerk weiter aus. Etwas abseits der üblichen Touristenwege (was wir gut finden) residieren SNS im trendigen Meatpacking District. Der Store bietet auch abseits des großen Sneaker- und Apparel-Sortiments viele Highlights wie den extra angefertigten Swoosh-Chair, die Möbel im Boost-Look oder den hinter Glas ausgestellten, zusammengefalteten Oldtimer. Ein großer SNS-Schriftzug auf dem Dach sorgt dafür, dass man bereits aus der Ferne auf die neue New Yorker-Residenz aufmerksam wird.

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Maison Kitsune (248 Lafayette St, Nolita)

Ein neues, perfekt durchgestyltes Domizil haben Maison Kitsune in New York bezogen. Ebenfalls auf der Lafayette Street, in unmittelbarer Nachbarschaft von Supreme und Kith, finden alle Freunde des Pariser Labels neben aktuellen Kollektionen auch einzelne „NYC exclusives“. Die klassischen, eleganten Entwürfe mit dem Fuchs treffen fast immer unseren Geschmack. Aber auch an Kitsune-Accessoires findet man bei uns so manches Stück im Kleiderschrank.

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Opening Ceremony (35 Howard St, Soho)

Seinen Anfang nahm die Erfolgsstory von Opening Ceremony 2002 an der Ecke von Soho und Chinatown. Der New Yorker Store war der erste weltweit. Noch heute ist er das Aushängeschild des Labels, das unter seinem Dach neben der eigenen Marke zahlreiche Fashion- und Streetwear-Brands (u.a. Acne, Undercover, X-Girl, Alexander Wang und Maison Margiela) vereint. Regelmäßig findet hier im Untergeschoss ein Sale alter Kollektionen statt. Die Sneaker-Ecke ist dagegen eher übersichtlich und wie nicht anders zu erwarten recht fashion-lastig.

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Concepts (225 Hudson St, Soho)

Von Boston aus kamen Concepts schon Ende 2015 nach New York. Seitdem ist der Store in der Hudson Street regelmäßig Schauplatz besonderer Releases, Raffles und Sneaker-Events. Die Sneaker-Auswahl lässt eigentlich keine Wünsche übrig. Concepts bekommen dank ihrer Top-Accounts so ziemlich jeden Hype-Release und fast jede Collab. Komplettiert wird das Sortiment des minimalistisch eingerichteten Stores von einer feinen Apparel-Auswahl, darunter Brands wie CdG, Reigning Champ und A Bathing Ape.

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Dover Street Market (160 Lexington Ave, Midtown)

Spätestens nach dem Ende von Colette sind Dover Street Market für uns die unangefochtene Nummer 1 in der Präsentation von Fashion, Design und Streetwear. Kein anderer Store bietet ein vergleichbares Sortiment oder ein derart exklusives Einkaufserlebnis. Dabei spielt es eigentlich keine Rolle, ob man DSM in Tokio, London oder New York besucht. Für Sneakerheads gibt es eine Ecke mit NikeLab-Releases. Alle Brands aufzuzählen, die der New Yorker DSM-Store auf seinen sieben Etagen anbietet, würde diesen Shopping-Guide ganz sicher sprengen. Wer das Urlaubsbudget schonen will, lässt am besten die Kreditkarte zu Hause.

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History of New York (339 Mamaroneck Ave, White Plains)

Nach einer Zugfahrt von knapp 40 Minuten erreicht man von Harlem aus das etwas verschlafene White Plains. Als Sneakerhead gibt es dort vor allem einen Grund, weshalb sich ein Ausflug lohnt. Und der heißt: History of New York. Das Design des Stores ragt ganz bestimmt aus der Masse heraus. Als Vorlage diente eine alte Bank samt Tresor (hinter dem sich besondere Schätze befinden) und einem wunderbar alten Schalterbereich. Wir legen Euch gerne unseren ausführlichen Store-Guide zu HNY ans Herz. Die HNY-Crew freut sich auf Euren Besuch (gerne könnt Ihr von uns Grüße ausrichten)!

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Bape (91 Greene St, Soho)

Der Hype um A Bathing Ape scheint ungebrochen. Als Beweis dienen die Schlangen an Release-Tagen vor dem Flagship-Store in Soho, auch wenn diese vielleicht nicht ganz so lang sein mögen wie die in Asien. Wir verzichten darauf, die Marke an dieser Stelle näher vorzustellen. Es ist schlichtweg nicht nötig (es sei denn man hat die letzten 10 Jahre auf dem Mond verbracht). Dass wir uns inzwischen etwas zu alt für viele der eher schrillen Bape-Entwürfe fühlen, geben wir offen zu. Und auf Schlange stehen, haben wir auch keine Lust mehr (unter der Woche ist ein Besuch dort deutlich entspannter).

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Y-3 (92 Greene St, Soho)

Gleich gegenüber von Bape befindet sich der New Yorker Y-3-Store. Das „Baby“ von Yohji Yamamoto bietet avantgardistische Streetwear mit deutlichen Fashion-Einflüssen. Japanischer Minimalismus und experimentelle Designs gehen bei Yamamoto Hand in Hand. Preislich liegen die Y-3-Entwürfe auf dem Niveau vergleichbarer Releases, was niemanden überraschen sollte. Die hier erhältlichen Sneaker, Apparel-Drops und Accessoires sollten jeden Y-3-Fan glücklich machen.

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Packer Shoes (941 Teaneck Rd, Teaneck)

Warum sollte man sich auf den Weg ins beschauliche Teaneck machen? Wir haben von dem Städtchen damals zugegeben wenig gesehen. Der einzige Grund für uns lautete: Packer Shoes. Auch wenn viele Packer nur als Sneaker-Boutique kennen, so reicht die Geschichte des Shops doch bereits über ein Jahrhundert zurück. 1907 gründete Max Packer die Packer-Dynastie. Heute gehören Urenkel Mike und sein Laden zu den ersten Adressen im globalen Turnschuh-Business. Viele ihrer Collabs sind legendär. Bei unserem nächsten Trip werden wir auch etwas die Nachbarschaft erkunden, versprochen!

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Noah (195 Mulberry St, Soho)

Seitdem Brendon Babenzien vor knapp 3 Jahren Supreme verließ, um sein eigenes Brand Noah zu gründen, ist die Marke kontinuierlich gewachsen. Noah ist nicht bloß ein weiteres Apparel-Projekt. Babenzien und sein Team geht es vielmehr darum, neben Klamotten auch ein Bewusstsein zu verkaufen. Nachhaltigkeit, faire Produktionsbedingungen und das Beachten von Umweltstandards gehören zu Noahs unverzichtbaren Werten. Man stellt vegane Kleidung her und spendet einen Teil seiner Einnahmen an verschiedenen Kampagnen und Wohltätigkeitsinitiativen. Hier lässt sich guten Gewissens einkaufen.

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Aimé Leon Dore (179 Mott St, Soho)

Weiterhin äußerst gefragt sind Aimé Leon Dore. Mit ihrer Mischung aus Casual-Streetwear und klassischen, minimalistischen Schnitten treffen die New Yorker genau unseren Geschmack. Auch die Qualität ihrer Apparel überzeugt immer wieder. Sehr wohl fühlen wir uns auch in ihrem 2017 eröffneten Concept Store, was vor allem an den vielen Details der Einrichtung liegt. Alte Turntables, Pflanzen, Jordans, die von der Decke hängen, und ein warmes Licht machen den Store zu einem echten Geheimtipp. Selbst wenn man einmal nichts kauft, lohnt ein Besuch. Auch was Sneaker angeht, ist die Aimé-Mannschaft immer bestens informiert.

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Billionaire Boys Club (7 Mercer St, Soho)

In Sichtweite von Stadium Goods und NikeLab liegt der Flagship-Store von Pharrell Williams’ Fashion-Vehikel Billionaire Boys Club (BBC). Der von Snarkitecure aus Brooklyn designte Shop bietet neben den jeweils aktuellen BBC-Kollektionen auch viele weitere Brands wie Neighborhood, Medicom, Human Made und CdG Play. Nicht unerwähnt wollen wir die hier ebenfalls erhältlichen Yeezy-Releases lassen. So und nicht anders sieht dann wohl ein Hypebeast-Tempel aus.

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Foot Locker Flagship Store (112 W 34th St, Midtown)

Seit dem Sommer 2016 hat Foot Locker seinem Flagship Store am Herald Square ein komplett neues Design verpasst. Mit seinen einzelnen Abteilungen wie der Foundation von adidas, dem PumaLab und einem eigenen House of Hoops ist das Angebot an Brands und Releases ziemlich umfangreich. Für die Ladies gibt es eine großzügige Women’s Corner und einen großen Apparel-Bereich. Limitierte Releases und besondere Events, bei dem nicht selten die Promis vorbeischauen, finden hier regelmäßig statt. Anschließend kann man noch beim weltgrößten Kaufhaus Macy’s auf der anderen Straßenseite vorbeischauen.

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Grand Street Local (154 Grand St, Williamsburg)

Eine Schatzkammer für alle Vintage-Liebhaber sind Grand Street Local in der gleichnamigen Straße in Williamsburg (gleich neben Supreme). Der Shop bietet eine liebevoll zusammengestellte Auswahl von Vintage-Klamotten, Sneakers (vor allem Nike und Jordans), aber auch Home Accessoires und jede Menge Krimskrams. Manche Dinge sind sogar ein halbes Jahrhundert alt. Ob man hier etwas findet, ist natürlich wie immer bei solchen Shops Glückssache. Aber manchmal macht ja das Suchen mehr Spaß als das Finden.

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Taschen Store (107 Greene St, Soho)

Wie man einen Buchladen „sexy“ machen kann, haben Taschen schon mehrfach bewiesen. Um die exklusiven Biografien, Bildbände und Sammlereditionen ist in den letzten Jahren ein regelrechter Kult entstanden. Die Liste der Ikonen und Weltstars, die bei Taschen verlegt worden sind, ist scheinbar endlos. Umso mehr freut uns diese Erfolgsstory, da Taschen ein Kölner Unternehmen ist. Auch der New Yorker Store mit seiner angeschlossenen Galerie ist wieder ein visuelles Highlight.

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Assembly New York (170 Ludlow St, Lower East Side)

Bei Assembly ist jedes Brand und jeder Designer Teil eines größeren Gesamtkonzepts. Das steht für qualitativ hochwertige Mode und Designs, die sich an echter Handwerkskunst und weniger an kurzfristigen Trends orientieren. Seit 2008 haben Assembly ihren Store in der Ludlow Street. Man fühlt sich als New Yorker Label und doch weitet man den Blick in alle Welt, wo Gründer Greg Armas immer wieder neue Designer entdeckt und mit nach New York in seinen Shop nimmt.

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Myplasticheart (210 Forsyth St, Lower East Side)

So hätten wir uns damals unser Kinderzimmer gewünscht: Myplasticheart bieten asiatische Toys, Figuren und jede Menge Krimskrams von Pins bis Schlüsselanhänger. Man findet Marken wie Kidrobot, Medicom und Konatsuya mit ihren unterschiedlichen Serien und Editionen, limitierte Figuren und echte Sammlerstücke. Wer den Shop später nicht mit einem breiten Grinsen verlässt, ist wahrscheinlich schon tot.

Shopping Guide NYC

Es gibt nur wenige Schuhe und Colorways, die ähnlich bekannt und begehrt sind wie der AJ III „Black Cement“. Selbst wer ansonsten mit Basketball oder MJ wenig anfangen kann, erkennt diesen sofort. Ein Schuh, den man eigentlich nicht mehr vorstellen muss und der in keiner Sammlung fehlen darf. Nach dem Secret Drop in der vergangenen Woche erscheint der AJ III „Black Cement“ an diesem Samstag nun ganz offiziell. Mit Nike Air-Logo auf der Ferse und dem Jumpman auf der Zunge ist die 2018er-Neuauflage ganz dem OG verpflichtet. Ansonsten hoffen wir, dass dieser auch bei Verarbeitung und Materialqualität annähernd mithalten kann. 200 Euro sind schließlich auch ein stolzer Preis. Langschläfer sollten sich besser den Wecker stellen. Am Samstag um 9 Uhr folgt der Release direkt bei Nike, 43einhalb, Allike und Bstn.

Drop Weekly

Auch wenn man es kaum glauben mag, man findet doch tatsächlich auch das ein oder andere Paar Vans bei uns im Sneakerzimmer (darunter auch die Takashi Murakami). Daher wollen wir unbedingt auch auf eine ganz besondere Collab hinweisen. Niemand Geringeres als Metallica bringen zusammen mit Vans eine kleine Fan-Collection in die Stores. Der Classic Slip-on und Sk8-Hi mit Metallica-Branding sind sicherlich die Highlights des Drops. Das passende T-Shirt und die Cap dürften sich echte Fans aber auch kaum entgehen lassen. Ab Mitternacht ist die Metallica x Vans-Collab bei TGWO, 43einhalb und asphaltgold online.

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Das Momentum der ersten Air Max 98-Releases scheint Nike für weitere starke Colorways seines Air Max-Klassikers nutzen zu können. Auf die beiden OG-Releases aus dem Vormonat folgt am morgigen Freitag nun ein „UK exclusive“. Der Air Max 98 aus dem „GMT Pack“ steht für einen der bislang stärksten AM98-Designs. Die Kombination aus Weiß und Gold bringt die Vorzüge der markanten AM98-Silhouette einfach perfekt zur Geltung. Details wie die Verewigung des Nullmeridian auf der Toebox, auf dem die in Großbritannien geltende Greenwich Mean Time basiert, rücken diesen Release in die Nähe eines besonderen SMU. Nicht verschweigen wollen wir zudem den Zoom Spiridon, der ebenfalls Teil dieses Packs ist und uns mit ganz ähnlichen Features überzeugt. Eigentlich sind beide Sneakers für Swoosh-Liebhaber ein echtes Must Have. Bei UK-Adressen wie Foot Patrol, END und Hanon erscheint das „GMT Pack“ am Freitag. Auch SNS hat den Release bestätigt.

Drop Weekly

Die Zusammenarbeit zwischen adidas und Bape hat schon viele Klassiker und Grails hervorgebracht. Wir denken da an die ziemlich gehypten NMD R1 oder auch an den noch um einiges schöneren ZX5000. Rechtzeitig zum All Star Game der NBA zeigen beide Partner ihre Ideen nun am Dame4, dem Signature-Schuh von NBA-Spieler Damien Lillard von den Portland Trailblazers. Dieser besuchte 2015 den Bape Flagship-Store in Tokio, wo die Idee zu der Collabo angeblich entstand. Auch wenn der Dame4 erkennbar in Richtung Performance gedacht ist, so dürfte er dennoch viele Bape-Fans, Hypekids und manch einen Reseller anlocken. So läuft es eben 2018. Der typische Bape-Camo-Print und die Haifischzähne auf der Midsole machen aus dem Bape Dame4 sicherlich keinen Schuh, der es leise oder dezent angeht. Bei Overkill, TGWO, Solebox und Slamjam könnt Ihr am Samstag Euer Glück beim Online-Release versuchen.

Drop Weekly

Eigentlich geht es hier meist nur um Schuhe. Dennoch weichen wir ab und zu von dieser Vorgabe ab. In dieser Woche wollen wir unbedingt auf den neuen Apparel-Drop von NSW im Weekly aufnehmen. Die Jacken und Trackpants sind einfach ein genialer Flashback in die 1990er-Jahre – sowohl was die Colorways angeht als auch in Bezug auf den Style. Wir haben uns jedenfalls gleich in die Kollektion verguckt. Jetzt bleibt nur die Frage, ob wir der schwarzen oder doch der grauen Kombination den Vorzug geben. Mit knapp 80 Euro für die Pants und 110 Euro für die Jackets liegen die Preise durchaus in einem vernünftigen Rahmen. Erhältlich sind die 90er-Jahre-Klamotten bei 43einhalb, Overkill, TGWO und Nike.

Drop Weekly

In die zweite Runde geht die italienische Collabo von LC23 und Diadora. Wieder haben beide Partner Sneakers und Apparel entworfen, die qualitativ und optisch ein ganz klares Ausrufezeichen setzt. Bei den Schuhen setzte man auf die bewährten Diadora-Silhouetten, den N9000 und den B.Elite, die dieses Mal in zarte Pastellfarben verpackt wurden. Gefällt uns richtig gut (vor allem der N9000). Beide Sneakers wurden in den italienischen Diadora-Fabriken hergestellt – ein weiteres Qualitätsmerkmal. Damit erklären sich die auch auf den ersten Blick sicherlich ambitionierten Preise von jeweils deutlich über 200 Euro. Wen das nicht abschreckt, sollte am Samstag unbedingt bei Afew, Bstn oder TGWO vorbeischauen. Und weil LC23 ansonsten nun mal Apparel entwerfen, gibt es die dazu passenden Klamotten (Hoodie, Sweatshirt und Polo).

Drop Weekly

Vor ein paar Tagen ließ Ronnie Fieg die Bombe platzen: Kith öffnet einen ersten Store in Los Angeles. Nach mehreren Pop-Ups ist dies jetzt ganz offiziell die erste Kith-Location an der Westküste. Zur LA-Premiere folgt dann am Freitag der zweite Drop der „Long Live the King“-Collection, die Fieg NBA-Superstar LeBron James widmete. Teil der Collection ist wieder der LeBron XV-Basketballschuh – in zwei Performance- und zwei Lifestyle-Designs. Florale Muster, weißes und schwarzes Flyknit, goldene Zipper und dazu die abnehmbaren Straps bei den Lifestyle-Releases. Der Look fällt auf und dürfte dank der Limitierung in wenigen Minuten ausverkauft sein. Der weiße „City of Angels“ wird ohnehin nur online auf der Kith-Seite erhältlich sein.

Drop Weekly

Viele weitere Links zu den Releases dieser Woche findet Ihr wie immer zu gegebener Zeit unter unserem Twitter-Account @sneakerzimmer. Der Drop Weekly-Beitrag enthält Affiliate-Verlinkungen zu verschiedenen Online-Shops.

Bilder: Kith, Foot Patrol, 43einhalb, Nike, Diadora, Overkill, asphaltgold

Ähnlich wie Tokio, London oder New York lässt sich eine Weltstadt wie Hong Kong natürlich nicht mit einem Besuch oder einer Reise (egal wie lange die auch dauert) gerecht werden. Tatsächlich kann man hier jedes Mal etwas Neues entdecken. Besonders deutlich fallen einem die Veränderungen nach mehreren Jahren auf. Wir wollen in diesem Guide unsere Entdeckungen und Lieblingsorte vorstellen – natürlich nur die, die wir zuletzt auch wirklich besucht haben. Dabei lassen wir das Offensichtliche bewusst weg. So wie der Times Square in New York oder der Eiffelturm in Paris keiner Vorstellung bedarf, so muss man im Fall von Hong Kong eigentlich auch nicht die Fahrt auf den Victoria Peak oder den Sky Tower erwähnen. Für beides sollte man aber einiges an Zeit und Geduld mitbringen, denn hier handelt es sich schließlich um Touristen-Hotspots inklusive der entsprechenden Wartezeit (das gilt insbesondere für die Peak Tram).

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Am einfachsten bewegt man sich durch Hong Kong mit der MTR (U-Bahn). Auf Hong Kong Island führt die blaue Island Line von West nach Ost (und umgekehrt), an den Stationen Admiralty, Quarry Bay und Central kann man dann auf andere Linien Richtung Kowloon/Festland umsteigen. Auch Taxi fahren ist in Hong Kong vergleichsweise günstig. Und die alten Doppeldecker-Busse sind ebenfalls eine gute Option, um bei einer Fahrt recht bequem möglichst viel von dieser faszinierenden Stadt zu sehen. Für alle diese Möglichkeiten nutzt man am besten die Octopus Card. Diese wird an allen Bahnstationen, in Supermärkten, 7-Eleven und weiteren Shops verkauft. Einfach nach dem Octopus-Symbol Ausschau halten! Die Karte lässt sich mit verschiedenen Guthaben ab 50 HK-Dollar „aufladen“. Man kann mit ihr nicht nur die U-Bahn oder die Busse nutzen sondern auch an vielen Orten bargeldlos einkaufen.

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Doch genug der Vorbemerkungen, starten wir unseren Hong Kong-Guide mit einem Luxus-Brunch im Skye Restaurant (310 Gloucester Rd) auf der 27. Etage des Park Lane Hotels in Causeway Bay. Von dort hat man nicht nur einen wunderschönen Ausblick über die Stadt (ohne die übliche Wartezeit an anderen Orten), der dortige Brunch am Wochenende gehört darüber hinaus zu den besten in ganz Hong Kong. Man kann sich aus einem Á la carte-Menü zunächst 3 Gerichte aussuchen. Den Abschluss bildet dann der „Dessert Trolley“ mit unzähligen Kuchen, Cremes und Gebäck. Hier kann man so oft zuschlagen, wie man möchte. Und als wäre das nicht schon genug, wird im Anschluss auch noch Eis serviert. Im zugegeben stolzen Preis von 500 HK-Dollar (umgerechnet 60 EUR) sind zudem alle Getränke und eine Prosecco-Flatrate enthalten.

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Nach dem Brunch starten wir zu einem Rundgang durch Causeway Bay. Hier finden sich viele der großen Shopping Malls, wobei diese in Hong Kong eigentlich an fast jeder Ecke angesiedelt sind. Die in Causeway Bay sind aber zumindest im Durchschnitt etwas exklusiver und hochpreisiger. Überhaupt ist die Gegend recht teuer. Bei unserem Besuch war der Hong Konger NikeLab-Shop (7 Pak Sha Road) hinter einem Bambusgerüst versteckt. Drinnen erwarten jeden Kenner des NikeLab-Konzepts keine Überraschungen. So sind die letzten NikeLab-Releases zu den mit Europa oder den USA vergleichbaren Preisen erhältlich. Aber natürlich kann man hier auf einer Shoppingtour mal kurz vorbeischauen. Wir fanden zum Beispiel noch den Swarovski Wmns Air Max 97 LX.

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Fast schon in Sichtweite von NikeLab liegt der örtliche Bape Store (Shop G1, Hysan Avenue) im Erdgeschoss des Einkaufszentrums Hysan One. Die Bape-Preise in Asien sind bekanntlich um einiges günstiger als in Europa oder den USA. Wir würden das Preisniveau mit dem in Japan vergleichen, was japanische Touristen jedoch nicht vom exzessiven Bape-Shopping abhielt. Ansonsten muss man weder die Marke noch das Store-Konzept weiter vorstellen. Viel Spaß im Bape-Universe! Wer den Aape (By A Bathing Ape)-Store sucht, sollte zur Times Square Hong Kong-Shopping-Mall gehen. Diese befindet sich Luftlinie gerade einmal 100 Meter vom Hysan One entfernt.

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Eine weitere Shopping-Mall in Causeway Bay ist das Lee Garden One (33 Hysan Ave) gleich neben dem Hysan One. Zwischen Hermès, Chanel und Louis Vuitton versteckt sich der Bape Kids-Store auf der ersten Etage. Auch wer (noch) keinen eigenen Nachwuchs hat, darf sich dort wie ein kleines Kind im Spielzeugladen fühlen. Als Mini-Me sind die Bape-Klamotten sowieso noch süßer. Muji-Fans werden im Lee Garden One ebenfalls fündig. Selbst wenn die Japaner inzwischen auch in Deutschland vertreten sind, ist die Auswahl zumindest unserer Meinung nach in Asien immer noch weitaus größer.

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Nicht zu übersehen ist auf der südliche Ecke der Hysan Avenue das I.T Hysan One (1 Hysan Ave, Ecke Leighton Road). I.T ist ein sehr bekannter Hong Konger Multi-Brands-Einzelhändler, der sowohl eigene Marken als auch viele angesagte Labels aus aller Welt im Sortiment führt. Über ganz Hong Kong verteilt sind die verschiedenen I.T-Stores, unter denen das über vier Etagen verlaufende I.T Hysan One der größte zu sein scheint. Wir würden das Fashion-Kaufhaus mit Dover Street Market in London oder Tokio vergleichen – zumindest ist hier alles ähnlich durchgestylt und teuer. Egal ob Alexander Wang, Raf Simons oder Maison Kitsuné – im I.T Hysan One warten alle Kollektionen auf zahlungskräftige Käufer. Wer eher Sneaker und Streetwear sucht, sollte die Treppe ins Untergeschoss nehmen. Das EXI.T steht für das Sneaker-/Streetwear-Konzept von I.T. Dementsprechend sind hier adidas, Nike, Puma, New Balance und Vans Zuhause. Weitere Brands aus dem EXI.T-Sortiment sind Wtaps, BBC, Black Scale und Champion. Am besten „arbeitet“ man sich von unten Etage um Etage hoch.

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Im Norden von Causeway Bay geht es etwas ruhiger zu als auf den teils sehr hektischen und vollen Haupteinkaufsstraßen. Entlang der Paterson Street findet man Labels wie Acne, A.P.C., Y-3, Comme des Garcons und Off-White mit ihren jeweils eigenen kleinen Shops. In diesen lässt sich deutlich entspannter einkaufen. Auch der Aesop-Store passt durchaus in diese exklusive Nachbarschaft (für uns eigentlich in jeder Stadt ein Pflichtbesuch).

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Hong Kong hat gleich mehrere große Namen im Streetwear-/Fashion-Bereich zu bieten. Abgesehen von I.T, die vor allem das Luxus-Segment bedienen, gehören D-mop seit fast drei Jahrzehnten der dortigen Szene an. D-mop vertreten die Ansicht, dass Fashion vorrangig für einen bestimmten Lifestyle steht, zu dem auch weitere Disziplinen wie Kunst, Musik und Design gehören. Die über ein halbes Dutzend D-mop-Shops sind verteilt über die ganze Stadt. Es gibt Filialen in Tsim Sha Tsui/Kowloon, in Central und im aufstrebenden Kwun Tong. Den Store in Causeway Bay findet Ihr auf der Kingston Street (Hausnr. 2-4) unweit des Fashion Walks mit seinen vielen kleinen Cafés, Stores und Restaurants. Streetwear und Sneaker sind ganz klar das Aushängeschild von D-mop. Das visuelle Highlight waren für uns allerdings die darin ausgestellten Kunstwerke von Ron English, die man sogar kaufen konnte (dafür reichte unser Urlaubsbudget leider nicht). Gleich neben dem D-mop-Shop auf der Kingston Street gibt es zudem einen gut sortierten adidas Women-Store.

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Rund um den Fashion Walk kann man auch fast zu jeder Tageszeit bei Elephant Grounds (42-48 Patterson Street) seinen Koffeinhaushalt auffüllen (geöffnet ab 11 Uhr), am Wochenende ab 10 Uhr). Die Elephant Grounds-Crew serviert einen exzellenten Kaffee oder was man sonst gerne auf Kaffee-Basis so trinkt. Am Wochenende kann man hier bis in den späten Nachmittag brunchen. Es gibt eine kleine Lunch-/Frühstückskarte und ziemlich leckere Versuchungen wie den berühmten Icecream Sandwich. Dessen Zusammensetzung ändert sich übrigens von Woche zu Woche. Elephant Grounds sind ein modernes, lockeres Café, an dessen Wänden Kunst von Kaws und Takashi Murakami hängt. Schon dafür muss man diesen Ort einfach lieben. Weitere Elephant Grounds-Filialen gibt es in Sheung Wang und Wan Chai zum Teil mit abweichenden Öffnungszeiten.

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Einen Namen – oder besser eine Institution – darf man natürlich bei einem City Guide über Hong Kong nicht unerwähnt lassen. CLOT/Juice (9-11 Cleveland Street) sind vielleicht die bekannteste Streetwear-/Sneaker-Adresse der Stadt. Dabei ist das 2003 von Kevin Poon und Edison Chen gegründete Label längst auch in anderen asiatischen Metropolen wie Shanghai, Peking und Taipei vertreten. CLOT haben schon mit Disney, Coca Cola und natürlich Nike zusammengearbeitet. Mit etwas Glück ist bei Eurem Hong Kong-Besuch auch ein Event in einem der CLOT/Juice-Shops angekündigt. Für das Nike-Event am Air Max Day oder den Besuch von Michael Duprey waren wir leider nicht lange genug vor Ort. Der dritte Juice-Store „The Box“ in Sheung Wan (18 A-B, Tai Ping Shan Street) wurde hingegen kurzerhand in einen Vlone-Pop-up-Space verwandelt. Hierzu haben wir zuletzt auch ein kleines Recap verfasst. Hype as Hype can!

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Auch in Sheung Wan findet Ihr mit dem Grassroots Pantry (108 Hollywood Road) ein sogenanntes „Health Food“-Restaurant. Was jetzt vielleicht nach Naturkost oder Reformhaus klingt, ist in Wahrheit ein sehr leckerer Spot zum Frühstücken, zum Lunch oder auch zum Abendessen. Fleisch gibt es hier keins, was wir aber auch überhaupt nicht vermisst haben. Probiert haben wir stattdessen das Avocado-Toast (großartig und so lecker) sowie das hauseigene Granola. Alle Eier sind im Grassroots Pantry „free range“ und alle Zutaten „organic“. Auch die minimalistische Inneneinrichtung strahlt bereits unglaublich viel Ruhe aus. Ein Ort zum Wohlfühlen und Entspannen.

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Etwas weiter östlich vom Grassroots Pantry findet man mit Goods of Desire G.O.D. (48 Hollywood Road) einen etwas unscheinbaren Krimskrams-Laden. Darunter verstehen wir ein Sammelsurium aus Souvenirs, Büchern, Andenken, Klamotten und Accessoires. Alles, was irgendwie hübsch ist, was man aber zugegeben nicht wirklich braucht. G.O.D. bietet darüber hinaus eine Auswahl unterschiedlicher Vinyl-Platten. Wer ohnehin die Hollywood Road entlang geht, kann hier durchaus einmal reinschauen.

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Nachdem wir bereits D-mop vorgestellt haben, wollen wir mit J-01 (56-58 Wellington Street) auch D-mops zweites „Baby“ in unserem Hong Kong-Guide vorstellen. Der recht kleine Store im Wellington Plaza bietet gleichwohl viele limitierte Sneaker-Releases und Collabos. Davon konnten wir uns selber überzeugen. Es gab noch einige Paare des Kith x Naked CS2 und auch von den letzten White Mountaineering-Entwürfen. Gleich neben J-01 befindet sich ein weiterer Y-3-Store, der auch von D-mop betrieben wird. In der J-01-Gallery in der On Lan Street, die mehr Kunstforum als Shop ist, fand anlässlich der Art Basel eine Ausstellung von Christina Paik statt.

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Selbst wer kein absoluter Jordan-Fanatiker ist, sollte doch einen Blick in den repräsentativen Air Jordan Store (2-8 Wellington Street) werfen. Allein schon für die goldene Jordan-Wand lohnt ein Besuch. Man findet hier Klamotten und natürlich Schuhe des Jumpman. Wie fast überall in Hong Kong fiel uns gleich die freundliche, sehr aufmerksame Bedienung auf. Für die Jüngeren: Jordans sind diese Schuhe, die mal cool waren – lange bevor Yeezys, Ultra Boost und NMD.

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Wer es dagegen lieber eleganter mag, wird vielleicht bei Comme des Garcons-Mastermind Junya Watanabe fündig. Dessen MAN-Kollektionen werden in Hong Kong in einem eigenen kleinen Designer-Store (22 Wyndham Street) verkauft. Diesen findet Ihr gleich gegenüber des Air Jordan-Stores. Über die herausragende Qualität der eYe-Kollektionen muss man wirklich nicht streiten. Japaner wissen einfach, wie man exzellente Designerkleidung herstellt. Dafür sind wir gerne bereit, etwas mehr auszugeben. Und wer ansonsten überfüllte Shopping-Malls und Einkaufsstraßen meidet, dürfte sich in diesem fast schon meditativen Shop auch sehr wohl fühlen. So sollte Einkaufen immer sein!

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Das Kontrastprogramm hierzu bietet dann wieder die beiden Gebäude des Pacific Place (88 Queensway), ein Shopping-/Büro-/Hotelkomplex aus mehreren Gebäuden mit zahlreichen Stores bekannter Marken, Cafés, Restaurants und einem kleinen Rooftop-Garten. Von hier aus gelangt man innerhalb weniger Minuten über ein weiteres Einkaufszentrum auch zur zentralen U-Bahn-Station Admiralty, von der man auch mit der roten Tsuen Wan-Linie rüber nach Kowloon fahren kann. Interessanter als die Pacific Place Mall war für uns die nahe gelegene Asia Society Hong Kong (9 Justice Drive).

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Zur besseren Orientierung: Das großzügige Gebäude der Asia Society Hong Kong mit seiner offenen Architektur liegt gleich um die Ecke der britischen Botschaft. Wechselnde Kunstausstellungen und Aktionen sind in dem museumsartigen Komplex ebenso zu Hause wie der exklusive Hong Kong Jockey Club. Moderne Kunst und ein abwechslungsreicher Dachgarten mit Skulpturen und Installationen lassen sich hier jeden Tag mit Ausnahme des Montags erkunden. Mitten im manchmal doch recht lauten Hong Kong ist die Asia Society ein echter Ort zum Entspannen. Darüber hinaus gibt der gesamte Bau ein sehr schickes Fotomotiv ab und auch der Blick auf die Wolkenkratzer Hong Kongs ist durchaus beeindruckend.

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Weiter zu Teil 2.

Wie schon in den letzten Jahren startet Foot Locker Europe mit einer großen Kampagne in das neue Jahr. In London präsentierte man am vergangenen Donnerstag unter dem offiziellen Hashtag „ItStartsHere“ eine Vorschau auf die exklusiven Sneaker-Releases und Apparel-Drops der kommenden Wochen. Und soviel vorweg: Die können für so manchen Sneakerhead ziemlich teuer werden!

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Die Popularität von UltraBoost, NMD und EQT sorgt dafür, dass diese drei Modelle auch bei den nächsten Foot Locker-Drops eine wichtige Rolle spielen werden. Leider lag vor allem bei adidas auf vielen Releases ein Foto-Embargo. Gezeigt werden dürfen immerhin zwei neue Uncaged-Colorways – der Navy/Multicolor gefällt uns besonders gut – und gleich zwei NMD XR1 mit schwarz eingefärbter Boost-Sohle. Für den schwarz/roten NMD XR1 kursiert bereits inoffiziell die Bezeichnung „Bred“. Was wohl Michael Jordan dazu sagt?

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Auch der NMD bleibt für Foot Locker ein Beststeller. Dementsprechend wurden neue NMDs vorgestellt, sowohl mit dem weichen Primeknit-Upper als auch in der Mesh-Variante. Wir trauen uns die nicht wirklich gewagte Prognose zu, dass viele den Launch des olivgrünen NMD PK mit Digi-Camo-Print und leuchtend pinken Streifen schon jetzt kaum erwarten können. Leider leigt uns hierzu noch kein genaues Release-Datum vor.

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Kommen wir zu Nike, wo der legendäre Air Max 97 „Silver Bullet“ ein weiteres Comeback erlebt (obwohl er ja nie weg war). Der TN1 war hingegen schon immer eines der Nike-Flagschiffe im Foot Locker-Sortiment. Und egal ob in der klassischen Ausführung, als TN Ultra oder in der bunten Knit-Verpackung (erscheint am 19. Januar) dürfte er seine Position als einer der wichtigsten Foot Locker Exclusives verteidigen.

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Neue Wege geht man bei Nike unter anderem mit dem Air Max Sequent 2, der die bekannten Air Max-Qualitäten mit einem mehrfarbigen Knit-Obermaterial verbindet. Die farblich abgesetzte Air Unit wurde hier ganz klar als Eyecatcher eingesetzt. Auch der Air Flair soll mit seinem großen AIR-Branding möglichst viele Blicke auf sich ziehen. Der Uptempo diente bei dieser neuen Silhouette augenscheinlich als Inspiration (leider waren unsere Bilder hiervon allesamt unscharf, bei unserem Freund @t.mcfly findet Ihr die ersten Shots vom Air Flair). Noch recht jung ist der Air Max Zero, der ebenfalls gezeigt wurde.

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Für die Ladies zeigte Nike den Air Max Thea verpackt in ein pinkes Flyknit-Upper. So richtig schön oldschool geht es dagegen beim Cortez zu. Dieser ist mindestens so zeitlos wie der Suede bei Puma oder der Superstar bei adidas.

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Puma bringt für die weiblichen Sneakerfans jede Menge neue Suede und Basket in die Foot Locker-Stores. Die Farben sind ziemlich „girly“ und reichen von Babyblau bis Rosa. Auch die übergroßen Schleifen, wie man sie schon von den Heart Baskets kennt, werden in diesem Frühjahr an vielen weiblichen Füßen zu sehen sein.

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Weiter geht es Reebok und Face aus Stockholm, die ihre erfolgreiche Collabo-Serie ebenfalls fortsetzen. Hier gibt es den passenden Nagellack zum Schuh (oder umgekehrt). Angst vor zu viel Glitzer und Glamour sollte man bzw. frau bei einem in schimmerndes Silber verpackten Classic Leather oder Club C besser nicht haben.

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Zum Abschluss haben wir noch ein paar On-Feet-Shots für Euch. Die Sneakerwahl der über 100 Gäste konnte sich wirklich sehen lassen. Bape NMDs, Acronym Prestos, Air Force 1, der neue Kendrick Lamar Club C und viele Yeezy Boosts. Wann genau welches Modell bei Foot Locker erscheint, geben wir Euch rechtzeitig auf Twitter bekannt. Ab Februar erscheint zudem wieder jeden Donnerstag ein neuer „Drop Weekly“.

 

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E. & M.

Für alle Jordan-Fans wird das Jahresende noch einmal ziemlich kostspielig. Dabei waren bereits die letzten Wochen mit dem „Space Jam“, „Heiress“ oder dem „Top 3“ schon recht teuer. Der AJ XI „Grey Suede“ toppt diese mit seinen 400 Euro aber locker. Der Premium-Preis will Jordan mit einer Premium-Ausführung rechtfertigen. Tatsächlich muss des silbergraue Suede-Upper dafür schon absolute Top-Qualität bieten. Zugegeben lassen die Fotos vom Overkill Shop, wo der „Grey Suede“ am Freitag zunächst instore verkauft wird, auch bei uns die Vorfreude steigen. Online habt Ihr am Freitag Morgen 9 Uhr direkt bei Nike und bei Foot Locker vermutlich die besten Chancen auf ein Paar. Overkill verkauft den „Grey Suede“ zunächst instore.

Drop Weekly

Unserer Begeisterung für Reeboks Instapump Fury haben wir schon unzählige Male Ausdruck verliehen. Natürlich passt die Silhouette nicht zu Konformität und Langeweile. Und auch vom modischen Zeitgeist, der bei Sneakers auf schlanke, technische Runner setzt, ist der Instapump Fury weit entfernt. So gerne und oft wir NMDs und Ultra Boost tragen, manchmal darf es ruhig etwas lauter zugehen, wobei Titolo und ihre Schwester-Boutique 1st OG beweisen, wie perfekt der Instapump auch mit einem eher dezenten Design harmoniert. Ein solcher Colorway hat uns noch gefehlt. Das glänzende Nylon und das raue Suede sind eine wirklich großartige Kombination. Hinzu kommen die Leder-Applikationen sowie das in Schwarz bzw. Gold gehaltene 1st OG-Branding. Der cremeweiße Titolo x Reebok Instapump Fury „1st OG“ ist ab morgen direkt bei Titolo in den Größen von 36 bis 45 erhältlich.

Drop Weekly

Ja ist denn heut’ schon Weihnachten? Lange dauert es nun wirklich nicht mehr, da sei uns dieser Kalauer verziehen. Zumal wir fast versucht sind, wieder an den Weihnachtsmann und das Christkind zu glauben. Diese Beiden bringen uns nämlich in dieser Woche noch einen zweiten, ganz besonderen Instapump Fury. Ob der „Pink Salmon“ von END vielleicht die Tradition eines Lachs-Gerichts beim Weihnachtsdinner fortsetzen möchte, wissen wir nicht. Mit seinen Fischschuppen und dem kräftigen, pinkroten Farbton könnte er aber durchaus als Lachs-Doppelgänger auftreten. Auch die besondere Box verdient zweifellos eine Erwähnung. Wie der Release-Seite bei END zu entnehmen ist, dürfte der „Pink Salmon“ sowohl Pump-Fans mit kleinen (UK4) als auch mit großen Füßen (UK12) glücklich machen. Am 1. Weihnachtstag findet der Release auch bei SNS statt.

Drop Weekly

In den letzten Tagen haben uns mehrere Anfragen erreicht, die alle den gleichen Inhalt hatten. Wann und bei welchen Stores erscheint das Naked x adidas „Waves Pack“? Beides wollen wir noch kurz beantworten. Der Release bei Consortium-Stores wie Summer, TGWO, Overkill, END, TheNextdoor und Sneakers76 ist bereits morgen bzw. heute Nacht. Denn die meisten Shops werden die Naked-Collabo, die wir Euch zuletzt in einem Blogpost vorgestellt haben, schon ab Mitternacht online verkaufen. Zumindest für den mintfarbenen Ultra Boost sollte man sich mit seiner Kaufentscheidung nicht allzu lange Zeit lassen. Gute Nachrichten für die Jungs: Anders als frühere Naked-Collabos wurde diese auch in Unisex-Größen hergestellt.

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Sneakers und Essen, das geht eigentlich immer zusammen. Man denke nur an die letzten Diadora-Collabos von Feature LV. Von Asics erscheint am Freitag das „Tandori Pack“ und selbst wer noch nie indisch gegessen hat, wird die Inspiration für die beiden Modelle sofort erkennen. Den Colorway nennt Asics dann auch folgerichtig „Tandori Spice“. Sowohl der Gel-Lyte III als auch der Gel-Lyte V passen mit ihrem kräftigen Rot aber ebenso perfekt unter den Weihnachtsbaum. Das „Tandori Pack“ erscheint als Mitternachts-Release u.a. bei SlamJam, asphaltgold, 43einhalb und TGWO.

Drop Weekly

Zurück in die 90er teleportieren uns Patta und Diadora. Die Connection zwischen Amsterdam und Italien scheint zu funktionieren. Nach dem „Seoul to Rio“-Pack und fast einem halben Dutzend Sneaker-Collabos haben sich beide für eine letzten Drop in 2016 zusammengefunden. Der ockerfarbene V7000-Runner wurde in glänzendes Mesh und Premium Suede verpackt – Patta-Branding inklusive. Außerdem wird es einen Trainingsanzug geben, der nicht nur den 90er-Jahre-Style aufgreift sondern auch farblich perfekt zum V7000 passt. Der schwarze Nylon-Stoff mit den goldenen Akzenten ist der Hammer! Sneaker und Tracksuit sind ab Freitag direkt bei Patta online erhältlich.

Drop Weekly

Während wir noch auf den Release der Bape NMDs zumindest in Europa warten müssen (am 12. Januar soll es endlich soweit sein), bleiben A Bathing Ape aber bei ihren Sneaker-Collabos keinesfalls untätig. Ihr im typischen Bape-Camouflage verpackter Reebok Question Mid dürfte sich trotz eines deutlich gemäßigten Hype-Pegels kaum weniger gut verkaufen. Wir erwähnen den Schuh im Weekly eigentlich nur aufgrund unserer Bape-Schwäche (ja wir bekennen uns schuldig). Es dürfte bekannt sein, dass wir keine Basketballer sind und noch nie waren. Bei END könnt Ihr Euch bis Freitag Nacht um 1 Uhr deutscher Zeit für den Draw eintragen. Ansonsten wird der Reebok x A Bathing Ape Question Mid in der üblichen Limitierung auch bei Hanon ab Freitag erhältlich sein.

Drop Weekly

Auch auf die Gefahr, manch einen zu langweilen, so wollen wir doch die neuen NMD-Releases vorstellen. In der NMD-Flut, die sicherlich auch ihre Schattenseite hat, möchten wir uns bewusst auf die Highlights beschränken. Zu diesen zählen wir die beiden NMD R1 PK „Tri Color“. Die Namensgebung liegt auf der Hand. Primeknit ist für uns nicht nur beim NMD die beste Wahl. Es sollte nicht überraschen, wenn sich dieses NMD-Duo vor allem in Frankreich bestens verkaufen wird. Dabei sei auch auf unser aktuelles Instagram-Raffle zusammen mit unseren Freunden vom Milk Store hingewiesen. Noch bis zum 25.12. könnt Ihr dort mitmachen und mit etwas Glück 1 Paar gewinnen. Wir drücken Euch die Daumen! Das NMD R1 PK „Tri Color“-Pack erscheint regulär am 2. Weihnachtstag bei adidas, Milk, Foot Locker, TGWO, 43einhalb und Allike. Gleichzeitig droppt zudem ein ebenfalls sehr starker Wmns NMD R1 PK (Sun Glow).

Drop Weekly

Man soll sich das Beste ja bis zum Schluss aufheben. Ganz nach dieser Devise bringt Ronnie Fieg einen Tag vor Weihnachten endlich seine lang erwartete Collabo auf dem neuen adidas Ultra Boost Mid (Online-Release: 6 Uhr deutscher Zeit). Der schneeweiße Colorway ist leider ein „Family&Friends“, was vielen zumindest den Frust, beim Release leer ausgegangen zu sein, erspart. Aber natürlich kann auch der Multicolor – wenn man ihn denn so nennen will – einiges. Fieg spricht davon, dass für das aus 5 verschiedenen Farben zusammengesetzte Primeknit eine neue Webtechnik zum Einsatz kam, die eine dichtere Struktur des Wool-Uppers gewährleisten soll, um vor Kälte zu schützen. Zudem wurde der Cage entfernt. Die Idee, den beliebten Ultra Boost mal eben zu „verlängern“, geht zumindest optisch schon einmal auf. Wir sind natürlich gespannt, ob der Schuh die hohen Erwartungen am Ende erfüllen kann. Wer übrigens keine Lust auf Zoll und teuren Versand aus den USA hat, findet den RF x adidas Ultra Boost Mid schon bald bei Consortium-Händlern. Zusammen mit dem Ultra Boost erscheint Fiegs wintertauglicher Response Trail Boost.

 

Drop Weekly

Da es zwischen den Feiertagen keinen Weekly geben wird, blicken wir schon einmal etwas weiter voraus. Am 29. Dezember beschließt der Saucony Shadow 5000 “The Legend Of God Taras“ das 10-jährige Jubiläum von Sneakers76 mit der vierten Collabo rund um die italienische Heimat des Stores („A Tale Through Stories, Legends and Symbols of our Territory“). Inzwischen dürfte bekannt sein, dass Tarent bzw. Taranto der Sage zufolge von Taras, dem Sohn des Poseidon, gegründet wurde. Der Colorway des Shadow 5000 vereint Tarantos Stadtfarben Rot und Blau mit den verschiedenen Blautönen des Meeres und den warmen Holztönen des Stores. Damit schließ sich ein Kreis, der mit der ersten adidas-Collabo auf dem EQT begonnen wurde. Nur bei Sneakers76 gibt es den Shadow 5000 in der exklusiven History Box samt Cleaning Kit von Jason Markk. Der Online-Release findet am 29. Dezember voraussichtlich gegen 15 Uhr statt (Sizerun US5 bis US12).

Drop Weekly

Damit sind wir am Ende des letzten Weeklys für dieses Jahr angekommen. Wir wünschen Euch allen schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Vielleicht liegen ja auch neue Sneakers unterm Weihnachtsbaum?

Viele weitere Links zu den Releases dieser Woche findet Ihr wie immer zu gegebener Zeit unter unserem Twitter-Account @sneakerzimmer.

Bilder: Sneakers76, Overkill, Kith, Asics, Reebok, END, Patta, Titolo, Nike

Undefeated gehören zweifellos zu den Streetwear-/Sneaker-Institutionen an der Westküste. Insofern überrascht es nicht, dass sie von adidas Originals zur diesjährigen Consortium-Weltreise eingeladen wurden. Kennt man ihre Vorliebe für klare Designs und noch dazu die abseits der Küste durchaus karge Landschaft ihres Heimatstaates, so scheint ihr Busenitz-Entwurf fast schon folgerichtig. In Wüsten-Optik mit eher dezenten Camo-Anleihen präsentiert sich der Skate-Klassiker in der Undefeated-Version. Das hellbraune Skatemodell dürfte aber auch bei Nicht-Boardern so manch einen Käufer finden. Eine Woche nach dem Release in den Undefeated-Stores erscheint die Collabo an diesem Samstag u.a. bei TGWO,Overkill, TheNextdoor, END und SNS.

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Bereits am Freitag gibt es für alle Fans des Air Max 95 bei size? zwei echte Highlights. Nach vielen Jahren konnte Dave White erneut für ein Nike-Projekt gewonnen werden. Und was er da mit dem Air Max 95 „angestellt“ hat, ist schon echt beeindruckend. So findet sich der typische DW-Style nicht nur auf den beiden Boxen des Duos sondern auch auf dem kompletten Upper der beiden Air Max 95, die verkleidet als Hase bzw. Fuchs eine Verbeugung vor der englischen Natur darstellen sollen. Im roten Fuchs-AM95 erkennen wir aber zudem in Teilen (unbeabsichtigt) die Deutschland-Farben Schwarz-Rot-Gold. Zumindest würden wir den beigefarbenen, etwas gedeckteren Rabbit bevorzugen. Zum Preis von jeweils 150 Pfund – ja der AM95 war noch nie wirklich günstig – kommt die Dave White-Designs am Freitag Morgen in den size?-Onlineshop (Sizerun UK 3,5 bis 12).

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Keine halben Sachen machen unsere Freunde von Afew. Nachdem vor rund 2 Jahren (so schnell vergeht die Zeit) ihr Kangaroos Coil R1 „Peanut Butter“ erschien, wird das süße Duo nun mit dem Omnicoil II „Jelly“ komplettiert. Auch dieser ist wieder ein absoluter Premium-Release handgefertigt „Made in Germany“. Das Leder scheint sogar weicher als Erdnussbutter zu sein. Zu dem mit viel Liebe zum Detail gestalteten Gesamtpaket gehören auch ein Glas hausgemachte Erdbeer-Marmelade, ein Booklet und ein Special-Packaging. Hier könnt Euch noch für den Online-Raffle eintragen (Release: Samstag 9 Uhr Instore First).

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Eine Legende ist sicherlich auch Jeff Staple. Der Mann, für den die Taube zum Markenzeichen wurde, zeichnet sich mit seinen Pigeon-Designs für einige der bis heute bekanntesten Sneaker-Designs verantwortlich. Man denke nur an seinen (tauben-)grauen Puma Suede. Mit Puma kehrt Staple jetzt auch ins Sneaker-Geschäft zurück. Und wieder ist es der Suede, der bei ihm dank eines auffälligen Colorblockings plötzlich die Oldschool-Ecke verlässt. Von den drei Farbvarianten wird allerdings nur der graue Colorway in Europa erscheinen. Bei den anderen beiden handelt es sich um einen US- bzw. Asia-Exclusive. Hierzulande werden 43einhalb, TGWO, asphaltgold und Overkill beim Staple-Release dabei sein. Der Suede soll dabei in der Nacht zu Samstag in den jeweiligen Online-Stores erhältlich sein.

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Doch das war es noch nicht mit Jeff Staple und Puma. Die beiden Collabo-Partner haben noch ein Ass im Ärmel. Genauer gesagt handelt es sich um einen wunderschönen Blaze of Glory, der natürlich ebenfalls das typische Pigeon-Grau erhielt. Hinzu kam wie schon bei den Suedes ein kräftiges Peach-Rot als Kontrastfarbe. Fertig ist das Turnschuh-Kunstwerk. Anders als die jeweiligen Suede-Versionen wird der Staple BoG an diesem Wochenende weltweit released. Neben den oben erwähnten deutschen Stores findet Ihr den Schuh auch bei END, TheNextdoor, Summer, Slamjam und Sneakers 76. Allzu lange sollte man sich mit seinem Kauf aber nicht Zeit lassen.

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J.Crew sind schon lange ein zuverlässiger Lieferant für starke Collabos, sei es mit New Balance oder auch mit Asics. Mit letztgenannten brachte man bereits vor ein paar Tagen ein neues Doppelpack in die Stores, mit dem man subtil auf die vergangene Zeit des Wilden Westens anspielt. Zumindest legen dies die beiden Namen der Gel-Lyte III „Dirt Road“ und „Tin Roof“ nahe. Welcher damit jeweils gemeint ist, dürfte nicht allzu schwer zu erraten sein. Vor allem der braune Colorway spricht uns an, gerade weil er von seiner farblichen Kombination etwas aus dem üblichen J.Crew-Rahmen fällt. Aber natürlich ist auch der zweite Gel-Lyte III ein ausgesprochen solides Ding. Der Mix aus Suede und Premium Leder (inklusiver perforierter Toebox) sieht ohnehin nach gewohnter J.Crew-Qualität aus. Einzig über die Farbe der Laces lässt sich streiten. Mit dem Checkout-Code „Insider“ kann man im J.Crew-Onlineshop derzeit 20% sparen. Damit kosten die Gel-Lyte III einschließlich (!) Versand und Zoll/Steuern durchaus akzeptable 153 Euro.

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Einen zweifachen Asics „Germany Exclusive“-Release wird es bei asphaltgold am Samstag mit dem Gel Respector „Moonbeam“ und dem GT-Cool Xpress in einem cleanen Schwarz-Weiß-Mix geben. Beide Modelle tun sich bislang hierzulande etwas schwer, aus dem Schatten der beliebten Gel Lyte III/V herauszutreten, was doch schade ist. Schließlich besteht die Asics-Welt nicht bloß aus diesen zwei, zugegeben starken Silhouetten. Die On-Feet-Shots von asphaltgold sind wie immer großartig und lassen die Vorzüge der beiden Underdogs erkennen. Doch das ist nicht alles: Wer beim Midnight-Release oder später im Laden zu den ersten 150 Käufer zählt, erhält zu seinem neuen Sneaker kostenlos (!) einen streng limitiertenasphaltgold x Asics-Rucksack dazu. Farblich wurde dieser perfekt auf die Schuhe abgestimmt. Für so viel Herzblut und Sneakerliebe können wir nur einen virtuellen Applaus nach Darmstadt schicken.

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Erst am Dienstag hat Ronnie Fieg bei seiner groß angekündigten „Kithland“-Show einen Ausblick auf die kommenden Kollektionen und Collabos gegeben. Unterteilt in die drei Themenbereiche „Beach, City, Mountain“ stellte er seine Entwürfe vor, von denen uns leider viel zu viele gefallen. Bei den Sneakers werden die meisten dem Release der Salmon Toes, Ultra Boost Mid und Gel Lyte III „Mossads“ entgegen fiebern. Schon diesen Samstag startet Fieg jedoch mit seiner Bape-Collabo. Das typische Bapesta-Modell, von dem zwei Ausführungen (weißes Tumbled Leather, sandfarbenes Suede) zur Wahl stehen, wurde hierzu kurzerhand in „Fiegsta“ umbenannt und zum ersten Mal in Portugal gefertigt. Passend dazu gibt es auch noch eine kleine Apparel-Linie. Das Logo-Shirt ist schon so gut wie gekauft. Der genaue Release-Zeitpunkt soll am Freitag bekannt gegeben werden.

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Seit heute steht ein neuer Air Zoom Spiridon im NikeLab. Als Teil des „Metallic Packs“, zu dem auch ein neuer Talaria gehört, lässt der goldene Colorway noch einmal Olympia-Feeling aufkommen. Oder man kann schon an Weihnachten und den mit Lametta geschmückten Tannenbaum denken, wobei das bei den aktuellen Temperaturen doch nicht so einfach ist. Der OG gehört für uns zu den besten Retros des Jahres und auch der goldene Spiridon verspricht viel. Restgrößen finden sich auch bei SVD.

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Es vergeht zugegeben keine Woche ohne neue NMDs (erst letzte Woche erschien der „Winter Wool“). Und auch wenn selbst uns das mitunter zuviel wird, so können wir den kommenden NMD-Release nicht unerwähnt lassen. Immerhin stehen am Samstag mit dem „Triple Black“ und dem „Triple/Solar Red“ zwei echte NMD-Raketen in den Startlöchern. Die Fotos lassen vermuten, dass bei diesen beiden tatsächlich alles (!) Rot bzw. Schwarz ist. Man muss im Übrigen keine Glaskugel besitzen, um einen Ausverkauf binnen Minuten oder Stunden vorherzusagen. Etwas schade finden wir jedoch, dass hier kein Primeknit zum Einsatz kam. Das hätte insbesondere den von uns favorisierten Triple Black noch einmal etwas edler erscheinen lassen. Wie wir hören sind die Stückzahlen insgesamt sehr überschaubar. Bei 43einhalb und asphaltgoldwerden beide NMDs Samstag ab Mitternacht erhältlich sein. Bei TGWO lautet die Info „Random Time“. Beiadidas ist die Zeit wie immer ein Glücksspiel (ab MItternacht).

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Es dürfte nicht überraschen, über welchen Release wir uns in dieser Woche ganz besonders freuen. Unser Freund Daniele von Sneakers76 feiert mit seinem Store in diesem Jahr bereits den 10. Geburtstag. Dieses runde Jubiläum feiert man in Taranto mit einem von antiken Mythen und Geschichten inspirierten Collabo-Quartett, von dem Teil 1 an diesem Samstag erscheint. Zusammen mit adidas Originals designte Daniele einen wunderschönen EQT Guidance 93, dessen Name und Farben („The Bridge of Two Seas“) auf die alte Brücke (Ponte Girevole) in Taranto anspielt, die beide Stadtteile miteinander verbindet. Die unterschiedlichen Blautöne des Schuhs stehen für die Farben des Wassers im kleinen Hafen von Taranto bzw. für das des Mittelmeeres. Nur bei Sneakers76 wird der EQT zudem in einer aufwändigen, an eine Enzyklopädie angelehnte Jubiläums-Box erhältlich sein. Der Start des Online-Verkaufs erfolgt zu einem zufälligen Zeitpunkt nach dem Instore-Release am Samstag Abend. 150 Euro sollten alle EQT-Freunde für diese Schönheit besser schon einmal beiseite legen. Wie zu erwarten, fällt auch dieser EQT Guidance recht groß aus.

Viele weitere Links zu den Releases dieser Woche findet Ihr wie immer zu gegebener Zeit unter unserem Twitter-Account @sneakerzimmer.

GoudronIt’s really a little bit unfair. If you’re already big, you’ll probably grow even bigger over time. If, however, you’re a new name in the fashion and sneaker industry, the road to success gets a little more rough. You could use this insight on brands as wells as on stores or blogs. During our last trip to Marseille a friend told us about a new street fashion address. To be honest, we had never heard of the shop’s name before: Goudron.

The store is located on Rue Montgrand near Marseille’s Vieux Port and very close to the shopping district in the city centre. Even without a tip the big Bearbrick toy in the window would have drawn us in since it immediately caught our attention. We were pretty sure that this place might be worth checking out. And so it was.

Goudron-4We met Alex, the store’s mastermind, who has a creative and ambitious vision for his new baby. Goudron just opened its doors last February. Since then Alex and his crew add more and more styles and labels to the shop’s collection. By now they already feature (premium) streetwear brands like Drapeau Noir, Black Scale and – as one of the latest additions – Stüssy. For denim lovers Goudron offers styles by our personal favourite Edwin.

Goudron-3Of course it takes some time to get the best accounts. But Alex definitely seems to be on the right track with his nicely done store and passionate staff. We spotted one of the guys wearing some really dope Air Max 95 „The Running Man“ by dutch artist Parra. With such a good taste in sneakers we feel pretty confident for Goudron’s future. Perhaps in one or two years the store will be a well known spot for good streetwear and street fashion in southern France.

Goudron-12When it comes to shoes and sneakers Goudron’s take is one of premium and quality. Besides Y-3 releases like the Pure Boost ZG Knit or Qasa High, we also spotted some Rick Owens releases and Grenson models on Goudron’s shoe wall. Alex’s background in the skate culture shows with brands like Vans and Converse. It’s an interesting selection altogether, mixing different styles for different types of customers. But of course Alex has the ambition to broaden the product range also in this category.

For fall/winter 2016/17 he gave us a glimpse of what will be coming to Goudron. Aimé Leon Doré, The North Face Red Line and Italian’s Stone Island Shadow Project are only some of the new labels. The classic Goudron logo tees in different colorways – we picked up the pink and white one – are stylish and timeless.

Goudron-13Beyond fashion and shoes you can also find some nice artwork and prints at the store, reflecting Goudron’s broader approach to street culture and fashion. Unfortunately the highly limited Bape and Mastermind chairs that Alex imported himself from Japan were not for sale. But with an eye for such detail the store’s interior sets itself apart from other shops with similar offerings. It’s obvious that the people at Goudron are not salesmen but an already established part of Marseille’s vibrant streetwear scene.

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Wir starten unseren zweiten Tokio-Rundgang am Bahnhof Harajuku, den bequem wir mit der Yamanote-Line erreichen. Natürlich lässt sich auch von Shibuya aus ein kurzer Spaziergang die Meji Dori Richtung Norden unternehmen. Dann kommt man unter anderem beim gut sortierten Männer-Modehaus Édifice vorbei, die von Lacoste über neue Flyknit Max bis hin zu Business-Anzügen so ziemlich alles im Angebot haben.

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Tokio City Guide Tokio City Guide Tokio City GuideIn Harajuku findet sich ein großer Nike-Store, der sich allerdings nicht sonderlich von anderen unterscheidet. Man findet hier das Übliche wie z.B. das HTM-Pack zum Air Max Day oder eine breite Auswahl an Sport-Apparel. Spannend ist jedoch anders. Vorbei am Nike-Store läuft man auf die große Kreuzung an der Meiji Dori zu, an deren Nordost-Ecke das Tokyu-Plaza-Kaufhaus mit seiner Spiegelfassade schon aus der Ferne sichtbar herausragt. Während das Kaufhaus selber sicherlich zum Stöbern von Klamotten und Krimskrams einlädt, befindet sich das eigentliche Highlight jedoch auf dem Dach. Der dortige Starbucks bietet samt Dachgarten einen tollen Ausblick über Tokio. Gerade nach ein paar stressigen Shopping-Stationen kann man hier wirklich etwas entspannen.

Tokio City Guide Tokio City Guide Tokio City Guide Tokio City Guide Tokio City GuideNach einem Kaffee gehen wir zunächst ein paar Meter weiter Richtung Osten, wobei wir bereits die erste Straße neben dem Tokyu Plaza links abbiegen. Vorbei am hawaiianischen Frühstücksmekka „Eggs ‚n’ Things“ (hier muss man immer mindestens eine Stunde in einer Schlange auf einen Tisch warten, die Japaner lieben das Ding) befinden wir uns jetzt in einer ruhigen Seitenstraße, in deren Verlauf gleich mehrere Sneakerstores und Klamottenläden zu finden sind. Den Anfang machen wieder Billy’s und gleich gegenüber Undefeated.

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Undefeated eröffnen wie die meisten Stores in Harajuku erst um 12 Uhr, weshalb wir später noch einmal zum Store zurückkamen. Hätten wir nicht zuvor schon in Osaka im dortigen Undefeated-Store die passenden „Made in Japan“-Socken mitgenommen, so hätten wir das hier vermutlich nachgeholt. Fühlen sich richtig gut an. Besonderes Fundstück war das Quote/Peter O’Toole-Buch „Quote’s Archive“, das hier noch erhältlich war.

Tokio City Guide Tokio City Guide Tokio City GuideTokio City GuideEin paar Meter weiter befindet sich ein weiterer Aape-Shop. Der ist etwas größer als der in Shibuya und so kann es sein, dass man mit etwas Glück noch Sachen findet, die dort bereits ausverkauft waren (und umgekehrt). Ein Besuch lohnt, zumal die Lage wirklich nicht viel besser sein könnte.

Tokio City Guide Tokio City GuideGegenüber kann man bei einem weiteren Supreme einen Teil der Urlaubskasse lassen. Wie üblich darf man den Laden nicht von innen fotografieren. Ehrlich gesagt gab es aber nichts, wofür ein Foto gelohnt hätte. Vermutlich sind Supreme auch der einzige Store in Tokio mit notorisch unfreundlichen Mitarbeitern.

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Auf der gleichen Route liegen viele weitere Shops und Labels wie Neighborhood (im gleichen Gebäude wie Supreme) und Carhartt. Erwähnen wollen wir noch KicksLab, die neben aktuellen Releases auch ältere Collabos und limitierte Nike, Jordans und Reeboks führen. Dann aber zu den üblichen Consignment-Kursen. Kurz nach unserem Tokio-Urlaub hat im Übrigen ein neuer KicksLab eröffnet. Für uns kam dieses Opening leider zu spät.

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Am Ende der Straße entscheiden wir uns für die rechte Abzweigung, wobei wir nach einer weiteren Rechtskurve vor dem Stüssy Store Harajuku stehen. Oben befindet sich Stüssy Woman, unten das Angebot für die Jungs. Mit etwas Glück findet ihr hier auch weitere Specials.

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Parallel zur Kicks Lab/Undefeated/Aape-Gasse verläuft die berühmte Cat Street mit einem ebenfalls verrückten, abwechslungsreichen Angebot an Cafés, Shops (u.a. X-Large und X-Girl) und Straßenkunst. Wir stolperten eher zufällig über die NMD-Gallery, in der vor der urbanen Kulisse Tokios verschiedene Fotografen ihre NMD- und City-Shots präsentierten.

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In diesem Viertel verstecken sich zudem viele kleine Vintage- und Second Hand-Shops. Das Suchen und Stöbern kann sich dort echt lohnen. Wir fanden im unscheinbaren Chameleon Wearhouse-Store (IG: @chameleonwearhouse) richtige Vintage-Schätze. Alte L.A. Gear, Air Moc, Presto, adidas und sogar ACG-Klamotten. Ein echtes Paradies!

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Geht man die Cat Street weiter Richtung Norden trifft man nach einigen Minuten auf Bape Kids. Ja auch das gibt es hier in Tokio. Selbst die Kleinen sollen nicht auf ihr Bape-Dress verzichten. Der Laden mit seinem bunten Bananen-Bad ist wirklich zu süß. Wir waren jedenfalls gleich auf Anhieb verliebt. Selbst wer keine Kinder hat, wird hier selbst wieder zum Kind. Ein Tipp für den kleinen oder großen Hunger sind San Francisco Peaks, die neben Burgern auch Hot Dogs mit Würsten aus eigener Herstellung anbieten. Fanden wir mehr als lecker!

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Zurück an der Meiji Dori-Kreuzung am Tokyu Plaza entscheiden wir uns dieses Mal für den Weg Richtung Osten entlang der großen Einkaufsstraße und den Menschenmassen hinterher. Über eine Fußgängerbrücke gelangen wir auf die andere Straßenseite und dort ins exklusive Gyre-Kaufhaus. Hier kann man bei Brands wie Maison Margiela, CdG und ami einkaufen.

Interessiert waren wir vor allem am Visvim-Store im 2. Obergeschoss (ein zweiter Visvim-Shop findet sich praktisch um die Ecke vom Gyre etwas versteckt im Souterrain des Tumi-Shops). Leider waren dieses Mal keine FBTs erhältlich. Von den Preisen ist der Einkauf von Visvim-Sachen in Japan jedenfalls absolut zu empfehlen. Diese liegen zum Teil fast 50% unter denen in Europa. Auch das Little Cloud Cafe freut sich über einen Besuch.

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Wenige Meter neben dem Luxus vom Gyre-Kaufhaus kann man dann in eine ganz andere Welt eintauchen. Im Kiddyland darf man wieder zum Kind werden bei Totoro-Souvenirs, riesigen Monchichis und anderen Kinderhelden. Selbst wer mit dem festen Vorsatz dort reingeht, nichts kaufen zu wollen, dürfte mit einer Kiddyland-Tüte später wieder rauskommen.

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Wir wechseln noch einmal die Straßenseite, dieses Mal für die Omotesando Hills-Shopping Mall. Hier gibt es einen emmi-Store. emmi bietet Casual Mode für Frauen und Sneakers an. Dort fanden wir auch den grauen Asics Gel Lyte-V, der exklusiv bei emmi in Japan erhältlich ist. Allerdings war Daniela die 38 deutlich zu klein, weshalb wir immer noch auf der Suche nach einer 39,5 sind. Wer uns bei dieser Suche weiterhelfen kann, für den denken wir uns ein besonderes Dankeschön aus. Auch in der Omotesando Hills-Mall befindet sich der Y-3 Store.

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Geht man die Einkaufsstraße weiter Richtung Osten hinunter, überquert man nach ca. 200 Metern eine große Kreuzung (hier befindet sich auch die U-Bahn-Station Omote-Sando). Danach ist man im edlen Aoyama mit seinen unzähligen Luxus-Boutiquen. Man könnte es auch als ein Mini-Ginza beschreiben. Architektonisch ist dieses Viertel schon sehr interessant. Auch das bekannte Nezu-Museum ist hier Zuhause.

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Biegt man in die erste Straße nach der großen Kreuzung links ab, so steht man schon bald vom stylischen Café Kitsune. Die kleinen Fuchs-Cookies sind zu gut, um sie stehen zu lassen. Hier kann man sich wirklich erholen, wobei wie überall in Tokio das Motto „Sehen und Gesehen werden“ gilt. Wir ärgern uns noch immer etwas, dass wir keine der niedlichen Kitsune-Kaffeetassen mitgenommen haben.

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Gleich um die Ecke vom Café liegt der Maison Kitsune-Store. Wer nicht nur Sneakers sondern auch Fashion mag, darf hier nicht vorbei gehen. Nur hier gibt es nämlich eine spezielle Tokioter MK-Tote Bag und ein Tokio MK-Shirt. Braucht man beides nicht, will man aber dennoch haben (ein weiterer Maison Kitsune-Store befindet sich in der neu eröffneten NeWoMan-Mall in Shinjuku). Weitere Brands mit Shops in Aoyama sind Sacai, Comme des Garcons, Bape (na klar) und acne.

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Zurück in Harajuku folgen wir dem südlichen Teil der Cat Street (links rein hinter Gyre) bis nach Shibuya. Auf diesem Weg kommen wir zunächst bei Opening Ceremony vorbei. War für uns jetzt nicht so spannend, was auch an den Preisen lag.

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Kurz danach erscheint auf der linken Seite der adidas Originals-Store, der bei unserem Besuch mit einem weiteren NMD-Restock ganze Familien anlockte. Vollbepackt wurden die Boxen aus dem Shop herausgeschleppt. Die Asiaten sind anscheinend noch NMD-verrückter als wir in Europa. Ja, das ist möglich! Überhaupt war der NMD im Tokioter Stadtbild allgegenwärtig – genauso wie der Yeezy Boost.

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In Sichtweite befindet sich zudem ein großer Reebok Classic-Shop. Schnell stellten wir fest, dass die Japaner und Koreaner so richtig auf den hierzulande etwas verkannten Insta Pump Fury abgehen. Hat uns sehr gefreut. Die Auswahl an Pump Furys ist hier jedenfalls um einiges größer. Sogar ältere Collabos findet man gelegentlich noch. Auch auf der Cat Street sind Beauty & Youth mit einem Women-Store vertreten.

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Wer nach diesem zugegeben großen Rundgang durch Harajuku und Aoyama noch Lust und Ausdauer hat, kann mit der Bahn nach Sendagaya (ca. 1 km nördlich von Harajuku) fahren oder knapp 15 Minuten zu Fuß laufen. Dort gibt es nicht wirklich viel. Eine Ausnahme ist der Loopwheeler-Store. Loopwheeler sind bekannt für ihre erstklassigen Pullover, Sweater und Hemden, die mit einer besonderen Strick-Methode „Made in Japan“ hergestellt werden. Aber auch ihre meist nur in Japan erhältlichen Specials mit Nike dürften vielen bekannt sein. In Sendagaya befindet sich die Tokioter Dependance. Bei unserem Besuch wurden wir von der Loopwheeler-Crew mit offenen Armen empfangen. Selten haben wir uns in einem Store wohler gefühlt.

Schon bald geht es weiter mit dem dritten Teil unserer Tokio-Rundgänge. Dann geht es nach Ginza.

Hier geht es zu Teil 1 (Shibuya & Ebisu).

Was braucht es für einen richtigen Start in den Tag? Einen guten Kaffee! Der wird einem im Teeland Japan zumindest in Tokio inzwischen an jeder Ecke angeboten. Wir haben unsere morgendliche Kaffee-Dosis bei About Life Coffee Brewers geholt, die sich mit ihrem winzigen Eck-Geschäft gegenüber unserer Airbnb-Wohnung die perfekte Lage ausgesucht hatten. Auch die kleinen Süßigkeiten wie den Zitronenkuchen sind sehr lecker – der Americano und Latte sowieso. Dass hier sogar Gast-Baristas aus Europa und den USA arbeiten, sagt viel über die Qualität von ALC.

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Shibuya-3Shibuya-6Shibuya-38So gestärkt lässt sich das laute, turbulente und gerade zu Stoßzeiten überlaufene Shibuya erkunden. Die Kreuzung am Bahnhof Shibuya ist natürlich weltbekannt und noch überlaufener als zum Beispiel der Times Square in New York. Die Hachiko-Statue am Nordausgang der Station ist beliebter Treffpunkt und Fotomotiv zugleich.

Shibuya-5 Shibuya-4Vorbei am gelben Gebäude von Tower Records folgen wir der Straße entlang der Gleise der Yamanote-Linie und erreichen kurze Zeit später eine Unterführung. Dahinter beginnt schon fast Harajuku. Praktisch an der Grenze zwischen beiden Communities liegen einer von mehreren Billy’s- und atmos-Läden im Abstand von knapp 50 Metern. Billy’s kannten wir bereits aus Osaka und Kyoto. Die Sneaker-Kette ist gut sortiert und führt auch limitierte Quickstrikes wie das HTM-Pack. Wir wurden hier beim schwarzen Sock Dart fündig. Auch ein Blick auf die Sale-Ecke kann sich durchaus lohnen. Der atmos-Store ist nicht der größte in Tokio, aber Vorbeigehen sollte man dennoch nicht.

Shibuya-7 Shibuya-8 Shibuya-9Statt zu Fuß nach Harajuku durchzulaufen (was gerade einmal 5 Minuten dauert), kehren wir um und bleiben so in Shibuya. Unsere nächste Station ist das Tokyu Hands-Kaufhaus. Der „Creative Life Store“ (so steht es am Eingang) ist nicht nur eine Institution in Tokio sondern auch ein etwas anderes Kaufhaus mit viel Krimskrams, Absurdem (typisch Japan) und Souvenirs. Wer will kann hier ein Top-Fahrrad kaufen oder nur die dazu passende Totoro-Klingel. Oder man kauft sich Sachen, die man wie das Kühlschrank-Überwachungsfigürchen nicht wirklich braucht. Haben wir so gemacht.

Shibuya-10Gleich um die Ecke von Tokyu Hands befindet sich einer von gefühlt unzähligen Tokioter Bape-Stores. Es dürfte der Größte und am besten sortierte sein. Zumindest war das unser Eindruck. Hier wird sich für die Samstags-Releases natürlich brav in einer Schlange angestellt. Auch die 23rd-Anniversary-Sachen wurden hier während unseres Tokio-Urlaubs verkauft.

Shibuya-34Shibuya-39Für die zum Bape-Universum gehörende Aape-Kollektion („Somewhere in the Bape Universe“) hat man seinen eigenen Store, der sich ebenfalls fußläufig in nur wenigen Minuten erreichen lässt. Zur besseren Orientierung: Dieser liegt quasi um die Ecke von Supreme in Shibuya. Wir waren vom Storedesign wirklich geflasht. Der recht neue Aape-Store ist zwar kleiner, dafür macht dieser aber in Bezug auf Design und Auswahl alles richtig. Und von der Freundlichkeit der Aape-Leute kann man sich bei Supreme mal etwas abgucken.

Shibuya-22 Shibuya-11 Shibuya-12Nach Bape und Aape laufen wir weiter zum zweiten atmos in Shibuya (dieser liegt zwischen den quietschbunten Love Hotels von Dogenzaka und Tokyu Hands). Der zweistöckige Eck-Store ist gewissermaßen die Zentrale des atmos-Imperiums. Das Sortiment ist sicherlich keine Überraschung. Immerhin sind die atmos-Jungs bei allen Brands vorne dabei und so kann man hier vielleicht sogar noch einen Release entdecken, der hierzulande entweder längst ausverkauft ist oder der es gar nicht bis nach Europa geschafft hat. Auch hier wurde uns wieder einmal bewusst, wie verrückt die Japaner nach Reebok im Allgemeinen und nach Insta Pump Furys im Besonderen sind.

Shibuya-16 Shibuya-17 Shibuya-19 Shibuya-18Filmnerds, Comicfans und Liebhaber von japanischer Popkultur sollten unbedingt im Monster Japan-Shop vorbeischauen. Von Bearbricks über Pulp Fiction-Figuren bis hin zu seltenem Godzilla-Merchandising gibt es hier so gut wie alles. Aber auch wer nichts kauft oder kaufen will, wird sich bei Monster Tokio auf Anhieb wie zu Hause fühlen.

Shibuya-24 Shibuya-28 Shibuya-29 Shibuya-30 Shibuya-32 Shibuya-31 Shibuya-26 Shibuya-27Ganz ähnlich funktioniert Project 1/6, wobei der Laden noch spezieller die Medicom Toy-Sammler anspricht. Dass manche der dort ausgestellten Schätze wie der 400%-fragment-Bearbrick nicht zum Verkauf standen, freute zumindest unser verbliebenes Urlaubsbudget. Project 1/6 ist sowohl ein kleines Bearbrick-Museum als auch eine Fundgrube. Hier könnten wir ohne Probleme gleich mehrere Stunden verbringen.

Shibuya-33 Shibuya-35 Shibuya-36Bevor es später weiter mit der Yamanote-Line nach Ebisu gehen soll, besuchen wir noch den großen, stylischen Store von Beauty & Youth. Dieser liegt in unmittelbarer Nachbarschaft von Aape und Supreme. Auf mehreren Ebenen finden sich hier neben einem breiten Casual- und Fashion-Sortiment für Männer und Frauen auch monkey time-Collabos wie der Puma Blaze of Glory „Sand Layer“.

Shibuya-37Nur wenige Minuten entfernt liegt der GIP Store (GIP, das steht für „Guerilla The Incubation Period“), hinter dem sich der Flagship-Store von WTAPS verbirgt. Der bei WTAPS markante Einfluss von militärischen Designs zieht sich durch die gesamte Inneneinrichtung, in der neben der WTAPS-Kollektion auch besondere Specials wie das „Peanuts“-Projekt und das personell wie kreativ verwandte FPAR-Label zu Hause sind. Allesamt Qualität „Made in Japan“.

Shibuya-14 Shibuya-15In Ebisu kann man einen der wohl kleinsten Sneakerstores Japans besuchen – vorausgesetzt man läuft nicht an ihm vorbei. Das kann durchaus passieren, denn Passover ist leicht zu übersehen. In etwa so groß wie eine durchschnittliche Abstellkammer finden sich hier gleichwohl viele ältere Specials und Releases (leider aber nicht zum Retailkurs wie wir am Beispiel des mita Sneakers „Dried Rose“ erfahren mussten). Aber auch nur Gucken und Stöbern kann ja durchaus Spaß machen.

Shibuya-13Nach so vielen Stores meldete sich bei uns schließlich der Hunger. Und obwohl wir eigentlich bevorzugt die Landesküche austesten, was wir zuvor auch schon gemacht haben, standen an diesem Abend Burger auf unserer Wunschliste. Und was für welche! Mit Pattys aus 100% Wagyu-Beef, die in Handarbeit liebevoll in Form gebracht wurden (dieses Geräusch geht uns seitdem nicht aus dem Kopf) und erstklassigen Saucen sind die Burger bei Blacows schon nah dran an der Burger-Perfektion. Auch die Pommes und der mitbestellte Caesar-Salad waren exzellent.

Shibuya38Wer danach Lust auf gute japanische Drinks (Yamazaki Whiskey) und eine persönliche, gemütliche Bar-Atmosphäre bekommen sollte, kann gleich in der Nähe von Blacows bleiben. Über unsere Freunde aus Amsterdam (Write the Streets) gelangten wir an einen echten Geheimtipp abseits aller Touristenfallen und lauter Party-Locations. In der kleinen Bar Crimjon im Untergeschoss eines unscheinbaren Wohnhauses werden beste Drinks zu Rockmusik der letzten 50 Jahre serviert. Dazu erfüllt Besitzer Joko die Musikwünsche seiner Gäste mit echter Begeisterung. Hier hat ein Mann ohne jeden Zweifel seine Bestimmung gefunden.

Damit endet der erste Teil unserer Tokio-Rundgänge. Viel Spaß beim Nachgehen und Selber-Erkunden dieser wahnsinnigen Stadt!

Eine Info zur nachfolgenden Karte: Klickt einfach links oben neben „Sneakerzimmer City Guide“ auf das kleine Fenster-Symbol. Dann werden Euch alle Orte aus unseren Tokio-Rundgängen nach Stadtteilen sortiert angezeigt.

Die Kombination „Film + Sneaker“ ist eine, die gar nicht mal so ungewöhnlich ist. Vor allem bei Extra Butter aus New York, deren Store in der Lower East Side auch schon mal mit einem kleinen Filmmuseum verwechselt werden kann. Ausgerechnet von dort kommt nun eine neue Asics-Collab, die etwas versteckt der Liebe der Extra Butter-Crew für das Kino huldigt. Ihr Asics Gel Lyte V „Karaoke“ ist mit seinem auffälligen Zebra-Lining und den pinken Akzenten eine liebevolle Hommage an Sofia Coppolas „Lost in Translation“. Wer sich noch an die Farbe von Scarlett Johanssons’ Perücke und das Design der kleinen Karaoke-Bar aus dem Film erinnert, wird jetzt vermutlich ein Aha-Erlebnis haben. Als Kontrast wählte man dazu ein graues Suede-Upper. Als komplettes Set kommt der Schuh zusammen mit einem Shot Glass, einer Zinnbox, Kirsch-/Eukalyptusbonbons (für die richtige Karaoke-Stimme) und einem Teebeutel (!). Zum Preis von 180 Dollar wird der Extra Butter x Gel Lyte V „Karaoke“ ab Samstag im Online-Shop von Extra Butter erhältlich sein (Sizerun US 5 bis 13). Es wird die Collab darüber hinaus auch in einer Toddler-Ausgabe für 80 Dollar geben. Wer will, kann sich ab dann auch mit „Karaoke“ Shirts und Goodies eindecken.

Mit dem kleinen Timelag von einer Woche wird die jüngste Collabo zwischen Naked aus Kopenhagen und Reebok auch bei weiteren Stores wie Summer (heute Online ab 0.01 Uhr) eintreffen. In unserem letzten Blogpost hatten wir das aus zwei Instapump Furys bestehende „Dynasty Pack“ näher vorgestellt, wobei es uns schwer fiel, aus beiden Schuhen einen klaren Favoriten zu benennen. Dachten wir anhand der Promobilder zunächst, der schwarze Colorway mit seinem besonderen Bouclé-Upper wäre der schönere, so sind wir uns da jetzt nicht mehr sicher. Denn je länger wir uns mit dem weißen Pump Fury beschäftigen, desto mehr mögen wir ihn. Man kann Naked für das Projekt nur gratulieren, wohlwissend, dass das Modell sicherlich kein Mainstream ist und es vermutlich auch nie werden wird. Für Liebhaber des Instapump ist das von einer gewissen TV-Serie aus den 80ern inspirierte „Dynasty Pack“ aber eigentlich ein Pflichtkauf. Wie üblich bei Naked sind ihre Collabos für die Mädels gemacht – oder für Jungs mit kleinen Füßen.

Was sich hinter der Zahlenkombination 72-10 versteckt, muss man eingefleischten Michael Jordan-Fans sicher nicht erklären. Für alle anderen: Die Zahlen stehen für den legendären Spielrekord aus der NBA-Saison 1995/96, in der die Bulls eine weitere Meisterschaft gewannen und His Airness der eigenen Unsterblichkeit ein Stück näher kam. Zu den beliebtesten Jordan-Modellen gehört der AJ XI, vor allem im klassischen „Bred“-Colorway. So kurz vor Weihnachten bringt man nun den AJ XI „72-10“ heraus, bei dem Understatement die maßgebliche Designidee gewesen zu sein scheint. Ein einfacher und gerade deshalb zeitloser Schwarz-Weiß-Mix mit kleinen, roten Farbtupfern und eher versteckten Highlights wie dem neuen Schriftzug auf den Innenseite der Zunge („72-10 Quality inspired by the greatest season led by the greatest player ever“). Das gewalkte Leder macht zumindest auf den offiziellen Fotos einen durchaus soliden Eindruck. Nicht fehlen darf selbstverständlich das für den Schuh charakteristische Lackleder. Am Samstag Morgen 9 Uhr wird der AJ XI „72-10“ im Nike-Store released.

Aus der Zusammenarbeit von Streetwear-Urgestein Stüssy und Nike sind schon einige großartige Releases hervorgegangen. Es sei nur an die alten Huaraches erinnert. Auch in der jüngeren Vergangenheit hat man beispielsweise auf dem Nike SB Trainerendor durchaus solide Specials kreiert. Zum ersten Mal sind Stüssy nun beim Air Max 95 angekommen. Und weil dafür ein Schuh vermutlich nicht ausgereicht hätte, hat man gleich ein Air Max 95-Trio auf den Weg gebracht. Dieses landet am morgigen Freitag als limitierter Tier-0-Release bei wenigen, ausgewählten Stores. Dazu zählen END, SlamJam, Firmament und SNS. Und natürlich wird die Stüssy-Air Max 95-Collabo auch direkt bei Nike erhältlich sein. Uns hat es vor allem der olivgrüne AM95 angetan. Aber eigentlich kann man mit keinem der Drei etwas Falsch machen.

New Balance „Made in USA“-Releases sind ein Garant für Premium-Qualität und überdurchschnittliche Verarbeitung. Zumindest wurden wir noch nie von einem in den USA gefertigten New Balance enttäuscht. Das gilt sowohl für General Releases als auch für limitierte Specials. Letztere bekamen am Black Friday dank Ronnie Fieg und Kith weiteren Zuwachs. Als Teil des „City Never Sleeps“-Projekts stellte Marketing-Genie Fieg einen neuen, von ihm designten New Balance 998 vor. Fiegs Vorliebe für blaue Sneaker dürfte bekannt sein, wobei der kräftige Navyton auf einem New Balance sicherlich ein Klassiker ist. Auch wenn sich der Preis mit damals 250 Dollar auf einem für „Made in USA“-Modelle durchaus bekannten Niveau bewegte, betrachtete manch einer die Collabo als überteuert. Für den Europa-Release am Samstag hat man das Dollarzeichen ganz einfach gegen einen € ausgetauscht. 250 Euro kostet der „City Never Sleeps“ 998 demnach. In den üblichen, überschaubaren Stückzahlen wird das Schmuckstück bei TGWO, asphaltgold (Instore first, ab 15 Uhr Restpaare online), END und Sneakers 76 erwartet.

Lang erwartet – nicht nur von uns – nun endlich fast eingetroffen! Die Rede ist von der Collabo zwischen Japans Streetwear-/Fashion-Powerhaus A Bathing Ape und Puma. Beide Partner haben gleich eine ganze Kollektion zusammen entwickelt, die einerseits die Bape-typischen Camo-Prints als auch Pumas Fußball-Erbe aufgreift. Unterteilt in zwei grundlegende Farbcodes, welche für das Heim- bzw. Auswärtsdress stehen sollen, können sich Fans der beiden Marken vom Kopf bis zu den Füßen einkleiden. Vorausgesetzt sie haben das nötige Kleingeld. Für Bape-Verhältnisse sind die Preise aber erfreulicherweise recht moderat. Nicht fehlen dürfen bei einer Bape-Collabo die beliebten Shark-Hoodies. Accessoires wie die Duffle Bag und der Rucksack im Camo-All-Over-Print runden den Camo-Overkill der Kollektion ab. Bei Caliroots, Sneakers 76, Soto und END kann ab Samstag eingekauft werden.

Das Sneaker-Angebot des Bape x Puma-Drops kann sich ebenfalls sehen lassen. Unser Highlight sind die beiden Disc Blaze (170 Euro) im klassischen grünen bzw. schwarz eingefärbten Camo-Muster. Dadurch wird die ohnehin auffällige Disc-Silhouette noch ein bisschen wilder. Das Kontrastprogramm hierzu bietet der weiße Blaze of Glory (150 Euro) mit seinen eher dezenten Bape-Bezügen. Ein cleaner Schuh für die „ruhigeren“ Tage und etwas alltagstauglicheren Outfits. Letzteren passt sich schließlich auch der dunkle R698 (160 Euro) an. Auch hier darf das ikonische Bape-Camo nicht fehlen. Alle Puma x Bape-Sneaker werden erfreulicherweise in einem Unisex-Sizerun von klein (ab UK3) bis groß (UK12) angeboten.

Nun hat adidas die Katze endlich aus dem Sack gelassen. In diesem Fall trägt die Katze den Namen „NMD“, was als Abkürzung für „Nomad(e)“ steht. Der NMD Runner ist eine neue Silhouette, mit der man in Herzogenaurach anscheinend noch sehr viel vor hat. Sie soll die Vorteile eines funktionalen Running-Schuhs mit der Ästhetik einer modernen Lifestyle-Silhouette verbinden. Damit liegt man voll im Trend. Nach dem Launch-Event in New York erscheint der Schuh schon heute als limitierter Consortium-Release mit einem komplett reflektierenden, grauschwarzen Primeknit-Upper. Colette hat ihn bereits online gestellt. Bei Foot Patrol und Sneakersnstuff wird er bislang „Instore only“ verkauft.

Am Samstag folgt dann der NMD Runner PK „Core Black“, bei dem zunächst die roten und blauen Elemente in der Boost-Sohle ins Auge fallen und der ebenfalls an klassische adidas-Silhouetten wie den Rising Star und den Boston Super erinnern soll. Darin steckt gewissermaßen auch der Bogen, den die adidas-Designer von der Vergangenheit in die Zukunft – oder zumindest in die Running-Gegenwart – schlagen möchten. Der NMD Runner PK wird relativ breit gelauncht und sollte beim Sneakerstore Eures Vertrauens zum Preis von 170 Euro erhältlich sein. Auch im adidas-Onlinestore wird der Schuh ab dem 12. Dezember auf Lager sein.

Zum Schluss wollen wir noch auf eine besondere Aktion aufmerksam machen, bei der es sich streng genommen natürlich nicht um einen neuen Release handelt. Bei size? feiert man derzeit die „Week of Huarache“. Dazu holte man aus dem eigenen Lager sowohl alte Colorways als auch etliche „size? exclusives“ zurück. Von manchen Modellen finden sich leider nur noch einzelne Restgrößen – vielleicht habt Ihr ja Glück und es ist zufällig Eure dabei –, von anderen Colorways gibt es hingegen fast einen kompletten Sizerun. Dieser grau-grünliche Huarache ist sicher mehr als einen Blick wert.

Viele weitere Links zu den Releases dieser Woche findet Ihr wie immer zu gegebener Zeit unter unserem Twitter-Account @sneakerzimmer.

Bilder: Extra Butter, Kith, Nike/Stüssy, Puma/Bape, adidas Originals, END, Foot Patrol