Around the world

Fischmarkt, Reeperbahn, Sankt Pauli, Alster. Es gibt vieles, was einem bei Hamburg spontan einfällt. Seit unserem letzten Hamburg-Besuch sind inzwischen fast 3 Jahre vergangen, also war es höchste Zeit, mal wieder bei unseren Freunden im hohen Norden vorbeizusehen. Mit der Deutschen Bahn reist es sich eigentlich ganz bequem dorthin – wären da nicht die obligatorischen Jungesellen/innen-Abschiede oder Sauftouren, die bereits im Zug morgens um 8 Uhr mit Dosenbier und Prosecco beginnen. Auch dieses Mal traf uns dieses Schicksal, wobei wir das längst sportlich nehmen. Und wenn sich die Türen des ICE in Hamburg öffnen und wir mit bestem hanseatischen Schmuddelwetter empfangen werden, ist auch diese etwas unschöne „Begleiterscheinung“ längst vergessen.

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Reisen macht bekannt hungrig. Also war dieses Mal das gemütliche Café Klatsch im Karolinenviertel (Glashüttenstraße 17) unsere erste Hamburg-Station. Das Café bietet eine reichhaltige Frühstückskarte zum Ankreuzen nach dem Multiple-Choice-Prinzip. Rührei, Müsli, Krabbensalat, Obst, Lachs – hier bleiben eigentlich kaum Wünsche übrig. Der Service ist top und freundlich, der Kaffee, den man noch als Kännchen bestellen kann, heiß und gut. Da es selbst in der Woche im Café Klatsch zur Frühstückszeit (die bis in den Nachmittag reicht) recht voll werden kann, sollte man entweder reservieren oder etwas Geduld mitbringen. Aber das Warten lohnt sich! Auch bei den Kreativen aus dem Schanzen-/Karolinenviertel und bei Hamburgern Promis scheint das Café Klatsch ziemlich beliebt zu sein.

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Gleich um die Ecke begegnen wir einer echten Hamburger Sneaker-Institution. Das Glory Hole in der Marktstraße (Hausnr. 145) muss man eigentlich nicht mehr vorstellen. Markus und sein Team sind sicherlich einer der Urgesteine der Hamburger Turnschuhszene. Das Sortiment umfasst praktisch alle aktuellen Nike-Quickstrikes, adidas Originals-Modelle und die Top-Releases von Marken wie New Balance, Reebok und Puma. Natürlich bekommt das Glory Hole auch jeden neuen Yeezy, wobei man sich für das Raffle immer etwas Neues einfallen lässt. Nach einem „Pop-up-Verkauf“ an unterschiedlichen Orten Hamburgs (darunter die Kultkneipe „Die Ritze“) durften die Kunden beim „Cream White“-Drop Überraschungseier mit einer Ausweiskopie und ihrer Wunschgröße in die entsprechende Box schmeißen. Das Raffle hatte zur Folge, dass plötzlich Ü-Eier rund um den Store ausverkauft waren. Uns hat es echt gefreut, die Glory Hole-Mannschaft nach einer langen Zeit endlich wiederzusehen. Hier hat man das Gefühl, dass zwischen Store und Kunden nicht bloß eine reine Geschäftsbeziehung besteht. Für die Sneaker-Kultur, in der es immer öfter nur um das schnelle Geld geht, ist so etwas von unschätzbarem Wert.

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Den Umzug ins alternative Schanzenviertel haben seit unserem letzten Besuch Sven und sein Titelhelden-Shop vollzogen. Die neue Location (Schulterblatt 92) direkt gegenüber der Roten Flora ist für jeden Hamburger selbsterklärend. Als Wohnzimmer der „Turnschuhfreunde HH“ haben wir damals den Titelhelden kennengelernt. Vor allem die Campouts zu den Asics-Collabos haben Svens kleinen Store damals bekannt gemacht – zumindest ist das unser Eindruck. Bis heute können wir den Shop vor allem allen Asics-Fans ans Herz legen. Und einen echten Kronleuchter sowie alte Stuck-Decken können auch nicht viele Sneakerstores bieten.

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Vom Schanzenviertel sind es mit der U-Bahn auch nur wenige Minuten bis zur City und zur Binnenalster. Ganz in der Nähe der Haltestellen Gänsemarkt bzw. Jungfernstieg sind Animal Tracks (Colonnaden 5) seit vielen Jahren zuhause. Ein kleiner Hinweis zur genauen Adresse: Der Store befindet sich in einem Souterrain. Am besten haltet Ihr einfach nach dem grünen Animal Tracks-Logo Ausschau. Das Sneaker-Angebot umfasst die meisten aktuellen Releases. Dazu findet man Apparel von Stüssy, Wood Wood und Raised by Wolves. Gefreut haben wir uns ganz besonders über die Bags von pinqponq. Wie Ihr vielleicht wisst, kommen pinqponq ebenfalls aus Köln (Heimatbonus). Eine Besonderheit des Animal Tracks-Stores ist die im Aufbau befindliche Consignment-Ecke. Wie uns das Team verriet, will man diese weiter ausbauen. Das wäre für die Hamburger Sneaker-Community sicherlich eine Bereicherung.

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Da alle guten Dinge bekanntlich vier sind, schauen wir natürlich auch noch bei Allike (Virchowstr. 2) vorbei. Von der weltbekannten Reeperbahn ist es nicht weit bis zum wirklich stilvoll eingerichteten Store, in dem ein cleanes Schwarz-Weiß-Design und eine Lichtinstallation den Look bestimmt. Fast noch mehr als die große Sneakerwall und Brands wie Stone Island haben uns die vielen kleinen Details der Einrichtung fasziniert. Offenbar verfolgt Allike ein ausgeklügeltes High-End-Konzept, das sich nicht allein auf den Turnschuh beschränkt. Dazu passen auch die angebotenen Bearbricks und Bücher. Wir sind gespannt, welche Richtung Allike in den nächsten Jahren einschlagen wird.

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Die für Hamburg wichtigste Neuheit seit unserem letzten Besuch ist aber kein Store sondern die Elbphilharmonie (U-Bahn-Haltestelle Überseequartier). Die „Elphie“ ist schon ein echtes Architekturwunder und schon jetzt das neue Wahrzeichen der Stadt. Auch wenn wir das imposante Gebäude nur von außen betrachtet haben, waren wir von den Dimensionen und dem Design fasziniert. Wie muss es erst drinnen aussehen? Vielleicht können wir diese Frage beim nächsten Hamburg-Trip beantworten. Rund um die Elbphilharmonie entstand in den letzten Jahren ein neues Viertel innerhalb der Hafencity mit modernen Wohn- und Bürohäusern, die uns teilweise echt zum Staunen gebracht haben. Wir wollen gar nicht wissen, was hier eine Wohnung kostet.

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Eine besondere und dazu absolute kostenlose Show bieten die Hamburger Verkehrsbetriebe am Wochenende und an Feiertagen zu jeder vollen Stunde in der neuen U-Bahn-Haltestelle „Hafencity Universität“ der U4. Zur klassischen Musik präsentiert sich dem Fahrgast auf den riesigen Lichterwürfel eine Choreographie aus Licht und Farben. Die bunten Würfel geben aber auch sonst ein starkes Fotomotiv ab. Die Location dürfte auch für Sneakershots perfekt sein. Liebe KVB, so etwas wünschen wir uns jetzt auch für Köln!

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Wenn sich spätestens jetzt die Frage nach der Essensplanung für den Abend stellt, so hätten wir zwei unterschiedliche Empfehlungen für Euch. Auch wenn uns der Burger-Hype gelegentlich etwas auf den Magen schlägt, so lassen wir uns ab und zu nur zu gerne auch ein saftiges Patty im Brötchen schmecken. Im The Burger Lab (Max-Brauer-Allee 251) etwas abseits des Schanzenviertels gibt es genau das: Burger von Classic bis zu wechselnden Specials, mit verschiedenen Extras wie einer Avocado-Sauce, hausgemachten Fries, Saucen und Dips. Unsere Burger waren extrem saftig und gut gebraten. Auch der Preis – 7,90 Euro für den „Classic“ – stimmte.

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Was passt essenstechnisch aber zweifellos noch besser zu Hamburg? Das Fischbrötchen auf dem Hamburger Fischmarkt sollte frühmorgens jeder einmal probiert haben. Für den Abend eignet sich das erstklassige und noch recht neue Seafood-Restaurant Boathouse (Isekai 1) im Hamburger Norden. Direkt am Wasser gelegen kochen hier Küchenchef Thomas Macyszyn und sein Team auf Sterne-Niveau Kabeljau, Octopus, Makrele oder Ceviche. Sie selber nennen das Konzept „Casual Fine Dining“. Die Qualität des Essens dürfte sich ziemlich schnell herumsprechen, eine Reservierung ist daher sehr zu empfehlen. Die verschiedenen Vorspeisen sind perfekt, um sie miteinander zu teilen. Für den Hauptgang stehen mehrere Fische als „Catch of the Day“ zur Auswahl. Alternativ zu den „A la carte“-Gerichten bietet das Boathouse auch ein abwechslungsreiches Tasting Menü (69 Euro pro Person) sowie ein Menü am Chef’s Table (105 Euro).

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Nach dem Dinner bietet Hamburg für die Abendgestaltung unzählige Möglichkeiten. Party auf der Reeperbahn, Drinks im Christiansen’s (Pinnasberg 60), Clubkonzerte oder den Besuch des Fischmarkts am frühen Morgen. Früher oder später sehnt man sich aber nach einem Bett und einem ruhigen Zimmer. Eine Empfehlung für beides ist das 25Hours Number One Designhotel in Bahrenfeld, das sich mit dem Bus (Linie 2 und 3) oder der S-Bahn aus der City ganz bequem in nur rund 10/15 Minuten erreichen lässt (Haltestelle Bahrenfeld, Paul-Dessau-Straße 2). Die modernen, hellen Zimmer (schnelles Wlan, HD-TV) lassen kaum Wünsche offen. Dazu wird am nächsten Morgen ein leckeres Frühstücksbuffet im angeschlossenen „Esszimmer“-Restaurant serviert. Ein zweites 25Hours Hotel befindet sich in der Hafencity. Und so wissen wir schon jetzt, wo wir bei unserem nächsten Hamburg-Besuch übernachten werden.

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Den zweiten Teil unseres Hong Kong Guides beginnen wir in Wan Chai. Die Gegend zwischen dem doch sehr europäischen Soho/Central und dem modernen, geschäftsmäßigen Causeway Bay war uns auf Anhieb sehr sympathisch. In Wan Chai findet der Hong Kong-Besucher eine gute Mischung aus vielen kleinen Stores, Cafés und Restaurants. Auch die Einflüsse der britischen Kolonialzeit sind hier an vielen Ecken noch deutlich sichtbar. Am besten steigt man an der U-Bahn-Station Wan Chai an den Ausgängen B2 oder A3 aus und geht dann von Norden zunächst in Richtung Süden.

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Auf dem Weg zum kolonialen Blue House, das sich bei unserem Besuch hinter einem Bambusgerüst versteckte, kommen wir zunächst bei Omotesando Koffee (200, Lee Tung Avenue im dortigen Einkaufszentrum) vorbei, die wir bereits aus Tokio kennen. Auch der Hong Kong-Ableger zelebriert Kaffeekunst auf ganz hohem Niveau in einem typisch japanischen Ambiente. Minimalismus pur! Dazu wird japanisches Gebäck serviert. Wenn man sich in Kaffee verlieben kann, dann mit Sicherheit bei Omotesando Koffee. Eine gute Alternative ist zudem die Wan Chai-Filiale von Elephant Grounds (8 Wing Fung Street), die auch Frühstück und Lunch anbietet.

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Etwas abseits der Queens Road, die sich durch Wan Chai schlängelt, findet man in vielen kleinen Gassen und Straßen wie der Sun Street sehr hübsche Stores. Dazu zählen auch Eclectic Cool (5 Sun Street), die sich den schönen Dingen des Lebens verschrieben haben. Holzmöbel, Teppiche, Bücher, Bilder, Küchenutensilien oder kleine Geschenkideen machen dabei nur ein Teil des Sortiments aus. Eclectic Cool führen Labels aus Hong Kong ebenso wie international bekannte Marken. Die Mischung macht es wohl. Wer sich für Interior Design interessiert, sollte hier mal reinschauen. Ein weiterer Grund für einen Besuch der Sun Street befindet sich übrigens direkt nebenan: Das Honbo (6-7 Sun Street) serviert schmackhafte Burger in einem chilligen Ambiente. Dazu schmeckt am besten ein kühles, lokal gebrautes Bier.

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Auch das bekannte Monocle-Magazin ist in Hong Kong zu finden. Store und Redaktionsräume (1 St Francis Yard) liegen unter einem kleinen Dach. Immer wieder nehmen wir von einem Store-Besuch das eine oder andere mit. Ansonsten gilt das, was wir schon zuvor über Eclectic Cool geschrieben haben. „Wirklich brauchen“ braucht man das meiste aus dem Monocle-Sortiment nicht. Aber vieles wie die „Monocle Guides to…“ sind sicherlich ein „nice to have“. Für soviel Denglisch dürft Ihr uns jetzt gerne hassen – zu Recht! Uns fiel aber gerade keine bessere Formulierung ein.

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Bevor es gleich weiter auf die andere Seite ins quirlige Kowloon geht, wollen wir Euch noch verschiedene erstklassige Dinner-Adressen verraten. Kantonesische Küche, die es mit jedem Sterne-Restaurant aufnehmen kann, serviert das von außen sehr unscheinbare The Chairman (18 Kau U Fong) in Central. Um es zu finden, gibt man die Adresse am besten in Google Maps ein, denn am Eingang fehlt jeder Hinweis in lateinischer und damit für uns verständlicher Schrift. Typisch für chinesische Restaurants sind zudem die großen, runden Tische, an denen es gerne laut und gesellig zugeht. Wir haben hier die scharfen Schweinerippchen probiert, dazu Rindfleisch und Ente. Klassische Hong Kong-Küche auf hohem Niveau!

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Ein richtiges Gourmet-Erlebnis mit westlichem Einschlag bietet das Arcane (18 On Lan Street) von Sternekoch Shane Osborne. Der Australier kocht mit seinem Team moderne Gerichte darunter Kalbsbries, Wagyu Short Ribs und Hokkaido Kabeljau. Preislich liegt das Arcane auf dem Niveau vergleichbarer Sterne-Restaurants in Europa oder den USA, aber das sollte jetzt keine große Überraschung sein. Ein Ort für besondere Anlässe. Uns hat alles wahnsinnig gut geschmeckt. Einziger Wermutstropfen: Das fehlende Tasting Menü. Aber vielleicht legt Osborne in Zukunft noch nach (wir würden aber auch so am liebsten schon morgen wiederkommen).

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Auch wenn dem Ho Lee Fook (1 Elgin St) noch der Stern als Auszeichnung fehlt, so kann das Essen von Küchenchef Jowett Yu doch einiges. Als „funky“ bezeichnet Ho Lee Fook (höhöhö) das eigene Essen. Tatsächlich passt diese Umschreibung nicht nur auf die modern interpretierten chinesischen Klassiker – die Wagyu Short Ribs sind anscheinend das beliebteste auf der Karte – sondern auch auf Ambiente und Style des Restaurants, das interessanterweise keine Reservierungen annimmt. Man sollte daher am besten kurz vor Eröffnung um 18 Uhr schon dort sein und seinen Namen auf die Liste setzen lassen. Wir hatten Glück und bekamen sofort einen Tisch. Nicht einmal 20 Minuten später war der ganze Raum bis auf den letzten Platz besetzt. Im Ho Lee Fook geht es zugegeben etwas lauter zu, aber auch das scheint Teil des ungezwungenen Konzepts zu sein.

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Durchaus vergleichbar von Konzept und Stil ist das Yardbird (33 Bridges Street, Achting Sonntags geschlossen). Das japanisch angehauchte Yakitori-Restaurant gibt sich lässig, familienfreundlich und gesellig. Herzstück der Karte sind die Hühnchengerichte – gegrillt und auf kleinen Spießen wird hier auf Wunsch nahezu jeder Teil eines Hühnchens serviert. Auch das Yardbird nimmt bewusst keine Reservierungen an. Vor allem wer später am Abend vorbeischaut, muss schon mal etwas länger auf einen freien Platz warten. Am besten startet Ihr mit einem Dinner im Yardbird in den Abend! Der im „Korean BBQ Style“ frittierte Blumenkohl hätten wir am liebsten noch dreimal nachbestellt. Nur wenige Meter vom Yardbird bietet das Little Bao (66 Staunton Street) inzwischen weit über Hong Kong hinaus bekannte Bao Burger an. Wenn Ihr das erste Mal in eines dieser kleinen Meisterwerke reingebissen habt, seid Ihr der Bao-Sucht schon verfallen. Wetten, dass?

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Wo wir gerade bei Meisterwerken sind: Die gibt es auch im Bibo (163 Hollywood Road). Küchenchef ist hier Mutaro Balde, ein Liebhaber der französischen Küche, die er durchaus modern interpretiert. Ebenfalls erstklassig sind die Cocktailkünste der Bibo-Crew, die in dem vielleicht schönsten Barumfeld Hong Kongs arbeiten darf. Hier essen und trinken die Gäste wie selbstverständlich umgeben von Kunstwerken von Kaws, Banksy und Murakami. Schon um diese einmal live zu sehen, lohnt ein Besuch. Am besten setzt man sich an die Bar oder in die Lounge. Schon der Eingang in das Restaurant im Souterrain ist ziemlich beeindruckend.

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Wohlfühlen ist das alleroberste Gebot in den vier über Südostasien verteilten Potato Head-Spots. Potato Head sind eine besondere Mischung aus Bar, Café, Restaurant, und Chill-out-Zone. Der Hong Konger Ableger (100 Third Street) liegt im Viertel Sai Ying Pun etwas abseits des Zentrums. Mit der U-Bahn (Island Line) ist man aber in wenigen Minuten dort. Ursprünglich kommt die Potato Head-Familie aus Indonesien. Der Beach Club auf Bali, den wir zuletzt auch besucht haben, stellt mit seiner Location die anderen sicherlich locker in den Schatten. Zum Entspannen und für einen guten Drink kann man aber jederzeit auch nach Sai Ying Pun fahren. Wirkt fast wie ein Kurzurlaub im Urlaub!

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Ihr schätzt auch einen guten Cocktail? Und damit meinen wir jetzt keinen Pina Colada oder Long Island Ice Tea. Longdrinks der Extraklasse in einem besonderen Ambiente bietet die Speakeasy-Bar 001 (97 Wellington Street) in Central. Typisch Speakeasy ist der Eingang von außen als solcher nicht unbedingt zu erkennen. Auch wenn Euch Google Maps zur Wellington Street navigiert, müsst Ihr nach der schwarzen Tür gleich um die Ecke auf der Graham Street Ausschau halten. Dort klingelt Ihr. Es empfiehlt sich am besten vor 20 Uhr am 001 zu sein. Die Bar ist nicht allzu groß und sicherlich kein Geheimtipp mehr. Als Alternative bietet sich das The Woods (17-19 Hollywood Road) an. Die Bar wird – eher unüblich – von drei Schwestern betrieben. Frische und lokale Zutaten dienen als Grundlage der kreativen Kompositionen, für die das The Woods schon zahlreiche Auszeichnungen gewinnen konnte. Das Wald-Thema wurde nicht nur auf der Cocktailkarte kongenial umgesetzt sondern zeigt sich auch im Design und in der Ausstattung der Bar.

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Nun aber zu dem versprochenen Ausflug ins ungleich „chinesischere“ Mong Kok, das auf Hong Kongs Festlandseite im Herzen Kowloons liegt. Sowohl die rote Tsuen Wan Line als auch die grüne Kwun Tong Line halten in Mong Kok, das sich Tag für Tag in einen riesigen Straßenmarkt verwandelt. Bevor wir aber über die verschiedenen Märkte schlendern, besuchen wir zunächst in einem unscheinbaren Fabrik-/Lagerhaus die JPS Art Gallery (12. Etage im Fuk Hong Industrial Building,
60-62 Tong Mi Road). Um dorthin zu gelangen, sollte man den U-Bahn-Ausgang A2 nehmen und dann die Mong Kok Road Richtung Osten gehen bis zur Tong Mi Road. Der kurze Weg lohnt sich allemal. In der JPS Art Gallery dürfte jedem Fan von Ron English, Kaws oder Takashi Murakami spontan das Herz aufgehen. Unsere Bilder sprechen hoffentlich für sich. Manches steht sogar zum Verkauf. Es gibt kleine Kunstwerke für die Vitrine und andere die einen ganzen Raum ausfüllen. Die kleine Galerie ist zugleich ein Privatmuseum – und was für eins!

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Die Straßenmärkte in Mong Kok erwachen meist erst gegen Mittag zum Leben. Dabei läuft man am besten parallel zur zentralen Nathan Road die einzelnen Straßen ab. Im Norden findet sich auf der Tong Choi Street der berühmte Goldfish Market. Tatsächlich bietet hier jeder zweite Shop Zierfische in allen Größen und Farben an. Daneben finden sich aber auch süße Hundewelpen (nicht zum Essen hoffentlich), Nager, Schildkröten und andere Vierbeiner. Nicht fehlen darf das hierzu passende „Zubehör“.

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Etwas südlicher weiter verläuft der Ladies Market rund um die Argyle Street und parallel zur bekannten Sneaker Street (Fa Yuen Street). Die Abgrenzungen sind ohnehin nicht immer leicht zu ziehen und die Übergänge eigentlich fließend. Ob bei den (Fake-)Taschen und Klamotten – Supreme, Bape, Gucci, Louis Vuitton und sogar Noah – wirklich nur Frauen zuschlagen, darf bezweifelt werden. Es gibt auch jede Menge Krimskrams angefangen von Totoro-USB-Sticks bis hin zu Ladegeräten in NMD- oder Yeezy-Form. Wenn Eure Kondition ausreicht, könnt Ihr ab dem späten Nachmittag auch noch den Temple Street Night Market mitnehmen.

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Nicht nur auf der Sneaker Street (Fa Yuen Street) reiht sich Sneakerstore an Sneakerstore. Neben Hong Kong-weiten Ketten wie dahood sind hier auch die großen Brands wie adidas, Nike, New Balance und Puma mit eigenen Stores präsent. Spannender sind aber natürlich die etwas „versteckten“ Adressen, für die man den Blick oft etwas weiter nach oben richten muss. Die meisten wie KixDreams (2. Etage, 43 Fa Yuen Street) sind klassische Consignment-Stores. Schnäppchen sind folglich auch dort nicht zu erwarten. Der Yeezy Boost 350 „Zebra“ kostete umgerechnet beispielsweise schlappe 1500 Euro. Hype-Releases haben längst ihr globales Preisniveau.

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An alle Hypebeaster richtet sich auch das Angebot im Einkaufszentrum Trendy Zone (580 Nathan Road Ecke Dundas Street). Dort sollte man die Shops im Untergeschoss besuchen – jedoch nicht vor 14 oder 15 Uhr. Wer sich schon immer gefragt hat, wer die ganzen NMD, UltraBoost und Yeezys aufkauft, dem wird hier die Antwort vor die Nase gesetzt. Klamotten von Supreme, Bape, Undercover und Bearbricks in allen Größen warten in der Trendy Zone ebenfalls auf zahlungskräftige Käufer (etwas günstiger ist das Angebot auf den Straßenmärkten hehe). Ansonsten sind die Stores aber auch ein hübsches Fotomotiv.

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Wo wir gerade bei Fotomotiven sind: Zum Ende unseres Hong Kong Guides hätten wir da noch eine Idee, die nicht ganz so offensichtlich wie ein Foto vom Victoria Peak oder von Hong Kongs Skyline ist. Gemeint sind die Basketball-Plätze im Wohnviertel Choi Hung (U-Bahn-Haltestelle Choi Hung Ausgang C3, Tse Wai Avenue 2). Dabei sind die Wohngebäude in ihren Pastellfarben mindestens so fotogen wie die Courts davor (diese befinden sich im Übrigen auf dem Dach des Parkhauses, die genaue Location findet Ihr auf Google Maps). Wir haben den Ort natürlich auch gleich für ein Sneaker-Shooting genutzt.

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Gerne hätten wir noch mehr von Hong Kong gesehen und gemacht. Ein Wiedersehen ist daher eigentlich so gut wie ausgemacht. Und Euch wünschen wir natürlich auch eine gute Zeit in dieser verrückten Stadt!

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Ähnlich wie Tokio, London oder New York lässt sich eine Weltstadt wie Hong Kong natürlich nicht mit einem Besuch oder einer Reise (egal wie lange die auch dauert) gerecht werden. Tatsächlich kann man hier jedes Mal etwas Neues entdecken. Besonders deutlich fallen einem die Veränderungen nach mehreren Jahren auf. Wir wollen in diesem Guide unsere Entdeckungen und Lieblingsorte vorstellen – natürlich nur die, die wir zuletzt auch wirklich besucht haben. Dabei lassen wir das Offensichtliche bewusst weg. So wie der Times Square in New York oder der Eiffelturm in Paris keiner Vorstellung bedarf, so muss man im Fall von Hong Kong eigentlich auch nicht die Fahrt auf den Victoria Peak oder den Sky Tower erwähnen. Für beides sollte man aber einiges an Zeit und Geduld mitbringen, denn hier handelt es sich schließlich um Touristen-Hotspots inklusive der entsprechenden Wartezeit (das gilt insbesondere für die Peak Tram).

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Am einfachsten bewegt man sich durch Hong Kong mit der MTR (U-Bahn). Auf Hong Kong Island führt die blaue Island Line von West nach Ost (und umgekehrt), an den Stationen Admiralty, Quarry Bay und Central kann man dann auf andere Linien Richtung Kowloon/Festland umsteigen. Auch Taxi fahren ist in Hong Kong vergleichsweise günstig. Und die alten Doppeldecker-Busse sind ebenfalls eine gute Option, um bei einer Fahrt recht bequem möglichst viel von dieser faszinierenden Stadt zu sehen. Für alle diese Möglichkeiten nutzt man am besten die Octopus Card. Diese wird an allen Bahnstationen, in Supermärkten, 7-Eleven und weiteren Shops verkauft. Einfach nach dem Octopus-Symbol Ausschau halten! Die Karte lässt sich mit verschiedenen Guthaben ab 50 HK-Dollar „aufladen“. Man kann mit ihr nicht nur die U-Bahn oder die Busse nutzen sondern auch an vielen Orten bargeldlos einkaufen.

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Doch genug der Vorbemerkungen, starten wir unseren Hong Kong-Guide mit einem Luxus-Brunch im Skye Restaurant (310 Gloucester Rd) auf der 27. Etage des Park Lane Hotels in Causeway Bay. Von dort hat man nicht nur einen wunderschönen Ausblick über die Stadt (ohne die übliche Wartezeit an anderen Orten), der dortige Brunch am Wochenende gehört darüber hinaus zu den besten in ganz Hong Kong. Man kann sich aus einem Á la carte-Menü zunächst 3 Gerichte aussuchen. Den Abschluss bildet dann der „Dessert Trolley“ mit unzähligen Kuchen, Cremes und Gebäck. Hier kann man so oft zuschlagen, wie man möchte. Und als wäre das nicht schon genug, wird im Anschluss auch noch Eis serviert. Im zugegeben stolzen Preis von 500 HK-Dollar (umgerechnet 60 EUR) sind zudem alle Getränke und eine Prosecco-Flatrate enthalten.

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Nach dem Brunch starten wir zu einem Rundgang durch Causeway Bay. Hier finden sich viele der großen Shopping Malls, wobei diese in Hong Kong eigentlich an fast jeder Ecke angesiedelt sind. Die in Causeway Bay sind aber zumindest im Durchschnitt etwas exklusiver und hochpreisiger. Überhaupt ist die Gegend recht teuer. Bei unserem Besuch war der Hong Konger NikeLab-Shop (7 Pak Sha Road) hinter einem Bambusgerüst versteckt. Drinnen erwarten jeden Kenner des NikeLab-Konzepts keine Überraschungen. So sind die letzten NikeLab-Releases zu den mit Europa oder den USA vergleichbaren Preisen erhältlich. Aber natürlich kann man hier auf einer Shoppingtour mal kurz vorbeischauen. Wir fanden zum Beispiel noch den Swarovski Wmns Air Max 97 LX.

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Fast schon in Sichtweite von NikeLab liegt der örtliche Bape Store (Shop G1, Hysan Avenue) im Erdgeschoss des Einkaufszentrums Hysan One. Die Bape-Preise in Asien sind bekanntlich um einiges günstiger als in Europa oder den USA. Wir würden das Preisniveau mit dem in Japan vergleichen, was japanische Touristen jedoch nicht vom exzessiven Bape-Shopping abhielt. Ansonsten muss man weder die Marke noch das Store-Konzept weiter vorstellen. Viel Spaß im Bape-Universe! Wer den Aape (By A Bathing Ape)-Store sucht, sollte zur Times Square Hong Kong-Shopping-Mall gehen. Diese befindet sich Luftlinie gerade einmal 100 Meter vom Hysan One entfernt.

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Eine weitere Shopping-Mall in Causeway Bay ist das Lee Garden One (33 Hysan Ave) gleich neben dem Hysan One. Zwischen Hermès, Chanel und Louis Vuitton versteckt sich der Bape Kids-Store auf der ersten Etage. Auch wer (noch) keinen eigenen Nachwuchs hat, darf sich dort wie ein kleines Kind im Spielzeugladen fühlen. Als Mini-Me sind die Bape-Klamotten sowieso noch süßer. Muji-Fans werden im Lee Garden One ebenfalls fündig. Selbst wenn die Japaner inzwischen auch in Deutschland vertreten sind, ist die Auswahl zumindest unserer Meinung nach in Asien immer noch weitaus größer.

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Nicht zu übersehen ist auf der südliche Ecke der Hysan Avenue das I.T Hysan One (1 Hysan Ave, Ecke Leighton Road). I.T ist ein sehr bekannter Hong Konger Multi-Brands-Einzelhändler, der sowohl eigene Marken als auch viele angesagte Labels aus aller Welt im Sortiment führt. Über ganz Hong Kong verteilt sind die verschiedenen I.T-Stores, unter denen das über vier Etagen verlaufende I.T Hysan One der größte zu sein scheint. Wir würden das Fashion-Kaufhaus mit Dover Street Market in London oder Tokio vergleichen – zumindest ist hier alles ähnlich durchgestylt und teuer. Egal ob Alexander Wang, Raf Simons oder Maison Kitsuné – im I.T Hysan One warten alle Kollektionen auf zahlungskräftige Käufer. Wer eher Sneaker und Streetwear sucht, sollte die Treppe ins Untergeschoss nehmen. Das EXI.T steht für das Sneaker-/Streetwear-Konzept von I.T. Dementsprechend sind hier adidas, Nike, Puma, New Balance und Vans Zuhause. Weitere Brands aus dem EXI.T-Sortiment sind Wtaps, BBC, Black Scale und Champion. Am besten „arbeitet“ man sich von unten Etage um Etage hoch.

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Im Norden von Causeway Bay geht es etwas ruhiger zu als auf den teils sehr hektischen und vollen Haupteinkaufsstraßen. Entlang der Paterson Street findet man Labels wie Acne, A.P.C., Y-3, Comme des Garcons und Off-White mit ihren jeweils eigenen kleinen Shops. In diesen lässt sich deutlich entspannter einkaufen. Auch der Aesop-Store passt durchaus in diese exklusive Nachbarschaft (für uns eigentlich in jeder Stadt ein Pflichtbesuch).

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Hong Kong hat gleich mehrere große Namen im Streetwear-/Fashion-Bereich zu bieten. Abgesehen von I.T, die vor allem das Luxus-Segment bedienen, gehören D-mop seit fast drei Jahrzehnten der dortigen Szene an. D-mop vertreten die Ansicht, dass Fashion vorrangig für einen bestimmten Lifestyle steht, zu dem auch weitere Disziplinen wie Kunst, Musik und Design gehören. Die über ein halbes Dutzend D-mop-Shops sind verteilt über die ganze Stadt. Es gibt Filialen in Tsim Sha Tsui/Kowloon, in Central und im aufstrebenden Kwun Tong. Den Store in Causeway Bay findet Ihr auf der Kingston Street (Hausnr. 2-4) unweit des Fashion Walks mit seinen vielen kleinen Cafés, Stores und Restaurants. Streetwear und Sneaker sind ganz klar das Aushängeschild von D-mop. Das visuelle Highlight waren für uns allerdings die darin ausgestellten Kunstwerke von Ron English, die man sogar kaufen konnte (dafür reichte unser Urlaubsbudget leider nicht). Gleich neben dem D-mop-Shop auf der Kingston Street gibt es zudem einen gut sortierten adidas Women-Store.

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Rund um den Fashion Walk kann man auch fast zu jeder Tageszeit bei Elephant Grounds (42-48 Patterson Street) seinen Koffeinhaushalt auffüllen (geöffnet ab 11 Uhr), am Wochenende ab 10 Uhr). Die Elephant Grounds-Crew serviert einen exzellenten Kaffee oder was man sonst gerne auf Kaffee-Basis so trinkt. Am Wochenende kann man hier bis in den späten Nachmittag brunchen. Es gibt eine kleine Lunch-/Frühstückskarte und ziemlich leckere Versuchungen wie den berühmten Icecream Sandwich. Dessen Zusammensetzung ändert sich übrigens von Woche zu Woche. Elephant Grounds sind ein modernes, lockeres Café, an dessen Wänden Kunst von Kaws und Takashi Murakami hängt. Schon dafür muss man diesen Ort einfach lieben. Weitere Elephant Grounds-Filialen gibt es in Sheung Wang und Wan Chai zum Teil mit abweichenden Öffnungszeiten.

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Einen Namen – oder besser eine Institution – darf man natürlich bei einem City Guide über Hong Kong nicht unerwähnt lassen. CLOT/Juice (9-11 Cleveland Street) sind vielleicht die bekannteste Streetwear-/Sneaker-Adresse der Stadt. Dabei ist das 2003 von Kevin Poon und Edison Chen gegründete Label längst auch in anderen asiatischen Metropolen wie Shanghai, Peking und Taipei vertreten. CLOT haben schon mit Disney, Coca Cola und natürlich Nike zusammengearbeitet. Mit etwas Glück ist bei Eurem Hong Kong-Besuch auch ein Event in einem der CLOT/Juice-Shops angekündigt. Für das Nike-Event am Air Max Day oder den Besuch von Michael Duprey waren wir leider nicht lange genug vor Ort. Der dritte Juice-Store „The Box“ in Sheung Wan (18 A-B, Tai Ping Shan Street) wurde hingegen kurzerhand in einen Vlone-Pop-up-Space verwandelt. Hierzu haben wir zuletzt auch ein kleines Recap verfasst. Hype as Hype can!

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Auch in Sheung Wan findet Ihr mit dem Grassroots Pantry (108 Hollywood Road) ein sogenanntes „Health Food“-Restaurant. Was jetzt vielleicht nach Naturkost oder Reformhaus klingt, ist in Wahrheit ein sehr leckerer Spot zum Frühstücken, zum Lunch oder auch zum Abendessen. Fleisch gibt es hier keins, was wir aber auch überhaupt nicht vermisst haben. Probiert haben wir stattdessen das Avocado-Toast (großartig und so lecker) sowie das hauseigene Granola. Alle Eier sind im Grassroots Pantry „free range“ und alle Zutaten „organic“. Auch die minimalistische Inneneinrichtung strahlt bereits unglaublich viel Ruhe aus. Ein Ort zum Wohlfühlen und Entspannen.

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Etwas weiter östlich vom Grassroots Pantry findet man mit Goods of Desire G.O.D. (48 Hollywood Road) einen etwas unscheinbaren Krimskrams-Laden. Darunter verstehen wir ein Sammelsurium aus Souvenirs, Büchern, Andenken, Klamotten und Accessoires. Alles, was irgendwie hübsch ist, was man aber zugegeben nicht wirklich braucht. G.O.D. bietet darüber hinaus eine Auswahl unterschiedlicher Vinyl-Platten. Wer ohnehin die Hollywood Road entlang geht, kann hier durchaus einmal reinschauen.

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Nachdem wir bereits D-mop vorgestellt haben, wollen wir mit J-01 (56-58 Wellington Street) auch D-mops zweites „Baby“ in unserem Hong Kong-Guide vorstellen. Der recht kleine Store im Wellington Plaza bietet gleichwohl viele limitierte Sneaker-Releases und Collabos. Davon konnten wir uns selber überzeugen. Es gab noch einige Paare des Kith x Naked CS2 und auch von den letzten White Mountaineering-Entwürfen. Gleich neben J-01 befindet sich ein weiterer Y-3-Store, der auch von D-mop betrieben wird. In der J-01-Gallery in der On Lan Street, die mehr Kunstforum als Shop ist, fand anlässlich der Art Basel eine Ausstellung von Christina Paik statt.

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Selbst wer kein absoluter Jordan-Fanatiker ist, sollte doch einen Blick in den repräsentativen Air Jordan Store (2-8 Wellington Street) werfen. Allein schon für die goldene Jordan-Wand lohnt ein Besuch. Man findet hier Klamotten und natürlich Schuhe des Jumpman. Wie fast überall in Hong Kong fiel uns gleich die freundliche, sehr aufmerksame Bedienung auf. Für die Jüngeren: Jordans sind diese Schuhe, die mal cool waren – lange bevor Yeezys, Ultra Boost und NMD.

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Wer es dagegen lieber eleganter mag, wird vielleicht bei Comme des Garcons-Mastermind Junya Watanabe fündig. Dessen MAN-Kollektionen werden in Hong Kong in einem eigenen kleinen Designer-Store (22 Wyndham Street) verkauft. Diesen findet Ihr gleich gegenüber des Air Jordan-Stores. Über die herausragende Qualität der eYe-Kollektionen muss man wirklich nicht streiten. Japaner wissen einfach, wie man exzellente Designerkleidung herstellt. Dafür sind wir gerne bereit, etwas mehr auszugeben. Und wer ansonsten überfüllte Shopping-Malls und Einkaufsstraßen meidet, dürfte sich in diesem fast schon meditativen Shop auch sehr wohl fühlen. So sollte Einkaufen immer sein!

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Das Kontrastprogramm hierzu bietet dann wieder die beiden Gebäude des Pacific Place (88 Queensway), ein Shopping-/Büro-/Hotelkomplex aus mehreren Gebäuden mit zahlreichen Stores bekannter Marken, Cafés, Restaurants und einem kleinen Rooftop-Garten. Von hier aus gelangt man innerhalb weniger Minuten über ein weiteres Einkaufszentrum auch zur zentralen U-Bahn-Station Admiralty, von der man auch mit der roten Tsuen Wan-Linie rüber nach Kowloon fahren kann. Interessanter als die Pacific Place Mall war für uns die nahe gelegene Asia Society Hong Kong (9 Justice Drive).

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Zur besseren Orientierung: Das großzügige Gebäude der Asia Society Hong Kong mit seiner offenen Architektur liegt gleich um die Ecke der britischen Botschaft. Wechselnde Kunstausstellungen und Aktionen sind in dem museumsartigen Komplex ebenso zu Hause wie der exklusive Hong Kong Jockey Club. Moderne Kunst und ein abwechslungsreicher Dachgarten mit Skulpturen und Installationen lassen sich hier jeden Tag mit Ausnahme des Montags erkunden. Mitten im manchmal doch recht lauten Hong Kong ist die Asia Society ein echter Ort zum Entspannen. Darüber hinaus gibt der gesamte Bau ein sehr schickes Fotomotiv ab und auch der Blick auf die Wolkenkratzer Hong Kongs ist durchaus beeindruckend.

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Weiter zu Teil 2.

Nach Stationen in New York (zur Fashion Week), in New Orleans (zum NBA-All-Star-Weekend), im The Park.ing-Store von Hiroshiu Fujhiwara und zuletzt während des SXSW-Festivals in Austin kam der VLONE-Hype heute auch in Hong Kong an. Angesichts der strengen Limitierung der bisherigen Kollektion – insbesondere der VLONE x Nike Air Force 1 Low erzielt ja geradezu abartige Preise – wundert es nicht, dass die Nachricht wie selbstverständlich sofort Hunderte Fans des Labels – oder auch Reseller – anzog.  Als Ort des Spektakels wählte man dern JUICE-Store in der Tai Ping Shan Street im hippen Sheung Wan. Da wir ohnehin derzeit in Hong Kong sind, schauten wir heute einmal vorbei. Wie lange dort die ersten Glücklichen auf den VLONE-Drop warteten, wissen wir zwar nicht, es scheint aber ein ordentliches Campout gegeben zu haben. Für den Besuch von A$AP Bari waren wir leider auch etwas zu spät dran.

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Mehr als die VLONE-Sachen, deren Hype sich uns nicht ganz erschließt – wir sind einfach eine andere Generation und auch der AF1 Low war noch nie unser Lieblingsmodell – fanden wir es interessant, bei dieser Gelegenheit mal zu sehen, was die Hong Konger-Sneakerszene so trägt. Und auch da unterscheidet sich das Bild kaum von dem, was wir aus Europa kennen. Yeezy Boost 350, wohin man blickt, dazu viele NMD, UltraBoost sowie verzeinlte Jordans, Pumas (vor allem bei den Mädels) und Air Max. Alles andere war praktisch nicht vorhanden. Bei den Klamotten scheint dagegen schwarzer Uniformzwang zu herrschen. CdG, Supreme, Anti Social Social Club, Bape und Off-White decken gefühlt 99% der Outfits ab. Und der Trend, die Hose neuerdings (wieder) in die Socken zu stecken, wird hier ebenfalls ganz groß gefeiert. Muss man das schön finden?

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Aber eigentlich wollen wir gar nicht viele Worte verlieren oder uns ein Urteil erlauben. Am Ende muss jeder selbst wissen, wie er/sie sich anziehen möchte und aus welchen Gründen. Natürlich könnt Ihr uns Eure Meinung zum „Hong Kong-Style“ gerne mitteilen. Morgen geht es erst einmal zur Art Central und zur Art Basel. Wir sind gespannt, was uns dort erwartet. Auf Instagram könnt Ihr uns bei unserem Besuch zumindest virtuell begleiten. Schaut einfach mal in unsere Stories rein!

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Knapp zweieinhalb Jahre sind seit unserem letzten Kopenhagen-Trip vergangen. Es wird also Zeit für ein Update unseres City Guides! Dabei haben wir alte Lieblingsorte erneut besucht und Neues entdeckt. Das Fazit stellen wir daher schon an den Beginn unseres Rundgangs: Diese Stadt ist und bleibt eine unserer absoluten Lieblingsreiseziele. Waren wir dort das letzte Mal im schönen dänischen Sommer, so war das Wetter dieses Mal weniger einladend. Aber selbst das triste skandinavische Grau und Nieselregen können uns Kopenhagen nicht vermiesen.

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Beginnen wir den Tag mit einem großartigen Frühstück. Das gibt es im The Union Kitchen (Store Strandstræde 21) unweit des historischen und von Touristen zugegeben immer etwas überlaufenen Nyhavn. Im Union Kitchen werden Frühstücks-Highlights wie eine Pulled Pork Bowl und der hauseigene Hangover Burger (inklusive Fernet Branca) serviert. Verschiedene Egg Benedict-Varianten, Chicken & Waffles, Shakshuka, Buttermilch-Waffeln und Klassiker wie Croque Monsieur/Madame sollten eigentlich keine Wünsche offen lassen. Am Wochenende sollte man besser einen Tisch reservieren oder früh da sein (am besten vor 10 Uhr). Das Restaurant ist bei Einheimischen wie Touristen gleichermaßen beliebt.

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Als Brunch-Alternative können wir das Bankeråt Café (Ahlefeldtsgade 27) empfehlen. Während dort in der Woche ebenfalls recht bekannte Frühstücks-Variationen auf der Karte stehen, kann man am Wochenende im Bankeråt exzellent brunchen und seine Favoriten nach Multiple-Choice-Art ankreuzen. Auch hier sollte man am besten kurz nach 10.30 Uhr mit seinem Hunger vorbeischauen. Die Tische unter den ausgestopften Elch- und Hirschköpfen (etwas seltsam ist die Inneneinrichtung hier schon) sind recht begrenzt. Eigentlich war alles, was wir bestellt haben, sehr lecker. Das Bankeråt-Team weiß zudem, wie man einen extrem guten Cappuccino macht.

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Kaffeejunkies können ihren Koffeinhaushalt auch im The Living Room (Larsbjørnsstræde 17) auffüllen. Dazu werden hier hausgemachte Cookies, Kuchen und Sandwiches serviert. Tatsächlich kann man sich in diesem Café wie im eigenen Wohnzimmer fühlen. Dafür sorgen die zusammengewürfelten Möbel, Sofas und anderen Sitzgelegenheiten. Gerade am Nachmittag wird es im Living Room regelmäßig sehr voll. Unser Tipp: Schaut am besten am Vormittag oder Mittag hier vorbei. Dann ist auch die Auswahl an Kuchen und Broten noch etwas größer. Die Kaffee-Spezialitäten und eine große Auswahl unterschiedlicher Röstungen sind weitere Vorzüge dieses hippen Cafés.

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Nach einem ausgiebigen Frühstück kann man in Kopenhagen zum Shopping übergehen. Möglichkeiten, sein Urlaubsbudget auszugeben, gibt es in dieser Stadt mehr als genug. Auch gefällt uns, wie übersichtlich und kompakt die Stadt ist. Mit der Straßenbahn oder Metro ist man in wenigen Minuten auch in den Außenbezirken oder anderen Stadtteilen wie dem multikulturellen Nørrebro. Kopenhagen ist somit eine Metropole der kurzen Wege. Als erstes schauen wir im Rezet Store vorbei, von dem es nun sogar zwei Shops in Kopenhagen gibt. Der neue und deutlich größere Store befindet sich in der Jorcks Passage in der Innenstadt. Der erste Rezet Store liegt in der Rådhusstræde 7 nicht weit von Rathaus und Tivoli. Das Angebot in beiden Shops ist vergleichbar. Rezet führt die wichtigen Sneaker-Brands und die neuesten Releases. Wie fast überall in Kopenhagen trafen wir auch hier auf ein sehr freundliches Team mit viel (Sneaker-)Sachverstand und Style.

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Ebenfalls mit zwei Stores vertreten sind unsere Lieblingsdänen von Naked (Klosterstræde 10 und Pilestræde 46), die man einem weiblichen Sneakerfan eigentlich nicht mehr vorstellen muss. Wir waren zuletzt anlässlich des Release ihrer neuen adidas-Collabo in Kopenhagen. Die zusammen mit Kith entworfenen NMD City Sock 2 stehen ganz sicher für ein weiteres Erfolgskapitel in der Naked-Geschichte, die nun schon viele Jahre andauert. Als einer der ersten Shops hat man sich ganz auf die Bedürfnisse der weiblichen Sneaker-Zielgruppe konzentriert. „Supplying Girls with Sneakers“ lautet das Credo von Naked. Diese Botschaft kommt an wie auch der große Zuspruch für ihre Collabos beweist. Dazu haben Naked auch eines der sympathischsten Teams überhaupt. Wenn Ihr bei Naked vorbeischaut – und das ist bei einem Kopenhagen-Besuch eigentlich Pflicht – dann könnt Ihr gerne von uns Grüße ausrichten.

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Nicht nur im Home Design auch in der Mode ist der Einfluss Skandinaviens heutzutage unverkennbar. Samsøe & Samsøe sind längst über die Grenzen unserer Nachbarn hinaus bekannt. Der Modefilialist ist derzeit mit drei Shops in Kopenhagen vertreten. Den größten findet Ihr in der Fußgängerzone (Købmagergade 44). Etwas ruhiger geht es dagegen in den anderen beiden Shops zu (Studiestræde 13 und Østergade 5). Nordisch casual bis elegant sind die Styles, zu denen neben der eigenen Marke auch Brands mit Streetwear-Einschlag wie Champion gehören. Wirklich billig sind Samsøe & Samsøe zugegeben nicht. Für echte Schnäppchen schaut man sich vielleicht besser anderswo um.

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Einen Store, den man besser auch nicht ohne Kreditkarte betritt, ist Storm Copenhagen (Store Regnegade 1). „Design Art Fashion“ steht für das, was in diesem feinen Shop auf Euch wartet. Sneaker sind hier nur ein Teil des Ganzen. Fashion-Brands wie Y-3, Maison Kitsune, Comme des Garcones und Off-White sowie Designer wie Alexander Wang, Thom Browne und Raf Simons bringen ihre Kollektionen zu Storm. Die Präsentation im Store ist minimalisch bis luxuriös. Es gibt teure Accessoires – für manchen Frauen sind Taschen ein Trigger, der das rationale Denken ausschaltet – ebenso wie Bücher über Design, Fotografie, Reisen und Mode. Duftkerzen von Byredo und Parfum von CdG sorgen dafür, dass es bei Storm immer verdammt gut riecht. Wir würden Storm als die Kopenhagener Ausgabe von Colette beschreiben. Natürlich um einiges kleiner aber nicht weniger stylisch. Wir fanden hier zuletzt die Alexander Wang x adidas-Kollektion. Storm war einer von nur 7 Stores weltweit, die diese bereits vor dem Release bei adidas verkaufen durfte.

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Auch Norse Projects (Pilestræde 41, gleich gegenüber von Naked) sind in Kopenhagen Zuhause. Hier dürfen Männer nach Herzenslust ihren Fashion-Bedürfnissen nachkommen. Norse Projects stehen für moderne skandinavische Mode mit einem hohen Qualitätsanspruch. Allwettertauglich und dabei sehr modisch sind viele der Norse-Entwürfe, die zudem Einflüsse aus der japanischen Mode erkennen lassen. Dazu passen auch die weiteren Brands (A.P.C, Common Projects, Arc’teryx Veilance, Our Legacy, Visvim, Nanamica, CdG Shirt), die der Kopenhagener Store führt. Da die Grenzen zwischen Fashion und Streetwear ohnehin fließend sind, wollen wir Norse Projects auch gar nicht in eine Schublade packen. Wer gute Denim schätzt, findet hier mit Sicherheit auch das Passende.

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Nach skandinavischer Mode wollen wir noch einmal zum skandinavischen Design zurückkehren. Was man darunter versteht, zeigt unter anderem das HAY House in der Innenstadt (Østergade 61). Dieses ist gewissermaßen der Flagship-Store der Dänen und zeigt auf mehreren Ebenen, was der Designanspruch von HAY ist. Seit 2002 entwirft man moderne, minimalistische Möbel und Home Accessoires, deren skandinavische Herkunft jederzeit klar zu erkennen ist. Wer will, kann sein ganzes Zuhause mit HAY-Designs ausstatten. Das ist natürlich nicht ganz billig. HAY stehen mit ganzer Überzeugung für eine qualitative Gegenbewegung zum Billig-Trend. Funktional und ästhetisch soll ein HAY-Produkt sein. Das HAY House in Kopenhagen besitzt auch einen Mini Market mit vielen kleinen nützlichen und überflüssigen Dingen, die den Alltag schöner machen.

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Ein weiterer Anlaufpunkt für alle Fans von nordischem Design für die eigenen vier Wände sind die Stilleben-Shops (Niels Hemmingsens Gade 3 und Frederiksborggade 22). Auch Stilleben hat den Anspruch, moderne und minimalistische Home Accessoires, Keramiken und Textilien anzubieten. Diese werden sowohl von dänischen als auch von internationalen Designern entworfen. Preislich bewegt sich hier vieles in HAY-Dimensionen. Neben vielem Nützlichen gibt es auch Dinge, die man nicht braucht oder von denen man bisher zumindest dachte, dass man sie nicht brauchen würde. Für viele Instagram-Junkies ist das Stilleben-Angebot mit Sicherheit unverzichtbar. Oder anders formuliert: Stilleben sind ein Store für die schönen Dinge im Leben, von denen man nie genug bekommen kann.

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So langsam wird es Zeit für eine kleine Stärkung. Dafür haben wir uns zur Mittagszeit das Restaurant Schønnemann (Hauser Pl. 16) ausgesucht. Täglich von 11.30 Uhr bis 17 Uhr (Ausnahme Sonntags) werden hier beste nordische Fischspezialitäten, deftige Fleischgerichte wie Kalbsleber und natürlich Smørrebrød in den unterschiedlichen Arten serviert. Auf’s Schwarzbrot kommt das, was schmeckt. Geräucherter Lachs, eingelegter Hering, Aal oder doch Tartar vom Rind? Wir empfehlen Euch, den Hering zu probieren. So unglaublich lecker! Auch die Tarteletts sind ein Schønnemann-Klassiker. In jedem Fall solltet Ihr vorher einen Tisch reservieren, denn hier ist es eigentlich immer voll. Die alte Holzbar mit ihren unzähligen Schnaps-Sorten ist ebenfalls ein Hingucker. Dieses weit über Kopenhagen hinaus bekannte Restaurant ist auf seine unverwechselbare Art wunderbar altmodisch und rustikal.

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Es ist schon erstaunlich, wie viele Top-Brands und Modelabels einst in dem vergleichsweise kleinen Kopenhagen gegründet wurden. Auch Wood Wood sind „echte“ Kopenhagener. Einer Vorstellung bedarf das Label eigentlich nicht mehr. „Contemporary Streetwear“ nennt Wood Wood selbst seinen Designansatz. Man vereint Funktionalität mit Style, womit man frühere Gegensätze geschickt miteinander verbindet. In der Kopenhagener City steht einer der größten Wood Wood-Stores (Grønnegade 1), zu dem auch viele limitierte Sneaker-Drops kommen. Zum Teil findet man hier sogar noch ganz entspannt Tage oder Wochen später einen anderswo längst ausverkauften Release. Bekannt sind Wood Wood nicht zuletzt für ihre gemeinsamen Projekte mit anderen Brands wie Nike und adidas. Das Wood Wood Museum (Frederiksborggade 54) ist praktisch das Outlet der Dänen. Klamotten und Styles aus alten Kollektionen sowie ältere Sneaker-Releases werden hier mit Rabatten von bis zu 50% angeboten. Natürlich gehört bei dieser Schnäppchenjagd auch immer etwas Glück dazu.

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Für Streetwear sind Le Fix (Kronprinsensgade 9 & Guldbergsgade 16) immer eine gute Anlaufstelle. Das Sneaker-Angebot ist solide aber wenig spektakulär. Dafür findet man neben Klamotten mit dem eigenen Branding auch eine große Auswahl an Stone Island-Styles. Weitere Brands sind The North Face, Fred Perry, Fila, Patagonia, Levis und Alpha Industries. Seit 1999 sind Le Fix ein fester Teil der Kopenhagener Streetwear- und Streetartszene, in der man auch für seine Graffiti- und Tattookunst bekannt ist.

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Gleich neben dem Le Fix Store in der Kronprinsensgade werden alle Schokoholiker glücklich gemacht. In der Summerbird Chocolaterie (Kronprinsensgade 11) gibt es unfassbare leckere Schokolade, Pralinen und Süßigkeiten. Ob man das eigene Verlangen nach Schokolade stillen möchte oder ein süßes Souvenir sucht, in beiden Fällen kann Summerbird Euch weiterhelfen. Die dänische Chocolatier-Kunst muss sich jedenfalls nicht vor der Schweiz oder Frankreich verstecken. Und wer zunächst nicht überzeugt ist, dass die Dänen mehr als nur Smørrebrød können, darf die Pralinen vor dem Kauf auch gerne probieren. Spätestens dann sollten alle Zweifel beseitigt sein!

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Natürlich sind in Kopenhagen auch alle großen Sneaker-Retailer vertreten. Um das zu sehen, reicht ein Gang durch die Fußgängerzone. Angesichts der großen Streetwear-Tradition der Stadt und dem sportlich-eleganten Stil der Kopenhagener – bei unserem letzten Besuch vor zweieinhalb Jahren trug gefühlt jeder zweite hier Stan Smith-Sneaker – verwundert es nicht, dass die Stadt auch einen adidas Originals-Store (Pilestræde 8B) besitzt, vor dem sich regelmäßig Camper, Sneakerheads und Reseller versammeln. Dieses Bild kennt man ja aus anderen Städten nur zu gut. Warum sollte Kopenhagen hier eine Ausnahme sein?

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Kopenhagen ist aber nicht nur eine Fashion-Stadt. Gemessen an der Einwohnerzahl finden sich hier unglaublich viele Top-Restaurants. Das Noma dürften die meisten kennen, immerhin wurde es mehrmals zum besten Restaurant der Welt gewählt. Im Dunstkreis des Noma, wo es nahezu unmöglich scheint einen Tisch zu bekommen, etablierte sich in den letzten Jahren eine spannende, kreative Restaurantszene mit vielen ehrgeizigen, zum Teil recht jungen Chefköchen. Seit 2010 betreibt der frühere Noma-Küchenchef Christian Puglisi im Multikulti-Viertel Nørrebro das Sterne-Restaurant Relae (Jægersborggade 41). Nach zwei Besuchen können wir wirklich sagen, dass das Essen dort etwas ganz Besonderes ist. Popcorn-Eis als Dessert, Sauerteigbrot aus der eigenen Bäckerei, in brauner Butter eingelegter Lachs – jeder Gang des Relae-Menüs (umgerechnet ca. 70-75 Euro ohne Weinbegleitung) ist ein echter Hochgenuss. Uns gefallen zudem die komplett ungezwungene, lockere Atmosphäre und die gemütliche, typisch skandinavische Einrichtung des kleinen Restaurants mit seiner offenen Küche. Ihr solltet aber rechtzeitig (am besten drei oder vier Wochen im voraus) reservieren. Vor oder nach dem Essen im Relae geht es dann auf ein Bier ins Mikkeller & Friends (Stefansgade 35 oder Viktoriagade 8 in Vesterbro). Mikkeller ist einer dieser Mikrobrauereien, die ihre Biere längst in alle Welt exportiert. Es gibt inzwischen Mikkeller-Bars in den USA, in Island, Japan, Korea und Thailand.

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Ein recht neuer Name in der Kopenhagener Restaurantszene ist dagegen das Bistro-Restaurant Väkst (Sankt Peders Stræde 34). Dabei kann es das Essen mit dem in Relae durchaus aufnehmen, was uns echt überrascht hat. Die Küche ist skandinavisch angehaucht. Es finden sich Gerichte wie Jakobsmuscheln mit Blaubeeren, Kalbsbries mit Karotten oder Ribeye vom Kalb mit Pilzen und Zwiebeln auf der Karte. Preislich bewegt sich das Väkst zwischen einem Sterne-Restaurant und dem Kopenhagener Durchschnitt (Vorspeisen 13-15 Euro, Hauptgerichte 25-32 Euro). Es werden außerdem 3-Gänge-Menüs mit Fleisch oder einer vegetarischen Option angeboten. Auch hier würden wir dazu raten, vorher einen Tisch zu reservieren. Denn die Qualität des Väkst, das übersetzt soviel wie „Wachsen“ bedeutet, hat sich in der Stadt anscheinend schon rumgesprochen. Zum Namen passt die sehr geschmackvolle Einrichtung. Man sitzt praktisch in einem durchgestylten Gewächshaus mit vielen Pflanzen und Holz.

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Man kann sich in Kopenhagen problemlos ins Partyvolk rund um den Tivoli stürzen. Oder man wählt die etwas ruhigere Alternative. Die sieht in unserem Fall so aus: Uns zieht es nach dem Abendessen in eine wunderschöne, etwas versteckt gelegene Cocktailbar. Gemeint ist das Duck and Cover (Dannebrogsgade 6) in Vesterbrø. Aber nicht nur die Drinks sind hier ein Genuss, genauso gut gefällt uns die geschmackvolle Inneneinrichtung der Bar, die mehr an ein amerikanisches Wohnzimmer aus den 1950er-Jahren erinnert. Mad Men lassen grüßen! Hier stimmt jedes Detail. Sogar die Karaffe mit Wasser ist ein Design-Meisterstück. Das Know-how der Bartender sorgt dafür, dass im Duck and Cover jeder seinen Lieblingsdrink findet. Hier lässt es sich wunderbar entspannen. Cocktailkunst auf ganz hohem Niveau!

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Zum Ende noch ein Tipp abseits der üblichen Touristenpfade. Dazu fährt man mit der U-Bahn-Linie M1 bis zur Haltestelle Bella Center (10 Minuten von Nørreport aus). In unmittelbarer Nähe stehen hier zwei eindrucksvolle Gebäude, die von Dänemarks Star-Architekten Bjarke Ingels designt wurden. Dazu zählen die Mountain Dwellings, ein besonderes Wohnhaus mit „integriertem“ Parkhaus, das von außen etwas an eine Berglandschaft erinnert. Man kann hier über eine äußere Treppe einmal um das ganze Gebäude rumgehen, wobei es mal hoch und dann wieder mal runter geht. Auch farblich setzte Ingels mit den Mountain Dwellings einen unübersehbaren Akzent. Wer sagt eigentlich, dass Parkhäuser immer grau und hässlich sein müssen? Die in die riesige Garage mit ihren durchsichtigen, schwebenden Aufzügen eingebauten Wohnungen hätten wir uns nur zu gerne auch einmal von innen angeschaut. Direkt daneben liegen die VM Houses (Ørestads Blvd. 57-59), ebenfalls ein von Ingels designter Apartmentkomplex mit einer sehr markanten Außenfassade und über 200 Wohnungen, die sich auf zwei Gebäude verteilen. Aus der Luft betrachtet sehen diese wie die Buchstaben V und M aus. Wer mehr über Bjarke Ingels erfahren möchte, sollte in die Netflix-Serie „Abstract: The Art of Design“ reinschauen.

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Wir wünschen Euch nun viel Spaß in dieser wunderschönen Stadt! Wir hoffen, Euch mit dem Guide ein paar neue Ideen und Tipps geliefert zu haben.

Den zweiten Teil unserer Mailand-Guides beginnen wir mit einem Gang über die Einkaufsstraße Via Torino unweit des Mailänder Doms. Vor allem am Wochenende herrscht hier dichtes Gedränge. Neben Foot Locker, AW Lab (vergleichbar mit Snipes) und Nike sind hier auch die bekannten Mode-Ketten wie H&M und Zara zu finden. Letztlich eine Straße, wie man sie in jeder größeren Stadt findet. Weniger auswechselbar ist dagegen das Panorama mit dem Mailänder Dom. Obwohl sich rund um den Dom natürlich Touristenmassen drängen, darf man die Stadt nicht ohne einen Blick auf dieses beeindruckende Bauwerk verlassen. Wer jedoch auch hineinwill, muss erst einmal Tickets kaufen und sich dann brav anstellen. Geduld ist gefragt (die wir nicht hatten).Mailand-77Mailand-30Mailand-43 Mailand-42In unmittelbarer Nähe zum Dom liegt nicht nur das berühmte Mailänder Kaufhaus La Rinascente (Piazza del Duomo) sondern auch die fashionlastige „Kopie“ Excelsior (Galleria del Corso, 4). In einem alten Kino und verteilt auf sieben Etagen finden Modejunkies so ziemlich alles, was das Herz begehrt. Man könnte Excelsior mit Colette vergleichen – nur eine ganze Nummer größer. Auch die Mailänder Mode-Boutique Antonia ist gleich auf zwei Ebenen mit einer großen Auswahl exklusiver Marken – darunter auch einem gut sortierten Angebot an limitierten Sneakers – vertreten. Wir fanden hier beispielsweise noch mehrere Größen des White Mountaineering City Sock oder anderswo ausverkaufte NikeLab-Releases.Mailand-39 Mailand-33Fast in Sichtweite des Domes liegt One Block Down (Piazza Armando Diaz, 2). Seit dem Sommer ist Mailands vielleicht bester Sneaker-Store nun an dieser deutlich großzügigeren Location zu Hause. Besonders beeindruckend ist die rund um einen Basketballkorb gebaute Sneakerwand. Klare Linien und eine moderne Ästhetik bestimmen den Look des Stores, in dem man mit etwas Glück auch noch ältere Releases oder Specials findet. Wir trauten unseren Augen kaum, als wir den silbernen Air Max 97 (Deadstock) aus dem Jahr 2006 in der Vitrine entdeckten. Ja, man konnte ihn kaufen, haben wir dann auch gemacht. Es gibt kaum einen Release, der nicht auch bei One Block Down erhältlich wäre. Patrizio, der Chef des Ganzen, ist ein leidenschaftlicher Sneakerhead, der mit OBD seinen Traum verwirklicht hat. Zu diesem gehört auch das angeschlossene Café, in dem man sich mit kleinen Snacks stärken kann.Mailand-38 Mailand-37 Mailand-36 Mailand-35Knapp 10 Minuten Fußweg muss man von One Block Down aus investieren, um zu Mailands Stone Island-Store (Corso Venezia, 12) zu gelangen. Der kurze Weg lohnt sich, denn das Angebot ist wirklich beeindruckend. Über die Qualität der Stone Island-Kollektionen muss man ohnehin keine Worte mehr verlieren. Die meisten Sachen sind ihren zugegeben auf den ersten Blick ambitionierten Preis absolut wert. Aber selbst wer ohne etwas zu kaufen den Shop wieder verlässt, dürfte danach vom SI-Virus befallen sein.Mailand-40 Mailand-41Weil sich bei uns so langsam der Hunger meldet, wollen wir schnell zu einer der wunderbar alten Pasticceria Marchesi (Via Santa Maria alla Porta, 11a oder Corso Vittorio Emanuele II). Ein Croissant auf die Hand oder doch gleich ein ganzer Kuchen? Die Versuchungen in der alteingesessenen Bäckerei/Konditorei sind viel zu zahlreich, um sie alle aufzuzählen. Auch wer auf der Suche nach einem süßen Souvenir ist, dürfte hier das Passende finden.Mailand-57 Mailand-55Entweder zu Fuß in gut 15 Minuten vom Dom aus oder mit der grünen Metro-Linie 2 (Station Lanza) erreicht man den neuen Slam Jam-Store in der Via Lanza. Dort, wo früher NikeLab zu Hause waren, hat sich die italienische Sneaker-/Streetwear-Institution neu eingerichtet. Wir haben Euch den Shop bereits in einem Store-Guide ausführlich vorgestellt. Selbst wenn man nichts kauft, lohnt ein Besuch. Die Einrichtung in dem alten Gebäude ist bereits ein Eyecatcher. Hinzu kommen die vielen exklusiven Klamotten und Sneaker. Brands wie Visvim, Undercover, OAMC werden in den heiligen Slam Jam-Hallen mit viel Herzblut präsentiert. Das Know-How der Slam Jam-Crew in Bezug auf Mode und Sneakers hat sich ohnehin weltweit schon lange herumgesprochen. Ein Pflichttermin in Mailand!Mailand-58 Mailand-61 Mailand-59 Mailand-63Als nächstes wollen wir zum bereits erwähnten NikeLab-Store Milan. Dieser findet sich nunmehr in unmittelbarer Nähe der Metro-Station Moscova (Via Statuto, 18). Im Vergleich zu der Mini-Ausgabe in Paris ist der Mailänder Store wesentlich größer und breiter im Sortiment. Ansonsten muss man das NikeLab-Konzept keinem Sneakerhead mehr erklären. Es kann durchaus sein, dass manch ein Schuh nicht zeitgleich zum Online-Release auch im Store erhältlich ist. Vielleicht hilft das, Enttäuschungen vorzubeugen. Andererseits findet man mit etwas Glück auch einen online schon lange ausverkauften Release.Mailand-66Mailand-45Klar auf den Massengeschmack ausgerichtet sind dagegen Space 23 (Corso Garibaldi, 104) in unmittelbarer Nachbarschaft zu NikeLab. Dabei steckt hinter Space23 mit dem Fußballprofi und Ex-Inter-Spieler Marco Materazzi ein prominenter Name. Stilistisch ist der etwas zu vollgestellte Store das komplette Gegenteil zu den sehr cleanen Shops von Slam Jam und One Block Down. Wir geben ganz offen zu, dass uns dieses bunte Sammelsurium mit Outlet-Charme nicht wirklich gefallen hat. Immerhin waren viele Sneaker und Klamotten deutlich reduziert.Mailand-47 Mailand-48Geht man die Corso Garibaldi noch rund 150 Meter weiter Richtung Norden, so erreicht man den Food-Tempel Eataly (Piazza Venticinque Aprile, 10). Neben einem über mehrere Ebenen verlaufenden Luxus-Supermarkt findet man hier auch viele kleine Bistros, Essensstände und Imbisse. Sogar Kochkurse werden hier abgehalten. Mit dem etwas versteckt gelegenen Alice (Reservierung empfohlen) ist im Eataly seit kurzem auch ein echtes Gourmet-Restaurant mit Sterne-Küche ansässig.Mailand-53 Mailand-52 Mailand-50 Mailand-49Als wir in Seoul waren, haben wir dort natürlich das Luxus-Kaufhaus Corso Como besucht. Dabei ist Mailand dessen eigentliches Zuhause. Das 10 Corso Como in der gleichnamigen Corso Como kennt vermutlich wie das La Rinascente fast jeder Mailänder. Dabei liegt es durchaus versteckt. Die Mischung aus Kunst, Fashion und Accessoires erinnert an Colette. Ein hübsches Café, in dem sich gut Frühstücken oder Brunchen lässt, gehört auch zum Corso Como, das irgendwie aus der Zeit gefallen wirkt. Auf eine angenehme Weise altmodisch!Mailand-67Um die Ecke von Corso Como findet man den Mailänder adidas Originals Store (Via Alessio di Tocqueville, 11). Das Herzogenauracher-Pendant zum NikeLab bietet eine breite Auswahl an Sneaker und Apparel aus dem Lifestyle-Segment. Auch besondere Kollektionen und Collabos – beispielsweise mit Modelabels wie White Mountaineering oder Hyke – gehören zum Angebot des Stores. Neben adidas-Klassikern wie Gazelle und Stan Smith warten natürlich auch die begehrten NMDs auf Käufer (vermutlich nicht allzu lange).Mailand-69 Mailand-70Im Norden schließt sich neben dem Banhhof Garibaldi und rund um den Piazza Gae Aulenti praktisch ein komplett neues Viertel an. Zumindest wurde hier vieles in den letzten Jahren neu gebaut. Neben dem Turm einer großen Bank, von dem man einen tollen Ausblick über Mailand hat, sind um den Platz viele Restaurants, Cafés, ein Multiplex-Kino, ein Konzerthaus und viele Stores (darunter Nike und New Balance) entstanden. Schon aufgrund seiner besonderen Architektur ist das Viertel einen Besuch wert.Mailand-75 Mailand-73 Mailand-76Etwas außerhalb des Zentrums liegt die Fondazione Prada (Largo Isarco, 2). Mit der gelben Metro Nr.3 kommt aber recht einfach dorthin (Station: Lodi). Auf einem alten Fabrikgelände installierte das italienische Modehaus ein durchgestlytes Museum für moderne Kunst mit wechselnden Ausstellungen. Auch wenn die Fondazione bei Einheimischen wie Touristen immer beliebter wird, so ist man vom Massenandrang rund um den Mailänder Dom doch weit entfernt.Mailand-79 Es gibt noch einen weiteren Grund, die Fondazione Prada zu besuchen. Denn die darin geöffnete Bar Luce wurde von Regie-Genie Wes Anderson eingerichtet. Und das sieht man an jedem Detail. Die gesamte Bar wirkt wie eine 1-zu-1-Kopie aus einem seiner Filme. Man stelle sich „The Grand Budapest Hotel“ als Café vor. Als Filmfreaks geht uns da natürlich das Herz auf!Mailand-83 Mailand-81 Mailand-80Was gehört zu Italien wie schönes Wetter und La Dolce Vita? Richtig, eine gute Pizza! Und die gibt es im Dry (Via Solferino, 33), was eigentlich immer gut besucht ist. Die stylische Bar mit Restaurant (oder anders herum) und Live-DJ am Wochenende ist bekannt für ihre exzellenten Pizzen. Aber auch Cocktail-Freunde kommen im Dry voll auf ihre Kosten. Unsere Drinks waren ziemlich stark! Wenn Ihr nur zu zweit seid, könnt Ihr es hier unter der Woche auch ohne eine Reservierung versuchen. Ansonsten bekommt Ihr vielleicht einen kleinen Ecktisch oder, wenn ihr nur etwas trinken wollt, einen Barhocker zugewiesen.Mailand-54

Jetzt bleibt uns nur noch, Euch viel Spaß bei Eurem Mailand-Trip zu wünschen! Wir kommen gerne wieder – jederzeit!

Hier geht es zum ersten Teil.

Eigentlich hatten wir schon eine gefühlte Ewigkeit vor, einmal Mailand zu besuchen. Immerhin gilt die Stadt als Mode-Hauptstadt und Stilikone (wenn man das über eine Stadt überhaupt sagen kann). Ende Oktober war es dann endlich soweit. Für eine Erkundung Mailands bietet sich vor allem die Viertel Navigli im Süden und Brera im Nordwesten an. Wer nicht gleich mitten im touristischen Trubel leben will, sollte eine Unterkunft einige Hundert Meter abseits der Mailänder Wahrzeichen wählen. Da Mailand eigentlich recht übersichtlich und kompakt ist, kommt man ohnehin schnell mit der Metro, der Straßenbahn oder auch zu Fuß von A nach B.Mailand-78 Mailand-86 Mailand-11

Wir starten unseren City Guide mit einem Gang durch die Corso di Porta Ticinese, die an ihrem südlichen Ende in das Modeviertel Navigli übergeht. Auf der kleinen Einkaufsstraße finden sich keine großen Ketten sondern eher lokale Einzelhändler und Shops. Dass sie zudem weniger stark von Touristen besucht wird als beispielsweise die Via Torino (=die Mailänder Schildergasse) im Zentrum, fiel uns ebenfalls sehr angenehm auf. Mit Special Milano (Corso di Porta Ticinese, 80) ist hier auch ein Sneakerstore zu Hause, den man hierzulande vielleicht beim Gedanken an Mailand nicht unbedingt auf der Rechnung hat. Dabei bietet der Store eine gute Auswahl verschiedener Brands und sogar viele limitierte Releases. Wir fanden hier bei unserem Besuch noch den Hanon x Diadora V7000 InterCity oder den Pendleton x Nike SF Leather. Was uns ebenfalls gleich überzeugt hat, war die Freundlichkeit und Offenheit von Store-Besitzer Gian Paolo, der uns sogar gleich noch zahlreiche Empfehlungen mit auf den Weg gab. Das ist uns in Mailand ganz grundsätzlich aufgefallen. Die einzelnen Stores scheinen sich nur bedingt als Konkurrenz anzusehen. Fast jeder empfahl uns, auch hier und dort mal vorbeizusehen.Mailand-16 Mailand-24 Mailand-18 Mailand-17Praktisch gegenüber von Special liegt der Mailänder Edwin-Store (Corso di Porta Ticinese, 103). Die japanische Denim-Marke ist schon lange unser Favorit. Dass wir den Store dieses Mal sogar gleich als erstes aufgesucht hatten, hing auch damit zusammen, dass unser Koffer am Flughafen auf sich warten ließ und der Mann zunächst nur mit einer Joggerpants dastand. Aber weil er bei Edwin eigentlich immer etwas findet, war dieses „Problem“ auch schnell gelöst.Mailand-23 Mailand-25Ebenfalls auf der Corso di Porta Ticinese – Tür an Tür mit Edwin – findet man Stüssy (Corso di Porta Ticinese, 103). Eine Vorstellung erübrigt sich in diesem Fall ebenso wie eine Beschreibung des Sortiments. You get what you want! Leider stand der Bearbrick nicht zum Verkauf. Sonst hätten wir wohl ein paar Euro (mehr) ausgegeben.Mailand-3 Mailand-2Wir gehen die Corso di Porta Ticinese weiter Richtung Süden und damit Richtung Navigli. Unser Ziel sind die Stores von Inner und Antonioli. Doch zuvor wollen wir für einen guten italienischen Kaffee im liebevoll eingerichteten Mag Café (Ripa di Porta Ticinese, 43) eine Shopping-Pause einlegen. Das Café ist ein beliebter Treffpunkt der Mailänder Fashionszene, die vor allem in Navigli anzutreffen ist. Hier haben viele Designer ihre Showrooms.Mailand-5 Mailand-4Nur wenige Minuten später stehen wir in der Via Pasquale Paoli 1 vor der stylischen Fassade Antoniolis. Der Laden ist eine Fashion-Institution und als solche nicht nur in Mailand sondern in ganz Italien und darüber hinaus bekannt (auf Ibiza gibt es seit dem Sommer auch einen Antonioli-Store). Leider waren im Shop selbst keine Fotos erlaubt, was angesichts der exklusiven Brands und oftmals prominenten Kundschaft durchaus verständlich ist. Antonioli haben zugegeben keine Schnäppchen im Angebot. Man spielt vielmehr in einer Liga mit Boon the Shop in Seoul, Colette in Paris oder The Webster in Miami/Houston. Vor allem japanische, französische, skandinavische und italienische Designer werden hier stilvoll und mit einer gewissen Eitelkeit präsentiert. Der Übergang von Fashion zu Streetwear ist ohnehin längst fließend, was sich auch in der Markenauswahl Antoniolis zeigt. Diese reicht von Dries Van Noten über Maison Margiela bis zum letzten Yeezy-Drop.Mailand-22Der mehr auf Sneaker und Streetwear ausgerichtete Zwillings-Shop Inner (Via Pasquale Paoli, 4) liegt in Sichtweite auf der anderen Straßenseite. Hier war der Empfang deutlich freundlicher, was vielleicht auch an unserer persönlichen Schuhwahl lag. Nike, Reebok, Saucony, adidas, New Balance, Puma-Specials, Diadora, Le Coq Sportif und Filling Pieces – bei Inner kann der Sneakerhead aus einem exklusiven Angebot seinen Lieblingssneaker bestimmen. Dazu gibt es auch noch die passenden Klamotten. Neben einer großen Auswahl an Stone Island-Pieces findet man hier auch Kollektionen von Undercover, Comme des Garcons und FPAR. Der Laden selbst präsentiert sich minimalistisch, edel, durchgestylt. Es dominieren Beton und dunkle Farben.Mailand-19 Mailand-21 Mailand-20Uns zieht es nun zurück zur Corso di Porta Ticinese. Dort angekommen biegen wir rechts in die Piazza Sant’Eustorgio ein. Gleich an deren Anfang findet sich einer von zahlreichen Filialen der bei Einheimischen wie Touristen gleichermaßen beliebten California Bakery. Diese bieten sowohl ein gutes (amerikanisches) Frühstück, Burger, Salate und Pasta zur Mittagszeit sowie eine unverschämt große Auswahl an Kuchen und anderen süßen Sünden (New York Cheesecake, Muffins in zahlreichen Geschmacksrichtungen). Entsprechend gut besucht sind die Restaurants – vor allem am Wochenende zum Brunch und zur Mittagszeit. Auch uns hat es in der California Bakery immer ausgezeichnet geschmeckt.Mailand-7Neben der California Bakery in der Via Santa Croce (Hausnr. 21) liegt etwas versteckt Mas+ (oder Mas Plus wie man will). Der Store verbindet Sneaker, Streetwear und Skater-Apparel. Aber auch die beliebten Bearbrick-Figuren bekommt man hier. Die Sneaker-Auswahl ist solide und besteht aus Inline-Releases von Asics, Karhu, New Balance und Nike. Weitere Brands im Mas Plus sind Thrasher, Undefeated, Alpha Industries und Paura.Mailand-9 Mailand-8Geht man die Corso di Porta Ticinese weiter Richtung Norden, so kommt man nach nur wenigen Gehminuten am Sneakerstore Par5 Milano (Corso di Porta Ticinese, 16) vorbei. Manch einer wird Par5 von ihrer letzten Collabo mit Hummel kennen. Tatsächlich ist der Shop ganz auf Sneaker ausgerichtet, wobei uns vor allem die große Auswahl an Reebok-Styles – darunter viele Instapump Furys – gleich auffiel. Auch viele gute Wmns-Releases und Baby-/Kinder-Sneaker sind Teil des Par5-Sortiments. Mit etwas Glück findet man instore auch ansonsten meist ausverkaufte Releases. Ein Blick in den Online-Shop lohnt sich, wenn man nicht gerade in Mailand ist.Mailand-15 Mailand-14Zum Ende unseres ersten Mailand-Rundgangs haben wir noch ein kulinarisches Highlight für Euch. Wer sich dafür interessiert, wie die Mischung aus italiensicher und japanischer Gourmet-Küche schmeckt, sollte unbedingt im Tokuyoshi (Via S. Calocero, 3) einen Tisch reservieren. Wir empfehlen einen Platz an der Bar, bei dem man den Köchen, die hier mehr Künstler sind, über die Schulter schauen kann. Küchenchef Yoji Tokuyoshi ist ein Kosmopolit, der immer auf der Suche nach dem perfekten Geschmack und der perfekten Präsentation ist. Letztere ist im Tokuyoshi nicht weniger wichtig. Dafür genügt ein Blick in den Instagram-Account des Restaurants, das sicher bald seinen ersten Stern erhalten wird. Für die angebotenen Chef’s Tasting-Menüs mit bis zu 10 Gängen müsst Ihr zwischen 100 und 150 Euro pro Person einplanen. Günstig ist anders, aber im Tokuyoshi wird jeder Gang zu einem kulinarischen Erlebnis.Mailand-26 Mailand-28

Im zweiten Teil unseres Mailand-Guides schauen wir bei One Block Down, Slam Jam und einer der besten Cocktailbars der Stadt vorbei.

Pittsburgh was once a dirty, not exactly livable city plagued by heavy pollution of the air and rivers. As a city in the “Rust Belt”, it was part of America’s steel factory, the playground of heavy industry. If you wore a white shirt in the morning, it would probably have turned black by afternoon. But times have changed since the heyday of heavy industry. And even if Obama’s message of hope and change is doubted in many parts of the country, it is palpable in Pittsburgh. Today, Pittsburgh attracts young, talented and open-minded people, who seek to be creative. As a result, areas such as East Liberty have experienced a complete makeover during the last years.

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Just recently big Google has settled in East Liberty, adding to the vibrant feel of the neighborhood, where you can also find the stylish Ace Hotel in an old YMCA, good restaurants and coffee shops and one of two Social Status stores in the city. Located on Penn Avenue (incidentally just across the street from Ace Hotel) Social Status opened their East Liberty branch back in 2012. It has since become a new impulse not only for East Liberty but for Pittsburgh’s entire fashion and sneaker community as the guys from Social Status aim to secure high quality brands and rare sneaker releases for the area.

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Upon entering their store, you will immediately relate to its sophisticated approach. Consisting of two spacious rooms, the hand stained woodwork highlighting rare fashion styles and pieces from brands like A Bathing Ape and MCM immediately draws attention. But since this is a place for sneaker enthusiasts, you can also grab some cleaning equipment from Jason Markk. It’s a nice mix, especially if you look further to the walls with their acrylic glass boxes. If you’re lucky you may discover some older, otherwise sold out releases. In our case we found last sizes of last year’s Colette x Asics Gel Lyte III anniversary collab or rare Flyknit Racers. Those moments always come as nice surprises even if the last pair doesn’t match your size. In a world where everything seems to be available online 24/7, it reminds us of the „good old times“ (sorry for some nostalgia) of sneaker hunting. The boutique receives many high quality and limited releases, even though sometimes with a little delay as the extremely friendly and helpful staff related. By the way: The staff’s own footwear choices are impeccable as you can see.

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The second room is mostly dedicated to apparel and fashion themes. Next to many styles from A Bathing Ape the store also carries pieces from Rick Owens, Comme des Garcons Play, Stampd and Human Made. The fashion forward approach is evident and executed with a keen eye for details. As for the sneaker space the wooden architecture and clean overall style represents the connecting element of the two rooms. We couldn’t resist buying some Bape items here.

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We left the store with a really good vibe, only to head downtown for Social Status’ second Pittsburgh location. The sneaker/fashion boutique now operates five stores altogether, three of which are located in North Carolina. In 2005 they opened the first location in Charlotte, a city that has been going through some difficult times lately. Nevertheless the folks of Social Status call it their „birthplace“. It’s also a very charming and strong commitment to their roots, which expanded to the communities of Raleigh and Greensboro. The downtown Pittsburgh store on Liberty Avenue was actually the first in the city, already opened in 2011. Compared to the East Liberty location the shop is smaller – no surprise considering the higher rents in this area – and cleaner. Instead of the massive wood decoration there are more white elements and as a connecting element the acrylic showcases highlighting some of the more recent releases. The shelf space seems equally divided between sneakers and apparel, the last-mentioned with a big appeal to so called „sneakerheads“ (take HBA and Bape for example).

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Like staff told us, the store’s sneaker releases tend to differ somewhat from the East Liberty shop. Only here we found the first lifestyle shoes by Under Armour and Steph Curry. We passed by again on a Saturday, when a line of about 10-15 people formed outside waiting for the latest Jordan drop. Social Status will also stock most collabs in the running space. They already worked together with Italian brand Diadora for the „Rio Olympic Medals“ take on the popular N9000 silhouette. We predict that this was only their first step into the collab game.

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So if you’re coming to Pittsburgh and you’re looking for a high quality shopping experience in the sneaker and fashion space, your first stop should be one of the Social Status stores. Here you can experience, try and of course buy hot releases as well as selected fashion styles in a relaxed, friendly atmosphere. And it’s always nice to be surrounded with people who share the same passion and who have a deep knowledge of sneaker culture. Hope to be back soon!

Unsere Reiselust ist ungebrochen. Eigentlich nimmt sie mit jedem Trip zu. Zuletzt zog es uns nach Mailand und Antwerpen und somit zwei Städte, die auf den ersten Blick vielleicht nicht in einer Liga mit Paris, London oder Berlin spielen. Tatsächlich gibt es in beiden Metropolen sehr viel, was es sich zu entdecken lohnt. Unser Reisegepäck für beide Trips wurde uns von pinqponq zur Verfügung gestellt. Wir finden es nur ehrlich, so etwas hier ganz klar zu schreiben. Wir durften die Taschen und Rucksäcke des Kölner Labels auf ihre Reise- und Alltagstauglichkeit testen. Das Besondere der pinqponq-Entwürfe sind neben den vielen praktischen Designideen vor allem der darin konsequent umgesetzte Nachhaltigkeitsgedanke. Dieser zeigt sich in der Wahl der Stoffe, die aus recycelten PET-Flaschen hergestellt worden sind.

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Auf unseren Reisen nach Mailand und Antwerpen begleitete uns der eher kompakte Cubik Large Vivid (Fassungsvermögen 22 Liter), der deutlich größere aber immer noch als Handgepäck nutzbare Blok Vivid Monochrome (45 Liter) sowie die Karavan Acid Duffle Bag im All Black-Colorway. Die letzten beiden sind in ihrer Größe absolut ausreichend für einen verlängerten Wochenendtrip. Beim Blok Vivid lernten wir schnell insbesondere dessen Vielseitigkeit zu schätzen. Man kann ihn von oben öffnen oder auch von vorne. Er lässt sich wie eine Messenger-Bag tragen oder wie ein klassischer Rucksack. Und auch sein gepolstertes Laptop-Fach wurde ebenfalls von uns bei jeder Reise sehr geschätzt. Laptop-/Tablet-Fach und Dokumententasche finden sich ebenso im Cubik Large Vivid, den wir zukünftig als kompakte Ergänzung nutzen werden.

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Als erstes wollen wir Euch unseren Vorschlag für einen 3-tägen Mailand-Aufenthalt vorstellen.

Tag 1:

Frühstück/Brunch in der California Bakery

Rundgang durch Navigli

Besuch der Stores Inner & Antonioli

Kaffeepause im Mag Cafè

Shopping im Viertel Ticinese mit den Stores von Stüssy, Edwin und Special Milano

Abends Dinner im Tokuyoshi

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Tag 2:

Ein süßes „Frühstück to Go“ mit Croissant und Kuchen in der Pasticceria Marchesi

Besuch des Castello Sforzesco und des Mailänder Doms

Danach ins berühmte Kaufhaus La Rinascente und in den Sneaker-Tempel One Block Down

Lunch im Food-Supermarkt Eataly

Besuch des neu gestalteten Garibaldi-Viertels

Ein Cappucino trinken im Concept-Kaufhaus 10 Corso Como

Shopping bei Slam Jam Milano und im NikeLab, Rundgang durch Breda

Am Abend geht es zu Pizza und Cocktails ins Dry

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Tag 3:

Frühstücken in der California Bakery

Mit der Tram zum „Kunstmagnet“ Fondazione Prada fahren und die dort wechselnden Ausstellungen besuchen

Danach in das von Wes Anderson gestaltete Bar Luce gehen und sich wie im „Grand Budapest Hotel“ fühlen

Bei gutem Wetter chillen in einem der vielen Mailänder Parks

Zum Dinner und für einen Drink ins Lacerba

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Die Überleitung von Mailand nach Antwerpen ist leichter als gedacht. Beide Städte sind sich nämlich recht ähnlich. Mode, Architektur und gutes Essen prägen den Lifestyle vieler Bewohner. Beide Städte lassen sich zudem gut zu Fuß bzw. mit öffentlichen Verkehrsmitteln entdecken. Die Anreise nach Antwerpen fällt für uns als Kölner mit einer Autofahrt von rund 2 Stunden natürlich besonders bequem aus. Auch für Antwerpen haben wir einen Vorschlag für ein verlängertes Wochenende zusammengestellt, wobei sich die Konzentration der Orte rund um das hippem Stadtteil Het Zuid sicherlich auch aus der Lage unserer Wohnung ergab. Für Antwerpen lohnt es, sich nach einer privaten Unterkunft zum Beispiel auf Airbnb umzusehen. Für 50-70 Euro die Nacht findet man hier schon wirklich tolle Altbau-Apartments.

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Tag 1:

Nach der Anreise erst einmal auf einen Burger ins Lunchbox

Kultur tanken im alten Rubenshaus, teilweise richtig scary

Pralinen-Meisterwerke bei Joost Arijs naschen

Gleich gegenüber zum Avenue Store neue Sneaker checken

Die kleinen Einkaufsstraßen entdecken, dabei bei Vier, Renaissance, A.P.C., Acne und dem adidas Originals Store vorbeischauen

Abendessen in der Brasserie Den Artist

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Tag 2:

Frühstück im Café Tinsel

Gleich danach ins Fotomuseum (FoMu) mit seinen wechselnden Ausstellungen (derzeit Saul Leiter)

Wer will, kann danach im M HKA (Museum of Contemporary Art) moderne Kunst und Architektur unter einem Dach entdecken

Mittags gibt es in der Konditori Gebäckmeisterwerke, Croissants und kleine Tarts

Es folgt ein Rundgang durch das Diamantenviertel

Auf einen Kaffee ins Caffènation, wo man auch gut entspannen kann

Zu einem Ausnahme-Dinner und großartigen Drinks fahren wir am Abend ins The Jane (2 Michelin-Sterne) bzw. in die The Upper Room Bar. Beides befindet sich in einer alten Kirche. Reservierung in jedem Fall erforderlich, wobei das in der Bar, die auch ein exzellentes Tasting Menu serviert (65 Euro pro Person), etwas leichter ist.

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Tag 3:

Frühstücken im Mirlo’s – hier ist alles unglaublich lecker

Ein Besuch des historischen Zentrums mit seinen Kirchen, dem Rathaus, der Liebfrauenkathedrale und den vielen kleinen Gassen

Noch einmal Pralinen kaufen bei Joost Arijs (erwischt)

Sich bei Monar & Clothes einmal von Kopf bis Fuß einkleiden – vom Sneaker bis zur Designer-Klamotte

Eine Quiche essen im Juliette

Fritten essen (egal wo)

Bei schönem Wetter in den Stadtpark

Abends auf einen letzten Drink ins Cocktails at Nine

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Wenn Euch unser kleiner „Fahrplan“ nun Lust auf eine Reise nach Mailand oder Antwerpen gemacht hat, so ist das durchaus gewollt. Aber natürlich haben wir auch für beide Trips noch einen ausführlichen Sneaker City Guide in Vorbereitung. Also haltet einfach die Augen nach einem Update in unserer City Guide-Rubrik auf!

E. & M.

Wieder einmal startet Foot Locker Europe in diesen Tagen eine neue „Week of Greatness“ (vom 19. bis 26.11). Bereits die letzten Kampagnen setzten auf exklusive Releases beliebter Silhouetten. Und auch die neue „Week of Greatness“ dürfte mit Sicherheit nicht enttäuschen. Mehr dazu aber zu einem späteren Zeitpunkt. Dann stellen wir Euch auch unsere Favoriten vor. Bis dahin gibt Euch der „Week of Greatness“-Clip einen Vorgeschmack auf die mit Sneaker-Drops ziemlich vollgepackten Tage. Der gestrige Auftakt mit dem Ultra Boost „Triple Black“ und einem weiteren „FL exclusive“ NMD war bereits eine echte Ansage.

 

Im Vorfeld stellte uns Foot Locker die Frage, was uns zum Kampagnen-Thema „Unique Greatness“ einfällt. Was ist das Einzigartige an unserem Blog? Da mussten wir erst einmal etwas länger nachdenken, vielleicht auch weil man nicht so gerne über sich selber schreibt. Also haben wir nach einem anderen Zugang gesucht und schließlich auch gefunden. Die Idee kam uns, als wir wieder einmal eine Nachricht mit der Frage nach Empfehlungen für eine New York-Reise erhielten. Ganz offenbar hat sich unsere Reiseleidenschaft rumgesprochen. In den Sneaker City Guides, die wir seit dem letzten Blog-Update weiter ausgebaut haben, trifft unsere Sneaker-Begeisterung auf den Impuls, neue Städte, Länder und Kulturen zu erkunden.

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Da sich das Jahr so langsam der Ziellinie nähert, wollen wir Euch noch einmal auf unsere Reisen der letzten Monate mitnehmen. Unser virtueller Reiseführer beginnt im vom Blizzard tief verschneiten New York. Für einen Tag kam das Leben Mitte Januar selbst in Manhattan fast komplett zum Stillstand. Es fuhren keine Bahnen mehr, Straßen und Brücken waren gesperrt und viele Restaurants und Shops mussten notgedrungen schließen. Die Stille in den Straßen von Soho war fast schon unheimlich. Zum Glück waren wir mit unserer Schuh- und Klamottenwahl auf den Blizzard vorbereitet.

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Von New York ging es im März nach Fernost. Die erste Station unserer Asien-Reise war Seoul, das sich uns als moderne, geschäftstüchtige Metropole vorstellte. Die Koreaner sind nicht nur sehr stil- und modebewusst sondern auch absolut technikverrückt. Gerade im Trend-Viertel Apgujeong mit seinen vielen Fashion-Stores und Boutiquen trifft man junge Leute, die in ihrer Sneaker-Leidenschaft genauso extrem wie wir sind. Kaum zu glauben aber wahr!

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Nachdem wir Seoul hinter uns gelassen hatten, erreichten wir das sehr quirlige Osaka. Japan und Korea sind sich geografisch so nahe und doch lassen sich manche Mentalitätsunterschiede kaum übersehen. Die Japaner scheinen weniger zurückhaltend als ihre Nachbarn. Bei unserer Ankunft im Ausgeh- und Partyviertel Namba kam uns die Stadt am Abend wie eine Mischung aus New Yorker Times Square und Hamburger Reeperbahn vor. Mit dieser Reizüberflutung muss man erst einmal klarkommen.

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Schließlich endete unsere Asien-Reise in Tokio. Shibuya und Harajuku sind das Zentrum der japanischen Mode- und Sneakerwelt. Hier findet man alles, wenn man nur lange genug danach sucht. Bei unserem Besuch blühten gerade auch die Kirschblüten, was die Stadt noch etwas schöner machte. Shopping scheint neben Arbeiten die zweite große Leidenschaft der Japaner zu sein. Es dauerte nicht lange bis wir uns in Tokio verliebten.

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Ende Mai ging es für uns dann nach Marseille. Zum ersten Mal waren wir in der zweitgrößten Stadt Frankreichs, die zugegeben nicht den besten Ruf besitzt. Tatsächlich haben wir Marseille und seine Einwohner jedoch ganz anders erlebt. Das südfranzösische Lebensgefühl war jedenfalls ziemlich ansteckend. Gelassenheit, die Liebe für gutes Essen, der Mix aus alter und neuer Architektur – ja von Marseille kann man sich schon einiges abgucken. Auch die Streetartszene ist ebenso wie die Sneaker-Community in Marseille sehr aktiv.

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Nach einer kleinen „Sommerpause“ hieß es für uns im August erneut Koffer packen. Zum ersten Mal wollten wir uns in Washington D.C. umsehen. Auch wenn wir ansonsten versuchen, das übliche Sighseeing-Programm auszulassen, so haben wir uns hier ganz brav für einen Stadtrundgang entschieden. Es gibt in D.C. sehr empfehlenswerte „Walking Tours“ von Einheimischen, an deren Ende man nur soviel bezahlt wie man möchte. Das hängt natürlich auch davon ab, wie sehr es einem gefallen hat. Weißes Haus, die Memorials, das Capitol – hier ist man tatsächlich im Zentrum der Macht. Besonders schön ist abseits von Downtown das Viertel rund um den Dupont Circle mit seinen vielen Bars und Restaurants. Und kein Washington-Besuch wäre ohne das legendäre Chili von Ben’s Chili Bowl (hier aß schon Obama) komplett.

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Weiter ging es auf unserer USA-Tour mit Pittsburgh, einer Stadt etwas abseits der üblichen Touristenpfade. Genau das machte sie für uns so interessant. Außerdem durchlebte Pittsburgh in den letzten Jahren einen spannenden Wandel von der früheren Stahl-Hauptstadt in eine moderne Technologie- und Dienstleistungs-Community. Ganze Viertel wie East Liberty werden plötzlich vor allem von jungen Leuten (wieder-)entdeckt. Mit dem Andy Warhol Museum und den vielen Foodie-Hotspots bietet Pittsburgh reichlich Futter für Augen und Magen.

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Welcome to Miami! Der Kontrast von Pittsburgh zu Miami ist zugegeben offensichtlich. Wo in Pittsburgh alte Industriehallen stehen, leuchten in Miami Art-Déco-Fassaden. Das Wetter ist meist besser und der Strand gleich vor der Haustüre. Hier fühlt sich vieles schon nach Karibik an, was die Faszination als Urlaubsziel schnell erklärt. Tatsächlich ist das Laid Back-Lebensgefühl der Stadt ansteckend. Eine erstaunliche Entwicklung hat in den vergangenen Jahren vor allem der Stadtteil Wynwood genommen. Heute ist das Viertel eine einzige Outdoor Gallery mit Streetart weltberühmter Künstler an jeder Häuserwand.

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Auf Einladung von adidas und Foot Locker anlässlich des „HardenVol.1“-Drops waren wir im Oktober das erste Mal in Houston. Die viertgrößte Stadt der USA ist die Heimat von NBA-Superstar James Harden und seinen Houston Rockets. Überhaupt wird die Sportbegeisterung der Einwohner nur noch von ihrer Food-Obsession übertroffen. „Texanische Portionen“ sind das, wonach es klingt. Die Sneakerszene ist nicht zuletzt dank Harden sehr Basketball-lastig. Aber auch hier sind die von uns so geliebten Ultra Boost, NMD und andere Running-Silhouetten im Kommen. Wie in so vielen US-Großstädten lassen sich die großen Unterschiede zwischen Arm und Reich leider nicht übersehen.

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Ende Oktober haben wir uns schließlich für ein verlängertes Wochenende in Mailand entschieden. Die Stadt gilt es Fashion-Hochburg, was wir durchaus bestätigen können. Der Stylefaktor ist hier extrem hoch. Man braucht recht lange, um mal einen so richtig schlecht gekleideten Mailänder zu treffen (der sich dann wahrscheinlich als Tourist entpuppt). Auch für Sneakerheads hat die Stadt viel zu bieten. Die Dichte an Stores ist in Mailand so hoch wie in kaum einer anderen europäischen Großstadt. Was es genau in Vierteln wie Brera und Navigli zu entdecken gibt, werden wir Euch noch ein einem neuen Sneaker City Guide verraten.

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Das Jahr beenden wollen wir dort, wo wir es begonnen haben: In New York. Hier fiel vergangenen Dienstag der Startschuss für die neue „Week of Greatness“. Ganz egal ob verschneit oder nicht, bleibt diese Stadt wohl für immer unser Lieblingsort. Seid gespannt auf unser Update in den Sneaker City Guides! Denn mit jedem Besuch lässt sich hier etwas Neues entdecken. „Unique Greatness“ – damit kann eigentlich nur NYC gemeint sein.Unique Greatness

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