Stockholm Tag

Die meisten zieht es zum Shopping nach London, New York oder Paris. Dabei kann man auch in anderen Städten gut und vor allem deutlich entspannter einkaufen. Stockholm ist eine dieser Metropolen, die für Fans von Mode, Streetwear und den anderen schönen Dingen des Lebens einiges zu bieten hat. Man sollte allerdings schon etwas Kleingeld – oder besser gesagt eine Kreditkarte mit nicht zu geringem Limit – auf seiner Reise dabei haben. Denn Stockholm kann ganz schön teuer sein. Damit wollen wir den spaßbefreiten Disclaimer aber auch beenden. Wer beim Einkaufen sein Limit kennt, dürfte an dieser Stadt nämlich sehr viel Freude haben. Wir liefern dafür hoffentlich den Beweis.

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Sneakersnstuff (Södermalm)

Es dürfte niemanden, der sich nur im Entferntesten für Sneakers interessiert, überraschen in einem Shopping-Guide über Stockholm den Namen Sneakersnstuff (SNS) zu finden. Hier begann vor rund 20 Jahren die Erfolgsgeschichte der beiden Freunde Peter und Erik, die heute ein kleines Sneaker-Imperium leiten mit Stores in London, Paris, Berlin, LA und bald auch Tokio. Trotz des Erfolgs sind die beiden nicht nur auf dem Boden geblieben, sie haben sich auch ihre Liebe für die Sneaker-Kultur bewahrt. Und ihre Stores sind im Gegensatz zu vielen anderen Shops noch weit vom seelenlosen Filialisten-Look manch eines Wettbewerbers entfernt. So gibt es zwischen allen SNS-Standorten einige Querverweise zu entdecken und viele Besonderheiten im Store-Design. Dass sich das Sortiment von dem anderer Sneaker-Shops kaum unterscheidet, wollen wir dabei überhaupt nicht bestreiten. Für uns sind SNS immer wieder ein Pflichtbesuch!

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Nitty Gritty (Södermalm)

Wer nach einer Übersetzung für „Nitty Gritty“ googelt, der erhält die etwas nüchterne Antwort: „praktisch veranlagt“. Wir bleiben daher beim englischen Original, hinter dem sich in Stockholm einer der schönsten Stores für Mode, Streetwear und Sneaker versteckt. Etwas abseits vom Trubel der City im schönen Södermalm teilt sich das Nitty Gritty-Universum auf in das Hauptgeschäft und einen deutlich kleineren Shop speziell für die Damen. Beide Shops liegen praktisch Tür an Tür zueinander. Das großzügige, moderne Store-Design gefiel uns genauso gut wie die Auswahl der hier gelisteten Brands (darunter Patagonia, Stone Island, Nanamica, Comme des Garcons), die zugegeben meist aus dem nicht ganz günstigen Preissegment stammen. Die Sneaker-Ecke ist zwar überschaubar aber dennoch mit aktuellen Releases von New Balance, adidas und Nike gut sortiert. Für den Womens-Store gilt das Gleiche nur in einer etwas kleineren Verpackung.

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Our Legacy (Södermalm)

Wie so viele moderne Fashion-Brands haben auch Our Legacy ihre Wurzeln in der schwedischen Hauptstadt. Seit der Gründung im Jahr 2005 hat sich die Marke von Jockum Hallin, Cristopher Nying und Richardos Klarén fest etabliert. Der Style ist einerseits klassisch bis elegant, zum anderen lässig und von Streetwear-Elementen und auffälligen Prints durchzogen. Wie so viele schwedische Fashion-Brands haben auch die Kollektionen von Our Legacy ihren Preis. Empfehlenswert ist daher auch der Besuch des Our Legacy „Work Shops“ im Stadtteil Vasastaden, der auch Stücke aus älteren Kollektionen zu reduzierten Preisen führt. Mit etwas Glück werdet Ihr fündig!

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Stutterheim (Södermalm)

An dieser Stelle böten sich die üblichen Klischees über das schwedische Wetter an. Wir können diese aber nicht bestätigen. Auch bei unserem letzten Stockholm-Trip schien meist die Sonne. Falls aber dennoch mal etwas Nasses von oben runterkommt, trägt man am besten eine Regenjacke bzw. einen Regenmantel von Stutterheim. Diese findet man hier in endlosen Farben und Designs. Es gibt ziemlich schwere Jacken und die etwas leichteren. Stutterheim sind eine schwedische Qualitätsmarke, die auch bereits mit anderen Brands und Designern wie Marc Jacobs zusammengearbeitet haben. Outdoor-Fans sollten den Store unbedingt auf ihre Liste setzen.

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Acne Studios (Södermalm)

Bei moderner Mode aus Skandinavien denken wir zuerst an Acne Studios. Zu unserem Unglück (oder zu dem unseres Reisebudgets) werden wir in den Acne-Stores eigentlich immer fündig. Seien es die Klamotten oder auch die Accessoires wie Schals und Taschen, der elegante Stil des schwedischen Modehauses trifft genau unseren Geschmack. Sogar die vermeintlichen Basics besitzen meist noch etwas Besonderes. Materialien, Schnitte, Farben – die schöne-teure Acne-Welt ist ein echter Modetraum. Sogar die Acne-Sneaker wollen wir nicht als reine Fashion-Monster verdammen. Acne-Gründer Jonny Johansson hat es zweifellos geschafft, Couture mit Street Fashion auf eine sehr unangestrengte Art miteinander zu verbinden. Wie schon bei Our Legacy findet sich ebenfalls in Vasastaden ein Outlet („Acne Archive“) mit reduzierten Styles aus älteren Acne-Kollektionen.

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Grandpa (Södermalm)

Gäbe es nur einen Shop, den wir Euch in Stockholm ans Herz legen könnten, dann wäre dies ganz bestimmt Grandpa. Eigentlich handelt es sich bei diesem um einen klassischen Gemischtwarenladen, das aber mit sehr viel Stil und Geschmack. Hier findet man sowohl ein neues Outfit als auch eine neue Inneneinrichtung und vieles mehr für die eigenen vier Wände. Die Auswahl würde eine ganze Seite füllen, deshalb nur soviel: Neben vielen skandinavischen Brands (Hay, Wood Wood, Muuto, Uniforms for the Dedicated, die eigene Hausmarke) aus den Bereichen Mode und Interior führen Grandpa auch klassische Denim (Edwin, Levi’s) und sogar Workwear. Wir haben beim letzten Mal hier gleich die Hälfte unseres Urlaubsbudgets ausgegeben. Ein sehr erwachsener und zugleich wunderschöner Store, bei dem sich ein Besuch eigentlich immer lohnt.

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Fred Perry (Södermalm)

Auch wenn in diesem Guide hauptsächlich die schwedischen Brands bei den Stores im Vordergrund stehen sollen, können wir doch ab und zu eine Ausnahme machen. Im Fall von Fred Perry fällt uns diese nicht wirklich schwer. Zum einen mögen wir die Brand sehr (was wahrscheinlich nicht nur mit dem typischen Fred Perry-Style sondern auch mit ihrer Geschichte und ihrem Namensgeber zu tun hat), zum anderen ist der Stockholmer Flagship-Store auf Södermalm ein echtes Schmuckstück. Bei unserem letzten Besuch fanden wir hier auch die neue Fred Perry x Raf Simons-Kollektion.

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Papercut (Södermalm)

Es gibt sie noch, die guten Dinge. Ganz viele davon findet Ihr im Papercut Store, dessen komplettes Sortiment aus Büchern, Magazinen, Comics und Krimskrams wir am liebsten auf der Stelle eingepackt hätten. Man findet hier die bekannten Coffee Table Books von Taschen, Literatur über Mode, Architektur und Film, die Monocle Guides, besondere Postkarten und Poster und zudem jede Menge DVDs und Videospiele. Wer schwedisch beherrscht, darf sich über so manchen schwedischen Literaturklassiker freuen. Oder man entscheidet sich für ein schwedisches Kochbuch, wo es vielleicht nicht auf jedes Wort ankommt. Auch das „Ultimate Sneaker Book“ von Sneaker Freaker hatte Papercut auf Lager.

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Happy Socks (Norrmalm)

Manchmal hat man doch so richtig Lust auf etwas mehr Farbe in seinem Leben. Die bunten Designs von Happy Socks eignen sich dafür perfekt. Als schwedische Brand sind Happy Socks natürlich in Stockholm auch mit einem eigenen Shop vertreten (es gibt sogar mehrere). Was wohl eine gewisse Pipi Langstrumpf zu den Socken und Strümpfen in dieser etwas anderen Villa Kunterbunt sagen würde? Die rebellische Pipi käme aus dem Staunen vermutlich nicht mehr raus. Wenn Shopping schlechte Laune vertreiben kann, dann sind Happy Socks dafür mit Sicherheit der beste Beweis.

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Caliroots (Norrmalm)

Vielleicht hat es sich inzwischen herumgesprochen, dass der Caliroots-Store in Stockholm nicht unbedingt das Highlight aus der Sicht eines Sneakerheads ist. So sehr die Schweden ihren Online-Shop pushen, so bescheiden und durchschnittlich fällt im Vergleich dazu ihr Store aus. Nachdem es lange Jahre drei verschiedene Caliroots-Stores gab (der Skate-Shop, der Premium-Store, der Sneaker-Store), so wurden diese einzelnen Shops an einer Location gebündelt. Das hat zumindest den Vorteil, dass man mit einem Besuch alles in wenigen Minuten abhaken kann. Been there, done that! Wir machen dann auch brav einen Haken hinter die neue Caliroots-Adresse und ziehen unbeeindruckt weiter.

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Stone Island (Norrmalm)

Inmitten der edlen Fashion-Stores und Mode-Boutiquen in Stockholms Zentrum findet man auch den Flagship-Store von Stone Island. Die Italiener erleben ja schon seit einigen Jahren auch in der Sneakerszene einen unglaublichen Boom (wie hat das eigentlich angefangen?). Dass Stone Island-Klamotten ihren Preis haben, dürfte daher allgemein bekannt sein. Hier zahlt man eben auch für die Marke, wenn man es denn möchte oder es sich leisten kann. Aber Achtung! Wie wir festgestellt haben, sind die Stone Island-Kollektionen in Schweden noch teuer als in den meisten anderen europäischen Ländern. Nicht dass am Ende die Urlaubsstimmung beim Blick auf die Rechnung plötzlich dahin ist.

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Östermalms Saluhall (Östermalm)

Früher oder später meldet sich beim Shopping vermutlich der Hunger. Doch auch dafür haben wir eine Lösung, die zugegeben kein Geheimtipp ist. In Östermalms Saluhall werden garantiert alle Gourmets und Foodies glücklich. Die Halle mit ihren vielen unterschiedlichen Ständen und kleinen Restaurants (die meisten öffnen um 11 Uhr) ist mit der Mercat de la Boqueria aus Barcelona oder der Markthalle IX in Berlin durchaus vergleichbar. Gerade gegenüber Barcelona geht es hier aber noch recht gemütlich zu und auch der Andrang an Touristen hält sich erfreulicherweise in Grenzen. Egal ob frische Meerestiere, Fleisch in bester Qualität, schwedisches Fingerfood, Pralinen oder süßes Gebäck, die Auswahl in der Saluhall lässt kaum Wünsche offen.

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Plug me please (Södermalm)

Es wäre echt ein Wunder, wenn es in Stockholm noch keinen dieser Consignment-/Hype-/Reseller-Stores geben würde. Auf Södermalm findet sich einer fast in Sichtweite zum Sneakersnstuff-Store, mit dem es aber ansonsten keine Verbindung gibt. Plug me Please bietet die aktuellen Hype-Releases und Hypebeast-Essentials zu den durchaus gängigen Kursen. Dass man mit einem Tablet bequem nach seinem Wunsch-Sneaker suchen kann, ist ein nettes Feature. Bei einem Rundgang durch Södermalm kann man hier einmal reinschauen. Ansonsten halten sich bei einem Store wie Plug me Please die Überraschungen natürlich in engen Grenzen. Uns machen diese Shops inzwischen auch immer so müde. Warum nur?

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Damit endet unser Shopping-Rundgang durch Stockholm. Wer uns kennt, weiß sicher, dass wir auch noch einen Food- und Bar-Guide für Euch haben. Was gutes Essen und gute Drinks angeht, so hat Stockholm ebenfalls einiges zu bieten.

 

Eine Reise nach Stockholm lohnt sich nicht nur, weil es einfach eine wunderschöne Stadt mit vielen interessanten und spannenden Ecken ist. Auch das Essen und die Barszene Stockholms kann so einiges und muss sich nicht vor anderen europäischen Metropolen verstecken. Ganz im Gegenteil. Wir stellen Euch hier unsere Lieblinge vor, die von Soulfood bis Gourmet-Küche für jeden Geschmack etwas anzubieten haben. Und zum Ende nehmen wir Euch mit zu den besten Bars der Stadt. Seid Ihr bereit?

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Breakfast & Cafés

 

Café & Bageri Pascal (verschiedene Locations)

Nicht nur für uns beginnt der Tag erst nach einem guten Kaffee und vielleicht einem dazu passenden Snack. Beides bietet das Café Pascal, das in Stockholm gleich an mehreren Orten zu finden ist. Als Café mit hauseigener Bäckerei sind die süßen Backwaren, Brote und ordentlich belegten Sandwiches hier sehr zu empfehlen. Ganz typisch sind auch die schwedischen „Bulle“, hinter denen sich meist süße, unterschiedlich gefüllte Brötchen/Backwaren verbergen. Das Café ist sowohl bei den Einheimischen als auch bei Touristen sehr beliebt. Wir wissen auch warum. Wer seinen Kaffee gerne in Ruhe genießt, schaut am besten schon am frühen Morgen vorbei. Unter der Woche ist das Café Pascal sogar bereits ab 7 Uhr geöffnet.

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Nytorget 6 (Nytorget 6)

Gegenüber des kleinen Nytorget-Parks lässt sich im Restaurant Nytorget 6 in der Woche gut frühstücken und am Wochenende ebenso gut brunchen (ab 11 Uhr). Natürlich bietet das Restaurant etwas später auch eine Mittagskarte und ein Dinner an, wovon wir Euch vor allem das Meatball-Gericht empfehlen können. So leckere und geschmacklich feine Fleischbällchen haben wir noch nirgendwo gegessen. Von den bekannten Meatballs einer schwedischen Baumarktkette sind diese jedenfalls gleich mehrere Lichtjahre entfernt. Doch zurück zum Frühstück, wo sowohl das Omelett mit seiner cremigen Pilzfüllung als auch das hausgemachte Granola absolute Bestnoten verdient haben. Das Nytorget 6 ist zugegeben nicht ganz billig, aber das haben wir auch nie behauptet (gilt übrigens für ganz Stockholm).

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Gast Café (Rådmansgatan 57)

Schon das Logo des Gast Café, ein kleiner Geist, bringt einen irgendwie zum Schmunzeln. In dem gemütlichen Café folgt dann die nächste positive Überraschung. Während so viele Cafés entweder viel zu laut und hektisch sind oder vor Lässigkeit einschlafen, trifft das Gast die genau richtige Mischung aus Instagram-tauglicher Optik und ziemlich leckerem Inhalt. Die Frühstückskarte bietet für jeden Geschmack etwas – von süß bis herzhaft. Man findet das allgegenwärtige Avocado-Toast hier ebenso wie klassisches Müsli mit frischen Früchten oder ein Rührei mit Parmesan und Chili. Die Wartezeiten sind ausgesprochen angenehm, der freundliche Service arbeitet unaufdringlich und flott. Im Gast Café lässt es sich bei einem Cappuccino oder Flat White wunderbar entspannen. Noch dazu gibt es freies Wlan.

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Fikabaren (Södermannagatan 10)

Ganz egal ob Ihr nur mal eben einen guten Kaffee trinken möchtet oder Ihr Bock auf ein Frühstück bis in den frühen Nachmittag habt, in beiden Fällen wird Euch im Fikabaren garantiert geholfen. Wir waren hier gleich mehrfach zu Gast, was eigentlich als Empfehlung schon alles sagt. Während manche Cafés in der Gegend oft sehr überlaufen sind und man schon bei der Suche nach einem freien Platz Stress empfindet, so ist davon im Fikabaren nichts zu spüren. Das ist schwedische Gelassenheit so wie wir sie mögen! Und wenn es dazu noch einen exzellenten Cappuccino gibt, sind wir doppelt glücklich. Aber auch das Frühstück kann (man) sich im Fikabaren sehen bzw. schmecken lassen. Wie so viele Cafés und Restaurants in Stockholm akzeptiert das Fikabaren nur noch Kartenzahlungen.

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Omayma (Skånegatan 92)

Auch wenn wir keine Vegetarier oder Veganer sind, so haben wir doch keine Berührungsängste mit gesunder Küche. Tofu-Witze sind ohnehin schon viel zu alt, um noch lustig zu sein. Dass sich Geschmack und gesundes Essen nicht ausschließen, zeigt das Omayma auf Södermalm. Das gemütliche Café bietet verschiedene, meist vegetarische Bowls zum Frühstück und Lunch. Außerdem gibt es Sandwiches, Salate sowie klassische Frühstücks-Gerichte von Granola bis Avocado-Toast (manche Gerichte werden nur bis 11 Uhr angeboten). Man setzt auf Bio-Produkte und frische Zubereitungen. Beides schmeckt man!

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Lunch & Dinner

 

Bar Agrikultur (Skånegatan 79)

Noch recht neu und schon fest etabliert ist die Bar Agrikultur im Zentrum Södermalms. Das kleine, gemütliche Restaurant mit seiner skandinavischen Tapas-Bar-Atmosphäre serviert von der schwedischen Küche inspirierte Gerichte, die zum Teilen gedacht sind. „Sharing is caring“ lautet auch hier das Motto. Unbedingt probieren solltet Ihr die unverschämt leckeren Käsebällchen und die Spieße mit Hühnchen und Schwein. Typisch Schwedisch sind zudem die Flusskrebse, die aus ihrer Schale gelutscht werden. Hier darf man sich ruhig die Hände schmutzig machen. Auch die Weinkarte und die Drinks sind hier auf einem ziemlich hohen Niveau. Kein Wunder, versteht sich die Bar Agrikultur auch als Gin Bar. Wer in Stockholm übrigens auf ein Restaurant namens Agrikultur trifft, der steht vor dem großen „Bruder“ der Bar Agrikultur. Das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant serviert ein wechselndes Tasting Menu in lockerer Atmosphäre vor einer offenen Küche. Wer hier essen möchte, sollte jedoch unbedingt frühzeitig reservieren.

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Tjoget (Hornsbruksgatan 24)

Hornstull war vor einigen Jahren noch keine Gegend, in die man sich als Tourist nicht unbedingt verirrte. Inzwischen gibt es aber einen guten Grund, wieso man dort unbedingt einmal vorbeischauen sollte (was dank Bus & Bahn auch recht einfach geht). Tjoget heißt das kulinarische Aushängeschild von Hornstull. Es ist Restaurant, Weinbar und Cocktail-Destination in einem. Aber zu den Drinks kommen wir später noch, immerhin haben diese einen eigenen Eintrag verdient. Im Tjoget wird ein mediterranes Menü aus vielen kleinen Gerichten angeboten, das man so auch rund um das Mittelmeer kaum besser serviert bekommen dürfte. Es fällt uns jedenfalls schwer, nur ein Gericht herauszuheben. Angefangen bei der Charcuterie über den frischen Burrata bis zum butterweichen Oktopus war jeder Teller einfach unglaublich lecker. Wir empfehlen Euch einen Tisch im hinteren Teil des Restaurants zu reservieren, da es dort etwas entspannter zugeht. Auch der Service hat im Tjoget die volle Punktzahl verdient. Und dann gäbe es noch die Cocktails. Mehr dazu erfahrt Ihr etwas weiter unten.

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Schmaltz Bar & Deli (Nybrogatan 19)

Kein Bock auf ein 3-Gänge-Menü oder Fast Food? Irgendwas dazwischen vielleicht? Dann solltet Ihr unbedingt das Schmaltz auf Eure Stockholm-Liste setzen. Zentral gelegen bietet sich das Café/Deli auch als Zwischenstopp bei einer Shopping-Tour durch Stockholm an. Auf der Lunch-Karte gibt es Salate und Sandwiches sowie Deli-Spezialitäten wie Hühnchenleber-Parfait mit Toast oder die hausgemachte Pastete. Danach kann man im Schmaltz auch gleich noch einen Kaffee mit etwas süßem Gebäck genießen. Nach dieser kleinen Auszeit ist man dann wieder bereit für Stockholms Einkaufsstraßen.

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Restaurang Volt (Kommendörsgatan 16)

Ein Menü, das sich mit den Jahreszeiten wandelt und das ausschließlich auf frische, unverarbeitete Lebensmittel aus der Region setzt. Gemäß dieser klaren Philosophie wird im Restaurang Volt gekocht, wobei „Kochen“ die Sache nicht ganz trifft: Denn im Volt wird Essen zelebriert und das ganz ohne falsche Feinschmecker-Attitüde oder Sterne-Gehabe. Die Atmosphäre ist locker und das Restaurant selber eher mit einem Esszimmer zu vergleichen. Als Gast hat man die Wahl zwischen einem 4- und einem 6-Gang-Menü mit oder ohne Weinbegleitung. Viele der Gänge sind entweder rein vegetarisch oder setzen auf frischen Fisch. Selbst wenn sich die Aufzählung der Zutaten in der Menüreihenfolge zunächst etwas seltsam liest, wir können Euch beruhigen: Das Ergebnis – und damit meinen wir im Volt jeden einzelnen Gang – bietet Küchenkunst auf höchstem Niveau. Außerdem solltet Ihr zum Abschluss unbedingt noch einen Kaffee bestellen, denn dazu serviert das Volt eine süße Überraschung.

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Pelikan (Blekingegatan 40)

Wenn man ein Kölner Brauhaus nach Stockholm versetzen würde, es sähe vermutlich so aus wie das Pelikan. In dem großen Saal mit seinen alten Wandgemälden wird deftiges schwedisches Essen serviert. Gute Portionen, ehrlich, fettig, lecker. Es gibt Rentier mit Schweinebauch (!), Kalbsleber, Eintopf und natürlich die weltberühmten Fleischbällchen mit Kartoffelpüree. Das bei Touristen wie Einheimischen gleichermaßen beliebte Pelikan ist immer gut besucht und eine Reservierung daher dringend zu empfehlen. Andernfalls muss man sich auf längere Wartezeiten einstellen.

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 Östermalm Saluhall (Östermalmstorg 114)

Die vor Jahren komplett modenisierte Markthalle im Herzen von Östermalm mit ihren zahllosen Verkaufsständen und Restaurants, welche die ganze Breite der skandinavischen/europäischen Küche präsentieren, ist ein beliebter Treffpunkt für Einheimsiche wie Touristen. Dabei ist die Markthalle nicht so überlaufen wie ihr Pendant in Barcelona. Auch hier gibt es alles, was das Herz des Feinschmeckers begehrt. Angefangen bei einer großen Auswahl an frischen Meerestieren über Fleisch (Wild, Rentier) und Gemüse/Obst bis hin zu süßen Snacks und Desserts. Die Restaurants sind ab 11 Uhr geöffnet, die einzelnen Marktstände bereits ab 9 Uhr morgens.

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Bars & Drinks

 

Tjoget/Linje Tio (Hornsbruksgatan 24)

Wie versprochen kehren wir noch einmal ins Tjoget zurück. Der Grund dafür ist schnell erklärt: Hier gibt es die vielleicht besten Drinks und Cocktails der Stadt. Zumindest war die Bar im Tjoget (Linje Tjo) schon mehrfach unter den „World’s Best 50 Bars“ zu finden. Und selbst wenn man solchen Rankings eher misstrauisch gegenübersteht, sind alle Zweifel und Skepsis spätestens mit dem ersten Drink verschwunden. Neben der hochwertigen Spirituosenauswahl überzeugt das Linje Tio mit einer sehr kreativen Barkarte und vielen hauseigenen Cocktail-Kompositionen. Wie bei einer Bar auf diesem Niveau üblich, sind viele der Zutaten hausgemacht bzw. werden diese von der Barcrew noch zusätzlich verfeinert. Bereits die Gestaltung der Eiswürfel zeigt, wie viel Wert hier auf jedes Detail gelegt wird. Der White Negroni dürfte selbst erfahrenen Negroni-Trinkern noch höchstes Lob entlocken. Gleiches gilt für die anderen Drinks, die wir probiert haben. Die Präsentation jedes Drinks ist absolut stilvoll ohne falsche Show und Gimmicks. Teil der hochsympathischen Tjoget-Familie ist auch das Paradiso, in dem am Wochenende wechselnde DJs für die richtige Party-Stimmung sorgen. Dazu werden kreative Tiki-Drinks (meist auf Rum-Basis) gemixt.

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Mikkeller Bar (Brahegatan 3-5)

Eigentlich muss man die Craft-Beer-Pioniere von Mikkeller keinem Bier-Liebhaber mehr vorstellen. Die Dänen haben ihren globalen Siegeszug längst vollendet. Heutzutage gibt es Mikkeller-Filialen von Kopenhagen bis Los Angeles. Das Erfolgsrezept einer coolen Bier-Bar, die sich ganz bewusst von den verrauchten Kneipen und Kaschemmen absetzt, funktioniert natürlich auch in Stockholm. Aus ihrer dänischen Heimat haben Mikkeller nicht nur über 20 Biersorten sondern auch das weltbekannte Smørrebrød mitgebracht. Weil Trinken bekanntlich auch hungrig macht!

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Corner Club (Lilla Nygatan 16)

Manchmal haben wir Probleme, die Stimmung für einen Ort in die richtigen Worte zu verpacken. Das Gefühl, wenn man sich auf Anhieb wie zuhause fühlt, ist aber auch schwer auszudrücken. In dieser Cocktailbar in Stockholms Altstadt Gamla Stan fühlten wir uns sofort wie Zuhause oder – vielleicht besser ausgedrückt – wie bei guten Freunden. Das ist vor allem den großartigen Gastgeber-Qualitäten von Barchef James (gebürtig aus San Diego) und Aron zu verdanken. Im sehr touristischen Gamla Stan hätten wir ein solches Barjuwel zunächst kaum vermutet. Auf der Corner Club-Homepage ist zu lesen, dass man sich als „friendly neighborhood cocktail bar“ bezeichnet. Und das trifft es ziemlich gut. Die Cocktail-Karte bietet viele Eigenkreationen unterteilt in drei Rubriken (Stiff, Shaken und Long Drinks). Der Rum-basierte, mit Lavendel veredelte „Shook Ones Pt. II“ hat es bei der Frau auf die Liste ihrer absoluten Lieblingsdrinks geschafft. Im Rhythmus von einigen Wochen steht immer andere Zutat im Mittelpunkt der neuen Drinks. Bei unserem Besuch beschäftigten sich Aron und James gerade mit den Blättern der Pandan-Pflanze.

 

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A Bar Called Gemma (Grev Turegatan 30)

Obwohl Barchef Johan Evers sein kleines Cocktail-Paradies A Bar Called Gemma erst vor wenigen Monaten eröffnet hat, hat sich deren Existenz schon weit über die Stadt hinaus herumgesprochen. Wir können uns auch genau denken wieso. Denn Johan und sein Kollege Oscar Drigoris haben hier eine echte Wohlfühl-Cocktailbar erschaffen, die auf fantasievolle Drinks wie den „Banks of Monkey Island“ (ein Tiki-Cocktail serviert in einem Affenkopf), eine feine Klassiker-Auswahl und sehr viel Gastfreundschaft setzt. Hier sind zwei Mixologen hinter der Bar, die ihren Job mit echter Leidenschaft ausfüllen und nicht bloß Drinks nach Schema F mixen. Wir hoffen, dass sich A Bar Called Gemma mit diesem Konzept langfristig in Stockholm etablieren kann.

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Zhuarache_midnight-forrest-7-a4Nach einer kleinen, urlaubsbedingten Pause stürzen wir uns in dieser Woche wieder mit Anlauf in den erneut vollen Releasekalender. Beginnen wollen wir bei size? mit weiteren Exclusives. Nur eine Woche nach dem Huarache Light legen die Briten mit zwei ebenfalls gelungenen Colorways in Dunkelblau und Olive nach. Weil jeder Release inzwischen einen Namen braucht, wurde dieser „Midnight Forest“ getauft. Die Assoziationen hierzu überlassen wir Euch. Beide Schuhe gehen am Freitag um 9 Uhr bei size? online. Zur gleichen Zeit an gleicher Stelle wird es auch zwei neue ZX420 geben. Diese sollten zu einem späteren Zeitpunkt auch bei anderen Stores eintreffen. Wer jedoch besonders schnell sein will, schlägt morgen bereits bei size? zu.

Drop WeeklyÜber Dunks schreiben wir zugegeben nicht allzu oft. An diesem Wochenende erscheinen aber mit dem Dunk CMFT Premium „From Down Under aka Crocodile Dunkdee“ sowie dem Dunk High „Acapulco Gold“ gleich zwei außergewöhnliche SB-Releases. Während beim „Down Under“ ein bekannter australischer Krokodilsjäger offenbar als Inspiration diente, fand beim „Acapulco Gold“ wieder einmal der unverwüstliche Mowabb-Colorway Verwendung – „A( C )G“-Logo inklusive. Im Nike-Store sind beide Dunks ab Samstag Morgen 9 Uhr erhältlich.

Drop WeeklyDort lässt sich zur gleichen Zeit auch der Air Jordan 1 Retro High „Black/White“ in den virtuellen Warenkorb legen. Der Jordan-Klassiker macht auch in der Monochrom-Variante einen verdammt starken Eindruck. Wären wir Jordan-Fans, würden wir hier mit Sicherheit zuschlagen. Erhältlich ist der „Black & White“ im Nike-Onlinestore ab kommenden Samstag 9 Uhr.

Drop WeeklyDer New Yorker Sneakershop „West NYC“ in der Nähe des Central Parks mag vielleicht nicht so bekannt wie andere New Yorker Stores sein, dafür kommen von dort regelmäßig richtig feine Collabs und Specials. Besonders mit New Balance hat man in den letzten Jahren eine enge kreative Partnerschaft aufbauen können. Dieses Mal haben sich die Jungs mit der M530-Silhouette beschäftigt und dem Schuh einen recht auffälligen, kontrastreichen Style verpasst, der allerdings bestens funktioniert. Unter anderem bei End Clothing und Crooked Tongues geht die Collab von Freitag auf Samstag an den Start.

Drop WeeklyNew Balance ist in dieser Woche aber noch mit einer zweiten Collab (und was für eine!) im Weekly vertreten. Zusammen mit Concepts, die an diesem Samstag ihren New Yorker-Store eröffnen, bringen sie den ohnehin schon großartigen 997er in einem wunderschönen Rosa-Farbton und einer absoluten Premium-Verpackung heraus. Ihr Entwurf heißt dann kurz und knapp auch „Rosé“. Bei dessen Anblick dürfte schon jetzt New Balance-Fans weltweit das Wasser im Mund zusammenlaufen. Auch wenn es offiziell am Samstag einen Online-Release geben soll, so stehen die Chancen, dort ein Paar zu ergattern, eher schlecht. Wie wir hören wird es zudem keinen EU-Release zu einem späteren Zeitpunkt geben, leider. Man muss sich wohl einen Hook-up organisieren oder seine Freunde/Verwandte in den USA aktivieren, möchte man nicht leer ausgehen.

Drop WeeklyZu einem besonderen Jubiläum – 25 Jahre Mauerfall – hat man sich bei adidas etwas Besonderes ausgedacht. So widmete man diesem historischen Ereignis das „Fall of the Wall“-Pack bestehend aus drei Premium ZX8000 „Made in Germany“, welche drei der wichtigsten Checkpoints zwischen West und Ost (Alpha, Bravo, Charlie) nachempfunden sind. Dass auch der ZX8000 in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag feiert, ist darüber hinaus ein schöner Zufall. Der Preis von 199 Euro ist angesichts von „Made in Germany“, der Materialauswahl und gelungenen Umsetzung des Themas sicherlich nicht zu hoch gegriffen. Hinzu kommt eine recht strenge Limitierung, die das Pack auch bei Sammlern begehrt machen dürfte. Bei 43einhalb und Overkill habt Ihr die Chance, beim Midnight-Release zuzuschlagen.

Drop WeeklyNicht verschweigen wollen wir zudem den für Samstag geplanten Release des adidas Originals „Stockholm“ u.a. bei Foot Patrol und size?. Hinzu kommt der Launch der Outdoor-lastigen Barbour-Kollektion.

 

Viele weitere Links zu den Releases dieser Woche findet Ihr wie immer zu gegebener Zeit unter unserem Twitter-Account @sneakerzimmer.

Fotos: Concepts, End Clothing, adidas Originals, New Balance/West NYC, size?

Drop WeeklyStürzen wir uns ohne lange Vorrede in den Release-Wahnsinn dieser Woche, die nicht nur für uns recht teuer werden könnte! Bei adidas feiert man an diesem Samstag die Rückkehr des Micropacers im silbernen OG-Colorway. Ein Schuh, den man nur lieben oder hassen kann. Auch wenn uns die schwarze Version von Undftd und Neighborhood etwas besser gefällt, wird das Ding mit Sicherheit seine Liebhaber finden. Zum Preis von knapp 150 Euro wird der Micropacer u.a. bei 43einhalb und TGWO erhältlich sein.

Drop WeeklyAuch wenn wir manchmal den Überblick über die vielen ZX Flux-Releases verlieren, so haben wir uns das ab Samstag exklusiv bei SNS erhältliche „Archipelago“-Pack dick im Kalender angestrichen. Neben einem hellen, ziemlich edlen ZX Flux gehört auch ein grau/blauer Tech Super zu diesem „Exclusive“, das seine Inspiration von Stockholms Inselwelt und aus dem Segelsport bezieht. Um 13 Uhr gehen beide Modelle bei SNS online. Der Sizerun von US4 bis US13 sollte jeden ZX Flux-Fan zufrieden stellen.

Drop WeeklyBei Puma schickt man nach dem Erfolg der „Sophia Chang“-Collection erneut einen schwarzen Disc ins Rennen. Der „Disc N Calm“ macht auf den Fotos bislang einen überaus hochwertigen Eindruck (Nubuck Upper, gesprenkelte Midsole). Die Stückzahlen werden auch bei diesem Release recht limitiert sein. Wer 150 Euro investieren möchte, kann das am Samstag bei Overkill, im MATE-Store oder bei Asphaltgold tun.

Drop WeeklyEigentlich sollte der Insta Pump Fury von A Bathing Ape und mita bereits am letzten Wochenende erscheinen. Dann aber sorgten Lieferverzögerungen für eine kurzfristige Absage. Nun soll es an diesem Samstag endlich soweit sein. Daneben erscheint aber auch die erste Pump-Collabo von unseren Freunden vom Schweizer Titolo Shop. Ihr „Alpha“ ist ein schwarzes Biest, auf das wir uns schon sehr freuen. Im Übrigen könnt Ihr noch bis Freitag 12 Uhr bei unserer Verlosung mitmachen und einen Schuh in Eurer Wunschgröße gewinnen. Beide Pump Furys werden sowohl bei Titolo (Instore first) als auch bei End Clothing ab Samstag erhältlich sein.

Drop WeeklyPump-Release Nr. 3 an diesem Wochenende kommt vom schottischen Hanon-Shop. Das perforierte Suede-Upper sorgt bei diesem für eine besonders hochwertige Optik. Der Farbmix trifft ebenfalls voll unseren Geschmack. Ab 1 Uhr deutscher Zeit wird der Hanon Pump Fury in der Nacht zu Samstag im dortigen Online-Shop erhältlich sein.

Drop WeeklyLust auf etwas Kultur? Wie wäre es mit Beethoven? Nike bringt das Musikgenie zumindest als Namensgeber auf den lange erwarteten Kobe 9 Elite Low. Wie gut ein weiß/grauer Schuh funktioniert, hat man letztes Jahr am Flyknit Trainer gesehen. Und auch der Kobe wird mit ziemlicher Sicherheit ein Hotseller. Auch der Hype um die zuletzt für wenige Stunden wieder erhältliche Multicolor-ID-Option hat gezeigt, wie populär der Kobe 9 Elite Low inzwischen ist. Für den Samstags-Release im Nike-Store (9 Uhr) sollte man sich am besten den Wecker stellen. Zeitgleich erscheint mal wieder ein AJ III Retro. Der „Sport Blue“ bietet den typischen Elephant-Print, ein schwarzes Leder-Upper und blaue Farbhighlights. Ein solider Jordan!

Drop WeeklyBereits am Freitag bringt Nike zwei neue Quickstrikes des Solarsoft Moccasin heraus, die zumindest auf den Fotos mit der Multicolor-Optik spielen. Als leichten Sommerschuh lieben wir den Solarsoft. Blöd nur, wenn der Sommer sich eigentlich schon verabschiedet hat. Insofern ist Nikes Timing etwas unglücklich.

packer-shoes-saucony-grid-9000-snow-beach-release-date-1Beschließen wollen wir diesen Weekly mit zwei recht unterschiedlichen Collabos. Drei Wochen nach dem US-Release erreicht nun auch der von Ubiq designte GT-Cool in Europa und Deutschland. Der Colorway und die Materialien sind ziemlich stark, etwas schwerer tun wir uns aber noch mit dem Modell. Ein Gel Lyte III in dieser Verpackung wäre wohl ein Pflichtkauf gewesen. Wer dennoch Lust auf den Schuh hat, kann am Samstag u.a. bei TGWO, Overkill und Afew zuschlagen. Zusammen mit Packer Shoes und Hip Hop-Producer Just Blaze bringt Saucony schließlich einen ganz besonderen Grid 9000 heraus. Der „Snow Beach“ huldigt der gleichnamigen Ralph-Lauren-Jacke, die viele vermutlich mit Wu-Tang-Clan-Rapper Raekwon in Verbindung bringen. Schon für diese Story muss man den „Snow Beach“ einfach lieben! Erhältlich u.a. bei End Clothing, Overkill und Titelhelden.

 

Viele weitere Links zu den Releases dieser Woche findet Ihr wie immer zu gegebener Zeit unter unserem Twitter-Account @sneakerzimmer.

 

Fotos: Nike, Titolo, Reebok/Bape, SNS, adidas Originals, Saucony/Packer Shoes, Foot Patrol

Stockholm hat natürlich mehr als Sneakersnstuff und Caliroots zu bieten. Da wir auf Södermalm wohnten, haben wir natürlich vor allem die dortige Nachbarschaft erkundet. Södermalm ist das Künstler- und In-Viertel Stockholms. Früher eine Arbeitergegend wohnen heute hier vor allem junge Familien, Künstler, Hipster (und nicht wenige) und sehr modebewusste Menschen. Dazu passt das vielfältige Angebot an kleinen Shops, Mode-Boutique, Vintage-Läden und szenigen Cafés. Sehen und gesehen werden ist hier scheinbar das Motto. Durch die sehr entspannte Atmosphäre und die doch nur wenigen typischen „Touris“ haben wir uns aber sehr wohl gefühlt.

Am Wochenende lohnt in jedem Fall ein Brunch im Café String (Nytorgsgatan 38), das mit seiner zusammengewürfelten Vintage-Einrichtung das für Södermalm typische Lebensgefühl perfekt einfängt. Dis Schockoböllar und der warme Schokokuchen sind hier ebenfalls unverschämt lecker. Gleich nebenan befindet sich das Urban Deli (Nytorget 4), in dem man auch unter Woche sehr gut frühstücken kann (Buffett ab ca. 10 Euro).

So gestärkt sollte man unbedingt bei Grandpa (Södermannagatan 21) vorbeischauen. Der ebenfalls stilvoll im Vintage-Stil eingerichtete Laden ist ein Muss für jeden Södermalm-Besuch. Hier finden sich vor allem hochwertige Streetwear-Klamotten, ausgesuchte Denim-Marken (z.B. Neuw aus Belgien), Wohn-Accessoires und allerlei schicker Krempel. Um die Ecke liegt mit Coctail (Bondegatan 34) der Himmel für alle Kitsch-Fans. Ein Traum in pink! Wetten, dass Ihr hier nicht rauskommt ohne wenigstens ein Teil zu kaufen? Und seien es nur die genialen Retro-Postkarten…

Eine schwedische Institution ist Acne, die gleich mit mehreren Shops in Stockholm vertreten sind. Neben dem Geschäft in der Nytorgsgatan 36 ist vor allem das Acne Archive (Torsgatan 53) einen Besuch wert. Dort sind auch Samples und stark reduzierte Klamotten zu finden. Auch von WhyRed, einem anderen schwedischen Trendlabel, gibt es ein solches Outlet (Drottninggatan 94), über das wir eher zufällig stolperten. Hier finden sich Teile aus älteren Kollektionen teilweise bis zu 70% reduziert.

Stockholm ist vielleicht die Denim-Hauptstadt Europas. Entsprechend groß ist das Angebot. Neben den bekannten Ketten wie Weekday (z.B. Götgatan 21), die eher preisgünstige Modelle anbieten, sind hier auch Premium-Brands an fast jeder Ecke zu finden. Das von Modedesigner Johan Lindeberg gegründete New Yorker-Label BLK DNM ist in der Master Samuelsgatan 1 mit seinem ersten Shop in Europa vertreten. Nur wenige Meter weiter liegt mit dem „Happy Socks“-Store der Himmel für Sockenfreunde. Auf Södermalm findet sich mit dem „Nudie Jeans“-Flagship-Store (Skanegatan 75) ein weiteres Denim-Highlight, das man nicht verpassen sollte. Die Verkäufer erschienen uns hier besonders freundlich und kompetent, so dass wir nicht ohne ein neues Teil den Laden verlassen konnten (die übergeile Lederjacke haben wir aber dagelassen).

Abends ist ein Besuch in der Pet Sounds Bar (Skanegatan 80) auf einen Drink oder einen Burger keine schlechte Wahl. Wer Lust auf besonderes schwedisches Essen mit einem modernen Twist hat, sollte im „Nytorget 6“-Restaurant vorbeischauen. Die Köttbullar sind unglaublich lecker und von Ikea-Tiefkühlkost Lichtjahre entfernt. Da es hier immer sehr voll ist, muss man manchmal etwas warten (oder man reserviert rechtzeitig einen Tisch). Vergleichbar einem besseren deutschen Brauhaus ist das Pelikan (Blekingegatan 40). Das Warten auf einen freien Tisch kann man sich nebenan in der Bar bei einem Bier (Kostenpunkt 6 Euro, wir sind in Schweden) vertreiben. Vor allem die ur-schwedischen Vorspeisen wie die marinierten Heringe oder der Lachs sind ein Muss.

Natürlich hat Stockholm noch so viel mehr zu bieten. Das Vasa-Museum mit dem über vier Jahrhunderte alten Viermaster, das ABBA-Museum, die kulinarische „Saluhall“ in Östermalm, die tolle Aussicht von Södermalm auf das nördliche Stockholm, das durchgestylte Spitzen-Restaurant Volt, den idyllischen Mariatorget-Platz vor dem Café Rival, die leckeren Köstlichkeiten im Café Muggen, die überlaufenen aber dennoch sehr schönen Altstadtgassen auf Gamla Stan, eine wirklich unterhaltsame „Millennium-Tour“ auf den Spuren Stieg Larssons und so weiter. Unsere Wohnung in SoFo, in der wir uns sehr wohl gefühlt haben, haben wir im Übrigen erneut über AirBnB gebucht.

Stockholm, wir mögen Dich!

E. & M.

Stockholm war eine Stadt, die wir immer schon mal besuchen wollten. Nun hat es endlich geklappt. Dabei bietet die schwedische Metropole gerade für Modefans etliche Highlights. Sneakerbegeisterte werden natürlich zuerst an die beiden Aushängeschilder Sneakersnstuff und Caliroots (bzw. Six Feet Down) denken. Was es abseits des Turnschuhs noch alles in Stockholm zu entdecken gibt, möchten wir Euch schon bald in einem zweiten Blogeintrag vorstellen.

Nur wenige Gehminuten von unserer Wohnung auf Södermalm lag Sneakersnstuff in der Åsögatan 124, was nicht nur praktisch sondern am Ende der Woche auch sehr kostspielig war. Zum ersten Mal schauten wir zum Release der beiden von Norse Projects designten New Balance 1500er vorbei. Der Andrang war ebenso wie die Zahl der verfügbaren Paare (jeweils ein Dutzend) überschaubar. Unser Favorit war auf Anhieb der grau-blaue. Das Problem mit der Toebox ist hinlänglich bekannt und auch bei diesen 1500er nicht zu leugnen. Aber wenn man dann mal vor Ort ist und entspannt ein Paar mitnehmen kann, dann macht man das natürlich. Als Alltagsschuh ist der Norse aber ziemlich überzeugend. Der CW ist ein Klassiker und Norse-typisch eher dezent.

Bei Sneakersnstuff haben wir noch einige Euro mehr gelassen. So packte der Mann noch den Pegasus 83/30 in grau/lime ein, während die Frau am letzten Tag sich von den Qualitäten des Mayfly Woven überzeugen ließ. Nach dem TZ-Release aus dem vergangenen Jahr hatte Nike nun ein Einsehen und das Modell in gleich vier CWs auf den Markt gebracht. Neben dem Grauen gefällt uns vor allem der schwarze Mayfly ausgesprochen gut. Leider war dieser in Danielas Größe schon sold out. Probiert ihn mal an, wenn Ihr könnt. Dann lösen sich schnell alle Bedenken in Luft auf.

Mit dem knallig-orangenen Reebok Court Victory Pump – Spitzname „Crayfish“ – feierten die Jungs von SNS in der Woche auch noch eine weitere Collabo. Selbst der Mann als alter Tennisspieler und Michael-Chang-Fan fand den Schuh in diesem CW eher gewöhnungsbedürftig. Im Online-Store waren zuletzt auch noch viele Größen vorhanden.

Stockholms zweite wichtige Sneaker-Adresse liegt in der Innenstadt etwas abseits der großen Fußgängerzonen und Einkaufspassagen. Caliroots und die beiden dazu gehörigen Shops „Six Feet Down“ (Sneaker) und „C Store Premium“ (mit Brands wie Wood Wood, Norse Projects, Kitsune und BAPE) bieten eine große Auswahl an Sneaker- und Mode-Marken. Damit finden sich praktisch alle wichtigen Releases in einem der drei Läden auf der hügeligen Regeringsgatan oder der angrenzenden Brunnsgatan.

Neben den beiden Norse New Balance war hier auch das grandiose Lunar Fly 306-Pack zu Haben (mehr dazu ein anderes Mal). Die Mayflys fanden schon vor unserem Besuch ihre Käufer, was uns den Tag aber nicht vermiesen konnte. Im Untergeschoss des Cali-Stores dürften vor allem Vans-Freunde und Skater auf ihre Kosten kommen.

Sind die drei Cali-Shops eher klein und von außen unscheinbar, so kann Södermalms Sneakersnstuff mit einem wirklich großen und liebevoll eingerichteten Laden restlos überzeugen. Stilvolle Vintage-Mödel und alte Sport-Devotionalien zeugen von der Liebe zu Sneakern, Mode und Streetwear. Hier leben Sneaker-Junkies ihren Traum. Da wundert es nicht, dass sich die Marken inzwischen um eine Collabo mit den Jungs und Mädels reißen. Das Complex-Magazine kürte Sneakersnstuff kürzlich sogar zum „Best Sneaker Shop“. Und auch bei uns liegt SNS nach diesem Stockholm-Trip ziemlich weit vorne.

E & M.