Yeezy Tag

Ein weiterer Neuzugang in der Vapormax-Serie ist der Vapormax Moc, der ohne Laces auskommt und stattdessen einen recht auffälligen Strap mit Swoosh-Aufdruck erhielt. Das erinnert uns etwas an den Lunar Fly 306, auf dessen Schnalle damals ein unübersehbares „Just Do It“ aufgedruckt war (und den mochten bzw. mögen wir sehr). Beim Vapormax sind wir uns da noch nicht ganz so sicher. Hier ist weiter der Laceless unser Favorit. Vielleicht braucht es auch nur einen anderen Colorway. Immerhin passt der Olivton durchaus in den Herbst. Und auch für ein Camo-Outfit wäre er sicher die passende Wahl. Den Vapormax Moc gibt es noch bei Nike in den meisten Größen.

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Freuen dürfen sich alle Fans des Gel-Lyte III auf die neue Woei-Collabo, die am Samstag nun auch bei weiteren Family&Friends-Accounts erhältlich sein wird. In Deutschland sind das die „üblichen Verdächtigen“ u.a. Overkill, asphaltgold, TGWO und Afew. In unserem Release-Recap haben wir uns schon begeistert über den neuen Woei Gel-Lyte III geäußert, der natürlich so ganz anders ist als der erste. Ein Vergleich ergibt daher kaum einen Sinn. Das schimmernde Nylon-Upper und der Colorway mit seinen Pastelltönen funktioniert tatsächlich als Flashback in die 80er. Und nachdem im Gel-Lyte III-Jubiläumsjahr die Lust auf neue GL3-Collabos zum Ende rapide abnahm, dürfte die Vorfreude jetzt nicht nur bei uns ziemlich groß sein. Wer Woei kennt, der weiß, wie viel Herzblut auch in diesem Schuh wieder steckt.

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Die Idee, zwei Sneaker-Modelle in einer neuen Silhouette miteinander zu verbinden, geht nur selten auf. Es ist oftmals ein Trial-and-Error mit ungewissem Ausgang. Ein geglücktes Experiment präsentiert Nike in dieser Woche. Dafür brachte man mit dem Air Max 97 und dem TN zwei absolute Air-Klassiker zusammen, deren Geburtsstunde seinerzeit auch nicht mal ein Jahr auseinander lag. Das Ergebnis ist der Air Max 97 Plus – einmal mit dem Upper des AM97 auf der TN-Sohle sowie dem TN-Upper auf dem Unterbau des AM97. Noch sind wir uns nicht ganz sicher, welcher dieser beiden Hybriden uns besser gefällt. Stark sind sie zweifellos beide! Etwas Verwirrung gab es zunächst um das Release-Datum. Bei Nike sind beide AM97 Plus für den 20. November angekündigt. Ab dann findet Ihr diese außerdem bei Afew, 43einhalb und asphaltgold.

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Ehrenfeld und Australien kommen in der Collabo des Kölner Backpack-Labels pinqponq und dem Sneaker Freaker Magazine zusammen. Die Taschen und Rucksäcke von pinqponq muss man inzwischen wohl kaum mehr vorstellen. In der Sneaker-Community sind unsere Nachbarn schließlich ziemlich gut vernetzt und auf vielen Kanälen präsent. Was lag also näher, als mit dem Sneaker Freaker Mag zusammenzuarbeiten? Das Ergebnis ist eine dreiteilige Capsule-Collection in einem sneaker-kompatiblen Schwarz-Rot-Colorway, der die Farben des SF Mags aufgreift. Neben dem pinqponq Flagschiff Cubik gehören auch eine stylische Duffle Bag und eine äußerst praktische Hip-/Shoulder-Bag dazu. Das silberne Lining der Taschen ziert ebenfalls angenehm dezent das Sneaker Freaker Logo. Und auch sonst zeigt sich an den Details, das man beim Design der Stücke an den Sneakerhead gedacht hat. Wie bei allen pinqponq-Produkten kamen hier wieder recycelte Materialien zum Einsatz, was unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit nur zu begrüßen ist. Ab Samstag findet Ihr die Sneaker Freaker x pinqponq Collabo einerseit im pinqponq-Onlineshop und bei 43einhalb, Afew, TGWO und Overkill.

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Die Berliner Luft ist legendär. Und manchmal auch gefährlich. Zumindest wenn man zuviel davon trinkt. Der kultige Pfefferminzlikör scheint das inoffizielle Firmengetränk der Overkill-Crew zu sein. Was läge da näher, als dem kleinen Hochprozenter eine Collabo zu widmen? Gesagt, getan! Zusammen mit Puma bringen Marc und seine Overkill-Truppe das „Pfeffiboys Set“ an den Start (und weil es längst auch einen Overkill Women-Store gibt natürlich auch ein Pfeffigirl). Das Herz der kleinen Kollektion sind zwei Sneaker: Einmal der Klassiker Disc Blaze und ein ziemlich modern gestalteter Blaze Cage. Auf beiden Sneakers darf das typische Mintgrün des Berliner Lieblingsgetränks nicht fehlen. Das komplette Pfeffiboys-“Survival Pack“ besteht zudem aus einem Baseballschläger – Berlin ist bekanntlich ein heißes Pflaster –, einem Flachmann (Pfeffi to go) sowie einem Pinset und Schlüsselanhängern. Nach dem Instore-Release bei Overkill werden beide Puma-Modelle im Laufe des Samstags auch online erhältlich sein.

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Wenn es in den letzten Wochen und Monaten etwas ruhiger um das Pacemaker-Projekt von Till aka Eartothestreet war, dann war das nur die Ruhe vor dem Sturm. Mit letzterem ist der Start der neuen Capsule-Collection gemeint, die unter dem Thema „Easy Expedition“ steht. Dabei greifen Pacemaker ihre Leidenschaft für’s Reisen auf, die wir nur zu gut teilen können. Wir sind auch gerne und viel unterwegs. Die Stücke der neuen Pace-Collection wollen sowohl stylisch als auch funktional sein und so Eure Reisen einfacher machen. Herzstück ist für uns die Lightweight 5+ Pocket-Weste. In dieser lassen sich die wichtigsten Reise-Utensilien ganz praktisch unterbringen und vor allem so, dass man immer schnellen Zugriff auf sie hat. Das Mesh auf der Rückenseite sorgt für ein geringes Gewicht und Atmungsaktivität. Ein cooles Feature ist auch, dass man eine der hinteren Taschen abnehmen kann, um diese dann wie eine Hip Bag zu tragen. Rund um die Lightweight 5+ Pocket-Vest gibt es dann wieder eine Apparel-Collection im unverwechselbaren Pacemaker-Look. Große Prints, Logos, viel Schwarz und Weiß, dazu etwas Pink und Blau. Besonders gefällt uns die sicherlich überbequeme Sweat Pant. Erhältlich ist die „Easy Expedition“-Capsule ab Samstag bei 43einhalb, TGWO und Afew.

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So gerne wir neue Silhouetten und Technologien ausprobieren, manchmal sollte man sich auch an die älteren Vertreter erinnern. Zu den ganz großen Klassikern – in einer Reihe mit Nike Cortez und adidas Superstar – gehört der Puma Suede. Der unverwechselbare Oldschool-Style funktioniert dabei auch noch im Jahr 2017. Und während so viele Modelle bereits nach kurzer Zeit (zu Recht) vergessen sind, verteidigt der Suede seinen Platz in der Sneaker-History. Allen B-Boys schenkt Puma mit den Jubiläums-Releases der „50 Years of Suede“-Reihe das Originalgefühl der 70er und 80er. Der schwarze Colorway mit den goldenen Lacelocks und den dazu passenden Fat Laces ist seit heute bei BM+ erhältlich. Ein weiteres Goodie ist die besondere Box des Jubiläums-Suede.

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Der Yeezy-Wahnsinn ist zurück! Gemeint ist damit natürlich der Yeezy Boost 350 v2 „Semi Frozen Yellow“. Die Farbe klingt zugegeben recht harmlos, das Ergebnis hat es dann aber in sich. Wie viel Hass und Spott ist darüber im Netz bereits ausgeschüttet worden? Auch wir können uns diesen Yeezy bislang nicht schönreden. Man könnte meinen, die Limitierung gäbe es in diesem Fall nur, weil es ansonsten schwer werden könnte, dafür überhaupt einen Käufer zu finden. Natürlich wird auch der „Semi Frozen Yellow“ binnen Sekunden restlos ausverkauft sein, was wieder einmal nur eines beweist: Nämlich dass es bei einem Hype-Release überhaupt nicht drauf ankommt, ob einem das Ding gefällt oder nicht. Auch wir als Blogger tragen daran sicher eine „Mitschuld“. Bei adidas startet die Warteschlange wie üblichen einige Minuten vor 10 Uhr am Samstag Morgen.

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Viele weitere Links zu den Releases dieser Woche findet Ihr wie immer zu gegebener Zeit unter unserem Twitter-Account @sneakerzimmer. Der Drop Weekly-Beitrag enthält Affiliate-Verlinkungen zu verschiedenen Online-Shops.

Bilder: adidas, Pacemaker, BM+, Nike, 43einhalb

Lust auf pinke Zuckerwatte? Obwohl bei den aktuellen Temperaturen ein Eis sicherlich die bessere Wahl gewesen wäre, haben wir auch nichts gegen einen Zucker-Angriff aus Kopenhagen. Dort sind bekanntlich Naked Zuhause, die ebenso fleißig wie zielstrebig an weiteren Projekten mit großen Brands arbeiten. Nach dem Sneaker Exchange-Release zusammen mit adidas und Kith führte der jüngste Weg die Naked-Crew sogar bis nach Japan zu Onitsuka Tiger. Der Naked x Onitsuka Tiger GSM „Cotton Candy“ ist in der Tat eine ziemlich süße Versuchung. Das pink-weiße Streifenmuster verbreitet echtes Sommerfeeling in einem absolut femininen Retro-Look. Typisch Naked! Der Casual-Sneaker erscheint am Freitag sowohl in den Naked-Stores in Kopenhagen und Aarhus als auch online auf Nakedcph.com (zum Preis von 110 Euro).

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Ein „Hard Sell“ ist bislang der doch sehr performance-lastige Gel-Mai. Selbst die ersten Ronnie Fieg-Entwürfe stießen auf ein recht geteiltes Echo. Von dem grandiosen weil absolut radikalem Slam Jam-Design wollen wir erst gar nicht sprechen. Dennoch setzt man bei Asics weiter auf die Tech-Silhouette – auch bei Collabos. Der jüngste Gel-Mai stammt von Bodega aus Boston, die mit ihrer Collabo auf die Parallelen zur menschlichen Anatomie abstellen. Die markante Optik des Gel-Mai „Underground“ wird hier zu einem Spiegelbild unseres Skeletts. Dazu passen auch der wilde Materialmix und das ebenfalls eher ungewöhnliche farbliche Zusammenspiel aus verschiedenen Grau- und Brauntönen. Die Idee mit dem anatomischen Fußabdruck auf den Außensohlen mag von Clot geklaut sein, gut finden wir sie dennoch. Dazu wird es noch eine passende Apparel-Collection geben, für die man das Skelett-Motiv auf Longsleeves, Shirts und Hoodies inklusive Bodega-Branding übertrug. Der Online-Release findet am Freitag um 17 Uhr deutscher Zeit (11.00 AM EST) statt.

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Schon mehrfach haben Ronnie Fieg und sein Kith-Imperium mit Filling Pieces aus Amsterdam zusammengearbeitet. Beide Seiten stehen für den Trend, Streetwear und Fashion im Footwear-Segment miteinander zu verbinden. Auch ihr neues Projekt folgt dieser Philosophie. Der von Fieg entworfene Sandal Trainer ist darüber hinaus ein optisch wirklich gelungener Hybrid aus klassischem Fashion-Sneaker und Luxus-Sandale. Das Neopren-Upper verspricht ein angenehmes Tragefühl und eine Passform, die sich wie eine Socke dem eigenen Fuß anpasst. Premium Leder sorgt wiederum für eine optische Veredelung des ungewöhnlichen Designs, das laut Kith und Filling Pieces sowohl am Strand als auch auf der Straße funktionieren soll. Neben einer All Black-Version gibt es den Sandal Trainer auch in einem sommerlichen Vegtan-Colorway. Zum Preis von jeweils 180 Dollar geht die Collabo am Freitag um 17 Uhr deutscher Zeit bei Kith online.

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Am Samstag können alle Pacemaker-Freunde Verstecken spielen. Zumindest sind die Stücke des zweiten „Hide & Seek“-Drops ganz auf Tarnung in der Natur ausgerichtet. Das besondere „Pacemaker-Camouflage“ auf dem Hoodie bietet sogar ein kleines Suchspiel. Wie wir hören, fällt der Hoodie eine Nummer kleiner aus. Eine von beiden Seiten tragbare Weste im gleichen Camouflage-Look ist ebenfalls Teil dieses Drop, der die früheren Pacemaker-Entwürfe komplettiert. So (aus-)gerüstet kann das Outdoor-Abenteuer starten! Hoffentlich sind die Pacemaker-Server am Samstag auf den Ansturm vorbereitet. Außerdem könnt Ihr es am Samstag Mittag bei TGWO, 43einhalb und Overkill versuchen.

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Ganz auf Sommer eingestellt ist man auch bei Titolo. Die Schweizer setzen nach dem Diadora „Five Almonds“ ihre Collabo-Serie nun mit New Balance fort. Dabei haben sich beide Partner auf den relativ neuen 247 geeinigt. Das kräftige Dunkelblau des „Deep Into the Blue“ soll natürlich an tiefblaues Wasser und einen sonnigen Tag am Meer erinnern. Allein schon der Gedanke daran verspricht Abkühlung. Als farblicher Kontrast zum blau eingefärbten Suede fällt sofort das lilafarbene New Balance-Logo ins Auge. Der Frottee-Stoff könnte auch aus einem Badetuch entnommen worden sein. Abgerundet wird der stimmige Look des Titolo x New Balance 247 durch eine cleane Gumsohle. Bei Titolo sollen Restpaare nach dem Instore-Release im Laufe des Samstags online gehen. Knapp 120 Euro sind hierfür anzulegen.

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David Chang ist nicht nur in der Küche ein Rockstar. Der Momofuku-Chef hat inzwischen ein kleines Food-Imperium aufgebaut. Seine Restaurants wie das Momofuku in New York sind aus keinem Foodie-Guide mehr wegzudenken. David Chang mag aber nicht nur gutes Essen sondern auch Sneakers. Nike SB schenkte Chang daher nun seinen eigenen Schuh. Der Momofuku Dunk SB besitzt ein robustes Upper in dunkler Denim-Optik. Als Vorlage diente dabei die Arbeitskleidung der Köche bzw. deren Küchenschürzen. Auch das Momofuku-Branding darf auf dem Dunk nicht fehlen. Der Release findet am Samstag um 9 Uhr bei Nike statt. Beim Blowoutshop könnt Ihr bereits heute zuschlagen. Wir wünschen guten Appetit!

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Eigentlich nur der Vollständigkeit halber wollen wir auf den nächsten Yeezy Boost 350 v2 hinweisen. Überall laufen derzeit die „Zebra“-Raffles für den Release am Samstag. Ein Entkommen scheint insbesondere auf Instagram eigentlich unmöglich. Die Yeezy-Lawine rollt erbarmungslos, wobei uns manche Release-Modelle durchaus Gefallen. Dazu zählen die Online-Raffles von 43einhalb, TheNextdoor und Shoez Gallery, für die man sich ganz einfach und schnell auf den jeweiligen Seiten mit seiner Wunschgröße eintragen kann. SNS haben den Online-Release aufgrund des schwedischen Mittsommerfests mal eben auf Montag verlegt. Wie genau der Schuh dann released wird, will man kurz vorher bekannt geben. Natürlich könnt Ihr es am Samstag Vormittag auch direkt bei adidas versuchen. Wir wünschen allen Zebra-Jägern viel Erfolg und natürlich das nötige Glück!

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Als Fans des Vapormax müssen wir uns wohl kaum noch outen. Das dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben (erst diese Woche haben wir dazu einen neuen Blogpost erstellt). Zu den bislang beliebtesten Vapormax zählte ganz klar der All Black-Release, der trotz des stolzen Vapormax-Preises ziemlich schnell vergriffen war. Es dürfte daher manch einen freuen, wenn Nike in der nächsten Woche genau diesen Vapormax noch einmal in Männer- und Frauengrößen herausbringt. Allerdings muss man sich noch bis zum 29. Juni gedulden, doch dann sollte man sich mit der Kaufentscheidung besser nicht allzu lange Zeit lassen. Am gleichen Tag erscheint hierzulande auch die feuerrote Clot-Collabo u.a. bei Overkill. Offenbar hat Nike mit diesem Modell noch viel vor.

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Am nächsten Mittwoch bringen Parley und adidas ein neues Boost-Trio an den Start. Auch dieses besteht wieder aus einem UltraBoost, einem UB Uncaged sowie einem UltraBoost X – dieses Mal in einem frischen Eisblau. Fast noch besser als die neuen Designs gefällt uns die Parley-Philosophie, weggeworfenen Plastikmüll sinnvoll wiederzuverwerten und daraus Schuhe und Kleidung herzustellen. Jede Firma nutzt inzwischen nur zu gerne ein großes Wort wie „Nachhaltigkeit“. In der Partnerschaft zwischen Parley und adidas wird dieser Gedanke aber tatsächlich umgesetzt. Noch haben wir ein paar Tage Zeit, uns auf einen Favoriten aus dem neuen Parley x adidas-Drop zu einigen.

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Viele weitere Links zu den Releases dieser Woche findet Ihr wie immer zu gegebener Zeit unter unserem Twitter-Account @sneakerzimmer.

Bilder: Bodega, Pacemaker, adidas, Nike, Titolo, Kith

Schon lange wollten wir Lyon besuchen. Immer wieder wurde uns die Stadt schließlich als wunderschöner Geheimtipp ans Herz gelegt. Alle Lyon-Liebhaber sollten Recht behalten, doch dazu mehr in einem neuen Sneaker City Guide. Es gab für uns aber noch einen ganz anderen Grund, einmal nach Lyon zu fahren. Und der hieß: Summer Store. Seit September 2012 besitzt Frankreichs drittgrößte Stadt eine Top-Adresse für (High) Street Fashion und Sneakers. Wir waren natürlich gespannt, ob der Shop unsere zugegeben hohen Erwartungen erreichen oder vielleicht sogar noch übertreffen konnte. Bei unseren Reisen haben wir immerhin schon viele positive, gelegentlich aber auch negative Überraschungen erlebt.

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Um zum Store zu gelangen, muss man zunächst einer der zahlreichen Brücken Lyons überqueren. Denn der Shop liegt auf der Halbinsel im vornehmen Wohnviertel Bellecour und somit genau dort, wo die Flüsse Rhone und Saône zusammenfließen. Am Place Gailleton mit seinen malerischen Cafés und Bars versteckt sich hinter schwarz-weiß gestreiften Markisen ein echter Schatz für alle, die qualitativ erstklassige Mode schätzen. Dabei ist Summer eigentlich ein Premium-Lifestyle-Store. Denn neben Mode und Sneakers findet man hier auch Accessoires wie die edlen Duftkerzen von IIUVO, Mags von Hypebeast bis zu The New Order und ein großes Sortiment an retaw-Produkte Made in Japan. Dass wir retaw-Junkies sind, haben wir schon zu oft betont (vielleicht liest retaw ja mit).

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An diesem Samstag Nachmittag ist die Boutique gut besucht und die Kundschaft bunt gemischt. Bei Summer kaufen anscheinend sowohl der fashionbewusste Teenie – das kleine Hypebeast – als auch dessen Papa und vielleicht sogar noch die Oma ein. Und für jeden gibt es hier das Passende. Während der Teenie vor allem an Brands wie Palace, Stüssy, Neighborhood und Brain Dead interessiert sein dürfte, gibt es für die ältere Generation Fashion-Highlights von Maharishi, A.P.C., Acne, Common Projects und Visvim. Die Visvim-Modelle liegen mit fast 700 Euro ohnehin in einer anderen Liga. Zumindest wenn man sie mit dem Kurs eines durchschnittlichen Sneakers vergleicht. Davon gibt es auf der stylischen Sneaker-Wand aber auch mehr als genug. Summer führen adidas Originals, New Balance, Reebok, Y-3 und Vans. Auch das passt zum Fashion-Ansatz von Summer-Gründer Stéphane, der uns zeigt, was man in Lyon unter Gastfreundschaft versteht.

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Summer trägt ganz klar Stéphanes Handschrift. Seine Vorstellungen, wie man das Einkaufen zu einem angenehmen Erlebnis machen kann, scheinen sich ziemlich mit unseren Ideen zu decken. Das sieht man schon am Store-Design. Minimalistisch, viel Beton, etwas Holz, klare Linien, angenehmes Licht. Genau so stellen wir uns einen modernen Sneaker-/Street Fashion-Shop vor. Seinen Consortium-Account hat sich Summer somit redlich verdient. Dass adidas hier seine besten Collabos und Top-Modelle verkauft – darunter natürlich auch die Yeezy-Releases –, können wir absolut nachvollziehen. Selbst wenn wir überzeugte Online-Shopper sind, freut es uns, wenn es noch solche Retailer gibt, die mit Herzblut und Engagement aus dem Verkaufen ein Erlebnis machen wollen. Und die ihre Kunden genau das auch spüren lassen. Lyon, Du hast echt verdammtes Glück!

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Wenn wir Euch jetzt gesagt hätten, wir hätten Summer ohne einen „Latest Pickup“ verlassen, dann hättet Ihr uns das sicher nicht geglaubt. In der Einkaufstasche landete der schneeweiße Pureboost von Wish und Sneakerboy. Ein Sneaker, der viele Qualitäten besitzt, die man ihm erst auf den zweiten Blick ansieht (Stichwort: Glow in the Dark). Genau diese Art von Understatement lieben wir. Und es passt ziemlich gut zur Philosophie von Summer.

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Wings + Horns sind bekannt für ihre eleganten, zum Teil recht minimalistischen Entwürfe. Die Kanadier kombinieren klassische Sportwear-Ästhetik mit einem unverkennbaren Fashion-Einschlag. Insofern passen sie perfekt in die aktuellen Modetrends. Bei adidas setzt man nun die lange, erfolgreiche Zusammenarbeit mit Wings + Horns fort. Und wie immer besteht eine neue Kollektion zum einen aus Apparel – dieses Mal unter anderem Linen Hoodies, Shorts, Fleece Joggers und T-Shirts, alle mit einem sehr subtilen Branding und vielen Details bei den Stoffen – und zum anderen aus den dazu passenden Sneakers. Die Wahl fiel dieses Mal auf den recht „jungen“ NMD R2 und den Klassiker Campus. Letzterer erscheint mit einem einteiligen, wasserfesten Leder-Upper. Auch beim NMD R2 hielt man sich farblich eher zurück (Off-White oder Dunkelgrau stehen zur Wahl), wobei hier einmal Glattleder und einmal Primeknit Verwendung fand. Besonders ins Auge stechen vor allem die farblich abgesetzten Nähte beim dunkelgrauen NMD R2. An dessen Look müssen wir uns erst noch gewöhnen. Die gesamte Kollektion ist seit heute bei adidas, TGWO, Overkill und 43einhalb erhältlich.

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Ein Highlight dieser Woche ist für uns das neue EQT-Pack. „Black & White“ würde als Überschrift ziemlich gut zum EQT Support 93/17, ADV, Ultra und RF passen. Vor allem der 93/17 hinterlässt im klassischen Schwarz/Weiß – und ohne das knallige Turbo Red der vorausgegangenen Releases – einen extrem starken Eindruck. Das gesamte Pack besticht darüber hinaus durch seinen Wildleder/Mesh-Materialmix und einen insgesamt sehr cleanen, eleganten Look. Wir sind uns sicher, dass adidas Originals damit einen weiteren Bestseller landen wird. Beim ADV dürften Shape und Fit wieder einmal erstklassig sein. Der EQT Support Ultra liefert dank der Boost-Sohle vermutlich erneut den maximalen Komfort. Bereits morgen erscheint das gesamte EQT “Milled Leather“-Pack bei TGWO, asphaltgold, 43einhalb und Allike.

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Bereits die letzten Air Max 1 Pinnacle-Releases haben uns echt positiv überrascht. Nike hat offensichtlich die Kritik verstanden und seinem Klassiker ein Qualitäts-Makeover verpasst. Die Verarbeitung ist top, gleiches gilt für Shape und das wirklich weiche Leder der AM1 Pinnacle. Jetzt kommt zu der ohnehin schon starken Serie der Air Max 1-Drops in diesem Jahr ein weiteres Highlight hinzu. Gemeint ist dieser wunderschöne Wmns-Colorway in Altrosa, der die Herzen vor allem der weiblichen Air Max-Junkies relativ leicht erobern dürfte. Wir wüssten nicht, was es an diesem auszusetzen gäbe. Ab Montag bekommt Ihr diesen Wmns Air Max 1 Pinnacle unter anderem bei 43einhalb, TGWO, asphaltgold und natürlich direkt bei Nike.

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Nike hat sich ganz offensichtlich für den Mai einiges vorgenommen. Denn ebenfalls bereits am 1. Mai schickt Euch Nike mit einem neuen Sock Dart– und Presto-Drop auf Safari. Die mehr oder weniger großflächigen Safari-Prints auf den zum Teil recht farbenfrohen Sneaker sind ebenso ein Klassiker wie die Silhouetten selbst, mit denen Nike bis heute große kommerzielle Erfolge feiert. Wir lieben sowohl den superbequemen Sock Dart als auch den Presto. Beide haben ohne jeden Zweifel Turnschuhgeschichte geschrieben. Für den Frühling oder Sommer, der hoffentlich bald loslegt, sind die Safari-Colorways sicherlich keine schlechte Wahl. Beide „Safari Packs“ gehen am Montag bei TGWO, asphaltgold, Milk Store und 43einhalb online. Außerdem findet Ihr die Schuhe ab 9 Uhr auch im Online-Store von Nike.

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Mit dem Gel-Lyte III „Lacquer“ meldet sich Asics in dieser Woche mit einem richtig starken General Release zurück. Fast könnte man glauben, es handele sich um eine Collabo. Zumindest sind die vielen Details des „Lacquer“ wie die Glow-in-the-Dark-Sohle und die gewachsten Laces für einen „normalen“ Release eher ungewöhnlich. Der schwarz-rote Colorway funktioniert dabei nicht nur auf einem Jordan oder Yeezy, wobei sich dieser Gel-Lyte III auch durch sein hochwertiges Leder-Upper abhebt. Die deutlich sichtbaren Scratches sind neben der leuchtenden Außensohle und dem goldenen Gel Lyte III-Schriftzug ein weiterer Hingucker. Die schwarze Schönheit wird bereits in der Nacht zu Freitag bei asphaltgold, TGWO, Titelhelden, 43einhalb und Overkill an den Start gehen (UVP sind 145 Euro).

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Die Notwendigkeit einer Modernisierung seiner klassischen Styles hat man auch bei New Balance längst erkannt. Der „Made 1978“ steht für diese Philosophie. Der minimalistische Runner basiert auf dem Erfolgsmodell 990 – daher auch der dezente Hinweis auf dessen „Geburtsjahr“ 1978. Gefertigt aus einem dreiteiligen Upper verbindet der Made 1978 das New Balance-typische Understatement mit modernen Designelementen, wobei man seiner „Weniger ist mehr“-Philosophie treu blieb. Insbesondere die markante Vibram-Außensohle ist sicherlich nicht zu übersehen. Nach dem ersten Drop aus dem März folgen nun ab Mai weitere Made 1978-Colorways (der rote Made 1978 gefällt uns fast am besten). Das Modell ist übrigens ein „Made in USA“-Fabrikat, was auch Herrn Trump sehr freuen dürfte. Als Stores sind uns bislang Hanon und END für den Release am 1. Mai bekannt. Weitere – auch deutsche – Shops werden folgen.

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Das Zebra-Trauma sitzt tief. Nicht nur bei uns. Ok, was jetzt weinerlich klingt, ist eigentlich nicht so ernst gemeint. Und dennoch hätten wir natürlich gerne auch diesen Yeezy Boost 350 v2, dessen aktueller Kurs dank seiner Limitierung immer noch jenseits von Gut und Böse liegt. Nun aber zu den guten Nachrichten für alle Yeezy Boost-Fans: Der kommende „Cream White“ wird für Yeezy-Verhältnisse fast schon ein General Release. Zumindest hat adidas scheinbar ordentlich an den Stückzahlen gedreht. Auch wenn das seinen Wert mit Sicherheit schmälern wird, finden wir diese Entscheidung gut. Zwar wird man nie jeden glücklich machen können, aber immerhin versucht man es. Der Verzicht auf den kontrovers diskutierten „Seitenstreifen“ wird diesen v2-Release zudem kaum unbeliebter machen (eher ist vom Gegenteil auszugehen). Die meisten Stores verlosen das Kaufrecht am neuen Yeezy wie üblich über Raffles – instore oder online. Und auch an die kleinen Yeezy-Fans hat adidas dieses Mal wieder mit einem Infant-Release gedacht.

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Viele weitere Links zu den Releases dieser Woche findet Ihr wie immer zu gegebener Zeit unter unserem Twitter-Account @sneakerzimmer.

Bilder: Overkill, Solebox, 43einhalb, asphaltgold

Den zweiten Teil unseres Hong Kong Guides beginnen wir in Wan Chai. Die Gegend zwischen dem doch sehr europäischen Soho/Central und dem modernen, geschäftsmäßigen Causeway Bay war uns auf Anhieb sehr sympathisch. In Wan Chai findet der Hong Kong-Besucher eine gute Mischung aus vielen kleinen Stores, Cafés und Restaurants. Auch die Einflüsse der britischen Kolonialzeit sind hier an vielen Ecken noch deutlich sichtbar. Am besten steigt man an der U-Bahn-Station Wan Chai an den Ausgängen B2 oder A3 aus und geht dann von Norden zunächst in Richtung Süden.

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Auf dem Weg zum kolonialen Blue House, das sich bei unserem Besuch hinter einem Bambusgerüst versteckte, kommen wir zunächst bei Omotesando Koffee (200, Lee Tung Avenue im dortigen Einkaufszentrum) vorbei, die wir bereits aus Tokio kennen. Auch der Hong Kong-Ableger zelebriert Kaffeekunst auf ganz hohem Niveau in einem typisch japanischen Ambiente. Minimalismus pur! Dazu wird japanisches Gebäck serviert. Wenn man sich in Kaffee verlieben kann, dann mit Sicherheit bei Omotesando Koffee. Eine gute Alternative ist zudem die Wan Chai-Filiale von Elephant Grounds (8 Wing Fung Street), die auch Frühstück und Lunch anbietet.

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Etwas abseits der Queens Road, die sich durch Wan Chai schlängelt, findet man in vielen kleinen Gassen und Straßen wie der Sun Street sehr hübsche Stores. Dazu zählen auch Eclectic Cool (5 Sun Street), die sich den schönen Dingen des Lebens verschrieben haben. Holzmöbel, Teppiche, Bücher, Bilder, Küchenutensilien oder kleine Geschenkideen machen dabei nur ein Teil des Sortiments aus. Eclectic Cool führen Labels aus Hong Kong ebenso wie international bekannte Marken. Die Mischung macht es wohl. Wer sich für Interior Design interessiert, sollte hier mal reinschauen. Ein weiterer Grund für einen Besuch der Sun Street befindet sich übrigens direkt nebenan: Das Honbo (6-7 Sun Street) serviert schmackhafte Burger in einem chilligen Ambiente. Dazu schmeckt am besten ein kühles, lokal gebrautes Bier.

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Auch das bekannte Monocle-Magazin ist in Hong Kong zu finden. Store und Redaktionsräume (1 St Francis Yard) liegen unter einem kleinen Dach. Immer wieder nehmen wir von einem Store-Besuch das eine oder andere mit. Ansonsten gilt das, was wir schon zuvor über Eclectic Cool geschrieben haben. „Wirklich brauchen“ braucht man das meiste aus dem Monocle-Sortiment nicht. Aber vieles wie die „Monocle Guides to…“ sind sicherlich ein „nice to have“. Für soviel Denglisch dürft Ihr uns jetzt gerne hassen – zu Recht! Uns fiel aber gerade keine bessere Formulierung ein.

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Bevor es gleich weiter auf die andere Seite ins quirlige Kowloon geht, wollen wir Euch noch verschiedene erstklassige Dinner-Adressen verraten. Kantonesische Küche, die es mit jedem Sterne-Restaurant aufnehmen kann, serviert das von außen sehr unscheinbare The Chairman (18 Kau U Fong) in Central. Um es zu finden, gibt man die Adresse am besten in Google Maps ein, denn am Eingang fehlt jeder Hinweis in lateinischer und damit für uns verständlicher Schrift. Typisch für chinesische Restaurants sind zudem die großen, runden Tische, an denen es gerne laut und gesellig zugeht. Wir haben hier die scharfen Schweinerippchen probiert, dazu Rindfleisch und Ente. Klassische Hong Kong-Küche auf hohem Niveau!

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Ein richtiges Gourmet-Erlebnis mit westlichem Einschlag bietet das Arcane (18 On Lan Street) von Sternekoch Shane Osborne. Der Australier kocht mit seinem Team moderne Gerichte darunter Kalbsbries, Wagyu Short Ribs und Hokkaido Kabeljau. Preislich liegt das Arcane auf dem Niveau vergleichbarer Sterne-Restaurants in Europa oder den USA, aber das sollte jetzt keine große Überraschung sein. Ein Ort für besondere Anlässe. Uns hat alles wahnsinnig gut geschmeckt. Einziger Wermutstropfen: Das fehlende Tasting Menü. Aber vielleicht legt Osborne in Zukunft noch nach (wir würden aber auch so am liebsten schon morgen wiederkommen).

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Auch wenn dem Ho Lee Fook (1 Elgin St) noch der Stern als Auszeichnung fehlt, so kann das Essen von Küchenchef Jowett Yu doch einiges. Als „funky“ bezeichnet Ho Lee Fook (höhöhö) das eigene Essen. Tatsächlich passt diese Umschreibung nicht nur auf die modern interpretierten chinesischen Klassiker – die Wagyu Short Ribs sind anscheinend das beliebteste auf der Karte – sondern auch auf Ambiente und Style des Restaurants, das interessanterweise keine Reservierungen annimmt. Man sollte daher am besten kurz vor Eröffnung um 18 Uhr schon dort sein und seinen Namen auf die Liste setzen lassen. Wir hatten Glück und bekamen sofort einen Tisch. Nicht einmal 20 Minuten später war der ganze Raum bis auf den letzten Platz besetzt. Im Ho Lee Fook geht es zugegeben etwas lauter zu, aber auch das scheint Teil des ungezwungenen Konzepts zu sein.

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Durchaus vergleichbar von Konzept und Stil ist das Yardbird (33 Bridges Street, Achting Sonntags geschlossen). Das japanisch angehauchte Yakitori-Restaurant gibt sich lässig, familienfreundlich und gesellig. Herzstück der Karte sind die Hühnchengerichte – gegrillt und auf kleinen Spießen wird hier auf Wunsch nahezu jeder Teil eines Hühnchens serviert. Auch das Yardbird nimmt bewusst keine Reservierungen an. Vor allem wer später am Abend vorbeischaut, muss schon mal etwas länger auf einen freien Platz warten. Am besten startet Ihr mit einem Dinner im Yardbird in den Abend! Der im „Korean BBQ Style“ frittierte Blumenkohl hätten wir am liebsten noch dreimal nachbestellt. Nur wenige Meter vom Yardbird bietet das Little Bao (66 Staunton Street) inzwischen weit über Hong Kong hinaus bekannte Bao Burger an. Wenn Ihr das erste Mal in eines dieser kleinen Meisterwerke reingebissen habt, seid Ihr der Bao-Sucht schon verfallen. Wetten, dass?

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Wo wir gerade bei Meisterwerken sind: Die gibt es auch im Bibo (163 Hollywood Road). Küchenchef ist hier Mutaro Balde, ein Liebhaber der französischen Küche, die er durchaus modern interpretiert. Ebenfalls erstklassig sind die Cocktailkünste der Bibo-Crew, die in dem vielleicht schönsten Barumfeld Hong Kongs arbeiten darf. Hier essen und trinken die Gäste wie selbstverständlich umgeben von Kunstwerken von Kaws, Banksy und Murakami. Schon um diese einmal live zu sehen, lohnt ein Besuch. Am besten setzt man sich an die Bar oder in die Lounge. Schon der Eingang in das Restaurant im Souterrain ist ziemlich beeindruckend.

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Wohlfühlen ist das alleroberste Gebot in den vier über Südostasien verteilten Potato Head-Spots. Potato Head sind eine besondere Mischung aus Bar, Café, Restaurant, und Chill-out-Zone. Der Hong Konger Ableger (100 Third Street) liegt im Viertel Sai Ying Pun etwas abseits des Zentrums. Mit der U-Bahn (Island Line) ist man aber in wenigen Minuten dort. Ursprünglich kommt die Potato Head-Familie aus Indonesien. Der Beach Club auf Bali, den wir zuletzt auch besucht haben, stellt mit seiner Location die anderen sicherlich locker in den Schatten. Zum Entspannen und für einen guten Drink kann man aber jederzeit auch nach Sai Ying Pun fahren. Wirkt fast wie ein Kurzurlaub im Urlaub!

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Ihr schätzt auch einen guten Cocktail? Und damit meinen wir jetzt keinen Pina Colada oder Long Island Ice Tea. Longdrinks der Extraklasse in einem besonderen Ambiente bietet die Speakeasy-Bar 001 (97 Wellington Street) in Central. Typisch Speakeasy ist der Eingang von außen als solcher nicht unbedingt zu erkennen. Auch wenn Euch Google Maps zur Wellington Street navigiert, müsst Ihr nach der schwarzen Tür gleich um die Ecke auf der Graham Street Ausschau halten. Dort klingelt Ihr. Es empfiehlt sich am besten vor 20 Uhr am 001 zu sein. Die Bar ist nicht allzu groß und sicherlich kein Geheimtipp mehr. Als Alternative bietet sich das The Woods (17-19 Hollywood Road) an. Die Bar wird – eher unüblich – von drei Schwestern betrieben. Frische und lokale Zutaten dienen als Grundlage der kreativen Kompositionen, für die das The Woods schon zahlreiche Auszeichnungen gewinnen konnte. Das Wald-Thema wurde nicht nur auf der Cocktailkarte kongenial umgesetzt sondern zeigt sich auch im Design und in der Ausstattung der Bar.

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Nun aber zu dem versprochenen Ausflug ins ungleich „chinesischere“ Mong Kok, das auf Hong Kongs Festlandseite im Herzen Kowloons liegt. Sowohl die rote Tsuen Wan Line als auch die grüne Kwun Tong Line halten in Mong Kok, das sich Tag für Tag in einen riesigen Straßenmarkt verwandelt. Bevor wir aber über die verschiedenen Märkte schlendern, besuchen wir zunächst in einem unscheinbaren Fabrik-/Lagerhaus die JPS Art Gallery (12. Etage im Fuk Hong Industrial Building,
60-62 Tong Mi Road). Um dorthin zu gelangen, sollte man den U-Bahn-Ausgang A2 nehmen und dann die Mong Kok Road Richtung Osten gehen bis zur Tong Mi Road. Der kurze Weg lohnt sich allemal. In der JPS Art Gallery dürfte jedem Fan von Ron English, Kaws oder Takashi Murakami spontan das Herz aufgehen. Unsere Bilder sprechen hoffentlich für sich. Manches steht sogar zum Verkauf. Es gibt kleine Kunstwerke für die Vitrine und andere die einen ganzen Raum ausfüllen. Die kleine Galerie ist zugleich ein Privatmuseum – und was für eins!

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Die Straßenmärkte in Mong Kok erwachen meist erst gegen Mittag zum Leben. Dabei läuft man am besten parallel zur zentralen Nathan Road die einzelnen Straßen ab. Im Norden findet sich auf der Tong Choi Street der berühmte Goldfish Market. Tatsächlich bietet hier jeder zweite Shop Zierfische in allen Größen und Farben an. Daneben finden sich aber auch süße Hundewelpen (nicht zum Essen hoffentlich), Nager, Schildkröten und andere Vierbeiner. Nicht fehlen darf das hierzu passende „Zubehör“.

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Etwas südlicher weiter verläuft der Ladies Market rund um die Argyle Street und parallel zur bekannten Sneaker Street (Fa Yuen Street). Die Abgrenzungen sind ohnehin nicht immer leicht zu ziehen und die Übergänge eigentlich fließend. Ob bei den (Fake-)Taschen und Klamotten – Supreme, Bape, Gucci, Louis Vuitton und sogar Noah – wirklich nur Frauen zuschlagen, darf bezweifelt werden. Es gibt auch jede Menge Krimskrams angefangen von Totoro-USB-Sticks bis hin zu Ladegeräten in NMD- oder Yeezy-Form. Wenn Eure Kondition ausreicht, könnt Ihr ab dem späten Nachmittag auch noch den Temple Street Night Market mitnehmen.

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Nicht nur auf der Sneaker Street (Fa Yuen Street) reiht sich Sneakerstore an Sneakerstore. Neben Hong Kong-weiten Ketten wie dahood sind hier auch die großen Brands wie adidas, Nike, New Balance und Puma mit eigenen Stores präsent. Spannender sind aber natürlich die etwas „versteckten“ Adressen, für die man den Blick oft etwas weiter nach oben richten muss. Die meisten wie KixDreams (2. Etage, 43 Fa Yuen Street) sind klassische Consignment-Stores. Schnäppchen sind folglich auch dort nicht zu erwarten. Der Yeezy Boost 350 „Zebra“ kostete umgerechnet beispielsweise schlappe 1500 Euro. Hype-Releases haben längst ihr globales Preisniveau.

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An alle Hypebeaster richtet sich auch das Angebot im Einkaufszentrum Trendy Zone (580 Nathan Road Ecke Dundas Street). Dort sollte man die Shops im Untergeschoss besuchen – jedoch nicht vor 14 oder 15 Uhr. Wer sich schon immer gefragt hat, wer die ganzen NMD, UltraBoost und Yeezys aufkauft, dem wird hier die Antwort vor die Nase gesetzt. Klamotten von Supreme, Bape, Undercover und Bearbricks in allen Größen warten in der Trendy Zone ebenfalls auf zahlungskräftige Käufer (etwas günstiger ist das Angebot auf den Straßenmärkten hehe). Ansonsten sind die Stores aber auch ein hübsches Fotomotiv.

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Wo wir gerade bei Fotomotiven sind: Zum Ende unseres Hong Kong Guides hätten wir da noch eine Idee, die nicht ganz so offensichtlich wie ein Foto vom Victoria Peak oder von Hong Kongs Skyline ist. Gemeint sind die Basketball-Plätze im Wohnviertel Choi Hung (U-Bahn-Haltestelle Choi Hung Ausgang C3, Tse Wai Avenue 2). Dabei sind die Wohngebäude in ihren Pastellfarben mindestens so fotogen wie die Courts davor (diese befinden sich im Übrigen auf dem Dach des Parkhauses, die genaue Location findet Ihr auf Google Maps). Wir haben den Ort natürlich auch gleich für ein Sneaker-Shooting genutzt.

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Gerne hätten wir noch mehr von Hong Kong gesehen und gemacht. Ein Wiedersehen ist daher eigentlich so gut wie ausgemacht. Und Euch wünschen wir natürlich auch eine gute Zeit in dieser verrückten Stadt!

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Nach Stationen in New York (zur Fashion Week), in New Orleans (zum NBA-All-Star-Weekend), im The Park.ing-Store von Hiroshiu Fujhiwara und zuletzt während des SXSW-Festivals in Austin kam der VLONE-Hype heute auch in Hong Kong an. Angesichts der strengen Limitierung der bisherigen Kollektion – insbesondere der VLONE x Nike Air Force 1 Low erzielt ja geradezu abartige Preise – wundert es nicht, dass die Nachricht wie selbstverständlich sofort Hunderte Fans des Labels – oder auch Reseller – anzog.  Als Ort des Spektakels wählte man dern JUICE-Store in der Tai Ping Shan Street im hippen Sheung Wan. Da wir ohnehin derzeit in Hong Kong sind, schauten wir heute einmal vorbei. Wie lange dort die ersten Glücklichen auf den VLONE-Drop warteten, wissen wir zwar nicht, es scheint aber ein ordentliches Campout gegeben zu haben. Für den Besuch von A$AP Bari waren wir leider auch etwas zu spät dran.

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Mehr als die VLONE-Sachen, deren Hype sich uns nicht ganz erschließt – wir sind einfach eine andere Generation und auch der AF1 Low war noch nie unser Lieblingsmodell – fanden wir es interessant, bei dieser Gelegenheit mal zu sehen, was die Hong Konger-Sneakerszene so trägt. Und auch da unterscheidet sich das Bild kaum von dem, was wir aus Europa kennen. Yeezy Boost 350, wohin man blickt, dazu viele NMD, UltraBoost sowie verzeinlte Jordans, Pumas (vor allem bei den Mädels) und Air Max. Alles andere war praktisch nicht vorhanden. Bei den Klamotten scheint dagegen schwarzer Uniformzwang zu herrschen. CdG, Supreme, Anti Social Social Club, Bape und Off-White decken gefühlt 99% der Outfits ab. Und der Trend, die Hose neuerdings (wieder) in die Socken zu stecken, wird hier ebenfalls ganz groß gefeiert. Muss man das schön finden?

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Aber eigentlich wollen wir gar nicht viele Worte verlieren oder uns ein Urteil erlauben. Am Ende muss jeder selbst wissen, wie er/sie sich anziehen möchte und aus welchen Gründen. Natürlich könnt Ihr uns Eure Meinung zum „Hong Kong-Style“ gerne mitteilen. Morgen geht es erst einmal zur Art Central und zur Art Basel. Wir sind gespannt, was uns dort erwartet. Auf Instagram könnt Ihr uns bei unserem Besuch zumindest virtuell begleiten. Schaut einfach mal in unsere Stories rein!

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All White, All Red oder doch All Black? Egal, Hauptsache NMD! Bei adidas freut man sich weiter über den enormen Erfolg des NMD, der sich trotz zunehmender Releasefrequenz immer noch fast wie von selbst verkauft. Zumindest trifft das auf die höherwertigen Primeknit-Modelle und die einfarbigen zu (von den Collabos wollen wir erst gar nicht sprechen). An diesem Samstag kommt es endlich zum lange angekündigten Restock des “Monochrome Packs“. Als Midnight-Release werden die Server bei Sneakers76, Hanon, TGWO, asphaltgold und 43einhalb wieder einmal Schwerstarbeit zu leisten haben. Bei Foot Locker findet der Release am Samstag um 9 Uhr statt. Bei adidas soll das Monochrome Pack ebenfalls um kurz nach Mitternacht erscheinen. Allen NMD-Jägern wünschen wir viel Glück und ein schnelles Internet!Drop WeeklyEtwas entspannter dürfte es dagegen bereits am Freitag beim Release des neuen Flyknit Racer zugehen. Längst findet man fast alle Racer noch Tage und Wochen später online in fast allen Größen. Der „Little Red“ – oder auch „No Parking“ – dürfte da keine Ausnahme sein. Umso besser, denn der neue Colorway traf bei uns gleich auf viel Zustimmung. Hier stimmt ganz einfach die Mischung aus etwas Farbe und klassischem Flyknit-Understatement. Sein geringes Gewicht und die Flyknit-Optik bleiben darüber hinaus unbestreitbare Vorzüge. Für 160 Euro gehört der „Little Red“ Euch. Bei Nike, Titolo, und Foot Locker startet der Verkauf wie üblich um 9 Uhr.Drop WeeklyAuf der Foot Locker-Seite sind auch neue NMDs „aufgetaucht“. Als Foot Locker exclusive gefällt uns der beigebraune NMD für die Ladies besonders gut. Farblich eher dezent kann man bzw. frau mit dieser Kombination kaum etwas falsch machen. Natürlich hätten wir gerne hiervon auch noch eine Primeknit-Version gesehen. Aber dann wäre dieser NMD dem Japanese-Release aus dem letzten Jahr vermutlich etwas zu nahe gekommen. Die Männer bekommen mal dagegen wieder einen NMD mit schwarzem Mesh-Upper.Drop WeeklySpringen wir wieder vor zum Samstag und bleiben noch etwas bei Nike. Bevor dann im März der „Air Max Day“ einen Monat lang gefeiert wird, bringt man bei Nike in dieser Woche noch einen neuen SF AF-1 heraus. Der sandfarbene Colorway mit seinem Camo-Print ist sicherlich ein Eyecatcher. Das müssen selbst Pazifisten zugeben. Der hohe Schnitt des SF AF-1 mit seinem Nylon-Kragen und den prägnanten Schnallen spaltet die Meinungen. Auch wenn wir uns den SF AF-1 an unseren Füßen irgendwie nicht so recht vorstellen können, so gefällt uns sein Look bei anderen. Mit 170 Euro bleibt auch die Camo-Ausgabe auf einem akzeptablen Niveau. Verfügbar ist der SF AF-1 sowohl direkt bei Nike sowie bei Afew und Overkill.Drop WeeklyGroße Hoffnungen setzt man bei Asics auf die neue „One Piece Knit“-Releases. Den Anfang macht der Gel-Kayano Trainer als Low- und Mid-Cut. Das einteilige Upper mit seinem sockenähnlichen Kragen verspricht nicht nur hohen Komfort, auch das Gewicht des Schuhs sollte dadurch reduziert werden. Dazu passt der cleane Knit-Look des „All White“ oder „All Back“ Kayano recht gut in den Zeitgeist, der auch bei Sneakers schon länger aus klaren Designs und Minimalismus besteht. Die Frage ist nur, ob der Kayano das richtige Modell hierfür ist. Immerhin verkaufen sich andere Asics-Silhouetten deutlich besser. Bei Afew, asphaltgold und 43einhalb könnt Ihr Euch zunächst von den „One Piece Knit“-Kayanos überzeugen. Der Online-Verkauf startet bereits in der Nacht zu Freitag. Foot Locker und TGWO verkaufen zudem noch einen sandfarbenen sowie einen olivgrünen Kayano Knit.Drop WeeklyAuch von White Mountaineering und adidas gibt es in dieser Woche wieder etwas zu berichten. Nach dem Auftakt ihrer zweiten Kollektion im Januar folgt am morgigen Freitag ein modifizierter Superstar in 3 verschiedenen Colorways. Dabei handelt es sich nicht um die Boost-Version wie man jetzt denken könnte sondern um einen Slip On, der folglich ohne Laces auskommt. Stattdessen wurde das markante Drei-Streifen-Design gleich zweimal quer über das Upper gezogen, was selbst in Schwarz und Weiß sofort ins Auge fällt. Ganz spontan passt dieser Superstar Slip On für uns perfekt zu Strandkorb und einem sonnigen Tag am Meer. Primeknit und die typische WM-Applikation auf der Ferse gehören zu den weiteren Features dieses weitergedachten Klassikers. Bei adidas, asphaltgold, TGWO und Caliroots sollte die Collabo ab Mitternacht erhältlich sein.Drop WeeklyWenn wir schon bei Klassikern sind: Dazu zählt zweifellos auch der Puma Clyde. Sein Alter dürfte locker beim Doppelten des typischen „Sneakerhead“ liegen. Auch Patta bedürfen keiner Vorstellung. In Amsterdam hat man dem Clyde zuletzt ein eher dezentes Makeover verpasst. Was soll man an einem solchen Schuh schon Fundamentales verändern? Vor allem der schwarz/pinke Colorway ist ganz nach unserem Geschmack. Ein nettes Detail an beiden Paaren ist die dezente Prägung mit den Initialen von Amsterdam und Herzogenaurach. Den Laces spendierte man zusätzlich kleine Lace Bags aus Leder. Wenn es stimmt, dass sich die Liebe für etwas erst in den Details zeigt, dann handelt es bei diesen Clydes mit Sicherheit um eine Herzensangelegenheit. In der Nacht zu Samstag gehen die Patta Clydes bei Hanon, Overkill, Sneakers76 und END online.Drop WeeklyAm „Legends Day“ präsentierte Ronnie Fieg zuletzt mit dem Asics Gel Mai eine alte, eigentlich vergessene Silhouette. Uns erinnert der Gel Mai entfernt an einen Footscape, der ja ebenfalls nicht wirklich auf der Mainstream-Welle surft. Der Look ist speziell und schon deshalb unverwechselbar. Bevor der Gel Mai demnächst auch als ganz normaler Release erscheinen soll, fragte Asics bei Slam Jam nach ihrer Interpretation für den 90er-Jahre-Runner. Das Resultat sorgte schon für kontroverse Diskussionen, denn am Ende ist der Gel Mai auch in der Slam Jam-Verpackung ein „Love it or Leave it“-Ding. Während der schwarz-blaue Entwurf die Handbremse noch etwas anzieht, gibt man beim knallbunten Gegenstück so richtig Vollgas. Dieser Colorway erscheint exklusiv nur bei Slam Jam an diesem Samstag. Das schwarz-blaue Paar wird es dagegen zu einem späteren Zeitpunkt auch bei weiteren Stores wie 43einhalb geben. Wir sind gespannt, wie viele Gel Mai-Fans bei dieser Collabo zuschlagen werden.Drop WeeklyGerade einmal zwei Wochen sind seit dem letzten Yeezy Boost 350-Drop vergangen. Dabei dürfte es dieses Mal ungleich komplizierter werden, an ein Paar zu kommen. Denn der Zebra-Colorway erscheint am Samstag ausschließlich bei ausgewählten adidas Originals-Stores weltweit. In Deutschland kommt der neue Yeezy Boost 350 lediglich zum Berliner Store in der Münzstraße. Daneben gibt es noch eine Minimalchance beim Online-Release auf der Yeezy-Seite, wo wieder einmal nach dem Zufallsprinzip die Kaufchancen verteilt werden. Schon jetzt scheint ein gewaltiger Frust vorprogrammiert. Angeblich liegen die insgesamt produzierten Stückzahlen im vierstelligen Bereich, was aus dem „Zebra“ fast schon ein Unicorn machen würde.Drop Weekly

Viele weitere Links zu den Releases dieser Woche findet Ihr wie immer zu gegebener Zeit unter unserem Twitter-Account @sneakerzimmer.

Bilder: adidas, Overkill, Hanon, Afew, 43einhalb, SlamJam, Titolo

Qualität hat ihren Preis. Diese Regel gilt auch bei Sneakers. So muss man knapp 200 Euro für einen der beiden Asics aus dem „Veg Tan Pack“ anlegen, das am Freitag erscheint. Sowohl der Gel-Lyte III als auch der Gel-Respector erhielten ein Upper aus Premium-Leder, das laut Asics pflanzlich gegerbt wurde, womit es besonderen Ansprüchen an Natürlichkeit und Hautverträglichkeit entsprechen soll. „Vegetable Tanned“ ist ohnehin ein Trend, der mittlerweile im Sneaker-Bereich anzutreffen ist. Man denke auch an die Sonra-Releases von Hikmet, die ebenfalls höchsten Qualitätsansprüchen genügen. Vor allem der Gel-Lyte III gefällt uns richtig gut. Beide „Veg Tan“-Asics findet Ihr bereits ab heute Nacht bei 43einhalb, asphaltgold, Titelhelden und TGWO. Außerdem folgt schon bald ein Blogpost an gleicher Stelle!

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Es gibt Schuhe und es gibt Legenden. Eine echte Ikone ist mit Sicherheit der adidas Superstar. Insofern darf man gespannt sein, wenn ein solcher Klassiker auf einmal ein Makeover erhält. In diesem Fall bauten die adidas-Designer in die Sohle des Superstar ihre Boost-Allzweckwaffe an. Sichtbar ist das Upgrade nur an den Innenseiten des Schuhs. Ob und inwieweit sich das Tragegefühl dadurch verändert, können wir Euch hoffentlich schon bald sagen. Die Idee ist in jedem Fall genial, denn gemessen an modernen Standards war der Superstar schon lange nicht mehr so richtig bequem. Aber vielleicht sind wir durch den Boost auch nur hoffnungslos verdorben. Seit heute lässt sich der neue Superstar Boost bei adidas, Foot Locker, Overkill, und TGWO bestellen. Die Farbauswahl zum Start ist dabei angenehm oldschool. Speziell für die Ladies gibt es zudem einen silber- und kupferfarbenen Superstar Boost.

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Ebenfalls für die weiblichen Sneakerfans bringt Nike am Freitag das „Python Pack“ heraus. Der Name ist beim Blick auf die vier Modelle – Thea, Cortez, Dunk Hi, Roshe One – eigentlich selbsterklärend. So wurde das schwarze Upper mehr oder weniger großflächig mit einem Snake-Muster veredelt. Das kommt auf dem Dunk besonders gut. Aber auch der Classic Cortez ist in der Schlangen-Optik mehr als eine Überlegung wert. In den Online-Shops von 43einhalb, asphaltgold und Nike wartet das „Python Pack“ ab diesen Freitag 9 Uhr auf Euch. Und keine Sorge: Die beißen nicht, die wollen nur spielen!

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Erstmals vorgestellt auf dem Foot Locker-Event Mitte Januar in London ist der Air Max Flair seit heute auch online bei Foot Locker erhältlich. Das neue Modell ist eigentlich eine Kombination aus zwei alten Nikes und zwar der Sohle des Air Max 2015 mit dem unverkennbaren AIR-Print des Uptempo. Dessen Signatur verläuft einmal quer über den gesamten Schuh. Unser erster Eindruck war, dass der Air Max Flair durchaus das Zeug zu mehr hat. Ein Praxistext steht aber noch aus. Natürlich könnt Ihr uns auch gerne Eure Meinung mitteilen.

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Im Februar begehen Nike und Jordan traditionell ihren „Black History Month“ zu Ehren afro-amerikanischer Sportler und der Bürgerrechtsbewegung. Gerade im aktuellen politischen Klima kommt einer solchen Kampagne große Bedeutung und Aufmerksamkeit bei. Was wir von der „Politik“ des neuen US-Präsidenten halten, dürfte bekannt sein. Von den BHM-Jordans, die am Samstag erscheinen, ist der schwarz-goldene AJ 1 Retro High – natürlich ganz subjektiv – der schönste und eleganteste. Bei Nike, Foot Locker und Overkill findet der Online-Release der BHM-Jordans um 9 Uhr statt.

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Fast könnte man den Eindruck haben, dass im ganzen Boost/NMD-Hype manch früherer Liebling etwas vergessen wird. Oder es liegt nur am kalten Winterwetter, dass derzeit eher wenig vom Flyknit Racer auf den Straßen zu sehen ist. Zu den besten Racer zählt der Oreo-Colorway. Die 2.0-Version bringt Nike nun noch einmal zurück. Am morgigen Freitag kann man sich den „Cookies & Cream“-Racer schon einmal als Vorbereitung auf wärmeres Wetter sichern. Denn das kommt hoffentlich früher als gedacht. Wir rechnen mit einem eher entspannten Release, auch weil die meisten in dieser Woche doch auf einen anderen Schuh hinfiebern. Nike, Foot Locker, 43einhalb und END werden den Flyknit Racer „Oreo 2.0“ ab morgen 9 Uhr verkaufen.

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Wer Angst hat, mit seiner Schuhwahl aufzufallen, wird beim Saucony Grid SD „Ether“ vermutlich erst einmal zurückschrecken. Tatsächlich ist der metallische Kupfer-Look (oder doch Rose Gold?) kaum zu übersehen. Angelehnt an die Kuppel eines ganz besonderen Gebäudes im Massachusetts General Hospital – dort wo 1846 das erste Mal Äther als Anästhetikum bei einer OP eingesetzt wurde – ist der aus dem Grid und Shadow 5000 entstandene Grid SD eines der Winter-Highlights von Saucony Originals. Zum Preis von 140 Euro werden Fans extravaganter Sneakers ab Samstag bei Overkill, asphaltgold, 43einhalb, END und TGWO fündig (Midnight-Release).

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Solche Überraschungen lieben wir. Eigentlich waren wir nicht davon ausgegangen, dass die Bait x Dreamworks-Collabos auch in Europa erscheinen würden. Nun haben es aber zumindest der N9000 „Shrek“ und „Felix the Cat“ (fast) bis zu uns geschafft. Beide Diadora werden in der Nacht zu Samstag bei Overkill, Sneakers76, Hanon (1 Uhr deutscher Zeit) und END online gehen, wobei die Zahl der verfügbaren Paare eher überschaubar sein dürfte. Wenn man von den anderen Bait x Dreamworks-Releases wie den „Skeletor“ auf diese beiden schließen kann, dann sollte das „Made in Italy“-Siegel wieder als absoluter Qualitätsbeweis herhalten. Shrek- und Felix-Fans werden so oder so ihr Glück versuchen.

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adidas zeigt beim Release-Tempo neuer EQT keine Konditionsschwächen. Auf den EQT-Day am 26.Januar, der gleich ein Dutzend verschiedener EQT-Modelle brachte, folgen am Wochenende drei neue EQT Support Ultra. Bei diesen wird es farblich etwas ruhiger und dezenter. Verschwunden ist das leuchtende Turbo Red. Gemein sind dem Trio hingegen die bewährte Boost-Midsole und ein klassischer Mix aus Suede und Mesh. Je nach persönlichem Geschmack hat man die Wahl zwischen einem dunklen Grünton, einem hellen Braun oder einem dezenten Grau (Wmns). Das „Muted Premium Pack“ bedient ansonsten perfekt die Vorzüge des EQT Support. Für knapp 160 Euro gibt es die neuen EQT Support Ultra ab Samstag direkt bei adidas sowie bei END, TheNextdoor und TGWO.

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Eine zweite Chance gibt es Samstag auf den Sonra Proto „Chestnut“ von Hikmet Sugoer. Wie schon sein „Bae“ ist auch dieser auf 100 Paare limitiert und aus pflanzlich gegerbtem Premium-Leder hergestellt (dazu ein „Made in Germany“). Die kastanienbraune Schönheit wurde dazu wieder in eine liebevoll gestaltete Box verpackt. Nach dem Release u.a. bei SneakerGallery in Wien, deren Foto wir hier auch verwendet haben, wird der „Chestnut“ am Sonntag direkt auf der Sonra-Seite released.

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Zum Ende des ersten Weekly in 2017 bleibt uns nur der Vollständigkeit halber auf den neuen Yeezy Boost 350 v2-Release hinzuweisen. Vor diesem gibt es ja wie praktisch kein Entkommen und selbst wer sich überhaupt nicht für den Schuh interessiert, dürfte wissen, dass am Samstag wieder der Yeezy-Wahnsinn ausbricht. Im Grunde ist nach dem Yeezy-Hype auch wieder vor dem Yeezy-Hype. Ende Februar rückt adidas bereits mit dem nächsten Release an. Wie immer wird man bei adidas am Samstag Morgen in der Warteschlange landen und mit etwas Glück per Zufallsprinzip ausgewählt. Die meisten Stores verlosen das Vorkaufsrecht über Online- oder Instore-Raffles. Bei soviel „Release-Stress“ und Instagram-Feeds voller Yeezys wird manchmal übersehen, dass der neue Core Black/Red-Colorway bislang einer der stärksten 350 v2 ist. Und in die Minime-Version darf man sich selbst als Nicht-Eltern ein bisschen verlieben. TGWO, die den Core Black hier bereits stark in Szene gesetzt haben, werden am Samstag ab 11 Uhr ein Instore-Raffle am Sneakermuseum (Jülicher Str. 14) starten.

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Viele weitere Links zu den Releases dieser Woche findet Ihr wie immer zu gegebener Zeit unter unserem Twitter-Account @sneakerzimmer.

Bilder: 43einhalb, Overkill, adidas Originals, SneakerGallery, Bait/Diadora, t. mcfly, Asics Tiger, TGWO

Vor 20 Jahren eröffnete in London der erste Offspring-Store in der Neal Street. Das runde Jubiläum hat man bereits mit mehreren exklusiven Releases und Collabos ordentlich gefeiert. Offensichtlich war das aber noch nicht genug. So erscheinen am Freitag gleich zwei New Balance „Made in UK“ zu Ehren der Offspring-History. Sowohl der 576 „Folk“ als auch der 1500 „Fhantom Fit“ stehen stellevertretend für das Design des ersten Offspring-Stores. Mit dem 1500er kehren Offspring zudem zurück zu ihrer ersten NB-Zusammenarbeit im Jahr 2004. Beide Offspring x New Balance werden ab Freitag online und instore erhältlich sein.

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Diamond Supply und Puma haben ganz offenbar Gefallen aneinander gefunden. Nur zwei Wochen nach ihrer Clyde-Collabo im typischen Diamond-Colorway legen sie nun mit einem dreifachen Suede-Release nach. Unter diesen Drei darf besagter Farbklassiker (offiziell „Aruba Blue“) natürlich nicht fehlen. Alternativ stehen Schwarz und Beige zur Auswahl. Alle drei Diamond Suedes kosten knapp 100 Euro. Ab Samstag kommt das Trio u.a. zu 43einhalb, TGWO, Overkill und asphaltgold.

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Eine Fortsetzung erfährt auch die kreative Zusammenarbeit von Palace London und adidas Originals. Nach dem Drop aus dem November folgt nun ein zweiter, der neben neuen Apparel-Stücken wie dem dunkelblauen Track Suit auch zwei EQT bereithält. Die Palace EQT besitzen ein feines Primeknit-Upper, über das ein jeweils recht unterschiedlicher Farbmix gelegt wurde. Das weiß-schwarz-rote Paar dürfte dabei vermutlich das beliebtere sein. Der Release findet in der Nacht zu Samstag u.a. bei END, Hanon, Overkill, TGWO und Summer statt. Ein schnelles Soldout würde uns auch dieses Mal nicht überraschen.

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Nicht nur bei Store-Openings sind Peter und Erik von Sneakersnstuff derzeit ziemlich fleißig. Ihr erster Store in Berlin ist erst seit einer Woche geöffnet, da bringt das Schweden-Duo in dieser Woche auch gleich eine neue Collabo mit Asics in seine inzwischen vier Shops (und natürlich auch in den Online-Store). Das „Forest Pack“ besteht aus einem tannenbaumgrünen Gel-Lyte III sowie einem dunkelblauen Gel-Lyte V. Beide Schuhe besitzen eine schicke Gumsohle und einen für die Jahreszeit durchaus passenden Materialmix aus Suede und gewachstem Canvas. Der Online-Verkauf soll laut SNS am Samstag um 15 Uhr starten. Natürlich könnt Ihr auch gleich im neuen Berliner Store vorbeischauen.

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Hikmet hat ein neues „Baby“. Und das trägt den Namen Sonra wie die meisten von Euch sicherlich schon mitbekommen haben. Nach mehreren Samples steht in dieser Woche nun endlich der erste reguläre Sonra-Release an. Der pinkfarbene Sonra Proto BAE ist ein Edel-Sneaker, hergestellt in Deutschland und unter Verwendung eines besonders umwelt- und hautfreundlichen, rein pflanzlich gegärbten Leders. Limitiert auf 100 Paare, die zudem einzeln nummeriert sind, wird Hikmets Sonra-Premiere ab Samstag nur bei wenigen Top-Adressen wie Soto, Hanon und 24 Kilates in den Verkauf gehen (jeweils Instore first).

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Als Workaholic legt Ronnie Fieg kurz vor Jahresende noch einmal mit einer neuen Kollektion nach. Von Miami ging es für den Kith-Gründer ins Winterparadies nach Aspen in Colorado. Das luxuriöse Wintersport-Resort scheint der perfekte Ort für die erste Winter-Kollektion von Kith, für die man zudem Partner wie adidas, Timberland und Columbia ins Boot bzw. auf die Piste holte. Die flauschigen Sweater und Columbia-Jacken gefallen uns besonders gut, nicht zu vergessen die winterfesten Timberland Boots, von denen es neben der klassischen Super 6“-Silhouette in Schwarz auch die Fieg-Abwandlung in den Farben Olive und Bone geben wird (jeweils 300 Paare). Leider war der schönste, lavendelfarbene Colorway nur ein „Family&Friends“-Release. Die gesamte Kollektion, zu der auch ein Trail Boost gehört, wird ab Freitag online bei Kith erhältlich sein. Schon heute öffnete ein Kith-Pop-up-Store in Aspen seine Türen. Natürlich warten wir noch auf Fiegs UltraBoost Mid. Sobald wir genaue Release-Infos hierzu haben, werden wir diese auf Twitter bekannt geben.

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Nach dem „Space Jam“-Release am vergangenen Wochenende denkt das Jordan Brand dieses Mal vor allem an die weiblichen Jordanheads (respektive an die mit kleinen Füßen). So erscheint am Samstag der burgundrote AJ XI Retro GS „Heiress“, an dem vor allem die Samt-Applikationen auffallen. Goldene Lacetips und ein ebenfalls in Gold gehaltener Jumpman verstärken noch den Luxus-Touch dieses 11er, der perfekt zu Weihnachtsbaum und einer festlichen Familienfeier passt. Mit einem Preis von 220 Euro ist dieser Jordan-Release allerdings auch kein Sonderangebot. Die Jagd auf den „Heiress“ kann ab 9 Uhr bei Nike, END und Foot Locker beginnen.

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Zum Jahresende gibt es für alle Freunde des Insta Pump Fury noch einmal einen ziemlich teuren Grund zur Freude. Noch bevor in der kommenden Woche Titolo bzw. deren Schwester-Boutique 1st OG ihren Insta Pump-Entwurf vorstellen, sind Concepts zu einer ihrer Lieblingssilhouetten zurückgekehrt. Ihr Beitrag zum Instapump-Jubiläum im letzten Jahr gehört für uns zu den besten Collabos auf diesem Modell, das sogar heute noch polarisiert. Auch für ihre neue Collabo ließen sich von der Welt der Luxusmode inspirieren, wobei sie sich rein farblich dieses Mal doch sehr zurückhalten. Verpackt in ein elegantes Schwarz bzw. klassisches Platinum-Weiß sind ihre beiden Instapump Furys sicherlich etwas „leiser“. Zum „CC“-Branding auf der Ferse darf sich jeder so seine eigenen Gedanken machen. Im Anschluss an das Instore-Event sollen die Concepts-Entwürfe am Samstag Morgen (6 Uhr deutscher Zeit) im Online-Store der Bostoner an den Start gehen.

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Mit einem echten Überschuh geht das Jahr für Diadora zu Ende. Nachdem man es zeitweilig mit der Zahl an Collabos etwas übertrieben hatte, scheint man nunmehr wieder mehr auf Klasse statt Masse zu setzen. Einen Beweis dafür liefert der N9000 „Copito“ von 24 Kilates und X-Large. Letztere sind inzwischen ein Vierteljahrhundert alt. Das berühmte Gorilla-Logo von X-Large und der einzige Albino-Gorilla der Welt Copito, geboren im Zoo von Barcelona, bildeten die Basis für diesen in dezentes Off-White verpackten N9000. Der Colorway ist ein direkter Link zu „Copito“ ebenso wie die Ponyhair-Applikationen. Auch das Pink passt perfekt zum Design dieses vielleicht schönsten Diadora des Jahres, dessen Upper sich aus perforiertem Suede, Nubuck, Känguruh-Leder und einzelnen 3M-Elementen zusammensetzt. Passend zum Schuh haben X-Large auch noch Apparel designt, die nicht weniger stark ist. Am Samstag erscheint der „Copito“ direkt bei 24 Kilates, im Pop-up-Store in Madrid sowie bei X-Large in Harajuku/Tokio und bei Ubiq in Washington DC. Den Zeitpunkt für einen Online-Release will man kurzfristig bekannt geben. Wir halten Euch auf dem Laufenden!

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Bereits in die dritte Runde geht die Geburtstagsfeier von Sneakers76. Unsere Lieblingsitaliener aus dem schönen Taranto setzen mit Puma die Reise durch ihre Heimat fort. Der Blaze of Glory Soft „The Legend of the Dolphin“ spielt auf eine griechische Sage an, wonach der Gott Taras – Sohn des Poseidon – Taranto (bzw. auf deutsch Tarent) einst gründete. Doch fast wäre er vorher ertrunken, hätte ihn nicht ein Delfin gerettet. Beim Colorway orientiert sich der Sneakers76 BoG Soft an den Farben jenes Meeressäugers. Die Wahl des Modells erklärt Sneakers76-Chef Daniele dagegen mit der Ähnlichkeit der BoG-Toebox zur Delfin-Schnauze. Limitiert auf 500 einzeln durchnummerierte Paare wird der „Legend of the Dolphin“ zunächst auf einem Release-Event am Samstag Abend im Store in Taranto verkauft. Restgrößen werden dann ab 22 Uhr zum Preis von 130 Euro auch online „auftauchen“. Allerdings kommt die Collabo auch bereits am gleichen Tag zu TGWO und Hanon.

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Die Überleitung zu unserem nächsten Release fällt nicht schwer. Denn auch Naked aus Kopenhagen kennen und lieben das Meer. Das merkt man ihrer neuen adidas-Collabo sofort an. Denn schon die hellen Aqua-Töne des Samba und UltraBoost sind ein direkter Verweis auf das Wasser, das die dänische Hauptstadt umgibt. Schon früher haben Naked mit ganz ähnlichen Farben experimentiert. So war beispielsweise ihr Gel-Lyte V „Hafnia“ ebenfalls ein echtes Kopenhagener Original. Dass der UltraBoost eines unserer Lieblingsmodelle ist, sollte kein Geheimnis mehr sein. So haben wir uns gleich in das frische Naked-Design verliebt. Unterschätzen sollte man aber auch den Samba nicht. Die besondere Struktur des Ostrich-Leders und die Gumsohle veredeln diesen Casual-Klassiker. Beide Schuhe des „Waves Packs“ werden wir Euch demnächst in einem Blogpost näher vorstellen. Der Online-Verkauf bei Naked startet am Freitag Vormittag um 10 Uhr. Ein Release bei weiteren adidas Consortium-Stores folgt dann am 23. Dezember.

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Was war das Bild dieser Woche? Wir gehen jede Wette ein, dass die meisten von Euch dabei an den gemeinsamen Auftritt des erblondeten Kanye und Donald Trump denken müssen. Nachdem wir diesen Schock halbwegs überstanden haben, sind wir doch bestens auf den letzten Yeezy Boost-Release in 2016 vorbereitet. Immerhin kann man sich bei diesem Drop ganz auf einen Colorway konzentrieren und der Core Black/Core White ist sicherlich kein schlechter. Natürlich wisst Ihr längst, welcher Store auf welchem Wege seine Paare „ver-rafflet“. Wir dürfen es ja fast nicht laut sagen, dass wir beim Copper-Release sogar direkt auf der adidas-Seite einmal Glück hatten. Dort wird der neue Yeezy Boost 350v2 am Samstag Vormittag online gehen (wir vermuten wieder gegen 10 Uhr).

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Viele weitere Links zu den Releases dieser Woche findet Ihr wie immer zu gegebener Zeit unter unserem Twitter-Account @sneakerzimmer.

Bilder: Kith, adidas/Yeezy, Puma, Sneakers76, Palace/adidas, Offspring, Concepts, Sonra, 24 Kilates, Nike

Es führt kein Weg dran vorbei: Mr. Kanye West hat die Sneaker-Welt auch in dieser Woche fest im Griff. Überall sieht man nur noch Teaser, Bilder und kleine Gifs seines ersten Yeezy Boost 350 v2 „Beluga“. Der Schock über den leuchtend-orangenen „Seitenstreifen“ ist längst verdaut und so kann der Hype um den Schuh und dessen Schöpfer erneut losgehen. Dabei scheint der modifizierte 350 v2 verfügbarer als seine Vorgänger zu sein. Zumindest sollten die einzelnen Stores deutlich höhere Stückzahlen zu erhalten. Dass auch dieser Yeezy Boost natürlich noch am Release-Tag ausverkauft sein wird, steht außer Frage. Die meisten Shops haben sich für (Online-)Raffles entschieden, um das Chaos eines Campouts zu umgehen. Wir versuchen es auch – da sind wir ganz ehrlich. Auf der adidas/Yeezy-Seite mit ihrem besonderen Zufallsprinzip hatten wir bislang aber noch nie Glück. Wir mögen das Modell, wobei wir uns doch mehr auf den schneeweißen Yeezy Boost 350 v2 gefreut hätten. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben – hoffentlich.

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Bereits zum diesjährigen Air Max Day hatten Hiroshi Fujiwara und Nike gemeinsame Sache gemacht. Unter Fujiwaras Label fragment design erschien mit dem LD-Zero ein spannender Hybrid aus Alt und Neu. Der Runner kombinierte das Upper des Klassikers LD-1000 mit einer großen, sichtbaren Air Unit wie sie auch die letzten Air Max-Jahrgänge besaßen. Nach dem LD-Zero OG in Dunkelblau sind seit heute der fragment design x LD-Zero „Cool Grey“ und „Triple Black“ als NikeLab-Release und dem typischen fragment-Branding erhältlich. Vor allem letzterer reizt uns doch schon sehr.

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Eigentlich hatten wir nicht mehr damit gerechnet, dass die erste Diadora-Collabo des Feature-Stores aus Las Vegas noch den Weg bis zu uns findet. Tatsächlich wurde der Europa-Release recht kurzfristig und etwas versteckt nun für diesen Samstag angekündigt. Der N9000 „Pistachio“ ist mit seinem giftgrünen Äußeren sicherlich ein Schuh, der die Meinungen spaltet. Als Hinweis auf das italienische Erbe der Marke finden wir die Idee mit den Pistazien aber durchaus charmant. Qualitativ darf man auch bei diesem N9000 den gewohnten „Made in Italy“-Standard erwarten. Als wir den „Pistachio“ zuletzt beim Opening des 43einhalb-Stores in Frankfurt erstmals live am Fuß sahen, waren wir doch positiv überrascht. END,Slamjam, Overkill (Instore first) und TGWO werden den N9000 ab Samstag verkaufen.

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Ein weiteres Mal kamen END aus Newcastle und Reebok für ein Projekt zusammen. Ihr Ventilator „Husky“ war im vergangenen Jahr eines der Highlights der „25th Anniversary“-Jubiläumsserie. Die britische Fashion-Boutique wählte dieses Mal mit dem NPC eine der klassischsten Reebok-Silhouetten als Leinwand für das eigene, von den Tiefen der Meere beeinflusste Design. Das Ergebnis ist ein tiefblauer, tonaler Schuh, der mit dezentem Branding, minimalen Farbabweichungen und einem weichen Upper aus Lammleder überzeugt. Weniger ist manchmal mehr, dachte man sich offenbar auch bei END. Zum Preis von 129 Euro geht ihr NPC CNL „Abyss“ am Samstag Morgen um 10 Uhr deutscher Zeit online.

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Nur einen Tag später können sich EQT-Fans gleich auf zwei besondere Releases freuen. Am Samstag bringtOverkill als einziger Store hierzulande den EQT Support 93 „Berlin Marathon“ heraus. Auch dieser lässt sein tiefblaues Upper strahlen. Hinzu kommen goldene Akzente wie beim adidas-Schriftzug auf der Ferse und die Fersenschlaufe in den Deutschland-Farben. Obwohl dann am Sonntag der 43. Berlin-Marathon stattfindet, dürfte dieser EQT als Laufschuh nur bedingt geeignet sein. Angaben zum Sizing haben wir leider bislang nicht. Vermutlich fällt aber auch dieser EQT Guidance wieder recht groß aus. Erhältlich ist der EQT Support „Berlin Marathon“ zum Preis von 150 Euro ab Samstag Morgen 11 Uhr im Kreuzberger Overkill Store. Ein Ausverkauf noch am ersten Tag scheint garantiert.

 

Nachdem am letzten Wochenende der Release des Sneakers76 x adidas EQT Guidance 93 „The Bridge of the two Seas“ im wunderschönen Taranto stattfand (unseren Bericht vom Release findet Ihr hier), kommt dieses Schmuckstück nun auch zu weiteren Consortium-Stores wie END, TheNextdoor, TGWO,Overkill und Hanon. Die erste Collabo von Sneakers76 ist gleich ein großer Wurf, inspiriert von der Geschichte Tarantos und der dortigen „Ponte Girevole“-Brücke. Zudem markiert diese den Auftakt für eine thematisch verbundene Collabo-Serie, mit denen Sneakers76-Gründer Daniele den 10. Geburtstag seines „Babys“ gebührend feiert (und noch dazu seine süditalienische Heimat). Auf die weiteren Entwürfe darf man schon heute gespannt sein. Bevor jemand fragt: Die auf unseren Bildern abgebildete Special Box gab es nur bei Sneakers76. Aber auch ohne diese hebt die Liebe zum Detail ebenso wie die Qualität der Verarbeitung und des Materials den „The Bridge of the two Seas“ aus der Schwemme an limitierten Releases klar heraus. 150 Euro sind dafür ein faires Angebot. Im übrigen verlosen wir 1 Paar des EQT Guidance inklusive der Special Box derzeit auf unserem Instagram-Kanal. Noch bis zum kommenden Sonntag (25.9.) könnt Ihr bei diesem Raffle mitmachen. Wir drücken Euch die Daumen!

 

Werfen wir zum Ende des Weeklys noch einen Blick auf die nächste Woche. Denn diese hält für unser Footscape-Herz zwei neue Schönheiten bereit. Nike legt nach dem Erfolg der letzten Rainbow- undNikeLab-Releases mit einer farblich an die Jahreszeit angepassten Denim- und einer Wool-Variante seines lange Zeit verkannten Footscape Chukka Woven nach. Inzwischen ist das Modell ganz offenbar fast schon massenkompatibel, was wieder einmal zeigt, wie sich Trends, Meinungen und Wahrnehmungen ändern können. Bis zum Release bleibt uns noch etwas Zeit, sich für einen der beiden zu entscheiden. Derzeit hat der graue „Wool“ Footscape Chukka aber etwas bessere Karten. Auch bei END, TGWO bzw. Nigh undTheNextdoor wird das neue Footscape Chukka Woven-Duo erhältlich sein.

Viele weitere Links zu den Releases dieser Woche findet Ihr wie immer zu gegebener Zeit unter unserem Twitter-Account @sneakerzimmer.

Bilder: adidas, Overkill, Feature, END, NikeLab, Kith