10 Juni adidas ZX Flux „Xeno“ – Von der Natur abgeguckt
Sneaker mit reflektierendem Upper sind 2015 nicht unbedingt etwas Besonderes mehr. Die bekannten 3M-Elemente finden sich längst bei allen Herstellern auf ganz unterschiedlichen Modellen – manchmal als eher dezentes Highlight eingesetzt, manchmal aber auch ziemlich aufdringlich und unübersehbar. Bei adidas ging man jetzt aber noch einen Schritt weiter. Denn ihr neuer ZX Flux reflektiert nicht einfach Licht, das auf ihn fällt. Der ZX Flux „Xeno“ strahlt dank der gleichnamigen Technologie bei Lichteinfall beinahe wie ein Regenbogen. Das Farbspektrum reicht von Gelb über Grün, Blau bis hin zu Lila und sogar Pink. Dagegen wirkt er ohne Lichteinfall fast schon unauffällig.
Wirklich übersehen kann man den ZX Flux „Xeno“ aber selbst dann nicht. Das liegt nicht zuletzt an dem besonders strukturierten Obermaterial, dessen Muster wiederum sehr an Schlangenhaut erinnert. Diese Ähnlichkeit ist sicherlich gewollt, haben sich die adidas-Designer das Farbspiel doch bei der Natur abgeguckt. Die in Südostasien beheimatete Xenopeltis-Schlange ist ein echter Farbkünstler und ab sofort auch ein Reptil mit eigener Sneakerkollektion. Auf der Innenseite der Zunge befindet sich sogar ein kleines Portrait des schillernden Reptils.
In den beiden Farbvarianten Schwarz und Hellgrau erscheint das ZX Flux „Xenopeltis-Pack“ am nächsten Samstag (13. Juni) endlich auch hierzulande u.a. bei 43einhalb und MATE. 120 Euro müssen Reptilienfreunde für ein Paar anlegen – der Aufpreis zu den meisten normalen ZX Flux-Releases ist aufgrund der Xeno-Innovation absolut in Ordnung.
Was wohl Snake Plissken zu diesem ZX Flux gesagt hätte?
M.




































2014 ist das Jahr des ZX Flux! Kann daran überhaupt noch ein Zweifel bestehen? Auch wir verlieren mitunter den Überblick über die vielen Releases, die praktisch im Wochentakt auf den Markt gebracht werden. Dabei sind insbesondere die neuaufgelegten Klassiker-Colorways echte Highlights im ZX Flux-Dauerfeuer. Und als ein solcher steht ab diesem Freitag endlich auch der ZX 9000 OG „Hydra“ als ZX Flux-Ausgabe im Sneakerstore Eures Vertrauens.
Nachdem erst im Vormonat der ZX 8000 OG „Aqua“ in der Flux-Verpackung zum generationenübergreifenden Hotseller avancierte, holt adidas nun einen weiteren ganz großen Colorway aus seinen Archiven. Für uns liegt der „Hydra“ mit seinem weiß-glänzenden Heel Cage und dem blutroten Lining sogar noch um Haaresbreite vorne. Wer früher den ZX 9000 bevorzugte, wird vermutlich zu einem ähnlichen Urteil kommen. Auch auf dem „Hydra“ funktioniert der Spagat zwischen Alt und Neu, den adidas mit diesen besonderen ZX Flux-Releases unternimmt. Deren Ziel dürfte es auch sein, einer neuen Generation von Turnschuhfreunden die alten Designs schmackhaft zu machen.
Der ZX Flux ist somit mehr als nur ein sehr erfolgreicher Sneaker. In dieser traditionellen Verpackung und Farbzusammenstellung wird er auch zum Botschafter für adidas’ großes Erbe, das noch viele Möglichkeiten für kommende ZX Flux-Versionen bereithält. Wir sind uns sicher, dass diese in Herzogenaurach schon längst ausgetestet und umgesetzt werden. Ansonsten gibt es am Schuh nichts zu mäkeln. Saubere Verarbeitung (nahtloses Upper), faire Preisgestaltung (119 Euro), sowie höchster Tragekomfort dank Torsion-Bar. Das Ergebnis überzeugt.

Beim wilden Experimentieren mit verschiedenen Fotos und Motiven haben wir schnell festgestellt, dass ein schönes Foto nicht unbedingt auch einen schönen ZX Flux ergeben muss. Manche Bilder eignen sich aufgrund ihrer Aufteilung weniger für einen Druck. Gleiches gilt aber auch in die andere Richtung. So kann ein recht unscheinbares Foto auf dem ZX Flux einfach grandios aussehen. Vor allem Oberflächen und Strukturen, die man eigentlich kaum bewusst wahrnimmt oder die man nur selten auf Bildern festhält, machen auf dem Schuh einiges her. Wahrscheinlich ändert die App sogar unseren Blick auf manche Dinge. Der Gedanke „Wie mag das wohl auf dem ZX Flux aussehen?“ ist uns jedenfalls in den vergangenen Wochen öfters gekommen.
Für meinen ersten, an der Photo Print App designten ZX Flux entschied ich mich schließlich für ein recht naheliegendes Motiv. Gemäß dem Motto „putting things where they belong“ wählte ich ein ziemlich farbenfrohes Knäuel aus unterschiedlichen Laces. Mit dem Resultat meines ersten Mals bin ich wirklich zufrieden. Gerade die neonfarbenen Laces leuchten bereits aus großer Entfernung den Betrachter an. Auch muss man vielleicht mehrmals hinsehen, ob das aufgedruckte Motiv genau zu erkennen. Damit dürfte der ZX Flux seine Aufgabe als Hingucker bestens erfüllen. Ohnehin verführen die Fotomotive zu eher auffälligen Prints, von denen ein gewisser Wow-Effekt ausgeht.
Mit der App ist ohne jeden Zweifel ein neues Spielzeug ins Sneaker-Zimmer eingezogen. Immer neue Fotos werden von uns seit gestern auf ihre ZX Flux-Qualitäten getestet. Egal ob Urlaubsschnappschuss, City-Panorama, ein saftiger Burger oder das Lieblingshaustier – jedes Foto sieht auf dem Flux komplett anders aus. adidas hat mit dieser Innovation einen echten Volltreffer gelandet, der die Turnschuhwelt mit nur wenigen Klicks auf den Kopf stellt.

Diese Möglichkeiten werden nun mit dem Start von „mizxflux“ noch einmal erweitert. Wir durften uns schon vor einigen Wochen einen ZX Flux „Sneaker Zimmer“ zusammenstellen, was damals ohne eine grafische Oberfläche noch etwas Fantasie erforderte. Inzwischen lässt sich der eigene Flux mit nur wenigen Klicks auf der Webseite basteln. Offenbar war der Wunsch, einen mintfarbenen Schuh zu designen, nicht nur bei uns vorhanden. Jedenfalls war Mint die Farbe der Stunde, hehe. Wir entschieden uns für eine „icy“ Sohle, einen dunkelgrünen Heel Cage und eine weiße Midsole. Dazu gab es mintfarbene Laces und den „Snkr Zmmr“-Schriftzug auf der Schlaufe.
Weil alle guten Dinge bekanntlich drei sind, schickt adidas neben dem ZX Flux auch die Klassiker Stan Smith und Superstar 80s ins „miadidas“-Rennen. Vor allem die Materialoptionen beim Stan Smith – Leder mit Krokoprägung, Ponyhaar – schauen schon verdammt gut aus. Überaus fair ist auch die Preisgestaltung. So kostet der selbstgestaltete ZX Flux lediglich 5 bis 15 Euro mehr als ein „normaler“ Colorway. Das ist schon eine Kampfansage an die Konkurrenz.
Im August folgt dann eine weitere Innovation. Mit der neuentwickelten „Photo Print App“ lässt sich jedes Foto kinderleicht auf das Upper eines ZX Flux projizieren. Egal ob psychedelische Muster, Oberflächenstrukturen, ein Selfie oder das Lieblingsessen, alles ist möglich, wobei man sich natürlich fragen sollte, ob man mit einer Pizza Salami am Fuß wirklich herumlaufen möchte. Ob die App möglichst einfach zu halten, sind hier die Farben der adidas-Streifen, der Sohle und des Heel Cage vorgegeben. Wir haben uns bei unserem Besuch an einem Bild aus „Sneaker Zimmer“-Stickern versucht. Das Resultat werden wir dann in 3 bis 4 Wochen in Händen halten.
Ansonsten bot adidas auf dem Event noch eine Vorschau auf die ZX Flux-Releases des nächsten Jahres. 2015 werden neben vielen auffälligen Prints auch ein Slip On-Modell, „Ninja“ Flux mit Strap und eine mittelhohe Version released. Wir hatten den Eindruck, dass die Kollektion nicht nur bei uns sehr gut ankam. Besonders freuen wir uns dabei auf den schnürsenkellosen „Strap“ ZX Flux, der sicherlich bald auch von einem gewissen Kanye West getragen werden dürfte.
Auch wenn das Event ganz auf den ZX Flux und den „miadidas“-Relaunch zugeschnitten war, gab es an diesem Abend noch andere Stars zu entdecken. So schauten wie schon am Vorabend Pharrell Williams und Nigo kurz vorbei. Wer hat, der kann eben. Wer mochte, konnte sich später dann noch das Halbfinale der Fußball-WM auf den Videoleinwänden ansehen. Alles in allem war dieser Nachmittag/Abend ein Top-Event, auf dem uns viele bekannte Gesichter begegneten und den wir mit einem Kopf voller Ideen und neuer Eindrücke verließen. Ein großes „Danke“ geht daher an Christina Elisa und das ganze „teamadidas“!

Dabei bin ich über den ZX Flux „Camo“ fast gestolpert. Als wir zuletzt in Berlin waren, gingen wir ganz spontan in einen Foot Locker am Kudamm. Eigentlich wollten wir nur etwas Zeit überbrücken – stattdessen verließ ich das Geschäft 10 Minuten später mit einem weiteren Paar Sneaker. Ich erwischte den letzten ZX Flux „Milan Camo“ in meiner Größe. Natürlich hatte ich von diesem auch schon vorher Bilder im Netz gesehen, aber die konnten mich nicht wirklich überzeugen. Ohnehin hatte ich mich an Camo-Designs nach der Schwemme aus dem letzten Jahr (Camo-Pack auf Camo-Pack) etwas satt gesehen.
Von der Grundidee des ZX Flux – einer Reduzierung auf das Wesentliche und zugleich Neuinterpretation des ZX – musste man mich hingegen längst nicht mehr überzeugen. Damit hat adidas offensichtlich nicht nur bei mir einen Nerv getroffen. Auch das Preisniveau ist für diesen rundum gelungenen, gut verarbeiteten Schuh mehr als fair. Als ich den „Milan Camo“, der Teil eines „Foot Locker EU exclusive“ Packs war, nun erstmals am Fuß hatte, war die Entscheidung längst gefallen. Tragegefühl, Form, sogar das Design des Camouflage-Musters, alles passte. Das Beispiel beweist, dass der Einkauf im Internet – so gerne ich auch online shoppe – manchmal nicht den Gang in den Sneakerstore vor Ort ersetzen kann.

Es dauerte nicht lange, bis wir den ersten bekannten Gesichtern begegneten. Und auch viele bislang nur von Facebook oder Instagram bekannte Turnschuhfreunde wie „Mr. Custom“ El Zapatillaz Tio trafen wir an diesem Abend zum ersten Mal. Der ganze Züricher Sneaker-Stammtisch war als Lokalmatador natürlich mit gewohnt exzellentem Schuhwerk unterwegs. Da außerdem der Bier- und Jägermeister-Nachschub jederzeit gesichert war, hätte der Abend kaum besser verlaufen können (hehe). Ein großes Dankeschön an Titolo und Sneaker Freaker für die Organisation!
adidas bot schließlich eine Vorschau auf die kommende Flux-Modelle, darunter den „Flux 2.0“ in mehreren starken Colorways und neue, auffällige Print-Varianten. Wie sehr diese Innovation in den letzten Wochen den Turnschuhmarkt „aufgemischt“ hat, dürfte wohl niemandem entgangen sein. Auch rund um die Sneakerness war der Flux allgegenwärtig. Es scheint ganz so, dass adidas mit dieser Innovation ein echter Volltreffer gelungen ist. Am nächsten Tag kehrten wir im Übrigen noch einmal zum Titolo-Shop zurück, wo der Mann für sich einen Presto mitnahm. In Hollywood heißt so etwas „Happy End“. Für uns steht nach diesem Wochenende jedenfalls fest, dass wir auch im nächsten Jahr wieder zur Sneakerness anreisen werden.



Dank der Grillkünste von „Best Boy“ Killian war unser kulinarisches Wohl gleich bei der Ankunft gesichert. Die Fuldaer Wurst schmeckte – egal ob mit Ketchup oder Senf. Später schauten wir kurz auch im Stammlokal „Zum Löwen“ vorbei. Hier feiert das 43einhalb-Team seine längst legendären Handtuchpartys. Zur nächsten Ende Juli versuchen wir endlich auch mal am Start zu sein (falls nicht doch noch in letzter Minute etwas dazwischenkommt).
Wir fühlten uns in Fulda auf Anhieb unglaublich wohl, aber das hatten wir eigentlich auch nicht anders erwartet. Nachdem wir einen Teil der 43einhalb-Mannschaft schon auf der letzten Sneakerness kennenlernen durften, haben wir uns sehr auf diesen Besuch gefreut. Jetzt lernten wir endlich auch die anderen turnschuhverrückten 43einhalber kennen. Obwohl es im Laufe des Nachmittags irgendwie immer voller wurde – der Laden platzte zwischenzeitlich fast aus allen Nähten –, fand sich immer noch Zeit, für Fachsimpelei und Gossip (hehe).


Wer genau hinsieht, kann zudem den einen oder anderen „Turnschuhpromi“ erkennen. Irgendwie ist die Sneakerwelt dann doch immer noch recht übersichtlich. Zu sehen gab es neben Adidas-Klassikern und Jeremy Scott-Kreationen natürlich auch die neuen ZX Flux-Geschichten. Sowohl das morgen unter anderem bei
