Asics

Gel Lyte III "USA"Während Deutschland im Halbfinale der Fußball-WM steht (yeah), sind die USA nach einem leidenschaftlichen Kampf gegen Belgien im Achtelfinale rausgeflogen. Trösten können sich die US-Spieler nun aber mit einem Schuh, den Ronnie Fieg extra zu Ehren des amerikanischen Teams als Teil seiner „Kith Football Equipment“-Kollektion herausbrachte. Der vornehmlich goldene Gel Lyte III mit seiner unübersehbaren „Stars & Stripes“-Einfärbung würde sich vermutlich auch zum Independence Day gut am Fuß machen. Patriotismus für die Füße.

Gel Lyte III "USA"Der Gel Lyte III gehört erklärtermaßen zu Ronnies Lieblingsmodellen, jedoch nicht unbedingt zu meinen, weil sich die gespaltene Zunge nur bedingt mit meinen Füßen verträgt. Eigentlich bin ich dann doch eher ein Saga-Fangirl, bei diesem hier mache ich aber gerne eine Ausnahme. Denn das – vorsichtig formuliert – kontrovers diskutierte Gold kommt wirklich super rüber. Besonders in Kombination mit den „Stars & Stripes“-Elementen, die sich hier bis in die Einlegesohlen als rot-blau-weißer Faden durchziehen, geht die Idee hinter dem ziemlich lauten Colorway für mich zu 100% auf. Mag sein, dass meine Liebe für dieses Land, das uns bei jeder Reise aufs Neue fasziniert, dem Schuh noch einige Extra-Sympathiepunkte einbringt.

Gel Lyte III "USA"Die glänzende Verpackung des Gel Lyte III ist schon ein mutiges Statement. Um sich zu verstecken, ist dieser Fieg-Release folglich der falsche Schuh. Aber gerade weil ich sonst eher die dezenteren Colorways bevorzuge, tut so ein Blickmagnet gelegentlich richtig gut. Das Leder soll recht anfällig sein, was ich nach dem ersten Tragen noch nicht bestätigen kann. Die Zeit wird es zeigen, wie robust der Schuh tatsächlich ist. Auf keinen Fall wirkt er billig oder schlecht verarbeitet wie es vielleicht nach den ersten schlechten Handyaufnahmen zu befürchten war. Da ich nicht wirklich ein Freund von Rope Laces bin, tausche ich diese vermutlich noch gegen flache aus. Allerdings macht sich die rot/blaue Musterung der Ropes gar nicht mal schlecht. Und zu einem Fieg passen sie auch.

Gel Lyte III "USA"Durch das Lederlining fällt dieser Gel Lyte III doch etwas größer aus. Diese Erfahrung musste auch schon der Mann machen, als er feststellte, dass er in seiner US10,5 noch einen guten Daumen Platz vorne hatte. Dafür kann er sich mit seinen GT-II „Brazil“ trösten, was wahrlich kein schlechter Ersatz ist. Im Duell USA gegen Brasilien gibt es für uns zumindest keinen klaren Sieger. Wahrscheinlich müsste hier erst das Elfmeterschießen entscheiden.

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Ich habe mir fest vorgenommen, in einem Text zu einem Ronnie-Fieg-Sneaker nicht einmal das berüchtigte „H“-Wort zu verwenden. Mal sehen ob ich das bis zum Schluss durchhalte. Nach Gel Lyte III, GT-II und Saga ist Herr Fieg nun also beim wiederaufgelegten Gel Lyte V angekommen. Nachdem ich mir erst im Oktober den OG zulegte, schlug ich nun beim „Volcano“ erneut zu. Die Assoziation zur glühender Lava ist vielleicht etwas weit hergeholt, denn ganz so extrem Rot fällt Ronnies letzte Asics-Collabo wider Erwarten nicht aus.

Ja die Frau hat ihre Liebeserklärung an ihren Rudolph bereits abgegeben, da will und kann ich nicht anders, als meiner Begeisterung für den Weihnachtsmann-roten „Santa“ ebenfalls freien Lauf zu lassen. Auch wenn ich nicht von Liebe sprechen will – noch nicht, hehe –, so hatte der alte Herr bei mir doch leichtes Spiel. Schließlich ist der Gel Lyte III einer meiner absoluten Lieblingsmodelle. Die Split-Tongue, die früher oftmals auf Verwunderung und Unverständnis stieß, ist dabei wohl das sichtbarste Markenzeichen dieses dank zahlreicher Collabos längst auf den Hype-Olymp gekletterten Runners.

Es war Liebe auf den ersten Blick. Ja, so etwas kommt auch bei Schuhen manchmal vor. Der knuffige „Rudolph“ aus Asics’ lang erwartetem Christmas-Pack löste in mir neben dem „Habenwill“-Reflex – kenn ich bei Sneakern zu genüge – ganz besondere Glückshormone aus. Und so ging es wohl nicht nur mir. Zumindest lässt der rasante Abverkauf der Bestände auf einen weiteren Saga-Volltreffer schließen. Dabei hatte Asics erst im September mit dem Camo-Saga ein echtes Schmuckstück vorgelegt.

Customizing ist in der Sneaker-Community kein neuer Trend. Immer wieder wagen sich Hobby-Bastler an individuelle Designs auf Basis beliebter Modelle. Ein besonders gelungenes Beispiel kommt – ja das sagen wir als Kölner – aus Düsseldorf. Dort haben zwei Sneakerfreunde den Asics Gel Lyte III aus dem Camo-Pack nach ihren Vorstellungen umgestaltet. Wir trafen beide zu einem kleinen Interview.

Manchmal wartet man und wartet und wartet. Eigentlich sollte die „Bricks & Mortar“-Collabo des australischen Sneaker Shops „Highs and Lows“ schon Ende letzten Jahres erscheinen. Die Schuhe waren sogar schon geliefert, da wurde der gesamte Release gestrichen. Was der Grund hierfür war, ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung (mir ist es jetzt auch egal). Kurz vor dem Europa-Release kam es nun zu einer weiteren Verzögerung. Dieses Mal zum Glück nur um drei Wochen. Ich hatte die Collabo schon fast vergessen. Erst als ich auf der letzten „KicksintheHall“ den „Mortar“-Gel Lyte III entdeckte, fiel mir wieder ein, worauf wir eigentlich schon so lange warteten.

Es durfte wieder gecampt werden – oder zumindest so etwas Ähnliches. Anlässlich das mehrfach verschobenen und nun endlich bestätigten Release von Asics’ „Bricks & Mortar“-Pack, das als Zusammenarbeit mit dem australischen „Highs and Lows“-Store entstand, traf sich eine Gruppe Kölner Turnschuhfreunde in den letzten Tagen regelmäßig vor The Good Will Out. Die Liste für die jeweils 12 Paar war bereits am Donnerstag Mittag voll. Als einer der letzten schrieb ich mich für beide Schuhe drauf, auch in der Hoffnung, vielleicht noch den einen oder anderen Platz vorzurücken.

Bei jedem Ronnie-Fieg-Release glaube ich, dass der Wirbel um seine Designs nicht größer werden könnte. Doch dann staune ich wieder mal, welchen Hype der Junge lostritt. Die Dimensionen seines „East Coast Projects“, mit dem er seine Heimatstadt New York und seine zweite Heimat Miami ehrte, dürften aber selbst ihn überrascht haben. Die Bilder der Reseller-Massen äh Fieg-Anhänger vor Kith waren seinerzeit ja so ziemlich überall zu sehen.

 

Zehn Jahre nach „Kill Bill“ feiert Asics das kleine Jubiläum mit einem Wahnsinns-Schuh. Der im Kill Bill-typischen Gelb gehaltene Saga ist am Fuß eine Bombe – in diesem grellen CW erst recht. Als Saga- und Tarantino-Fan musste ich ihn einfach haben. Doch das war gar nicht so leicht. Zwar entdeckten wir den Schuh bei unserem New York-Trip recht schnell, doch dann war er in den meisten Shops bereits ausverkauft oder nur noch in Fantasiegrößen erhältlich. Fündig wurde ich schließlich bei DavidZ, wo der Verkäufer mir meine Größe sogar noch aus einer anderen Filiale herbeiholte. Das nenne ich Service! Die Freude war groß und hält bis heute an. Für 90 Dollar war dies zudem ein unschlagbares Angebot, das ich einfach nicht ablehnen konnte. Auch wenn Uma Thurmans „Braut“ im Film den Onitsuka Tiger „Tai Chi“ trug, so finde ich den neuen „Kill Bill“-Saga mindestens so stark.