23 Jun Drop Weekly (21/2016) – Uncage(d) the Duck
Bereits seit gestern lassen sich bei adidas die Ultra Boost Uncaged vorbestellen (wobei die Herren-Größen des Hell- und Dunkelgrauen leider fast schon alle vergriffen sind). Die Weiterentwicklung des Ultra Boost erscheint offiziell am 29. Juni in zunächst jeweils drei Farben für Männer und Frauen. Wir sind gespannt, wie sich der Uncaged am Fuß im Vergleich zum „normalen“ Ultra Boost anfühlt. Optisch ist der Neue schon jetzt ein Liebling von uns. Mehr zum Hintergrund und zum Designprozess des Uncaged erfahrt Ihr auch in unserem „Behind the Scenes“-Bericht aus dem adidas HQ. Folgt uns am besten bei Twitter, um News über Restocks zu erhalten. Des weiteren werden die Uncaged Ultra Boosts ab der kommenden Woche (29. Juni) auch bei asphaltgold, TGWO, Allike und Foot Locker erhältlich sein.
Der Epic TR von New Balance ist bislang leider eine etwas unterschätzte Silhouette. Mit limitierten Specials und Partnern wie SNS, 24 Kilates und Firmament soll sich das nun ändern. Nach dem exklusiven Release der Collabo vor knapp 2 Wochen wird das Epic TR-Quartett ab dem kommenden Samstag bei weiteren Stores wie END und Hanon (in diesem Fall auch einer der vier Kollaborateure) eintreffen. Rein farblich gefällt uns besonders der 24 Kilates, den wir schon einmal in der Hand halten konnten. Natürlich interessiert uns auch Eure Meinung, was Ihr über den Epic TR denkt.
Auch wenn wir in den 90ern zugegeben „Team AirMax“ waren, so gehört die adidas EQT-Serie mindestens genau so zu jener Zeit dazu. Seitdem die ersten EQT-Modelle 1991 auf den Markt kamen, hat sich auch im Turnschuhgeschäft vieles verändert. Running-Schuhe sind längst kein reines Performance-Produkt mehr sondern immer öfter fashiontaugliches Accessoire. In die neue, gewandelte Ästhetik passt der kommende adidas EQT Support ADV 91/16 perfekt. Vor allem die schwarz-weiße Consortium-Version des wahnsinnig windschnittigen Modells schlägt einen Bogen von der klassischen Turnschuh-/EQT-Welt ins Fashion-Lager. Der Schuh ist weltweit auf 910 Paare limitiert und hierzulande ab Samstag ausschließlich bei Overkill (Instore first) erhältlich. Wir bezweifeln, ob angesichts des gewaltigen Interesses und der geringen Stückzahlen überhaupt Paare online gehen werden. Ansonsten bleibt nur die Anreise nach Berlin.
Nun aber noch eine gute Nachricht: Deutlich breiter wird es den EQT Support ADV in den typischen EQT-Farben Schwarz/Grün/Weiss geben. Dieser vermutlich nicht weniger beliebte Colorway erscheint sogar bereits in der Nacht zu Freitag direkt bei adidas und bei allen gut sortierten adidas-Adressen wie Overkill, 43einhalb, TGWO und asphaltgold (Preis ca. 150 Euro). Eine All Black bzw. All White-Variante lässt dann erwartungsgemäß ebenfalls nicht mehr lange auf sich warten. Laut asphaltgold folgen diese beiden am 1. Juli.
Die Zusammenarbeit zwischen Nike und Liberty London hat inzwischen schon eine lange Tradition. Gerade für den Sommer eignen sich die floralen Prints, für die Liberty bekannt sind, einfach perfekt. Ihre neue Kollektion macht da keine Ausnahme. Erneut ziert ein buntes Blumenmotiv die verschiedenen Nike-Modelle – darunter der Air Max 1 Ultra, Tennis Classic Ultra und der besonders sommerliche Air Rift. Der gesamte Liberty x Nike-Drop wird am Samstag Morgen 9 Uhr online bei Nike erwartet. Auch SneakAvenue, END und Overkill werden die neuen Liberty-Designs ab diesem Datum führen.
Damit aber nicht genug Sneaker-News für die Damen. Denn die dürfen sich in dieser Woche auch über einen unerwarteten NikeLab-Release zweier vom Brasilianer Pedro Lourenco (Lanvin) designten Air Max 90 freuen. Seine Entwürfe sind auf den ersten Blick unspektakulär. Beim genauen Hinsehen erkennt man den besonderen Materialmix seines Air Max 90, der entfernt an den „Beach Shale“ – seinerzeit ebenfalls ein Wmns-Release – erinnert. In jedem Fall kann uns dieser NikeLab durchaus begeistern, gerade weil er so clean und einfach daherkommt. Der dunkelblaue CW mit seinem glänzenden Upper ist da schon etwas schwieriger. Voraussichtlich um 11 Uhr – bei NikeLab-Releases weiß man das nie so genau – werden beide Schuhe am Freitag im NikeLab online gehen.
Schon lange nichts mehr von Pharrell und adidas gehört? Ok die letzten Releases von Mr. Williams fanden wir ehrlich gesagt weniger spannend. Mit dem für Samstag angekündigten „Palm Tree Pack“ könnte sich daran aber etwas ändern – es ist schließlich Sommer und da sind Palmen auf Sneaker keine schlechte Idee. Noch dazu können wir von Stan Smiths nie genug bekommen. Pharrells BBC-Logo darf natürlich auch nicht fehlen, sowohl auf den beiden Stan Smith-Colorways als auch auf den dazu passenden Klamotten, die ebenfalls Lust auf Sonne und Strand machen. Bei Sneakers 76, Overkill und END wird das Pack ab Samstag Nacht 0.01 Uhr erhältlich sein.
Die Geburtstagsfeierlichkeiten bei Colette gehen in die nächste Runde. Nachdem Ronnie Fieg seinen Ehrentag zuletzt in Paris mit einer gemeinsamen Kollektion feiern durfte, ehrt Colette nun den New Balance MT/MRT 580 mit einem Doppel-Release im klassischen Colette-Blau, der irgendwie sehr an das TGWO „Autobahn Pack“ erinnert (was ja nichts Schlechtes ist, im Gegenteil). Dazu das für New Balance ikonografische Grau. Manchmal kann Gutes so einfach sein! Wenngleich der MT580 nicht die Begeisterung wie andere NB-Silhouetten auslösen dürfte, wird das Duo mit Sicherheit seine Liebhaber finden.
Zum Ende des Weeklys reisen wir mal eben kurz um die halbe Welt und zwar nach Tokio in die Heimat von atmos. Weder den Store noch die vielen Collabos der atmos-Crew muss man mehr vorstellen. Offenbar hat man in Japan ein Faible für Sneaker im Camo-Look. Nach dem Asics Gel-Lyte V „Woodland Camo“ aus dem vergangenen Jahr bleiben sich atmos auch mit ihrer neuen Gel-Lyte III-Collabo treu. Dieses Mal fiel die Wahl auf ein erdiges „Duck Camo“, was uns noch etwas besser gefällt. Dazu gibt es ein leuchtendes Orange in Form des Brandings und der Lacetips sowie mehrere Lace-Optionen. Fast schon eine Selbstverständlichkeit sind die hierzu passenden Shirts, die auch extra verkauft werden. Leider müssen wir Euch mitteilen, dass diese Collabo nur in Japan und den USA released wird. Europäische Asics-Liebhaber müssen entweder dort bestellen (bei atmos ist der Release am Samstag) oder sich einen Hookup organisieren.
Viele weitere Links zu den Releases dieser Woche findet Ihr wie immer zu gegebener Zeit unter unserem Twitter-Account @sneakerzimmer.
Bilder: Firmament, atmos, adidas Originals, Overkill, Nike, Colette




































Ein Kurzbesuch im
Rund um das neue Modell, in das adidas ordentlich Man- und Marketingpower steckte, gab es eine Einführung in die Ultra Boost-Welt, die bislang erreichten Entwicklungsschritte und auch einen kleinen Ausblick auf das, was adidas mit seinem Überschuh noch so alles vorhaben könnte. Dazu trafen wir Ben Herath, gewissermaßen einer der Väter des

Der Ausgangspunkt für die ganze Ultra Boost-Story liegt eigentlich im adios Boost, für den Ben ebenfalls als Designer verantwortlich war. Aus dem vor allem bei Hardcore-Läufer beliebten Modell folgte gewissermaßen die Boost-Evolution, die über den 2013 erschienenen Energy Boost und dem Pure Boost schließlich zum Ultra Boost führte. Dass die Boost-Technologie für adidas mehr als neues Gimmick sondern ein echter Meilenstein darstellt, war sofort spürbar.
Interessant waren Bens Ausführungen, wie die Ultra Boost-Story intern bei adidas aufgenommen wurde. So inspirierte die Silhouette auch Designer aus anderen Teams und Abteilungen zu eigenen Entwürfen und neuen Ideen. Gerade diese Kreativität und Energie scheint derzeit ein Teil der Erfolgsstory der Herzogenauracher zu sein. Für die technische Seite hat man sein eigenes Testlabor, das wir ebenfalls besuchen konnten und wo uns im Detail die Arbeit an Prototypen und Samples vorgestellt wurde. Dabei zeigten sich einmal mehr die Vorzüge des besonderen Boost-Materials, das allen anderen Sohlenkonstruktionen (wie z.B. dem bekannten EVA) klar überlegen ist. Ein Ziel war es, dass der Schuh egal bei welcher Außentemperatur die gleiche Leistung und das gleiche Laufgefühl bieten soll.

Beim
Insgesamt dauerte die Entwicklung des neuen 



Interessant war auch ein Blick auf das, wovon sich Ben und die anderen Designer inspirieren ließen. Sie alle seien große Star Wars-Fans, versichert er uns. Und so wie George Lucas einst eine Vision der Zukunft entwickelte, so versucht man auch bei adidas Looks zu erschaffen, die in eine neue Richtung weisen. Darin steckt vor allem eine Haltung und Philosophie. Obwohl wer mag, kann zumindest im grauen Upper des


Wir verlassen Herzogenaurach an diesem Tag in der Gewissheit, dass die Ultra Boost-Revolution erst an ihrem Anfang steht. Der














Eine zweite Chance auf den 














Bereits am morgigen Freitag wird es bei 

2014 gab es bereits eine Collabo zwischen Michael Dupreys La MJC und Diadora. Ihr smaragdgrüner N9000 war aber leider ein „Family & Friends“ und auf lediglich 24 Paare limitiert. Die Fortsetzung findet nun an diesem Samstag in Paris statt. Im dortigen 

adidas hat Kanye, Puma hat Rihanna. Nach dem Erfolg ihres ersten Drops legen beide Partner nun mit dem ziemlich futuristischen „Fenty Trainer“ nach. Etwas Y-3, etwas Boot, etwas Fashion – auch der zweite Rihanna x Puma-Entwurf will und wird auffallen. Dafür sorgt schon der besondere Schnitt und die überdimensionale Zunge, die dem Fenty letztlich zu einem ganz eigenen Style verhilft. Farblich ging man bei Puma allerdings kein Risiko ein. Wenn sich etwas gut verkauft, dann sind das weiterhin „All Black/Red/White“-Colorways. Und genau diese drei Farboptionen schickt Puma bei seinem mit Star-Persona beworbenen Fenty Trainer ins Rennen.
Eine Woche nach dem Release bei Wood Wood kommen die „dänischen“ Ultra Boosts an diesem Samstag nun auch zu weiteren Consortium-Adressen wie 



Der zweite NMD-Release in dieser Woche ist die von
Selbst auf die Gefahr hin, den Weekly bald in einen
Über die überall zu beobachtende Annäherung von Fashion, Streetwear und Sneaker-Kultur haben wir schon öfters berichtet. Collabos zwischen Sneaker-Stores und Marken sind eigentlich ein alter Hut. Wie auch das Beispoiel Wood Wood x adidas zeigt, ist die Branche inzwischen einen Schritt weiter. Auch bei Asics erkundet man Neuland. Zusammen mit dem kanadischen Modelabel 

Besonders interessant finden wir es immer, wenn die Wahl für eine Collabo nicht auf das Naheliegende setzt. Bei einem Reebok-Projekt mögen die meisten vermutlich an einen besonderen Instapump Fury, Ventilator oder vielleicht Classic Leather denken. Nicht so 
Der Start der von
Dass der Tubular Doom aber auch ohne prominente Unterstützung ein Bestseller werden könnte, zeigen die ersten „normalen“ Doom-Releases in Schwarz und Grau, die ebenfalls am Samstag u.a. bei
Auch wenn wir eigentlich keine großen NikeSB-Sammler sind, so lohnt gelegentlich doch ein Blick auf die dortigen Releases. Der Trainerendor ist zum Beispiel schon recht lange auch einer unserer Lieblinge. Nach dem Janoski Max erscheint einer der beliebtesten NikeSB-Modelle nun in einer weinroten Woven-Variante, die auf dem On-Feet-Pic vom
Von unseren „Lieblingsschweden“ Peter und Erik von
Ebenfalls am Freitag bringt
Tags drauf folgt mit dem passenden „Black History Month“-Release noch ein dritter Footscape Magista. Verbindendes Element sind bei allen BHM-
Das hellbraune „Vachetta Tan“ bleibt einer der absolut angesagten Colorways. Nur kurz nach dem
Die Geburtstagsparty bei
Ein Comeback bescherte Nike dem
Auf den Spuren von „50 Shades of Grey“ bewegt sich Asics mit dem „Lights Out Pack“. Zumindest könnte die Idee zu den drei Gel Lyte V auch eine versteckte Anspielung auf den angeblichen Skandalfilm beinhalten. Von Weiß über Grau bis Schwarz deckt das Trio den gesamten farblichen Grundbaukasten ab. Abseits der unterschiedlichen Farbgebungen wählte man eine praktisch identische Ausführung. Jeweils 119 Euro müssen für einen der drei Gel Lyte V angelegt werden.
Mark Ong ist Customizer aus Singapur und einer der weltweit besten. Bekannt dürfte Mark den meisten unter seinem Künstlersynonym „SBTG“ sein. Seitdem bei
Die Kinoleidenschaft von
Wir waren in den letzten Tagen zusammen mit Bloggern aus Deutschland und anderen Ländern in London unterwegs. Der Anlass war die Präsentation von
Um dieses für Foot Locker wichtige Ereignis vorzustellen, gab es in den Shoreditch Studios eine Vorschau auf den „HottestMonth“ – so der neue Kampagnen-Hashtag – und dazu auch eine Ausstellung mit wichtigen Ikonen der FL- und Sneaker-Geschichte wie den Tuned 1, der als exklusiver Signature-Schuh von Foot Locker vor allem die enge Verbindung zu Nike repräsentiert. Aber auch auf den Presto, den Cortez und den Air Force 1 legte man bei diesem Event ein besonderes Augenmerk.
Monochrome Designs bleiben ganz klar eines der wichtigen Themen. Egal ob „Triple Black“ oder „Triple Red“ mit neuen Superstars, Huaraches und Roshes setzt man weiterhin auf den Trend zum einfarbigen Turnschuh. Und gerade bei den Kids bleibt dieser Sneakertrend auch 2016 absolut „hot“ (haben wir uns sagen lassen, wir sind ja schon etwas älter).
Themen und Stories rund um einen Release oder ein Pack zu bauen, ist ebenso fast schon Pflicht. Auch wenn derzeit der Winter am Drücker ist, so kann man sich als weiblicher Sneakerhead mit dem Gel Lyte III „Easter Pack“ von Asics schon auf den Frühling vorbereiten. Die drei „very shiny“ Colorways im Metallic-Look sollen im Februar in die Stores kommen. Nehmen wir die Reaktionen auf unseren ersten Post hierzu als Maßstab, werden diese Gel Lyte IIIs ein garantierter Erfolg.
Bereits zum Valentinstag hat
Dieser schwarz-gelbe TN1 ist kein offizieller BVB-Fan-Release, was ja durchaus denkbar wäre, sondern Teil des kommenden „Taxi Packs“. Angesichts des eindeutigen Farbcodes erübrigt sich jede Interpretation. Schönes Ding! Im Fokus steht zudem der Tubular, wobei uns zugegeben der Tubular x Knit (und der bald erhältliche Tubular Doom) wesentlich besser als die „Basisversion“ gefällt. Die kommenden Releases beinhalten eine graue Strick-Variante sowie Modelle mit hellen Suede- und dunklen Camo-Highlights. In dieser Richtung darf adidas Originals gerne weitermachen bzw. nachlegen. Gefällt uns sehr!
Noch einmal zurück zu den Mädels. Dass deren Anteil an den Sneaker-Verkäufen in den letzten Jahren stetig zugenommen hat, dürfte kein Geheimnis sein. Dementsprechend viele Releases befinden sich auch in der „HottestMonth“-Kampagne in der Pipeline. Pastellfarben sind insbesondere für den Frühling eines der beherrschenden Themen und so hat man bei
In der Pipeline hat
Ein Highlight abseits der Modell-Präsentation war für uns der kurze Auftritt von „Unboxing Champion“
Gezeigt wurden auch noch ein neuer Presto, Huarache und TN1 im „Persian Violet“-Colorway, die allesamt im März erscheinen sollen. Von den kommenden NMD-Colorways, von denen nicht wenige richtig einschlagen dürften, waren leider keine Fotos erlaubt – darunter auch wieder „Foot Locker exclusives“. Offenbar sieht man bei FL großes Potenzial in der neuen Silhouette von adidas Originals. Da wir selbst bislang keinen NMD besitzen, halten wir uns noch mit einem abschließenden Urteil zurück.
Dafür wissen wir mit absoluter Sicherheit, dass der Ultra Boost auch 2016 einer unserer Lieblinge bleiben wird. Der Hype um den Schuh ist inzwischen gewaltig – vollkommen zu Recht! Bei
Abends ging es mit der ganzen Truppe noch zum NBA-Spiel zwischen Toronto und Orlando in die O2-Arena, was dann noch mal ein echtes Highlight war samt Overtime. Am nächsten Morgen besuchten wir dann noch den Foot Locker-Store am Oxford Circus. Hier suchten wir uns ein TN1-Doppel aus, das wir demnächst auch noch näher vorstellen wollen. Für die super Organisation möchten wir uns noch einmal bei Foot Locker und vor allem Kerstin von Zucker bedanken! Und das Wiedersehen mit Simon von

Für das letzte Jahr haben wir auf eine offizielle Top10-Liste unserer Lieblings-Releases verzichtet. Es ist ohnehin verdammt schwer, die vielen Lieblinge immer so genau in eine Reihenfolge zu bringen, mit der man sich am Ende wirklich wohl fühlt. Dennoch dürfte es kein Geheimnis sein, dass der
Sein bewährtes Primeknit-Upper macht den Ultra Boost darüber hinaus zu einem gleichermaßen leichten wie stylischen Runner, der mit klassischen (hässlichen) Gym-Trainern kaum mehr etwas gemein hat. In der Luxus-J&D-Variante lässt sich dieser sogar als Begleiter in ein schickes Restaurant ausführen (überhaupt gibt es heute für Sneaker längst kaum noch No-Go-Areas). Zu den beliebtesten Ultra-Boost-Releases der letzten Monate gehörte mit Sicherheit der hier vorgestellte „Reflective“. Der Name könnte kaum treffender gewählt sein, was spätestens bei einer Blitz-Aufnahme mit dem Handy deutlich wird. Dann verwandelt sich der zurückhaltende, grau-schwarze Boost in einen unübersehbaren Lichtmagnet, was durchaus auch praktische Gründe hat. Und zu Silvester spart man sich damit fast schon das Feuerwerk.
Wie bei allen Ultra Boosts rate ich dringend dazu, eine halbe Nummer größer zu nehmen. Ansonsten könnte es vorne etwas eng werden. Dass der „Reflective“ mit der verbesserten, besonders strapazierfähigen Continental-Sohle ausgestattet wurde, dürften vor allem Läufer gerne hören. Diese soll dem Schuh dank ihres geringeren Abriebs eine deutlich längere Lebensdauer ermöglichen und so eine der ganz wenigen Schwachstellen des Modells abstellen. In 2016 dürfen wir auf weitere limitierte Ultra Boost-Releases (der neue 
