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Das Londoner Modelabel Trapstar hat sich in den letzten Jahren nicht zuletzt dank prominenter Unterstützung (Rihanna) in der Branche einen beachtlichen Ruf erarbeitet. Nun können die Jungs erstmals ihre Ideen auf einem Puma-Sneaker umsetzen. Dass ihre Wahl auf den Disc Blaze fiel, macht sie für uns schon direkt sehr sympathisch. Nur eine Woche nach der Bape-Collabo hat Puma damit gleich den nächsten Killer-Release am Start. Schwarzes Premium-Leder und eine gesprenkelte Midsole sind die auffälligsten Merkmale des Trapstar Disc Blaze, der zum Preis von knapp 150 Euro ab Samstag u.a. bei Caliroots, 43einhalb, SlamJam und Eleven erhältlich sein wird.

Schon am Freitag wird das (Hype-)Beast aus dem Käfig gelassen. Zum 10. Geburtstag des gleichnamigen Online-Magazins erscheint ein nicht nur von uns bereits sehnsüchtig erwarteter Ultra Boost. Der „Uncaged“ wurde vom Kunststoff-Käfig befreit und mit kleinen Gadgets wie einem Chip ausgerüstet. Dazu finden sich ein spezielles Branding (u.a. auf den Innensohlen) und das bewährte Primeknit-Upper. Das Ergebnis überzeugt – mehr noch: der Hypebeast Ultra Boost „Uncaged“ ist ganz eindeutig unser Schuh der Woche. Und das will in der Masse an Releases schon etwas heißen. Mit 180 Euro hat sich adidas beim Preis erfreulicherweise nicht zu einem weit verbreiteten Collabo-Aufschlag hinreißen lassen (man brauchte für den Schuh ja auch weniger Material, hehe). Insgesamt also ein Pflichtkauf für jeden Boost-Junkie. Overkill, SlamJam, END, TheNextDoor und Sneakers76 (jeweils als Midnight-Release) bzw. TGWO (Instore Only) sind bei diesem Release die Stores Eures Vertrauens.

Seit heute ist die erste Kollektion zwischen Nike und Stone Island im NikeLab erhältlich. Im Mittelpunkt des Release stehen die klassischen Windrunner-Jacken, die durch das bewährte Mussola Gommata veredelt wurden. Dabei hat man die Qual der Wahl zwischen 6 Colorways. Mit einem Preis von 680 Euro (!) sind die Jacken aber selbst für SI-Verhältnisse alles andere als günstig. Komplettiert wird die Kollektion vom Mowabb-inspirierten Koth Ultra Mid Sneakerboot in zwei wintertauglichen Colorways (olivgrün und schwarz). Auch dieser erhielt die besondere Stone Island-„Behandlung“.

Entgegen erster Aussagen, dass die letzte Collabo von Concepts und Asics ein „Concepts exclusive“ sei, kommt der knallgrüne Gel Respector „Coca“ nun doch auch zu uns. Offenbar war Concepts von diesem Schritt selbst einigermaßen überrascht. Ursprünglich released im Zuge des Pop-up-Stores in Miami Beach spielt die Farbe des Schuhs auf die Blätter der Kokapflanze und damit auf die besondere Bedeutung Miamis im internationalen Drogenhandel an. Concepts haben augenscheinlich eine Vorliebe für kontroverse Themen – man erinnere sich nur an ihren Gel-Lyte V „8Ball“, der ebenfalls eine Drogen-Story behandelte. Auch wenn die Farbe des „Coca“ sicherlich die Meinungen teilen dürfte, so scheint der Schuh qualitativ doch nicht zu enttäuschen. Hierzulande ist der Concepts x Asics Gel-Respector „Coca“ ab Samstag u.a. bei asphaltgold (Restpaare sollen ab 15 Uhr online gehen), Titelhelden und Overkill erhältlich.

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Manchmal sind die Release-Planungen der Marken nur schwer zu durchschauen. Offenbar vertraut man bei Nike einem ziemlich guten Wetterdienst, der vorhersagte, dass der Winter in diesem Jahr praktisch ausfällt. 17 Grad wie heute hier in Köln passen wohl eher in den Frühling. Und für ein solches Wetter sollte man immer ein Paar Flyknit Racer im Schrank haben (oder besser 2 oder 3). Über die Vorzüge des Racer ist längst alles gesagt. Nun erscheint diesen Freitag der schwarz-weiße „Orca 2.0“, bei dem jedoch die hinzugefügten gelben Highlights im Flyknit zunächst leicht irritieren. Zur gewohnten Nike-Zeit (9 Uhr) wird der Racer online erhältlich sein. Wie bei allen Flyknit Racer empfiehlt es sich, auch hier eine halbe Nummer rauf zu gehen.

Nach dem Erfolg des ersten Drops von Palace London und adidas Originals legt die britische Skatemarke nun nach. Auf den Palace Pro Boost folgt der C.M. Boost, wobei die Initialen für „Copa Mundial“ und damit für adidas’ Engagement im Fußball stehen. Die typischen Nähte eines Fußballschuhs wurden folglich von Palace übernommen, die wieder der überbequemen Boost-Sohle vertrauten. Das dezente Branding gefällt uns ebenfalls. Erhältlich in Schwarz/Weiß bzw. Weiß/Schwarz sollten beide C.M. Boost ab Freitag im Onlinestore von Palace zu finden sein.

Eine Fortsetzung steht auch bei Nike mit Teil 2 des herbstlichen „Wheat-Packs“ in dieser Woche an. Nachdem man im Vormonat schon den Air Max 1 und den Air Max 95 im gelbbraunen Colorway herausbrachte, folgt nun der Air Max 90 als „Winter Premium“-Release. Hinter diesem Etikett verbirgt sich letztlich nur der Hinweis auf das gewachste Leder-Material des Schuhs, der mit seiner graubeigen Midsole und der Gumsohle bestimmt nichts falsch macht. Farblich durchaus verwandt erscheint der auch für Freitag angekündigte Air Force 1 High 07 LV8 „Flax“, auf den die große Fanbase des AF1 sicher schon sehnsüchtig wartet. Beide Nike-Modelle sind ab Freitag Morgen sowohl im Nike-Store als auch bei Foot Locker, asphaltgold, hhv.de und 43einhalb vorrätig.

Die Rückkehr des Air Mowabb wurde dem Modell unseres Erachtens nicht gerecht. Vielleicht lag es am Preis von 180 Euro oder daran, dass noch kein Celebrity in ihm fotografiert wurde, jedenfalls erhielt der Schuh bislang nicht die Aufmerksamkeit, die er zweifellos verdient gehabt hätte. Nicht nur im „All Black“-Colorway ist er eigentlich unschlagbar und gerade für den Herbst/Winter ein stylischer und verlässlicher Begleiter. Am Samstag versucht Nike nun mit einem olivgrünen Colorway („Militia Green“) sein Glück, der vor allem durch seine leuchtend roten Farbakzente sofort ins Auge fällt. Es ist zugleich auch der erste neue Colorway des ACG-kompatiblen Mowabb seit dem Jahr 2006. Mit seinem Huarache-Strap und der Neopren-Socke sollte der Air Mowabb eigentlich die Herzen jedes Nike-Fanboys erreichen. Wer Lust auf einen verdammt guten Schuh bekommen hat, sollte hier zuschlagen. Online bei Nike ab Samstag 9 Uhr oder auch bei asphaltgold und SneakAvenue.

Hmm, irgendetwas war doch bald? Genau! Man nennt es „Weihnachten“! Eigentlich kann man das Fest der Feste nur lieben oder hassen. Für die überzeugten (weiblichen) Xmas-Fans hat Nike auch dieses Jahr ein „Christmas Pack“ geschnürt, das selbst die letztjährige Concepts/NikeSB-Collabo ziemlich alt aussehen lässt. Egal ob Blazer Mid oder Air Max 90, die Schuhe sehen aus, als seien sie zuvor komplett im kitschigsten Weihnachtspapier eingepackt worden (der Swoosh beim Blazer besteht zum Beispiel aus kleinen Weihnachtsbaumkugeln). Eine größere Xmas-Dosis ist zumindest optisch kaum vorstellbar und so dürften beide Schuhe außerhalb der Feiertage nur bedingt tragbar sein. Wer am Samstag Morgen nicht mit anderen Schuhen beschäftigt ist, kann sich u.a. bei Nike, 43einhalb und END in den Xmas-Wahnsinn stürzen.

Eine gewisse Tradition hat die Zusammenarbeit von Nike mit dem Londoner Kaufhaus Liberty, die vor allem für ihre floralen Muster und Prints weltbekannt sind. Diese finden sich auch bei der neuen Kollektion, die seit heute u.a. im Nike-Onlinestore und bei Liberty verfügbar ist. Bei der Modellauswahl hat man sich dieses Mal von einem Querschnitt durch die Jahrzehnte und die Entwicklung des Turnschuhs inspirieren lassen. So finden sich darunter sowohl Klassiker wie der Cortez als auch vergleichsweise „junge“ Modelle wie der Air Max Thea. Allen gemein ist ein bräunliches Blumenmuster auf rosafarbenen Hintergrund. Abgerundet wird die Kollektion von den dazu passenden Klamotten, die preislich deutlich unter dem der letzten NikeLab-Drops angesiedelt sind. Auch bei unseren Freunden von 43einhalb ist die Liberty x Nike-Collection ab heute erhältlich.

Vielleicht ist Euch auch schon aufgefallen, dass die finnische Traditionsmarke Karhu so allmählich aus dem Tiefschlaf erwacht. Das hängt mit der neuen Führung des Unternehmens zusammen und deren Ehrgeiz, alte Modelle aus dem Karhu-Archiv in modernisierter Form zurück in die Läden zu bringen. Der jüngste Kandidat ist der Fusion 2.0, der nun von Patta das Collabo-Gütesiegel erhielt. Am kommenden Samstag findet der weltweite Release des Patta x Karhu Fusion 2.0 statt. Dieser überzeugt weniger durch spektakuläre Extras (beim Branding hielt man sich ganz bewusst zurück) als durch seinen Materialmix aus Premium Pigskin Suede, Nubuck und Mesh. Da wir bislang noch keinen der neuen Karhus besitzen, können wir leider nichts über das Sizing sagen. Immerhin steht der Preis fest. Dieser liegt bei fairen 130 Euro. Sneakers76, END, asphaltgold (Instore first) und Afew.

Einigermaßen unerwartet steht für Samstag noch der Release des Air Jordan 1 KO OG „Bred“ auf dem Kalender. Eigentlich hatten die meisten damit gerechnet, dass dieser vorerst überhaupt nicht mehr erscheinen wird. Im Sommer hatte Jordan Brand in letzter Minute den Release zurückgezogen (bzw. Händler mussten bereits ausgelieferte Paare zurückschicken) nachdem auf den Schuhen offenbar Schimmel entdeckt worden war. Nun erscheint der AJ 1 KO „Bred“ also doch – zumindest im europäischen NikeStore (Samstag 9 Uhr) und bei Foot Locker. Die Amis müssen sich hingegen weiter in Geduld üben, so scheint es bislang. Die Zahl der verfügbaren Paare dürfte in diesem Fall nicht allzu groß sein.

Ronnie Fieg müssen wir wohl nicht vorstellen. Vielleicht aber schon das, was er sich nun ausgedacht hat. Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit bis Mr. Fieg auch die Mädels mit seinen Designs einkleiden würde. Jetzt ist es also soweit: Kith Women geht an den Start und das sowohl online als auch in einem neuen Store gegenüber der ersten Kith-Dependance in der Bleecker Street. Auch wenn er die erfolgreichen Kith-Kollektionen der Vergangenheit nicht 1 zu 1 auf die Damen übertragen wollte, so ist Fiegs typischer Stil (minimalistisch, elegant, gedeckte Farben) doch deutlich zu erkennen. Auch die Klamotten von Kith Women sollen bequem, modern und durchaus funktional sein. „Athleisure“ nennt Fieg diesen Designansatz, der deutlich entfernt von klassischer Streetwear angesiedelt ist. Gefällt uns richtig gut (Haters gonna hate, na klar) und erinnert nicht nur entfernt an die Sacai/Nike-Entwürfe.

Wenn Franzosen und Engländer gemeinsame Sache machen, dann kann sich das Ergebnis meist sehen lassen. Für die letzte Foot Patrol-Collabo des Jahres erscheint diese Aussage ziemlich untertrieben. Denn der FP x Le Coq Sportif R800 „Artisan“ ist nichts weniger als bestes Schuhhandwerk wie man es heutzutage nur noch ganz selten findet. Vergleichbar den Premium-Releases von Diadora oder den KangaRoos „Made in Germany“ wurde der Retro Runner in Le Coq Sportifs französischen Werk nahe dem kleinen Städtchen La Romagne größtenteils in Handarbeit gefertigt. Hinzu kommt eine Auswahl erstklassiger Materialien. Das verwendete Leder sieht auf den offiziellen Fotos jedenfalls schon unverschämt gut und weich aus. Auch der Farbmix aus einem größtenteils dunkelblauen Upper mit hellbraunen Highlights und einer hellen Midsole besitzt erhebliches Klassiker-Potenzial. Jedes Paar wird zudem in einer speziellen, hochwertigen Holzbox mit Glasdeckel und mehreren Goodies (Schuhcreme, Bürste, Schuhspanner aus Holz) verpackt. Soviel Qualität hat natürlich ihren Preis. 190 Pfund (umgerechnet 260 Euro) wird der R800 „Artisan“ kosten, womit er in der gleichen Liga wie die erwähnten „Made in Germany“-KangaRoos liegt. Der Online-Release bei Foot Patrol ist für den morgigen Freitag angekündigt (Uhrzeit tba).

Muss man über den bevorstehenden Release des Yeezy Boost 750 wirklich noch etwas schreiben? Es ist ja praktisch unmöglich, den zu verschlafen. Gleichzeitig dürfte es für alle Interessenten wieder ein mühseliger K(r)ampf werden. Dafür ist der Hype einfach zu gewaltig und so bleiben Raffles – egal ob Instore oder Online – die einzig realistische Chance. Man kann nur hoffen, dass adidas aus dem Debakel beim Moonrock-Release gelernt hat und zumindest der Online-Release halbwegs unfallfrei über die Bühne geht. Wir wünschen allen Yeezy Boost-Fans viel Glück und starke Nerven!

Zum Ende dieses vorweihnachtlichen, wieder einmal mehr als vollen Weeklys wollen wir noch einen Nicht-Sneaker-Release aufgreifen. Schon mehrmals haben wir über die modischen Accessoires von DSTNCT hier berichtet. Das junge Kölner Label bringt am Samstag ein neues, erneut sehr stylisches Armband mit ihrem typischen Ankermotiv heraus. Das „Shadow“ ist gewissermaßen der Nachfolger zum beliebten und inzwischen ausverkauften „Diamond Anchlet“. Wer für seine(n) Liebste(n) noch einen Geschenktipp zu Weihnachten sucht, der könnte hier fündig werden.

Viele weitere Links zu den Releases dieser Woche findet Ihr wie immer zu gegebener Zeit unter unserem Twitter-Account @sneakerzimmer.

Bilder: Jordan Brand, Foot Patrol, SlamJam, Afew, Nike, asphaltgold, 43einhalb, Dstnct, Overkill, Kith, Foot Locker, Hypebeast/adidas

Die Kombination „Film + Sneaker“ ist eine, die gar nicht mal so ungewöhnlich ist. Vor allem bei Extra Butter aus New York, deren Store in der Lower East Side auch schon mal mit einem kleinen Filmmuseum verwechselt werden kann. Ausgerechnet von dort kommt nun eine neue Asics-Collab, die etwas versteckt der Liebe der Extra Butter-Crew für das Kino huldigt. Ihr Asics Gel Lyte V „Karaoke“ ist mit seinem auffälligen Zebra-Lining und den pinken Akzenten eine liebevolle Hommage an Sofia Coppolas „Lost in Translation“. Wer sich noch an die Farbe von Scarlett Johanssons’ Perücke und das Design der kleinen Karaoke-Bar aus dem Film erinnert, wird jetzt vermutlich ein Aha-Erlebnis haben. Als Kontrast wählte man dazu ein graues Suede-Upper. Als komplettes Set kommt der Schuh zusammen mit einem Shot Glass, einer Zinnbox, Kirsch-/Eukalyptusbonbons (für die richtige Karaoke-Stimme) und einem Teebeutel (!). Zum Preis von 180 Dollar wird der Extra Butter x Gel Lyte V „Karaoke“ ab Samstag im Online-Shop von Extra Butter erhältlich sein (Sizerun US 5 bis 13). Es wird die Collab darüber hinaus auch in einer Toddler-Ausgabe für 80 Dollar geben. Wer will, kann sich ab dann auch mit „Karaoke“ Shirts und Goodies eindecken.

Mit dem kleinen Timelag von einer Woche wird die jüngste Collabo zwischen Naked aus Kopenhagen und Reebok auch bei weiteren Stores wie Summer (heute Online ab 0.01 Uhr) eintreffen. In unserem letzten Blogpost hatten wir das aus zwei Instapump Furys bestehende „Dynasty Pack“ näher vorgestellt, wobei es uns schwer fiel, aus beiden Schuhen einen klaren Favoriten zu benennen. Dachten wir anhand der Promobilder zunächst, der schwarze Colorway mit seinem besonderen Bouclé-Upper wäre der schönere, so sind wir uns da jetzt nicht mehr sicher. Denn je länger wir uns mit dem weißen Pump Fury beschäftigen, desto mehr mögen wir ihn. Man kann Naked für das Projekt nur gratulieren, wohlwissend, dass das Modell sicherlich kein Mainstream ist und es vermutlich auch nie werden wird. Für Liebhaber des Instapump ist das von einer gewissen TV-Serie aus den 80ern inspirierte „Dynasty Pack“ aber eigentlich ein Pflichtkauf. Wie üblich bei Naked sind ihre Collabos für die Mädels gemacht – oder für Jungs mit kleinen Füßen.

Was sich hinter der Zahlenkombination 72-10 versteckt, muss man eingefleischten Michael Jordan-Fans sicher nicht erklären. Für alle anderen: Die Zahlen stehen für den legendären Spielrekord aus der NBA-Saison 1995/96, in der die Bulls eine weitere Meisterschaft gewannen und His Airness der eigenen Unsterblichkeit ein Stück näher kam. Zu den beliebtesten Jordan-Modellen gehört der AJ XI, vor allem im klassischen „Bred“-Colorway. So kurz vor Weihnachten bringt man nun den AJ XI „72-10“ heraus, bei dem Understatement die maßgebliche Designidee gewesen zu sein scheint. Ein einfacher und gerade deshalb zeitloser Schwarz-Weiß-Mix mit kleinen, roten Farbtupfern und eher versteckten Highlights wie dem neuen Schriftzug auf den Innenseite der Zunge („72-10 Quality inspired by the greatest season led by the greatest player ever“). Das gewalkte Leder macht zumindest auf den offiziellen Fotos einen durchaus soliden Eindruck. Nicht fehlen darf selbstverständlich das für den Schuh charakteristische Lackleder. Am Samstag Morgen 9 Uhr wird der AJ XI „72-10“ im Nike-Store released.

Aus der Zusammenarbeit von Streetwear-Urgestein Stüssy und Nike sind schon einige großartige Releases hervorgegangen. Es sei nur an die alten Huaraches erinnert. Auch in der jüngeren Vergangenheit hat man beispielsweise auf dem Nike SB Trainerendor durchaus solide Specials kreiert. Zum ersten Mal sind Stüssy nun beim Air Max 95 angekommen. Und weil dafür ein Schuh vermutlich nicht ausgereicht hätte, hat man gleich ein Air Max 95-Trio auf den Weg gebracht. Dieses landet am morgigen Freitag als limitierter Tier-0-Release bei wenigen, ausgewählten Stores. Dazu zählen END, SlamJam, Firmament und SNS. Und natürlich wird die Stüssy-Air Max 95-Collabo auch direkt bei Nike erhältlich sein. Uns hat es vor allem der olivgrüne AM95 angetan. Aber eigentlich kann man mit keinem der Drei etwas Falsch machen.

New Balance „Made in USA“-Releases sind ein Garant für Premium-Qualität und überdurchschnittliche Verarbeitung. Zumindest wurden wir noch nie von einem in den USA gefertigten New Balance enttäuscht. Das gilt sowohl für General Releases als auch für limitierte Specials. Letztere bekamen am Black Friday dank Ronnie Fieg und Kith weiteren Zuwachs. Als Teil des „City Never Sleeps“-Projekts stellte Marketing-Genie Fieg einen neuen, von ihm designten New Balance 998 vor. Fiegs Vorliebe für blaue Sneaker dürfte bekannt sein, wobei der kräftige Navyton auf einem New Balance sicherlich ein Klassiker ist. Auch wenn sich der Preis mit damals 250 Dollar auf einem für „Made in USA“-Modelle durchaus bekannten Niveau bewegte, betrachtete manch einer die Collabo als überteuert. Für den Europa-Release am Samstag hat man das Dollarzeichen ganz einfach gegen einen € ausgetauscht. 250 Euro kostet der „City Never Sleeps“ 998 demnach. In den üblichen, überschaubaren Stückzahlen wird das Schmuckstück bei TGWO, asphaltgold (Instore first, ab 15 Uhr Restpaare online), END und Sneakers 76 erwartet.

Lang erwartet – nicht nur von uns – nun endlich fast eingetroffen! Die Rede ist von der Collabo zwischen Japans Streetwear-/Fashion-Powerhaus A Bathing Ape und Puma. Beide Partner haben gleich eine ganze Kollektion zusammen entwickelt, die einerseits die Bape-typischen Camo-Prints als auch Pumas Fußball-Erbe aufgreift. Unterteilt in zwei grundlegende Farbcodes, welche für das Heim- bzw. Auswärtsdress stehen sollen, können sich Fans der beiden Marken vom Kopf bis zu den Füßen einkleiden. Vorausgesetzt sie haben das nötige Kleingeld. Für Bape-Verhältnisse sind die Preise aber erfreulicherweise recht moderat. Nicht fehlen dürfen bei einer Bape-Collabo die beliebten Shark-Hoodies. Accessoires wie die Duffle Bag und der Rucksack im Camo-All-Over-Print runden den Camo-Overkill der Kollektion ab. Bei Caliroots, Sneakers 76, Soto und END kann ab Samstag eingekauft werden.

Das Sneaker-Angebot des Bape x Puma-Drops kann sich ebenfalls sehen lassen. Unser Highlight sind die beiden Disc Blaze (170 Euro) im klassischen grünen bzw. schwarz eingefärbten Camo-Muster. Dadurch wird die ohnehin auffällige Disc-Silhouette noch ein bisschen wilder. Das Kontrastprogramm hierzu bietet der weiße Blaze of Glory (150 Euro) mit seinen eher dezenten Bape-Bezügen. Ein cleaner Schuh für die „ruhigeren“ Tage und etwas alltagstauglicheren Outfits. Letzteren passt sich schließlich auch der dunkle R698 (160 Euro) an. Auch hier darf das ikonische Bape-Camo nicht fehlen. Alle Puma x Bape-Sneaker werden erfreulicherweise in einem Unisex-Sizerun von klein (ab UK3) bis groß (UK12) angeboten.

Nun hat adidas die Katze endlich aus dem Sack gelassen. In diesem Fall trägt die Katze den Namen „NMD“, was als Abkürzung für „Nomad(e)“ steht. Der NMD Runner ist eine neue Silhouette, mit der man in Herzogenaurach anscheinend noch sehr viel vor hat. Sie soll die Vorteile eines funktionalen Running-Schuhs mit der Ästhetik einer modernen Lifestyle-Silhouette verbinden. Damit liegt man voll im Trend. Nach dem Launch-Event in New York erscheint der Schuh schon heute als limitierter Consortium-Release mit einem komplett reflektierenden, grauschwarzen Primeknit-Upper. Colette hat ihn bereits online gestellt. Bei Foot Patrol und Sneakersnstuff wird er bislang „Instore only“ verkauft.

Am Samstag folgt dann der NMD Runner PK „Core Black“, bei dem zunächst die roten und blauen Elemente in der Boost-Sohle ins Auge fallen und der ebenfalls an klassische adidas-Silhouetten wie den Rising Star und den Boston Super erinnern soll. Darin steckt gewissermaßen auch der Bogen, den die adidas-Designer von der Vergangenheit in die Zukunft – oder zumindest in die Running-Gegenwart – schlagen möchten. Der NMD Runner PK wird relativ breit gelauncht und sollte beim Sneakerstore Eures Vertrauens zum Preis von 170 Euro erhältlich sein. Auch im adidas-Onlinestore wird der Schuh ab dem 12. Dezember auf Lager sein.

Zum Schluss wollen wir noch auf eine besondere Aktion aufmerksam machen, bei der es sich streng genommen natürlich nicht um einen neuen Release handelt. Bei size? feiert man derzeit die „Week of Huarache“. Dazu holte man aus dem eigenen Lager sowohl alte Colorways als auch etliche „size? exclusives“ zurück. Von manchen Modellen finden sich leider nur noch einzelne Restgrößen – vielleicht habt Ihr ja Glück und es ist zufällig Eure dabei –, von anderen Colorways gibt es hingegen fast einen kompletten Sizerun. Dieser grau-grünliche Huarache ist sicher mehr als einen Blick wert.

Viele weitere Links zu den Releases dieser Woche findet Ihr wie immer zu gegebener Zeit unter unserem Twitter-Account @sneakerzimmer.

Bilder: Extra Butter, Kith, Nike/Stüssy, Puma/Bape, adidas Originals, END, Foot Patrol

 

 

 

Auch wenn man praktisch blind und in den letzten Wochen ohne Kontakt zur Außenwelt gewesen sein muss, so wollen wir doch den Release des nächsten Yeezy Boost 350 gleich zu Beginn pflichtgemäß erwähnen. Zumindest eine Hälfte des Sneakerzimmers ist ja bekennender Yeezy Boost-Fan und als solcher darf man den “Moonrock“ natürlich nicht verpassen. Schon jetzt glauben wir aber sagen zu können, dass der „Turtle Dove“ weiterhin unser Favorit sein wird. Irgendwie hätte der neue YZY Boost 350 etwas mehr Drive (oder wie man das ausdrücken soll) vertragen können. Zur blassen „Season 1“ passt er dann aber wieder ziemlich gut. Die besten Chancen bieten sich am Samstag (vermutlich wieder gegen 10 Uhr) direkt auf der adidas-Seite. Ansonsten muss man sein Glück wohl bei einem der vielen Raffles versuchen, wobei der „Moonrock“ nur zu den bereits bekannten „Season 1“-Stores kommen wird. So wie es aussieht, war es das aber noch nicht für dieses Jahr mit dem Yeezy Boost. Nach dem Hype ist vor dem Hype!

Wir hatten in den letzten Wochen ja schon so manche Zeitreise zurück in die 90er unternommen. In den Retrozug sind auch Diadora eingestiegen und bringen uns am Freitag den V7000 OG „Espresso Ristretto“ zurück. Auch dieser ist natürlich wieder ein Qualitätsprodukt „Made in Italy“. Und das Beste: Es gibt nun sogar den passenden Trainingsanzug (so hieß das früher mal) dazu. Damit wäre der unverwechselbare 90er-Look perfekt! asphaltgold, TGWO und Slamjam versorgen Euch mit dem kompletten Package.

Diadora-Release Nr.2 ist nicht weniger interessant. Rund einen Monat nach der Premiere bei LimitEDitions kommt die in vielerlei Hinsicht starke N9000-Collabo der Katalanen nun zu wenigen, ausgewählten Stores und das auch nur in sehr überschaubaren Stückzahlen. Der „Castellers“ bietet nicht nur eine absolut originelle Story mit Bezug zur katalanischen Heimat von LimitEDitions, die makellose Ausführung und Qualität lässt den Schuh in unserer Hitliste der besten Diadora-Releases ziemlich weit nach oben klettern. Natürlich sind 200 Euro kein Schnapper, aber der Preis ist vor diesem Hintergrund und der nur sehr eingeschränkten Verfügbarkeit wohl in Ordnung. Sneakers 76, Afew (Instore first), SNS und Overkill (Instore only) gehören zum ausgewählten Kreis der Diadora-Adressen.

Jetzt noch zu einem besonderen Angebot: Zusammen mit unseren Freunden von Kosmos bieten wir allen Sneaker-Zimmer-Lesern bis Sonntag Abend 23:59 Uhr eine „Free Worldwide Shipping“-Option auf alle Diadora-Releases – darunter die letzten V7000-Raketen und eine ganze Reihe sehr starker N9000. Gerade letztere beweisen, dass Diadora auch ganz ohne Collabo-Partner exzellente Colorways und Qualität liefert. Um in den Genuss des Free Worlwide Shipping zu kommen, braucht ihr beim Checkout lediglich den Code „DIADORAZIMMER“ eingeben.

Farblich recht nahe am „Moonrock“ bewegt sich adidas mit seinem Consortium-Release des Superstar 80 „Metropolis“, der mit seinem elegant grauen Farbton das urbane Spielfeld von New York bis Tokio verkörpern soll. Besonderer Clou ist bei diesem Superstar die Limitierung auf weltweit 1000 Paare, die zudem an der Ferse noch einzeln durchnummeriert sind. Auch das Material macht auf den bislang veröffentlichten Bildern einen wirklich hochwertigen Eindruck. Fündig werdet Ihr ab Freitag bei adidas, END, Sivasdescalzo, Overkill und TheNextDoor.

Vor 2 Wochen hatten wir hier an gleicher Stelle bereits den „Cannon“ vorgestellt. Nun folgt Teil 2 dieser gesichtsträchtigen Zusammenarbeit zwischen Sneaker Politics aus Louisiana und Saucony. Der blau-goldene Courageous „Jackson“ greift die vor 200 Jahre tobende Schlacht um New Orleans auf. Damals kämpften General Andrew Jackson und seine Männer gegen die Engländer. Ihm zur Hilfe eilte ausgerechnet Jean Lafitte, ein gefürchteter Pirat. Die Cartagena-Flagge seiner Schiffe zieren neben der amerikanischen Flagge die Innensohlen des farblich doch sehr amerikanischen Schuhs. Die ersten 50 Online-Bestellungen erhalten übrigens drei goldene Pins als Zugabe. Für 1 Uhr deutscher Zeit (in der Nacht zu Samstag) ist der Online-Release des „Jackson“ geplant. 125 Dollar sind für diesen ein insgesamt akzeptabler Preis. Leider bleibt es dabei nicht. Versandkosten und Zollgebühren heißen die Spielverderber.

Auch wenn es hier eigentlich um Schuhe gehen soll, so weichen wir von diesem Muster gelegentlich aus guten Gründen ab. Die kommende Capsule-Collection von Londons Foot Patrol und New Yorks Alife ist so ein Grund. Die beiden Sneaker- und Streetwear-Institutionen dies- und jenseits des Atlantiks haben vom urbanen Umfeld ihrer Stores inspirierte Shorts, Hoodies und Jacken designt. Große Prints und ein kombiniertes FP/Alife-Logo zieren die einzelnen Stücke, die ab Freitag 9 Uhr im Foot Patrol-Onlineshop erhältlich sein werden. Well done lads!

Ho ho ho, in 6 Wochen ist Weihnachten und wir sitzen wieder alle brav rund um den Tannenbaum. Die Schuhwahl für diesen feierlichen Anlass nimmt uns Asics auch dieses Jahr dankenswerter ab. Der große Erfolg des letztjährigen Xmas-Packs möchte man mit „Jack Frost“ und „Bad Santa“ am liebsten wiederholen. Beide Schuhe bzw. Colorways gefallen uns richtig gut. Selbst wenn man sich nichts von Weihnachten macht, dürfte das Pack mehr als nur einen Blick wert sein. Wir können bislang keinen klaren Favoriten benennen, was für die Qualität des winterlichen Doppels spricht. Geht Ihr lieber mit dem bösen Santa oder doch eher mit dem braven Herrn Frost? Jeweils knapp 130 Euro sollen Gel Lyte V bzw. Gel Lyte III kosten. Afew, Eleven, asphaltgold und 43einhalb spielen für Euch den Weihnachtshelfer.

Kann man vom Flyknit Racer eigentlich jemals genug haben? Oder genug Flyknit Racer haben? Wir glauben nicht. Nach dem x-ten Restock des Oreo 2.0 bringt Nike am Freitag mit dem „Acai Berry“ einen frischen, deutlich auffälligeren Colorway an den Start. Die Kombination aus schwarzem Swoosh und orangener/weißer Midsole gefällt uns auf Anhieb. Auch wenn der „Acai Berry“ vermutlich keinen Hype auslösen wird – warum auch –, dürften manche Größen recht schnell vergriffen sein. Ab Freitag Morgen 9 Uhr ist dieses Leichtgewicht im Nike-Store auf Lager.

Zweifellos ist der Yeezy Boost 350 “Moonrock“ der Release dieser Woche. Unser Herz hängt aber mindestens so sehr an einem anderen Schuh. Gemeint ist die neue Collabo von Bait und Reebok auf dem Insta Pump Fur(r)y. Fast könnte man meinen, Jeremy Scott hätte hier mitgemischt. Tatsächlich ist der flauschige Pump eine wundervolle Liebeserklärung an den fluchenden, kiffenden, politisch nicht korrekten Schmusebär „Ted“. Und weil dieser auch schon in zwei Kinofilmen mitspielen durfte, wird es auch gleich 2 Ted-Schuhe geben. Neben einem etwas helleren „Happy Ted“ bringen Bait und Reebok auch einen „Nasty Ted“ heraus, der sich abseits der Farbe des flauschigen Fellimitats auch durch den Aufdruck auf der Ferse unterscheidet. Komplett wird die Ted-Überdosis durch zwei Poloshirts mit Ted-Logo. Nachdem Bait die Möglichkeit zum Kauf der Paare zunächst über ein Raffle verlost hatte, besteht durchaus Hoffnung, dass einige Größen später auch ganz normal online erhältlich sein werden. Wie wir hören, soll die Collabo ein „Bait exclusive“ sein. Ein Deutschland-Release ist leider nicht vorgesehen.

Viele weitere Links zu den Releases dieser Woche findet Ihr wie immer zu gegebener Zeit unter unserem Twitter-Account @sneakerzimmer.

Bilder: Hypebeast, SNS, Nike, Diadora, adidas, Asics, Sneaker Politics, Hypebeast, Solebox

Auch wenn das Wetter im Moment nicht danach aussieht: Der Herbst ist da und bald schon der Weihnachtsmann! Höchste Zeit also für winterfestes Schuhwerk, wobei Nike gleich eine ganze Serie an neuen Sneakerboots auf den Sneakerfan loslässt. Nachdem der durchaus wintertaugliche Flyknit Chukka ACG im letzten Jahr schon zu unseren Lieblingen zählte, legt die Swoosh-Nation nun mit gleich drei neuen Flyknit Chukka FSB-Releases nach. Der Clou bei diesen sind die holographischen Elemente an Mudguard und Ferse. Während die grau-schwarzen Farbcombos eher unauffällig wirken, können die Mädels mit dem roten Colorway etwas mehr Gas geben. Im Nike-Store finden sich noch alle drei Farben. Auch bei 43einhalb, asphaltgold, Foot Patrol und Overkill wird Euch und Euren Füßen geholfen. Der verlangte Preis von 200 Euro bewegt sich allerdings an der Schmerzgrenze.

Wer sich passend zum Herbstlaub kleiden möchte, für den hat Nike auch etwas im Angebot. Das farblich ganz nach unserem Geschmack gestaltete Flax/Wheat-Pack bietet gleich mehrere Nike-Bestseller in hellbraunen Herbst-Colorways. Die Gum-Sohle beim Air Max 1 ist besonders stylisch – überhaupt mal wieder ein richtig starker Air Max 1 nach langer Zeit. Obwohl der offizielle Release-Kalender das Wheat-Pack für Freitag 9 Uhr ankündigte, kann man z.B. den Air Max 1 bei Sivasdescalzo schon bestellen. Bei Afew ist hingegen bereits der ebenfalls ziemlich gelungene Air Max 95 online. Nike, asphaltgold und Overkill folgen dann brav am Freitag Morgen. Den Air Max 90 Sneakerboot gibt es dazu bei The Upper Club und SneakAvenue.

Palace sind eigentlich weniger unsere Baustelle. Aus ihrer langen Zusammenarbeit mit adidas werden nun aber gleich mehrere interessante Sneaker released. Insbesondere der Palace Pro Boost dürfte nicht nur eingefleischte Skater ansprechen sondern auch für die Lifestyle-Zielgruppe gedacht sein. Wir sehr wir den Ultra Boost (und überhaupt fast alle Boost-Modelle) lieben, ist ja sicher längst bekannt. Neben dem Pro Boost in Schwarz/Weiß bzw. Mint/Weiß wird es auch noch den „normalen“ Palace Pro in mehreren Farbvarianten geben. Sneakers 76, SlamJam und END führen die Palace x adidas-Kollektion ab Samstag.

In Japan hat man offenbar eine Vorliebe für alles Außerirdische und die Weiten des Weltalls. So sind atmos nach ihrem Puma Disc Blaze „The Sun & the Moon“ erneut in die weit entfernte Galaxie abgetaucht. Ziel ihrer Reise war dieses Mal die Venus, die Inspiration für einen weiteren Disc Blaze diente.  Ein folglich dunkelblaues Upper, dazu ein gesprenkelter, leuchtender Cage – die Zutaten klingen recht vertraut und doch überzeugt das Gesamtwerk. Bei Sneakers 76, END, Caliroots und SNS wird der atmos x Puma Disc Blaze „Venus“ ab Samstag verkauft.

Ab sofort nennen wir Hikmet nur noch Adriano. Denn wie der italienische Superstar besitzt auch Mr. Solebox ein angeborenes Unterhaltungsgen. Dafür genügt ein Blick auf eine Folge Turnschuh.tv oder auf den Teaser zur neuen Solebox x Diadora-Collabo. „Azzurro“ heißt der in edles, schwarzes Känguruhleder verpackte V7000, was bei einem Celentano-Fanboy nur konsequent ist. Wir sind jetzt natürlich gespannt, ob der Schuh den starken Eindruck der offiziellen Fotos bestätigen kann. Wer Hikmet kennt, dürfte nicht überrascht sein, dass er sich für den Release wieder etwas Besonderes hat einfallen lassen. So fand der Online-Release nicht nur vor (!) dem Instore-Verkauf bereits heute Mittag statt (Instore dann am Samstag in Berlin & München), für jedes Paar wurde auch noch eine Single-CD gepresst. Der Song heißt natürlich so wie der Schuh und hat echte Ohrwurm-Qualitäten. Das Musikvideo muss man gesehen haben. Hikmet, die Rampensau!

Lust auf etwas Abwechslung? Diesem Wunsch kommen Concepts und Asics in dieser Woche nach. Ihr „Mix & Match“-Pack hat gleich vier Gel Lyte V im Angebot, die sich allein durch die Farbe des Neopren-Sockliners voneinander unterscheiden. Dieser ist wahlweise in Teal, Purple, Royal und Coral eingefärbt. Die Idee ist nun, dass man durch den Kauf von mindestens 2 unterschiedlichen Paaren einen farblichen Mix kreieren kann. Dazu kommen unterschiedliche Laces, was die rechnerisch möglichen Kombinationen noch einmal erhöht. Egal ob man lieber mixt oder doch matcht, in jedem Fall muss man 130 Dollar für ein Paar des Quartetts hinlegen. Das gesamte Pack soll ein „Concepts exclusive“ sein. Der Online-Release wird am Samstag um 18 Uhr deutscher Zeit (12 Uhr Boston/NYC) erfolgen.

Und weil auch Sneakerheads älter werden und selbst Nachwuchs bekommen, hat Concepts auch an die Kleinen gedacht. So gibt es das gesamte Pack auch in Toddler-Größen. So können dann Papa und Mama mit ihrem Nachwuchs gleich im Family-Look ausstatten. Großartige Idee! Die Toddler-Gel Lyte V sollen zeitgleich bei Concepts erhältlich sein.

Es gab mal eine Zeit, in der das TV-Programm nachts noch Pause machte und selbst schlafen ging. Während jener Stunden zeigten die Sender Testbilder oder lediglich ein wirres, weißes Rauschen. „White Noise“ nennt sich das optische Phänomen der VHS-Zeit, in der ein TV kein Empfangssignal erhielt. Zusammen mit Saucony haben END dieses originelle Thema nun in einer extrem starken Collabo aufgegriffen. Der grau-weiße Grid 9000 bleibt zwar farblich dezent, dafür bietet er einen mehr als spannenden, außergewöhnlichen Materialmix aus gewebter Baumwolle, Nylon, Jersey und grober Wolle. Eine mintfarbene Außensohle rundet den cleanen Look des „White Noise“ überzeugend ab. Ein stylisches Extra ist die transparente Glasbox, in die der Schuh wie ein Schmuckstück ausgestellt werden kann. Für 139 Euro bieten END und Saucony hier ein sehr faires Sneaker-Highlight (Größen UK3 bis 12). In der Nacht zu Samstag (1 Uhr deutscher Zeit) sollte man besser wach bleiben!

Zum Schluss wollen wir wieder auf eine Sale-Aktion hinweisen. Bei Foot Locker EU gilt bis Sonntag Abend wieder der VIP-Pass mit 25% Rabatt auf das gesamte Sortiment. Bei Bestellungen im FL-Onlineshop benötigt Ihr lediglich den Code „VIPDEAL25D“ beim Checkout. Wie wäre es mit einem Huarache Utility oder dem neuen Asics Gel-Lyte V aus dem „Holiday Pack“? Sogar der Premium-Jordan 1 Pinnacle „Vachetta Tan“ scheint noch in guten Stückzahlen auf Lager zu sein. 300 Euro sind zwar immer noch kein absolutes Schnäppchen, aber sicher eine Überlegung wert.

Viele weitere Links zu den Releases dieser Woche findet Ihr wie immer zu gegebener Zeit unter unserem Twitter-Account @sneakerzimmer.

Bilder: END/Saucony, Solebox, Foot Patrol, adidas/Palace, Concepts, Puma/atmos, Hypebeast, Afew

Mastermind aus Japan und Reebok setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit zwei weiteren Releases in dieser Woche fort. Neben dem noch relativ neuen Furylite, bei dem sich das Mastermind-Logo auf der Zunge wiederfindet und der ansonsten der klassischen Schwarz-Weiß-Ästhetik folgt, durfte das japanische Label auch den Insta Pump Fury mit seinem Totenkopf-Branding versehen. Leider fällt der Preis für diesen mit rund 250 Euro selbst für Pump Fury-Verhältnisse ziemlich ambitioniert aus. Man darf gespannt sein, ob allein der Name Mastermind diesen Kurs am Ende rechtfertigt. Denn ansonsten scheint die Collab eher unauffällig. 24 Kilates, END und Foot Patrol werden sowohl den Mastermind Insta Pump Fury als auch den Furylite ab Samstag verkaufen.

In der gefühlt unendlichen Serie an Ventilator-Releases sind dieses Mal Livestock aus Kanada an der Reihe. Passend zu ihrer Heimat fällt das Thema dieser Ventilator-Collab aus. Der knallrote Colorway soll an das Ahornblatt, Kanadas Nationalsymbol, sowie an den Farbwechsel im Herbst erinnern. Wer also den Ventilator liebt und Kanada-Fan ist, kommt um diesen Schuh kaum vorbei. Erhältlich ist der Livestock Ventilator ab Samstag u.a. bei Solebox, END und Sneakersnstuff (Preis ca. 130 Euro).

Die Schweden von Sneakersnstuff und Puma machen wieder gemeinsame Sache. Das Ergebnis nennt sich „Adventurer Pack“, wobei uns von den beiden nach den SNS-Gründern benannten Modellen nur eines gefällt. Der mintfarbene XT2 „Erik“ wirkt frisch, clean und mehr als solide. Überhaupt ist Mint fast immer eine gute Wahl. Die Story ist ebenfalls recht spannend: Ende der 1990er Jahre reisten Erik und Peter regelmäßig nach New York, um von dort in Europa nicht erhältliche Sneaker mitzubringen und in ihrem Stockholmer Laden zu verkaufen. Der XT2 greift diese Reisen über die Farben von Eriks schwedischem Reisepass auf. Dazu zeigen die Innensohlen alte, wild angeordnete Reisepass-Stempel. Bei Eleven und SNS ist das Pack bereits online. Am Samstag folgt dann der Release bei weiteren Puma-Accounts.

Es kommt nicht so oft vor, das wir über einen Blazer-Release schreiben. Diese Woche wollen wir jedoch eine Ausnahme machen, denn der kommende Quickstrike gefällt uns außerordentlich gut. Nike steckte seinen Oldschool-Klassiker in eine „Premium Vintage“-Verkleidung. Vor allem das zusammengesetzte Canvas-Upper verleiht diesem Blazer Mid eine spannende Struktur. Eine Gumsohle sieht am Blazer ohnehin immer top aus. Erhältlich ist der Quickstrike ab Freitag sowohl im Nike-Store als auch bei Solebox, 43einhalb und asphaltgold.

Diadora haben in den letzten 2 Jahren ein unglaubliches Comeback vollbracht. Nachdem zunächst der N9000 über Limited Releases und Collabs gepusht wurde, scheint die Zeit nun reif für einen weiteren Diadora-Klassiker. So erscheinen in den kommenden Wochen gleich mehrere V7000-Specials. Den Anfang machen am Freitag Ronnie Fieg/Kith und SlamJam. Fiegs Design – er nennt den Schuh dann auch ganz frech RF7000 –  ist wie immer Premium und durchaus kontrovers. Denn der Look der asymmetrisch gestalteten Toebox ist sicherlich gewöhnungsbedürftig. Auf den Bildern wirkt das Leder dafür extrem hochwertig – selbst für Diadora-Verhältnisse, von denen man eigentlich immer eine tadellose Qualität erwartet. Beim Colorway orientierte sich Fieg ganz einfach an Italiens Nationalfarben, die er in eine alltagstaugliche, gedecktere Version umwandelte. 200 Dollar soll der „Primo“ kosten, bei dem uns einzig eine etwas interessantere Story fehlt.

SlamJam wiederum spielen mit ihrem dunkelblauen V7000 „Yvan“ auf die US Navy an (einfach „Yvan“ rückwärts lesen, dann wird alles klar). Passend dazu erscheinen der Camo-Print auf den Innensohlen und die weiß-blaue Musterung der Laces. Interessant ist hier zudem die Materialauswahl. Neben Suede und einem weißen Kuhleder für das Lining entschied man sich bei SlamJam für eine Toebox aus Nylon. Selbiges findet sich auch an den Seiten wieder, was doch eher ungewöhnlich für eine Diadora-Collab ist. Gefällt! Natürlich darf auch beim „Yvan“ ein Special Packaging nicht fehlen. Zusammen mit dem RF7000 „Primo“ wird dieses Doppel zeitgleich bei SlamJam und Kith am morgigen Freitag um 17 Uhr deutscher Zeit online gehen. Ein weltweiter Release zu einem späteren Zeitpunkt ist offenbar nicht geplant. Auch dürfte die Zahl der Paare deutlich limitierter als bei früheren Diadora-Collabs sein.

Viele weitere Links zu den Releases dieser Woche findet Ihr wie immer zu gegebener Zeit unter unserem Twitter-Account @sneakerzimmer.

Bilder: Kith, Overkill, 24 Kilates, Reebok, Puma/SNS, Solebox

London ist immer eine Reise wert. Das haben wir uns auch gedacht, als wir schon Flug und Hotel gebucht hatten und dann die Nachricht kam, dass die geplante „Sneakerness London“ ausfallen muss. Na dann erkunden wir eben London ohne Turnschuhmesse. Zusammen mit unserem London-Trip letztes Jahr im Dezember haben wir nun genug „Futter“ gesammelt, um Euch nun endlich unseren ganz persönlichen City Guide zur Streetwear- und Sneaker-Metropole vorstellen zu können. In diesem Blogpost präsentieren wir unsere Highlights abseits von Big Ben, Westminster Abbey und Buckingham Palace.

London City Guide London City GuideAuch dieses Mal haben wir wieder in Shoreditch gewohnt. Nach einer kleinen, süßen Wohnung an der Ecke zur Bethnal Green Road, die wir über Airbnb gefunden hatten, sind wir bei unserem letzten London-Trip im Ace Hotel abgestiegen. Wobei „absteigen“ es nicht so ganz trifft. Denn das Hotel, das einige sicher schon kennen, ist ein wahr gewordener Hipster-Traum. Selbst die einfachen Zimmer sind schon ein kleiner Traum – stylisch eingerichtet, groß und ausgestattet mit vielen verspielten, eigentlich sinnlosen Details wie einem Designer-Anspitzer (!) und einem wings+horns-Bademantel. Das Beste aber: Die Zimmer riechen bzw. duften wahnsinnig gut. Das im Erdgeschoss beheimatete Restaurant/Brasserie „Hoi Polloi“ haben wir vor unserer Abreise bei einem Frühstück getestet. Auch hier stimmt vom Design, über die Atmosphäre bis hin zum Essen eigentlich alles. Allein die hippen Gemüse-Smoothies sind sicherlich Geschmacksache. Empfehlen können wir das unglaublich cremige Rührei und das knusprige Granola mit Pflaumen.

London City Guide London City Guide London City GuideSo gestärkt sollte man gleich die Londoner Dependance von Sneakersnstuff besuchen, die sich praktisch nebenan befindet (geschätzte 10m Fußweg haha, Shoreditch High Street 107-108). Im Spätsommer 2014 öffneten Erik und Peter von SNS hier ihren ersten Store außerhalb Stockholms. Inzwischen haben beide ja auch Paris erobert. Der Laden ist gemütlich und typisch skandinavisch eingerichtet und dabei gleich als Original-SNS zu erkennen (wer den Store in Stockholm kennt, hat gleich mehrere Déjà-vues).  Bezogen auf das Sortiment findet man das Erwartbare. Bei unserem zweiten Besuch fiel uns lediglich der weiße Pure Boost besonders auf, von dem noch einige Größen auf Lager waren. Der Rest war allerdings nicht so spannend. Meist am Samstag Morgen werden die strenger limitierten Schuhe released, wobei man sich auch hier brav anstellen muss. In jedem Fall sollte man bei einem Rundgang durch Shoreditch einmal reinschauen.

London City GuideGegenüber von SNS (140 Shoreditch High St) trifft man auf den Store von Present London. Der Shop bietet verschiedene Herren-Fashion- und Streetwearmarken wie Champion, Stone Island, Bedwin & The Heartbreakers, TSPTR und Hartford. Hier findet man zwar keine Sneaker, aber dafür eine wirklich feine Auswahl an Klamotten, Casual Shoes und Accessoires.

London City Guide London City Guide London City Guide London City Guide London City GuideAls nächstes führt unser Rundgang durch Shoreditch, in dem abends das Partyvolk vergleichbar den Kölner Ringen regiert (soll nur eine kleine Warnung sein), zu 1948 NikeLab (477-478 Bateman’s Row). Was einen hier erwartet, dürfte klar sein. Ins NikeLab kommen die Releases der gleichnamigen Nike-Serie wie zuletzt der Sock Dart „Be True“, von dem wir mit etwas Gück den allerletzten mitnehmen konnten. Dazu findet man die Entwürfe von NikeLab-Designern wie Johanna F. Schneider, die Sacai-Kollektion oder die letzten Pigalle-Releases. Zum Teil gibt es auch noch Schuhe in Größen, die online schon lange ausverkauft sind. Ein Besuch lohnt sich daher unbedingt.

London City Guide London City Guide London City GuideEbenfalls in Shoreditch ist Goodhood (151 Curtain Rd) zu Hause und das schon seit 2007. Der Laden hat uns sofort überzeugt mit seiner speziellen Mischung aus Designer-Klamotten, Lifestyle und Designer-Spielzeug. Über 200 Brands finden sich verteilt auf 2 Etagen, wobei das Basement dem Thema „Schöner Wohnen besonders hip“ vorbehalten ist. Skandinavisch, minimalistisch, stylisch ist hier fast alles. Die Sneaker-Abteilung ist hingegen überschaubar und nicht der Grund, weshalb man hier einkauft. Wer nicht mit Übergepäck nach Hause reisen möchte, kann später auch ganz entspannt den Online-Store besuchen. Ganz in der Nähe findet sich im Übrigen einer von mehreren Londoner Byron Burger-Läden sowie ein Breakfast Club. Beides sehr zu empfehlen!

London City Guide London City Guide London City Guide London City Guide London City GuideNicht zu verfehlen ist der Boxpark im Herzen von Shoreditch. Längst die schmalen Container mit ihren wechselnden Stores und Ausstellungen eine echte Institution. Für Sneakerheads ist vor allem die erst vor wenigen Wochen eröffneten „Fresh Laces“-Box interessant. Fresh Laces verfolgt einen Consignment-Ansatz. Neben Raritäten von Nike und Jordan findet man hier auch echte Luxusschätze wie den „Made in Japan“ Air Jordan IV von Hender Scheme. Wie wir erfahren haben, will Fresh Laces zunächst 1 Jahr das Store-Konzept am Boxpark testen.

Geht man nun die Bethnal Green Road Richtung Osten, erreicht man nach wenigen Minuten die Kreuzung zur Brick Lane Road, die für ihre vielen hippen Cafés und kleinen Imbisse bekannt ist. Einen Beigel mit Cream Cheese und Lachs im Beigel Bake (159 Brick Lane) sollte man sich nicht entgehen lassen. Besonders gut ist dieser um 2 Uhr nachts, wenn sich im Beigel Bake eine skurrile Mischung aus Partyvolk und Ur-Shoreditchern (?) begegnet.

London City Guide London City Guide London City Guide London City GuideGleich schräg gegenüber vom Beigel Bake hat mit Pam Pam (129 Bethnal Green Rd) Anfang des Jahres Englands erster Sneakerladen nur für Mädels aufgemacht. Inzwischen hat das Konzept ja schon einige Nachahmer gefunden. Pam Pam führt neben bekannten Sneakermarken (adidas, Saucony, Puma, Reebok) auch Streetwear für die weibliche Zielgruppe. Ein heller, gut sortierter Store, in dem in Zukunft auch regelmäßig Events und Workshops stattfinden sollen.

London City Guide London City Guide London City Guide London City GuideAuf der Bethnal Green Road ist mit Slam City Skates ein echtes Urgestein der Londoner Sneaker-/Streetwearszene beheimatet (also einer von drei Stores). Und es findet sich mit Mr. Sneaker (408-410 Bethnal Green Rd) ein weiterer Consignment-Store, der bei unserem letzten Besuch gerade eine unfassbare Lieferung alter Air Rifts und Prestos erhalten hatte. Es fiel echt schwer, sich davon loszureißen. Natürlich hat der Laden auch die üblichen Hype-Releases wie das „Air Max 90 Independence Day“-Pack oder die letzten Sock Dart-Releases im Angebot. Dazu sehr viele Huaraches und die in UK besonders beliebten Air Max 95 sowie 97. Leider sind die Preise durchaus anspruchsvoll.

London City Guide London City Guide London City Guide London City GuideEin Paradies für Schatzsucher und Vintage-Liebhaber ist der in einem alten viktorianischen Warenlager eingerichtete Second-Hand-Store Blitz (55-59 Hanbury Street) unweit der Brick Lane. Hier kann man wohl einen ganzen Tag verbringen und immer wieder Neues entdecken. Wer bei seiner Suche nach Vintage-Klamotten etwas Stärkung braucht, kann im angeschlossenen Café verschiedene Kaffee-Spezialitäten und Backwaren testen.

London City Guide London City Guide London City Guide London City GuideIn Shoreditch ist auch einer von insgesamt vier Londoner Offspring-Stores beheimatet (104 Commercial Street). Wir haben diesen zuletzt beim Release des Saucony Shadow 6000 „Stealth“ besucht – eine weitere Offspring-Collab, welche die Bekanntheit der Sneaker-Kette auch hierzulande nochmals steigern dürfte. Das Sortiment ist recht umfangreich und reicht von Jordan-Releases über Nike Quickstrikes bis hin zu Fashion-Sneaker wie die Stan Smith von Raf Simons. Insofern sollte hier eigentlich jeder etwas finden, was ihm gefällt. Nicht selten findet man in den Offspring-Stores auch Releases, die woanders schon länger ausverkauft sind. Dazu gibt es eine freundliche und kompetente Beratung.

London City Guide London City Guide London City Guide London City GuideBevor wir nun Shoreditch verlassen, wollen wir noch eine Empfehlung für ein großartiges Restaurant loswerden. Die Merchants Tavern (36 Charlotte Road) bietet Kochkunst ohne den üblichen Schnickschnack irgendwelcher Sterneköche. Schon die Location im viktorianischen Stil hat sehr viel Atmosphäre. Wer sich zu einem Besuch entschließt, sollte aber besser vorher reservieren und dabei nicht die Plätze im normalen Restaurant sondern die am „Kitchen Counter“ auswählen. Denn von denen kann man der sehr sympathischen Küchenmannschaft bei der Zubereitung über die Schulter gucken. Unbedingt die frittierten Austern und den unglaublich knusprigen Schweinebauch probieren! Aber eigentlich schmeckt hier alles unverschämt gut.

Fortsetzung folgt…

Die Zusammenarbeit mit namhaften Sneaker-Boutiquen oder Designern gehört für die meisten Brands fast schon zum täglichen Geschäft. Etwas ungewöhnlicher ist da schon eine Collab zwischen einem Taschenhersteller wie Yoshida Porter aus Japan und adidas. Auf dem Klassiker Stan Smith konnten die Japaner ihre subtile Handschrift verewigen. Hochwertiges Leder und ein charakteristisches Lining aus Orange zeichnen ihre beiden Entwürfe aus, die nun im Abstand von 2 Wochen in die Läden kommen. Den Anfang macht am kommenden Samstag die schwarze Glattleder-Variante. END, TGWO und Sneakers 76 und SlamJam sind bei diesem Release an Bord. Am 12. September folgt dann die Fortsetzung mit einem dunkelblauen Suede-Stan Smith by Yoshida Porter.

Auch in der anstehenden Wintersaison wird es wieder eine ganze Kollektion von der japanischen Streetwear-Institution Neighborhood für die fränkische Marke mit den drei Streifen geben. Neben einer neuen Sneaker-Silhouette, dem wintertauglichen NH Shelltoe Boot, stechen vor allem die edlen Premium Track Jacken aus schwarzem Kuhleder bzw. hellbraunem Sude ins Auge. Dazu wird es T-Shirts, Hoodies und Hosen geben – alle natürlich mit dem typischen NBHD-Totenkopf-Logo und klassischen Prints. Unter anderem Hanon, SNS und Overkill haben die NBHD-Collection ab Samstag auf Lager.

Was wäre der Weekly ohne das wöchentliche Ventilator-Special? Gleich 2 neue Collabs rund um den beliebten 90er-Runner haben wir in dieser Woche im Gepäck. Bereits am Freitag erscheint der im typischen Camo-Muster verpackte BAPE-Entwurf. Viel mehr gibt es nicht dazu zu sagen. Originalität ist hier nicht erkennbar, dafür punktet der Schuh mit dem bewährten und nicht nur von uns so geliebten BAPE-Look. Hierzulande erscheint der BAPE Ventilator bei Solebox (Instore first). Online habt Ihr Chancen bei Hanon (Online-Release 1.01 Uhr deutscher Zeit) und END.

Ventilator-Collab Nr. 2 kommt aus Russland. Von dort stammt der in Moskau beheimatete Sneaker-Store FOTT, die für ihr Ventilator-Design auf sehr viel 90er-Feeling vertrauen. Zu einem in Off-White gehaltenen Upper kommen farbliche Akzente in Blau, Lila und Neongrün – Sprenkel inklusive. Insgesamt ein solides, wenngleich nicht wirklich aufregendes Ergebnis, das aber sicher seine Freunde finden dürfte. Auch hier sind die gleichen Stores am Release (Samstag) beteiligt: Hanon, Solebox, END.

Heute Morgen erschien bereits das aus insgesamt neun verschiedenen Modellen (darunter 3 Wmns-Releases) bestehende Nike „Tech Pack“. Die Idee dahinter ist recht offensichtlich. Nike übertrug dabei sein bewährtes Tech Fleece-Material auf verschiedenen Sneaker wie den Roshe NM, den Internationalist und den Huarache. Die Roshes ähneln dabei den SP-Releases aus dem vergangenen Sommer. Daneben dürfte vor allem der Huarache auf großes Interesse stoßen. Aber selbst auf einer Oldschool-Silhouette wie dem Cortez macht sich das Materialupdate recht gut. Sowohl im Nike-Store als auch bei 43einhalb und asphaltgold kann das Tech Pack ab sofort geshoppt werden.

Aus Singapur bis nach Deutschland hat es in dieser Woche ein ganz besonderer Puma-Release geschafft. Der von Limited Edt. designte Blaze of Glory „SG50“ feiert Singapurs 50. Jahrestag seiner Unabhängigkeit, wobei man sich hierfür vom Wahrzeichen der Stadt, dem Merlion – einer Fantasiegestalt aus dem Kopf eines Löwen und dem Körper eines Fisches –, inspirieren ließ. Diese Idee zeigt sich im Materialmix des BoG, der mit einem Fischmuster auf Toebox und Zunge sowie einer „haarigen“ Mudguard aufwartet. Knapp 150 Euro soll der Limited Edt. x Puma kosten. Erhältlich ist diese für uns sehr gelungene Collab ab Freitag Nacht online bei SlamJam, TGWO, TheNextDoor und Overkill.

Der für uns beste Release kommt in dieser Woche wieder einmal von Foot Patrol. Der Londoner-Sneakershop setzt mit seinem Asics Gel-Lyte III „Squad“ das schon aus dem Vorjahr beim Kayano benutzte Military-Thema fort. Daneben wollte man auch den besonderen Team Spirit der FP-Crew sichtbar machen. Die Farbpalette ist daher typisch Foot Patrol, wobei die goldenen und roten Parts zusätzliche Akzente setzen. Auch wenn das Gasmasken-Logo fehlt, macht der Schuh einen wirklich großartigen Eindruck. Extras wie das Mesh-Fußbett, die aufgebrachten Foot Patrol-Logos und der Morsecode auf den Laces zeugen von der Liebe zum Detail. Bei Foot Patrol wird der Gel-Lyte III „Squad“ ab Samstag (voraussichtlich gegen 9 Uhr) erhältlich sein. Zeitgleich erscheint die Collab auch bei weiteren Asics-Adressen wie Titelhelden, Overkill, asphaltgold und Afew.

Viele weitere Links zu den Releases dieser Woche findet Ihr wie immer zu gegebener Zeit unter unserem Twitter-Account @sneakerzimmer.

Bilder: NBHD/adidas, 43einhalb, Reebok, Foot Patrol/Asics, Puma

Die Mädels haben Sneaker nicht erst seit gestern entdeckt und doch hat man das Gefühl, dass die meisten Marken erst so allmählich das Potenzial der weiblichen Turnschuhträger für sich entdecken. Ein besonders cleverer Schachzug kommt von Reebok. Zusammen mit der schwedischen Kosmetikmarke FACE Stockholm kommt in dieser Woche ein Classic Leather-Trio im Metallic-Look in die Stores. Die Damen haben die Qual der Wahl zwischen Gold, Silber und einem Kupferton (Sensation, Presence und Impulsive heißt das bei Reebok). Ab Samstag werden die drei Colorways bei asphaltgold, 43einhalb, MATE und Kickz erhältlich sein.

Noch einmal Reebok, dieses Mal ein Doppelpack. Für die jüngsten Ventilator zeichnen sich The Hundreds aus L.A. verantwortlich. Über die Jubiläums-Serie haben wir ja schon des Öfteren berichtet. Nahezu im Wochentakt bringt Reebok derzeit besondere Designs auf seiner Running-Ikone heraus. The Hundreds durften gleich zwei Colorways entwickeln, wobei weniger die Wahl der Farben (einer der beiden kommt im Deutschland-Look Schwarz, Rot, Gelb/Gold) als die zusätzliche Schlaufe an der Ferse als erstes ins Auge fällt. Beide The Hundreds Ventilator treffen am Samstag u.a. im Kosmos Store (Midnight Release), bei END Clothing und SNS ein.

Früher zählte der 1500er einmal zu den Flagschiffen im New Balance-Sortiment. Doch weil insbesondere die Form in den letzten Jahren zunehmend unschöner wurde, haben sich viele alte NB-Fans von diesem Modell ab- und anderen New Balance-Serien zugewendet (insbesondere die meisten „Made in USA“-Releases sind weiterhin eine Bank). Von size? kommt nun ein neuer Versuch, den Klassiker auf moderne Art „wiederzubeleben“. Als „size? exclusives“ erscheinen am Freitag zwei 1500er als „Deconstructed Pack“ in den klassischen Colorways Schwarz bzw. Weiß. Neue Materialien, ein geringeres Gewicht und eine schlankere Silhouette sollen alte und neue New Balance-Jünger überzeugen. Zumindest den Bildern nach zu urteilen, könnte dieses Vorhaben durchaus aufgehen. Simpel und sehr clean wirken die beiden MD1500, für die man jeweils umgerechnet ca. 140 Euro anlegen muss. In den UK-Größen 7 bis 11 sollen die Deconstructed ab 9 Uhr deutscher Zeit im size?-Webshop eingestellt sein.

Neue Technologien auf alten Silhouetten scheinen ohnehin ein echter Trend zu sein. Bei adidas überträgt man als nächstes seine Primeknit-Technologie auf den Superstar 80s. Als limitierter Consortium-Release bringt man den Superstar am Samstag in einer neuen, modernen Verpackung auf den Markt. Ob sich damit auch die Liebhaber des Oldschool-Modells anfreunden werden? Für uns ist diese Transformation gelungen. Wie schon beim Stan Smith sorgt der Primeknit-Ansatz für einen ganz neuen Blick. Bei Overkill gehen die beiden Superstar Primeknits um kurz nach Mitternacht online. Außerdem werdet Ihr bei TGWO, END und Sneakers 76 fündig (Preis 140 Euro). Allzu viel Zeit sollte man sich besser aber nicht mit seiner Kaufentscheidung lassen. Wir rechnen aufgrund der jeweils nur sehr begrenzten Paare mit einem Ausverkauf nach wenigen Stunden.

Als Teil des „White Packs“ erscheint ebenfalls am Samstag ein sehr cleaner Gel-Lyte V, bei dem verschiedene Weiß-Abstufungen mit einem dezenten Grau kombiniert wurde. Obwohl weißes Mesh ja ein echter Schmutzmagnet ist, sieht es doch einfach zu gut aus. Wer noch Bedarf an einem allseits kompatiblen Gel-Lyte V hat, der kann hier bedenkenlos zuschlagen. Zum Kurs von fairen 115 Euro geht der „White Pack“ GLV Samstag um Mitternacht bei asphaltgold und Overkill online.

Mit dem üblichen Timelag von 2 Wochen kommt nun auch die neue Collab von Ubiq und Asics über den großen Teich zu uns. Schon mit ihrem „Nightshade“ GT-Cool haben Ubiq ja unter Beweis gestellt, dass sie auch Silhouetten mögen, die vielleicht nicht ganz so im Mittelpunkt stehen. Dieses Mal haben sie einen überaus frischen Colorway auf den mitunter vergessenen Gel-Lyte Speed gepackt. Ihr „Cool Breeze“ schreit die Assoziation an einen frischen Sommertag am Meer förmlich heraus. Verschiedene Blautöne, Wolken auf den Innensohlen, dazu Sprenkel auf der Midsole und perforiertes Leder. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Da der Gel-Lyte Speed nicht unbedingt zu den Topsellern im Asics-Sortiment zählt (was schade ist), stehen die Chancen auf einen Online-Release von Restgrößen nicht schlecht. Wer Bock auf den Schuh hat und es nicht zum Instore-Release schafft, sollte die Seiten u.a. von Titelhelden, asphaltgold & Afew ab Samstag Mittag genau beobachten.

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Bilder: Overkill, Asics/Ubiq, Reebok, size?

Es ist Sommer, jawohl! Und ganz nach Sommer sieht auch die Collab des Trios Puma, LC23 und Backdoor aus Bologna aus. Ihr R698 „Made in Italy“ passt perfekt zu Sommer, Sonne und mediterranem Lifestyle. Selbst wenn einem der italienische Hintergrund  bekannt wäre, würde man doch intuitiv den schuh damit in Verbindung bringen. Ohnehin würde der helle Sneaker bei fiesem Regenwetter viel zu schnell dreckig. Vom Modelabel LC23 kam die Idee zum weichen Textil-Upper, vom Sneakerstore Backdoor die Farbwahl aus Rot und Schwarz auf Sohle und Zunge. 140 Euro soll der R698 kosten. Erhältlich ist dieser ab Freitag u.a. bei SlamJam (Midnight Release), Solebox und Soto.

Dass wir durchaus große Film- bzw. Serienjunkies sind, dürfte bekannt sein. In die Filmgeschichte bewegen sich Bodega aus Boston und adidas Originals mit ihrem ersten ZX Flux-Projekt. Obwohl der ZX Flux inzwischen in unzähligen Farb- und Materialvarianten inzwischen erschienen ist, wollte man zusammen doch auf dem Modell eine Collab auf den Weg bringen. Das Ergebnis ist eine Verbeugung vom SciFi-Klassiker „2001: Odyssee im Weltraum“ von Stanley Kubrick, in dem neben dem Schwarz des Weltalls auch viele Rot- und Gelbtöne den visuellen Stil maßgeblich beeinflussten. Das Gelb und Orange lässt sich zudem als Anspielung auf die Raumanzüge der Astronauten verstehen. Suede-Akzente und ein subtiles Branding runden den cleanen Gesamteindruck des Bodega ZX Flux ab. Overkill, TGWO und Uebervart haben den „2001“- ZX Flux ab Samstag auf Lager (Preis: 120 Euro).

In dieses Jahr fallen ja so einige Jubiläen. 25 Jahre Reebok Ventilator, Asics Gel-Lyte III und ebenfalls ein Vierteljahrhundert Air Max 90. Nicht vergessen wollen wir aber die 20 Jahre Air Max 95. Nachdem der Klassiker schon seit einigen Tagen wieder bei Nike ID als Custom-Option erhältlich ist, legt Nike an diesem Wochenende gleich mit mehreren Releases nach. So erscheint zum Geburtstag erneut der legendäre „Neon“-Colorway – sozusagen das Pendant zum „Infrared“ beim Air Max 90. Geht immer, keine Frage. Origineller ist allerdings der zweite AM95-Release. Der Air Max 95 „Greedy“ vereint gleich vier (!) OG-Colorways (neben dem Neon sind das die Farbvarianten Grape, Team Orange und Hot Red), was aus ihm eine ziemlich bunte Angelegenheit macht.  Wer sich soviel Farbe zutraut, kann im Nike-Store (Samstag Morgen 9 Uhr) zuschlagen. Dort wird dann auch zeitgleich der AM95 Neon erhältlich sein.

Am Samstag hat nicht nur der Mann Geburtstag (das Alter lässt sich ja leicht in Erfahrung bringen), auch der Gel-Lyte III wird in seinem „Geburtstagsjahr“ mit einer weiteren Collab gefeiert. Dieses Mal sind es atmos aus Tokio, die ihre Collab endlich auspacken dürfen. Ihr nahezu komplett weißer Entwurf sorgte ja schon für einige Kontroversen. „Einfallslos“ und „langweilig“ waren noch einige der harmloseren Kommentare. Wie schon bei ihrem letzten Instapump-Entwurf bleib man ganz auf der angesagten, fashiontauglichen „All White“-Schiene. Tatsächlich muss man sich fragen, ob es dafür eine Collab gebraucht hätte. Immerhin wurde der Gel-Lyte III längst mehrfach in einem sehr ähnlichen Design als General Release vorgestellt. Ein zweiter Blick offenbart dann doch einige Details wie das komplett in Silber gehaltene Branding des atmos Gel-Lyte III, was ebenso wie das Weiß als Anspielung auf einen eleganten Geburtstagstisch zu verstehen ist. Auch beim weißen Leder soll der „Birthday Dinner“ alles andere als Durchschnitt sein, so das Versprechen. All White-Fans und Gel-Lyte III-Sammler werden u.a. bei Overkill, Titelhelden, Sneakers 76 und asphaltgold fündig (jeweils Instore first).

Damit man als Turnschuhfan aus dem Feiern gar nicht erst rauskommt, sind auch Reebok mit ihrem Ventilator in dieser Woche wieder an Bord. Ihre Collab-Weltreise ist inzwischen in der Schweiz angekommen. Dort ist die Heimat von Titolo, die ihre Idee zur Ventilator-Collab dieses Mal aber aus der Ferne nahmen. Der „Desert Dawn“ spielt mit den Farben der Wüste, die sich hier angefangen von der sandfarbenen Toebox bis zum kräftigen Rot der Morgensonne im Colorblocking wiederfinden. Auch die Materialien machen einen starken Eindruck. Mit ziemlicher Sicherheit wird man sich an diesen Ventilator auch am Ende des Jahres noch erinnern – viele andere dürften dann hingegen längst vergessen sein. Abgesehen von Titolo wird der „Desert Dawn“ am Samstag auch bei END, Solebox und SNS verkauft.

Aber nicht nur Running-Ikonen feiern 2015 einen runden Geburtstag. Auch Sneakerstores werden älter. So wie „Highs and Lows“ aus Perth, die zuletzt mit ihrem Gel-Lyte V „Medic“ eine starke Collab vorlegten. Das HAL-Team feiert dieses Jahr seinen immerhin 10. Geburtstag. Aus diesem guten Grund hat man gleich mehrere Specials in der Pipeline. Die nächste HAL-Collab steht mit Reeboks LX8500 bereits in den Startlöchern. Nach dem Release Down Under folgt am kommenden Samstag der Verkaufsstart in Europa (Solebox, Hanon, END). Beim Design hat man sich an die klassischen HAL-Farben gehalten, die schon 2010 in einer Reebok-Collab rund um den GL6000 Verwendung fanden. Ein echter Hingucker ist darüber hinaus die dazu passende Jacke, welche bei HAL leider schon ausverkauft ist.

Mit großer Freude fiebern nicht nur wir der Rückkehr eines der besten Presto-Colorways entgegen. Am Samstag erscheint endlich der „Unholy Cumulus“ (aka Oriental Poppy) als limitierter Quickstrike-Release. Unser letzter „Classics on Feet“-Beitrag beschäftigte sich erst kürzlich mit dem OG aus dem Jahr 2000. Nun interessiert uns natürlich, inwieweit sich die Neuauflage vom „Original“ unterscheidet. Zumindest auf einigen Fotos zeigten sich doch farblich recht deutliche Unterschiede. Der Ansturm wird voraussichtlich groß sein und die Nachfrage vermutlich größer als das Angebot (Restocks sind gleichwohl sehr wahrscheinlich). Um 9 Uhr sollte der Presto bei Nike online gehen (Directlink).

Das Geheimnis um die neue Collab von Concepts und Nike SB, die mit einem mysteriösen Teaser in Blair Witch-Optik begann, wurde nun vor ein paar Tagen gelüftet. Das dreiteilige „Grail“-Pack übersetzt drei der beliebtesten Nike SB-Modelle (Dunk High & Low sowie den relativ neuen Janoski Max) in einen farben- und detailreichen Look, welcher an christliche und orientalische Mystik bzw. Symbolik angelehnt wurde. Der Dunk High „Stained Glass“ spiegelt das Design von alten Kirchenfenstern, der Dunk Low „Grail“ wirkt mit seinem schimmernden Upper sogar noch etwas auffälliger. Beim Janoski Max „Mosaic“ sagt der Name eigentlich schon alles über die dahinter stehende Idee. Wie immer bei Concepts stimmt auch die Verpackung. So wird das Pack in den beiden Concepts-Stores in Cambridge bzw. New York in limitierten Zement- bzw. Holzboxen (100 bzw. 300) erhältlich sein. Aber auch die „normalen“ Boxen, die auch für den Online-Release am Samstag um 18 Uhr deutscher Zeit bestimmt sind, können sich sehen lassen. Interessant für manche: Concepts bietet jetzt neben der Zahlung mit Kreditkarte auch eine Paypal-Option an.

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Bilder: Concepts, Titolo, Reebok/HAL, Puma, adidas/Bodega, atmos/Asics

In der langen Reihe an Air Max-Modellen und Releases wurde der Air Max 94 lange Zeit etwas vernachlässigt. Das ist nun endlich vorbei. Ab Freitag ist der Runner mit dem typischen 180-Grad-Airfenster wieder bei size? erhältlich (Ja, es gibt ihn zuletzt auch schon mal bei Nike selbst). Und das gleich vom Start in 2 OG-Colorways. Wir würden uns wünschen, dass es Nike gelungen ist, einen detailgetreuen Retro abzuliefern. Ganz sicher können wir uns aber erst sein, wenn wir den AM94 erstmals in Händen halten. Ab 9 Uhr wird es beide Farben auf der size?-Homepage wie üblich via Twitterlink zu kaufen geben.

Ansonsten herrscht am Freitag in dieser Woche die Ruhe vor dem Sturm. Die meisten, für uns spannenden Schuhe erscheinen erst am Samstag. Den Anfang machen dann Packer Shoes aus New Jersey und Reebok. In der Jubiläumsreihe für den beliebten Ventilator designte man bei Packer einen frischen, sommerlichen Colorway des 90er-Jahre-Runners („Four Seasons“), der zumindest auf den ersten Blick nicht ganz mit einem „Hotstepper“ oder „Street Meat“ mithalten kann. Natürlich ist auch dieser Ventilator ein mehr als solider Release. Für 95 Pfund geht der Schuh u.a. bei END und Hanon in der Nacht zu Samstag online. In Deutschland wird man einzig bei Solebox fündig.

Ziemlich im Trend liegen atmos mit ihrem neuen Reebok Insta Pump Fury. Immerhin kommt dieser in der angesagten „All White“-Verpackung daher. Wir schwanken bei dieser Collabo einerseits zwischen Bewunderung für soviel Minimalismus, zum anderen zeugt das Ergebnis nur bedingt von Kreativität. Selbst wenn die Materialwahl etwas hermacht und natürlich das atmos-Branding nicht fehlen darf, stellt sich die Frage, ob man nicht mehr aus diesem großartigen Schuh hätte rausholen können. Hinzu kommt, dass der Insta Pump Fury natürlich kein Schnäppchen ist (bei END kostet er stolze 159 Pfund, bei Solebox 190 Euro). Auch hier findet der Release am Samstag statt.

Noch ein paar Euro mehr (genauer gesagt 400 Euro) muss man für den weißen Jordan 1 „Pinnacle“ anlegen. Der von Nike recht kurzfristig aufgeteilte Release des Luxus-Jordans mit seinen 24k-Gold-Applikationen erfährt in dieser Woche seine Fortsetzung. Das nicht wirklich weiße, sondern eher cremefarbene Upper macht auf den Fotos bislang einen überragenden Eindruck. Aufgrund der sehr limitierten Paare und des ambitionierten Preises wird der „Pinnacle“ aber mit Sicherheit nicht zu einem Jedermann-Jordan. 08/15 ist definitiv anders. Bei Nike sollte der „Pinnacle“ ab 9 Uhr erhältlich sein (und ab 9.01 Uhr ausverkauft).

Als Nike den Roshe Run 2012 erstmals vorstellte, ahnte wohl kaum einer, welche Wellen das neue Modell schlagen sollte. Heute ist der Roshe aus Nikes Sortiment praktisch nicht mehr wegzudenken. Es gibt inzwischen unzählige Materialvarianten Colorways und Kopien. Zu den allerersten, seinerzeit nur in den USA bzw. Asien erhältlichen Colorways zählte der „Pure Platinum“. Mit einer kleinen Verzögerung von 2,5 Jahren bringt Nike diesen nun als Quickstrike auch nach Europa. Graues Upper, türkisblaue Sohle – perfekt! Bei Hanon und END geht der „Pure Platinum“ in der Nacht zu Samstag (1 Uhr deutscher Zeit) online.

Eine weitere Chance auf den ZX Flux „Aged Copper“ aus dem Brewery-Pack von Sneakersnstuff bietet sich in dieser Woche bei 43einhalb und Overkill. Über die starke Umsetzung des mit rostigen Kupfertönen überzogenen ZX Flux, mit dem man bei SNS an eine alte Brauerei aus der Stockholmer Nachbarschaft erinnert, haben wir schon mehrfach hier an dieser Stelle berichtet. Am vergangenen Wochenende fand ja bereits der Release bei einigen Stores wie TGWO statt. Wer diesen verpasst hat, sollte nun möglichst schnell die neue Chance ergreifen. 89 Euro sind für diesen besonderen ZX Flux ein unschlagbarer Kurs. Sowohl Overkill als auch 43einhalb haben den „Aged Copper“ als Mitternachts-Online-Release angekündigt.

Eine gefühlte Ewigkeit ließ uns adidas wiederum auf den Deutschland-Release des ZX Flux „Xeneopeltis-Pack“ warten. Während die beiden Modelle in den USA schon seit dem Frühjahr erhältlich sind (ok, sie waren in den meisten Stores beide ziemlich schnell vergriffen), brauchte man als deutscher ZX Flux-Fan schon sehr viel Geduld. Am Samstag ist es nun aber endlich, endlich soweit! Das bei Lichteinfall in schillernden Farben reflektierende Upper des Xeno-Flux ist schon auf Fotos beeindruckend und dennoch live nochmals um einiges stärker. Überhaupt ist der Farbeffekt nicht das einzige Highlight an diesem ZX Flux. Das besonders strukturierte Obermaterial erinnert an Schlangen-/Reptilienhaut, die Form ist tadellos. Wer nun Lust auf mehr Bilder vom Xeno hat, der sollte sich unseren Blogeintrag hierzu anschauen. 120 Euro kostet dieses Schmuckstück, das ab Samstag u.a. bei MATE, 43einhalb, The Upper Club und Overkill erhältlich sein wird.

Overkill:

Xeno grey

Xeno black

43einhalb:

Xeno grey

Xeno black

The Upper Club:

Xeno grey

Xeno black

MATE:

Xeno black

Als bekennende Film- und Kinojunkies haben wir für den von monkey time aus Japan gestalteten Asics Gel-Lyte V „Lights & Shadow“ schon sehr viel Sympathie. Vom amerikanischen Film Noir und dem dort perfektionierten Spiel mit Licht und Schatten ist ihr minimalistischer, schwarz-weißer Entwurf inspiriert. Warum weniger manchmal einfach mehr ist, zeigt sich hier sehr gut. Nachdem der GLV zuletzt schon bei einigen europäischen Stores auftauchte, findet an diesem Wochenende nun der Release in den USA bzw. Australien statt. Unsere Freunde von Highs and Lows aus Perth werden den „Lights & Shadow“ nicht nur Instore sondern auch online verkaufen.

Zum Ende gibt es dann noch eine echte Überraschung. Foot Patrol aus London bringen im Zuge eines sogenannten „Deadstock-Releases“ ihren 2008 erstmals erschienenen adidas ZX 800 AZX zurück. Der Colorway in Aqua Navy ist ein Klassiker und dürfte das Herz vieler adidas-Liebhaber höher schlagen lassen. Leider wird es die Collab zunächst (?) nur Instore geben (Sizerun UK6 bis UK12 inkl. halbe Größen). Wer gerade in London ist oder dort Freunde hat, sollte diese einmalige Chance nutzen.

Viele weitere Links zu den Releases dieser Woche findet Ihr wie immer zu gegebener Zeit unter unserem Twitter-Account @sneakerzimmer.

 

Fotos: Nike, atmos/Reebok, Packer/Reebok, size?, adidas/SNS, Hanon